Ein Gespenst geht um in der Schweiz. Das Gespenst heisst Eidenbenz
Von Charles Lewinsky. Aktualisiert am 03.12.2009 541 Kommentare
«Wir dürfen nicht mit angeekelter Miene abseitsstehen»: Charles Lewinsky. (Bild: Keystone )
Charles Lewinsky
Der Schweizer Autor wurde 1946 in Zürich geboren. Er arbeitete als Regieassistent (bei Fritz Kortner), Bühnenregisseur und als Redaktor und Ressortleiter für das Schweizer Fernsehen. Seit 1980 ist er freier Schriftsteller. Bekannt wurde er als Autor der Sitcoms «Fascht e Familie» und «Fertig lustig». Er schrieb auch das Drehbuch zum Kinofilm «Ein ganz gewöhnlicher Jude» und Hunderte von Chansons. Seinen literarischen Durchbruch erzielte er 2006 mit der jüdischen Familiensaga «Melnitz». Es folgten «Zehnundeine Nacht» und, gerade ausgeliefert, der Fortsetzungsroman «Doppelpass». Lewinsky lebt in Frankreich und Zürich. (TA)
Eidenbenz.
Ich habe ihn erfunden. Für einen satirischen Roman. Als Musterbild eines Politikers, der mit dem Appell an dumpfe Vorurteile Karriere macht. Der auf alles losgeht, was man mit etwas Fantasie als fremd oder unschweizerisch bezeichnen kann, weil er sich darauf verlässt, dass es für den politischen Erfolg keine differenzierte Argumentation braucht, solange man nicht an die Urteils-, sondern nur an die Vorurteilskraft seiner Wähler appelliert. Weil er von Franz Josef Strauss gelernt hat, dass im Krieg der Meinungen die Lufthoheit über den Stammtischen entscheidend ist. Weil er den zentralen Lehrsatz des Populismus verinnerlicht hat: Das einfache Argument schlägt jederzeit das richtige. Diffamieren geht über Studieren.
Eidenbenz.
Ich habe ihn in einen Fortsetzungsroman für die «Weltwoche» gepackt, weil die «Weltwoche» das Lieblingsblatt aller Eidenbenze ist. Der eine oder andere Leser, habe ich mir gedacht, würde vielleicht durch diese übertriebene Figur und ihre verquere Denkweise ein bisschen in seinen vorgefassten Meinungen erschüttert. Weil Lächerlichkeit, so dachte ich, doch töten kann.
Es war eine falsche Überlegung. In einer literarischen Satire entsteht Lächerlichkeit aus dem Kontrast zwischen Erfindung und Realität. Und hier gab es diesen Kontrast nicht. Eidenbenz ist die Realität. Er hat die Mehrheit in der Schweiz. 57,47 Prozent.
Unser Land ist dabei, sich zu eidenbenzisieren.
Im Lauf des Abstimmungskampfes haben wir viele Argumente gehört, die nur ein Eidenbenz (oder sein PR-Spezialist) erfunden haben konnte. «Ich bin gegen Minarette, weil ich mich für Frauenrechte einsetze.» Einleuchtend. Weil Frauenrechte und Minarette ja dasselbe sind. So wie Fahrräder und Bratwürste. «Ich bin für die Minarett-Initiative, weil man in Saudiarabien keine Kirchen bauen darf.» Klar. Man beweist seine moralische Überlegenheit am besten, indem man das, was man verurteilt, selber tut. «Ich bin für die Minarett-Initiative, weil die Schweiz sonst islamisiert wird.» Natürlich, die verdammten Ausländer wollen unser Land übernehmen. Die U-17-Nationalmannschaft haben sie schon unterwandert. Und im Zürcher Tram werden die Stationen auch schon hochdeutsch angesagt. Wehret den Anfängen.
Wir haben den Kampf gegen diesen eidenbenzischen Pseudodenk nie wirklich aufgenommen, weil wir uns nicht vorstellen konnten, dass eine Mehrheit solche logischen Bocksprünge mithüpfen würde. Wir sind unterlegen, weil wir uns so überlegen glaubten. Weil uns das selbstgefällige Gefühl, Recht zu haben, wichtiger war als die Anstrengung, Recht zu bekommen. Wie Tom Lehrer einmal gesungen hat: «They won all the battles, but we had all the good songs.»
Und wir haben uns auf die Umfragen verlassen. Nicht bedenkend, dass man nicht jeden neugierigen Frager an seinen Stammtisch einlädt. Was dort besprochen wird, verrät man keinem Aussenseiter. Schon gar nicht, wenn er Claude Longchamp heisst.
Wir sind selber schuld. Wir haben nichts gelernt. Nicht aus den eigenen Erfahrungen und nicht aus der Schweizer Geschichte.
Denn es ist ja nicht das erste Mal, dass Eidenbenz sich durchgesetzt hat. Schon im Jahr 1893 hat er gewonnen. Damals hiess er Dürrenmatt, Ulrich Dürrenmatt, war Chefredaktor der «Volkszeitung» und Mitbegründer der Berner Volkspartei. Es gab zu seiner Zeit noch keine Muslime in der Schweiz, auf die er hätte einschlagen können, und so ging er halt auf die Juden los. Die Volksinitiative war gerade als neues In-strument in die Verfassung aufgenommen worden, und nun wurde sie zum allerersten Mal eingesetzt. Es war ein Abstimmungskampf mit heftigen antisemitischen Parolen, und am Schluss war das Schächtverbot in die Bundesverfassung aufgenommen. Mit 60,11 Prozent Ja-Stimmen. Eidenbenz' Wählerschaft scheint stabil zu sein. Von der ersten Volksinitiative bis zur jüngsten.
1893 war das. Soll einer sagen, dass in unserem Land die Traditionen nicht gepflegt werden.
1893. Damals war die Familie Schlüer noch nicht einmal eingebürgert.
Aber Sarkasmus hilft nicht weiter. Wir müssen der Tatsache ins Auge sehen, dass wir in einem Land leben, in dem die 1.-August-Reden immer weniger mit der Realität zu tun haben. Die weltoffene, tolerante, alle Religionen gleich behandelnde Schweiz wird zwar noch lang in den Ansprachen verkündet werden, aber die schönen Worte gelten eben nur, solange die Höhenfeuer glühen und der Duft der Festbratwürste in der Luft hängt. Im Alltag müssen wir es hinnehmen, dass uns die Le Pens und die Wilders zu Vorbildern erklären, wir müssen damit leben, dass uns die FPÖ und die Dänische Volkspartei Komplimente machen. Wir können uns noch nicht einmal dagegen wehren, wenn Libyen – ausgerechnet Libyen, dieser von einem mafiösen Familienclan beherrschte Unrechtsstaat – von einer «religiös-rassistischen Aktion» spricht. Genau das war es ja.
Wir müssen es sogar schlucken, wenn jetzt Roger Köppel mit der triumphierenden Ironie des Siegers hämisch kommentiert: «In der Welt geht offensichtlich ein Gespenst um. Es heisst Demokratie.» Weil es nichts mehr am Abstimmungsergebnis ändert, wenn wir ihm post festum antworten: «Nein, Herr Köppel, das Gespenst heisst nicht Demokratie. Es heisst Populismus.» Das Gespenst heisst Eidenbenz.
Auch Klagen bis zum Europäischen Gerichtshof werden nichts an der Tatsache ändern, dass wir in souveräner Volksentscheidung beschlossen haben, unsere Verfassung gleichzeitig zu ändern und zu brechen. Wir müssen akzeptieren, dass die Verfassung der Schweiz am letzten Sonntag schlechter geworden ist. In jedem Sinn des Wortes.
Und wie soll es weitergehen?
Wir dürfen jetzt nicht den Fehler machen, uns darauf herauszureden, wir persönlich hätten nichts damit zu tun, denn wir hätten ja ein Nein in die Urne gelegt. Das rituelle Sich-für-unser-Land-Schämen, das in den letzten Tagen Mode geworden ist, bringt erst recht nichts. Wenn wir uns für etwas schämen müssen, dann für das Versäumnis, gegen die Eidenbenze und ihre Initiative nicht so gekämpft zu haben, wie das nötig gewesen wäre. Stehen wir nicht hochmütig beiseite, sondern bringen wir uns ein!
Wer unsere Demokratie ernst nimmt, ernster als die Leute, die jetzt schon damit liebäugeln, zur Verteidigung ihres Absolutheitsanspruchs auch noch die Menschenrechtskonvention aufzukündigen, der muss sich eingestehen: Nicht «die andern» haben das Minarettverbot angenommen, sondern wir. Wir, die Stimmbürger.
Nichts wäre falscher, als uns jetzt von den Befürwortern abgrenzen zu wollen. Kurt Tucholsky hat einmal, als in den Zwanzigerjahren die fremdenfeindliche Propaganda im Freistaat immer mehr zunahm, die Parole ausgegeben: «Reisende, meidet Bayern!» Sollen wir es ihm nachmachen und die Forderung aufstellen: «Reisende, meidet Innerrhoden?» Nur weil man sich im Halbkanton, wo es kaum Muslime gibt, so eindeutig gegen deren freie Religionsausübung entschieden hat? Dann bekommt die nächste entsprechende Initiative dort nicht nur 71 Prozent der Stimmen, sondern noch ein paar mehr.
Eidenbenz als Vorbild
Wenn wir nicht zulassen wollen, dass die Schweiz von ihren Populisten immer weiter haiderisiert wird, wenn unser Land nicht noch den letzten Rest von Glaubwürdigkeit und Ansehen in der Welt verlieren soll, dann müssen wir von den Eidenbenzen lernen. Müssen lernen, so populär zu argumentieren wie sie. Das Gespräch auf allen Ebenen zu suchen wie sie. Uns für unsere Überzeugungen einzusetzen wie sie.
«Am besten, man geht überhaupt nicht mehr abstimmen», habe ich in den letzten Tagen ein paar Mal gehört. Aber wir dürfen jetzt nicht mit angeekelter Miene abseitsstehen. Es bringt nichts, wenn wir unsere intellektuelle Entrüstung so stolz und so wirkungslos zur Schau stellen wie früher einmal das Mao-Zitat auf dem T-Shirt. Wir müssen uns einsetzen. Die Kleinarbeit nicht scheuen. In Parteien eintreten. Wenn Christoph Blocher sich neuerdings den Vietcong zum Vorbild nimmt, dann können wir auch etwas von der Protestbewegung in der DDR lernen: Wir sind das Volk. Und das Volk – ich will die Hoffnung nicht aufgeben, dass Bertolt Brecht mit seiner Formulierung Recht hatte –, das Volk ist nicht tümlich. Der Schweizer ist nicht an sich spiessig, fremdenfeindlich oder reaktionär. Eigentlich nicht. Ausser wenn es sich den Eidenbenzen dieser Welt ausliefert.
Eidenbenz.
Ich habe ihn erfunden, um über ihn zu lachen. Aber jetzt ist nicht die Zeit zum Lachen. Jetzt ist die Zeit, sich gegen ihn zu wehren.
(Tages-Anzeiger)
Erstellt: 03.12.2009, 12:52 Uhr
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541 Kommentare
..oder wie wärs einfach mit einem Anti-Sexismusgesetz (analog Anti-Rassismusgesetz)? Dann würde mich der Kommentar vom Frauenrechtsvertreter Roger Köppel interessieren. Das wäre eigentlich schön praktisch, so ein Gesetz. Dann hätten wir auch keine Lohnunterschiede mehr zwischen Männern und Frauen, Teilzeitarbeit wäre für alle möglich, es hätte genug Kinderkrippen, es hätte Frauenquoten, etc., etc. Antworten
@ Pit Almeide: Da wären die Bräute wohl aber ziemlich unglücklich, wenn sie sich vor den Traualtar nicht mehr verschleiern dürften....! Und ich auch, im Winter, auf den Skipisten....! Sich das Gesicht nicht verdecken dürfen, immer und überall, ohne dass man Raubzüge plant oder am 1. Mai zu Steinen greift? Für mich keine Alternative. Antworten
das dümmste was machen könne, ist burkas und niqabs zu verbiten. dann hacken nämlich alle muslimischen staaten auf uns ein. was hingegen endlich ins gesetz aufgenommen gehört, ist ein allgemeines vermummungsverbot. und zwar für männer und frauen, fussballer und deren fans, für christen, juden und muslime. einzige und zeitlich beschränkte ausnahme: die fasnacht. Antworten
Viele Intelektuelle hatten schon immer eine subversive demokratische Einstellung.Dass aber ein mittelmässiger Schritsteller, der sich mit Durchschnittsunterhaltung über Wasser hält sich auch noch herausnimmt zig-tausende Ja-Stimmer als Populisten zu beschimpfen übersteigt wohl jedes direkte demogratische Verständniss. Niemand hat den Islam verboten, er soll hier gefälligst gelebt werden! Antworten
Was soll diese falsche Aussage: "Nur weil man sich im Halbkanton, wo es kaum Muslime gibt, so eindeutig gegen deren freie Religionsausübung entschieden hat?" - Es hat niemand gegen die freie Religionsausübung gestimmt, sondern sich NUR dafür ausgesprochen, dass keine Minarette zugelassen werden (der Muezin lässt grüssen ..... er wäre wohl als Nächstes eingesetzt worden. Antworten
Lewinsky ist auch hier wie immer ein Meister der Sprache. Aber haben wir in der Schweiz von all den Abstimmenden wirklich über 57 % Eidenbenzen? Ist ein Zeichen des Halts an den Islam tatsächlich eidenbenzerisch? Wie äussern sich denn die eigentlichen Exponenten des Islams auf der Welt? Kann man auch zu früh warnen? Die Geschichte lehrt, dass es meistens zu spät geschah. Antworten
Lewinsky ist nicht der abgehobene Intellektuelle, als der er hier dargestellt wird. Vielmehr ein kluger, wortgewandter und auch kritischer Beobachter der Schweizer Volksseele. Da wird einem der Draht zum einfachen Volk abgesprochen, der mit seinen Sitcoms und Liedtexten ein Millionenpublikum erreicht hat. Nur weil er uns jetzt einmal den ernsteren Spiegel vorhält. Aber, aber, liebe «Gewinner» … Antworten
Wäre es nicht besser, den unversöhnlichen Wortgefechten – sprich gegenseitigen Vorwürfen – Einhalt zu gebieten? Mit gemeinsamem, konstruktivem Denken und Handeln von Befürwortern und Gegnern der Minarett–Initiative wäre uns allen, dem Selbstwertgefühl und vor allem dem Ansehen der Schweiz besser gedient. Es gibt ja wahrlich genug «Baustellen», die kluge und vorbildliche Lösungen erfordern. Antworten
Daß eine solche Witzfigur, über die der Autor und seine Leser lachen möchten, mit dem Namen Eidenbenz identifiziert werden soll, befremdet mich zwar schon, war doch der Mädchenname meiner Mutter eben: Eidenbenz. Denn die wirklichen Eidenbenzen sind alles andere als so dämlich, wie Lewinskys unfrei erfundene Popanz. Aber was soll's! Humor ist, wenn man über das lacht, was einem am Heiligsten ist. Antworten
Schön. Aber doch zu lieb. Warum die 57% gleich wieder umarmen? Das ist falsch. Nicht 43% haben ein Faust im Gesicht. Die restlichen 5,5 Millionen und weit mehr. Doch immer diese Zahlen.. Ich gehe auch so auf Sichtdistanz. Das G'mögige ist ecklig. Die G'mögigen sorgen für ihre politischen Sozialhilfeempfänger. Die lassen sich streicheln. Ich bin da ganz unkorrekt. Ich bleibe es noch ein Weilchen. Antworten
wir haben über eine Bauverordnung abgestimmt! alle anderen Themen sollten daher doch eigentlich nicht ins Gewicht fallen...oder hab ich da was falsch verstanden? es ist nicht um Ehrenmorde, Burkas oder ob ein Mädchen den Schwimmunterricht besuchen darf oder nicht gegangen, nur um diesen Turm. Der Herr Eidenbenz hat da wohl etwas nicht richtig durchgelesen. Antworten
Das Dilemma: die Toleranz gegenüber der Intoleranz hat eine Grenze. Für eine Karikatur ins Visier von Killern zu geraten, ist inakzeptabel! Schächtverbot: jüdisch Gläubige sind davon täglich bei der Nahrungsaufnahme betroffen, es ist ein diskriminierender Eingriff in ihren Alltag. Aber Minarettverbot: ob Moschee mit oder ohne Minarett, die Folgen sind allenfalls ein kleiner Dämpfer fürs Ego. Antworten
Wenn dann das Wehklagen der unterlegenen Seite endlich aufhört, das Wort Populismus wieder in nur noch erträglicher Menge zu lesen ist: dann freue ich mich auf eine umfassende Diskussion unter Schweizern - einer Diskussion darüber, was ein sakulärer Staat von einem gläubigen Muslim erwarten soll, und was geschehen soll, wenn er sich den Erwartungen der Gastgeber verschliesst. Bis dahin: warten. Antworten
Bei uns in Deutschland gab es mehrere Bürgerbegehren gegen den Bau von Moscheen und Minaretten. Die meisten sind an den fehlenden oder gefälschten Unterstützungsunterschriften gescheitert. Durch einen Bürgerentscheid wurde sogar dem Bau einer Moschee zugestimmt. Es gibt in Deutschland kaum direkte Demokratie, doch in einer Sache scheinen wir weiter zu sein als ihr Schweizer. Antworten
Danke für die klaren Aussagen, Herr Lewinsky. Und es wäre schön, wenn sich die Leute, die sich hier als grosse Verehrer, Kenner (oder vielleicht Gralshüter?) der Demokratie aufspielen statt mit Beleidigungen mit Argumenten argumentieren würden. Aber ums Beleidigen und Schlechtmachen bzw. das Sich-selber-Bessermachen geht es ja auch beim Verbot der Minarette. Antworten
Ich hätte Lewinsky etwas intelligenter eingeschätzt. Ein weiterer linker "Intellektueller. Er hinterfragt die wahren Gründe für den Wahlausgang nicht, sondern betreibt reine Polemik. Zu spät Herr Lewinski, sie haben zu lange geschlafen. Demokratie bedeutet, dass man Mehrheitsentscheide akzeptiert. Gut, bravo, dass es ihnen und einigen anderen nicht passt ist nebensächlich Antworten
@Fritz Jäger: Sie müssen ja Lewinsky nicht lesen, wenn er Ihnen zu links, zu intellektuell und gefährlich scheint. Prügeln Sie bitte jedoch nie auf Linke ein, die für Sie die 42-Stundenwoche und einigermassen akzeptable Arbeitsbedingungen erkämpft haben! Ich nehme nicht an, dass Sie 16 Stunden am Tag arbeiten möchten und doch noch ganz gerne etwas zu Hause für sich persönlich machen. Antworten
@Konrad Stulz: Zu Ihrer Frage nach Islamisierungssymptomen. Unser Bundesgericht musste mindestens fünf mal zum islamischen Befinden bei uns Stellung nehmen. 1990 hat es uns die Entfernung von Kruzifixen in Schulstuben verordnet. 1993 wurde das erste Mädchen in der Unterstufe wegen Unzumutbarkeit vom Schwimmuntericht dispensiert. Dann die Kopftuchenentscheide. Was ist für uns wie lange zumutbar??? Antworten
Frau Gerber, wiegeln Sie nicht ab. Spätestens nach der Lektüre von "Biedermann und die Brandstifter" sollten Sie verstanden haben, daß es gilt den Anfängen zu wehren. Was wird das nächste Verbot sein? Aber alles halb so wild, denn Zitat von oben: "Klar. Man beweist seine moralische Überlegenheit am besten, indem man das, was man verurteilt, selber tut." Antworten
Lewinsky ist der Letzte, der sich über Köppel auslassen sollte. Schliesslich erhält er von ihm doch Honorare. Das allein zeigt das Format von Köppel.Und, akzptieren Sie ohne Wenn und Aber den Entscheid der Schiweizer, wenn Sie beanspruchen Demokrat zu sein.Betrachten Sie auch Ihre eigenen "dumpfen" Vorurteile. Antworten
Ich habe die Initiative zwar abgelehnt, habe aber trotzdem großes Verständnis für die Befürworter. Der politisch aktive, islamistische Teil der Moslems provoziert Opposition und tut alles, damit ihre Glaubensbrüder in Europa nicht integriert werden. Dies hat System, denn integrierte, moderate Moslems könnten von ihrem Glauben abfallen und den Versuchungen der westlichen Gesellschaft erliegen. Antworten
@oliver keller: "Ich bin akademisch gebildeter als Sie!" - sowas habe ich zu Lewinsky's Essay geschrieben. Denn wenn einer glaubt, dass die meisten Befürworter dem Rudel-Effekt und dem Eidenbeiz-Syndrom zum Opfer gefallen sind, haben Sie und Lewinsky sich gewaltig getäuscht. Ich habe ohne SVP und Kollegen diesen Entscheid getroffen. Akademisch gebildet oder nicht ist mir ehrlich gesagt egal! Antworten
@Marcel Gygax: Ich glaube, es war nicht nur der Staat, der diese Debatte lange unterdrückt hatte. Die Medien und vor allen die Kirchen (kathol. und prot.) haben da stark mitgeholfen. Und jetzt hat die CVP plötzlich gemerkt, dass sie im falschen Zug sass und will noch schnell umsteigen. Die Zick-zack-Kehrtwendungen von Hrn. Darbellay sind wohl als Angst vor weiteren Wählerverlusten zu verstehen. Antworten
Von der Lancierung einer solchen Initiative bis zur Abstimmung selber benötigen wir alle einfach viel mehr Zeit! Zeit, sich sachlich informieren zu können und Vorurteile bei sich selber zu erkennen, was bekanntlich am längsten dauert. @Luzia Keller: ja, ich glaube auch, dass die Romandie der "Suisse Toto" etwas voraus hat, die Romands sind etwas weltoffener, unkomplizierter, klüger-eben Schweizer. Antworten
Zu spät Herr Lewinski, sie haben zu lange geschlafen. Sie sagen Demokratie bedeutet, dass man Mehrheitsentscheide akzeptiert. Gut, bravo, dass es ihnen und einigen anderen nicht passt ist nebensächlich. Die Mehrheit hat entschiedent, man kann dafür oder dagegen sein, aber mit Rassismus und Fremdenfeindlichkeit hat es nichts zu tun, das ist die linke Tüte . und wir wollen keine Diktatur. Antworten
@Werner Christmann: wenn von den 45% nichtwähler 59% ein nein eingelegt hätten, wäre die initiative abgelehnt worden. dieses szenario ist sehr wahrscheinlich, da ein grossteil der nichtwähler sich auf die falschen prognosen verlassen haben dürfte. hier hat eine rurale minderheit (32%) einer urbanen mehrheit eine verfassungsänderung aufgezwungen. darin liegt das eigentliche problem. Antworten
Ihre Worte tun gut, Herr Lewinsky! Wir unterschätzen die Lust der Spiesser daran, ihren bösen Trieben, von scham- und rücksichtslosen Volksverführern enthemmt und aufgeputscht, im Schutz der Masse oder anonym mit dem Stimmzettel, freien Lauf zu lassen. Sie schreiben, jetzt sei es an der Zeit, sich zu wehren. Keine Frage! Doch wie soll das gehen - gegen eine graubraune Schlammlawine? Antworten
