Kultur

DRS 2, ein Angestellten-Paradies voller betulicher Bürolisten

Im DRS 2-Studio sei es stiller als «in einem Sanatorium zur Mittags-Ruhezeit», an den Redaktionssitzungen werde «oft länger um Lohnprozente als ums Programm geredet», schreibt Margrit Sprecher in ihrem Buch.

Das Buch

Das andere Radio DRS 2. Reportagen vom Bruderholz. Fotos von Lucia Degonda. Verlag Neue Zürcher Zeitung. 205 S., ca. 48 Fr.

Margrit Sprechers Buch gibt Rätsel auf. Soll es eine verspätete Festschrift zum 2006 gefeierten 50-jährigen Jubiläum von DRS 2 sein? Oder eine mit SRG-Geldern mitfinanzierte Schmähschrift des Kultursenders? Oder einfach ein faules Ei, das der vor einem dreiviertel Jahr abgetretene DRS-2-Chef Artur Godel seinem Nachfolger Marco Meier ins Nest legte?

Sicher ist, dass sich das Buch rasch und leicht liest. Die Reporterin Sprecher, eine Grande Dame des Deutschschweizer Journalismus, mag sich nicht gross mit Fakten belasten. Zahlen umkurvt sie meist grosszügig, und dass Strukturen eine Geschichte haben könnten, ist ihr eher lästig. Und schon gar nicht will sie sich die spitzen Finger mit Medienpolitik beschmutzen – hierin ihrem Zerrbild des realitätsscheuen Feingeists am DRS-2-Mikrofon zum Verwechseln ähnlich.

«Radiostudio könnte gut Verwaltungsgebäude sein»

Für die Reporterin Sprecher verstellt Wissen bloss den Blick. Unbeschwert fährt sie mit dem Tram in die «Forsythien-Idylle» von Basels Bruderholz-Quartier, staunt, dass es hier im Studio stiller ist als «in einem Sanatorium zur Mittagsruhezeit» und folgert: «Das Radiostudio könnte geradeso gut das Verwaltungsgebäude einer Transportfirma oder Krankenkasse sein.»

Entsprechend sieht Sprecher denn auch das Personal. Zwar gesteht sie den Redaktorinnen und Redaktoren des Kultursenders gern Fachkompetenz zu, entlarvt sie aber zugleich auch als kleinkarierte Bürolisten: «Man kommt um 9 und geht um 17 Uhr, und mittags sitzt kaum jemand an seinem Schreibtisch.» Chefs, die den müden Rhythmus stören möchten, beissen auf Granit: Der Sender ist «straff gewerkschaftlich organisiert» und in Sitzungen «wird oft länger um Lohnprozente als ums Programm geredet». Da lassen die DRS-Kulturmenschen dann endlich ihre Masken fallen: «Geht es ums Geld, entpuppt sich mancher Feingeist als hartnäckiger Feilscher.»

Angestellten-Paradies

Bequem, betulich, weltfremd – so flanieren die DRS-2-Macher in diesem Buch durch die ausgestorbenen Studiogänge. Ihr Arbeitsort ist «das letzte Angestellten-Paradies, wo man ohne Herzinfarkt, Leberzirrhose, Mobbing und Leistungsnachweis das Pensionsalter abwarten kann». Und ihr manisch pädagogischer Sender ist ein Anachronismus, der ein zwar beträchtliches und nibelungentreues, jedoch hoffnungslos überaltertes Stammpublikum hat.

Die 72-jährige Margrit Sprecher gehört nicht dazu. Ihr fehlt ein Sensorium dafür, was Kultur Menschen bedeuten kann. Dass Schumann oder Andreas Gryphius – die Beispiele sind aus dem Buch – nicht nur dazu verhelfen, sich auf der Ofenbank zu verschanzen, sondern das (eigene) Leben besser zu verstehen. Dass Kultur ein höchst vielfältiges, eigenartiges Erkenntnismittel ist, mit dem sich die Gegenwart immer neu und zumindest in Teilen begreifen lässt. Wenn sich die Büros in Basel um 17 Uhr leeren, heisst das nicht, dass die DRS-2-Crew feuchtfröhlich die Happy Hour feiert; die allermeisten betreiben Kultur, ob sie nun in einem Chor singen, eine Theaterpremiere besuchen, einen Vortrag hören, ein Buch lesen. Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit sind fliessend. Oder wie DRS-2-Chef Marco Meier gern formuliert: «Kulturjournalismus ist eine Existenzform.»

