Kultur

Der Kampf um das richtige Deutsch

Auf Radio DRS wird zu viel auf Mundart gesendet, so der Befund einer Studie. Auch im Kindergarten tobt ein Kampf um die richtige Sprache. Ist Schweizerdeutsch ein «nationales Problem»?

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Nur noch Mundart für Kindergartenkinder: Dies fordert eine Initiative im Kanton Zürich.

Nur noch Mundart für Kindergartenkinder: Dies fordert eine Initiative im Kanton Zürich. (Bild: Keystone)

Zu viel? 63 Prozent der Informationssendungen bei Radio DRS 1 sind auf Schweizerdeutsch.

Zu viel? 63 Prozent der Informationssendungen bei Radio DRS 1 sind auf Schweizerdeutsch.

Umfrage

Soll in der Deutschschweiz mehr Hochdeutsch gesprochen werden?

Ja, der nationale Zusammenhalt verlangt dies

 
18.6%

Im Gegenteil, die Mundart sollte mehr gefördert werden

 
56.0%

Die Balance zwischen Dialekt und Hochdeutsch ist zurzeit genau richtig

 
25.4%

4504 votes au total


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Schweizerdeutsch-Debatte

Stichworte

Schlimm oder nicht - sicher ist: Erfunden hats der Roger. Nachdem der Radiopionier Schawinski 1979 den ersten Privatradiosender der Schweiz in Betrieb nahm, gab es immer mehr Mundart aus den Schweizer Radiogeräten zu hören. Heute hat jede Region ihren eigenen Radiosender mit eigenem Dialekt.

Auch das staatliche Radio DRS - mit Ausnahme von DRS 2, dem eisernen Verfechter des Hochdeutschen - setzt auf Mundart. Erst dieses Jahr wurde eine Website für Mundarten lanciert, ein Grossteil der Beiträge wird auf Schweizerdeutsch gesendet. Alles gut. Das Problem sind die Informationssendungen, findet eine Studie des Bundesamts für Kommunikation, die Radio DRS 1 mit den staatlichen Radiosendern in der Westschweiz und im Tessin vergleicht. 63 Prozent aller Informationsbeiträge bei DRS 1 sind heute auf Schweizerdeutsch, stellt die 258'000 Franken teure Studie unter anderem fest. Das Problem: Wer des Schweizerdeutschen nicht mächtig sei, könne «einem Grossteil der Sendungen auf DRS 1 nicht folgen».

Schweizerdeutsch «ist frustrierend»

Die Frage ist: Ist das nötig? Soll Radio DRS sprachliche Identität schaffen wie die regionalen Sender? Soll das Radioprogramm für jeden Schweizer, ob schweizerdeutsch-, französisch- oder italienischsprachig verständlich sein?

Der Genfer Nationalrat Antonio Hodgers beklagt in der «NZZ am Sonntag»: «Nachdem man an der Schule mindestens sieben Jahre eine so schöne wie schwierige Sprache wie Deutsch gebüffelt hat, ist es frustrierend zu realisieren, dass die Deutschschweiz – in sprachlicher Hinsicht – durch den gängigen Gebrauch des Dialekts fast hermetisch abgeriegelt bleibt.» Das Erstarken des Dialekts in der Deutschschweiz stellt für ihn ein «nationales Problem» dar.

Identität oder Integration?

Seit jeher polarisiert die Mundartthematik. Aktuell auf Kindergartenebene diskutiert – eine Zürcher Initiative kämpft für «Ja zu Mundart im Kindergarten» – ist sie nun einmal mehr auf nationaler Radio-Ebene angelangt. Was in den 70er-Jahren begann, schwappte zwischenzeitlich mit den singenden Göläs, Baschis und Züri Wests in Form von Mundartwellen hoch. Mundart schaffe Identität, sagen die Verfechter der Dialektsprache. Die Gegner werfen ihnen genau dies vor.

Identität fördern oder Integration – welcher Auftrag des Schweizer Radios soll stärker wiegen? Ihre Meinung interessiert uns. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 22.03.2010, 11:53 Uhr

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234 Kommentare

Philippe Jacquemoud

01.11.2010, 08:47 Uhr
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1) Wir leben in 2010! Menschen sind mobil! Drei Familie, eine aus Bern, eine aus Basel, eine aus Brigg ziehen in Schwamendingen um: Was entsteht in dem Kindergarten, wo die Lehrerin aus Frauenfeld kommt? 2) 20% der D-CH BEVÖLKERUNG, spricht KEIN Dialekt! Ist sie "geduldet"? (Integration: Soviel Dialekt in nationalen AV-Medien, das gibt es nirgendswo anders weltweit: Die Spitze: Äss-Äff-Mäthäo!!!) Antworten


André Dörflinger

27.10.2010, 20:41 Uhr
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Unsere sog. Dialekte sind keine Mundarten, sondern jahrtausendealte Ur-SPRACHEN trotz der Lutherschen neu- biblischen Sprach-Reform: SPRACHEN, für ein absichtlich ungebildet gelassenes Volk. Eigentliche Volksschule erst ab 1820. Auch Bauernfamilienväter bevorzugten Arbeit in Fabrik /Hof statt Einschulung.Die CH hatte nie adelige Sprachförderer,so blieb halt die Volks-Sprache bäurisch/unschreibbar Antworten


Kurt Knubel

25.10.2010, 18:14 Uhr
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Muttersprache Deutsch müsste es heissen und nicht Mundart. Wir ältern Semester (bald 80 Jahre jung) haben nicht nur im eigenen Land Mühe, Schriftdeutsch zu sprechen und zu verstehen. Auch im deutschsprachigen Ausland (Deutschland, Oesterreich) geht es uns so. Warum? Weil wir zeitlebens nie angehalten wurden, die schriftdeutsche Sprache auch perfekt zu sprechen. So blieben wir Banausen! Antworten


Gianin May

05.05.2010, 13:24 Uhr
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Warum müssen wir uns immer anpassen? das passt mir nicht! Antworten


Michael Stähli

25.03.2010, 14:06 Uhr
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Die Mundart ist in keinster Weise gefährdet. Anstatt auf den Dialektgebrauch in Schule und Medien zu pochen (in der Annahme, das Hochdeutsche verdränge in diesen Bereichen den Dialekt: aber es wird heute an den Schulen wohl mehr Dialekt gesprochen als noch vor einigen Jahrzehnten) sollte man eine kompetente Zweisprachigkeit fördern, die gewiss eine Bereicherung und Chance darstellen würde. Antworten


Caroline Steiner

25.03.2010, 08:40 Uhr
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Es kann doch nicht sein, dass in der Schweiz nur noch Hochdeutsch gesprochen wird. Wir sind Scheizer und keine Deutsche. Es gib ja auch nicht nur Radio, wenn man im Auto sitzt. Man kann auch eine CD hören und die Nachrichten am Abend im Fernsehen schauen. Dies sollte für jeden möglich sein. Das Mundart sollte an erster Stelle stehen...! Antworten


Peter Jahn

24.03.2010, 19:02 Uhr
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Ich habe ja einmal die kleine Lösung angestebt, nämlich daß wenigstens Tagesschau und Wetterbericht in Hochdeutsch gesprochen werden. Herr Bucheli teilte mir in einer ausführlichen Mail mit, daß die Schweizer für den Wetterbericht Schweizerdeutsch gefordert hätten. Die Schweiz ist doch ein Fremdenverkehrsland, deshalb verstehen viele, auch Dauergäste, diese Entscheidung nicht - sorry. Antworten


Tobias Kuhn

24.03.2010, 13:16 Uhr
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Falsch gesagt: Mein Berner Grosi meinte natürlich, dass zu ihrer Schulzeit niemals IN Frage gestellt wurde, in Schriftdeutsch zu lehren. Auch im Rundfunk wurde laut ihrer Aussage lange Zeit mehrheitlich Hochdeutsch gesprochen. Vielmehr fällt doch auf, dass sich speziell durch SMS und Chats plötzlich eine Art Schweizerdeutsche Schriftsprache entwickelt,die sogar die Dialektgrenzen überschreitet ... Antworten


Tobias Kuhn

24.03.2010, 09:29 Uhr
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Was für eine Diskussion. Sprachen - und ihre Dialekte - verändern sich permanent und zwar immer durch Einfluss von aussen. Das ist kein neues Phänomen, so ist der Lauf der Dinge seit Jahrhunderten. Warum sonst wird in Italien, Frankreich, Spanien etc. nicht mehr Latain gesprochen? Und: mein Berner Grossi(1911)erzählte,dass zu ihrer Schulzeit nie die Frage gestellt wurde,in Schriftdeutsch zu lehren Antworten


Bernhard Graf

24.03.2010, 08:14 Uhr
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@ Ulrich von Freienberg: Leider ist mir nicht ganz klar, worauf Sie Ihre These bezüglich "Oberaargauer und Zürcher Unterländer Dialekt" stützen. Der Oberaargauer Dialekt basiert auf dem Berndeutschen, hat jedoch auch Einflüsse aus den Dialekten der Nachbarkantone. Allerdings, lieber Herr VON Freienberg, wird im Oberaargau der Dialekt sehr gepflegt - auch in der geschriebenen Dialekt-Literatur. Antworten


Alex Schmid

23.03.2010, 23:20 Uhr
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@ Florianf Leuthardt: Leute wie Sie sind genau richtig - selber seit Jahrzehnten im Ausland leben und dann gegen die Ausländer in der Schweiz hetzen... Antworten


Tanja Gerber

23.03.2010, 20:32 Uhr
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Ich kann jedesmal schwach werden, wenn ich den melodiösen und wohlklingenden Dialekt unserer Bündner vernehme. Kein unverständliches kratzen im Hals, sondern schon fast eine kleine Nachtmusik. Antworten


ruth leemann

23.03.2010, 20:06 Uhr
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Prof. Werlen hat vermutlich selbst ein gestörrtes Verhältnis zum Schweizer-Dialekt, desshalb lassen wir uns diese Sprach-Kultur noch lange nicht wegnehmen - dass sollte auch bei Radio und Fernsehen weiterhin so bleiben. Antworten


Marielouise Lavy

23.03.2010, 19:50 Uhr
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Einige Kommentare hier sind lachhaft. Einerseits legt man Wert darauf, dass Schweizerdeutsch zur Identität gehört, andererseits möchte man eher Französisch oder Englisch zur Landessprache machen als Deutsch. Auch wenn es nicht gefällt, Schwizerdütsch ist ein alemannischer Dialekt und KEINE SPRACHE ! Niemand zwingt Deutschschweizer zu Hochdeutsch; es ist nur von großem Vorteil, es zu können ! Antworten


Hans Peters

23.03.2010, 19:50 Uhr
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Mundart über alles ! - Oesterreich zeigt, wie erbärmlich sie reagieren müssen, wenn ein Vorarlberger im Staatsfernsehen Mundart spricht - er wird untertitelt Der Skifahrer Marc Girardelli aus Lustenau sprach im Schweizer Fernsehen im breitesten "Luschnoar" Dialekt - beim ORF - wenn überhaupt - nur hochdeutsch. Antworten


Roger Stuber

23.03.2010, 19:35 Uhr
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Mir kommt es vor, dass sich das Balkan-Deutsch immer stärker ausbreitet. Auch unter Jugendlichen mit schweizer Namen. Antworten


Bodo Hunkeler

23.03.2010, 19:01 Uhr
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Uebrigens: Schriftdeutsch ist keine andere Sprache als Schweizerdeutsch (und schon gar keine Fremdsprache) - das eine ist die Schriftsprache, das andere die Mundart - derselben Sprache! JedeR SchweizerIN der/die nicht nur spricht, sondern gelegentlich auch einmal etwas schreibt (und nicht nur SMS), sollte die Schriftsprache gut beherrschen. Alles andere ist extrem bünzlig! Antworten


m naef

23.03.2010, 18:52 Uhr
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Wir Schweizer lesen Schriftdeutsch und sprechen zur gleichen Zeit dialekt. Wir switchen hin und her ohne Probleme. Antworten


Johann Kirchner

23.03.2010, 18:51 Uhr
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@Lisa Tschudin: Ich danke Ihnen für Ihre Worte. Und sehen Sie, mit Ihrem 2. Eintrag bin ich voll und ganz einverstanden. In diesem Zusammenhang kann ich Sie übrigens beruhigen. Nicht mal die Urdeutschen in unserem Unternehmen beherrschen ihre Sprache fehlerfrei! Antworten


Rudi Meier

23.03.2010, 18:10 Uhr
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Ja, S. Morgentaler, dem kann ich nur zustimmen. Vor allem die privaten Sender übersetzen teilweise hochdeutsche Texte äusserst schluddrig. Teilweise ab Blatt. Das kann nicht gutgehen. Ich erinnere mich an eine ehemalige TeleZüri-Moderatorin, heute bei "10vor10", die konnte keinen Satz richtiges "Züritüütsch" sprechen. An ihrer jetzigen Stelle finde ich sie super weils Hochdeutsch moderiert. Antworten


Kim Dällenbach

23.03.2010, 17:45 Uhr
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Die Schweizer können weder ihre eigenen Dialekte richtig, noch bringen sie es fertig ein korrektes Deutsch zu schreiben oder zu sprechen. Ich habe es aufgegeben mich dagegen zur Wehr setzen zu wollen. Um mich da nicht in Grund und Boden zu schämen, bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als die drei Affen nachzuäffen. Antworten


Christian Seidl

23.03.2010, 17:26 Uhr
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@Urs Zehnder: Sie irren. Der Bundesbrief von 1291 ist in Latein verfasst. Antworten


Christian Seidl

23.03.2010, 17:22 Uhr
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@Urs Holzapfel: Auf Ihre "Begründung" können wir uns gar nicht einigen. Alles zu seiner Zeit – das gilt auch für den Sprachgebrauch. In einem rein deutschschweizerischen Umfeld ist Dialekt durchaus am Platz. Wenn Sie ein größeres Publikum haben, ist Standardsprache passend. Antworten