Wenn ich mir diese lange Liste von Kommentaren ansehe frage ich mich: Haben wir nichts besseres zu tun? Wir lassen uns öffentlich von Schurkenstaaten als Rassisten darstellen und rechtfertigen uns! Währenddessen spricht zum Glück niemand über die dort geschehenden Gräueltaten. wir übrigens auch nicht. Denn es ist bequemer sich für ein Minarettverbot zu rechtfertigen als Menschenrechte durchzusetze Antworten
"Ich bin akademisch gebildeter als Sie!" Der sass. Wir suchen also, ob jemand Frau, Jude, Moslem, einfach jemand, der schwächer scheint, und schon hetzt das Rudel los.Worüber haben wir denn abgestimmt?Es hiess doch "MINARETTINITIATIVE", nicht, "Angst-Initiative!" Etwas falsch verstanden?Und am Morgen in den Spiegel schauen und das Liedchen "..what have I done?" hören. Intellektuelles Volch! Antworten
@Marcel Gygax: Ich glaube und hoffe nicht, dass es nochmals eine solche Abstimmung gibt - auch als Befürworter der Minarett-Initiative. Diese JA hat jetzt die notwendigen Diskussionen ausgelöst. Als Befürworter würde ich lieber soviel Initiativen aller Beteiligten sehen, sodass Minarette auch in der Schweiz eines Tages wieder gebaut werden können - aber definitiv nicht sowas wie Friedhof-Verbote. Antworten
Berichtigung/Mein Beitrag von 11.00 ca.: OIC (Organisation of Islamic Conference) muss es heissen, statt IOC (International Olympic Committee). Besten Dank für Ihre Berichtigung - und natürlich der Veröffentlichung des Beitrags! Freundliche Grüsse Christian Meyer Antworten
@Boris Nork Rein theoretisch ist es möglich auch ausserhalb der Kirche an Gott zu glauben. Ich fühle mich nicht weniger mit Gott verbunden, wenn ich ausserhalb der Kirche bin. Die Schweiz ist mit der christlichen Religion verwurzelt, und soll man diese nicht aufgeben. Jedes Land hat Ihre Kultur, die es nicht aufgeben sollte. Jedoch muss sich jeder in einem anderen Land anpassen. Antworten
Übrigens: Zeitungsmacher wie die vom Tagi sind vorallem intellektuelle Menschen und sie haben die Grosszügigkeit, uns allen hier mit viel Aufwand eine Plattform zu schaffen. Das nur noch zur Erinnerung an die Häme über intellektuelles Denken. Ächz... Antworten
@Peter Marti Die Minarett-Initiative war klar eine Stellvertreterabsimmung. Wenn die Regierung das Volk ernst genommen und eine Diskussion zur Migration sowie zum Islam nicht immer unterdrückt hätte, wäre das Resultat der Abtimmung anders ausgefallen. Nun muss man über den Islam, die Migration, die Probleme reden und offen diskutieren, sonst gibt es bald die nächste solche Abstimmung. Antworten
@Moritz Setz Lieber Herr Setz Die Religion kann frei ausgelebt werden, auch ohne Minarett. Sogar die Muslime in der Schweiz wünschen sich mehrheitlich keine Mirarette. Leider ist die Minaretinitiative aber nur eine Stellvertreterabsimmung gewesen. Wenn die Regierung die Verunsicherung des Volkes ernst genommen und es eine Diskussion zum Islam gegeben hätte, wäre dieses JA nicht notwendig Antworten
Führt der meist "christlich" gefärbte Eidenbenz seinen multireligiösen Sysmbolskult weiter, ist das Minarett sicher schon bald Teil seiner Religion und ersetzt vielleicht das Kreuz, den Weihnachtsbaum, den Osterhasen, die Buddhafigur aus den letzen Ferien oder den Gartenzwerg. Oh du fröölicher... Eidenbenz, was wäre dein Glaube ohne solch Symbol. Antworten
Angst war noch nie ein guter Ratgeber. Wann beginnen wir, lösungsorientiert den Scherbenhaufen gemeinsam - Gegner und Befürworter - zusammenzukehren? Nächste Woche beginnt der Klimagipfel in Kopenhagen und das ist ein weit grösseres Problem, das zu lösen ist! Die globalisierte Welt überfordert uns alle zusehends und deshalb muss vernetztes und klares Denken mehr Platz haben. Antworten
@dora shafy: sehr einfacher Vergleich. Nur wer gefährdet wen, ist hier die Gretchen-Frage. Minderheiten können auch Mehrheiten gefährden oder zu solchen hinwachsen. Wenn ich als Schweizer und Christ die Wahl habe, dann ist unser System im rechtlichen Sinne, dem islamrechtlichen zu bevorzugen. Wenn Sie die 30iger ansprechen, waren die Braunen auch eine Minderheit, sogar gegenüber den Juden. Antworten
@Kevin Mc Loughlin Eigentlich wissen ja die Gegner wie auch die Befürworter der Initiative, dass es nicht um Minarette, sondern um die längst überfällige und stets von der Regierung verdrängte Diskussion um die Probleme der Immigration sowie dem islam geht. Leider gibt es nicht viele Möglichkeiten, der Regierung zu sagen, dass man das Volk ernst nehmen soll. Es ist eine wichige Diskussion. Antworten
Wenn Herr Lewinsky und die ganze so genannte Elite der Politiker, Professoren und Künstler immer noch nicht gemerkt hat, dass man dem nicht mit den Menschenrechten vereinbaren Islam mit diesem Minarettverbot frühzeitig genug und deutlich Halt zurufen musste, so haben sie sich noch zu wenig mit den Parallelgesellschaften in mehreren Ländern der EU befasst. In der Pflicht ist islamische Aufklärung. Antworten
Offenbar übersehen viele dass das Schweizer Volk nicht die liberale, humane Minderheit des Islams, sondern die konservative Mehrheit fürchtet. In der Geschichte der Menschheit gab es so viele Völker die in ihrer Ideologie, Glauben und Grundsätzen einen totalitären Anspruch pflegten. Hätten sie Glaubensrichtungen mit diesem Anspruch in ihrem Umfeld gefürchtet oder allen Platz und Freiheit gegeben? Antworten
Abgesehen von der sachlichen Problematik gibt es ja auch die staatsrechtliche, dass sich nun zwei Verfassungsartikel widersprechen. Wenn eine Initiative eine bestehende Verfassungsnorm verletzt, müsste sie darum zusammen mit einer Änderung des betroffenen Artikels zur Abstimmung kommen, in diesem Falle einer verschärften Vorbehaltsklausel bei der Religionsfreiheit. Antworten
@Luzi Schnellmann Liebe Frau Schnellmann Es war eine Stellvertreterabstimmung. Dies streite ich nicht ab. Das Problem ist aber, dass eine Diskussion zur den Immigrationsproblemen sowie zum Islam aufgrund der Leute, die sich immer im Ausland für unsere Meinungsfreiheit entschuldigen möchten, nicht möglich war. Die Regierung hat dieses Anliegen immer unterdrückt. Deshalb dieses klare JA. Antworten
Zu spät Herr Lewinski, sie haben zu lange geschlafen. Sie sagen Demokratie bedeutet, dass man Mehrheitsentscheide akzeptiert. Gut, bravo, dass es ihnen und einigen anderen nicht passt ist nebensächlich. Die Mehrheit hat entschiedent, man kann dafür oder dagegen sein, aber mit Rassismus und Fremdenfeindlichkeit hat es nichts zu tun, das ist die linke Tüte . und wir wollen keine Diktatur. Antworten
die heutige situation erinnert an die 30ger jahre als die stimmung gegen die juden angeheizt wurde. ein deutscher kabarettist fragte einmal was der unterschied zwischen einem juden und einem muslimen sei. die antwort: "der jude hat es hinter sich der muslim noch vor" man solte acht geben auf dem rechten auge nicht blind zu sein .. Antworten
Es ist schon erstaunlich, wie die Eidenbenze ihr "Ja" verteidigen. Natürlich man hat ja nichts falsch gemacht, ist ja immerhin in der Überzahl und einige rechts orientierten Nachbarn applaudieren noch dazu. Wann kommt endlich die Initiatve gegen katholische Kirchtürme, da wir ja gegen das Zölibat sind .... Antworten
als befürworter wird man von den gegnern als tumb, rassistisch, intolerant, faschistisch u.ä. bezeichnet. komischerweise kennt mich keiner dieser selbsternannten "geistigen elite", sie verhält sich also exakt in der mir unterstellten art. es wird kein dialog gesucht, sondern ausgegrenzt (eidenbenz!), nicht ergründet, sondern verurteilt! hilft sicher nicht, euch ernst zu nehmen, elite hin oder her! Antworten
Atheisten, Christen, Muslime, Juden, Hindus, Buddhisten, Mormonen, Voodooismus, New Age, Rechtsextreme, Kommunisten, Maoisten, Sozialisten, Frauen, Männer...jeder Mensch hat Glaubensgrundsätze die ihn durchs Leben führen. Egal ob konstruktiv oder destruktiv. Freiheit bedeutet das alles davon seinen Platz hat. Wetten das es Denkensweisen u.Glaubensgrundsätze gibt die auch sie an ihre Grenzen führen Antworten
Minarette sind Bauwerke wie Kirchen, Synagogen oder Moscheen die der Ausübung des Glaubens dienen. Toleranz und Verständnis zwischen den Religionen ist bis heute ein Reizthema. Dies obwohl alle Religionen dem Wohl der Menschen dienen, sind sie immer noch Machtdemonstration. Wo bleiben all die geistigen Führer die für den Frieden sind, ich schlage ein G7-Treffen der geistigen Oberhäupter vor. Antworten
Stimmbürger haben die Gelegenheit wahrgenommen gegen das aufkeimende Faustrecht zu stimmen und haben dafür die Minarett-Initiative misbraucht. Würde die Regierung endlich die Gesetze die bestehen anwenden müsste über fast nichts mehr abgestimmt werden. Da Gemeinden der Verlockung eines Baugesuches für Minarette nicht widerstehen können, wurde dies nun mittels Volksabstimmung verhindert. Antworten
Herr Klein, bitte erfinden Sie nicht einfach Argumente - die Scharia-Gerichte in England können nur Fälle bearbeiten in denen es um Konflikte zwischen Privatpersonen geht, in denen der Staat keine Anklage erhebt, und können nur nach englischem Gesetz gültige Strafen aussprechen. Beide Parteien mit der Behandlung des Falls durch das Scharia-Gericht einverstanden sein. Nix 'Todesstrafe einführen'. Antworten
So langsam geht mir das ewige Geschwätz von Religionsfreiheit auf den Wecker. Auch diese hat dort Grenzen, wo sie mit den Normen der Leitkultur kollidiert. Sonst könnten ja z.B. auch Neonazis (oder irgendwer) ihren Glauben einfach als Religion deklarieren. In Holland haben Raucher sogar das Rauchen zur Religion erhoben, um Rauchverbote zu umgehen. So wird Religionsfreiheit zur Absurdität. Antworten
Herr Lewinsky, während einer Taxifahrt in Zürich unterhielt ich mich angeregt mit dem Muslimischen Fahrer, Er lud mich sogar in die Moschee ein, sauber,freundlich und sprach perfekt Züridütsch. Als ich Ihn zuletzt über Ehrenmorde in Berlin befragte, kam zur Antwort: Natürlich hat der Bruder das Recht und die Pflicht seine Schwester zu töten...... Ich habe mit gutem Gewissen mit Ja gestimmt. Antworten
es ist interessant zu sehen, wie heftig die reaktionen von muslimischer seite waren, als die initiative angenommen wurde. wenn wir nicht folgen mag man uns gar nicht mehr. als ich das resultat hoerte, habe ich sofort zu meinen stammtischbruedern gesagt, mal luege wie langs geht, bis die erste schweizerfahne brennt. Antworten
Ja ich habe Angst, dass die in Bern wieder zurückkrebsen, wenn der Wirtschaftsdruck zu gross wird, wie schon einmal. Damals hatte das Volk die Sommerzeit Haushoch abgelehnt. Der Bundesrat beugte sich dem Ausland und führte sie gegen den Willen des Volkes ein. Ich kann nur hoffen das er diesmal Stark ist und den Willen des Volkes respecktiert. Antworten
Es ist wahr: Eidenbenze gibt es überall auf der Welt. Und vielerorts, besonders in Gesellschaften mit starkem totalitärem Drang, sind sie noch viel gerissener und mächtiger als bei uns. Nur gut, ist die helvetische Demokratie so stark in unseren Herzen verankert. Stark genug, dass jetzt alle mal ihren Frust herauslassen können, wir uns zusammenraufen, und die Eidenbenze einfach Eidenbenze bleiben. Antworten
@Peter Schneider: Meinen Sie nicht, dass es eine Frage der Auslegung ist, was das konkret bedeutet? Ist die "Religionsfreiheit" zur obersten Maxime erklärt, kann man andere Prinzipien im Klo runterspülen. Mann könnte die Einführung der Scharia nicht verwehren, das meint bereits ein Minister in Holland und der Erzbischof von Canterbury (!). Na dann haben wir die Todesstrafe eingeführt, wie toll! Antworten
Max Frisch hat 1948 "Biedermann und die Brandstifter" geschrieben. Er war Schweizer und Intelektueller, vielleicht sollten mal wieder ein paar Leute dieses Werk lesen. Ich bin sicher kein SVP Wähler gehe nie an Stammtische und habe bewusst "Ja" gestimmt. Wir haben nicht den Islam verboten, sondern den Bau der Minarette - Moscheen wurden nicht verboten. Antworten
Es ist genau richtig, dass die Minarett-Initiative angenommen wurde, diejenigen die nun reklamieren oder das Volk für dumm erklären sind der Diskussion aus dem Weg gegangen! Nun die Schweiz als Dumm zu bezeichnen ist einfach, aktiv für seine Meinung einzustehen nicht. Also liebe Intelektuelle geht auf die Ebene des Volkes herunter, sucht nach den wahren Gründen und geht dagegen vor! Antworten
Solange in der Schweiz die Direkte Demokratie gilt, haben die elitären und politischen „Parallellgesellschaften“ in Bundesbern und in den Denkzentralen ihre teils arrogante Distanz zum „tumben“ Volk zu korrigieren. Herr Lewinsky, können Sie sich vorstellen mit „gewöhnlichen“ Bürgerinnen und Bürgern regelmässig - auf gleicher Augenhöhe - in der Beiz zu diskutieren? Wenn das Schweizer Volk aber nur noch als lästiges politisches Risiko wahrgenommen wird, haben die sog. „Eliten“, offen und ehrlich auf die Anpassung des politischen Systems nach ihren Bedürfnissen hinarbeiten. Antworten
Herr Lewinsky unterstellt den Schweizern öffentlich Rassismus. Wie ist das noch einmal mit dem Mauerbau in Israel? Da werden die Palästinenser nicht erst seit gestern auf brutalste Art und Weise von ihrer angestammten Heimat vertrieben und isoliert. Hat das nicht auch mit Rassismus zu tun? Sind Sie gar stolz auf diese Tat oder ist Ihnen diese Kartoffel einfach nur zu heiss? Antworten
da am stammtisch nicht mehr geraucht werden darf und die bierpreise immer höher werden,kann es unmöglich eine stammtischwahl gewesen sein,die wirte werden es bestätigen.übrigens,warum gehört herr lewinsky zur schweizer elite? auch handwerker wie schreiner,elektriker etc gehören zur elite,denn sie leisten genau das gleiche in ihrem beruf,wenn nicht mehr Antworten
Herr C. Lewinsky, die Glaubensfreiheit (BV Art. 15) wird nicht verletzt. Wie SF DRS vor einigen Monaten aufzeigte, ist der Schweizer Paul Hinder katholischer Bischof in den Vereinigten Arabischen Emiraten. In seinem Bistum sind seitens der Muslime christliche Kirchtürme nicht erlaubt worden. Um in seiner Kirche zu beten sei kein Kirchturm notwendig und seine Messen seien jeweils sehr gut besucht. Antworten
@Konrad Stutz: Ihre Argumentation ist sehr gefährlich. Was "mit den Füssen treten" heisst und was nicht, sollen gemäss Ihnen offenbar Behörden entscheiden. Mit dieser vagen Begründung könnte dann jeder unbequeme Volksentscheid annulliert werden. Dann würde Demokratie wie in Irland usw. zur Farce entarten. Antworten
Nach 462 Kommentaren hier und 100ten gehörten Pseudo-Argumenten möchte ich nun endlich mal 1 (ein) Argument für ein Minarett-Initiative JA hören, dass hieb-und stichfest ist: Keine Kompensation ("Gegen die Ausländerproblematik ein Zeichen setzen") und kein Gut-Mensch-Argument ("Bin gegen Steinigung" etc.) Ich glaube ich warte nächste Woche noch.... Und die Befürworter sagen das ist nicht Dummheit? Antworten
Das Beste an dieser Abstimmung war, dass sie endlich diese Debatte salonfähig gemacht hat, die schon längst fällig gewesen wäre. Wenn der sogenannt freisinnige BR Merz fordert, über islamrelevante Themen dürfe das Volk künftig nicht mehr abstimmen, so zeigen die Demokratie-Abschaffer (auch Grüne / CVP) endlich offen ihr Gesicht . Wem unsere direkte Demokratie am Herzen liegt, muss 2011 SVP wählen. Antworten
@ Sonja Morgenthaler: wie recht hat sie! Demokratie ist unbequem, zwingt zur Auseinandersetzung, ist nichts für Friede-Freude-Eierkuchen-Politiker. Die classe politique hätte doch lieber eine Diktatur nach ihrem Gusto, dann müsste man sich mit dem Volk nicht herumschlagen! Und was wollen uns Nicht-Demokraten darüber belehren? Lieber vor der eigenen Türe kehren. Antworten
Es geht nicht darum, dass die Verlierer die Demokratie nicht akzeptieren. Es geht viel mehr darum: Darf sich die Demokratie alles erlauben? Dürfte sie sich sogar selber abschaffen? Darf Sie höher stehendes Recht bzw. Recht aus der Verfassung, die geändert werden soll, mit den Füssen treten? Zum Grundrecht Religionsfreiheit gehört nun mal auch dessen Ausübung und GESTALTUNG (Minarette bauen)...! Antworten
Ich möchte daran erinnern, dass Demokratie eine Form ist, wie Regeln und Gesetze für den Staat festgesetzt werden und nichts damit zu tun hat, wer "Recht" hat. Das Konzept "richtig und falsch" gehört in die Philosophie oder die Religion. Es ist unglaublich, wie viele in dieser Diskussion Andersdenkende und -stimmende als irgendwie minderwertig oder unfähig betrachten. Welch gefährliche Arroganz! Antworten
Bin zwar auch nicht gerade gscheit, habe aber immerhin eine eigene Meinung und diese auch Kundgetan. Warum sich aber Herr Lewinsky erst jetzt so zu Wort meldet ist mir schleierhaft. Habe nichts von ihm gelesen oder gehört VOR der Abstimmung. Es scheint mir, als ob ihm die Sache nicht so am Herzen liegt - im Gegensatz zur Publicity, die er nun praktischerweise bekommt. Neues Buch, Herr L.? Antworten
Das war ja eine hervorragende Idee... Lasst uns doch gleich alle religiösen Symbole verbieten. Weg mit Halbmonden, Buddhas, Kreuzen, Türmen! Und warum nicht auch die Weihnachtsbeleuchtung abschaffen, und wer braucht eigentlich den Osterhasen? Wenn am Schluss niemand mehr eine kulturelle Identität hätte, gäbe es auch keine Konflikte darüber! (für die Eidenbenze: das war zynisch!) Antworten
Wir sehen jetzt wie der Bundesrat, die Mehrheit des Parlament und die Verlierer der Abstimmung wirklich zur Demokratie stehen. Solange wir das Abstimmen, was uns die Politiker glauben machen wollen, ist die Demokratie ein wunderbares Hilfsmittel zur Rechtfertigung politischer Interessen. Aber wehe dem Volk, wenn es eine eigene Meinung hat, dann wird gleich nach EMRK und sonstiges gerufen. Antworten
Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“ - und diese aussage von einer regierung die uns nun faschismus vorwirft! das ist absurdität in reinkultur durch solche und ähnliche anschuldigungen fühle ich mich diskriminiert! Antworten
Jemand der mit Rückrad eine andere Meinung ertägt und die Gegner nicht zu Neadertalern erklärt. Hut ab. Das hat die gesammte Schweizer Regierung nicht fertig gebracht. Es ging nicht um Minarette ,es ging drum zu zeigen das 5% der Bewohner dieses Landes nicht das Recht haben die Demokratie ausser karft zu setzen und umter dem Mantel der Glaubensfreiheit schleichend einen Staat im Staat zu errichten Antworten
Nur schlechte Verlierer haben es nötig demokratische Entscheide und das Stimmvolk zu verunglimpfen. Demokratie ist eben manchmal auch etwas unangenehm und man muss dann halt die nötige Reife aufbringen können auch mal zu den Verlierern zu gehören. Antworten
@Murbach: Wenn man schon mit Zahlen jongliert, sollte man zuerst das Hirn einschalten. Oder glauben sie allen Ernstes, dass die alle Nichtabstimmenden ein "nein" eingelegt hätten? Aber die Argumentation ist irgendwie typisch: Bei verlorenen Abstimmungen wird dermassen hirnverbrannt verdreht, bis es einem doch noch passt. Antworten
Ich höre immer zwei Vorurteile. 1. das Minarett-Verbot tangiert die Religionsfreiheit, ich finde, dass ist einfach eine Lüge. 2. Das Volk ist unmündih, ungebildet und mit Angst gesteuert. Das finde ich eine Diskriminierung und einen Eingriff in meine Meinungsfreiheit. Das Problem liegt in den Idealvorstellungen der Intellektuellen: Der Islam sei harmlos und die Muslime interieren sich gut.Falsch. Antworten
Die Lawine der Antidemokraten ist im Zaubern. Sie sind erwacht die so schlauen Intelektuellen mit den Scheuklappen. Sie weigern sich einen demokratischen Entscheid zu akzeptieren, und versuchen diesen umzustossen, sehen aber dabei die Gefahr nicht, die beim ungültig erklären des Volksentscheides entsteht, nämlich die Unglaubwürdigkeit unserer Demokratie, das wäre viel schlimmer, als -Minarette Antworten
In der Schweiz war, ich meine zu Recht, lange Zeit der Jesuitenorden verboten. Lange war es Pfarrern und Priestern nicht erlaubt Nationalrat zu werden. Der Islam verhält sich heute leider oft ähnlich schändlich, wie sich die Christen einige Jahrhunderte lang verhalten haben. Das Abstimmungsresultat ist somit begreiflich und rechtens, es zeigt Stimmung und berechtigte Angst auf Antworten