Porträts in anderem Ton

Immerhin, gelegentlich scheint das die Reporterin Sprecher doch zu ahnen. Da, wo sie einzelne DRS-2-Macher schildert, ihren Lebensgeschichten und Motivationen nachgeht. Da ist plötzlich auch der Ton des Buches ein anderer. Sprecher macht das, was sie schon immer am besten konnte: Menschen porträtieren. Stimmen bekommen ein Gesicht, auch mit den schönen Fotos von Lucia Degonda. Das sind nicht mehr die karikierten Kurhausgäste, die nur die Jahrzehnte bis zur Pensionierung absitzen. Zu spüren sind leidenschaftlich Engagierte, denen Nachdenken wichtiger ist als blinder Aktivismus. Sie machen die Stärke des Kultursenders DRS 2 aus. Heute und in Zukunft wohl erst recht. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 05.01.2009, 08:55 Uhr

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64 Kommentare

Flurin Amsler

04.07.2010, 17:20 Uhr
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Gewisse Sendungen wie "Mattinata" oder "Echo der Zeit" finde ich bei DRS 2 nicht schlecht. Auch finde ich ihre Kulturförderung recht gut. Was mich jedoch manchmal stört, ist die erzkonservative Haltung des Senders. Seriosität finde ich schon OK, aber teilweise scheint das Programm doch sehr steif und mühsam. Auch wirken einige Sendungen leider recht trocken und manche Themen finde ich belanglos. Antworten


G. Mueller

26.01.2009, 08:24 Uhr
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Dieser Sender kann so einpacken. Neben Promiverblödung der Zuschauer , mit Lifesstyle, mit Kochsendungen, mit Missen und Mister und Sport wie auch Propaganda, ist kaum mehr was zu finden. Ein kleiner, immer gleicher, zäher Kuchen führt ein Leben in Saus und Braus. Kritiken werden mehr und minder immer im letzten Satz heruntergespielt. Bals der einzige Sender der lohnt ist aus Österreich. Antworten


Plato Nius

15.01.2009, 01:19 Uhr
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Alles Wichtige wurde in den vorstehenden Kommentaren bereits gesagt ! Es sei wieder mal an "Neid, Missgunst und Eifersucht" als die Haupt-Triebfedern menschlichen Handelns erinnert ! Manchen Menschen blitzen sie sogar aus den Augen ! Keine glaubwürdige substanzielle Kritik oder gar konkrete Verbesserungs-Vorschläge ! Besser-Wissen statt -Machen tun Viele ! Antworten


Peter Andermatt

14.01.2009, 22:01 Uhr
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Die Schweizer Radiolandschaft ist ein Trauriges Kapitel, was Niveau und Kultur angeht. Kein Inhalt, keine Abwechslung nur die ganze Zeit 'Hits?' rauf 'Hits?' runter. Und jetzt kommt noch Frau Margrit Sprecher und 'kritisiert' den wohl einzigen Radiosender in der CH, der diesem Trend der allgemeinen Förderung von Anspruchslosigkeit (ARME JUGEND) entgegenhält. Tja, halt eben Mainstream^^! Antworten


Heinrich Blumer

14.01.2009, 10:59 Uhr
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Was zählt ist das hervorragende Produkt DRS 2, ich möchte es nicht missen müssen. MacherInnen lasst es euch nicht vermiesen! Antworten


Maria Stahel

07.01.2009, 09:55 Uhr
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also liebe frau sprecher 100 jahre emanzipation sind echt spurlos an Ihnen vorbei gegangen? eben ist es gut, dass viele angestellte n i c h t 100% arbeiten müssen (männlein und weiblein) und zeit für ein leben neben der arbeit haben - wäre schön für alle arbeitenden! DRS2 kann ich nur loben, einzig die nachrichten am morgen früh um die halbe stunde sind absolut fehl am platz, wozu gibts DRS1? Antworten


Giovanni Baptista

06.01.2009, 00:21 Uhr
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Eigentlich hätte man DRS2 statt die Musikwelle auf DAB verlegen sollen. Wo ich wohne, empfänge ich quer übers Frequenzband von UKW etwa 6 bis 7 mal DRS2 in exzellenter Signalstärke, dreimal DRS1 in lausigster Empfangsqualität (Zentralschweiz, Aargau und Zürich, was bei den Regionaljournalen irritierend ist) und einmal DRS3 mit passablem Signal. Das nervt mich. Das Biotop dagegen gönne ich denen. Antworten


