Kultur

Darf ein Bundesrat so schlecht schreiben wie Hans-Rudolf Merz?

Schreiben ist gefährlich: nicht zuletzt für den Autor. Hans-Rudolf Merz ist Finanzminister. Diese Tätigkeit verlangt eine gewisse Würde – und weniger den Ruf als zarter Erotiker. Und schon gar nicht als wilder Kitschautor.

Autor von Kitscherzählungen: Hans-Rudolf Merz.

Autor von Kitscherzählungen: Hans-Rudolf Merz. (Bild: Keystone)

Das Buch

Der Erzählband von Hans-Rudolf Merz, «Der Landammann und weitere Erzählungen aus dem Appenzellerland», erschien bevor Merz in den Bundesrat gewählt wurde und ist vergriffen.

Doch letzte Woche hat die «Wochenzeitung» (WOZ) eine weitere, freiwillig vom Autor übergebene Erzählung von Bundesrat Merz veröffentlicht. In dieser schildert Merz die Fantasien eines Familienvaters. Max, angeekelt von der schlecht kochenden Frau und den «Goofen, eines dümmer als das andere», flieht aus dem Haus und träumt, ein Radchampion zu sein – und vor allem von Babettli, dem Nachbarstöchterchen: «Babette, einst das Mädchen mit den säuberlich geflochtenen Zöpfchen, war ein herrliches, vollbusiges Weib geworden. Fleisch gewordene Süsse.»

Vom Spar- zum Bonbononkel

Die Liebesszene sieht dann so aus: Sie «fleht»: «Küss mich, Max.» Worauf Max «schmachtet»: «Welche Wonne!» Und Merz schliesst: «Sie wonnten eine Weile.»

Der Text erinnert an die erfolgreiche Kampagne des «Blicks» gegen das von Hans-Rudolf Merz vertretene Steuerpaket 2004. Damals druckte der «Blick» kommentarlos Merz’ Erzählung «Der Landammann» ab. Diese beeindruckte vor allem mit Schilderungen wie jener des «prallen, strotzenden Busens» der «teuflischen Serviertochter Cosima», ihres «wohlgeformten molligen Körpers» und ihrer «gerundeten Nase mit zum Geniessen geweiteten Flügeln».

Später freute sich der damalige «Blick»-Chef Werner de Schepper: «Nie konnten wir jemand so einfach abschiessen wie Merz; und zwar ohne mit einer Zeile auf den Mann zu spielen!» In der Tat war Bundesrat Merz mitten im Abstimmungskampf vom strengen Sparonkel zum literarischen Bonbononkel geworden: Das Steuerpaket fiel mit Zweidrittelmehrheit durch.

Intuieren, Influenz & Magnetismus

In den Jahren darauf belustigten sich Journalisten mit Merz’ ernsthafter Prosa: mit dem Buch «Die aussergewöhnliche Führungspersönlichkeit. Essay über Elativität und elative Persönlichkeit». («Elativ» ist ein von Merz eigens eingeführtes Adjektiv, das etwa «superlativ» bedeutet.) Merz beschrieb die elektrisierende Aura des geborenen Führers mit wirklich aussergewöhnlichen Worten: «Beim Elativen ist die Intuition als Via Regia der entscheidende Erkenntnisvorgang. (…) Sie ist Eingebung und Sehnen, das eine Empfangen, das andere Erwartung, daher ist der Vorgang des Intuierens eine Influenz, Funke zwischen Subjekten; sie ist Fossil des Paradieses, denn sie kann ‹Göttliches› herbeiführen; sie ist geistiges Geschehen zwischen Magnetismus und Elektrizität.»

Die Frage ist: Kann man jemandem als Politiker trauen, der solchen Quark schreibt?

Wäre man in Frankreich, wo es heisst «Der Stil – das ist der Mann» oder «Zitate töten», dann hätte Merz keine Chance. In der Schweiz trifft dieser Autor die wichtigsten und teuersten Entscheide des Landes. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 19.06.2009, 07:06 Uhr

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35 Kommentare

Wilfried Bueschy

06.08.2010, 16:16 Uhr
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Darf eine Bündesrätin sich so lächerlich machen wie MCR neulich an einem Donnerstag im SF? Und nicht nur an jenem Donnerstag. Antworten