Zum Glück wird (wie ich) auch Herr Eidenbenz vom Nationalstolz übermannt, wenn HELDEN mit weissen Kreuzen auf der Brust UNSERE grössten Fussballerfolge seit 1924 erringen!! Sie heissen Ben Khalifa, Seferovic oder Stankovic. Ich bin überhaupt nicht zynisch. Das SIND Schweizer - genau so mehr oder weniger wie Sie oder ich. Und - sie dürfen Minarette als ebenso normal empfinden wie andere Kirchtürme. Antworten
Ist ihr Schreiben ein Kniefall vor dem Bundesrat oder eine Selbsterklärung ihrer eigenen journalistischen Orientierungslosigkeit? Nach so viel sinnlosen Text wusste ich am Schluss nur eines mehr, dass Sie nichts wissen. Dem Anschein nach kennen Sie nicht einmal den Inhalt der Initiative, genauso wie die restlichen 43% Ja, da gebe ich Ihnen recht, eindeutig Stammtischniveau. Antworten
Erst werden Minarette verboten, und jetzt wird von der CVP das Verbot von muslimischen und juedischen Friedhofen vorgeschlagen. Dieses Beschneiden der Grundrechte ist verfassungswiedrig und eine Schande fuer die Schweiz. Wehret den Anfaengen. Antworten
Der Artikel erfasst die Grundproblematik, zielt aber am Hauptproblem der Abstimmung vorbei. Es ist richtig, dass man ein vermehrt populistisches Verhalten in der Politik beobachten kann,oder besser noch, mit Protest-Methoden Wahlerfolge erzielt werden. Konflikt anstatt Konsens ist nicht länger demokratisch, die SVP wird immer mehr zu einer Protestpartei, welche Angst als Machtinstrumen benützt. Antworten
Ich finde es eine Schande, dem gemeinen Buerger die Urteilsfaehigkeit abzusprechen und ihn dafuer verantwortlich zu machen, dass er die Argumente der Elite nicht versteht und darum das falsche Votum in die Urne legt. Demokratie=Mehrheitsentscheid (zumindest in der Schweiz) & Elite=Minderheit Wenn die Elite es nicht schafft, das dumme Volk zu ueberzeugen, muss sie sich halt seinem Willen beugen. Antworten
Herzlichen Dank für den klugen Artikel. Es stimmt nachdenklich, dass in News-Foren wie hier beim Tages-Anzeiger und auch bei NZZ Online Menschen Kommentare schreiben, denen ich eher die Schweizerzeit zutrauen würde als ein Tagi- oder NZZ-Abo. Komische Zeiten mit vielen ängstlichen Menschen, die nichts überlegen und den rechten, die Schweizer Kultur zerstörenden Demagogen zuhören. Antworten
Bravo Herr Lewinsky Lüthi & Blanc, das war mir etwas zu behäbig. Aber Eidenbenz & Köppel, das ist Spitze. Schaffen Sie es, das in eine Serie zu bringen? Eine die alle schauen und mit der es gelingt, "die Lufthoheit über die Stammtische" wieder zu erringen. Die Demokratie würde es verdanken, denn vom Populismus gehaidert zu werden, das bekommt der Dame Demokratie nicht gut. Antworten
Schlimm ist nicht die Annahme der Initiative (Moscheen bestehen weiter), schlimm ist nur, dass die rechtspopulistischen Parteien das Ergebnis durch diskriminierende rassistische Vorstösse für sich auszuschlachten versuchen. Wie der gesunde Volksverstand ja zur Minaretinitiative stimmte, wird er zu unterscheiden wissen, was die Religionsfreiheit wirklich tangiert, und ebenso klar dagegen stimmen. Antworten
Lieben herzlichen Dank Herr Lewinsky für diese Worte. Nehmen Wir - das Volk - die Worte von Herrn Lewinsky ernst und stehen endlich gemeinsam auf um zu politsieren und immigrieren, um endlich den fremdenfeindlichen Hass der Gegner den Wind aus den Segeln zu nehmen. Wir sind das Volk. Einigkeit macht stark. Jetzt erst recht. Für eine offene, tollerante und friedliche Schweiz ! Antworten
Ich möchte noch einmal auf die Islamisierung zurückkommen, vor der alle so Angst haben. Könnte mir jemand ein Beispiel geben, was in der Schweiz denn so islamisiert wurde in den, sagen wir mal, letzten 20 Jahren (= in denen die meisten der hier lebenden Moslems eingewandert sind)? Wo in unserem Alltag, Arbeitsleben, Kultur, Freizeit, Politik, Gesellschaft, gibts heute eine islamische Prägung? Antworten
Lieber Herr Gygax, Ginge es bei der Inititative - wie Sie behaupten - tatsächlich nur um die Baumasse der Türme, so wäre dies ein rein baurechtliches Anliegen. Baurechtliche Anliegen werden auf Munizipalebene geregelt. Nun erklären Sie mir bitte einmal, was eben eine solche - eigentlich der Gemeinde unterliegende - Gesetzesvorlage genau in der Bundesverfassung zu suchen hat. Antworten
Es ist so einfach, die Befürworter der Initiative als dumm hinzustellen. Gewisse Leute tun das direkt, andere verpacken es in einen netten literarischen Text. Viel hilfreicher wäre es an dieser Stelle, darüber nachzudenken, woher denn die real vorhandenen Ängste in der Bevölkerung kommen. Eine sachliche Diskussion würde gewisse Ängste bestätigen, andere jedoch als unnötig zeigen! Antworten
@ Marcel Gygax, Junge CVP Bern - Art. 8 Abs. 2 der Bundesverfassung lautet: "Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung." Antworten
"Berliner Verwaltungsgericht: Berliner Schulen müssen Gebetsräume für Muslime einrichten" "Das Kruzifix-Verbot ist ein Bundesgerichtsentscheid. Daran gibt es nichts zu rütteln, sagt Andrea Arezina, Co-Präsidentin der Jungsozialisten Aargau (JUSO)". "Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte: Kruzifixe an öffentlichen Schulen Italiens sollen verboten werden." Good News, oder? Antworten
Was mich stört ist dieses ständige Hineininterpretieren von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit etc. Schaut doch in Länder wie Saudiarabien, Afghanistan, Sudan, Nigeria etc. und dann seht ihr einen durchaus repräsentativen Islam! Dann schaut zurück in die CH und ihr stellt fest dass die Gruppe der Menschen mit dieser Religion immer grösser wird. Es ist doch normal dass man einschränkt! Antworten
Wie aufwühlend all das ist. Wie verlogen, und doch so wahr. Wie in einem Drama von Shakespear. Wer bringt den König (in unserem Fall die Demokratie) um? - Wer sind die Mörder? Und wer kämpft dagegen an? Wo ist die Wahrheit? Gibt es sie? - Man könnte sich im Sinne von Dalai Lama fragen: Was ist die Lektion? Global gesehen ist es vielleicht Coca Cola und Micro Soft. - Sorry, worum geht es? Antworten
Eine grossartige und wahnisinnig intelektuelle Leisung, 57% der Wählerschaft als religiös-rassistische Pseudodenker zu beleidigen. Dabei denken Sie wohl noch, Sie würden mit solch perfider Wortwahl Leute überzeugen können und würden sich von Politikern wie Mörgeli intelektuell abheben. Aber das tun Sie nicht. Ganz im Gegenteil. Sie sind bloss ein unflätiger, schlechter Verlierer. Antworten
Was mich an den ganzen Argumentationen von beiden Seiten erstaunt ist, dass die Problematik der initiative im Kern eigentlich sehr einfach ist und nichts mit Religionsfreiheitsbeschneidung (da muss man den Befürwortern recht geben) und nur wenig mit Rassismus zu tun hat. Sie verstösst schlicht und einfach gegen das Diskriminierungsverbot welche in Artikel 8 der Bundesverfassung festgesetzt ist. Antworten
Grüß Gott aus Wien Die Abstimmung in der Schweiz, (über das Minarett) verletzt doch kein Menschenrecht oder die Religionsfreiheit. Moslems in Wien und bestimmt auch in vielen anderen Städte Europas beweisen doch unzählige Male wöchentlich dass sie doch die Freiheit haben ihre Religion auszuüben. Daher haben Schweizer auch keinen Grund sich schämen zu müssen. Ihr habt nicht Religion verboten Antworten
@rosalie bachmann: Sie seien nicht gebildet, schreiben Sie, Frau Bachmann. Dass Sie aber trotzdem den Mut haben, sich in einem Forum zu äussern in dem sich viele "Gescheite", "Supergescheite" und "Intellektuelle" plagen, zeugt von grosser Herzensbildung. Und dass man Sie noch nie vom Üetliberg holen musste, zeigt, dass Vernunft und Anstand Sie auszeichnen. Der Erhebung Ihrer Stimme gebührt Dank. Antworten
Ich bin noch nie an einem Stammtisch gesessen! Mit SVP, Blocher usw. habe ich nichts am Hut! Trotzdem habe ich JA gestimmt! Und bin nun länger wie mehr sehr froh darüber! Aber jetzt reichts mir! Was glaubt denn dieser Herr Levinsky? Ich habe 2x mit summa cum laude abgeschlossen und muss mich wohl von ihm nicht als Depp hinstellen lassen! Was hat er denn vorzuweisen ausser ein paar (Dreh-)Bücher? Antworten
Im meiner früheren Heimat Polen, gab es über zwei Jahrhunderten ein quasi demokratisches System. Die herrschende adlige Klasse könnte über die Staatsangelegenheiten abstimmen. Weil aber manche (mächtige) Mitglieder dieser Klasse der grossen Masse von den anderen Mitgliedern misstrauten, hat man ein Veto System eingeführt. Ein einziger weiser man konnte die Beschlüsse einer dummen Mehrheit hindern Antworten
Die Selbstgerechtigkeit von Herrn Lewinsky ist kaum erträglich. Abgesehen davon, dass er als Fürsprecher von Hr. Polanski auftrat und damit mitnichten eine moralische Instanz ist, frage ich mich, woher er eigentlich die Selbstverständlichkeit nimmt, er könne 57% der Wählerschaft einfach beleidigen (Eidenbenz, latente Rassisten, unlogisch Argumentierende, Pseudodent, religiös-rassistisch etc.). Antworten
Seit Sonntag hat niemanden sich gefragt, ob die Bürger, die abgestimmt haben, eine wirkliche Spiegel sind der Bevölkerung. Zum Einen, hat es noch eine "schweigende Mehrheit", die nie abstimmt hat, zum Anderen, hat es eine grosse Zahl Personen, die seit 20-30-40 Jahre in der Schweiz leben, arbeiten, mitgestalten, ohne Stimmrecht zu haben. Referenden mobilisieren jetzt weniger die Moderaten =Gefahr Antworten
Die Angst war stärker und grösser als der Glaube. Aus welcher Motiv oder Mativation, 57% der Schweizerinnen und Schweizer haben JA gestimmt, ich werde und wir alle müssen diesen Entscheid mit aller Respekt zur Kenntnis nehmen und es als Tatsache akzeptieren. Diese Mehrheit (57%) hat bestimmt wie die Muslimische Gemeinschaft in der Schweiz ihre Gebetsstätte "Art und Form" aus zusehen hat. Antworten
Lieber Marcel Gygax. Dann würden Sie auch ein Kirchturmverbot inkauf nehmen? Argumentieren Sie glaubwürdig oder eidenbenzig? Dies war eine braun gefärbte Stellvertreterabstimmung. Mittel zum Zweck. Und vor allem war es (beängstigend, oder?) nur der Startschuss. Nun sagen Sie mir bitte, dass Sie es eigentlich besser wissen. Dass dies nicht Ihre Idee von christlicher Nächstenliebe ist. Antworten
@Marcel Gygax: Genau so sehe ich das auch! Wer von denen die da 'Menschenrechte' anrufen kann mir sagen: In welcher Menschenrechtskonvention steht, dass der Mensch ein Recht hat auf ein Minarett? Oder auf einen andern Turm zum Gebetsaufruf? Gibt es denn auch auch Menschenrecht auf Kirchtürme? Wenn nicht, dann sollten die doch bitteschön endlich aufhören, sochen Blödsinn zu erzählen/schreiben! Antworten
Man könnte fast den Eindruck bekommen, dass zwischen Befürwortern und Gegnern der Minarettinitiative eine Art Glaubenskrieg ausgebrochen ist. Es herrscht eine grosse Verunsicherung über die Grenzen der Demokratie. Vielleicht sollte man die Demoktratie einschränken und nur noch gewisse Kreise, die zuvor einen IQ Test abgelegt haben daran teilhaben lassen. Oder wäre vielleicht eine Demokratur .... Antworten
Worüber regen Sie sich auf, Herr Lewinsky ? Das Abstimmungsresultat ist genau so lächerlich wie schon das Volksbegehren. Ich finde, das Ganze ist bloss hirnlose, heisse Luft, wie fast alles, was von der SVP kommt. Es lohnt sich nicht, viele Worte darüber zu verlieren. Es ist etwa das Gleiche, wie wenn man Kirchtürme verbieten würde. Ohne Kirchturm findet man die Kirche schlechter, das ist alles. Antworten
Als seit kurzem überzeugter Nicht - Wähler in eidgen. Vorlagen, halte ich folgendes fest: Unsere Verfassung beschreibt eineindeutig, wer Stimm- und Wahl berechtigt ist; nämlich der mündige urteilsfähige Bürger. Darüber sollte wieder einmal nachgedacht werden. Ganz besonders jener Autor und Verlag , der das Stimmergebnis als "Tyrannei der Mehrheit" titulierte. Der Dolchstoss sondergleichen. Antworten
Wieso werden Muslim immer extremer? Weil viele von ihnen arm sind und diese Armen von den Religionsführer unterstützt werden. Von wem werden diese Armen Muslime ausgebeutet oder vernachlässigt? Von reichen Muslimen und vor allem von unserer Reichen Elite. Was macht unsere reiche Elite gegen das Elend vieler armen Muslime? Nichts. Da hilft leider auch ein bisschen intellektuell sein nichts. Antworten
Obwohl gegen die Initiative gestimmt, so begegnet mir beim Lesen dieses grossartigen Artikels der Eidenbenz in mir. Mehr kann man nicht erwarten: Geistreiche, allgemeinverständliche Gedanken, die zum Überlegen anregen. Ich hoffe Charles Lewinskis Beispiel macht Schule. Antworten
ich finde unsere kultur erhaltenswert. ich finde es schade, dass andere kulturen untergingen, wie z.B. die mayas. wenn ich mich nun dafür einsetze, dass unsere kultur erhalten bleibt, z. B. damit, dass nichts neues kommen darf, wieso bin ich dann engstirnig oder rassistisch? ich begreife das nicht. ferien mache ich in der regel dort, wo ich kultur sehe und nicht multikultimix, ist doch auch gut. Antworten
Muss sich grossartig anfühlen, "etwas Besseres" zu sein, Herr Lewinsky. Nun da ich weiss wie die selbsternannte Elite schöngeistig Intelektueller den Willen des dummen und unbotmässigen Volkes missachtet, freue ich mich gleich doppelt über das Resultat vom vergangenen Wochenende. Weiter so Herr Lewinsky und Co., eine bessere Abstimmungspropaganda als solch selbstgefälligen Artikel gibt es kaum. Antworten
Die Kommentare zur Annahme der Minarett-Initiative treiben einem die Tränen in die Augen, leider nicht nur vor Lachen. Dabei sind die der Befürworter, mindestens die veröffentlichten, leider noch am Vernünftigsten. Bleiben wir auf dem Teppich und hören jetzt auch auf, von Burka-, Friedhofs- und anderen Verboten zu plappern. Nebenbei bemerkt: Die Schweiz hat nicht über KZ's für Muslime abgestimmt! Antworten
Ich habe Ja gestimmt, weil es mir zuviele Leute hat, die ihrer Religion wegen in einem zurückgebliebenen Land lebten, zu uns kamen um von der modernen Welt zu profitieren, gleichzeitig aber ihre mittelalterlichen Lebens- und Gesellschaftsformen, derentwegen sie zurückgeblieben sind, bei uns einführen möchten. Ist das eigentlich so schwer zu verstehen? Antworten
Eidenbenz ist wohl kaum ein Rassist. Was er jedoch verhindern will, ist vom benachbarten Minarett den schallverstärkten Gebetsruf zu hören, der ihn aus seinem Mittagsschläfchen reisst. Solange er Ruhe hat, stören ihn weder Christen noch Muslime. Dies nimmt dem Thema jegliche Würze, tut mir leid. Macht aber nichts, denn die nächste Initiative kommt und bringt neuen Pfeffer. Z.B: "Anti_Kirchturm"? Antworten
Schwarzenbach war enger Freund der Frontisten. Den Schweizer Nazis im 2. Weltkrieg. Er hätte gejubelt, wären die nördlichen Nachbarn im Mai 1940 einmaschiert. Schlüer, dessen Vorfahren in die Schweiz eingewandert sind, war Sekretär Schwarzenbachs. Als Sekretär hetzte er gegen die Italiener in der Schweiz. Heute will man von dem natürlich nichts mehr wissen, weil es einfach zu peinlich ist... Antworten
Mir ist schwindlig geworden beim Blättern durch die Kommentare. Diese Gehässigkeiten, diese kurzschlüssige Denkart... eigentlich wollte ich mich bei Herrn Lewinsky bloss bedanken für seine brillanten Formulierungen – er sagt oder schreibt genau das, was ich leider nicht so virtuos auszudrücken vermag. Aber was sollen wir denn nun wirklich TUN? Antworten
Ja, man muss sich wehren gegen ein Abrutschen hin zum Rassissmus. Aber das tut man nicht, indem man sich wie Lewinsky über die Mitbürger lustig macht, sondern indem man ihre Ängste und Sorgen ernst nimmt und nach echten Lösungen für die Probleme sucht. Z.B. die Eliten und das Grosskapital in die Schranken weist und das Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU kündigt. Antworten
@Marco Maurer 19:05 Uhr Wir tragen immer ALLE gemeinsam die Konsequenzen einer Abstimmung - das ist ein wichtiger (vielleicht sogar der Wichtigste) Teil des Spiels "Direkte Demokratie" und versteht sich von selbst. Versteht sich von selbst? Offenbar ist das noch nicht bei allen so angekommen. Mir scheint, je linker, je grüner, je medienschaffender, je politiker desto weniger ... Antworten
Wenn man die Komentare, so überfliegt, scheint es als hätten die wenigsten Leser diesen rhetorisch und intelektuell brillianten Artikel nur annähernd verstanden. Die von der bürgelichen Mehrheit beschlossenen tiefen Ausgaben im Bildungswesen scheint Wirkung zu zeigen. Antworten
wie politikmüde sollen wir werden? wie müde können wir werden? alle (in unserer MINDERHEIT) haben mit erhobenen häuptern über dieses volksbegehren geschmunzelt. wir wurden grausam abgestraft, unsere schweiz mitgerissen in einen strudel an intoleranz, engherzigkeit und angst; die partei der mitte erklärt stürmersche antisemitische hetze zur chefsache...das ist meine schweiz und meine angst Antworten
Eine (missglückte) Abstimmung im Jahre 2009 zu benutzen, um - unter Rückgriff auf Ereignisse im Jahr 1893 - schlagwortartig Volkspartei, antisemistische Parolen und Schächt verbot in einem Atemzug zu nennen: Worin unterscheidet sich denn eigentlich der Populismus des Charles Lewinsky von den mehrheitlich christlichen Eidenbenzen ? Antworten
Tja. So kann es eben kommen, wenn man das Volk frei abstimmen lässt. Abstimmen ist ja schon ok, aber man müsste da wohl eine Vorgabe machen, damit das dumme dumme Volk eine Leitlinie bekommt - ein Licht am Ende des Volkes Tunnelblick. Und die Linke, als direkter Abkömmling des Kommunismus, gestählt durch wackere Mitkämpfer wie Stalin, hat ja darin (im Geben der Vorgabe) noch immer grosse Übung... Antworten
Ich finde Herrn Lewinskis Artikel fundiert und klar. Einiges lässt sich gewiss diskutieren. Aber was hat der Name des Autors mit der Sache zu tun? Auf welchem Niveau steht das Argument: Die anderen sind schlecht, also seien wir es auch? Sollen wir jetzt auch steinigen? Und warum wurde, wenn es lediglich um einen Betonpfeiler ginge, die Verfassung geändert? Offenbar gehen manchen die Argumente aus. Antworten
"Nein, ich bin keine/r von uns." Ja, man muss sich dagegen wehren. Es ist höchste Zeit. Die Anfänge sind längst gemacht. Was tun? BürgerInnenbewegung gründen? Volksinitiative gegen das Völkische lancieren? Beim Europäischen Menschenrechtshof gegen den Schweizerischen Souverän klagen? Antworten
Alle die Ja gestimmt haben in den Einheitstopf der Fremdenfeindlichkeit und des Rassismus abzuschieben, zeugt von einer unglaublichen Arroganz und Ueberheblichkeit. Besser wäre es wirklich die Gründe zu hinterfragen und eine gewisse Bescheidenheit an den Tag zu legen! Antworten
Ich denke da haben einige einfach weitergedacht. Wie lange würden sich denn unsere Kirchenanhänger (irgendwo) an Kirchtürmen ohne Glocken freuen?? Leute wie L. die sich selbst als Elitär und gebildeter sehen und glauben zu einem niedrigen Volk sprechen zu müssen, haben für mich im Leben nicht viel begriffen. Antworten
Können wir es nicht auf einen einfachen Nenner bringen? Das zusammenführen von zwei unterschiedlichen Kulturen und Weltanschauungen ist gescheitert. Linke, Rechte, Grüne, Braune, Blaue , Gelbe... einfach zur Kenntniss nehemen. Ihr könnt also aufhören euch selbst zu zerfleischen und beschuldigen bzw. entschuldigen. Keine Seite ist Schuld. Machen wir das beste draus. Zurück geht nicht. Antworten
wir wollen bei all dem nicht vergessen, dass herr lewinsky sein geld auch damit verdient, liedtexte wie: "losed si frau küenzi, bizzli gwaggle müend si..." und mit dem bedienen aller erdenklichen klischees mit sog. komödien wie "achtung, fertig, charlie" verdient. ob er wirklich etwas besseres ist, als die, mit deren lacher er seine kohle macht, bleibe dahingestellt. ich nenne es heuchelei. Antworten
Es ist jetzt wie beim Adventskalendertürchen-Öffnen: In allen Fensterchen wartet ein eine tolle Überraschung auf uns. Gestern wars der grün und rot gute Dani, heute der fast-grossintellektuelle Familien-Lewinsky, morgen dürfen wir uns vielleicht auf Leuenberger freuen, ... Muschg wird dann zum schöngeistigen Demokratie-Verdammnis-Spektakel am 24. Dezember ausholen. Ich freue mich auf jeden Tag :- Antworten