Schmied Martin

05.01.2009, 20:18 Uhr
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Es gibt einige systematische Denkfehler beim Konzept von DRS2 - z.B. den, dass man Hochkultur an die Massen bringen muss, um hohe Einschaltquoten zu erzielen. Was seit einigen Jahren passiert: Das Programm wird systematisch ausgedünnt, statt prägnanter Informationen bekommt man eine Suppe aus Gewäsch und Geschwätz, die man wie ein Goldgräber nach Brauchbarem durchsieben muss. Auch der vollidiotische Schwachpunkttag, der unter einem unsäglich blöden Motto einmal im Monat an irgendeinem Tag der Woche stattfindet und das gewohnte Programmschema sprengt, ist symptomatisch für die abgehobene Einstellung: DRS2 ist ein Sender für die dort Arbeitenden, nicht fürs Auditorium. Antworten


Schmied Martin

05.01.2009, 20:06 Uhr
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Der Knackpunkt ist der Vergleichsmaßstab: Innerhalb der deutschen Schweiz ist DRS2 ein Leuchtturm, im Vergleich zu deutschen und österreichischen Kultursendern, die sich an ein moderat gebildetes Publikum wenden, ist DRS2 die Schlussleuchte. Die Qualitätskontrolle fehlt vollkommen (weiß ich aus 1.Hand), die Rekrutierung ist vollkommen intransparent und kommt zu miserablen Resultaten, das Niveau ist - gemessen am eigenen Anspruch - ein schlechter Witz. Niemand mit einem Funken Verstand will den Sender abschaffen oder - bewahre! - mit noch mehr Werbung verunerträglichen. Antworten


Marc Bösch

05.01.2009, 19:43 Uhr
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Es ist zu befürchten, dass da eine Journalistin an einem für sie überforderten Thema "arbeitete". Wie schade. Meine Meinung: Weiter so ihr Leute beim DRS2. Antworten


Dieter Hafner

05.01.2009, 19:08 Uhr
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Nur schon die morgendlichen "Reflexe" sind Delikatessen, welche die Hörerinnen und Hörer ganz schön verwöhnen. Und dahinter spürt das Radiopublikum die Arbeit und Freude engagierter Moderatoren. Wer DRS2 nicht gelegentlich einschaltet, ist selber schuld. Antworten


Reto König

05.01.2009, 19:00 Uhr
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Ich begreife nicht, was an der Tatsache, dass MA ihr Arbeitspensum „je nach Hobby oder Familiensituation“ abstimmen können, negativ sein soll. Untersuchungen zeigen, das Teilzeitangestellte produktiver und deshalb trotz zusätzlichem Verwaltungsaufwand kostengünstiger sind als Vollzeitbeschäftigte. Und dass dies den MA besser passt leuchtet wohl ein. Die Kritik ist wohl doch "neidgetrieben". Antworten


Peter Bitterli

05.01.2009, 17:50 Uhr
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"Es sind alles wohl abgefederte Existenzen, in jeder Beziehung. Jeder hat seinen eigenen Arbeitsvertrag, mal 45, mal 75 Prozent, je nach Hobby oder Familiensituation." Was die Frau da erzählt, ist schlicht Müll. Ich habe in 20 Jahren freier Mitarbeit NIE einen Vertrag über einen einzelnen Auftrag hinaus bekommen. Und sehr viele regelmässige Mitarbeiter arbeiten wie ich. Antworten


Dampf Hans

05.01.2009, 17:45 Uhr
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DRS2 ist ein richtiger Januskopf für mich. Einfach gesagt: Alle gesprochenen Sendungen (Kontext, Reflexe, Echo der Zeit,..) hervorragend - das Musikprogramm (Ausnahme Jazz-Apero) eine absolute Misère. Gottseidank hat Hayden mehr als 100 Sinfonien geschrieben - mal die 73ste, dann die 45ste, etc. Höhepunkt der Unfähigkeit ist am Sonntagmorgen ein WuKo mit dem üblichen Geplapper - bitte lockerer! Antworten


Hans Bratschi

05.01.2009, 17:17 Uhr
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Dass ein vernünftiges Kulturprogramm seine volle Berechtigung hat, dürfte wohl jedem halbwegs gebildeten Menschen einleuchten. DRS2 ist eigentlich ganz ordentlich, könnte aber noch etwas wortlastiger sein. Im direkten Vergleich erscheint es mir manchmal wie eine Light-Version bzw. Kopie des süddeutschen Kultursenders SWR2, der in Grenznähe einstrahlt bzw. über Kabel zu empfangen ist. Antworten