Christian Seidl

23.03.2010, 17:11 Uhr
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@Samuel Morgenthaler: Es gibt kein "echtes" Züridüütsch. Was Sie meinen, ist ein Züridüütsch wie vor ca. 100 Jahren. Aber auch damals hätten Sie Leute gefunden, die gesagt hätten, man spreche kein richtiges Züridüütsch mehr. Also müssten Sie nochmals 100 Jahre zurück – mit demselben Ergebnis. Jede lebendige Sprachform verändert sich. Es sei denn, Sie würden ihren Gebrauch verbieten. Antworten


Eliane Marschall

23.03.2010, 16:34 Uhr
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@ keys brook: diejenigen, die Sie gerne abziehen sähen, integrieren sich hier prima, sie haben sich eine spezielle Mundart der speziellen Mundart zugelegt, was ich sehr gerne höre. Am interessantesten wirds, wenn sich sehr junge Menschen unterhalten. Wir passen uns also andern an. Von Ihnen aber glaube ich eher, dass Sie in einem etwas engen Tal wohnen, aber sicher nicht in der grossen weiten Welt Antworten


Giorgio Baumann

23.03.2010, 16:30 Uhr
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@Sold, ich bin mit Ihnen absolut einverstanden dass Dialekte unbedingt nicht aussterben muessen. Aber was meinen Sie mit Hochitalienisch? Es gibt kein Hochitalienisch, entweder kann man es gut oder schlecht, mit oder ohne Akzenten und so weiter. Auf RSI (TV und Radio) wird normal Italienisch gesprochen. Nicht mehr und nicht weniger. Und jetzt basta... Antworten


Verena Luisa

23.03.2010, 16:21 Uhr
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Hallo an all jene, die schweizerdeutsch geschriebene Kommentare wünschen: Vorher einen Blick, z.B., ins "Zürichdeutsche Wörterbuch" werfen. Dialekt ist wesentlich schwerer zu schreiben als es uns all diese unsäglichen Liebesbezeugungen und Gratulationen in den Gratisrubriken unserer Zeitungen weis machen wollen! Antworten


Samuel Knopf

23.03.2010, 16:20 Uhr
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Es ist unrealistisch, Ausländer, Tessiner und Romands dazu zu zwingen, Dialekt zu lernen. Welchen der vielen Dialekte denn? Und wieso sollten die Romands neu eine Sprache lernen, die von knapp 5 statt wie Deutsch von über 90 Millionen Menschen gesprochen wird? Dialekt gehört weder in die Schule noch ins Fernsehen, sondern in die Privatsphäre. Antworten


Samuel Morgentaler

23.03.2010, 15:46 Uhr
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Dabei spricht ja keiner mehr ein echtes Züridüütsch (mit z.B. Unterscheidung von "zwee Manne", "zwo Fraue", "zwei Chind"). Wenn man Radio hört, werden hochdeutsche Satzstellungen und Worte schweizerdeutsch ausgesprochen (Liecht aaschalte statt Liecht aazünde etc.) Dann lieber eine saubere hochdeutsche Moderation. Antworten


Mathias Berger

23.03.2010, 15:46 Uhr
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Wie gut hat in unserem Land der Dialekt seine Eigenständigkeit behaupten können. Im Gegensatz zu Deutschland, wo der Dialekt weiterhin nur "geduldet" wird und für minderwertig gilt. Der Dialekt ist für uns wie ein Teil unserer Seele und den gilt es zu schützen. Es ist wichtig, die Dialektvielfalt zu erforschen und zu dokumentieren und so zu Erhalt einer unserer Identitätssäulen beizutragen. Antworten


Michael Sold

23.03.2010, 15:45 Uhr
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Nur zur Feststellung: Romands sprechen nicht nur Französisch sondern haben genauso andere Wörter und Dialekte wie das Schweizerdeutsch. Im Tessin ist das Italienisch auch im TV und Radio nicht ein Hochitalienisch. Die Sprachenvielfalt ist absolut toll und ich fände es schade wenn der Tessiner Dialekt oder das Romontsch verloren ginge. Ich lerns gerade: Tgi che sa romontsch sa dapli! Antworten


Ulrich Scheidegger

23.03.2010, 15:22 Uhr
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Auf dem ganzen Globus wird örtlich Mundart gesprochen, dass soll doch so sein und doch auch so bleiben. Im ganzen deutschsprachigen Raum können wir uns ja ohne Probleme in Hochdeutsch unterhalten. Als deutschsprachige lernen wir das Hochdeutsch ja als erste Fremdsprache -und so ergeht es auch allen anderen deutschen Mundarten -auch diese geben sich Mühe Hochdeutsch mit uns zu sprechen. Antworten


Marco Henzer

23.03.2010, 15:17 Uhr
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Die ganze Debatte ist doch bloss Ausdruck von "früher war alles besser"-Koservativismus! Eine Sprache ist ein WERKZEUG. Es dient der Kommunikation und entwickelt sich ständig weiter! Zum Glück!! Hätten die Neanderthaler gleich gedacht, wie wir heute, würden wir uns immer noch nur mit "ugha" und "bugha" verständigen (was damals ganz bestimmt zum Guten Ton gehörte! ). Antworten


keys brook

23.03.2010, 15:06 Uhr
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Obschon seit 40Jahren im fernen Ausland verfolge ich die Entwicklung der Schweiz mit grossem Interesse. Meiner Meinung stellt die Schweizer Mundart die letzte und wirksamste Bastion im Kampf gegen den totalen helvetischen Identitaetsverlust und den Untergang im EU Morast. Reden alle nur noch breiteste Mundart, werden die integrationsunwilligen/unfaehigen Auslaender langsam aber sicher abziehen. Antworten


Florianf Leuthardt

23.03.2010, 14:43 Uhr
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Die Deutschschweiz gehört zum deutschen Sprachraum, offenbar nicht gegen ihren Willen. 1.Amtssprache ist Deutsch, nicht Baseldytsch und nicht Züritütsch. Wenn man die meisten Kommentare hier liest, merkt man sofort, dringender Handlungsbedarf ist geboten für das Beherrschen der Amtssprache. Deshalb mehr Hochdeutsch in Radio und TV, auch bei Meteo! Besonders in Schule und Kindergarten! Antworten


Urs Holzapfel

23.03.2010, 14:28 Uhr
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vor ca. 15 jahren gab es in dtld eine marotte zurück zu dialekten,die sich allerdings nicht so lange hielt (autoaufkleber:"i schwätz schwäbisch ond du?).ein germanist sagte dazu trocken."die angebliche liebe zum dialekt ist in wiklichkeit nur die bequemlichkeit,es mit der grammatik nicht so genau nehmen zu müssen".können wir uns auf diese begründung einigen? Antworten


kurt meier

23.03.2010, 14:07 Uhr
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@ Gudrun Meyer 12.06 - Als Norddeutscher stehe ich nicht gerade unter dem Verdacht, ein extrem durch Mundart angereichertes Hochdeutsch zu sprechen. Und von diesem Rede ich hier auch. Habe inzwischen schon einige CH Politiker in D sprechen gesehen. Ich meine hier nicht Talkshows zur Deutschenfeindlichkeit, sondern in Politmagazinen wo z.B. vor D Publikum gesprochen wurde. AKZENTFREI!! Antworten


Urs Holzapfel

23.03.2010, 13:23 Uhr
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in der wirtschaft gibt es den zug zu immer grösseren einheiten,in der politik grenzüberschreitend auch.ob gut oder nicht:warum sollte dieses quasi-naturgestz vor sprachen halt machen? prognose.in 50 jahren hat die ch eine ähnl. situation wie heute d und a - dialekte weitgehend abgeschliffen,zug zur hochsprache.ist das wirklich so schlimm? Antworten


Thomas Ernst

23.03.2010, 12:33 Uhr
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Schweizerdeutslch hält sich, während die deutschen Dialekte zurückgehen. Das hängt auch damit zusammen, dass es in Deutschland ein Karrierehindernis ist, bei der Arbeit Dialekt zu sprechen. Die Schweiz ist das einzige Land auf der Welt, wo auch in den Direktionsetagen und Verwaltungsräten in Dialekt verhandelt und diskutiert wird. Antworten


Gudrun Meyer

23.03.2010, 12:06 Uhr
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@ kurt meier: bleibt nur die Frage, was Sie unter Hochdeutsch verstehen. In der Schweiz ists klar, allzu gut soll das 'Hochdeutsch' nicht sein, man will sich ja nicht beim Stimmvolk verdächtig machen. Was ich aber von Schweizern im Deutschen Fernsehen zu hören kriege, klingt ja nun nicht gerade nach wirklich gutem Hochdeutsch. Da klingt ja selbst Westerwelles Englisch noch besser :-) Antworten


Amira Duss

23.03.2010, 11:38 Uhr
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Viele sagen, dass man wegen den Ausländern Hochdeutsch sprechen muss - das stimmt doch gar nicht! Die in der Schweiz wohnenden Ausländer können nämlich sehr gut Dialekt und auch Hochdeutsch. Antworten


kurt meier

23.03.2010, 11:35 Uhr
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Komisch wird hier immer über das Heiligtum Schweizerdeutsch diskutiert. Welches Schweizerdeutsch meint ihr denn? Welches Schweizerdeutsch soll denn bitte schön in den Schulen und Kindergärten gelernt werden? Das vom jeweiligen Ort? Und wenn sich die Eltern erdreisten in eine andere Region zu ziehen? Nicht Ausländer sind das Problem, eher schon die fehlende eigene Weitsicht Antworten


kurt meier

23.03.2010, 11:18 Uhr
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Paul Schönenberger 22.03.2010, 11:40 Uhr - Meine Antwort auf die Frage kommt leider etwas spät. Wenn Sie Hr. Schöneberger sich mal bemühen würden, Politsendungen des grossen Nachbarn zu sehen, dann würde Ihnen auffallen, dass viele CH Politker in der Lage sind AKZENTFREI (!!!) Hochdeutsch zu sprechen. Dies gilt sogar für den bodenständigsten SVPler Blocher Antworten


Ruth Olloz

23.03.2010, 10:59 Uhr
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H.Bütz, 09.40: Artikel SZ, 22.03.10: MÜNCHEN - In München kann man jetzt schon einen Blick in die Zukunft werfen: Nur noch jeder 100. Jugendliche unter 20 spricht bairisch. So könnte sich das in ein bis zwei Generationen in ganz Bayern anhören, warnt der Förderverein Bairische Sprache und Dialekte. München wirkt als Ballungszentrum seit jeher eine Sogwirkung auf die Region aus. Verlorene Kultur! Antworten


Anita Beeler

23.03.2010, 10:30 Uhr
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@Heinz Butz. Mundart ist laut Forum-Regeln nicht erlaubt (siehe Instruktionen unter "Kommentar schreiben"). Kleine Einschübe in Dialekt scheint man allerdings zu Akzeptieren. Antworten


Domenico Albasini

23.03.2010, 10:13 Uhr
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Wenn ich mich richtig erinnere, ist die Schweiz seit dem Schengen-Abkommen verpflichtet, nur noch Hochdeutsch im Radio zu senden. Alles andere wäre diskriminierend. Oder bin ich mit meinen Informationen 5 Jahre zu früh? Antworten


heinz Butz

23.03.2010, 09:40 Uhr
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Mir fällt auf, dass kein einziger Kommentar in Dialekt geschrieben ist. Es scheint also so zu sein, dass die Schweizer das Schriftdeutsch doch beherrschen, aber den Dialekt halt nur sprechen. Schtimmts oder hanni rächt? Übrigens ein Bayer spricht auch Dialekt, genau so wie ein Kölner oder ein Brandenburger usw., das ist doch schön und macht Freude. Antworten


Luis Massond

23.03.2010, 09:11 Uhr
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@Alessandro Ghisletta, 22.03.2010, 15:35 Uhr: Ich bin damit einverstanden. Die SF und DRS Mitarbeiter bzw. Sprecher sollten aber nur aus der Schweiz stammen. Wie ist es bei ZDF, ARD, SAT, N24, n-tv, Pheonix, Vox, Pro7, mdr, nrw, swr, etc.? Antworten


Hans Moser

23.03.2010, 09:09 Uhr
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Jeder Deutschschweizer lernt Standarddeutsch in der Schule. Dass er diese Fremdsprache nicht unbedingt akzentfrei beherrscht macht gar nichts. Einem Holländer, Engländer, Franzose hört man es auch an, dass es nicht seine Muttersprache ist. @Giovanni Bernasconi Dann schauen Sie doch ihr TSI Fernsehen? Wenn Sie Mühe mit unserer Sprache haben, dann sollten Sie vielleicht nach I, oder D ziehen. Antworten


Günter Girnau

23.03.2010, 09:00 Uhr
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Wir sind etwa 4x im Jahr in der Schweiz zu Gast und wären schon sehr froh, wenn wenigstens die Wetternachrichten Meteo im Fernsehen in deutsch und nicht in Schweizerdeutsch gesendet würden. Gerade die Gäste/Touristen interessieren sich doch für die Wetternachrichten, werden jedoch von den Informationen ferngehalten, da sie die Dialekte nicht verstehen können. Freundliche Grüße Günter Girnau Antworten


leo schale

23.03.2010, 09:00 Uhr
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BRAVO @stefan dambach:Warum kommt es bei ALLEM,was ich zum Thema"deutsch/Deutschland"lese,zu diesen reflexhaft-beleidigten Einigelungs-Reaktionen?Deutsch gehört doch nicht uns Deutschen,sondern ist Verkehrsspr. v. 100 Mio. Menschen in Europa?Wie kann man einen nicht-veschriftlichten hochalemannischen Dialekt zum Nationalheiligtum erklären?Die Welt wartet NICHT auf die CH u. ihren komischen Dialekt Antworten


Peter Müller

23.03.2010, 08:54 Uhr
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Da wird noch berichtet, dass ein Schweizer in Deutschand unfähig war, einen verständlichen Vortrag auf Hochdeutsch zu halten.....und selbst dann wird nicht eingesehen, dass das was mit mangelnder Ausbildung der sprachlichen Kompetenz zu tun haben könnte. Beispiel: Christina Surer, Schweizerin, spricht D wie eine Deutsche...und was ist mit der Bundespräsidentin? Haarsträubend wenn die spricht... Antworten