Vielen Dank Herr Lewinsky! Sie haben mir mit ihrem Essay aus dem Herzen gesprochen und ich werde nicht resignieren und aufhören für die Gleichberechtigung aller Religionen einzustehen. Schliesslich leben wir im 21. Jh. ich würde meinen die Religionsfreiheit und die Menschenrechte gehören zum Selbstverständnis jedes Menschen! Was ich aus der CVP und der FDP höre ärgert mich masslos! Antworten
Unglaublich dieses Affentheater, und das nur wegen einem Bauverbot.. Weder die Religionsfreiheit noch Menschenrechte werden Verletzt. Es gibt 130 Moscheen in der Schweiz 4 haben ein Minarett, und urplötzlich soll es nicht mehr ohne gehen. Ja konnte den bis anhin in den 126 Moscheen nicht dem Glauben gehuldigt werden? Wäre das Minarett den Muslime derart wichtig hätte alle eins. Antworten
TRUE WORD* dieser text ist wohl das beste was ich in den letzten "traurigen" tagen gelesen habe. mich wundert nur, dass die schweizer so auf propaganda ansprechen. als industrieland mit guten schulen dazu noch "neutral?" habe ich ein nein erwartet. dieses ja sollte uns zu denken geben. Antworten
Bei allem Respekt: Wie arrogant muss man sein, um 57% der Bevölkerung als unintellektuell oder gar dumm zu betiteln? "Dumme" Leute lassen sich doch sehr leicht beeinflussen, oder nicht? Und wieso ist denn keiner dieser "dummen" Leuten auf die ewigen linken Medien und deren "Nur-wir-wissen-die-Wahrheit"-Berichterstattung reingefallen? An einem Volksentscheid gibts nichts zu rütteln, basta! Antworten
Was Lewinsky und seinesgleichen betreiben, ist nichts anderes als holzschnittartiger Populismus für Gutmenschen: Jeder, der nicht gleich denkt wie sie, wird als minderbemittelt betrachtet und sogleich ins Rassismus-Eckchen gestellt. Wie Lewinksy die Initiativ-Befürworter zu Eidenbenzen verkürzt, demonstriert vor allem, was für eine beschränkte Sicht er selber auf andersdenkenden Menschen hat. Antworten
"Denken ist anstrengend. Und wer strengt sich schon gerne freiwillig an?" "Der kürzeste Weg zwischen zwei Standpunkten ist immer der Trampelpfad vorgefasster Meinungen." "Wer keine Zipfelmütze tragen wiil, wird von den Gartenzwergen niedergemacht." "Die Zipfelmützenträger verwechseln den eigenen Gartenzaun mit dem Horizont." Zitate aus Charles Lewinsky: Der A-Quotient - 1994, Haffmans Verlag AG Antworten
Ich bin über die selbsternannte Stammtisch"elite" empört. Anstatt den lange verweigerten Dialog mit unseren Islamgläubigen zu suchen ziehen unsere DDR-Nostalgiker auf die Mehrheit der demokratischen Schweiz her und schimpfen sie als debile Hinterwäldler. Schlimmer, einmal mehr verkaufen sie und unsere Medien die Schweiz indem sie sich nach einem Boykott durch menschenverachtende Länder lechzen. Antworten
@Herr Blumenthal: Ich verstehe, dass es in den Unterschichten häufiger zu Konflikten kommt. Dies hängt aber meistens nicht mit den Merkmalen Herkunft oder Religion zusammen, sondern mit Neid und Unzufriedenheit (siehe auch den Kommentar von Samir, TA vom 1.12.09). Den Verdrängungskampf am Arbeitsplatz muss man dem wirtschaftlichen System anlasten, nicht einzelnen Sündenböcken. Antworten
Wieso diese Häme gegenüber dem intellektuellen Denken? Es ist doch nur eine andere Denkweise, eine andere Sprache, eine andere Perspektive der Dinge. Niemand muss sich benachteiligt fühlen, nur weil ein paar Wörter nicht verstanden werden. Es sind Menschen, die sich echt um unsere direkte Demokratie Sorgen machen und sich deshalb hier oder anderswo exponieren und sich bewusst ins Schussfeld setzen Antworten
@Alexander P: Sie sagen also, dem Volk sollte das letzt Wort entzogen werden? Wieviel ist dann von der direkten Demokratie noch übrig? Nur weil es ein sehr hitziges Thema ist, und der Volksentscheid nicht typisch verhalten und "understated" schweizerisch ist, soll man dem Volk nicht mehr trauen? Ihnen würde ich meine Stimme nicht geben... Antworten
Keine Religionsgemeinschaft soll diskriminiert werden. Das Minarettverbot drückt einzig und allein aus, dass wir keine weiteren Religiöse Machtsymbole wollen. "Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten."wie Erdogan sagte. Das Volk hat lediglich nach gesundem Menschenverstand (Bauchgefühl) entschieden. Dumm ist, wer einen Volksentscheid in einer Demokratie nicht respektiert Herr Lewinsky. Antworten
Wie wichtig die Minarett-Initiative war, zeigt sich erst jetzt: Sie scheidet die Demokraten von allen elitären verkappten Möchtegern-Diktatörchen. Gestern reihte sich der grüne Dani unter sie, heute der gute Mensch aus Zürich. Und gespannt warte ich auch schon auf die moraltriefende Geisselpredigt De Wecks. Zum Schächtverbot: Tierquälerei bleibt auch im Namen der Religion Tierquälerei. Antworten
@Marcel Gygax Junge CVP Bern: Nach Ihrer Logik könnten wir die Kirchtürme auch gleich verbieten, da es sich hier ebenfalls nur um Türmchen namens "Kirchturm" handelt, ohne die auch gebetet werden kann. Da stimme ich zum ersten Mal mit der CVP überein. :-) Antworten
Nur weiter so Hr. Lewinsky. Sie heizen mit ihrem Schreiben die Stimmung nur noch mehr an. Es ist bedenklich, einen so scheinbar Gebildeten Schweizer, der die Abstimmungsresultate nicht akzeptieren kann. Das Volk, die höchste Demokratie, hat so gewäht. Bitte Akzeptieren Sie das. Ich habe das Gefühl, das Volk hat so langsam gemerkt, wie wir von unserer " Elite " verarscht werden...... Antworten
Herr Lewinsky, finden Sie es eigentlich lustig, gegen Personen wie Ulrich Schluer oder Roger Köppel zu hetzen? Ich kann ganz einfach nicht glauben, dass der Tagesanzeiger ganze Quadratmeter an Textfeld der Linken Elite zur Verfügung stellt. Notabene,um seit Montag täglich selber auf mehreren Seiten in völlig herablassender Form das Verhalten der Landkantone zu kommentieren.Sie sind undemokratisch! Antworten
Ein riesen Rummel auf der ganzen Welt wegen der Schweiz. Das hats schon lange nicht mehr gegeben. Die Nationen, die die Glaubensfreiheit und Menschenrechte am meisten mit den Füssen treten, protestieren lautstark und empört gegen eine Entscheid der an einer URNE gefällt wurde, und erst jetzt erwachen die Leute in der CH und merken: "Sch....., wir leben ja in der direktesten Demokratie der Welt!" Antworten
Ich und alle die die ja gestimmt haben die ich kenne , haben nichts gegen Den Islam und die Religion ,sondern nur gegen das Minarett . Das ist wahrscheinlich auch das meiste Argument der Wähler gewesen und das sollte die Regierung richtig stellen. Antworten
Auf welchem Level bewegt sich unsere geistige Elite ? Bitte einmal den Volkswillen ernst nehmen und nicht selber zur Polemik beitragen in dem man diesen laufend ignoriert. Um einen Glauben auszuüben braucht es kein ein Minarett. Niemand hier hat etwas gegen eine integrierte Kultur. Darum wurde ja auch nicht über ein Verbot der Moscheen abgestimmt. Nie anpassen und bücken - bleibt Eidgenossen ! Antworten
Naja, hauptsache, wir diskutieren darüber. Nur, es findet keine Diskusion statt. Den Befürwortern geht das ganze hintenrum, die Gegner schämen sich, für die Medien ein gefundenes Fressen, und Muslime und "das pöse Ausland" kratzt sich verwundert am Kopf. Die Rechtsparteien der Welt frohlocken und beglückwünschen. Saubere Leistung, echte schweizer Qualität - wie immer. Antworten
Das Minarettverbot ist lediglich ein Verbot von Türmchen Namens Minarett. Es gibt kein Verfassungsartikel, der ein Recht auf ein Türmchen beschreibt. Auch gibt es kein Menschenrecht, das ein Recht auf Minarett gewährt. Information: Es ist weiterhin erlaubt zu beten und Moscheen zu bauen. Als Weiteres gab es den Glauben vor den Institutionen der Kirche, und man konnte damals schon beten. Antworten
als nichtintellektuelle habe ich ja gestimmt. mir gefallen die minarette in der schweiz nicht. in den kantonen mit einem grossen muslimen anteil wurde die initiative verworfen. vielleicht weil es da viele stimmberechtigte muslime hat? nun gebe zu ich habe schwierigkeiten ihren text zu verstehen, ich bin nicht gebildet; aber vom uetliberg musste man mich noch nicht retten! Antworten
Herr Lewinsky hat Recht, sogar absolut Recht. Aber mit den intellektuellen Erwähnungen von FJ. Strauss, Tucholsky, ode Brecht kann gar nichts erreicht werden. Populismus kann man nur bekämpfen, indem man ihn bloss stellt und dagegen Werbung macht. Die vernünftigen Parteien in der Schweiz sollten endlich aufwachen und potente Geldgeber anheuern, mit welchen sie die Populisten konkurrenzieren können Antworten
Dieser Absatz sollten wir uns wirklich zu Herzen nehmen : "Wir dürfen jetzt nicht den Fehler machen, uns darauf herauszureden, wir persönlich hätten nichts damit zu tun, denn wir hätten ja ein Nein in die Urne gelegt. Das rituelle Sich-für-unser-Land-Schämen, das in den letzten Tagen Mode geworden ist, bringt erst recht nichts." Schliesslich hat die SVP nicht 60% Wähleranteil! Antworten
All die unglaublichen Reaktionen der Minarett-Abstimmungs-Verlierer, sei es im In- oder Ausland, sind der beste Beweis dafür, dass man die Initiative annehmen musste. "Gefährlich ists, den Leu zu wecken, verderblich ist des Tigers Zahn ... (frei nach Schiller). Antworten
Der Islam in der heutigen Form entwickelt sich langsam zu einer politischen Macht unter dem Deckmantel einer Religion.Ich persönlich habe mit Moslems nur positive Erfahrungen gemacht.Der entscheindende Punkt ist doch der,wenn jemand meine Sprache spricht,merke ich sehr schnell ob ich vor ihm Angst haben muss.Da sind wir wieder bei Integration und Assimilation -Trallala angelangt. Antworten
Das Verbot hat nichts mit Populismus zu tun. In der Schweiz sind alle Medien ausser einer Wochenzeitung gegen das Verbot gewesen. Die Befürworter der Initiative haben immer klar differenzieren können. Es ist nicht gegen die Religion Islam, sondern gegen den politischen Machtanspruch eines menschenfeindlichen Systems. Das Volk hat dies unterscheiden können. Populist ist, wer dem Rassismus sagt. Antworten
57 % Ja-Stimmende zu Stammtisch SchweizerInnen zu degradieren finde ich dumm. Es braucht meiner Meinung nach keine zusätzlichen religiöse Symbole. Scheinbar können wir immer noch mit dem herzeigen unserer Religion, Politik machen und oder Macht bekommen. Herr Levinsky warum ist es wichtig, dass man in der CH seine Religion nach aussen zeigen darf und zu welchem Gott man betet? Antworten
Die Ja-Stimmen zum Minarettverbot kommen von knapp 31% der Stimmberechtigten (57% v. 53%). Zu fragen ist , wie diese verfassungswidrige Vorlage überhaupt zur Abstimmung kommen konnte und wieso das Hauptplakat nicht als Volksverhetzung indiziert wurde. Anscheinend war man sich des "Nein" so sicher wie beim Waffenausfuhrverbot. Doch sich sicher sein kann man nur der Einfalt oder Dummheit vieler... Antworten
Ich war für die Annahme der Minarett-Initiative (wieso soll das Aufstellen eines Minaretts Teil der Religionsfreiheit sein?). Aber ich gehe mit Hr. Lewinsky einig: Wenn es stimmt, dass jemand jüdische und islamische Friedhöfe verbieten will, dann wäre das übel. Falls die CVP (vorhergegen die Minarett Initiative) dies unterstützt wäre dies wirklich übel, opportunistisch, hinterhältig und unehrlich Antworten
Kompetent sachlich der Artikel, welcher eigentlich nachdenklich machen sollte, was man da losgetreten hat.Hingegen die meisten Kommentare dümmlich unkompetent voller Angst und voller Vorurteile.Sind das nun Nationalisten und Volksverdummer,Angsthasen oder versteckt man sich etwa dahinter, ein toleranter Christ zu sein. Diese lauten Helden wollen aber auch noch Welt verbessern. Antworten
Francis Eastwood trifft die Schwachstelle der Argumentation. Das Ja ist nicht wegen, sondern trotz der Eigenbenzen entstanden. Die wahren Sünder sind alle jene Politiker - und damit sind alle links der SVP gemeint - welche das Thema konsequent totschweigen. Da bleibt einem als Stimmbürger gar nichts mehr übrig, als für die Initiative der Eigenbenzen zu sein Genau wie damals mit den Scheininvaliden Antworten
Mit dem JA haben wir uns einige Probleme eingehandelt, das kann niemand abstreiten. Wie gross diese sind, wird die Zukunft zeigen. Andererseits haben wir mit dem JA kein einziges Problem gelöst. Gewonnen haben die Strategen, die aus Fremdenfeindlichkeit Kapital schlagen können. Diejenigen hier im Lande und diejenigen in fernen Ländern, deren Argumente über den islamfeindlichen Westen nun wahr sind Antworten
Wir haben mit NEIN gestimmt. Inzwischen sind wir aber ziemlich empört über die Handlungen und Aussagen vieler Bürger, Staatsmänner usw., die in diesem JA zu viel sehen, die jedenfalls meinen, einen überbordenden Ausländerhass festgestellt zu haben. Und das in der (immer noch!) so toleranten Schweiz, wo man mit so vielen Ausländern zusammenlebt. Aber das ist ja eh alles nur vorgetäuscht??? Antworten
Die Minarette sind mir egal. Ein paar mehr oder weniger kümmern mich definitiv nicht. Schön wäre indes, wenn den Muslimen im Zuge dieser Diskussionswelle wieder einmal unmissverständlich klar gemacht würde, was Menschenrechte sind. Zumindest denen, die einen Fuss in die Schweiz setzen. Antworten
Ich habe ja gestimmt und habe mit Eidenbeiz nichts zu tun. Zudem bin ich mit höchster Wahrscheinlichkeit akademisch gebildeter als Lewinsky, was auch nicht viel zu bedeuten hat. Ich brauchte nicht einmal die Meinung von Blocher, Köppel und Kollegen um mich für den JA-Entscheid durchzuringen. Aber dieses Möchte-Gern Aufsätzchen von Charles Lewinsky deutet auf eine Beschränktheit seinerseits hin. Antworten
Mit einem Fakt kann die Theorie von Lewinsky (richten von einer vagen Unsicherheit gegen eine definierte Gruppe /funktioniert dort am besten, wo diese Gruppe gar nicht existent ist) widerlegt werden: In Bern Bethlehem/Bümpliz, wo sehr viele Muslime leben, wurde die Vorlage mit 59% angenommen. Ich bin sicher, dass sehr viele Muslime mit dem Resultat leben können und auch weiterhin gerne hier leben. Antworten
Lieber Herr Lewinsky ich bin voll Ihrer Meinung AUSSER: die Zahlen zur Abstimmung weden kritiklos übernommen:Zitat " Er hat die Mehrheit in der Schweiz. 57,47 Prozent" = müsste heissen der Leute, die abgestimmt haben. Bei einer Stimmbeteiligung von ca 50 % macht das 27.37 % der Wahlberechtigten. So eine Rechnung sieht doch ein wenig anders aus, aber fast alle kriechen der SVP auf den Leim. Antworten
Sehr geehrter Herr Lewinsky. Vielen Dank für diese objektive, differenzierte und wirklichkeitsnahe Beschreibung der Situation nach dieser Abstimmung. Endlich jemand, der verschiedenen Blickwinkel einbezieht und nicht populistisch dahin quaselt. Die Rechnung werden wir alle tragen müssen. Auch alle, die nicht zur Abstimmung gingen, die tragen genau so viel Verantwortung. Nochmals vielen Dank. Antworten
Wunderbar! Vielen Dank. Und so appetitanregend gewürzt. Bin auf der Suche nach nahe gelegener muslimischer Gemeinde. (Die deutsche Sendung "hart aber fair" (WDR) hatte gestern Abend diesen Köppel als Vertreter der Schweiz dabei. Kann gar nicht sagen, wohin mein Puls ging.) Alles Gute, Maggy Ritz Antworten
Ich finde den Text nur halblustig... Das Problem ist das die Politiker die Leute nicht ernst nehmen. Viele Leute haben ganz schlechte Erfahrungen gemacht mit Ausländern, gerade im Ausgang. Mir ist bewusst dass mit dieser Abstimmung die Falschen getroffen wurden. Trotzdem habe ich ja gestimmt. Antworten
Sehr gut analysiert und treffend formuliert. Ich kann nicht verstehen, wieso diese Initiative - in Widerspruch mit der Bundesverfassung - überhaupt zugelasssen wurde. Es kann doch nicht sein, dass verfassungsmässig garantierten Menschenrechte ausgehebelt werden! Antworten
Ein sehr guter Artikel Herr Lewinsky. ABER er kommt zu spät! So spät wie die Einsicht jener elitären Cüpli-Sozialisten, die jetzt gestehen, die Sorgen des Volkes zu wenig gekannt zu haben. Wo waren Sie in den entscheidenden Wochen vor dem Urnengang? Wer sich jetzt in Selbstmitleid übt, der hat vergessen, dass wir eine direkte Demokratie sind wo das Volk den Ton angibt. Man muss halt hinhören! Antworten
Was mir auch Herr Lewinsky nicht erklären konnte, ist, weshalb das Minarettverbot gegen die Menschenrechte verstösst. Einschränkungen der Religionsfreiheit sind zulässig, wie das Schächtverbot zeigt oder das Verbot öffentlicher Leichenverbrennungen, wie im Hinduismus üblich. Viele Kirchen haben und brauchen keinen Turm, ebenso wenig die Muslime, die Minarette als Zeichen der Landnahme errichten. Antworten
Auch ich habe gedacht, das Volk würde sowieso ablehnen. Schliesslich wurden auch die Schwarzenbach-Initiativen zu meiner Kindheitszeit abgelehnt. Da hatten auch die Eidenbenzen ein Einsehen. Ich würde nicht von Schuld wegen versäumtem Kämpfen sprechen. Wir sind ja keine Hellseher. Wir sind jetzt wachgerüttelt worden und nehmen wir die Eidenbenzen in ihren Ängsten ernst! Antworten
...aber fast hätte ich es vergessen: Diese blitzgescheiten Menschen sprechen natürlich gar nicht mit den ihren dümmlichen Verwandten auf der Strasse! Daher kann ihnen gar nie die Idee zu einer Gegen-Initiative kommen, der die Ängste der Bevölkerung subtiler eingepackt hätte als das Minarett-Verbot und somit auch diese Mehrheit gespalten hätte! Antworten
Ich kann es nicht mehr lesen. Unsere linke geistige Elite wirft mit dumpfen Wörtern gegen das sie ernährende dumme Volk nur so um sich! Aber die so dem Volke überlegene und ach so intelligente Elite hat ja nicht mal das einmaleins der direkten Demokratie begriffen. Hätte sie mehr zugehört auf der Strasse, dann hätte sie einen geschickten Gegenvorschlag lanciert und könnte jetzt feiern! Antworten
Lewinsky hat wie 99,9 % der Stimmberechtigten nie den Koran gelesen. An sich ein wundervolles Buch, mit absolut kräftigen Passagen, welche in höchstem Masse intolerant gegenüber anderen Religionen, gegen Freundschaft mit Andersgläubigen bis zum tödlichen Kampf gegen solche sind. Das Problem ist, dass der Islam keine verbindlichen Ansprechpartner kennt, mit denen sich das Problem erläutern lässt. Antworten
@Heinz Gfeller Es geht sehr wohl um Islamfeindlichkeit und insgesammt Fremdenfeindlichkeit. Die Stammtischparolen bestätigen dies klar. Bei Schwarzenbach war die Deklaration wenigstens noch ehrlich. Die Initiativen wurden damals abgelehnt; man konnte seine Gesinnung halt nicht einfach hinter dem Spruch "es ist ja nur ein Bauverbot" verstecken. Antworten
Bei keiner Abstimmungsprognose lag ich derart daneben. Dieser Kampf gegen ein paar Türmchen belustigte eher. Die Diskussion welche die Initiative auslöste, war hingegen echt spannend. Sonntagabend 23:30 tagi.ch, ich traute meinen Augen nicht. Zu meiner Schande, ich gestehe, ich habe die Abstimmung verpasst. Leerschlucker seit ihr zahlreich? Antworten
Alles wird umgedeutet, verlogen, ich war damals bei der Initiative aktiv. Grund aus unseren Schulen werden die Kreuze weggeräümt die Kinder haben keine gemeinsame Krippenspiele mehr! da fing es an und das schon länger. Es geht um die Kinder. Gute und schlechte Menschen gibts überall. Unsere Schweiz ist nun mal Traditionel ein Christliches Land was will man uns noch wegnehme? GOTT oder die BIBEL. Antworten
Gibt es denn niemanden, der die Köppels, Schlüers und Blochers mit ihren gefährlichen und rassistischen Aussagen stoppen kann? Vielleicht ist dies auch nur mit einer Volksinitiative möglich - dann beginnen wir sofort mit der Unterschrifensammlung ... bevor es zu spät ist ..! Antworten
"... dass die sogenannten Eliten oder Intellektuellen..." Was für eine unglaubliche Arroganz zu glauben, dass nur der "Pöbel" ein Ja in die Urne gelegt habe. Seit 68 hat die Linke ein Selbstverständniss, dass die Universitäten und die intelektuelle Bühne ihnen alleine gehören, bei näherer Betrachtung ist das schon lange nicht mehr so. Es gibt genug Studenten und Gebildete die Ja stimmten, ich auch Antworten
Ich sehe nicht so schwarz wie Herr Lewinski. Das schweizer Minarettverbot hat eine längst überfällige Diskussion um die Stellung des Islams, der nun wirklich keine harmlose Religion ist, angestossen in Europa. Ein heilsamer Schock! Diese Dirkussion muss ablaufen und nicht mit Diffamierungen unterdrückt werden aufgrund falsch verstandener "politischer Korrektheit". Antworten