Richard Steiner

05.01.2009, 16:55 Uhr
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Man sollte von einem Kritiker ein Minimum an Besprechung erwarten dürfen, bevor er in blanke Feindseligkeit umschlägt. Peter Müller's Verriss ist beste Illustration für den damals von Kurt W. Zimmermann beschriebenen Filz der Feuilletonjournalisten und Kulturschaffenden ("Das letzte Kartell" , Weltwoche 12/2007). Antworten


Charles Studer

05.01.2009, 16:16 Uhr
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Kann es sein, dass in diesem umfangreichen Kommentarblog noch nicht vom Kulturclub die Rede war? Als eines der Mitglieder finanziere ich DRS2 bewusst mit! Diesen Luxus gönne ich mir gerne. Antworten


Melchior Ballmer

05.01.2009, 16:13 Uhr
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Nun ja, ich nehme an das die Belegschaft zu 40 - 60% aus Deutschen besteht. Die sollen doch einfach das Radio machen von wo sie herkommen. Dann ist alles bestens oder? Antworten


Wenger Daniel

05.01.2009, 16:11 Uhr
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Höre kein DRS Radio bin aber sicher das es sie alle braucht um viele die hier geschrieben haben mit Musik und Informationen jeglicher Art abzudecken. Was mir gefehlt hat ist der Blick über den Tellerrand hinaus. Wenn ich Radio höre bin ich im Moment von Bayern3 sehr angetan, denn es läuft Musik die auch ich mit 41 als sehr ausgelichen empfinde denn es werden die letzten 30 bis 40 Jahre gespielt. Antworten


A Stern

05.01.2009, 16:09 Uhr
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DRS 2 ist mir subjektiv das liebste Medium für Kulturjournalismus u der eigentliche Grund, weshalb ich die Billag-Rechnungen zahle. Sendungen wie 'Diskothek im 2', 'Atlas' etc sind mir ans Herz gewachsen. DRS 2 verströmt u verbreitet eine ganz spezielle Art von Neugier und Liebe an Kultur. Weiter so! Qualität entsteht manchmal eben dadurch, dass man den Arbeitenden das Messer vom Hals wegnimmt... Antworten


Jean Graf

05.01.2009, 15:57 Uhr
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Vielleicht verwöhnte Mitarbeiter, aber dafür ein hervorragendes Program. Vielleicht sind es auch die guten Arbeitsbedingungen und die flexiblen Arbeitsverträge, die die Qualität des Senders erlauben. Nicht klar, was die Nörgeleien von Frau Sprecher genau bedeuten sollen. Antworten


nicoletta spina

05.01.2009, 15:53 Uhr
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Ein Erfolgsrezept! Wahnsinnig verwöhnte Mitarbeiter produzieren beste Qualität. Nehmen wir uns ein Beispiel. Antworten


Peter Laube

05.01.2009, 15:32 Uhr
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Peter Broger kritisiert, dass DRS 2 Gebühren erhält, obwohl viele Gebührenzahler nie DRS 2 hören. Er fordert Finanzierung zu 90% über Werbung. Ich bin froh, dass es bei den DRS Sendern wenig Werbung gibt! Und was die Gebühren betrifft: die gehen neu ja auch zum Teil an die Lokalradios, die ich so wenig höre wie Musigwälle. Es ist aber richtig, dass alle ein breites Angebot mitfinanzieren. Antworten


Florian Baggenstoss

05.01.2009, 15:29 Uhr
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Was denn bieten diese unsäglichen Sau(f)glattischtiker von den Privaten (jetzt zu allem Elend auch noch durch eine Konzession und Subvention von Staates wegen "legitimiert") sowie DRS3 denn schon an ausser beliebigem, billigstem Geschwätz, Gedudel und grobfahrlässig-unverdünntem Riesen-Quatsch an? Nichts, gar nichts, überhaupt nichts. DRS2 ist ganz, DRS1teilweise gut. Der Rest: Kotz, würg, spei... Antworten


Marc Baumann

05.01.2009, 15:19 Uhr
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DRS2 ist d a s Ausnahmeradio in der Schweiz: Hochstehend und journalistischer Qualität verpflichtet. Ein solcher Sender ist nicht kostendeckend und braucht Mitarbeitende, die sich dafür engagieren. Dass sie dafür ein paar Privilegien haben, ist angesichts der kulturellen Leistung zumutbar. Sonst könnten wir z.B. auch die Grundlagenforschung abschaffen. Antworten