Jan Holler

03.07.2009, 16:43 Uhr
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Als Elfriede Jelinek den Literaturnobelpreis bekommen hatte, war gleich Merz zu hören, wie er verkündete, er läse gerade ihr Buch. Wer schon einmal in einem Buch von Jelinek gelesen hat, der musste an Merz' Worten zweifeln, da übte sich wohl einer in Kulturbeflissenheit. Ihre Bücher sind "unlesbar", ihre Theaterstücke dafür umso besser. Nun aber das Babettli: Tja, da fliegt einer ganz tief dahin. Antworten


Ulrich Scheidegger

03.07.2009, 13:59 Uhr
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BR Merz ist unter Dauerbeschuss. Wer aber als BR das Volk abqualifiziert und für Dumm verkauft -muss allerdings damit rechnen. Wie lange hält diese Zielscheibe Merz diesem Beschuss noch Stand? Oder provoziert er absichtlich -um sich langsam in BR zu verabschieden -um sich danach wieder dem Privatvermögen unbesorgter zu widmen? Antworten


Werner Wüst

03.07.2009, 13:57 Uhr
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Und wieder einmal begreifen die Leserbriefschreiber nicht, um was es geht. Das Problem ist ja nicht, dass ein Bundesrat schwülstige Texte verfasst. Das Problem ist, dass dieser Bundesrat dann nicht die Grösse hat, hinzustehen und über sich zu lachen, sondern unter Androhung mit dem Richter Zensur ausübt. Interessant auch, dass er zwar der Woz droht, selber aber den Blick beliefert hat. Antworten


Markus Blechner

03.07.2009, 13:56 Uhr
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BR Merz soll nur so weiter seinem Hobby frönen. Ich finde es erfrischend, hie und da einen gut platzierten Vers von ihm zu hören: von mir an der Session Flims 2005 im Restaurant Cena Parkhotel Waldhaus notiert. 16 Punkte auf dem Teller das kann nur ein Appenzeller. Herzliche Grüsse in die Küche vom Landsmann Hans Rudolf Merz, Bundesrat (Küchenchef war ein Appenzeller - 16 Gault Milliaux P. Antworten


Andres Stäubli

03.07.2009, 13:55 Uhr
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Mich würde eher interessieren, wann Merz seine Prosa, die er vor etwa zwei Monaten publizierte, dass die UBS keine weitere Unterstützung mehr benötige, zur weiteren Veröffentlichung verbietet. Antworten


Peter Meier

03.07.2009, 13:54 Uhr
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Lieber Dichten in Appenzell als Bloggen in Bern.. Antworten


Paul Thürig

03.07.2009, 12:37 Uhr
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Bundespräsident Hans-Rudolf Merz qualifiziert sich selbst! Antworten


karl stöcklin

03.07.2009, 12:16 Uhr
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was erwartet man von mittelmässigen regierungschefs ? die machen doch eh nur was die industrie vorschreibt - dann kann der merz seine frust als mittelmässiger bundesrat an schlechte litaratur ablassen Antworten


Ueli Grunder

03.07.2009, 11:42 Uhr
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Bundesbern hat ja zur Zeit generell keine Sorgen, schon gar nicht im Finanzdepartement? Da kann man sich nur wundern über unsere Politiker. Antworten


Peter Broger

03.07.2009, 11:21 Uhr
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Ich wäre so rein per Zufall auch Appenzeller und weis, dass ich nichts veröffentlichen sollte. Man sollte doch seine Grenzen kennen. Ausserdem sind mir regierende Bundesräte lieber, als so süffige Schmalspurpoeten à la Merz und Leuenberger. Bundesrat ist man übrigens 24 Stund und hat keine Zeit zum Schreiben, sonst stimmt was nicht! Antworten


Ronnie König

03.07.2009, 11:21 Uhr
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Ich habe die Kommentare gelesen und sage nur: köstlich! Ich denke, da wollte ein Zwerg aus seiner kleinen Welt ausbrechen und mal sagen und zeigen, dass er nicht nur ein flexibler Rappenspalter ist. Tja, wer schreibt und veröffentlicht, muss dazu stehen können oder alles in der Schublade archivieren. Antworten


Bruno A

03.07.2009, 11:01 Uhr
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Gut dass er das gemacht hat. Ich denke mal dass auch ein Bundesrat ein Hobby haben darf. Bedenklich finde ich dass es immer wieder Leute gibt welchen jedes Mittel recht ist andere Leute in irgeneiner Art zu belästigen oder in "Misskredit" zu bringen. Was da zuweilen an Kommentaren geschrieben wird ist einfach nur lächerlich und zeugt von Intoleranz. Antworten