Frau Leuthard hat es heute verpasst sich von der CVP und deren Presidenten oeffentlich zu deren offensichtlich Anti-Semitische Vorhaben zu distanzieren. Wenn eine sogenannte Christiche Partei solche Vorhaben hat, dann steht das Land wircklich schlecht da. Das scheint mir der Anfang vom Ende! Waehret den Anfang! Antworten
Ich gestehe, ich bin dumm! Ein Spielball reaktionärer Kräfte. Das Reduit wäre meine liebste Heimat. Rationales Denken geht mir ab. Getrieben von diffusen Ängsten bin ich froh, dass es Politiker mit einfachen Botschaften gibt. Die mir sagen, was ich abstimmen muss. Die komplizierten Worte von Herrn Lewinsky machen mit Kopfweh. Wie komme ich sonst nur ohne Hilfe durch den Tag? Ein Mysterium. Antworten
Herr Lewinsky bringt die Problem auf den Punkt. Ich habe mit ihm Angst vor einem weiteren Abgleiten in einen demokratisch legitimierten Unrechtsstaat. Wir müssen die Anstrengungen verstärken und dem Stimmvolk verständlich machen, weshalb das willkürliche Aushöhlen elementarer Freiheitsrechte in der Verfassung (!) von niemand gewünscht sein kann. Es ging hier ja nicht um eine Baubewilligung! Antworten
Wie schon vielerorts gesagt und geschrieben wurde ging es bei der Initiative nicht um ein Gebäude. Die Gründe sind vielseitig. Für mich geht es um das verfassungsmässige Grundrecht, dass jeder ohne Einschränkungen vor der Verfassung gleich ist. Der Ausgang der Initiative verletzt die gleichheit und somit die Verfassung sie hinterlässt eine Rechtsunsicherheit und kann nicht akzeptiert werden. Antworten
@Jakob Tanner: Sie glauben doch nicht im Ernst, dass das Schächtverbot im 19. Jahrhundert aus reinem Tierschutz in die Verfassung verankert wurde? Es hatte ein ganz klarer antisemitischer Hintergrund - heute mag das vielleicht anders sein, damals war es aber klar so. Und ja: es beeinträchtigt die Religionsfreiheit der Juden, weil wir auf Importe von Koscherfleisch angewiesen sind. Antworten
Wieso haben denn fast alle Westschweizer Kantone die Initiative abgelehnt zusammen mit Basel-Stadt? Was passiert dort unter SchweizerInnen und AusländerInnen was in der Deutschschweiz nicht passiert? Sind diese SchweizerInnen toleranter und weltoffener? Antworten
Ich hoffe, Herr Lewinsky wird sich genauso dezidiert und überzeugt für Menschenrechte und gegen Hass und Menschenverachtung äussern, wenn der nächste "Ehrenmord" geschieht, der nächste Homosexuelle wegen seiner sexuellen Orientierung verurteilt wird, das nächste Vergewaltigungsopfer als Ehebrecherin gesteinigt wird, etc. Antworten
Unglaublich, jedes Wort sitzt! Dazu passt, dass all die Eidenbenze sich weigern, in den Spiegel zu gucken, den ihnen Lewinsky hier entgegenhält. Lieber wollen sie Lewinsky das Recht absprechen, seine Meinung zu äussern, nur weil diese sich nicht mit der ihrigen deckt. Antworten
Bei uns in der Familie haben alle gleich abgestimmt - und jeder/jede aus anderen Gründen. Auf alle Fälle war keiner/keine jemals an einem Stammtisch. Wir haben auch keine diffusen Aengste (Widmer-Schlumpf) und wir heissen auch nicht Eidenbenz. Was in unseren Köpfen wirklich statt gefunden hat, würde einen guten sensiblen Schriftsteller vielleicht interessieren. Antworten
An alle welche die Ja-Entscheidung des Volkes kritisieren: Wo liegt das Problem? Intoleranz? Geht in ein Islamisches Land und passt euch den Gegebenheiten nicht an und ihr lernt ECHTE Intoleranz kennen! Menschenrechte? Ich kenne kein Menschenrecht das wegen eines Turm-Bauverbotes verletzt wird! Weder Religion, noch Gebetstempel werden verboten. Bitte immer schön sachlich bleiben. Antworten
Das hat doch überhaupt nichts mit Islamfeindlichkeit zu tun. Die Moscheen sind genug und Punkt. Der Schweizer ist nicht feindlich ganz im Gegenteil. Es gibt, wie überall, irgendwo eine Grenze. Was zu viel ist, ist zuviel. Wer das nicht verstehen kann, hat irgendwo ein Intelligenzproblem. Sorry!!! Antworten
Ich lasse mich weder als Stammtisch-Populisten noch als kleinkarierten Füdelibürger verhöhnen. Ich bin auch alles andere als bildungsfern. Lewinskis Essay finde ich inhaltlich elitär und völlig abgehoben. Ich habe mich nach einer umfassenden Auseinandersetzung mit der Materie zur Annahme der Minarettinitiative durchgerungen. Ich würde es wieder tun. Unterwürfigkeit bringt keinen Respekt! Antworten
Das Schächtverbot hat genau gleich wenig mit der Religionsfreiheit zu tun wie das Minarettverbot. Das Schächtverbot wird legitimiert durch die Würde des Tieres und dessen Recht auf einen möglichst schmerzfreien und schnell herbeigeführten Tod. Das Minarettverbot drückt einzig und allein aus, dass wir neben den viel zu zahlreichen Glockentürmen keine weiteren religiöse Machtsymbole brauchen. Antworten
Leidenschaftlich vorgetragen, Herr Lewinsky! Aber Sie irren! Sind nicht alle Politiker Populisten, alle Parteien populistisch? alle sind sie doch Marktschreier. Das Problem für den Wirbel liegt bei denen, die unbedingt jetzt zur absolut schlechtesten Stimmung für den Islam. Minarette hochziehen wollen. Auch die 80% deutschen Minarettgegner sind keinem Rattenfänger auf den Leim gekrochen. Antworten
Es geht nicht um Islamfeindlichkeit oder Judenfeindlichkeit, sondern es geht um den Säkularismus. Alle religiösen Symbole in der Öffentlichkeit sind zu unterlassen. Das ist m.E. die Zukunft und so ist auch das Minarettverbot zu verstehen. Charles Lewinsky will jetzt wohl eine akademisch abgehobene Diskussion wie sie in Deutschland geführt wird auch in der Schweiz. Schade, schade. Antworten
Der eigentliche Verlierer der Abstimmung ist die direkte Demokratie. Wenn eine Mehrheit von 57% symbolisch ein Symbol des Islams verbieten will, nur um ein Zeichen zu setzen, obschon man eigentlich weiss, dass man damit überhaupt keine gesellschaftlichen Probleme löst, dann müssen wir uns ernsthaft fragen, ob der Gesetzgeber noch souverain handelt. Ist unsere Demokratie noch in der Lage, Gesetze zu erlassen, die ernst genommen werden? Ja, das Volk hat noch das letzte Wort, doch irgendwann wird es nicht mehr für voll genommen. Antworten
Dieser Artikel spricht mir aus dem Herzen. Wir müssen im kleinsten Umfeld Augen und Ohren offen halten. Offen diskutieren und manchmal auch streiten. Probleme werden nicht gelöst indem man sie verschweigt. Ist irgendwie "pervers". Ich habe Nein gestimmt und bin nun froh, dass es ein Ja wurde. Nicht weil ich das gut finde, sondern weil endlich offen und in der Breite diskutiert wird. Antworten
Sehr schönes Essay und gutes Interview. Die Demokratie ist halt nicht ohne Gefahren und Risiken, doch zum Glück gehört zur Demokratie nicht bloss die Volksmehrheit. Eine Diktatur der Mehrheit, der Massen über die Minderheit gehört nicht zum Programm der Demokratie, ist aber möglich, wenn nicht die anderen Stützen unseres Systems korrigierend eingreifen. Die Judikative ist nun gefragt. Antworten
Herr Charles Lewinski kann sich leider immer nocht nicht damit abfinden, dass das Schweizer Volk nun diesen Entscheid gefällt hat. Im Gegenteil, er versucht durch die Minarett - Diskussion sich selber neu zu profilieren. Gutes Marketing! Was ist so schlimm an diesem Entscheid? Es dürfen keine Minarette gebaut werden. Mehr nicht. Antworten
Wie weit sich der BR und die Medienwelt vom Fussvolk entfernt haben, hat sich am letzten Wochenende ein weiteres Mal gezeigt. Gut daran: wenn das so weitergeht werden ähnliche Vorlagen mit noch grösserem Mehr durchkommen. Noch kurz zur C.L.'s U-17 Integrationslogik. Fussball ist schon längst in der Hand der Secondos. Bei Unihockey, Schwimmen etc scheint die Integration nicht zu klappen. komisch? Antworten
Brillanter Artikel! Auch heute gilt noch, "Gib mir eine Million und ich mache einen Katoffelsack zum Bundesrat" Das Rezept der Populisten(ver)führer ist immer gleich. Suche dir einen Sündenbock, fomuliere eine simple Botschfaft mit null Inhalt, wiederhole sie unablässig, gib viel Geld dazu, bezeichne dich als "Volksfreund" und Patriot, et voilà! Leider haben wir aus der Geschichte nichts gelernt! Antworten
Der grösste Hassprediger sitzen nicht in den Moscheen, sondern laufen auf der Strasse herum. Was ist nur aus dem Schweizervolk geworden. Wo bleibt unser Stolz? Haben wir es nötig, auf Minderheiten herumzuhacken? Der Text von Charles Lewinsky bringt es auf den Punkt! Rettet die Schweiz von der lockenden Verführung der Manipulatoren der SVP! Antworten
Dass einige selbsternannte Wächter über Menschenrechte jetzt jammern über die angeblich "rassistische", trotzige, bünzlihafte Entscheidung des CH-Volkes, dann sind das wohl dieselben, die zum Völkermord in Darfur, an den Saharauis, an den Jesidi im Irak usw. geschwiegen haben. Aber da waren die Täter eben Moslems, und gegen starke Lobby's darf man nichts sagen. Gegen die kleine Schweiz schon. Antworten
Vielleicht müssten hier lebende aus dem Islam - einmal kommunizieren nun - warum sie gerne bei uns leben würden. Es ist interessant z.B., dass nun der Iran und auch (die Türkei vor Allem), plötzlich das Wort "Menschenrecht" in ihren Berichten zu dieser Abstimmung, äussern.... Schlimmer aber sind die Reaktionen der Medien unseres Landes bis hin zum Bundesrat in der Sache. Das ist wohl das Schürende Antworten
Wer hat's erfunden?...Ich zwar auch nicht. Bei allem Verständnis, dass der ebenfalls real existierende Name "Bünzli" für einmal geschont werden sollte, sehe ich nicht ganz ein, wieso sie gerade mich und meine mehrheitlich nein stimmende Namensvettern und - Cousinen zu Füdlibürgern machen. Dazu gehört Ihnen gehörig die Levinskys verlesen! Antworten
Gottlob, @Lewinsky, hat intellektuelle nichts mit intelligenter Entrüstung gemein. Die Protestbewegung der DDR lehrt, dass Politik UNTER Volkes Wille stehen muss. Und den Eidenbenz haben Sie nicht erfunden, bloss unglücklich karikiert, googeln Sie z.B. mal nach Elisabeth Eidenbenz. Ebenfalls mit Brecht abschliessend: Aus den Bücherhallen treten die Schlächter... das Gespenst heisst nicht Eidenbenz Antworten
Manchmal hat man den Eindruck, in den letzten Tagen feiere die Biederkeit ihr grosses Fest: Das Unreflektierte, Anti-Intellektuelle und Modernisierungsfeindliche. Das kleinbürgerlich Spiessige, dass es nun der ganzen Welt mal richtig gezeigt hat und sein Recht auf kindlichen Trotz stolz in der Gegend rum trägt. Doch warum schmeckt das Ganze so nach Angst, Hilflosigkeit und lauter Verzweiflung? Antworten
Das Geschlecht der Schweizer Eidenbenze stammt ursprünglich aus Baden-Württemberg, ist vor einigen Generationen eingewandert und hat viele wohl verdiente, ehrenwerte Persönlichkeiten hervorgebracht, die sich u. a. im Ausland humanitär verdient gemacht haben . Es interessiert mich, wieso Herr Lewinsky gerade auf diesen Namen gestossen ist als Protagonist für seinen "spiessigen Schweizer". Antworten
Mir machen nicht die Minarette Angst sondern die negativen Reaktionen zum hervorragenden Artikel von C.L. Wird unsere Schweiz ein Beute von Eidenbenzen die uns zurückführen in eine dunkle Vergangenheit? Mir graut vor einer Zukunft in der unser Land sich immer weniger um gute Nachbarschaft kümmert und von einer Blamage in die Nächste rutscht. Ist das gut eidgenössiche Art des Zusammenlebens? Antworten
Minarette sind keine Moschen, ruhige Moschen sind willkommen in der Schweiz, nebst all den weiteren Religionshaeuser. Wenn ich einen oder mehrere Lautsprecher auf einen Kirchturm zum Glockenlaeuten verstaerken stelle, dann kann ich das auch nicht. Der Islam, der juedische Glaube, die Christen usw. muessen Fanatismus in ihren Reihen beseitigen. Antworten
Nur gleich vorweg, ich habe nein gestimmt. Nur bin ich gewissen faschistoiden Tendenzen im Islam auch kritisch gegenüber gestellt. Und eine Diskussion und ein bisschen Selbstreflexion der Opfer ist durchaus wünschenswert. Was Lewinsky hier von sich gibt ist intellektuell dürftig. Wenn die Linke auf diesen Zug aufspringt, schiesst sie das nächste Eigentor. Antworten
Ein lächerlicher Beitrag, welcher die Befürworter übel beleidigt. Können wir ja gleich der EU beitreten, dann werde ich der erste sein, der auswandert, wohin weiss ich nicht, am besten auf einen anderen planeten, denn wenn ich all die linken kommentare hier lese wird mir übel. Das gegenfeuer, welches nun auf die schweiz prallt zeigt uns ganz genau, das war die RICHTIGE entscheidung! Antworten
An alle welche die Ja-Entscheidung des Volkes kritisieren: Wo liegt das Problem? Intoleranz? Ok, geht in ein Islamisches Land und passt euch den Gegebenheiten nicht an und ihr lernt ECHTE Intoleranz kennen! Menschenrechte? Ich kenne kein Menschenrecht das wegen eines Bauverbotes für einen Turm verletzt wird! Weder Religion, noch Gebetstempel etc werden verboten, im Gegenteil! Was soll das Theater? Antworten
Und anstatt einen vernünftigen Dialog zu führen, wird nur rumgejammert. Darin sind wir Schweizer wirklich gut, das sieht man am besten bei unseren Politikern und Intellektuellen; wäre ich Muslime, würde ich mir die Frage stellen wie man diesem offensichtlich schlechtem Bild entgegen wirken könnte. Die Reaktionen auf die Abstimmung machen deutlich dass ein guter Entscheid getroffen worden ist! Antworten
Damit nicht alle SchweizerInnen in denselben Topf geworfen werden, wage ich eine Hypothese: ca. 20% haben gegen Minarette gestimmt, ca. 20% sind Staatsverdrossene und Frustrierte, ca. 17% sind Frauenstimmen. Dieser fatale Mix aus 57% Ja-Stimmen hat genügt, um die Grundrechte einer direkten Demokratie in Frage zu stellen. Antworten
Zutiefst erschreckend, wie Herr Lewinsky sich gegen Andersdenkene wehren möchte. Vielleicht sollte er mal an vergangene Zeiten denken. Gab es nicht eine Zeit wo Andersdenkende ausgegrenzt wurden. Wo die "Eliten" vorgaben wie man zu denken hat. Diese Tendenz ist leider sehr stark in den letzten Tagen in vielen Medienpublikationen (Propaganda) zu spüren. Ein Angriff auf die Meinungsfreiheit... Antworten
Was lernen wir aus dieser Abstimmung? Die einen lernen, dass sie Aengste der Bevoelkerung ernstnehmen sollten. Auch Aengste von nicht unmittelbaren Bedrohungen sind real. Die anderen lernen, dass sie mit Angst- und Hass-Kampagnen Abstimmungen und Wahlen gewinnen koennen. Diese zweite Tatsache lernte ich schon im Geschichtsunterricht ueber die 30er Jahre in einem Nachbarland. Antworten
@Max Maier: in den meisten legislativen organen sind bei systemrelevanten abstimmungen zweidrittelmehrheiten nötig. und wenn sie etwas genauer hinschauen wer wo wie abgestimmt hat (nach bezirken - nicht nach kantonen), werden sie feststellen, dass eine deutliche mehrheit der bezirke wo minarette überhaupt in frage kommen würden, die initiative abgelehnt haben. kein problem??? Antworten
Danken möchte ich Charles Lewinsky für den historischen Bezug auf das Jahr 1893. So eingeordnet, kann man ermessen wir weit die Schweiz am Sonntag zurückgefallen ist. Wundern wir uns also nicht wenn der Abstimmung über Minarette bald noch ganz andere Fragen zu beantworten sind. "In der Schweiz sind Burkas verboten!" usw. usw.. Willkomen in der Vergangenheit. Antworten
Da schreibt einer der es besser weiss. Er weiss was richtig ist und wie der Schweizer wirklich ist. Oder vielleicht eher einer, der sich bis auf das Geld von der Schweiz bereits verabschiedet hat , und die Idylle gewählt hat, wo Toleranz wegen Abwesenheit von Islamisten und Nicht-Integrationswilligen ein billiger Luxus ist ? - Die andersdenkenden sind die Populisten ? Antworten
Leute mit einem Hochschulstudium sind nicht die Deppen der Nation, nur weil sie mal das Denken geübt haben. Wenn ich aber einige Kommentare hier lese, werde ich das Gefühl nicht los, dass sich da einige Leute einen Steinzeitkommunismus a la Pol Pot herbeiwünschen. Eine Dumpfbacken-Diktatur, bei welcher die geistige Elite gepiesakt, vertrieben, getötet oder in Arbeitslager gesteckt wurde. Antworten
Das ganze Getue führt im Moment nur zu einem Effekt: Positionen verhärten sich, Trotzhaltungen machen sich breit. Wir brauchen offenbar keine Islamisten für Hassreden, wir beherrschen das selber virtuos... Ich schäme mich nicht für die Abstimmung, sondern für das ganze Getue, das jetzt losgegangen ist auf beiden Seiten... DIES ist wirklich der Schweiz unwürdig!!! Antworten
Der vielzitierte Sturm der Entrüstung fand wohl eher in den Wassergläsern der Linken statt. In weiteren Umfragen wird immer deutlicher, dass heute noch mehr für diese Initiative gestimmt hätten. Unerträglich, wie mit diesem Thema umgegangen wird!!! Antworten
Herr Lewinskys Haltung ist eben noch immer arrogant und herablassend. Obschon das Ergebnis dieses Urnengangs unschön ist, kommt hier doch etwas zum Ausdruck, was durchaus der Diskussion bedürfte und es ist nicht einfach das Ergebnis vom "bösen Populismus", dem der naive und unwissende Stimmbürger zum Opfer gefallen ist. Leute wie Lewinsky oder auch ich wissen nicht per se alles besser. Antworten
Solange der politische Islam bombt werden sie den Populisten immer in die Arme spielen. Der Islam wird schlussendlich sein eigenes Haus zuerst in Ordnung bringen müssen bevor sich in der Welt ein neues, positiveres, Islam-Verhältnis abzeichnet. Die intellektuelle Schwachsinnigkeit nicht zu hinterfragen wie es den anderstdenkenden Religionen in islamischen Ländern ergeht is gleichbeteutend mit intelektuellen Bankrott. Diese Intellektualität ist nichts anderes als eine perverse Variante einer Rechtfertigung für das Unrechtliche. Und eine absurd e Herabschätzung der Frauen. Der fundamentalistisch-politische Islam ist der neue Faschismus gegen Anderstdenkende-Religiöse und Frauen und muss intelektuell bekämpft werden. Antworten
Herr Köppel war der Glaubwürdigste für die Abstimmung. Er zeigte auch das Problem auf, das die gesellschaftlichen Eliten sich völlig von der im Volk vorherrschenden Meinung abgekoppelt haben. Was die Frage aufwirft, wie lange solche Eliten gegen eine Mehrheit der Bevölkerung Politik machen können und vor allen Dingen warum sie diese Politik machen. Man kann vor Herrn Köppel nur den Hut ziehen! Antworten
"Eine Kultur der Entschlossenheit trifft auf eine Kultur der Feigheit", hat R. Köppel geschrieben. Wie wahr ! In GB forderte sogar ein Bischof die Einführung der Scharia. Islamkritische Aussagen werden als "Rassismus" geahndet, Zwangsehen u.a.hingegen nicht. Im CH-Parlament hat dies eine Mitte-Links-Union gegen die SVP durchgesetzt. Wer wundert sich da noch, dass das Volk Ja sagte zur Initiative ? Antworten
Was sollen jetzt die Attaken auf die JA-Sager Herr Lewinsky. Ich hoffe sehr, Sie beschreiben baldmöglichst die Drohungen der Muslime. Auch der erneute Aufruf 'Moscheen statt Motorräder' - was soll das eigentlich, Demokratie abschaffen und Islam einführen, gefällt das Ihnen besser? Antworten
Und was sagte Ulrich Schlüer als eingebürgerter Schweizer im 20min? Man müsste dieses Abstimmungsergebnis aktzeptieren und nicht mehr ändern. Natürlich, es war eine SVP Abstimmung. Jetzt aber will die SVP ettliche Abstimmungsergebnisse NICHT aktzeptieren und ändern? Hallo? Wo leben wir? In einer diktatorischen Demokratie? ich habe NEIN gestimmt, und ja, jetzt sollten wir alle darüber reden! Antworten
ich finde den artikel sehr beleidigend für die 57 %. zudem finde ich diesen artikel sehr ideologisch. da sind ein paar sehr überzeugt von ihrer minderheitsmeinung, versuchen mit allen populistischen mitteln, nun gar mit essays die leute für ihre anliegen zu gewinnen. hoffentlich lassen sich die leute nicht manipulieren! Antworten
schafft endlich schweizweit care-teams für jeden abstimmungssonntag, damit die verlierer in diesen schweren stunden der entäuschung in ihrem schmerz nicht sich selber überlassen bleiben. lewisnky hat das trauma von 1893 bis heute nicht überwunden. HELFT, wenn ihr könnt. danke. Antworten
Viele Reaktionen im Ausland auf die Annahme des Minarettverbotes sind völlig übertrieben und unakzeptabel. Leider wird von diesen unbegründeten Vorwürfen einiges am Image der Schweiz hängen bleiben. Genauso wie offenbar einiges der unbegründeten Behauptungen der SVP im Vorfeld der Abstimmung bei den Wählern hängenblieb. Antworten