Hans Grob

05.01.2009, 15:09 Uhr
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Man macht nur Vergleiche mit anderen Sendern in der Schweiz. Falsch! Man müsste sich den Massstab nehmen an gleichgesinnten Sendern im Deutschsprachigen Raum, im Europäischen Raum, im gesamten Westlichen Kulturraum. Immer wieder staune ich bei Auslandsaufenthalten über die phantastischen Programm dort. DRS2 kommt an die letzte Stelle. Sogar Espace 2 ist besser. Antworten


Samy Bill

05.01.2009, 15:05 Uhr
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Mit Geknirsche zahle ich die Billag-Rechnungen. Wenn ich könnte, würde ich den ganzen Betrag an die DRS2-Kosten überweisen, damit nichts fürs Geblödel von DRS3 und das Gesäusel von DRS1 übrig bleibt. Wir haben im Kulturbereich schon genug Legitimationsdruck, der in der Finanzkrise noch steigt. Da lobe ich mir die Qualität und die Tiefgründigkeit von DRS2. Sorry, Frau Sprecher, dasch dernääba. Antworten


Andreas Ullrich

05.01.2009, 15:00 Uhr
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Ob unterwegs oder zuhause, DRS 2 ist mit Abstand das Radio was ich hören will. Matinata, Kontext, Diskothek im 2 und andere Sendegefässe findet man sonst nirgendwo. All die, mit meist peinlichem oder nervigem Sauglattismus geschwängerten, Privatsender brauch ich zumindest nicht. Ohne RDS Sendererkennung oder den jeweiligen ach so redsamen Moderatoren kann man diese Sener eh nicht unterscheiden. Antworten


Mark W.

05.01.2009, 14:40 Uhr
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Entgegen dem von schlecht kaschiertem Futterneid getriebenen und dünkelhaften Elaborat unserer Buchautorin empfinde ich das elitäre Profil von DRS2 als wohltuendes Bollwerk gegen die Verblödung und Boulevardisierung der schweizerischen Radiolandschaft und gegen den pseudopopulistischen Sauglattismus praktisch aller Verleger-Radios und auch der Deutschschweizer Landessender DRS1 und DRS3. Antworten


Toni Müller

05.01.2009, 14:36 Uhr
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Jahrzehnte lang gab es in der Schweiz etwa 20 Journalisten, die von allen Verlagen gehätschelt und gut versorgt wurden und eine gewisse "Narrenfreiheit" hatten. Margrit Sprecher gehörte dazu, ich auch. Heute ist das anders. Fast nur noch in DRS2 oder in der WOZ können Fachjournalisten ohne Druck gute Inhalte vermitteln. Margrit Sprecher hätte es nicht nötig, neidisch zu sein. Sie tut es trotzdem. Antworten


Ben Moos

05.01.2009, 14:06 Uhr
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Die SRG hat ein viel zu breites Angebot an TV, Radio und Internet, dass weit über einen akzektaplen Service Public Auftrag hinausgeht. Hoffentlich werden endlich mal die Billag-Gebühren reduziert, damit die SRG wirtschaftlich arbeiten muss und Konkurrenz entsteht. Dass ein Staatsbetrieb mit subventierten Angeboten Private konkurrenziert, kann nicht sein. Antworten


Alfredo Garcia

05.01.2009, 13:59 Uhr
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Zumindest von dieser staatlich konzessionierten Wohlfühlzone strahlt eine wohltuende Professionalität ab. Antworten


Elisabeth Weik

05.01.2009, 13:54 Uhr
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Ich bin eine begeisterte, dankbare Hörerin von DRS2. Der Sender begleitet mich täglich, ich geniesse, lerne, staune, schmunzle... Das Moderatorenteam ist mir lieb, ich schätze die Mattinata, den Jazz-Apéro, die vertieften Wortsendungen und die Mosaiksteinchen 100 Sek. Wissen, Zeilensprünge. Frau Sprecher mag sprechen, ihre Leser mögen lesen, ich aber höre - DRS2 forever! Antworten


Ana Nasz

05.01.2009, 13:43 Uhr
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Was ist schlimm daran? Hättet ihr lieber eine Halsabschneider-Athmossphäre, bei der Menschen, die den Anforderungen nicht gerecht werden gemobbt werden bis sie aus der Firma ausscheiden? Seltsame Prioritäten und Wertvorstellungen. Der Mensch macht sich das Leben ja gern selbst zur Hölle. Antworten