Patrick Rohrer

23.03.2010, 08:34 Uhr
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Kaum zu glauben was man da lesen muss: "wer des schweizerdeutschen nicht mächtig sei könne den Sendungen nicht folgen...". Das ist bei jedem Sender in jeder Sprache, überall auf der Welt so! Schweizerdeutsch ist nun mal die hiesige Sprache und wer sich hier heimisch fühlen will MUSS diese Sprache verstehen. Wer es nicht will kann auf internationale Sender ausweichen, darf sich aber nicht beklagen. Antworten


Ruedi Lais

23.03.2010, 08:31 Uhr
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@Giorgio B. 22.3. 12:15: Auch wenn Sie Tessiner sind. Ihre Beschreibung der Dialektsituation in der Südschweiz stimmt nicht. Die lombardischen Dialekte ziehen sich rasch zurück. Nur noch 10% der Schulkinder sprechen sie, v.a. in den oberen Tessin-Tälern und in Ital.Bünden. Im Rest des ital. Schweiz ist der Dialekt die Haus- und Dorfsprache der Generation 50+ oder schon ganz verschwunden. Antworten


leo schale

23.03.2010, 08:30 Uhr
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Wann begreift endlich die CH, dass das CH-deutsch ein Dialekt ist? Nicht nur das CH-Deutsch-Idiom nervt langsam, sondern auch die weltfremde und biedere Art u. Weise dieses ewige Sprachen-Folklore-Getue. Hochsprachen zu lernen hat sehr viel mit Bildung zu tun - und davon mangelt es ganz offensichtlich vielen zu CH's. Insbesondere wenn man so manche Politiker Deutsch radebrechen bzw. stammeln hört. Antworten


Urs Holzapfel

23.03.2010, 00:55 Uhr
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@p.e.frisch:man darf erinnern,dass der grösste partner der ch-wirtschaft deutschland ist;da werden sie wohl nicht ernsthaft erwarten,dass man dort englisch mit ihnen spricht.das erinnert mich an einen urlaub am mittelmeer:da schlug eine schweizerin tatsächlich vor,dass sich deutsche,österreicher und schweizer auf englisch unterhalten.die frau wurde von allen entgeistert angeschaut,mehr nicht.... Antworten


Urs Holzapfel

23.03.2010, 00:46 Uhr
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wenn die deutschweizer den graben zwischen dem "deutschsprachigen" (muss man ja konsequenterweise in anführungszeichen schreiben) und den anderssprachigen teilen der schweiz noch grösser machen möchten,dann kann man nur dazu raten,noch mehr dialekt zu senden.das ist dann eine art sabotage von innen.bravo,weiter so! Antworten


Giovanni Bernasconi

22.03.2010, 23:11 Uhr
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Schwiizerduuuuuutsch hat am Radio und TV nichts zu suchen. Nachrichten, Wetter, Sport, usw muessen fuer alle verstendbar sein. Es ist mir nicht bekannt, dass am Welschen oder Tessiner Radiao und Fernsehen so ein Umfug (mit von der Billag einkassierten Geld) getrieben wird! Zeit das zu aendern. Antworten


Kurt Schwob

22.03.2010, 23:07 Uhr
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@Hans Moser 12.47 - Ihr Beispiel Luxemburg past wunderbar, aber anders, als Sie glauben: Letzebuergisch ist eine der drei offiziellen Sprachen, die anderen sind (Standard-)Deutsch und Französisch. Wir haben eine ähnliche Situation: Wir haben zwei Sprachen, nicht eine - warum sollten wir die Dach- und Kultursprache bei uns umbringen? Wir sollten den Dialekt pflegen und das Deutsche ebenso, Antworten


Ruedi Lais

22.03.2010, 22:45 Uhr
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@dambach: Ihr Appell ist ergreifend, die Realität leider anders: Junge Schweizer verschiedener Sprachregionen reden lieber "1000-Wörter-Englisch" miteinander als die obligatorisch gelernten Landessprachen. Unsere Dialekt-Plage zertrümmert den Mythos der schweizerischen Vier-Sprachen-Kultur noch weiter. So kapseln wir uns kulturell ab und retten unsere alten alemannischen Dialekte ja trotzdem nicht Antworten


anja drager

22.03.2010, 22:10 Uhr
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Aehm - als Deutschweizer ist das Schweizerdeutsche ja immerhin unsere Muttersprache. Schweizerdeutsche Muttersprache, deutschschweizer Radio, ergo: schweizerdeutsche Sendungen. Wo genau liegt das Problem? Antworten


Peter Ziegler

22.03.2010, 21:17 Uhr
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Als Südbadener habe ich die Schweizer früher um ihre Mundarten beneidet. Wir bekamen in den 50er-Jahren mit dem Rohrstock "Tatzen", wenn wir Alemannisch redeten. Grund: mehr als ein Drittel meiner Mitschüler kam aus Flüchtlingsfamilien aus Ostdeutschland, vor allem aus Ostpreussen. Im Elsass lernen heute marokkanische Händler Mundart, um auf dem Markt mit den Hausfrauen zu parlieren. Voilà! Antworten


René Riner

22.03.2010, 20:55 Uhr
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Ich bin damit einverstanden, dass am Radio die dafür geeigneten Sendungen in Mundart gesprochen werden. Nur sollte nicht jeder Sprecher seinen heimischen Dialekt in Extremis über den Aether bringen. Wenn z.B. ein Michael Brunner aus einem "Luzärn " ein " Luzääre" vorträgt, sträuben sich mir die Nackenhaare! Ich muss dann sofort den Sender wechseln. Solche Idiome sind einem Regionalradio vorbehal Antworten


Hans Schumacher

22.03.2010, 20:53 Uhr
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Ich empfinde das Schweizerdeutsch als eigene Sprache, als meine Sprache. Als ein Teil von mir, von meiner Identität. Es tut mir weh wie ich sehe wie sie mehr und mehr verschwindet. Ich verstehe nicht, dass in der Schule und Kindergarten nur noch Deutsch gesprochen wird. Das macht keinen Sinn. Wenn schon dann sollten wir auf Englisch umstellen. Antworten


Bernd Bund

22.03.2010, 20:42 Uhr
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Liebe Schweizer, schämt Euch nicht Eurer Mundart sondern betrachtet sie als Bestandteil Eurer Identität. Wer hier leben will, soll sich damit beschäftigen und wird merken, dass man auch Schweizerdeutsch verstehen lernen kann (wenn auch nicht unbedingt perfekt sprechen). Und gerade Radiosendungen bieten die Möglichkeit, sich in Ruhe zu Hause damit zu beschäftigen. Gruss e zugwanderte Deutschr Antworten


Lisa Tschudin

22.03.2010, 20:03 Uhr
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@johann kirchner, danke, ich habe das schon verstanden und bin auch nicht gegen die mundart. aber viele kinder im kindergartenalter wachsen zweisprachig auf (deutsch-englisch etc). wenn ich aber lese, dass man in der schweiz den kindern nicht mal hochdeutsch zumuten will, bleibt mir die sprache (ägsgüsi der dialekt) weg. Antworten


Hans Moser

22.03.2010, 19:59 Uhr
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@Marcel Küchler 18:14 Dem zufolge sprechen Sie - als guter Eidgenosse und Kenner unserer Bundesverfassung - den ganzen Tag Hochdeutsch, denn was nicht in der Bundesverfassung steht, existiert nicht, gell? Die Umfrage hat bestätigt: Nur 19% wollen mehr Hochdeutsch - Gott sei Dank! Diskussion beendet... Antworten


Heidi Meier

22.03.2010, 19:45 Uhr
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In welchem Land wohnen wir nochmal? Die verschiedenen Dialekte bereichern unsere Sprache und erweitern unser "Musikgehör" für Fremdsprachen. Es soll aber nicht verboten sein ein "Deuschsprachiges-Interview" mit einem Nicht-Schweizer zu geben und es darf auch mal was vorgelesen werden, was nicht Mundart ist. Vielfältigkeit versüsst das Leben. Antworten


Melanie Schuler

22.03.2010, 19:23 Uhr
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Warum nicht einfach darauf stolz sein, dass wir früh zwei Sprachen sprechen dürfen und das das Ohr für jede weitere Fremdsprache schult? Ich unterrichte Hochdeutsch an Kindergärten. Und die Kinder sprechen beides, Hochdeutsch und Schweizerdeutsch, weil die andere Kindergärtnerin Zürichdeutsch spricht. DIe Kinder haben mich noch nie darauf angesprochen, warum ich Hochdeutsch spreche. Kein Problem. Antworten


Erich Hofstetter

22.03.2010, 19:08 Uhr
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Zitat Thomas Oberholzer: "Wir sind Eidgenossen und sprechen Mundart." Was soll man da, gerade als Schweizer, noch sagen? Antworten


Gertrud Gaunt

22.03.2010, 18:32 Uhr
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Die verschiedenen Dialekten in der Schweiz macht das Land so einzigartig! Vielleicht sollten noch mehr Walliser, Glarner, Basler etc. zu Wort kommen. Ein kleiner Beitrag gegen die allumfassende Globalisierung. Nach dem Motto: klein aber fein. G. Gaunt Antworten


Kurt Aegeri

22.03.2010, 18:30 Uhr
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Für seine/ihre Integration ist meiner Ansicht nach jede/r selber verantwortlich und muss seinen Beitrag leisten. Beim Schweizer Radio geht es massgeblich auch um die Schweizer Identität. Und da gehören Mundarten nun mal dazu. Nachrichten & Co sind in Hochdeutsch zu verlesen. Antworten


Johann Kirchner

22.03.2010, 18:26 Uhr
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@Lisa Tschudin: Kleiner Hinweis an Sie. Es handelt sich hier ums Sprechen und nicht Schreiben. Übrigens, bitte, kein Problem, wenn Sie sich in Zukunft mit Innerschweizern, Wallisern und Bernern auf Hochdeutsch unterhalten möchten. Wir hindern niemanden daran, machen uns jedoch ganz sicher unsere Gedanken. Soll in einer liberalen Welt dann ja auch erlaubt sein. Antworten


Marcel Küchler

22.03.2010, 18:14 Uhr
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Man lese einmal Art. 4 der Bundesverfassung: "Die Landessprachen sind Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch." Von Mundart oder Schweizerdeutsch steht da gar nichts. Antworten


Mathias Imgrüt

22.03.2010, 18:12 Uhr
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@S.Dambach. Obwohl wir deutsche Dialekte sprechen, WECHSELN wir bei Bedarf vom Dialekt zur Hochsprache. Einen fliessenden Übergang wie in Deutschland kennen wir nicht. Da wir uns zu 100% im Dialekt ausdrücken können (z.B. wissenschaftl.Themen), kommen wir auch nicht in Situationen, wo Hochsprache zwingend wird. Deutscher Sprachraum hin oder her, für uns bleibt Hochdeutsch lediglich Schriftsprache. Antworten


Lisa Tschudin

22.03.2010, 17:59 Uhr
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herr oberholzer, moechte dass sich die anderen uns anpassen und die eidgenossen weiter ihre mundart sprechen. wir sind ja so ein wichtiges volk! ich als baslerin versestehe aber nicht alles im berner dialekt, wer muss sich hier anpassen? deutsch ist unsere muttersprache, und wir sollten diese sprache beherrschen, auch muendlich. uebrigens, kommentare in mundart werden hier auch nicht publiziert Antworten


Thomas Oberholzer

22.03.2010, 17:09 Uhr
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Wir sind Eidgenossen und sprechen Mundart. Die Deutschen und Österreicher sprechen ihr Hochdeutsch. Die Italiener Italienisch. Jedes Land spricht seine Sprache. Unsere ist Mundart und so soll es auch sein! Wir passen uns nicht andern an sondern die sollen sich uns anpassen. Und Tell hat nie existiert er ist eine Erfindung eines Deutschen. Eidgenossen sprecht Mundart!!! Antworten


Elisabeth Marti

22.03.2010, 17:09 Uhr
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Mundart unbedingt beibehalten, lieber noch mehr Mundartbeiträge als weniger. So bleibt die Dialektvielfalt erhalten. Schliesslich ist Mundart unsere erste Muttersprache, Deutsch ist die erste Fremdsprache. Hochdeutsch können wir ja nicht. Ein Freund von uns hielt in Deutschland einen hochdeutschen Vortrag. Aus dem Publikum kam eine Stimme: Bitte hochdeutsch. Seine Antwort: Kann nicht mehr höher! Antworten


stefan dambach

22.03.2010, 17:03 Uhr
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Warum kommt es bei ALLEM, was ich zum Thema "deutsch/Deutschland" lese, zu diesen reflexhaft-beleidigten Einigelungs-Reaktionen? Deutsch "gehört" doch nicht uns Deutschen, sondern ist Verkehrssprache von 100 Mio. Menschen in Europa? Wie kann man einen nicht-veschriftlichten hochalemannischen Dialekt zum Nationalheiligtum erklären, wenn die gleiche Nation auf Mehrsprachigkeit angewiesen ist? Antworten


Irene Bösiger

22.03.2010, 16:48 Uhr
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Ich finde es (als Zürcherin) auch fürchterlich, dass im Schweizer Fernsehen und Radio so viel Mundart gesprochen wird. Aber ich sage mir, das ist immer noch besser, als wenn die Moderatoren sich mit halsbrecherischer Unsicherheit in der deutschen Fremdsprache versuchen und dadurch noch mehr ins Stottern geraten und noch langsamer werden. Einschlafen tut man auch so schon früh genug. Antworten


Urs Zehnder

22.03.2010, 16:41 Uhr
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@ Nenninger: Sie haben völlig recht. Schon der Bundesbrief von 1291 ist in einem Hochdeutsch geschrieben, das sich besser liest, als was viele heutige Deutschschweizer schriftlich zu Papier bringen könnten. Aber nach dem dem "Einfall der Teutonen" und dem Verlust des Bankgeheimnisses ist das Reiten der Mundartwälle natürlich Balsam für die verloren geglaubte Volksidentität. Antworten


Lea Kretschmer

22.03.2010, 16:38 Uhr
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@Laura Decapitani: was spricht denn dagegen, Ihrem Kind Hochdeutsch beizubringen? Möchten Sie denn auch nicht, dass es Französisch, Italienisch oder Englisch lernt? Mir ist es viel lieber, wenn Ausländer erst mal etwas Hochdeutsch lernen, als direkt in die für sie ewig verhexte Mundart 'einzusteigen', man versteht sie dann wenigstens richtig und sie werden weniger oft hinterrücks ausgelacht. Antworten