@alle, die sich noch nicht mit unserer Bundesgerichtspraxis zum Thema "gegenseitige Achtung" in den letzten 20 Jahren auseinandergesetzt haben: Wollen wir nicht einfach abschwören und konvertieren? Es wäre leichter für alle, und wir müssten vor allem keine Angst mehr haben, noch mehr von unseren religiösen Gefühlen abbauen zu müssen. Darin stärken uns die anerkannten Intellektuellen ja täglich. Antworten
Schön wie die Eidenbenze sich jetzt dagegen wehren, solche zu sein. ... und mit dem Rest ihres Kommentars dies gleich wieder widerlegen, indem sie wieder bekräftigen, dass sie A stimmten, weil sie B meinten. Die Hoffnung bleigt, dass die Nichtstimmenden sich angewidert abgewendet haben, unvernünftig zwar aber angesichts der Argumentationen im Abstimmungskampf verständlich. Antworten
Und wie immer sind die Ja-Sager wieder "Pseudodenker", eine dümmlich manipulierbare Masse, braune, latent rassistische Idioten. Ist dies Ihre ganze Intelektuelle Leistung, Hr. Lawinsky? Sie tun das, was die Linke immer tut: verdrängen, nicht ernst nehmen, ja Leute schlicht und einfach stigmatisieren (darum die falsche Wahlvorhersage). Das Schächtverbot als "antisemitisch" hinzustellen ist dumm. Antworten
Besten Dank, Charles! Nach so einem Artikel habe ich schon die genze Woche gesucht. Endlich jemand, der schreibt wie es im Vorfeld der Minarett-Initiative wirklich abgelaufen ist. Genialer Artikel...! Aus Fiktion wurde wieder einmal bittere Realität... Antworten
Ausgezeichneter Artikel. Bravo Herr Levisky. Halten Sie uns den Spiegel vor und ermuntern sie uns, gegen die Selbstgenügsamkeit vorzugehen und uns selbst an der Nase zu nehmen. Es gibt Zeiten zu schweigen und es gibt Zeiten zu reden. Jetzt ist die Zeit zu reden und Farbe zu bekennen. Antworten
Brilliant geschrieben und auch richtig. Sollen sich die an der Nase nehmen, die gegen die Annahme der Initiative waren und nicht abstimmen gegangen sind. Und ich bitte Charles Lewinsky sich als Gegenpart beim Sonntalk zu melden, damit es dort der Roger Köppel nicht immer so einfach hat ;-) Antworten
Es werden auch viele Nichtreligiöse der Minarett-Initiative zugestimmt haben, da die selbstverständliche 'Wir-wollen-eine Extrawurst'-Grundhaltung der Muslime nervt. Religionsfreiheit wird in Europa als Folge des 30-jährigen-Krieges und der Aufklärung praktiziert. Soviel mir bekannt ist, ist der Islam auch eine Staatsidee mit eigenem Rechtssystem ... ergo ... Deshalb aus Prinzip tolerant sein ? Antworten
Exakt diese Stigmatisierung durch Hr. Lewinsky hat zum Ergebnis geführt. Ständig alle Andersdenkenden zu verunglimpfen, als dumm, braun, rassistisch, fremdenfeinlich zu beschimpfen und gleichzeitig "differenzierte Meinungen" zu verlangen, passt so gar nicht zusammen. Anstatt in allen Ja-Sagern vernünftige Menschen zu sehnen und deren Votum ernstzunehmen, macht er exakt wieder das Gegenteil. Antworten
Ausgezeichneter Artikel - vielen Dank an Charles Lewinsky! @lars guggisberg: Genau das finde ich auch! Nur die stets vergekäuten SVP-Halbwahrheiten nachzukäuen, hilft eben nun nicht weiter! Wie wäre es, wenn wir uns sachlicher mit dem Islam auseinandersetzen würden? Wenn wir mit Muslimen 1:1 diskutieren würden? Das gilt eben gerade auch für die JA-Sager! Antworten
@Andreas Keller: wo sehen Sie denn eine SCHWEIGENDE Minderheit? Nicht alle Ja-Stimmer waren Populisten und nicht alle Nein-Stimmer waren Ignoranten. Ich orte leider im Moment Schwarz-Weiss-Denken auf beiden Seiten. Ich plädiere für eine dritte: differenzierte Betrachtung der Situation ohne Verurteilung. Alle wollen das Richtige tun, viele meinen aber, nur ihr Weg sei der richtige... Antworten
Herr Lewinsky, stellen Sie sich vor, sie wachen auf und alles ist Gut. Nichts mehr da, um dagegen zu sein, um die thumbe Menschheit vörwarts zu bringen. Schrecklich, nicht? Woraus ziehen Sie dann Ihre Identität? Ach übrigens, man kann nicht das grosse Publikum hassen und gleichzeitig ein grosser Künstler sein. Aber das wollen Sie wahrscheinlich auch nicht, wie alle echten Eidenbenze. Antworten
Vielen Dank Herr Lewinsky - bei weitem das Beste was post festum zu lesen ist. Sie passen besser zu einem TA (oder auch NZZ) als zur (heutigen) Weltwoche. Der Mann des Wortes hofft, kraft dessen etwas zu bewirken - es gibt aber Kreise, die sind schlicht nicht ansprechbar. Am letzten Sonntag gab es nur Verlierer. Antworten
Es wird viel über Ängste geredet und geschrieben, dabei vergessen einige Damen und Herren, dass diese Ängste eine konstruierte Scheinwahrheit einiger Islamophoben sind. Zuerst wird Angst verbreitet und dann werden Menschenrechte beschnitten. Diese Islamophone haben auch berechnet, dass 2050 sage und schreibe 140% der CH Bevölkerung Muslimisch sein wird. Logik ist anders. Antworten
Könnte die fiktive Person Eidenbenz nicht besser Biedermann heißen, wie in "Biedermann und die Brandstifter"? Ich kenne den Namen Eidenbenz von Frau Elisabeth Eidenbenz und habe große Hochachtung vor ihr. Vgl. Link: http://www.redcross.ch/info/div/news/news-de.php?newsid=1099 Antworten
@Ueli Hoch: jemand hätte mal eine umfassende Meinungsumfrage in Auftrag geben können, dann hätten Politiker im Land Schwarz auf Weiss gesehen, was andere vielleicht nur gespürt hatten. Vor allem wäre das Unbehagen oder die allenfalls vorhandenen Ängste differenzierter dargestellt worden. Und noch wichtiger: wir hätten vermeiden können unsere Verfassung mit einem so dummen Artikel zu belasten. Antworten
Herr Lewinsky 60,11 % von 38 % haben ja gestimmt. NICHT WIR!! was SIE hier betreiben ist populismus Herr Levinsky: ZITAT Lewinsky: Klar. Man beweist seine moralische Überlegenheit am besten, indem man das, was man verurteilt, selber tut. auch Sie haben ncihts gelernt, und falls sie dies als grosse schriftstellerische finte im nachhinein bezeichnen wollen... sind sie erbärmlich. Antworten
Nicht die Religionsfreiheit ist beschränkt, sondern die architektonische. Aber wenn man will, kann man auch hier alles hochstilisieren, ein Tamtam daraus machen, seinen intellektuellen Scharfsinn produzieren und alle Gegner zu Bünzlis stempeln. Ziemlich spiessig. Und übrigens: ich habe Nein gestimmt. Und das würde ich auch tun, wenn es um Kirchtürme ginge. Antworten
Wenn Lewinsky uns zu einem Volk von Eidenbenzen macht, verkürzt er ebenso wie Köppel. Wir sind auf mehrere Versuchungen der SVP nicht hereingefallen. Hier handelt es sich um ein tiefergehendes Problem, an dem nicht nur die liberalen Schweizer arbeiten müssen, sondern vorallem die Moslems. Wo bleiben sie, die muslimischen Leader, die sich dezidiert gegen Terrorismus und Intoleranz aussprechen!? Antworten
Stimme der Vernunft... Danke an Herrn Lewinsky! Traurig ist jedoch, dass es heutzutage immer noch Leute gibt, welche die Entfernung von Kruzifixen aus den Schulzimmern mit Minarettverbot vergleichen. Als Juristin schäme ich mich für eine solche lächerliche Aussage... Antworten
herr lewinsky zeigt hier auf,dass er überhaupt nicht mehr auf dem laufenden ist.wenn man halt in einem wunderschönen haus wohnt,nur in den besten lokal speist,im linken TV-Suisse arbeitet,,da verliert man natürlich die realität zum normalbürger. ja,der bürger oder souverän hat es geschnallt,was er gestimmt hat ,da müssen sie sich nicht für uns entschuldigen,entschuldigen sie sich beim volk Antworten
Ständig sagen mir immer irgendwelche linke Intellektuelle (gibt es eigentlich auch rechte Intellektuelle? Nein, natürlich nicht - man ist in deren einfachen Welt entweder rechts oder intellektuell), was ich zu denken habe und was nicht. Schön, ich habe diffuse Angst vor dem Islam. Offenbar habe ich mir den 11. September nur eingebildet, und London, Bali, Madrid, Djerba, Luxor ebenso. Antworten
Die Salonlinke braucht die öffentliche Aufmerksamkeit und Emotion wie die Luft zum Atmen. Kein Argument ist zu abwegig, keine Empörung zu überkandidelt. Es geht ihr dabei nicht ums Allgemeinwohl, es geht um die Wahrnehmung der einzelnen Akteure in ihrer persönlichen Rolle. Was dieses Pfauengehabe für das Weiterkommen unserer Gesellschaft bringt? Antworten
@Markus Scharnowski Das Problem ist eben, dass viele das Minarett als Symbol der islamischen Gesetzgebung betrachten. Dies ist aber nicht der Fall, denn ein Minarett ist ein Zusatzgebäude zur Moschee, einem Gebäude mit einer Funktion für Gläubige. Ein Minarett ist also vergleichbar mit einem Krchenturm und ich frage mich ernsthaft, weshalb so ein Gebäude in unserer Verfassung verboten sein soll. Antworten
Zum Artikel von Charles Lewinsky kann ich nur sagen: Saugut geschrieben, spricht mir völlig aus dem Herzen. Auch folgende Passage: "Wir müssen von den Eidenbenzen lernen. Müssen lernen, so populär zu argumentieren wie sie." Einverstanden. Leider sehe ich in der Schweiz keine einzige Partei "links" von der SVP, die dazu auch nur in Ansätzen in der Lage wäre. Leider. Antworten
Danke Herr Lewinsky, für diesen treffend formulierten Artikel. Der Stammtisch hat leider vergessen, dass das internationale Recht über dem Recht eines Staates steht, genau wie Kantonsgesetz sich an Bundesgesetz zu halten hat. Eidenbenz hat dies nicht vergessen; er wird nach Strassburg laut aufschreien und noch mehr Anhänger finden. Dem sollte man vorbeugen. Antworten
Zwei Dinge die mich seit dem Resultat am Sonntag enorm anbiedern; ...einerseits diese konservativen "Heinis" , welche Frauendiskriminierung des Islams hoch spielen wollen , um Ausländer in der Schweiz zu schnüren. ...Anderseits die anderen "Heinis", welche die Schweiz jetzt als Beispiel des " Bösen Westens" Brandmarken wollen, um ihr eigenes Glaubens - Feuerchen zu nähren ! Antworten
Da wird in Nordkorea den Sparern zwei Nullen gestrichen um der drohenden Inflation Herr zu werden, in New York wird die Homo-Ehe abgelehnt und in Kalifornien ist ein Gesetz am Entstehen, dass die Ehe-Scheidung verbieten soll. Das sind meiner Meinung nach massive Verletzungen der Menschenrechte aber doch nicht das nicht Bauen dürfen eines aus Mörtel und Backstein bestehnden Türmchens?!?! Antworten
Aber, aber Herr Lewinsky. Ich gehöre auch zu den Verlierern, muss aber neidlos anerkennen, dass sich die ganze Sache mittlerweile weg von der blöden Diskussion um Türmchen hin zu einer spannenden, ja sogar europäischen Diskussion über direkte Demokratie verlagert hat und das kann der Schweiz und Europa nur gut tun. In diesem Sinne gratuliere ich den Gewinnern und allen Eidenbenzen. Antworten
Tja Herr Eidenbenz, äh Levinsky, manchmal sind auch die einfachen Argumente die richtigen. Eine der wichtigsten Formeln in der Physik besipielsweise ist sehr einfach: E=mc2. Begreifen Sie doch endlich, dass die meisten Leute mit der Annahme der Anti-Minarett-Initiative einfach ein Zeichen setzen wollten: gegen die zunehmende Islamisierung der Schweiz und Europas. Antworten
Lewinskys Kommentar wirkt etwas larmoyant. Er selbst ist ratlos, und gleichzeitig könnte er sich in die Finger beissen, weil er nicht für seine Ueberzeugung gekämpft hat. Das ist ein bitteres Gefühl und dieser Artikel ist voll davon. Vielleicht hätte er noch ein paar Nächte darüber schlafen sollen, bevor er ihn im Tagesanzeiger veöffentlicht. Beschimpfungen helfen nicht nur hier nicht weiter. Antworten
Genialer Artikel und wiederum entlarfende Kommentare zuhauf. Wie lächerlich; es dürfen nach wie vor tausende von Moscheen gebaut werden in denen Hassprediger walten, nur ein Türmchen haben dürfen sie nicht mehr. Es gibt wirklich Probleme die angepackt werden müssen, die Initiative löst aber keines davon. Das einzig Gute an dieser Initiative ist, dass eine längst fällige Diskussion angestossen wird Antworten
Lieber Herr Lewinsky , ein erfrischender Artikel, auch ich war äusserst erstaunt über das Resultat. Liebe Befürworter, Sie machen mich neugierig: Was genau ist der Vorteil, den Sie sich von der Vorlage erhoffen? LIebe Muslime, herzlichen Dank für das friedliche und konstruktive Leben Ihres Glaubens. Wir stehen hinter Ihnen. Liebe Nicht-Wähler, Ihre Voten hätten den Unterschied machen können. Antworten
Herr Lewinsky kann gerne seine Meinung kundtun, jedoch hat er als Schriftsteller und sog. Intellektueller noch nie im echten, harten Leben gestanden. Das Leben besteht leider nicht nur aus intellektuellen Ergüssen, uneingeschränkter Toleranz etc. Jeder der differenziert denkt wird wissen wie dieser Artikel einzuordnen ist und was man selber denken und tun muss. Antworten
Zeit sich gegen Ihn zu wehren? Es ist vor Allem Zeit sich gegen die Antidemokraten zu wehren. Diejenigen, welche Medien missbrauchen als Propagandamittel. Ständig den Leuten über gewisse Medien mitteilen, wie sie zu denken haben, dabei aber Freiheit und Demokratie vergessen. Es ist Zeit, diesen Leuten beizubringen, dass Sie es respektieren sollen, dass es Andersdenkende gibt. Das ist Demokratie. Antworten
Vielen Dank M.Meier.@Herzig, was um Gotteswillen haben Ihre Fälle mit der Minarettinitiative zu tun?? Was mir aufgefallen ist, geht es in dieser Geschichte schon lange nicht mehr um Minarette!Ich bin muslimin, liebe meine Religion, hatte trotzdem kein Problem mich zu integrieren und verurteile niemand der an was anderes glaubt!!von meiner Sorte existieren viele, die leider sehr oft vergessen gehen Antworten
Danke, Herr Lewinsky, Ihr Artikel hat mich sehr angesprochen! Mich stimmt zudem nachdenklich, dass sich viele junge Eidenbenze so zahlreich (eigentlich sehr erfreulich ...) an die Urne begeben haben. Nur, was bleibt ihnen anderes übrig, wenn sie in ihrem Alltag mit solch unreflektierter Information zugemüllt werden? Ich denke, dass wir deren Ängste ernst nehmen sollten. Aber nicht missbrauchen! Antworten
So sehr Herr Lewinsky recht hat, frage ich mich dennoch, wo alle diese Stimmen des Gewissens einer liberalen, international orientierten und rechtsstaatlichen Schweiz im Vorfeld der Abstimmung geblieben sind. Es genügt nicht, im nachhinein Wertkonservative wie Köppel im nachhinein anzugreifen. Deren Kampf für Schlüer sah ich mit Ausnahme von Frau Fiala nicht von seiten der Liberalen oder Linken. Antworten
Der Autor grenzt sich sehr wohl von den Befürwortern ab, obwohl er das Gegenteil schreibt. Er ist der Meinung, dass sich die Mehrheit des stimmenden Volks von Demagogen hat verführen lassen. Eine einfache Welt, die uns dieser Schweizer Schriftsteller beschreibt, keine tiefgründige Recherche. Ich habe nein gestimmt, akzeptiere jedoch den demokratisch gefällten Entscheid und verurteile niemanden. Antworten
@ Hans Christen - integrationswillige Gäste - eine ganz interessante Wortschöpfung. Das klingt, als könnte man irgendetwas irgendwann irgendwie rückgängig machen. Das glaube ich nicht. Meine Gäste müssen sich nicht integrieren. Sie kommen, wir verbringen eine gute Zeit, und dann gehen sie wieder. Oder wohnen Sie in einem Wohnblock, wo sie alle "Gäste" für längere Zeit unterbringen? Antworten
Ich empfehle Herrn Lewinsky das Replay der gestrigen ARD-Sendung "Hart aber fair". Eine der Besten seit langem. Erstaunliches Fazit der Umfrage unter den Zuschauern: überwiegende Zustimmung zum Entscheid der Schweizer. Wie zuvor schon in der SPIEGEL- und BILD-Umfrage. Sehr zum Unmut der Redaktion übrigens! Optionleader und Stimmbevölkerung sind nicht (immer) identisch! Antworten
@ Klaus hauser, 10.09 So, Herr Lewinsky ist also einer aus "dem Ausland", der von aussen die Schweiz kritisiert. Also ich darf doch schon noch bitten. Gewisse DInge sollte man einfach wissen, wenn man hier irgendwas reinschreibt. Oder ist diese Forderung auch "demokratiefeindlich"? Antworten
Mit dem Feuer zu zündeln und sich verwundert die Augen reiben, was die Welt von uns denkt ist typisch SVP. Die Welt erlebte genau dasselbe Spiel in den 30iger Jahre mit ähnlich menschenverachtenden Botschaften. Leider lernen die Eidenbenzer nichts aus der Geschichte. Nein, sie wünschen Recht und Ordnung, doch nur für sich. Religion trennen leider uns Menschen doch der Glaube verbindet uns (noch?) Antworten
Herr Lewinsky suggeriert, dass "Eidenbenz" ein konservatives, anti-fortschrittliches Gedankengut/Wertsystem leitet. Wenn ich seinen Artikel und auch die politische Verarbeitung der Abstimmungsergebnisses verfolge, komme ich zum Schluss das "Eidenbenz" auch Lewinsky heissen könnte. "Eidenbenz" könnte auch ein "Linker" sein. "Eidenbenz" könnte ein urbaner "progressiver" Stadtzürcher sein. Antworten
@ekkehard rehfeld: Gehen Sie allen Ernstes davon aus, dass die restlichen 45%, die nicht stimmen gegangen sind NEIN eingelegt hätten? In einer Abstimmung, wo immer auf dieser Welt eine solche passiert, sind Stimmenthaltungen schlichtweg nicht existent. Ich könnte ja genausogut behaupten die 45% hätten JA gesagt, dann wären wir bei einem JA Anteil von 76%. Stimmt wohl genauso wenig! Antworten
@Max Merzani: Es stimmt, die moderaten Muslime müssen den Dialog suchen und aufklären. Dies bedingt aber, dass sie auf offene Ohren stossen, nicht nur in den Agglomerationsgebieten, sondern auch auf dem Land. Und Erdogans populistischen Aufruf würde ich nicht so eng sehen. Aussenpolitik ist IMMER auch Innenpolitik, auch in der Türkei. Es bringt ihm wohl ein paar Wählerstimmen. Antworten
Sehr geehrter Herr Lewinsky Gratuliere zu Ihrem genialen Artikel. Ich denke damit treffen Sie den Nagel auf den Kopf. Warum gründen Sie keine Cabaretisten Partei? Es scheint, sie könnten besser gegen die Eidenbenz-Politiker antreten, als jeder Nationalrat. Meine stimme hätten Sie! Mit freundlichen Grüssen Beat Sommer Antworten
Unbelehrbar? Danke. - Die Überheblichkeit der Abstimmungsgewinner erinnert an Pitcairn. (Ja, genau, die Insel mit den Bounty-Meuterern.) Dort haben wohl auch geschätzte 47% der erwachsenen männlichen Bevölkerung den Sexualverkehr mit Kindern als verwerflich angesehenen. Die anderen nannten es "Tradition", auch noch beim Gerichtsverfahren 2004. Antworten
@ Paul sponagel: des weiteren ist die Frage der Legitimität des Richtigen oder Falschen meine Erachtens in den lokalen Divergenzen der Abstimmung zu suchen. Wie kommt es, dass in einer Stadt wie Genf, wo im Verhältnis relativ viele Muslime anzutreffen sind, sprich, die Bevölkerung tagtäglich mit Muslimen konfrontiert ist die Initiative klar ablehnt und im Apenzell wo kaum ein Muslime lebt nicht? Antworten
Lieber Charles Lewinsky, Sie reden vom Volk und vom Stammtisch. Aber wie weit sind Sie davon entfernt? Das haben Sie vergessen zu sagen. Das Volk wurde in den letzten Jahren durch die Politik und der so genannten Elite zu der Sie dazu gehören, zu oft in die Irre geführt. Wie gross muss die Enttäuschung sein über Besseres das nie eingetreten ist? Antworten
in den letzten drei tagen ist mein heimatsgefühl stark gewachsen. bin stolz ein schweizer zu sein. nach all den in- wie ausländischem gesülze welches auf uns schweizer nun niedergeht. kanns kaum mehr hören. wir brauchen uns nicht zu schämen. wir haben eine demokratie und ganz europa beneidet uns um diese. geht mal aufs forum von www.hartaberfair.de. die deutschen z.b. beneiden uns!!! Antworten
Super Text, vielen Dank! Als Schweizer Muslimin bin ich vor allem darüber enttäuscht, dass meine Schweiz ihre Tradition der Freiheit für 4 Türmchen aufgegeben hat. Dass die Schweizer Muslime den anderen Schweizern Rede und Antwort für den Sudan, Saudi Arabien, etc stehen müssen, ist schrecklich für uns. Islamismus und Islamhass in Europa - mit Todesfolgen. Wer hört auf? Die CH hats nicht getan. Antworten
Es ist(für mich)unglaublich.An diejenigen,die gegen ein Minarett-Verbot waren:Ihr seid die schlechtesten"Verlierer",die ich je zu Gesicht bekam!Das Volk hat entschieden,basta!Aus einer Abstimmung werden von Analytikern(welche dachten,dass die Initiative nie durchkommen wird)Schlüsse gezogen,die mit der ganzen Sache nichts mehr zu tun haben!Zur Erinnerung, es ging um Minarette,nicht um Religion!!!! Antworten
Der erste gescheite Kommentar. Vielen Dank! Was haben all die jetzt so empörten und sich schämenden Mitbürger dagegen unternommen, dass es so weit kommt? Probleme und Sorgen lassen sich nicht lösen, indem man sie ignoriert oder in intellektueller Arroganz bagatellisiert. Antworten