Boris Horlacher

05.01.2009, 13:39 Uhr
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Ich kann mich nur den gelungenen Aussagen von Herrn R. Kaiser ( Mail von 10:15) anschliessen. Weiter so DRS2! Antworten


Werner Meier

05.01.2009, 13:26 Uhr
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Es gibt noch Radio LoRa. Dort geht Kultur ab. Vielleicht liegt's auch am (wenigen) Geld... Antworten


Jürg L. Steinacher

05.01.2009, 12:49 Uhr
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Peter Müllers Artikel gibt Rätsel auf. Er vermisst Fakten. Will er damit unterstellen, dass Margrit Sprechers Schilderung des DRS2-Biotops keine Fakten sind? Er vermisst ihr Sensorium für kulturelle Bedürfnisse der Hörer. Will er damit behaupten, das wortlastige Programm biete mehr als die Volkshochschule? Richtig: Sprecher ist 72 Jahre. Deshalb hat sie auch die besseren Zeiten von DRS2 gekannt. Antworten


Werner Rüdisühli

05.01.2009, 12:44 Uhr
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Zum Glück gibts ja noch "ds Bärner Kulturradio RaBe uf 95,6 MHz". Die haben ein abwechslungsreiches und kulturell vielfältiges Programm. Antworten


Peter F

05.01.2009, 12:37 Uhr
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"Kultur"als Begriff für jede langweilige Selbstverwirklichung auf Kosten der Konzessionszahler ermöglicht dieses Ambiente. Etwas mehr Eigenverantwortung, Sponsorensuche etc. würde hier Wunder bewirken. Das gilt auch für DRS 1 und 3. Antworten


Andreas Bürgi

05.01.2009, 12:28 Uhr
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Als aufmerksamer Hörer von DRS 2 kenne ich nur die Produkte dieses Senders; der Blick hinter die Kulissen bleibt mir verwehrt. Von dieser Warte aus kann ich DRS 2 nur Höchstnoten geben! Der Sender hebt sich sehr wohltuend von Rest in der deutschen Schweiz ab. Was bleibt? Kann sein, dass die Aufsicht verbessert werden muss, vielleicht spricht auch nur der Neid der Autorin, weshalb auch immer. Antworten


Peter Krähenbühl

05.01.2009, 11:30 Uhr
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@Martin Peter: ernstzunehmende Alternativen zu den SRG-Sendern, die nicht noch schlimmer sind, kenne ich aber auch nicht... Antworten


Peter Waldner

05.01.2009, 11:15 Uhr
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Da wird also bei jeder Sitzung (150 pro Jahr?) über "Lohnprozente" gesprochen. Unsinn. Mag ja sein, dass da ein karikierendes "Witzchen" im Buch falsch verstanden worden ist (werden wollte?). Dass die Fachjournalisten die Kultur, die sie verarbeiten, kommentieren und verbreiten, nicht während der Bürozeiten aufnehmen, sondern da nur Sendungen vorbereiten und das ein Bürojob ist - wen wundert's? Antworten


B Haenggi

05.01.2009, 11:10 Uhr
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Die Verschnupftheit auf dem Bruderholz unterstreicht die Qualität des Buches. Klar, unter dem Strich leistet DRS2 gute Arbeit (wird im Buch nicht bestritten). Wenn da nur nicht die Selbstverliebtheit mancher Protagonistinnen (ja, -innen) wäre. Sowie die endlosen "Selbstrefentialitäten" und das Betroffenheitsgesäusel z.B.in den Features der Frau K. Antworten


Mark P.

05.01.2009, 10:54 Uhr
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Ich schätze DRS2 sehr als Insel im Buntblätter- und Medienwald. Wenn Frau Sprecher in ihrem jugendlichen Alter diesen Sender für "Ofenbänkler" nicht mag, bieten sich genügend Alternativen. Das Niveau ihres früheren Arbeitgebers ist schliesslich auch nicht aller Leser Sache. Antworten


Urs Wuergler

05.01.2009, 10:32 Uhr
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DRS2 ist etwas arg puristisch unterwegs. Dass man auch ein abwechslungsreiches Programm bieten kann, zeigen etwa France Inter oder France Musique: es darf zwischendurch auch einmal gut gemachter Pop sein. Dadurch macht man sich auch für ein jüngeres Publikum interessant, was so falsch nicht sein kann. Und trotzdem: besser als der Kommerz-Klingklang ist DRS2 allemal. Antworten