Toni VONARBURG

22.03.2010, 16:31 Uhr
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Die mundart ist für ein nationales programm völlig ungeeignet. Die integration ist höher zu gewichten. Die lokalradios sollen meinetwegen die mundart pflegen. Bei Radio DRS wünsche ich auch keine exoten als sprecher. (Michael Brunner, etc.) mfg Toni VONARBURG Antworten


Adrian Wälti

22.03.2010, 16:18 Uhr
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Ein "Schweizerdeutsch" als solches existiert schlichtweg nicht. Aufgrund der reinen Mündlichkeit zerfällt es in eine Vielzahl stark divergierender Unterdialekte. Die in den verschiedenen Mundarten einheitlichen Wörter stammen fast ausnahmslos aus dem Hochdeutschen. In diesem Licht erscheint diese ganze Debatte hier - frei nach Roger Köppel - "völlig bizarr". Antworten


Tim Thommen

22.03.2010, 16:18 Uhr
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@Giorgio Baumann: Jetzt wo Sie's sagen... Ich habe natürlich beim ersten Kommentar "[IRONIE AN/]" vergessen, beziehungsweise kann ich zu schlecht Deutsch um einen Kommentar so zu formulieren, dass man merkt, dass ich es nicht ganz ernst meine. Antworten


Markus Gschwind

22.03.2010, 16:16 Uhr
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Warum wird hier denn nur wieder gegen " die Deutschen" diskutiert??? Es geht doch darum, dass es innerhalb der Schweiz eine nationale Einheit gibt, oder? D.h. dass Romands und Tessiner auch teilhaben können. Dass der Röschtigraben nur Ost => West durchgängig ist, aber nicht umgekehrt, liegt doch daran. Selbstbewusstsein und Nationalidentität kann nur entstehen, wenn ALLE am Kulturgut anteilhaben. Antworten


Volker Seer

22.03.2010, 15:55 Uhr
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@Hans-Peter Müller Zum Niederländischen ein paar Anmerkungen: Das ABN (allgemeen bekenende Nederlands) ist ein Kunstsprache, weil sich die Niederländer untereinander nicht verstanden. Die Flamen übernahmen es etwas später auch,ego ein Kompriss wie das Hochdeutsche. Nun das ABN kommt im Durchschnitt mit 600 verschiedenen Wörtern aus, das Deutsche mit ca 2.000. Antworten


Gion Risch

22.03.2010, 15:52 Uhr
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Die verschiedenen Mundarten werden weiterhin gesprochen, gut so! Ich wünsche mir eine differenziertere Diskussion. Bitte liebe D-CH, bedenkt mal, welche Mühe z.B. ein rätoromanisches Kind hat, perfektes Schriftdeutsch zu lernen - eine Selbstverständlichkeit für uns Rumantschs, wir haben keine Wahl! Dann stellen wir fest, dass vermehrt Mundart geschrieben wird (SMS. E-Mails etc.), wie verwirrend! Antworten


Laura Decapitani

22.03.2010, 15:52 Uhr
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wieso soll ich mein Kind zwingen, hochdeutsch zu sprechen, also ihm eine Fremdsprache aufzwingen, nur damit sich ein Ausländerkind integriert fühlt? Selbst mein Mann als Ausländer hat zuerst Schweizerdeutsch gelernt, ist doch das normalste der Welt! Antworten


Alessandro Ghisletta

22.03.2010, 15:35 Uhr
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Ich finde es wichtig, dass bei SF und DRS mehr Hochdeutsch gesprochen wird. Zumindest sollten alle Themen, die von nationaler Bedeutung sind, in der Sprache gesprochen werden, in der man auch verstanden wird. Z.B. auch allen "Arena"'s. Es scheint mir, dass die Diskussionen auch ein bisschen sachlicher verlaufen, wenn nicht die Stammtisch-Sprache benutzt wird. Antworten


Olaf Nenninger

22.03.2010, 15:34 Uhr
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Also Wilhelm Tell zumindest hat einwandfreies Hochdeutsch gesprochen, wie man bei Schiller nachlesen kann. Ich verstehe nicht, wieso sich die heutigen Eidgenossen mit der Sprache ihres Nationalhelden so schwer tun? Antworten


Hans-Peter Müller

22.03.2010, 15:33 Uhr
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@Kevin Klein lieber Herr Klein, ich halte ihre Aussage eher für eine Ausrede. Dass Deutsche in der Schweiz nicht mal versuchen, die Landessprache zu sprechen, hat eher mit Bequemlichkeit als mit "Respekt vor der Sprache" zu tun. Oder würden Sie wohl in einem Land in dem IHRE Sprache nicht verstanden wird auch in IHRER Sprache weiter sprechen, wohl auch aus Respekt nehme ich mal an... Antworten


Edi Äberhardt

22.03.2010, 15:25 Uhr
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@ Löschenkohl: "Schweizerdeutsch als Landessprache der Deutschschweizer" zeigt das ganze begriffliche Durcheinander bei dem Thema exemplarisch auf. Es handelt sich nicht um eine "Sprache", sondern um einen Dialekt. Und schon gar nicht ist es "Landessprache", diese heisst nämlich eindeutig "Deutsch" (siehe Bundesverfassung, Artikel 4). Ein Dialekt ohne Schrift ist wenn schon eine "halbe" Sprache. Antworten


Kevin Klein

22.03.2010, 15:17 Uhr
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Ich möchte den Schweizer sehen, der sich in den Mundarten Norddeutsch, Sächsisch, Hessisch oder Bayrisch ausdrücken könnte oder möchte! Ich lebe und arbeite hier, spreche aber kein Schwiezerdütsch - aus Achtung vor der Sprache. Es hört sich einfach gruselig an, wenn man es versucht und nicht richtig kann. Dann doch lieber Hochdeutsch, auch wenn man es den Traditionalisten nicht recht machen kann. Antworten


Erica Thomsen

22.03.2010, 15:16 Uhr
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Es gibt Zürcher-, Berner-, Basler-, Bündnerdialekten und was weiss ich noch mehr. Wetter und Nachrichten sollten in Schriftdeutsch gelesen (gesprochen) werden, sonst ist es egal. Da ich nicht zum TV.Sehern der Sendungen Jass, Musikstadet u.s.w. ist es eigentlich egal in welcher Dialekt gesprochen werden. Antworten


Stefan Bisig

22.03.2010, 15:05 Uhr
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In Frankreich, England, Spanien wurde die Sprache des Herrscherhauses (Langue d'oeil in Frankreich, Kastillisch in Spanien etwa) zur Nationalsprache durchgesetzt - tw. auch militärisch (Kreuzzug gegen südfrz. Albigenser). Im deutschen Sprachraum gabs das erst im Zug der Reformation bzw. der Reichsgründung 1870. und unsere Hochsprache beruht auf Mitteldeutschen Dialekten, da Luther daher stammt. Antworten


Hans-Peter Müller

22.03.2010, 15:03 Uhr
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@Peter Ballmer wussten Sie, dass gemäss Sprachforschungen erstens das Schweizerdeutsch über mehr Wörter als das Hochdeutsch verfügt und zweitens der Schweizerdeutsche Sprachstamm näher am Holländischen als am Hochdeutschen ist. Wenn Schweizerdeutsch also ein Dialekt sein soll, dann bestimmt kein hochdeutschstämmiger. Vielleicht sollte in Deutschland Türkisch auch zur Landessprache werden...... Antworten


René Hofstetter

22.03.2010, 15:03 Uhr
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1. Die digitalen Fernseh- und Radioprogramme aller vier Landessprachen werden fast flächendeckend über das ganze Land ausgestrahlt. Somit erledigt sich die Diskussion. 2. Schweizerdeutsch ist nicht Landdessprache, dennoch ist es Muttersprache so vieler. Deutsch scheint nur der kleinste gemeinsame Nenner. 3. Wir sehen ein: Die allermeisten Deutschschweizer beherrschen kein Deutsch. Antworten


Giorgio Baumann

22.03.2010, 15:00 Uhr
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@Thommen: Sie wiedersprechen sich. Ihre 2 Beitraege haben keinen Zusammenhang. @Galissonnière: Sie auch, was wollen Sie damit sagen?!? Es ist aber eigentlich egal, man sollte alles (aber alles!) auf Deutsch oder Dialekt umstellen. Im Tessin oder Romandie hat man solche Diskussionen nicht. Antworten


Hans Moser

22.03.2010, 14:51 Uhr
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@M. Gschwind "Gewöhnlich hört man in Luxemburg alle Sprachen gleichzeitig, sogar im selben Gespräch" -> was hingegen wiederum sehr schlecht für die Sprache ist. @P. Baumann Zuhause Dialekt sprechen und im Ausland Hochdeutsch, ist doch ganz normal, oder? Wer hochdeutsches Radio/TV braucht, kann ja unter sehr vielen deutschen Sendern auswählen, wo ist das Problem? DRS 1&3 in Hochdeutsch? Unnötig... Antworten


Alain Burky

22.03.2010, 14:49 Uhr
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Manchmal ist es auch eine Sache des "Verstehen-Wollens". Ich habe im Tessin auf der Post anstatt "francobolli" auch schon "timbra-posta" (analog "timbre-poste") bestellt, und laecheld Briefmarken bekommen ;-) Antworten


Werner Löschenkohl

22.03.2010, 14:48 Uhr
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Schweizerdeutsch ist und war schon immer die Landessprache der Deutschweizer und wird es auch bleiben. In Deutschland und in Österreich spricht eine Minderheit einen Dialekt. Der Rest finden die Mundart abwertend. In der Schweiz undenkbar oder unvorstellbar. Wenn ich als Schweizer mit einen Landsmann hochdeutsch sprechen würde, wäre ich in denen ihren Augen ein Fremder. Antworten


Marc Altheer

22.03.2010, 14:44 Uhr
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Weltfremde Ansichten hier teilweise. Wie kann man ernsthaft verlangen den eigenen Sprachgebrauch künstlich zu reduzieren nur wegen übertriebener Anpasserei und falsch verstandener Toleranz und Weltoffenheit. Die Schweiz ist ein Paradebeispiel für sprachliche Ausgewogenheit. Verschiedene Sprachen und Dialekte. Es klappt wunderbar. Wieso sollte man das ändern? Völlig hirnrissig... Antworten


Ruth Mörker

22.03.2010, 14:43 Uhr
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Das Schweizerdeutsche sollte unbedingt beibehalten werden. Mit dieser Sprache bin ich aufgewachsen. Wollen wir unsere Identität noch mehr verlieren? Es reicht doch schon, dass wir mit den Deutschen meistens Hochdeutsch sprechen müssen! Wir sind nicht in Deutschland - sondern in unserer vielfältigen Schweiz, auf die ich notabene immer noch stolz bin. Mit freundlichen Grüssen Ruth Mörker Antworten


Walter Kunz

22.03.2010, 14:38 Uhr
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Mit wenigen Worten ist der Schweizer ist erst dann ein richtiger Schweizer, wenn er durchwegs alle seine Eigenarten, Eigenheiten endlich aufgibt. So wie auch alle Anderen rund um uns herum tun. Antworten


Alain Burky

22.03.2010, 14:36 Uhr
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Chacun à sa façon. In der Romandie sagt man ja auch "huitante", in Belgien "octante" - und nicht "quatre-vingt" ... Antworten


Anita Beeler

22.03.2010, 14:35 Uhr
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@Peter Müller. Schwiitzerdütsch = Muttersprache (neurologisch bewiesen, politisch verneint!), Schriftdeutsch = Fremdsprache (ebenfalls neurologisch bewiesen!). Natürlich sind wir "langsam und ungelenk" in einer Fremdsprache die wir zum Glück (noch) nicht gezwungenermassen regelmässig anwenden müssen! Wie war das noch einmal mit der Arroganz? Unser Land, unsere Sprache(n). Antworten


Ursula Camenzind

22.03.2010, 14:20 Uhr
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Es liegt auf der Hand, dass sich am Beherrschungsgrad der deutschen Sprache in der Schweiz ein weiterer Zweiklassengraben öffnet. Eltern, denen die internationalen Berufschancen ihrer Kinder nicht egal sind, werden darauf drängen, dass diese ein möglichst einwandfreies Hochdeutsch lernen. Wer die Zukunft seiner Kinder eher innerhalb der Kantonsgrenzen sieht, ist mit der Mundart gut bedient. Antworten


Andreas Meister

22.03.2010, 14:18 Uhr
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Das Argument das Dialiekte die Idendität stärken, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Wer glaubt ohne Dialekt keine Identität zu besitzen, hat wohl eher andere Probleme. Was nützt die tollste "Dorf-Mentalität", wenn man 10 km entfernt schon nicht mehr verstanden wird? Antworten


Markus Gschwind

22.03.2010, 14:15 Uhr
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Jedes Land sollte eine in der restlichen Welt lernbare Schrift-und Hochsprache haben. Das "Schweizerdeutsch" kennt keine Schriftlichkeit. Dies ist aber für die Kommunikation und die Pflege der Sprache wichtig. Wenn es nicht Hochdeutsch sein soll (wie es viele Brüder und Schwestern nicht wollen), warum ist des dann nicht Französisch? Französisch ist die zweite Landesprache und bestens geeignet! Antworten


Peter Müller

22.03.2010, 14:07 Uhr
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@Hans-Peter Müller: Im Gegenteil, mein Vergleich hinkt überhaupt nicht. Es gibt sehr viele Norddeutsche die Platt beherrschen. Oder Kölner, die untereinander unverständliches Kölsch sprechen. Dennoch ist es wichtig, dass man beides flüssig beherrscht. Viele Schweizer brechen sich die Zunge ab, wenn Sie die Landessprache Deutsch sprechen. Das klingt dann langsam und ungelenk... Antworten


Markus Gschwind

22.03.2010, 14:07 Uhr
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@ Hans Moser, 12h47. Der Vergleich mit Luxemburg ist sehr interessant. Es hat, wie Sie schreiben, einen deutschen Dialekt zur Nationalspreche erhoben. Aber, was Sie nicht sagen, ist dass die Gesetzes- und Universitätssprache Französisch ist, und sozusagen alle Luxemburger fliessend Französisch sprechen. Gewöhnlich hört man in L. alle Sprachen gleichzeitig, sogar im selben Gespräch. Antworten