Warum wohl finden sich in den Städten mehr multikultibejahende Stimmende als auf dem Land? Weil die Fremden eben vorwiegend in den Städten wohnen, dort schnell eingebürgert werden und bei Absimmungen naheliegenderweise ihre eigenen, schweizfernen, Anliegen begünstigen. Menschen denen Multikulti ein Greuel ist, werden Städte als Lebensraum fliehen. Linke jedoch lieben diese Stätten nachgerade. Antworten
Ja, unsere Intellektuellen. Es fällt auf, dass die sich nur noch von ihrem hohen Moralross zu uns runterbücken um uns wieder mal eins aufs Dach zu geben. Wer das gut findet, hat ein Problem damit, "Freiheit" als Grundbegriff nur schon zu verstehen. Politik, Medien, Kirchen... alle haben ein "NEIN" beschworen... aber das Volk hat endlich wieder einmal den Revoluzzer Tell als Vorbild genommen! :-) Antworten
Gut gesprochen, Herr Lewinsky. Was hierzulande im Moment geschieht, lässt einen erschaudern. Gestern hat Darbelley (CVP) mit seiner Forderung nach Verbot jüdischer und muslimischer Friedhöfe die Mittepartei auf xenophoben Kurs gebracht, die jungen "Linken" fordern Sprachkurse für Immigranten. Die BDP (BR Widmer) will wie die CVP Burkas verbieten. Fehlt noch die FDP im Chor. Dann ists wirklich aus! Antworten
Stellen wir uns mal vor, wir hätten die Initiative abgelehnt & in Amerika wäre immer noch George W. an der Macht. Dann käme die Schelte wohl von ennet dem grossen Teich & wir wären "Die Förderer der Achse des Bösen". Kurz gesagt; "Allen Leuten recht getan, ist ein Ding das niemand kann". Entschuldigen wir uns nun aber ständig, wird das momentan sehr aktuelle "Switzerland-Bashing" nie mehr aufhören Antworten
Ich glaube, was viele "einfache" Leute stört, ist diese ständige eingebildete intellektuelle Überlegenheit von der linken Seite, inkl. diesem Exemplar hier namens Charles Lewinsky. Wir ALLE sind ein bisschen Eidenbenz. Besonders auch die, die sich so abheben wollen von den anderen. Mich stört, dass man einen R. Köppel niedermachen will, weil er als intelligenter Mann gegen den Mainstream antritt. Antworten
Bravo! Genau so ist es.... voll auf den Punkt gebracht! Sie sprechen mir aus dem Herzen Herr Lewinsky. Habe bis jetzt noch KEIN einziges Argument gehört, dass stichfest ein JA für die Minarett-Initative begründen könnte. Und bin ich auch der Meinung, über das Thema "Islam" wäre eine allgemeine Diskussion fällig, aber ganz sicher nicht so, dass ist mehr als beschämend. Antworten
Tatsache ist, dass in Europa ein schleichender Prozess im Gang ist, den man in der Wissenschaft als "genetische Verdrängung der Europäer" bezeichnet. Und dieser Begriff hat nichts mit Politik oder Ideologie zu tun, sondern ist eine wissenschaftliche Tatsache. Antworten
Im Alltag müssen wir es hinnehmen, dass uns die Le Pens und die Wilders zu Vorbildern erklären, wir müssen damit leben, dass uns die FPÖ und die Dänische Volkspartei Komplimente machen. An alle Schweizer/innen: Sorgt bitte dafür, dass ihr nicht die selben Probleme bekommt, wie wir in Österreich mit der FPÖ seit Mitte der 80er Jahre! Seid doch Vorbild für Europa und der Welt ! Antworten
@David Herzig Es isch zwischen moderaten und radikalen Moslems zu unterscheiden. Hier wird pauschal über jeden Moslem ein Urteil gefällt. Zudem ist mit dieser Initiative mehr der moderate, gemässigte, in der Schweiz heimelige Moslem abgestraft worden, denn ein radikaler Moslem schert sich nicht um ein Minarett. Antworten
die Zeit erinnert mich stark an die amerikanische Aussage vor ein paar Jahren: ....'you're either with or against us'... Ich bin ebenfalls enttäuscht vom Abstimmungs-Ergebnis, akzeptiere aber die Volks-Entscheidung. Eine Bemerkung zur direkten Demokratie erlaube ich mir trotzdem: Sie beschränkt den Wahl/Abstimmungskampf auf die Zeit nach der Wahlentscheidung. Antworten
Kompliment für diesen Artikel! Er macht Mut, sich nicht einfach damit zu begnügen, Nein gesagt zu haben und die Ja-Sager als Volksdeppen abzustempeln. Er macht Mut, sich zu engagieren, wofür der Name Schweiz eigentlich steht. Unser Land macht sich nämlich nicht neutraler, indem sie Minarette verbietet, sonst müssten gleich alle Kirchen mitabgerissen werden. Antworten
Mich nervt, dass die Ja-Sager auf Stammtischniveau herabgewürdigt werden. Warum gilt eigentlich die Formel Intellektuell = sie haben Recht = links? Mit dieser Arroganz haben die SP viele Wähler verloren. Ist diese Frage erlaubt: Was versteht ein Schrifsteller von realer Weltpolitik? Antworten
1893. Damals war bereits die Tätigkeit der Jesuiten verboten und der Bistumsartikel durch die elitäre Classe Politique durchgedrückt. Die katholische Kirche wurde also massiv in der Religionsfreiheit eingeschränkt. 1973 wurde die SJ legalisiert und 2001 der Bistumsartikel abgeschafft. Durch die Eidenbenze nota bene. 2003 verzichtete der SIG beim Bundesrat auf die Aufhebung des Schächtverbots.... Antworten
Eidenbenzen sind überall. Intellektuelle, genauso wie andere Gebildete/Studierte. Ignoranz gegenüber Andersdenkenden im eigenen Kulturkreis (Eidenbenzen), ist bei der Intellektuellen verbreitet. Wieso sich wehren? Womit? Kein Widerstand, sondern Auseinandersetzung! Ohne Respekt und Konsens in eigenen Reihen ist keine glaubwürdige Öffnung unserer einzigartig toleranten Gesellschafts-Form möglich. Antworten
Ich finde dieses Essay sehr gelungen, zumal sich der Autor nicht bloss damit begnügt die populistische "Volksmeinung" zu kritisieren, sondern auch dazu anregt den Umgang mit dieser im demokratischen Prozess zu hinterfragen. Es wird keine Verbesserung der Lage und Veränderung der Ansichten eintreten, wenn man die "Eidenbenze" weiterhin für dumm erklärt, ohne mit ihnen zu diskutieren. Antworten
Als JA-Stimmender und offener Weltbürger kann ich mit dem Begriff "Eidenbenz" gut leben, aber irgendwie tut mir Herr Lewinsky leid, dass er eine Mehrheit der Schweiz von 57,47 Prozent seinen Hirngespinnsten zuordnen muss, um über den Ausgang der Abstimmung auch etwas gesagt zu haben ... wirklich schade ... ich hätte gerade von ihm als Intellektueller mehr Substanz erwartet. Antworten
Die Mehrheit der Stimmenden hat sich dafür ausgesprochen, dass die Schweiz ihre über Jahrhunderte entstandene (und zum Teil auch erkämpfte) Identität nicht einfach auf die Schlachtbank eines politisch korrekten globalen Einheitsbreis legt. Hut ab für dieses Statement mit Rückgrat, das nun jeden Applaus verdient. Es ist wirklich toll, dass wir die Freiheit nicht dem radikalen Islam opfern. Danke. Antworten
Lewinski meint mit dem Zitat von Brecht sich ein intellektuelles Kleid zu geben, das gelingt nicht. Denn Brecht ist eigentlich nur bei Gutmenschen beliebt, aber immerhin hat er keine Sitcoms geschrieben. Und Fussball eignet sich noch schlechter, seit wir aus dem "Wettskandal" letzte Woche gelernt haben, dass es dort mehr Absprachen als beim American Wrestling gibt. Antworten
Wie Recht Sie doch haben, Herr Lewinsky. Einen gescheiteren Kommentar zum verhängnisvollen Entscheid des letzten Sonntags habe ich nirgends gelesen. Ihre Idee, anstelle von Aggressivität den Eidenbenzen einen Spiegel vor das angst- und hasserfüllte Gesicht zu halten, hilft hoffentlich, den tiefen ideellen Graben zwischen den 57.5 und den 42.5 Prozent der Stimmenden ein wenig zuzuschütten. Antworten
Endlich offenbart sich, dass es bei der Abstimmung vom letzten Sonntag gar nicht um Minarette ging, sondern darum, wer keine Frauen mit Kopftüchern mag vs. wer keine Eidenbenze mag. Keine der beiden Seiten hat sich ernsthaft mit den direkt Betroffenen Muslimen befasst. Stattdessen das altbekannte Spiel: die SVP gibt das Thema vor, die moralischen Zeigefinger wippen im Takt mit. Beelendend. Antworten
Nur muss Herr CL noch erklären, wie er sich und die Minderheit angesichts der fast 60% Ja-Stimmen als repräsentativ bezeichnen will (wir sind das Volk?). Es könnte durchaus sein, dass CL ganz einfach auf dem falschen (Elfenbein)Turm sitzt und sich mit seiner was-nicht-sein-darf-darf-einfach-nicht-sein-Strategie (die sich gutbetuchte Bürger ja leisten können) selber ins Keita-Abseits gestellt hat. Antworten
Super Artikel! Und es stimmt: Als NEIN Stimmer darf man sich nicht vom Resultat distanzieren, sondern muss Mitverantwortung uebernehmen dafuer, dass sich die Schweiz wieder mal selber durch den Dreck zieht (ich kann es immer noch nicht glauben, dass mein Land auf primitivste Weise die Religionsfreiheit verletzt und das dann mit Gleichberechtigung und Islamisierung begruenden will). Antworten
Schön, wie diese Abstimmung endlich etwas ins Rollen gebracht hat, wir alle müssen uns fragen, welche Werte wir verteidigen. Kritikloses Tolerieren der Intoleranz (aus Bequemlichkeit) hilft nicht, den Aengsten des vielgeschmähten "Stammtischlers" beizukommen. Es war auch bei Weitem nicht nur dieser, der die Initiative angenommen hat. Glaubensfreiheit ist nicht höherwertig als andere Rechte. Antworten
Wer hier der Eidenbenz ist, wird die Geschichte weisen... wie uns auch die Geschichte lehrt, dass es nicht immer nur gut ist, Konflikten auszuweichen. Wo wäre das alte Rom, wenn es sich gegen das Christentum gestemmt hätte? Wo wären die Indianer, die Aborigines, wenn sie sich gegen die Briten zu wehren gewusst hätten? Wäre der 2. Weltkrieg nötig gewesen, wenn man Deutschland vorher gestoppt hätte? Antworten
Tja, gewisse Menschen sind unbelehrbar. Vorallem unsere sogenannten Intelektuellen meinen, sie alleine besitzen die Weisheit und die knapp 60% seien nur manipulierbare Stammtisch Marionetten..Diese ignoranten Menschen werden es nie lernen. Vielleicht wäre es hilfreich wenn Herr Lewinsky und seine linksreichen Freunde sich auch tatsächlich einmal, wirklich bei der Stammtisch Basis aufhalten würden Antworten
Ich rate den schlechten Verlierern nun, einmal tief durchzuatmen und sich zu überlegen, wie man dem offensichtlichen Unmut über die Entwicklung in den letzten Jahren entgegenwirken und das Misstrauen gegenüber dem Islam elimnieren kann. Lösungen sind gefragt. Sich nun diffamierend gegenüber den Ja-Sagern zu äussern bringt unser Land wohl auch nicht weiter... Antworten
Ja es stimmt, in einem gewissen Sinne hat man den Sack geschlagen und den Esel gemeint. Nur welche andere Möglichkeiten hat man denn, wenn die politische Elite und andere Meinungsmacher die real vorhandenen Probleme mit der Integration einem Teil der Mosleme partout nicht sehen will? Antworten
Dass Herr Charles Lewinsky als Mitglied der Jüdischen Glaubensgemeinschaft sich für die Anliegen von religiösen Minderheiten einsetzt, ist aus historischer Sicht einleuchtend. Keine Religionsgemeinschaft soll diskriminiert werden nur weil sie eine Minderheit darstellt. So weit, so gut. Nur ziehlt der Artikel zu kurz. Die Befürworter der Minarettinitiative sind nicht alle engstirnige Zeitgenossen. Antworten
Der Artikel ist wahrlich gut geschrieben, auch wenn man sich über die Analyse streiten kann. Leider ist es mit der Erfindung einer Figur nicht getan. Nach einem solchen Abstimmungsresultat bringt es nichts, sich noch und noch als beleidigte Leberwurst zu outen. Antworten
Gut geschrieben, in der Tat, nur leider auf einem Auge blind,schade! Das Volk hat so enstchieden, damit müssen sich alle abfinden, die ein Nein in die Urne gelegt haben. Sehe, dass ganz viele aus dem linken, angeblich so forstchrittlichen Lager die allergrösste Mühe haben, den Entscheid anzunehmen. Die Diskrepanz zwischen Regierung und Volk ist enorm gross geworden, deshalb das Debakel. Antworten
Nicht alle, die der Initiative zugestimmt haben, sind Eidenbenze. Wir haben es verpasst, über Ängste zu sprechen, über die Wirkung von Verboten und über unsere Werte - und diskutierten stattdessen über Plakate. Mit dem Dialog kommt vielleicht doch einmal die Zeit, in der man das Schächtverbot aufhebt, in der Kopftücher keine Ängste mehr auslösen, in der man über Eidenbenze herzlich lachen kann? Antworten
grossartiger beitrag! nachtrag dazu: 58% von 55% sind nichtmal ein drittel des stimmvolkes. schlimm genug, dass es soviele eidenbenze gibt. noch schlimmer, dass diese minderheit eine verfassung ändern kann. da stimmt was nicht mit dieser form von demokratie. Antworten
Toll was da der Herr Levinsky eingefädelt hat.Man wartet eine Abstimmung ab und ein paar Tage später kommt seine Geschichte und die Verlierer vom Abstimmungstag können sich wieder an etwas festhalten.Natürlich wird man dadurch viel gerühmt und Hochgejubelt.Die andere Hälfte geniesst den Neid und belächelt solche Artikel,den es ist doch den fast 60% egal wenn die Familie Schlüer eingebürgert wurde. Antworten
Lewinsky schreibt: "Wir müssen uns einsetzen. Die Kleinarbeit nicht scheuen. In Parteien eintreten." Erstes und zweites ist ganz zu unterschreiben, letzteres aber nur eine der Möglichkeiten. Und vielleicht auch nicht die wirkungsvollste. Der Einfluss der Parteien nimmt ab. Meiner Meinung nach hat das am meisten Wirkung, was jede/r im privaten Umfeld sagt und tut. Das wissen auch die Initianten. Antworten
Sehr guter Artikel eines gescheiten Kopfes. Ich gehe einig mit Herrn Lewinsky, dass es Zeit ist, den Eidenbenzen die Stirn zu bieten und aufzustehen. Trotzdem bleibt die Frage: Zeigt nicht gerade die Geschichte, dass Dummheit obsiegt? Dass das einfache/populistische Argument das richtige in den Schatten stellt? Ich schäme mich für die Schweiz. Antworten
In unserem Land Minderheiten privilegiert und nicht unterdrückt. Jede noch so kleine Gruppe findet Gehör und wird subventioniert. Es ist absolut normal, dass sich Minderheiten der Mehrheit anpassen, dies sollte sogar aus eigenem Antrieb passieren. Leider sind wir dermassen dekadent und konflktscheu, dass selbst die kleinste individuelle Agenda durchgenikt wird, dies auf Kosten der Allgemeinheit. Antworten
Eine umgekehrt populistische Argumentation: ein Text, der ein beliebtes Muster wiederholt: für alles, womit ich nicht einverstanden bin, gibt es einen externen "Bölimann". In diesem Fall sogar die Mehrheit der Stimmbürger, denen man Urteilsvermögan abspricht. Damit hat man elegant den Schuldigen benannt. Statt selber nachgedacht. Und folgt dem gleichen Muster, das man anprangert. Antworten
Ich finde den Artikel sehr gut geschrieben - auch wenn der Autor nicht sonderlich viel vom Islam zu verstehen scheint. Natürlich sind Minarette und Frauenrechte nicht das selbe - aber jeder, der in Minaretten als Symbol des islamischen Gesetzgebung nicht ein Konfliktpotenzial mit den westlichen Frauenrechten sieht, sollte mal kurz über die Bücher und sich etwas über den Islam informieren. Antworten
Es täte der Sachlichkeit in dieser Diskussion gut, wenn sich jeder Blogger, jede Bloggerin zuvor in die Rechtsprechung unseres Bundesgerichts zu Menschenrecht, Persönlichkeitsrecht und Völkerrecht vertiefte. Gerade jene, die von Toleranz und gegenseitiger Achtung nichts halten, werden in ihrem abstrusen Verhalten geschützt. Davon haben das Volk und auch integrationswillige Gäste genug. Antworten
Geht es um das Sichtbare? Sind die Gebäude gemeint? Wohl nicht, die Minarette sind ein Symbol für eine Mentalität geworden. Was in muslimisch geprägten Ländern getan wird an Andersdenkenden wissen wir wohl. Es ist bezeichnend, dass genau jene nun den Mund zu lautstarkem Protest öffnen, die besser bei sich selber einmal für Recht sorgen sollten. Aber es ist ja nicht neu, diese Taktik lenkt ab... Antworten
Endlich! - Herr Lewinsky spricht mir aus dem Herzen. Also an die Arbeit, die "Kleinarbeit", die Einsatz und Engagement verlangt! Demokratie gibt es nicht für gratis - sie lebt vom gemeinsamen Einsatz für die Werte, die wir uns von den "Eidenbenzen" nicht zerstören lassen dürfen! Antworten
Viel schlimmer als "populistisch konservativ" ist "schleichend umverteilend" und dies die Bedürfnisse des Volkes ignorierend. Seit 20 Jahren haben wir diesen Zustand. Die politische Elite hat ihre eigene Agenda, die diametral der der Leute wiederspricht. Die Ohnmacht des Volkes führte zu einem JA und sicher nicht populistische Plakate. Leider ignorieren naive Schönredner diese Tatsache permanent. Antworten
Endlich, endlich mal ein feiner und differenzierter Blick auf die aktuelle Situation - in der die Minarette "nur" eine Stellvertreterrolle haben. Ein Glück ist die Sprache von Ch. Levinsky, es macht - trotz Klumpen im Hals- noch Spass beim lesen! Aufgrund einiger sehr guter Kommentare ist Zuversicht angesagt, dass der Stammtisch doch nicht überhand nehmen wird! Antworten
Sehr geehrte Herr Lewinsky Ich glaube eins sollten sie als Autor ja bestimmt wissen. Es ist immer meine ganz persönliche Meinung die ich veröffentliche, die aus meiner eigenen einzigartigen Landkarte entsteht. Also durch meine Werte die mir im Laufe meines Lebens vermitteln wurden. Wenn dies für sie so stimmt ist es gut, doch machen sie es nicht zur Meinung der Welt. Antworten
Es ging um Minarette - nicht um Moscheen und nicht um Religion. Wir stimmen über Wörter ab und soviel ich weiss deren unmittelbare Bedeutung. Ich habe echt Mühe mit Herrn Lewinsky, welcher jetzt die Götterdämmerung hineininterpretiert und noch mehr mit seiner Zustimmung zum Stempel "religiös-rassistisch". Ich weiss jetzt was ein Argumentationsdefizit ist, Herr Lewinsky - Danke. Antworten
Der Ausgang dieser Abstimmung ist eine Chance: Für die Schweiz, sich klar und seriös nach innen und aussen zu erklären (dann ist der jetzt vielerorts gepredigte Schaden gleich null). Für die Schweizer und die Muslime, ihr Verhältnis respektvoll neu zu erörtern. Für Europa, den eigenen Demokratiebegriff zu überdenken. Und für die "Sieger", ihre politische Würde zu bewahren. Antworten
Herr Lewinsky macht uns hier die Tatsache klipp und klar, dass die gleichen Gesellschaftsgruppen - die schon zum Teil seit tausenden von Jahren -an ihrem eingebildeten Recht auf Selbstausgrenzung, auf Leben und Tod, als speziell "Auserwählte" durchsetzen wollen, und sich nicht mit der Evolution - nicht nur der biologischen, aber auch der gesellschaftlich psychischen - nicht abfinden wollen. Antworten
Bin dabei Herr Lewinsky - wird nicht einfach, die fanatische Besitzstandsreligion der Eidenbenze zu lösen. Alles Fremde will uns ja was wegnehmen. Religion - oder wie man es nennen will- zu praktizieren war übrigens am Anfang auch den Christen verboten - ein Blick ins NT zeigts. Also ist Freiheit, Freiheit zu gewähren mit dem Risiko die eigene Freiheit zu verlieren - das ist gelebte Bergpredigt. Antworten
Wie wäre es, wenn diejenigen Leute, die ja so gute Beziehungen zu islamischen Ländern haben wollen, mit diesen Ländern eine Einigung erziehlen würden: In allen Ländern sollen alle Religionen die gleichen Freiheiten haben, sich gegenseitig respektieren und den Bau von Gotteshäusern gleichberechtig zulassen? Dann würde eine Initiative in CH für eine Aufhebung der MInarettverbotes bestimmt angenommen Antworten
Im übrigen verbieten wir den Moslems ja nicht den glauben. Wir verbieten ein Bauobjekt dass zur Glaubensausübung gar nicht benötigt wird. Es kann nicht sein, dass sich andere Länder einmischen, was wir in der Schweiz für Bauobjekte erlauben oder nicht. Und die UNO wird ja sogar von Menschenrechtsverletzer angeführt. Die Glaubhaftigkeit solcher Vereine lässt zu wünschen übrig. Antworten
Als ob Herr Lewinsky mein Gedanken lesen kann! Er hat genau das gesagt, dass ich zu formulieren versucht habe. Ich bin Ausländer, seit 1978 aus der UK in der Schweiz und ohne CH-Pass, und fühle mich nach solche Abstimmung-en/skämpfe je länger je weniger hier willkommen. Antworten
Wieder mal so ein abgehobener intelligenter Intellektueller, der aus dem Ausland her meint er müsse über die Schweiz herziehen. Das Volk in der Schweiz ist intelligent genug, kann sich informieren und weiss dann was wählen, Demokratie nennt man das. Es muss schon hart sein für die selbsternannten Retter der Menschheit wenn das Volk ihnen, der gesamten Presse und Politik nicht folgt. Interessant... Antworten