Peter Broger

05.01.2009, 10:15 Uhr
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Ich höre sehr gerne DRS 2. Aber ich frag mich ab und zu schon, ob dieses, über die Obulusgebühren finanzierte System, noch funktionieren kann. Es ist nicht gerade sehr fair, dass wohl die Mehrheit der Gebührenzahler nie DRS 2 hört. Warum kann man nicht auch hier das Werbefinanzierte Radio einführen, wo die Werbund 90 % des Bugets ausmacht und 10 % über Gebühren? Antworten


R. Kaiser

05.01.2009, 10:15 Uhr
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Vielleicht herrscht beim angenehm zu hörenden DRS2 einfach ein normales Betriebsklima, in dem man arbeiten kann, und nicht ein Klima der permanenten Druckausübung auf die Mitarbeiter, die sich ängstlich irgendwelche blöden Sendungen ausdenken müssen, um irgendwelche Einschaltquoten zu erfüllen. Solche Uebungen, siehe SF TV, kosten wahrscheinlich viel mehr und bringen nichts. Weiter so, DRS2. Antworten


Markus Busch

05.01.2009, 09:56 Uhr
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Schön, wenn man auf diese Weise so ein tolles Programm produzieren kann. DRS2 ist für ein täglicher Genuss, den ich nicht missen möchte. Die deutsche "Die Zeit" im Radioformat. Antworten


Franz Wicki

05.01.2009, 09:54 Uhr
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Etwas mehr von dem Herzblut, das dem DRS-Team zu mangeln vorgeworfen wird, etwas seriösere Recherche, hätte der Sache - der Kultur - gut getan. Muss denn auch noch die letzte Nische in unserer Gesellschaft zerstört werden, wo nicht der Absolutismus von Kommerz und Rentabilität gilt ! Antworten


Lucien Michel

05.01.2009, 09:52 Uhr
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Wie auch immer, DRS 2 leistet in diesem Lande den GRÖSSTEN Beitrag zum kulturellen Leben. Die Hektik oder die fehlende Hektik in den Gängen der Studios sagt nichts aus über die Qualität der Erzeugnisse. DRS 2 weiter so! Antworten


Ruedi Meyer

05.01.2009, 09:49 Uhr
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Was für DRS 2 gilt in Sachen Mitareiter (Arbeitsmotivation, Lohnprozente feilschen, gewerkschaftich organisiert, etc), gilt seit je her mehr oder weniger für alle SGR-Sender. Es herrscht kleinbürgerliche Staatsbürokratie. Antworten


Herbert Berger

05.01.2009, 09:46 Uhr
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Ich wünschte mir, auch DRS3 wäre nicht dem Götzen Einschaltquoten verfallen, resp. wurde ihm geopfert. So eine nicht-kommerzielle Insel ist doch etwas schönes. Dass der Tagi-Konzern als Hauptaktionär von Radio24 etwas dagegen hat, ist schon klar. Klar ist aber auch, dass der Tagi bei diesem Thema Partei ist und seine Berichterstattung wohl kaum unabhängig sein kann resp. darf. Antworten


Roman Wiprächtiger

05.01.2009, 09:40 Uhr
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DRS 2 ist ein hervorragendes journalistisches Produkt, das seinesgleichen sucht! Ich bezweifle stark, dass die MacherInnen von DRS 2 tatsächlich so wenig arbeiten, dafür ist das Resultat einfach zu gut. Antworten


Roger L

05.01.2009, 09:38 Uhr
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Je länger je mehr höre ich DRS 2. Ich masse mir nicht an Qualität, den Inhalt oder das Salär zu kritisieren. Im Gegensatz zu den unprofessionellen und hohlen "Bibeli und Tötschli" und dem immer so schampar lustigen und super aufgestellten Sven auf DRS 3, haben die Moderatoren/Redaktoren auf DRS 2 mindestends einen Ansatz von Ahnung was sie denken bevor sie selbst hören was sie sagen... Antworten


Daniel Kern

05.01.2009, 09:32 Uhr
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Margit (Ver-)Sprecher hat das geschrieben? Ist sonst noch irgendwo ein Sack Reis umgefallen? Antworten


Michael De Luigi

05.01.2009, 09:30 Uhr
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In der Tat missbrauchen die Kulturbürokraten von DRS 2 ihre Position für links-feministische Propaganda. Wir alle sind gezwungen, Radiogebühren zu bezahlen - zu hören bekommen wir jedoch lediglich die Ergüsse einer links-feministischen Sekte, die eine öffentliche Institution in ihre Gewalt gebracht hat. Ist dies Demokratie und Pluralismus? Kulturradio kann auch anders gemacht werden, auch ohne SRG Antworten