Peter Baumann

22.03.2010, 14:05 Uhr
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Ich halte den ganzen Mundart-Hype und staatlich geschützte Dialektreservate für fatale bildungspolitische Eigentore, die unsere angehend berufstätige Jugend frühzeitig unnötig in Rückstand bringen. Okay, für diejenigen deren Welt am Ausgang des Tals endet, mag das genügen. Für die anderen: Packt eure Koffern und geht euch die Welt anschauen! Antworten


Ursula Haass

22.03.2010, 14:03 Uhr
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Finde ich o.k., dass Dialket gesprochen wird. Wer in der Schweiz leben will, soll zumindest Dialekt verstehen lernen (und bitte erst sprechen, wenn er/sie es richtig kann). Dialekte sind Kulturgüter, die bestehen bzw. ausgebaut werden müssen (und Dialekt verstehen lernen hat natürlich auch etwas mit Integration zu tun). Antworten


Olaf Gunnarsson

22.03.2010, 13:56 Uhr
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An Radio und TV soll grundsätzlich nur Hochdeutsch gesprochen werden. Und zwar KORREKTES Hochdeutsch. Es hapert aber schon daran, dass es hierzulande (fast) niemand beherrscht. Unser von Helvetismen und Fallfehlern strotzendes "Schweizerhochdeutsch" ist schon beinahe Dialektsprache, die kaum ein Auswärtiger versteht! Antworten


Tim Thommen

22.03.2010, 13:55 Uhr
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@Giorgio Baumann: Muss ich eben nicht! Es ist in meinem eigenen Interesse, dass ich eine Information richtig verstehe und es ist auch meine eigene Verantwortung, dass ich mir eine Quelle aussuche, die dies gewährleistet. Französisch verstehe ich übrigens ausgezeichnet, Elsässisch auch. - Flämisch?! Müsst' ich, würd' ich! Schliesslich muss ich mich der Welt anpassen, nicht umgekehrt. Antworten


Roger Meier

22.03.2010, 13:55 Uhr
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Hallo!? Wir leben in der Schweiz, in der nunmal Schweizerdeutsch die Sprache ist (ich spreche von der Deutschschweiz). Wenn man die Nachrichten auf Hochdeutsch sendet, reicht es völlig aus. Anderssprachige Leute die sich richtig integrieren wollen, müssen sowieso Schweizerdeutsch lernen. Mit Hochdeutsch kommt man in Sachen Integration nicht sehr weit. Antworten


Peter Ballmer

22.03.2010, 13:47 Uhr
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@Werner Löschenkohl: Schweizerdeutsch soll kein Dialekt sein? Schweizerdeutsch ist sehr wohl ein Dialekt. Genauer gesagt ist Schweizerdeutsch nur der Sammelbegriff aller Dialekte in der Schweiz! Diese schweizerdeutsche Arroganz und Unwissenheit zu diesem Thema ist erschreckend. Antworten


Samuel Niedhard

22.03.2010, 13:47 Uhr
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@heidi meier: Der Unterschied zu Deutschland ist doch, dass dort - mit sehr wenigen Ausnahmen - klar ist, dass im Rundfunk Hochdeutsch gesprochen wird. Sie können von Flensburg bis Garmisch fahren und dabei Radio hören und immer alles verstehen. Kein Mensch käme auf die Idee, eine Diskussion anzuzuzetteln, ob etwa der Hessische Rundfunk nur noch auf Hessisch senden solle. (v.a.: WELCHES Hessisch?) Antworten


Roman Racine

22.03.2010, 13:46 Uhr
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Das Problem ist viel eher, dass im Schulunterricht zuviel Gewicht auf Grammatik gelegt wird und zuwenig darauf, mit seinen Landsleuten aus anderen Sprachregionen zu sprechen. Westschweizer sollten, anstatt jahrelang zu büffeln, wie man ein Telefongespräch auf Deutsch in indirekter Rede wiedergibt, üben, wie man mit einem Deutschschweizer ein Gespräch führt (und umgekehrt). Antworten


hans Moser

22.03.2010, 13:45 Uhr
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@U. Zangger Hamburg gehört(e) sehr wohl zum Niederd. Sprachraum - genauer gesagt zur "Untere Elbe"-Variante des Niederdeutschen. @W. Löschenkohl Tatsache ist, dass in Deutschland immer weniger Dialekt gesprochen wird - viele weil sie meinen Dialekte seien Minderwertig. @B. Fröhlich Hochdeutsch ist eine Fremdsprache, logisch dass wir diese nicht perfekt beherrschen wie unsere Muttersprache. Antworten


Luis Massond

22.03.2010, 13:44 Uhr
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Das Problem: Wer des Schweizerdeutschen nicht mächtig sei, könne «einem Grossteil der Sendungen auf DRS 1 nicht folgen»....... Ich höre gerne die "Espresso-Serie", "Ratgeber" etc. als Podcast. Ich notiere mir die Ausdrücke die ich nicht verstehe auf einem Blatt. Am nächsten Tag frage ich die Kollegen nach. Sie beantworten immer mit Begeisterung. Antworten


Elisabeth Hasler

22.03.2010, 13:42 Uhr
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Die Ansicht, die Mundartwelle fördere stets die Identität, stimmt so nicht. Kommt ein Kind ausserhalb seines angestammten Sprachkreises in KG/Schule mit viel Mundart, wird es nicht verstanden & oft gehänselt. Das wiederum nagt an seinem Selbstwertgefühl. Deswegen befürworte ich dort eher mehr Hochdeutsch, denn das umgekehrte hilft auch den bedrohten Dialekten nicht - es verleidet sie den Kindern. Antworten


Chrigu Meer

22.03.2010, 13:39 Uhr
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Wer kann in ein paar Jahren noch Mundartbücher lesen? Oder anders gefragt, wer kann es überhaupt noch? Kennt ihr überhaupt noch die schönen Mundartbücher aus dem Bernbiet oder dem Emmental? Diese Bücher erzählen viel über das Leben und Bräuche der Schweizer und erhält unsere Kultur in erinnerung. Antworten


Ernst Lobinger

22.03.2010, 13:36 Uhr
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Welch dumpfe Debatte. Wer nach seinem Schnabel reden will, soll es doch tun. Ich rede und denke auch Bayerisch. Ich hätte mir aber viele Schwierigkeiten und Mühen erspart, wenn ich zusätzlich mit Schriftdeutsch groß geworden wäre. So war es meine 1. Fremdsprache mit entsprechend langer Unsicherheit in Ausdruck und Rechtschreibung. Gönnt Euren Kindern diese Sicherheit (und die Welschen danken es). Antworten


Heinrich Baur

22.03.2010, 13:35 Uhr
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Mundart gegenüber einem Romand zu verwenden, ist ungefähr so zuvorkommend wie gelebtes bayrisch, oberschwäbsich, etc. gegenüber einem Hamburger. Diesen Umstand könnte man zwar korrigieren, wenn man beispielsweise die Mundart als Sprache definiert und konsequenterweise Deutsch in der Romandie als Fremdsprache zugunsten des ZH-Dialekts gestrichen würde. Man kann auf das rege Interesse gespannt sein. Antworten


Anne-Madeleine Galissonnière

22.03.2010, 13:28 Uhr
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@Giorgio Baumann: bei RSR oder TSR wird oft Patois gesprochen, was Deutschschweizer mit gewöhnlicher Schulfranzösischbildung natürlich nicht verstehen. Sprachen wandeln sich stetig und dieser Prozess wickelt sich immer schneller ab. Würde Ihnen eine Person aus der Zeit von 1600 einen Auftrag geben, so könnten Sie diesen, obwohl in 'Ihrem' Dialekt gesprochen, unmöglich verstehen und umsetzen. Antworten


Tanita Müller

22.03.2010, 13:19 Uhr
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@Werner Lüschenkohl: Schweizerdeutsch ist sehr wohl ein Dialekt. Ein allemannischer. Verstehen wir uns untereinander deshalb so schlecht? ;-) Antworten


Hans-Peter Müller

22.03.2010, 13:16 Uhr
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@Peter Müller: Lieber Herr Peter Müller, ich hoffe, es ist Ihnen klar, dass in Hamburg nur noch sehr wenige Menschen Plattdeutsch verstehen, geschweige sprechen. Plattdeutsch wird in der Regel von Holländern sehr viel besser verstanden. Ihr Argument hinkt gewaltig. Antworten


Livio Guilizzoni

22.03.2010, 13:11 Uhr
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Immer wieder erlebe ich, dass an Fortbildungen die Vortragenden in die Runde schauen und fragen: Däärf ik uf schwiizerdüscht rede? Und das nach 12 Jahren Schule und 5 Jahren Universität. Ganz klar an Schulen, Universität, Fernsehen und Radios, die ganznational senden, sollte das Schweizerdeutsch auf auf ein Minimum beschränkt sein. Antworten


Hans-Peter Müller

22.03.2010, 13:08 Uhr
Melden

Schweizerdeutsch ist unsere Sprache. Diese Sprache ist auch ein wichtiger Teil unserer Identität. Jedes andere Land verteidigt seine Sprache, warum wir nicht? Ich kenne kein Land, dass die eigene Sprache, zugunsten von Einwanderer angepasst hat. Menschen, die in der Deutschschweiz leben wollen, tun gut daran, Schweizerdeutsch zu verstehen und auch zu sprechen! Es würde vieles sympatischer machen. Antworten


Eric Wagner

22.03.2010, 13:07 Uhr
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Die vier offiziellen Amtssprachen sind Deutsch (sprechender Bevölkerungsanteil: 63,7 Prozent), Französisch (20,4 Prozent), Italienisch (6,5 Prozent) und Rätoromanisch (0,5 Prozent). Antworten


Rolf Iseli

22.03.2010, 13:03 Uhr
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@Peter.Balmer 11.46. Katalanisch, Gaellisch, Baskisch sind auch keine Landessprachen und trotzdem wird in diesen Sprachen gesendet. Kein Spanier versteht diese Ursprungssprachen und genau so sollten auch unsere Regionlasender verfahren. Man muss es nicht immer allen recht machen man kann zur Abwechslung auch mal zu seiner Herkunft stehen. Antworten


heidi meier

22.03.2010, 13:01 Uhr
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es wird in deutschland in den meisten gegenden auch nicht hochdeutsch gesprochen, sondern bayrisch, allemannisch, hessisch, sächsich ..... und so wie manche schweizer dialekte nicht überall in der ch verstanden werden, gehts vielen deutschen auch mit z.b. schwäbisch. oder wer versteht: oagnems bäbigs zwätschgagsels! = unangenehme klebrige zwetschgenmarmelade! Antworten


Werner Löschenkohl

22.03.2010, 13:00 Uhr
Melden

Schweizerdeutsch ist kein Dialekt. In der deutschen Schweiz sprechen alle Schweizer Deutsch und schreiben/lesen Schriftdeutsch. Dialekt spricht man in Deutschland und in Österreich von den untersten Schichten an aufwärts bis zum Schriftdeutsch. Antworten


Ulrich Zangger

22.03.2010, 12:59 Uhr
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@ H.Moser. Hambrug gehört nicht zum Niederdeutschen Raum. Das Plattdeutsch ist ein Dialekt, der im Westen von NRW noch stark gesprochen wird. @ R.Noser. Wieso sollen wie dieselbe Sprache als Einheitssprache nehmen wie es die Deutschen machen. Also wenn Einehitssprache Hochdeutsch dann im ganzen Land, also auch in Genf. Deutsch für Nachrichten und Meteo. Rest Dialeket als eigene Sprache!Gute Lösung Antworten


Björn Bjarnarson

22.03.2010, 12:58 Uhr
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"Wäre es nicht besser gewesen, wenn wir nur helvetisch sprechen? Helvetisch= Lateinisch, italienisch, französisch, rätoromansich und spanisch" Herr Willy: Helvetisch war ein gallischer Dialekt und damit eine keltische Sprache und hat mit Latein so viel zu tun wie mit dem Deutschen. In Anlehnung an den omnipräsenten Google deshalb: Meinten Sie: Italisch? Antworten


Giorgio Baumann

22.03.2010, 12:58 Uhr
Melden

@Hablützel: entweder sind Sie nur in Ascona oder Lugano sonst haben Sie vom Tessin keine Ahnung. Fahren Sie ein Mal nach Biasca, Airolo oder Bleniotal. Dann werden Sie sehen die Dialekte sind lebending wie noch nie und sind sehr, sehr verschieden im ganzen Tessin. Das was Sie mit Lombardisch beschreiben ist Italogallisch und dient als "Hauptdialekt" damit sich die Leute verstehen. Ein Tessiner. Antworten


Edith Haupt

22.03.2010, 12:57 Uhr
Melden

Irgendwann soll dann wohl in der Romandie und im Tessin auch noch hochdeutsch gesprochen werden? Antworten


Alois Gwerder

22.03.2010, 12:57 Uhr
Melden

Die deutschsprachige Schweiz gehört zum deutschen Sprachraum, genauso wie die Schweiz zu Europa gehört. Im Unterschied zu den Deutschen (mit ihren zahlreichen Dialekten) haben die Schweizer aber grosse Probleme mit der einheitlichen Schriftsprache, genauso wie sie Probleme mit dem europäischen Einigungsprozess haben. Irgendwie symptomatisch, meine ich. Antworten


Walter Preisig

22.03.2010, 12:54 Uhr
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Unsere Sprache ist Schweizerdeutsch, in jeder Region etwas eingefärbt. Die Italiener und Spanier akzeptierten dies, ebenso die Kosovaren und Türken, wenn auch nicht so perfekt. Scheinbar glauben jetzt einige Deutsche und Schweizer "Oberanpasser", dass dies schlecht ist und wollen "ums verrecken" so einen preussischen Einheitsbrei". Antworten