Ernst Fankhauser

19.06.2009, 11:50 Uhr
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Das liegt eindeutig am ausgedehnten Appenzeller Hügelland, das diese Phantasien fördert. Ich kenne noch andere Appenzeller mit ähnlichen Eigenschaften. Es gibt wenig Städte und der Appenzeller Winter ist lang. Naturverbundenheit, Holzschnitzereien, Naturheiler, Appenzeller Käse, Stefan Enzler, Appenzeller Witze, Silvester Chläuse, Landsgemeinde, Olma und vieles andere mehr prägen die Ostschweiz! Antworten


Toni Gysin

19.06.2009, 08:50 Uhr
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Lasst ihn doch weiterhin seine lüsternen Annekdoten schreiben, vielleicht hat er damit mehr Erfolg als in der Politik. Antworten


Hermann K.J. Fritsche

19.06.2009, 08:09 Uhr
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Auswurf eines Pseudointellektuellen! Vielleicht aber auch nur die höhenfliegende Kompensation einer bodenständig gedachten Politik. Antworten


Luis Deplazes

19.06.2009, 07:24 Uhr
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Merz ist der mit Abstand Schwächste in einem Gremium, das in der aktuellen Zusammensetzung dem Land grossen Schaden zufügt. Die Ursache ist in einem absurden Wahlprozedere zu suchen, das die Schwächsten der jeweils gegnerischen Parteien ins Amt spült und die Besten für "unwählbar" erklärt. Antworten


Oliver Affolter

19.06.2009, 07:19 Uhr
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darf ein bundesrat so schlecht schreiben wie der möchtegern-literat moritz leuenberger? Antworten


Hans Ulrich Suter

19.06.2009, 06:33 Uhr
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Ist doch gut wenn Merz schreibt, dann kann er nicht regieren oder Bücklinge gegen EU und USA machen. Die BR Calmy-Rey sollte auch mehr Zeit für ihre Gesangskarriere aufwänden. Antworten


Yves Jacquard

19.06.2009, 06:20 Uhr
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Der sprachliche Aufbau eines Satzes spiegelt den Schöpfer. Bei den hier angeführten Merzismen und dem lyrischen Impetus muss aber ein Rabatt für den Versuch gewährt werden, in neue sprach-schöpferische Felder vordringen zu wollen. Merz scheint mit seiner Kunst etwas sehr Mutiges auszuprobieren: eigene Gefühle zu verbalisieren. Oder wenigstens zu adrenalisieren. Emotionen, die nur abstrakt da sind. Antworten


Andreas neusteiner

19.06.2009, 00:26 Uhr
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Ich finde eher solche Äusserungen wie vom damaligen Blick-Chef de Schepper bedenklich: «Nie konnten wir jemand so einfach abschiessen wie Merz; und zwar ohne mit einer Zeile auf den Mann zu spielen!» Lieber Bund, soll er schreiben was immer er will. Einzig zählt seine Arbeit als Bundesrat, den Rest dürft Ihr der Woz und dem Blick überlassen, Antworten


Xaver Bachmann

18.06.2009, 23:01 Uhr
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Ein Bundesrat für die schwierigen Zeiten; tut uns nun mit Roman-Literatur begleiten? Dabei kann es einem nur Elend werden - sind dies jetzt seine neusten Gebärden? Rudolf Merz' Phantasien blühen schräge; Banken-Verteidigung die ist sichtlich träge ! Dort fehlen die Substanz und das Gewicht : im Bundes-Bern verliert er das Gesicht ! Als Endziel bleibt für ihn halt nur Triviales? Antworten


Peter Marder

18.06.2009, 22:45 Uhr
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@Gianna Stämpfli Kritisiert wurde ja nicht das Nomen "Elativ", sondern das Adjektiv "elativ", welches Merz kreiert hat. Antworten


eugen bissegger

18.06.2009, 21:50 Uhr
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Da ist auch ein BR in Wallungen gekommen. Dritter Frühling ausgebrochen? Eigentlich schön, wenn er nur nicht so geizig wäre, zu meinen, die Finanzverwaltung sei sein eigenes Portemonnay, als würde ihn jemand persönlich bestehlen. Einen Gruss an die Schuldenbremse. Hat jemand je Schulden gehabt und ist dann auf die Bremse getreten? Ist doch realwirtschaftlich umgekehrt, Gas geben. Antworten


