Wir zeigen Ihnen, wie wir arbeiten

Wie funktioniert Politjournalismus beim TA – wie wählen wir die Themen aus, wie gewichten wir, wie legen wir unsere Haltung fest? Sagen Sie uns, was Sie über unsere Arbeitsweise wissen wollen.

So sieht unser Newsroom aus: Die Transparenz der Architektur von Shigeru Ban soll sich auch in unserer Arbeit spiegeln. Bild: Christian Beutler/Keystone

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Was haben Schauspieler, Bauern und Taxifahrer den Journalisten voraus? Wahrscheinlich einiges, vor allem aber: ein gutes Image. In Studien, die das Vertrauen in verschiedene Berufe messen, landen Medienschaffende regelmässig ganz weit hinten. Die deutsche Wochenzeitung «Die Zeit» hat vergangenes Jahr in einer Umfrage untersucht, welches die grössten Kritikpunkte an der politischen Berichterstattung der Medien sind. Es sind Vorwürfe, wie man sie auch als Schweizer Journalist immer wieder hört: Manipulation, Einseitigkeit, schlechte Recherchen.

Gründe für den Vertrauensverlust gibt es einige. Einer ist wohl, dass die eigentliche Arbeit von Journalisten für die Leserinnen und Leser oft im Dunkeln bleibt – nämlich all das, was vor der Publikation eines Artikels geschieht.

Im Kontakt mit Leserinnen und Lesern zeigt sich immer wieder, dass viele gerne mehr darüber wissen würden, wie eine Zeitung wie der «Tages-Anzeiger» in der politischen Berichterstattung vorgeht. Wie entscheidet sich, ob, wie und wie ausführlich wir über etwas schreiben? Weshalb nimmt die Redaktion eine bestimmte Haltung für oder gegen eine Abstimmungsvorlage ein? Und was machen wir, wenn wir uns in der Redaktion nicht einig sind? Dem stellen wir uns gerne und wollen Transparenz schaffen. Sagen Sie uns, was Sie wissen möchten – unsere Inlandredaktion beantwortet Ihre Frage.

Zum Start sind wir neugierig darauf, was Sie am meisten interessiert. Verraten Sie es uns in der folgenden Abstimmung.

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Wenn Sie ein anderes Thema einbringen möchten, dann schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an input@tages-anzeiger.ch. Wir können Ihnen nicht garantieren, dass wir auf jede Zuschrift mit einem Artikel reagieren. Wir werden aber versuchen, die meistgenannten Leserfragen zu beantworten. Vielen Dank für Ihr Interesse. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 20.09.2016, 12:28 Uhr

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