Bert Hermann

22.03.2010, 12:53 Uhr
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Als Deutscher Rückgänger ist mir dies ziemlich gleich. Der jeweilige Dialekt ist ok. Das Problem ist, dass Deutschschweizer mühsam das Schriftdeutsch in der Schule lernen und das Hochsprachdeutsch zu über 90% ein Leben lang nie beherrschen. Gerade das Beherrschen einer gesprochenen Sprache ist aber wichtig, um Pointen, Witze, Ironie usw. richtig zu verstehen und damit spielen zu können. Schade! Antworten


Walter Steurer

22.03.2010, 12:52 Uhr
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Wäre es nicht schön auch als Deutschschweizer/in seine/ihre offizielle Landesspache voll beherrschen zu können, die wunderbare Schweizer Literatur nich wie eine fremdsprachige lesen zu müssen und sie auch emotional aufnehmen zu können,...die Alternative, z.B. ein standardisiertes Schweizerdeutsch auch als Schrift- und Landessprache einzuführen würde wohl völlig in die kulturelle Isolation führen. Antworten


Joe Stojanovic

22.03.2010, 12:51 Uhr
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Als einer, der viel im ausland arbeitet gibt es nichts schöneres als nach Hause zu kommen und so richtig "Bärnere". Schweizerdeutsch ist unsere Sprache und die müssen wir erhalten, insbesondere die Dialekte. Sei es Basler, Walliser, Züri oder Bärn, dies macht die Schweiz aus. Antworten


Hans Moser

22.03.2010, 12:47 Uhr
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@Peter Müller 11:45 Ihr Vergleich hinkt: Plattdeutsch ist in Hamburg so gut wie ausgestorben, während Schweizerdeutsch hier unangefochten Sprache Nummer 1 ist. Übrigens: Sprache kommt von SPRECHEN und nicht von schreiben. Jene Deutschschweizer welche Minderwertigkeitsgefühle haben, sollten sich mal Luxemburg anschauen. Dieses Land hat seinen deutschen Dialekt zur offiziellen Staatssprache erhoben! Antworten


Lisa Tschudin

22.03.2010, 12:46 Uhr
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sicher soll im kindergarten schweizerdeutsch gesprochen werden, aber es waere sicher nicht schlecht auch etwas hochdeutsch einzubeziehen. Das gesprochene hochdeutsch vieler schweizer ist fast laecherlich und viel zu langsam. Antworten


Lukas Tschopp

22.03.2010, 12:45 Uhr
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Soll jeder so sprechen wie ihm der Schnabel gewachsen ist, so nach dem Motto pro Spezia rara, Biodiversität oder Menschenrecht. Meistens ist die Aussage sowieso nicht relevant, so wie etwa meine. Antworten


Werner Wittmann

22.03.2010, 12:44 Uhr
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"Wüw vüw zvüüw Müuch fürs wüwdi Müuidäär prucht wird..." das versteht wirklich fast niemand. Einerseits verlangen wir in der Deutschschweiz von einbürgerungswilligen Ausländern, dass sie perfekt deutsch sprechen - anderseits erschweren wir ihnen mit unseren diversen Dialekten das Erlernen. Darum soll in TV und Radio ein sauberes und verständliches Hochdeutsch gesprochen werden. Antworten


Gianin May

22.03.2010, 12:42 Uhr
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Wenn es zur Integration gehören soll, dass Ausländer mind. 1ner Landessprache, welche nicht Hochdeutsch ist, sprechen und verstehen können, dann braucht es kein Hochdeutsch in den Radios. Wieso soll ein deutschschweizer Radio in französisch senden? Hallo, die haben sicherlich ihre eigenen Radios und wohl kaum in Hochdeutsch oder Dialekt. Antworten


Jean Sandt

22.03.2010, 12:41 Uhr
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Schweizerdeutsch ist eine schöne Sprache und es lohnt sich, sie zu erhalten. Leider wird sie aber von allen möglichen politischen Bewegungen für die eigenen Zwecke ge(miss)braucht. Ob nun Studien dagegen oder Nationalgeschrei dafür ist unwichtig. Es gehört zur Identität der Deutschschweitzer und sollte als Teil der Kultur geplegt werden, aber nicht auf Kosten der anderssprachigen Schweizer Antworten


Wolfgang Hürlimann

22.03.2010, 12:41 Uhr
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Unsere Muttersprache ist Dialekt und nicht Hochdeutsch. Im Rundfunk und in Television sollte vermehrt Dialekt gesprochen werden. Dass nicht jeder jeden Dialekt mag ist nur menschlich und gehört zum kulturellen Diskurs. Sendungen die von nationaler Bedeutung sind (Bespiel Politdiskussionen etc.) können auch auf Schriftdeutsch diskutiert werden. Sprache ist Kultur ist Identität ist Mundart! Antworten


Stefan Heimers

22.03.2010, 12:40 Uhr
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Das Problem ist ein ganz anderes: Die Sender in Deutschland moderieren zu wenig im Dialekt. Würden sie dort von Kind an im Radio an die verschiedenen Dialekte gewöhnt wie bei uns, hätten sie auch kein Problem in der Schweiz. Antworten


Stefan Studer

22.03.2010, 12:40 Uhr
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Wer in der Romandie oder im Tessin sieht sich Sendungen auf den Deutschweizer Kanälen an. Niemand. Das gleich ist bei sehr vielen Migranten zu sehen, die haben ihre eigenen TV-Sender und interessieren sich Null dafür ob Hochdeutsch oder Schweizerdeutsch gesprochen wird. Schweizerdeutsch ist sprach-/neuro-wissenschaftlich eine eigene Sprache. Sie sollte endlich offiziell anerkannt werden. Antworten


Sven Müller

22.03.2010, 12:39 Uhr
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Schweizerdeutsch ist unsere Umgangsprache und soll auch gesprochen werden. Sollte der Deutschschweizer seinem andersprachigen Landsmann begegnen ist es nur Anstand und zeigt respekt ggü dem andern sofort die schriftsprache zu gebrauchen. Nachrichten am Radio in schriftdeutsch und für den Rest soll ein gesundes Gleichgewicht. Die Polemik um die "richtige Sprache" verstehe ich nicht ganz.... Antworten


Tino Etter

22.03.2010, 12:39 Uhr
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Wir sprechen Dialekt und schreiben Schriftdeutsch (nicht zu verwechseln mit Hochdeutsch). So ist das nun mal hier im deutschsprachigen Teil unseres Landes. Mit Ausländern die hier ihr Geld verdienen wollen spreche ich nur Mundart (mit Touristen und Gästen gerne auch Schriftdeutsch). Mit den Romands und Tessinern selbstverständlich Schriftdeutsch - das gehört sich so. Es geht hier um Integration. Antworten


Claudio A. Engeloch

22.03.2010, 12:38 Uhr
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Dialekt schafft wahrlich Identität und lässt zudem meist eine emotionalere Kommunikation zu, als dies ein aufgesetztes Hochdeutsch je tun kann. Auch sprachliche Finessen lassen sich besser kommunizieren - Mani Matter lässt grüssen. Aber die grassierende Verbotitis wird es wohl auch hier schaffen, den gesunden Menschenverstand auszuschalten und einen behördlich verordneten Sprachkodex vorzugeben.. Antworten


Andrea Basler

22.03.2010, 12:35 Uhr
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@ Heinz E. Müller: Wieso glauben Sie wohl, ist nicht einmal die Homepage der SVP in Schweizerdeutsch geschrieben? Vielleicht weil man der (natürlich absurden) Ansicht ist, die dort geäusserten Meinungen seien auch über den Stammtisch hinaus von Interesse? Schweizerdeutsch gehört in Villiger-Kiel-Rauch-geschwängerte Quartierbeizen. Im richtigen Leben ist damit kein Blumentopf zu gewinnen. Antworten


Hans Hablützel

22.03.2010, 12:34 Uhr
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Schade übrigens, dass im Tessin und in der Welschschweiz fast kein Dialekt (ein alpines, sehr französisch klingendes Lombardisch im Tessin; in der Welschschweiz ein galloromanischer Dialekt) mehr gesprochen wird, sondern eben hauptsächlich ein allenfalls noch leicht lokal gefärbtes Italienisch bzw. Französisch. Antworten


Rudi Meier

22.03.2010, 12:33 Uhr
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"Schweizerdeutsch" gibt es gar nicht. Es gibt X Dialekte und leider ist eine Germanisierung dieser festzustellen. Vor allem bei den privaten Radio- und TV-Stationen ist der Dialekt gespickt mit Verhochdeutschungen (ZH z.B. "lärne" statt "leehre"). Habe nichts gegen Dialekt an Radio und TV aber es muss einwandfrei sein. Lieber Nachrichten auf Hochdeutsch als miese Uebersetzungen. Antworten


Michael Mann

22.03.2010, 12:32 Uhr
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Das ist eine Kulturfrage - und die Kultur macht uns Menschen aus. Daher sollte man zu seiner Kultur stehen und fördern. Dazu gehört ganz selbstverständlich die Mundart. Integration, die niemand in Frage stellt, ist keine Einbahnstrasse. Antworten


Ruedi Noser

22.03.2010, 12:31 Uhr
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Nur zur Information: Schweizerdeutsch ist keine Landessprache der Schweiz! Und: Die Deutschen haben auch Mundarten/Dialekte. Auch sie lernen im Kindergarten und in der Schule Hochdeutsch, damit sich ein Hamburger mit einer Passauerin verständigen kann. SchweizerInnen, die nach Deutschland kommen, erwarten selbstverständlich, dass man Hochdeutsch mit ihnen spricht und nicht den lokalen Dialekt. Antworten


Barbara Stucki

22.03.2010, 12:31 Uhr
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Mundart ist unsere Identität hier und wer die untergraben will, begeht nur Verwirrung oder gar Verrat. Jeder findet in seiner Sprache heute Sender, wenns ihm hier nicht passt, aber Integration muss sein. Nach der x-ten lächerlichen "Rechtschreibreform" ist sowieso nichts mehr klar in Hochdeutsch. Besser einfach wie der Schnabel gewachsen ist, Hauptsache, man versteht, was gemeint ist. Antworten


Markus Altdorfer

22.03.2010, 12:31 Uhr
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Schweizerdeutsch ist de facto eine eigene Sprache und Teil unserer Identität und Kultur. Daher sollte es wo immer möglich gesprochen und unterstützt werden. Aber natürlich soll man Nachrichtensendungen auf hochdeutsch bringen damit auch nicht-Schweizerdeutsch-sprechende Menschen informiert sind. Im Kindergarten soll ausschliesslich Dialekt gesprochen werden. Rein aus Vernunft schon. Antworten


Albert Willy

22.03.2010, 12:28 Uhr
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Wäre es nicht besser gewesen, wenn wir nur helvetisch sprechen? Helvetisch= Lateinisch, italienisch, französisch, rätoromansich und spanisch Antworten


urs meier

22.03.2010, 12:28 Uhr
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Vorallem sollten viele Schweizer mehr Rücksicht auf nicht schweizerdeutschsprechende Leute nehmen. Wer im Ausland Deutsch lernt versteht nicht automatisch Schweizerdeutsch. Einfach anzunehmen das Schweizerdeutsch vom Gegenüber verstanden wird ist für mich recht komisch und zeigt wahrscheinlich wie engstirnig die Leute hier teilweise sind. Antworten


Renate Straub

22.03.2010, 12:24 Uhr
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Weit mehr nervt, wenn sich die DRS-ModeratorInnen in ihrem grauenhaften Bühnendeutsch üben. Da muss man schon mal weghören, wenn ein Vorgang aus Abländschen in ach so raffiniertem Hochdeutsch vorgebetet wird, als käme der Bericht aus Hannover. HIER kommt der Komplex vieler Deutschschweizer Radiomacher aufs Lebendigste zum Ausdruck, den sie gegenüber unseren Freunden aus dem grossen Kanton haben. Antworten


Daniel Wüthrich

22.03.2010, 12:23 Uhr
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Die Kommentare enthalten viele Schreibfehler. Es ist mehr als empfehlenswert die deutsche Hochsprache in der Schweiz zu fördern um die Orthographie und den Ausdruck zu üben. Antworten


Bruno Fischer

22.03.2010, 12:22 Uhr
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Ludwig Thomas Lausbubengeschichten müssen demnach einen neuen Titel bekommen-> siehe Bild oben ; freche Jungengeschichten? Und auch der Duden muss demnach neu geschrieben werden... Die Sprache unseres Landes ist nun einmal geprägt von vielen verschiedenen Dialekten. Diese sollen auch gepflegt werden. Die Nachrichten dürfen schon auf hochdeutsch sein. Der Rest so wie der Schnabel gewachsen ist. Antworten


Daeni Wermelinger

22.03.2010, 12:21 Uhr
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Wenn ich CH-Radio möchte ich dass diese im Dialekt reden. Dasselbe gilt für das SF. Import-Spielfilme jedoch geniesse ich in der jeweiligen Original-Sprache falls nötig mit untertiteln. Die Mundart ist meine Umgangssprache, mit dem Hochdeutsch kann ich mich überhaupt nicht identifizieren. Hochdeutsch am Radio und TV auf CH-Sendern geht gar nicht! Ausnahme: Nachrichten und Wetterbericht. Antworten


Andreas R. Schulthess

22.03.2010, 12:21 Uhr
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Dialekt ist absolut in Ordnung. Hingegen stört mich, wenn immer mehr Moderatoren in Nachrichtensendungen oder hochdeutschen Ansagen z.B. aus zwanziG ein zwaniCH. Es gibt auch ein Schweizer Hochdeutsch, und diese Eigenart sollten wir pflegen. Die Oesterreicher machen's uns vor. Antworten


Agnes Stöckli

22.03.2010, 12:20 Uhr
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Ich kann mich viel schneller mit Schweizerdeutsch verständigen als mit Hochdeutsch, dass ist einfach eine Fremdsprache, wenn nicht mal die Deutschen sich einig sind was ist jetzt Hochdeutsch genau und was ist Deutscher Dialekt. Antworten


Cerny Kern

22.03.2010, 12:20 Uhr
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Wenn wir uns immer den Leuten anpassen, die uns nicht verstehen können oder wollen, werden genau diese Leute auch niemals lernen, unsere Sprache zu verstehen (sprechen müssen sie unsere Sprache ja nicht können, da wir die deutschen Dialekte meistens sowieso verstehen). Wir sollen endlich zu unserer Identität stehen. Wir sind "Schwiizer" und keine Deutschen oder Österreicher! Antworten


