So sieht Basels neuer Prestigebau aus
Aktualisiert am 04.03.2010 2 Kommentare
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Noch im laufenden Jahr beginnen erste Vorbereitungsarbeiten. Der Rohbau der doppelstöckigen Halle über dem vorderen Messeplatz wird zwischen den Uhren- und Schmuckmessen Baselworld 2011 und 2012 erstellt. Der Kopfbau und die Halle 3 werden danach abgerissen und neu gebaut - über diese Neubauten wird die Passarelle erschlossen.
Die Inbetriebnahme aller neuen Hallen ist mit der Baselworld 2013 vorgesehen. Das 430 Millionen Franken teure Neubauprojekt könne somit «plangemäss» in Etappen zwischen den kommerziell sehr wichtigen Uhren- und Schmuckmessen realisiert werden, hiess es. Den detaillierten Bauablauf will die Messe im Mai bekannt gegeben.
Mit der Erteilung der Baubewilligung sind auch Einsprachen abgelehnt worden. Die im Juni 2009 vorgestellten Daten gelten laut einem Messesprecher weiter. Der Kostenrahmen sei nun sicherer, da der Totalunternehmervertrag mit der HRS Real Estate AG inzwischen unterzeichnet worden sei.
Abgespeckte Variante
Die Messe Schweiz hatte ihr architektonisch spektakuläres Projet redimensionieren müssen, nachdem die Kosten gemäss den eingegangenen Offerten die ursprüngliche Vorgabe von 350 Millionen Fr. weit hinter sich gelassen hatten. Unter anderem werden die Passarelle flacher und das ganze Gebäude schmaler und kürzer.
Ein grosser Lichtschacht in der Passarelle soll die darunter liegende ebenerdige «City Lounge» erhellen - wie der überspannte Platzteil künftig genannt wird. Der Gebäudeteil, der die Halle 3 ablöst, enthält ferner eine Eventhalle; diese soll die bisherigen Festsäle im alten Kopfbau ersetzen.
Die öffentliche Hand unterstützt das Grossprojekt mit 320 Millionen Franken. Davon entfallen nach erfolgten Volksabstimmungen 90 Millionen auf À-fonds-perdu-Beiträge von Basel-Stadt und Baselland sowie 220 Millionen Fr. auf Darlehen der beiden Basel sowie von Stadt und Kanton Zürich - letztere sind ebenfalls Aktionäre der Messe Schweiz. (jg/sda/)
Erstellt: 04.03.2010, 15:29 Uhr
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2 Kommentare
Langweilig, sehr langweilig. Nur noch Effekte und Grösse aber keine wirkliche Wohlfühlarchitektur. Städtebau nach dem Prinzip füllen was gefüllt werden kann, soll, muss. Die dunkle "Halle" unter dem Bau fürchtet mich schon heute. Schade um den Vorplatz der noch Möglichkeiten geboten hat individuelle Produkte darzustellen. Antworten
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Rolf Stacker
Handwerker in Basel - seht Euch vor - nochmals die selbe Pleite wie in den 80er Jahren mit dem Bau des LE PLAZA"??? Antworten