Peter Künzler

05.01.2009, 08:53 Uhr
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Ich bin einfach froh, dass es irgendwo in der erbarmungslos kommerziell gleichgeschalteten Radioszene noch einen Sender gibt, für den die Einschaltquote nicht das Mass aller Dinge ist. Gut möglich, dass der Betrieb manchmal etwas gar ruhig abläuft. Aber im Unterschied zu den "jung-dynamischen" Allerweltsprogrammen inklusive Classic-Radio Wohlfühl-Dudelsendern besitzt DRS2 ein Profil. Antworten


w a

05.01.2009, 08:51 Uhr
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ich höre nie drs 2, es könnte aus meiner (subjektiven) sicht abgeschafft werden, die profi-kulturjournalisten sollten dann halt freiberuflich tätig werden, und müssten nicht mehr um lohnprozente feilschen, sondern leistung in quantität und qualität erbringen, die der markt wünscht und zahlt. Antworten


V. Saschke

05.01.2009, 08:42 Uhr
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Ich kenne Mitarbeiter des DRS2 persönlich, und die sind praktisch immer an der Arbeit. Die Arbeitszeiten sind fliessend, denn Besuche im Theater und das Lesen von Büchern, die am Folgetag vorgestellt werden müssen können von kulturunbelasteten Zeitgenossen natürlich as Freizeit abgestempelt werden. Aber wenn das Buch gelesen werden muss, auch wenn es langweilig ist, wird es schnell zur Arbeit. Antworten


Martin Peter

05.01.2009, 07:49 Uhr
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DRS 3 geht es nicht anders. Der FM bringt die Angestellten zur Verzweiflung und DRS3 versucht mit langweiligen Themenwochen das Programm interessant zu gestalten. DRS1 bringt seit Jahrzehnten dieselben Spiele und versucht mit ach so spontanen Wettergesprächen das Programm auszufüllen. Mit Virus, DRS4 News oder auch der Plattform MX3 sucht die SRG intensiv nach Erfolg. ohne Ergebnis. Antworten


Schmied Martin

05.01.2009, 07:04 Uhr
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Der Autor dieser Besprechung hat genauso wenig Ahnung wie dir Autorin des besprochenen Buches: Beide sind keine DRS2-HörerInnen. So verfehlen auch beide das Thema, der entsetzliche Qualitätsverlust in den letzten 8 Jahren. Wahrscheinlich ist die Moderationsleiterin die Hauptschuldige. Sie ist vollkommen überfordert, wenn sie selbst ans Mikrofon muss, die Leute, die sie rekrutiert hat, sind eine(r) schlechter als der/die andere(r). Die Moderation ist schlicht eine Katastrofe. Auch das Gefäß mit den Kulturnachrichten ist redaktionell und mikrofonisch von unterirdischer Qualität. Statt sich dieser inzwischen zur Lachnummer verkommenen Instititution weihevoll zu nähern, wäre eine sachliche Kritik und der Ruf nach einer externen Qualitätskontrolle angesagt. Antworten


Norbert V.

05.01.2009, 05:05 Uhr
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Warum so empfindlich? Weshalb darf ein Kulturbetrieb nicht karikiert werden, dort, wo am Zugespitzten sowieso viel dran ist? Der Schlaraffenland-Aspekt trifft sich häufig an in öffentlich-rechtlichen Institutionen, daran ist auch in diesem NZZ-verlegten Buch nichts Neues. Margrit Sprecher bringt die Marotte auf den Punkt: Selbstgerecht, und ohne Fehl und Tadel spult ein Jeder ab, bis zur Pension. Antworten


Mario Monaro

05.01.2009, 04:15 Uhr
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Für mich jedenfalls ist das was DRS2 produziert hervorragend gemachtes Radio, das ich keinesfalls missen möchte. Ob die Macher in Sanatoriumsathmosphäre arbeiten oder in einem Hexenkessel sollte den Hörer nicht so sehr interessieren, wie das was am Schluss über den Sender geht. Antworten


Peter Müller

05.01.2009, 00:09 Uhr
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Immerhin bietet DRS2 etwas Einzigartiges in der Schweizer Radiolandschaft, was man von den Kollegen von DRS3, deren Sender exakt gleich klingt wie die Privaten von 24, Energy und Co., nicht behaupten kann. Deren Arbeit sollte mal ein Journalist hinterfragen! Antworten



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