Urs-Werner Merkli

18.06.2009, 21:17 Uhr
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Schreibt der Verkehrsminister etwa besser? Vielleicht thematisch anders! Oder lässt schreiben? Antworten


Rolf Schumacher

18.06.2009, 20:45 Uhr
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Es ist 45 Grad im Schatten und Windstill. Paprika, gebratenes Fleisch; suesser Jasminduft hauen auf die Nase ein. Kindergeschrei; Kraemerrufe; Eselgejammer strapazieren das Ohr: Das Auge ist einer flimmernden Farbenorgie ausgesetzt. In solch ueberreizter Umgebung kann ich mir den ueppigen Merzstil vorstellen . Gruss aus FES (Marokko). Antworten


Felix Dutli

18.06.2009, 20:16 Uhr
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Der "Schauspieler" Merz soll schreiben, damit er auch von d e n Leuten wahrgenommen wird, die nichts mit den Geldgeschichten zu tun haben wollen. Schlussendlich aber "überschreibt" er doch nur prophylaktisch seine nächsten und schärfsten Kritiker! Antworten


Carmine Meoli

18.06.2009, 20:10 Uhr
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Die Frage ist weniger: "Kann man jemandem als Politiker trauen, der sochen Quark scrheibt", sondern:"Kann man jemandem als Bundesrat trauen, der die Rettung einer korrupten Bank wie der UBS, vor das internationale Ansehen und der Integritaet der Schweiz als Nation stellt"? Eine UBS haette untergehen sollen und Exponenten der Bank die das Bankgeheimniss verletzt haben, gehoeren vor Gericht. Antworten


Gianna Stämpfli

18.06.2009, 17:01 Uhr
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Lieber Herr Seibt, der Elativ ist kein Merzismus, sondern ein fester Begriff der lateinischen Grammatik. Erläuterungen beim Altphilologen Ihres Vertrauens oder in der Wikipedia. Antworten


Ronnie König

18.06.2009, 15:55 Uhr
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@Cornelia Hauser: Gut gesagt. Ich denke die meisten Bürger der Schweiz sehen das genau so. Er soll den Franken und dessen sinnvolle Verwendung beherrschen. Mit Buchstaben jonglieren können andere. Antworten


Bruno Froehlich

18.06.2009, 15:47 Uhr
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Diese "Ausgrabungen" der literarischen Versuche eines Politikers der "irrtuemlich ?" zum Bundesrat gewaehlt wurde bringt niemandem neue Erkenntnisse. Die Finanz- und Bankenprobleme hatte er nicht im Griff und sollte er weiter hilflos auf der Politbuehne auftreten, wird es Zeit, dass BR Merz sich nur noch dem Schreiben widmet. fuer seine private Schublade die niemanden was angeht. Antworten


Christoph Geiser

18.06.2009, 15:45 Uhr
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Lasst den Mann doch schreiben was er will. Schliesslich ist dies ein freies Land, zumindest hat man mir das in der Schule beigebracht. Von seiner Literatur nun auf ihn selbst, oder auf seine Arbeit zu schliessen, ist reine Küchenpsychologie. Da die Werke vergriffen sind, muss es ja auch irgendwie gefallen. Antworten


Thomas Bisang

18.06.2009, 14:54 Uhr
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Gegenfrage: kann man einem eloquenten Politiker trauen?!? Durch ihre sprachlichen Fähigkeiten können sie ihr eigentliches Tun elegant verschleiern! Antworten


David Haltiner

18.06.2009, 14:50 Uhr
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lieber ein ranghoher politiker, der seine phantasien mal auf diese weise ausgelebt hat (würde er heute wohl nicht mehr machen), als einer wie berlusconi, der noch ganz anderes durchgibt... anyway: als "normaler" bürger fühlt man sich doch sowas von ohnmächtig, mitansehen zu müssen, was für freaks da an der macht sind, nicht nur in der schweiz, sondern überall in der welt... Antworten


Cornelia Hauser

18.06.2009, 14:38 Uhr
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Man muss seine persönlichen Literat-Ergüsse nicht lesen - man sollte ihm lieber als Finanzminister genau auf die Finger schauen! Und wenn er im Amt den gleichen Kabis fabriziert, muss man ihn zum gehen auffordern. Antworten



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