@ Vogt. Haben Sie den Text wirklich gelesen? Herr Lewinsky ruft dazu auf, sich noch aktiver an der Demokratie zu beteiligen. Sich mehr einzubringen, statt zu schmollen. Allerdings frage ich mich, wie man komplexe Sachverhalte den Leuten näher bringen soll, wenn Leute nicht mal diesen einfachen Text verstehen ... Antworten
Kommentieren hat in diesem Umfeld eben auch keinen Sinn mehr. Wenn man all die verbohrten Meinungen und die Häme liest, bekommt man tatsächlch Zweifel an der Demokratie. Wenn eine Demokratie einfach mit Mehrheitsbeschluss Unrecht einführen darf - ist sie dann noch eine Demokratie? Die DDR war ein Unrechtsstaat, weil sich Staatsorgane auf Gesetze berufen konnten um Unrecht zu begehen. Und jetzt? Antworten
Ja, Herr Lewinsky, Sie haben Eidenbenz erfunden. Aber Sie haben den Entscheid unseres Bundesgerichtes vom 26. September 1990 nicht gelesen, mit dem den Schweizern die Entfernung von Kruzifixen aus ihren Schulzimmern verordnet worden ist, weil sie religiöse Gefühle anderer verletzen könnten. Relativ still und demütig haben wir uns diesem Entscheid gefügt. Dürfen wir dies auch von Gästen erwarten? Antworten
Herr Lewinsky, das Ja zur Initiative war Ausdruck einer diffusen Angst, die 57% des Stimmvolkes in den letzten Jahren beschlichen hat. Indem sie aber die Leute von der hohen moralisch-intellektuellen Kanzel herab als Bauerntölpel und Rassisten beschimpfen, nehmen sie niemandem diese Ängste. Aufklärung tut not - aber nicht auf diese Art und Weise. Antworten
E. Vogt; Herr Lewinsky hat keinProblem mit der Demokratie. Es ist wirklich nicht ganz nachzuvollziehen, dass man über Minarette abstimmt, aber den Radikalislamismus AUSSERHALB der Schweiz meint. Dass man unter dem Mäntelchen Minarette gegen ein Burkatrageverbot abstimmt, das hier kein Thema ist. Ich wiederhole: Ein Mehrheitsentscheid muss nicht gut sein, nur weil eine Mehrheit ihn getroffen hat. Antworten
Sehr geehrter Herr Lewinsky! Sie sprechen als derjenige, der in seinem Leben überhaupt keine Probleme hat. Mit ihrem Pass können sie die ganze Erde visafrei umrunden, sie haben die Mittel einer direkten Demokratie in der Hand, sie sind wohlhabend und frei, schön für sie. Die Minderheiten haben ihre Rechte, das ist klar, aber ich glaube an das schweizer Volk. Sonst - schaffen wir die Demokratie ab Antworten
Danke Herr Lewinsky, genau so ist es. Aber es ist nicht nur ein Problem der Schweizer, bzw der Europäer sondern auch der Muslime. Es würde viel zur Deeskalation der Situation beitragen, wenn offizielle der muslimischen Bevölkerung klarstellen würden, dass viele der zu Vorurteilen führenden Dinge gar nicht direkt mit dem Islam zu tun haben sonder viel eher herkunfts- und traditionsbedingt sind. Antworten
Herr Lewinsky. Sie sind genau auch so eine Person, der die Augen vor der Wirklichkeit verschliesst. Für Sie gibt es auf der Welt alles nur Gutmenschen. Vielleicht sollten Sie die Sorgen der Leute auch mal akzeptieren. Deutschland würde, wenn es Ihnen noch erlaubt wäre, die Minarettiniziative zu 80% annehmen. Gefährlich ist, wenn die Regierungen über den Kopf des Volkes hinwegentscheiden= Diktatur! Antworten
Wow, genialer Text! Ja, diesmal ist's leider schief gegangen weil wir es für selbstverständlich erachteten, dass wir Schweizer keine Rassisten sind. Doch leider ist es ein sehr schmaler Grat und für Gerechtigkeit muss wohl gekämpft werden, solange es Menschen gibt. Antworten
Herzlichen Dank für diese Kolumne. Nach dem ersten Schock sollten wir uns (wieder?) engagieren. Probleme, wenn es die denn tatsächlich gibt, lassen sich nicht mit Verboten lösen. Eine Bevölkerungsgruppe zu diskriminieren, nur um es Ghadaffi und den Extremisten zu zeigen, kreiert noch mehr Probleme. Antworten
So sehr ich C.L. schätze: Das Volk besteht nicht zu 57% aus Eidenbenzen! Das MUSS er noch lernen! Zu lange wurde die hohe Ausländerkriminalität, die zu hohe Einwanderung, die zu hohe Belastung unserer Sozialwerke durch Ausländer, den zu hohen Anspruch der Muslime von den Intellektuellen Politelite ignoriert und als 'Populismus' abgetan! Nicht alle, die unpopuläre Probleme lösen wollen, sind dumm! Antworten
In unserer oft oberflächlich gewordenen Eidenbenz-Gesellschaft fehlt immer mehr der Wille, sich mit einen Thema, einer Frage differenziert auseinanderzusetzen. Geschwindigkeit und Fassadenmalereien bestimmen denn Alltag, nur wenige nehmen sich die Zeit, innezuhalten, dahinterzugucken, zu hinterfragen. Und wer nicht hinterfrägt, lässt sich blenden. Aber da schaffen dunkle Sonnenbrillen Abhilfe... Antworten
Herr Köppel hat völlig recht. Minarette haben mit Religionsfreiheit rein nichts zu tun. Wer gelangt an ein übergeordnetes Menschenrechtsgericht wegen Steinigungen, Zwangsheiraten, Hinrichtungen von Homosexuellen usw. in islamischen Ländern ? Solange solche Länder keine supranationale Gerichtsbarkeit anerkennen, sollten Klagen wegen einem belanglosen Minarettverbot gar nicht behandelt werden. Antworten
@E. Vogt: Wenn Sie den Text genau gelesen hätten, würden Sie sicher auch bemerken, dass Herr Lewinsky immer wieder betonte, dass das Volk so entschieden hat und dies jetzt so ist. Im Gegensatz zu vielen, die jetzt den Gang vor den Europäischen Gerichtshof fordern, empfindet er dies für falsch. Antworten
Da die DDR häufig ins Spiel kommt, ich habe darin gelebt, ich galt als imperalistisch verblendet und mir wurde dadurch jede Art der persönlichen Entfaltung verwehrt. Wenn ich mir jetzt die ganzen Artikel durchlese, dass Türmchen bauen gegen das Menschenrecht und die Meinungsfreihet verstösst kann ich nur sagen: Schön das ihr keine anderen Probleme habt! Antworten
Der Artikel ist gut! Da gibt es kein Problem mit der Demokratie, Herr Vogt. Da ist alles genau begründet und gestützt. Demokratie und Populismus sind nicht dasselbe. Die Minarettinitiative ist, wie im Artikel erwähnt, keine Antwort auf Ehrenmorde etc. Das zu glauben ist richtig eibenbenzianisch, Herr Herzig. Mir gefällt der Artikel sehr, und leider muss ich feststellen: Er beruht auf Tatsachen. Antworten
@Vogt. Sie verkennen das Wesen der Demokratie. Sie basiert auf einigen unabänderlichen Grundsätzen, wie Menschenrechte, Meiniungsfreiheit, Eigentumsschutz und Rechtsgleichheit. Der Entscheid vom Wochenende in diametralem Gegensatz zu Art. 8 der BV. Auch eine Volksmehrheit darf diese Grundsätze nicht antasten. Die bestehenden Gesetzt reichen aus, um die von D. Herzig erwähnten Probleme zu lösen. Antworten
Im Pulverdampf des Abstimmungsergebnisses vom Wochenende ist dies die erste und wohl auch einzige Analyse, welche die Wahrheit schonungslos auf den Punkt bringt. Man MUSS Charles Lewinsky beipflichten und sei es auch nur indem man in einem Online-Kommentar wie diesem seine Solidarität mit der bisher schweigenden Minderheit der Schweiz ausdrückt und den Glauben an sie nicht verliert. Antworten
Wieder einmal zeigt sich unser Volk widerspenstig bei einer Stellvertreter-Abstimmung. Anstatt die sozialpolitischen Fragenkomplexe sowie das real existierende Volk zu analysieren, verliert sich die Eidenbenz'sche Allegorie in literarischer Selbstverliebtheit und Selbstmitleid. Was auffällt: trotz ähnlicher Mittel schlagen die Eigenbenze leider erfolgreicher politisches Kapital daraus. Antworten
Sehr geehrter Herr Lewinsky. Nach Ihrem Votum zu urteilen, bin ich wohl auch ein Eidenbenz. Im gegensatz zu Ihnen bin ich Stolz, einen richtigen Schweizernamen zu tragen. Und ich bin stolz Schweizer zu sein. Da ich noch zur Kultur in der Schweiz stehe und Minarette nicht in unsere Kultur passen. Volk wollte in Wangen kein Minarett!! Bundesgerichtsentscheid!! Ich habe solche Bevormundungen satt. Antworten
Weshalb muss sich eigentlich die Schweiz in zunehmendem Masse von Minderheiten terrorisieren, jawoll terrorisieren, lassen? Das liberale, aufgeschlossene und tolerante Volk der Libanesen hat das irrtümlich auch geschehen lassen. Und heute, wo sind sie? Heimatlos, überall auf der Welt verteilt weil sie im eigenen Land nichts mehr zu sagen haben. Vor 75 Jahren begann es auch mit Minderheiten... Antworten
Ein sympathischer Text von Charles Lewinsky. Die Gegner der Initiative haben es offensichtlich nicht geschafft mit ihren Argumenten die Wählerschaft mehr zu beindrucken als die Befürworter. Die ganze Plakateverbieterei war im höchsten Masse kontraproduktiv und hat eine "Jetzt-erst-recht" Stimmung bei den Wählern provoziert. Anstand verbreitet man mit Vorbildern, nicht mit Verboten. Antworten
Vielen Dank für diesen Artikel. Jedes Wort würde ich unterschrieben können. Populismus ist einfach: Man setzt einen Satz in die Verfassung, der anderen Teilen derselben Verfassung und der EMRK widerspricht. Weil ein Kündigen der EMRK und ein Streichen der Religionsfreiheit aus der Verfassung wohl nicht mehrheitsfähig wären, macht man einen juristischen Blödsinn - Eidenbenz machts möglich. Antworten
Wann begreifen die Befürworter der Initiative endlich, dass die Schweiz jetzt zu gar NICHTS stopp gesagt hat. Im Gegenteil, wir haben JA gesagt zu den radikalen Fundamentalisten unter den Muslimen. Diese werden es jetzt leichter haben, eine Anhängerschaft hinter sich zu scharen. Danke svp! Antworten
Wo soll das hinführen - dieses Wirtschaften um jeden Preis. Brauchen wir alle ein Leben in Luxus, das uns unserer Heidilandmentalität beraubt? Der Fortschritt hat seinen Preis. Das liberale Denken hat uns viel Wohlstand gebracht, aber wo soll dieses Wirtschaften um jeden Preis noch hinführen. Das Mittelland verbaut, die Gletscher schmelzen vor sich hin, die Bevölkerung wächst und wächst ..... Antworten
jeder Mensch braucht einen Sündenbock für eigene Ängste, Sorgen, "niederen" Mechanismen. Das war schon immer so und wird wahrscheinlich auch so bleiben. Der Sündenbock ändert sich. je unbekannter und damit geeigneter ein äusserer Sündenbock ist, desto leichter strafft man ihn ab. Probleme ansprechen ist wichtig, im Zusammenleben mit anderen und im Innenleben mit sich selbst. Das wäre aufgeklärt! Antworten
Bin absolut mit Herrn Lewinsky einverstanden! Eidenbenz ist allgegenwärtig! @E. Vogt: Wo sehen Sie das Problem? Herr Lewinsky äussert keinerlei Zweifel an unserem System oder dem Abstimmungsresultat vom letzten Sonntag. Er äussert nur seine Meinung, dass man populistische Aussagen nicht einfach so hinnehmen sollte. Der Lautere hat nicht immer Recht! Das gehört auch zu einer Demokratie... Antworten
@Herzig, die realen Fälle gibt es. In Deutschland wurde eine schwanegere Muslimfrau aus Islamophobie ermordet. Aber ich denke, Lewinsky wurde denselben Artikel schreiben, wenn als Folge davon in der Schweiz die Kirchtürme verboten würden. Und ich würde ihn auch dann unterstützten. Antworten
Klar das Schächten wurde nicht etwa deswegen verboten weil es eine unsagbar schmerzliche Angelegenheit klar was hier aus den Hut gezaubert wird. Der Begriff Demokratie kommt aus der griechischen Sprache und bedeutet "Herrschaft des (einfachen) Volkes". aber ist gut in Zukunft werden nur Volksentscheide gelten die die UNO absegnet und ghaddafi und CO können weiterhin tuen was ihnen gefällt Antworten
@David Herzig: Man sagt »stopp« - zu etwas, was damit nichts zu tun hat (wie Lewinsky im übrigen deutlich zum Ausdruck bringt). Und es wäre ja nicht so, dass westliche Rechtsordnungen solche Verbrechen tolerieren. Das Gesetz gilt für alle Menschen gleich - und deshalb darf man bestimmte Religionsgruppen auch nicht benachteiligen. @E. Vogt: Sie haben das Problem mit der Demokratie. s.o. Antworten
Ich möchte ich keiner Volksdiktatur leben. Wenn das Volk "immer Recht hat" ist das Totalitarismus und nicht Demokratie. Der Schutz von Minderheiten weicht der "absoluten" Gewalt der Mehrheit. Jeder von uns gehört in irgendeiner Ausprägung zu einer Minderheit. Jeder absolute Machtanspruch ist unreif und zeugt von Schwäche und Angst. Am Stammtisch braucht es mehr "Worte statt Taten". Antworten
Danke, Herr Lewinsky. Ich bin neidisch, dass Sie das ausdrücken konnten, was mich beschäftigt. @E.Vogt., die DDR, Kuba haben nicht primär ein Demokratieproblem, sondern ein Problem mit der Rechtsstaatlichkeit, welche verschiedene Klassen von Bürgern schuf (und da haben wir jetzt ja auch einen grossen Schritt gemacht). Antworten
Welch schöne Worte in meinen Ohren. Ich gebe Herrn Lewinsky in jeder Hinsicht Recht. Wir müssen lernen so populistisch zu argumentieren wie die Eidenbenze, auch wenn wir es nicht nötig haben wollen. Wir brauchen jemanden, der gewillt ist es zu tun. Es wird die Zeit kommen, in der wir wieder für unsere Meinung und die Demokratie kämpfen müssen. Die Geschichte hat es immer wieder gezeigt. Antworten
Sie wollen die Hoffnung nicht aufgeben, dass das Volk nicht "tümlich" ist. Wer aber entscheidet dies? Wer sagt dass die Mehrheit des Volkes falsch entschieden hat, stellt sich über das Volk; wer den Anschein erweckt (ob verklausuliert oder offen), dass man intellektuell minderbemittelt sein muss um ja gestimmt zu haben, wirkt arrogant und elitär. Antworten
Herr Vogt, Sie haben leider wie alle Eidenbenze nicht begriffen, dass es hier nur um die Demokratie als Mittel zur Diskriminierung geht. Vor ungefähr 70 bis 80 Jahren hat es in Deutschland auch nicht mit Konzentrationslagern und Judenverfolgungen angefangen. Es hat aber damit aufgehört. Die Frage ist, ob es richtig ist, wenn demokratisch legitimiert Minderheiten diskriminiert werden. Antworten
Der Dank der Muslime für die letzten Jahre linker Politik. Nun wo es einmal nicht nach Plan läuft heisst es Vergeltung, wie schon in jeder Epoche der Geschichte. Gelder abziehen, Wirtschaftsboykott usw. am liebsten noch Krieg. Vielleicht sollten die Muslime diese Abstimmung auch als Chance zum Dialog sehen und ein einsehen haben, dass auch von ihrer Seite was schief läuft. Antworten
Ich gehöre zu den Exoten, die die Minarett-Initiative aus grundsätzlichen Überlegungen (MR, BV) abgelehnt, aber auch schon SVP gewählt haben. Ich stehe zur Weltoffenheit, aber ich lehne die Unterwürfigkeit unserer Regierung ab. Im Vorfeld der Abstimmung warnte man vor Terror. Genau solche Argumente zeugen doch von unserer Domestiken-Kultur, von der viele die Nase voll haben. Antworten
Ein guter Text, der auch wichtige Fragen thematisiert. Allerdings gibt es jenseits des Disputs unter Interlektuellen auch einfache Menschen in diesem Land, welche es prägen und stützen mit ihrem täglichen Einsatz für die Grundwerte. Wer die Gnade und auch die Möglichkeit hat, seine Zeit dem Nachdenken widmen zu dürfen, sollte auch so etwas wie Respekt vor denen haben, die ihn letztlich stützen. Antworten
nach dem vergangenen sonntag frage ich mich ernsthaft ob es nicht auch extrem populistisch ist alle jastimmenden nun in die rechte ecke zu fremdenfeindlichen, nazifreundlichen ,ewiggestrigen ungebildenden zu stecken? es scheint mir doch ein wenig zu einfach zu sein mehr als die hälfte der abstimmenden so zu diskriminieren Antworten
Danke Herr Lewinsky! Endlich ein Artikel der sachlich recherchierend und nicht emotional provozierend verfasst ist. Ich hoffe im Sinne von Brecht ebenfalls, dass die Schweizer nach beruhigung der allgemein erhitzten Gemüter, wieder beginnen selbständig nachzudenken und sich an Tatsachen zu orientieren. @E.Vogt: Haben sie den Artikel überhaupt gelesen? @D.Herzig: Genau das ist Populismus! Antworten
Herr Herzig, es nimmt mich sehr wunder, wieso einerseits aus der rechten Ecke die Schweiz als Sonderfall stilisiert wird, aber handkehrum- wenns in die eigene Argumentation passt- sollen wir uns doch an anderen Ländern orientieren. Hier also Staaten aufzuführen, deren 'Integrationspolitik' versagt hat, ist billigste Polemik. Oder sollten wir, wenn Holland dann mal unter Meer liegt, Zürich fluten? Antworten
@ E. Vogt: Ganz im Gegenteil. So wie ich den Artikel verstehe, hat Herr Lewinsky die Demokratie und wie sie funktioniert bestens verstanden. Darum akzeptiert er das Resultat vom vergangenen Wochenende. Aber er gibt zum Glück nicht auf und hört nicht auf, an das Gute zu denken. Und er sieht nicht überall nur das Böse. Ich werde ihn mit meiner Energie unterstützen. Antworten
spätestens seit vergangenen sonntagabend verstehe ich wie eine direkte demokratie funktioniert. bei abstimmungen ist die meinung des volkes gefragt, a b e r n u r wenn sie unseren politikern gefällt. sonst wird mit engagement sofort die rechtsgültigkeit des themas in frage gestellt und durch unsere eigenen medienkommentare dem ausland direkt auf dem teller präsentiert. Antworten
Schwierig zu verstehen, was in diesem Essay erzaehlt wird. Man koennte sagen, er versteht nicht was sich in der Schweiz abspielt und hoert nur gerne sich selbst reden. Wenn eine Mehrheit eine Initiative annimmt, dann gilt es doch nicht zu lamentieren und diese Mehrheit mit Eidenbenz zu vergleichen. Schlechte Manieren sterben nicht aus! Man sucht nach den echten Gruenden und kommentiert sie. Antworten
Lieber Charles Lewinsky, herzlichen Dank für Ihr eindrückliches Essay. Sie haben geschrieben, was hoffentlich noch sehr viele denken in der Schweiz. Und Sie haben uns, der Minderheit, ins Stammbuch geschrieben: Engagiert euch, sprecht wenn schon nicht populistisch doch wenigstens populär. Eines aber, Herr Lewinsky, lasse ich mir nicht nehmen: Ich schäme mich für diesen Entscheid. Antworten
Herzliche Gratulation zu Ihrem Artikel, Herr Lewinsky. Ich kann jedes Wort unterschreiben. Hoffen wir, dass nun auf unserer Seite das Richtige, Konstruktive an die Hand genommen wird und dass "die andere Seite" ebenfalls konstruktiv mitzieht..Eidenbenz war erheiternd, aber Sie haben Recht: es ist nicht die Zeit, sich zu amüsieren sondern zu handeln. Antworten
seit dem vergangenen sonntag fühle ich mich diskriminiert: wieso? weil ich bei dieser abstimmung meiner angst und meinen befürchtungen die bis anhin ganz offensichtlich nicht ernst genommen worden sind, durch einen hilfeschrei, ein JA abgestimmt habe. die ganze classe politique und alle gegner wissen nun das sie ängste vieler menschen nicht ernstgenommen haben und wollen J E T Z T darüber reden Antworten
Wow! Sehr differenziert. Bravo! Es ist doch so: alle "Freigeiste" und "Gebildeten" werden nicht müde zu betonen, sie hätten ein Nein in die Urne geworfen. Schön! Aber das nützt nichts!! Und wenn sich die Elite absetzt, nicht versucht am Stammtisch, das eine oder andere gerade zu biegen, dann braucht man sich über das Ergebnis nicht zu wundern. Politik im Elfenbeinturm! Man sieht, was man davon hat Antworten
Jedes Wort von Charles Lewinski muss man leider unterschreiben. Jede Minderheit hat laut Verfassung dieselben Rechte - die Muslime wie die Juden um bei den Abstimmungen von 1893 und 2009 zu bleiben. Daran ändert im Uebrigen auch nichts, dass laut Frau BR Widmer Schlumpf das Schächtverbot als Ausnahmeartikel nicht mehr in der Verfassung sondern "nur" im Tierschutzgesetz stehe - Ausnahme bleibt es. Antworten
Eidenbenz ist weiter gut unterwegs. Tenor diese Woche in der Wandelhalle und in den Medien: Man habe die Sorgen des Volkes zu wenig beachtet. Mit Sorge sehe ich der nächsten Sorge des Volkes entgegen, die in die Verfassung soll. Gemäss CVP weiter im neuen Kapitel "Bauordnung". Durch eine Vorschrift gegen jüdische und muslimische Friedhöfe. Antworten
Wenn es nur "Vorurteile" wären: In Holland wurde ein islamkritischer Filmemacher ermordet, in Dänemark wegen ein paar Karrikaturen de facto die Pressezensur wieder eingeführt, in Deutschland werden muslimische Frauen wegen ihrem westlichen Lebensstil für die "Familienehre" erschossen, in England skandieren Fanatiker "Freedom go to hell". Und dann ist man verwundert, wenn man jetzt Stopp sagt..? Antworten






Stephan Amacker
Uralte Methode: Man nimmt etwas an (Eidenbenz), erklärt es zur Tatsache und beginnt passende Schlussfolgerungen abzuleiten. Nimmt man die real existierenden Menschen ernst, hat man die Möglichkeit, sich deren Problemen und Ansichten zu nähern. Leider entspricht dies nicht dem Weltbild eines Charles Lewinsky, der gemäss sozialistischem Vorbild gerne selber bestimmt, was für die Menschen gut ist. Antworten