Mark Keller

22.03.2010, 12:20 Uhr
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Radio- und Fernsehprogramme können nicht für alle Sprachregionen verständlich gestaltet werden. Es müsste sonst viersprachig gesendet werden, und die Zuhörer und Zuschauer würden wohl kaum sowas hören wollen. Wir sprechen nun mal Allemannisch was zum Oberdeutschen gehört. Das hat auch in Radio und Fernsehen seine Berechtigung. Hauptnachrichtensendungen sollten jedoch in der Dachsprache erfolgen. Antworten


Ulrich von Freienberg

22.03.2010, 12:18 Uhr
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Wer seine Identität an einer Sprache festmacht, klebt an einer Äusserlichkeit und verfällt schnell ins Provinzielle. Unser (schriftlich inexistentes) Schweizerdeutsch ist keine "Sprache", sondern eine eunuchische "Mundart". Wenn sich Oberaargauer a tout prix von Zürcher Unterländern unterscheiden wollen, belegt das nur ihren engen Welthorizont. Identität kommt aus unseren Gedanken und Zielen! Antworten


Stefan Hunzker

22.03.2010, 12:18 Uhr
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Da die Westschweizer und Tessiner Sender auch nicht auf Deutsch senden, bleibt mir der Sinn von Sendungen in einer Fremdsprache (Hochdeutsch) für die Deutschweiz schleierhaft. Es ist ja in der Schweiz auch nicht unmöglich Dialekt verstehen zu lernen, ohne diesen selber zu sprechen. Ansonsten empfinde ich Schweizerdeutsch als Teil der Heimat und dies soll bei den regionalen Sendern auch so bleiben Antworten


Ruth Olloz

22.03.2010, 12:16 Uhr
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Zitat Martin Walser, De., v.20.03.2010, bazonline: "Wir sprachen reines Alemannisch. Mundart. Heute ist diese freilich bedroht, eigentlich sprechen nur noch die Handwerker Alemannisch. Deswegen ist die Schweiz für mich ein Sprachheimatland." Ausser Nachrichten(Dossier)+Verkehrsmeldungen wird alles in Mundart gesendet. Damit der Dialekt nicht verloren geht, ist es ok, mehr in Hochdeutsch aber auch. Antworten


Martin Keller

22.03.2010, 12:15 Uhr
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Da sieht man, wie weit man es mit einem Staatsradio und Fernsehen bringt. Nichts als teure Studien und akademische Diskussionen, die nichts bringen. In der Schweiz spricht man Schweizerdeutsch und kein Hochdeutsch! ist das so schwierig zu verstehen? Was versuchen und diese Beamten und Politiker wieder einzubrocken? Lösung: Kein Staats Radio- und Fernsehen mehr = keine Gebühren = keine Probleme! Antworten


Giorgio Baumann

22.03.2010, 12:15 Uhr
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@ Thommen. Die Romands muessen nicht langsamer sprechen, Sie muessen die Sprache besser koennen. Immerhin ist es Franzoesisch und kein Dialekt das man noch dazu lernen muss. Mich nervt nur diese Mischung aus Nix, die Leute koennen weder noch. Junge die vielleicht in 20 Jahren Geschaeftsmaenner/Frauen sein werden sind nicht in der Lage einen Satz korrekt aufzubauen und der Wortschatz ist miserabel. Antworten


Erich Hofstetter

22.03.2010, 12:13 Uhr
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In Radio und Fernsehen soll Hochdeutsch gesprochen werden. Allein deshalb, weil gewisse Dialekte unerträglich klingen. Für Fremdsprachige ist der Dialekt schlicht nicht zumutbar. Antworten


Carlo Pfund

22.03.2010, 12:12 Uhr
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Wir sind in der Schweiz auf den Tourismus angewiesen. Die Konkurrenz ist stark. Wir muten es aber unseren Gästen zu, an der Tageschau in Mundart herauszufinden, wie das Wetter wird. Das gelingt den meisten nicht. Am Radio ist die Verständlichkeit der Dialekte auch für Schweizer nicht gesichert. Vor allem wenn ein St. Galler einem Berner zuhören muss. Mundart in den Medien generell abschaffen ausser für spezielle Sendungen! Antworten


Alex Fankhauser

22.03.2010, 12:12 Uhr
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@B. Eichenberger: stimmt, das Tessin könnte der Restschweiz als Vorbild dienen. Allerdings können die Tessiner viel besser italienisch als der durchschnittliche Deutschschweizer deutsch kann. Antworten


Ulrich Zangger

22.03.2010, 12:11 Uhr
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@ l.mayer. Sie sehen die Realität 180 Grad falsch. Zuerst war der Dialekt! Deutschland wollte dann eine einheitliche Sprache. Es war lange nicht klar, ob dies Nieder- oder Hochdeutsch wird. Es wurde Hochdeutsch. Niederdeutsche Dialekte wie Holländisch etablierten sich selbständig. Andere niederdeutsche Dialekte wie Blattdeutsch kämpfen. Hochdeutsche Dialakte wie Schweizerdeutsch sollten überleben! Antworten


Markus Frey

22.03.2010, 12:11 Uhr
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Es sollte nicht "entweder oder" sondern "sowohl als auch" heißen. Ganz ehrlich: ich habe (ebenso wie meine Frau, die Deutsche und im Übrigen Lehrerin ist und meine deutschen Freunde) über Hochdeutsch im Kiga nur gelacht und den Kopf geschüttelt. Wichtig wäre es aber, in Schule und Ausbildung die Leute fitter in Hochdeutsch zu machen. Z.B. damit, dass viel mehr Referate gehalten werden müssten. Antworten


Patrick Castelberg

22.03.2010, 12:07 Uhr
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Vermutlich wird schweizderdeutsch von vielen nicht als Sprache anerkannt, da es keine verbindliche Rechtschreibung gibt (oder gibt's das?). Nachrichten von mir aus in hochdeutsch (ist ja schon so) und die nachfolgenden Informationssendungen in Dialekt. Wenn auf DRS1/3 nur noch hochdeutsch gesprochen würde, dann würde ich ausschliesslich Regio-Sender hören. Antworten


Claude Mages

22.03.2010, 12:06 Uhr
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Das Problem mit dem Mundart ist es dass es eine ganz andere Sprache als Deutsch ist. Sie kommen in die Deutsch Schweiz als Welscher mit 5 bis 6 Jahre Deutsch in der Schule, verstehen sie nicht einmal die Zahlen. Zwo, drü, fufz oder arbeiten=schaffen, Treppe=Stege, nach oben=ufe, Kuchen=düle, dünne, Kamm=Strell. Mann sollte vielleicht bei Deutsch lernen uns auf diese Unterschiede aufmerksam machen Antworten


Hweinz E. Müller

22.03.2010, 12:05 Uhr
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In der Deutsch-Schweiz soll und muss Dialekt gesprochen werden! Es fehlt gerade noch, dass wir den grossen Einwanderungswellen aus Deutschland unsere Heimatrsprachen ofern sollen. Wir können uns nicht genug von dem Deutschtum abgrenzen, wenn wir nicht unterwandert werden wollen. Wer hier Schweizern die Arbeit wegnehmen will, soll gefälligst die hier üblichen Sprachen lernen! Antworten


Stefan Bisig

22.03.2010, 12:04 Uhr
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Kleine Frage: Wie gross ist denn der Anteil, die in der Welschschweiz oder im Tessin DRS-Sender hören und die nicht schweizerdeutsch können? Und ehrlich gesagt: Nach zehn Jahren Französisch-Unterricht verstehe ich ebensowenig, was die Moderatoren von Couleur 3 ins Mikro nuscheln. Antworten


Carmen Müller

22.03.2010, 12:03 Uhr
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Ich frag mich echt wo wir leben. Wir sind doch NOCH in der Schweiz oder? Warum also die Frage? Wir reden hier in der Deutschschweiz nunmal schweizerdeutsch. Also auch im Radio, TV und vorallem im Kindergarten. In England redet auch keiner die Sprache der anderen damit jeder es versteht. Also lernt unsre Landessprache (n) ! Antworten


Hannes Meuchler

22.03.2010, 12:03 Uhr
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Wir sprechen also alle einen Dialekt und nur ca. 4000 Einheimische 'beherrschen' alle 4 Landessprachen. Es liegt hoffentlich nur daran, dass wir uns oft nicht verstehen ;-) Antworten


Marcel Ehrhard

22.03.2010, 12:02 Uhr
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Wo es ziemlich, für ein Land das doch sehr auf Tourismus setzt, am Platz wäre ein anständiges Hochdeutsch zu verwenden, wäre Meteo auf SF. Was da abgeht ist Haar sträubend, verschlimmert durch neu erfundene Ausdrücke die zwar nach Mundart tönen aber nur die Originalität des Präsentors beweisen soll. Nachrichten etc. die auch HörerInnen anderer Muttersprache interessieren bitte in Hochdeutsch Antworten


rolf kuhnert

22.03.2010, 12:02 Uhr
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Es ist nicht das kleinste Problem, wie einige hier meinen. Man denke an die Intergrationswilligen, die eben die ersten Schritte der Verständigung suchen. Die meisten Dictionnaire sind nun mal in Hochdeutsch. Oder an die Touristen, die vestehen im TV sicher bestens das Meteo-Deutsch wie "chutte", "chüel", "miud" usw. Antworten


marco lardi

22.03.2010, 12:02 Uhr
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Identität fördern oder Integration? Integration der Deutschen invasion? Wir Schweizer sind Weltmeister im Integrieren, nur haben wir (zu 95 die Politiker) verlernt zu unserer Herkunft zu stehen, lieber adaptieren wir die anderen anstatt unser Wurzeln (auch schweizterdeutsche Sprache) zu fördern. Antworten


Bojan Antonovic

22.03.2010, 12:01 Uhr
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Es ist einfach, wenn man sich Europa anschaut: Die Schweiz hat die falsche Nationalsprache. Statt Hochdeutsch müsste ALLES in einem -standardisierten- Schwizerdütsch sein! Also auch Gesetze. Die Romands und Tessiner würde Schwizersdütsch lernen. Hochdeutsch wäre erste Fremdsprache (in Slowenien und Mazedonien lernt man Serbisch wieder privat), Englisch zweite, Französisch dritte. Antworten


Ernst Lobinger

22.03.2010, 12:01 Uhr
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Die Holländer waren konsequenter und haben aus ihrem friesischen Dialekt eine (Literatur-)Sprache gemacht. Die altvorderen Schweizer sind diesen Weg (bewusst?) nicht gegangen. Sie hatten scheinbar nicht die Berührungs- und Identitäts-Ängste ihrer Nachfahren. Es ist schon seltsam: Alles was nicht Westschweiz und Tessin ist, definiert sich als "Deutschschweiz", distanziert sich aber kräftig davon. Antworten


Walter Kunz

22.03.2010, 12:00 Uhr
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Nun auch das noch für viel Geld unsere Muttersprache unseren eigenen Dialekt unnötig ja sogar sträflich fremden Zwängen anzupassen. Wie so nicht endlich umgekehrt. Sind denn unsere Eigenheiten wirklich nur noch gerade für alle unmöglich erzwungenen Anpassungen gut und recht. Antworten


A. Müller

22.03.2010, 11:59 Uhr
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Eigentlich ist es einfach, wer Integriert werden will, lernt Schweizerdeutsch. In anderen Ländern wird das Radio und Fernsehprogramm auch nicht in Fremdsprachen gesendet. Es geht eher darum das wir unsere Identität in Richtung Deutschland abgeben anstatt etwas mehr Selbstbewustsein an den Tag zu legen. Es tönt nähmlich Vollidio... wenn der Berhard Russi CH spricht udn Hüppi nicht. Antworten


Stefan Heimers

22.03.2010, 11:59 Uhr
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Im Bild hat es einen Fehler: Verchrugele heisst zerknüllen, nicht zerknittern. Letzteres wäre "verrumpfle". Antworten


Sepp Zehnder

22.03.2010, 11:58 Uhr
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Hochdeutsch im Kindergarten, wenn ich nur schon daran denke was das für ein Blödsinn ist. Die Kinder sollen unsere Dialekte sprechen, das ist unsere Kultur und unsere Identität. Alle anderen sollen sich gefälligst anpassen,wir sind hier in der Schweiz, in unserer Heimat.Wem das nicht passt kann ja gehen! Antworten


Jeannette Lutz

22.03.2010, 11:58 Uhr
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Ich z.B. lebe in der Region von Valencia, hier spricht man valencianisch und nicht kastillisch (sprich spanisch). Also, die beiden regionalen TV-Sender sowie auch die regionalen Radiokanäle senden alle in valencianisch, in Katalonien (Region Barcelona) gilt dasselbe: katalanisch. Nun entweder gebe ich mir Mühe es einigermassen zu verstehen oder ich schalte auf einen spanischen Sender um. Antworten


Adolf Schoch

22.03.2010, 11:57 Uhr
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ich will auch eine Luftikusstudie machen, kann ich mit Links und dazu günstiger. Wo meldet man sich ? Antworten


Arnold Mats

22.03.2010, 11:56 Uhr
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Das Schweizerdeutsch ist nun mal unsere Muttersprache. Wenn gewisse Leute finden, in der Deutsch-Schweiz werde zuviel Schweizerdeutsch gesprochen, dann finde ich das total daneben. Allerdings sollten unsere Politiker sich ein besseres Hochdeutsch aneigenen, es ist etwas peinlich, was man da manchmal zu hören bekommt. Antworten


Patricia Suter

22.03.2010, 11:56 Uhr
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In der Deutschschweiz reden nunmal mindestens die Hälfte der Leute Schweizerdeutsch und versteht somit die Radiosendung. Wieso also sollte man sich einer Minderheit anpassen? Gehe ich nach Deutschland (oder sonst wo hin) und verlange dass die Sendung auf Deutsch (Französisch oder Italienisch) gesendet wird, nur weil es dort ein paar Schweizer hat? Eher nicht! Mundart sollte nicht verdrängt werden. Antworten


Thomas Franke

22.03.2010, 11:55 Uhr
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Wän irgentwoeinsch äin Woallisserdyisch redt, dann können 90% der lediglich hochdeutsch sprechenden Radiohörer nur noch um- oder abschalten. Antworten


Heinz Trösch

22.03.2010, 11:55 Uhr
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Wer in der CH lebt, soll sich mit den schweizerischen Dialekten vertraut machen, wenn man alles verstehen will (verstanden wird man ja auch in Hochdeutsch). Vgl. Finnland: Die Minderheit der Schwedischsprechenden lernt auch Finnisch, wenn sie mit der Mehrheit kommunizieren will. Der Vergleich ist deshalb angebracht, weil es ca. gleich viele finnische Muttersprachler gibt wie CH-Mundartler. Antworten


Jolanda Giardiello

22.03.2010, 11:55 Uhr
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Schweizerdeutsch stellt definitv Integrationsproblem der Deutschschweizer dar, das auf die anderen Menschen als Problem angehängt wird. Mit dem Motto: Wer kein Dialekt in der Schule versteht ist dumm. Man schickt andersprachige Schweizer und Ausländer in den Deutschkursen - in einem Land wo selbst die Deutschweizer kein korrektes Deutsch sprechen und wo im Alltag Dialekt gesprochen wird. Absurd! Antworten


Alex von Steiger

22.03.2010, 11:55 Uhr
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Auf der ganzen Welt werden mündliche Sendungen in Dialektsprache verbreitet, sei das in den Arabischen Ländern, in Amerika, oder in Australien. Sind Landessprachen in der Schweiz nicht mehr gut genug? Sind die Schweizer nicht mehr Schweizer? Ich bin seit sehr langer Zeit in Ägypten, so wie tausende andere Schweizer, Deutsche und Österreicher. Es würde dort desswegen nicht ausländisch gesprochen. Antworten


Thomas Stähli

22.03.2010, 11:53 Uhr
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Die Sprache ist das höchste kulturelle Gut. Sie verrät mehr über einen Menschen, seine Herkunft und seinen kulturellen Hintergrund als alles andere. Sie signalisiert Zusammengehörigkeit und Identität. Und wer sich integrieren will, dürfte sich ruhig den Versuch starten, sich mit der hiesigen Kultur zu identifizieren bzw. sie wenigstens zu verstehen. Antworten


Mario Monaro

22.03.2010, 11:52 Uhr
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Dass die Mundartsprecher (zu denen ich auch gehöre) natürlich nicht gerne auf ihr Schwyzerdütsch verzichten kann ich nachvollziehen. Anderseits sollten wir nicht nur an uns, sondern eben auch an die Romands und Tessiner denken. Dialekte gibt es auch in anderen Ländern, aber nirgends werden sie so stark in den Medien gebraucht wie bei uns. Oder hat schon mal jemand Nachrichten auf Bayrisch gehört? Antworten


Ernst Buchmann

22.03.2010, 11:52 Uhr
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@Barbara Eichenberger: Meine Schwester wohnt mit ihren vier Kindern im Tessin. Der älteste kann praktisch perfekt CH-Dialekt, im Deutsch eine 6.0 und perfekt italienisch, aber kein italienischer Dialekt. Die jüngeren Geschwister können weder italienischer, noch CH-Dialekt nur italienische Standardsprache (so wie es halt im Tessin gesprochen wird)... (einfach so als Info!) Antworten


Gero Rubli

22.03.2010, 11:52 Uhr
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Die Frage sollte nicht "mehr oder weniger?" sein, sondern, wo ist Hochdeutsch und wo Dialekt am Platz. Informationssendungen am Radio müssen auch für Fremdsprachige verständlich sein, also auf Hochdeutsch. Andererseits müssen Kinder, die hier aufwachsen, auch Dialekt lernen, um sich zu integrieren. So, wie es jetzt läuft, ist es gerade verkehrt! Antworten


Richard Chrenko

22.03.2010, 11:52 Uhr
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Offensichtlich streben unsere Medienelite (und auch Politiker) nichts anderes an, als die totale Zerstörung der schweizerischen Identität durch die Einführung einer einheitlichen ausländischen (sprich deutschen) Sprache und Kultur. Etwa so wie Stalin in Zentralasien oder die Chinesen in Tibet. Damit wird das einst stolze und diverse schweizer Volk zum faden und nachgiebigen Einheitsbrei. Schande! Antworten


Herbert Birchler

22.03.2010, 11:47 Uhr
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Das Krampf-Verhältnis zum Hochdeutschen ist provinziell und verrät mangelnde Selbstsicherheit. Es ist eine Irrmeinung, das Deutsche gehöre ausscden Deutschen und man müsse Bühnendeutsch können. Die gut (deutsch-) schweizerische Tradition heisst Diglossie: Man kann sich in beiden Sprachformen locker und angstfrei (nicht akzentfrei!) ausdrücken. Auch in kosmopolitischer Rücksicht auf die Welschen. Antworten


Peter Ballmer

22.03.2010, 11:46 Uhr
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Nochmals für alle: Schweizerdeutsch ist KEINE Landessprache! Folgerichtig müsste im TV, Radio, Schule, Kindergarten usw Hochdeutsch gesprochen werden. Die Zeitungen schreiben ja auch nicht in Mundart, oder? Schweizerdeutsch kann Identität fördern, genauso wie z.Bsp die tessiner Dialekte, trotzdem wird dort überall normales Italienisch gesprochen. Antworten


Peter Müller

22.03.2010, 11:45 Uhr
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@Florian Jauslin; Michael Roost: Sie würden sich bedanken, wenn Sie in Hamburg im Geschäft Antwort auf echt Plattdeutsch bekommen würden. Identität ist wichtiger als Integration? Soviel Arroganz ist unerträglich und muss nicht weiter kommter werden... Antworten


Regula Schaub

22.03.2010, 11:45 Uhr
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Schweizerdeutsch ist kein Dialekt, aber unsere Muttersprache! Für das Erlernen von Fremdsprachen ist es wichtig, die eigenen Muttersprache gut zu beherrschen. Dies gilt auch für Schweizerkinder. In der Schweiz Lebende sollten unsere Sprache sprechen, um integriert zu sein, dies hilft Freunde finden, bei einer Bewerbung, im Laden, beim Arzt.. Dies zu unterstützen, wäre auch die Aufgabe der Schule. Antworten


Hans Schmid

22.03.2010, 11:42 Uhr
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In Radio und Fernsehen sollte mehr Hochdeutsch gesprochen werden. Aber bitte anständiges Hochdeutsch und nicht dieses holprige Dilettanten-Hochdeutsch mit dem vor allem die Nachrichtensprecher/innen der Privatradios regelmässig meine Ohren quälen. Im Geschäftsleben kann man ja situativ entscheiden: Wenn Romands oder Tessiner dabei sind, spricht man Hochdeutsch, sonst Mundart. Antworten


Tim Thommen

22.03.2010, 11:42 Uhr
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Dann bitte in den welschen Radios die Informationssendungen in Englisch. Ich verstehe nach 7 Jahren Franzi nämlich auch nichts wenn's mal schnell geht und lange Wörter benutzt werden. "Mersi bokhu!" Antworten


Jean Dumont

22.03.2010, 11:41 Uhr
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Was der Herr Hodgers wieder mal für Probleme hat... Wenn man Hochdeutsch gelernt hat, dann ist es (aus eigener Erfahrung) ganz einfach, passiv die meisten Deutschschweizer Dialekte zu beherrschen. Herrn Hodgers fehlt es schlicht an gutem Willen, bzw er verharrt rechthaberisch auf eine anti-deutschschweizer Position, die vielleicht mit französischer Überheblichkeit vergleichbar ist... Antworten


Paul Schönenberger

22.03.2010, 11:40 Uhr
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Sobald ich einen Politiker oder eine Politikerin einmal Hochdeutsch - und nicht eine unfreiwillige Verballhornung des Hochdeutschen - sprechen höre, lasse ich mit mir diskutieren. Bis dahin aber sprechen ich und meine Kinder Schweizerdeutsch. Lustig übrigens: Der Lehrer meines Sohnes bittet mich in Diskussionen jeweils, mit ihm Schweizerdeutsch zu sprechen, da er im Hochdeutsch "zu langsam" sei. Antworten


Kamran Safi

22.03.2010, 11:39 Uhr
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Mein Sohn besucht den Kindergarten und eigentlich habe ich nichts gegen Früh-Hochdeutsch. Was ich nicht mag ist wenn die Kinder weder Fisch noch Vogel unterscheiden. Beide Sprachen verdienen es richtig gesprochen und gelehrt zu werden, was im Kindergarten aus eigener Anschauung leider nicht zu geschehen scheint. Da hat Herr Lenz leider recht und "es isch ebe nöd Hans was Heiri". Antworten


Pierre Eric Frisch

22.03.2010, 11:39 Uhr
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Als Auslandschweizer bin ich stolz der Mundart gewandt zu sein. Es ist meine und unsere Identität als Schweizer. Hört doch auf mit den sinnlosen Diskusionen was sollen wir mit dem Deutschen. Auf internationaler Basis im Geschäft und auf Reisen wird ja nur englisch gesprochen. Antworten


thomas beyeler

22.03.2010, 11:37 Uhr
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Als hätten wir keine andern Probleme... CHF 258'000.00 zum Fenster raus geworfen! Antworten


Hans Walser

22.03.2010, 11:36 Uhr
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Entweder korrektes Hochdeutsch oder korrekte Mundart, aber bitten kein Mischmasch. Sah kürzlich eine Schulklasse im Zug, die Lehrerin meinte "Könnt ihr ein bisschen schnell machen". Dann lieber Dialekt... Antworten


Yves Schneider

22.03.2010, 11:36 Uhr
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Ich frage mich immer öfters ob wir noch richtig ticken ab der "Riesenproblem" die wir wälzen. Am Radio sollen sie Reden wie der Schnabel gewachsen ist, aber in der Politik sollten sie endlich die Probleme wie Abzockerlöhne und Boni, Gesundheitswesen, Bildungswesen usw. angehen und Lösungen erarbeiten. Seit jahren wird nur noch palavert und nie entschieden Antworten


Florian Jauslin

22.03.2010, 11:34 Uhr
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Da sieht man mal wieder, womit der Bund unsere Steuern verschwendet. War es wirklich nötig CHF 258000.- auszugeben für eine solch unnötige Studie? Wem es nicht passt, dass die regionalen und überregionalen Radiosender in Mundart senden, soll einfach abschalten. Wenn ich einen hochdeutschen Sender hören will, dann schalte ich auf den SWR um. Antworten


Patrick Spiri

22.03.2010, 11:34 Uhr
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Ich kann verstehen, dass für Aussenstehende Schweizerdeutsch etwas frustrierend sein kann, dennoch finde ich es hinsichtlich unserer Identität wichtig, dieses weiterhin zu pflegen. Warum aber Informationssendungen auf DRS unbedingt in Mundart sein müssen, sehe ich nicht ein. Nachrichten- und Informationssendungen sollten unbedingt in Hochdeutsch ausgestrahlt werden. Antworten


Thomas Schmid

22.03.2010, 11:33 Uhr
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Man kann auch künstlich Probleme herbeireden. Als ob wir keine anderen Sorgen hätten. Wenn schon, dann wäre mir ein Anliegen, dass situativ jeweils *entweder* Dialekt oder Hochdeutsch gesprochen wird, aber nicht - wie auf Lokalsendern leider nicht selten hörbar - ein durch die Hochdeutsch unterwanderter Pseudo-Dialekt, ein Mischmasch. Antworten


Michael Roost

22.03.2010, 11:33 Uhr
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Identität ist wichtiger als "Integration" - man sollte das Schweizerdeutsche endlich als vollwertige Sprache und nicht mehr nur als Dialekt anerkennen. Mittlerweile unterhalten sich Romands oder Tessiner mit Deutsch-Schweizern sowieso mehrheitlich in Englisch und nicht mehr in Französisch, Italienisch oder Deutsch, was ja auch Sinn macht, da Englisch so oder so gelernt werden muss. Antworten


Simon Descombes

22.03.2010, 11:31 Uhr
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Schwitzerdüütsch=(alt)Mittelhochdeutsch auso quasi ä eigeti sprach und ig finge se super!!;-) Antworten


lucius mayer

22.03.2010, 11:31 Uhr
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Die Mundartwelle begann bei uns um die Zeit des 2. Weltkrieges, um uns Deutschschweizer vom «großen Kanton» seelisch mehr abzugrenzen. Aus der Mundartwelle ist eine Vermundartung geworden. Deren Preis ist der Zerfall der Schweiz und - schließlich - die Einführung des (D)Englischen als Amtssprache. Kultureller Selbstmord. Antworten


Barbara Eichenberger

22.03.2010, 11:28 Uhr
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Die Tessiner machen es genial: Die sprechen zu Hause, mit Kollegen und Bekannten Dialekt. In der Schule, auf der Strasse, im Geschäft, mit Leuten die sie nicht kennen: italienisch. Grundsätzlich wird im Fernsehen und im Radio italienisch gesprochen, es sei denn, es ist eine Reportage oder ein Dialektwort ist "präziser" in einem Zusammenhang. Find ich gut. Antworten


Alfred Schuster

22.03.2010, 11:25 Uhr
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Ein staatlicher Sender sollte auch in einer Landessprache senden. In der Schweiz gibt es deren vier, aber Schweizerdeutsch gehört nicht dazu. Antworten


Jochen Baumann

22.03.2010, 11:24 Uhr
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Ja, macht doch einfach alles auf Englisch? Oder wie sonst soll es denn die ganze, kulturelle Vielfalt in der Schweiz verstehen??? Macht euch nicht lächerlich. Wir leben in der Schweiz, also sprechen wir schwyzerdütsch. So was von Ursprungsverleumdung habe ich noch selten erlebt. Antworten


Thomas Lanz

22.03.2010, 11:22 Uhr
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Konsequent Hochdeutsch ? Boahh, da muss ich ja lachen. Lieber Schweizerdeutsch im Unterricht haben, als so ein komisches Mischmasch von Lehrern zu lernen, die selber mehr Schweizerdeutsch-Hochdeutsch als deutsch-hochdeutsch sprechen.... selbe gilt auch für alle anderen "öffentlichen Kanäle" Antworten



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