Die Tragödie der O.: Futter für die Borderline-Gesellschaft
Zwischen Macht und Ohnmacht: Paula O.
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Es ist eine Geschichte, die Aufmerksamkeit garantiert: Eine Schwangere wird von Neonazis am Zürcher S-Bahnhof Stettbach gefoltert. Die Meldung geht um die Welt, Brasiliens Staatspräsident Lula fordert von den Zürcher Behörden eine lückenlose Aufklärung des Falles. Doch die Ermittlungen deuten mittlerweile darauf hin, dass das Ganze eine Inszenierung einer ausser Kontrolle geratenen Psyche sein könnte.
Weibliches Kalkül und Körpereinsatz
Bezeichnenderweise macht diese Wendung die Geschichte nicht weniger brisant. Sie zeigt nicht nur, wie bereitwillig Mediengesellschaften sich manipulieren lassen, sondern auch, worauf sie fixiert sind: den weiblichen Körper und seine Fähigkeit zur Transformation.
Im Fall der Brasilianerin garantiert nicht nur das Gefälle zwischen Macht und Ohnmacht eine breite Berichterstattung, sondern vor allem auch, dass es um einen weiblichen Körper geht - zu allem hin um den Leib einer Schwangeren, der missbraucht worden sein will. Dazu kommt, dass hier eine Frau offenbar ihren Körper ganz bewusst einsetzt, um eine vermeintliche Ohnmacht in mediale Aufmerksamkeit zu verwandeln und damit in Macht. Es ist eine Form weiblichen Kalküls, das in den zeitgenössischen Medien ununterbrochen zu beobachten ist.
Kulturell anerkannte Symptome
Sollte sich dieser Befund als Tatsache herausstellen, dürfte der betroffenen Frau wohl eine Borderline-Diagnose gestellt werden, zu der Symptome wie Ritzen, Geltungsdrang und Hochstapelei gehören, genau so wie Narzissmus und übersteigerte Selbsteinschätzung. Laut Andreas Heinz, Chefarzt der Psychiatrie der Berliner Charité, suchen sich Borderline-Patienten «Symptome, die kulturell anerkannt sind». Was für diesen Fall in besonderem Mass gilt.
Der deutsche Psychiater und Buchautor Borwin Bandelow charakterisiert das Borderline-Syndrom als Leitdiagnose unserer Zeit. Einerseits ist unserer heutige Internet- und Castingshow-Gesellschaft ein Nährboden für übersteigerten Narzissmus, der belohnt wird, selbst wenn die Teilnehmenden als Medienopfer enden. Umgekehrt hegen wir heimlich Bewunderung für solches Verhalten, was sich auch darin zeigt, dass die Stars, denen in den Medien gehuldigt wird, zum grossen Teil Borderline-Charakterzüge aufweisen, so Bandelow.
So ist absehbar, welche Wendung die Berichterstattung über den Fall nehmen dürfte: Die öffentliche Empörung über den vermeintlich brutalen Akt wird sich gegen die Frau selbst richten. Eines sollte man dabei jedoch nicht vergessen: In jedem Fall steht hinter der öffentlich aufgeführten Tragödie der O. ein Missbrauch in der einen oder anderen Form. Wir sollten uns nicht so sehr für die Frau interessieren. Sondern dafür, weshalb unsere Gesellschaft für solche Geschichten so empfänglich ist.
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125 Kommentare
Tragisch, doch Paula ist psychisch in einer grossen Notsituation gewesen. Alles könnte man normal und vernünftig behandeln. Doch was sich danach an Hysterie, Hetze und übersteigertem falschem Rechtsempfinden ereignet und geäussert hat, ist beschämend. Traurig, aber typisch, ist das Empfinden einer korrupten und zugleich manipulierten, hysterischen brasilianischen Gesellschaft incl. Politikern. Antworten
Korrektur: ich meinte RASSISTISCHE Parolen, die sich das Mädchen in Poughkeepsie auf den Bauch geschmiert hat. Der Fall wurde in der US-Presse so empört behandelt, wie der von O, und die Medien sind ebenso tief in die Enttäuschung gefallen. Ich will damit auf keinen Fall rechtsextremistische Strömungen stützen. Es gibt sie und sie sind verabscheuungswürdig. Aber Zeitungsenten helfen nicht dagegen Antworten
Die Frau hat keinen Schaden. Sie hat ihrem Freund und der Familie weis gemacht, sie sei schwanger und brauchte eine Begründung, warum sie es nicht (mehr) war. 1988 gab es in Poughkeepsie nördlich von New York einen ähnlichen Fall mit einem schwarzen Mädchen, das mittels selbstbeigebrachten antirassistischen Kugelschreiberparolen auf dem Bauch eine Ausrede suchte, weil es über Nacht nicht heim kam. Antworten
Ein Grund? Vor lauter "funktionieren müssen" geht das "Selbst" vor die Hunde. Nun stellen wir unser Innerstes zur Schau! Reflektiert nun die Güldenen Zwanziger: Nur ein Crash riss die Leut' aus ihrer Lethargie. Man musste sein Befinden neu definieren, da nichts Elementares mehr gegeben war - die Gesellschaft erfand sich neu. Und die Führerfigur war auch nicht weit. Wann frisst der Teufel Fliegen? Antworten
Ich lebe einen grossen Teil des Jahres in Brasilien. Hier sind die Zeitungen und die TV-Kanäle gefüllt mit dieser traurigen Geschichte. Alle schlimmen SVP Plakate werden im TV gezeigt. Ich wurde schon mehrmals darauf angesprochen, ob die schweizer wirklich so fremdenfeindlich sind? Ob die Gischichte wahr ist oder nicht, der Imageschaden für die Schweiz ist sehr gross und dies hat sie der SVP Antworten
@ Peter Hubacher: Ich glaube nicht, dass Sie Psychologe sind! Denn sonst würden Sie wissen, dass Borderline eine Persönlichkeitsstörung ist und sich Borderliner sehr wohl in die Haut ritzen. Bitte informieren Sie sich, bevor Sie uns solchen Unsinn erzählen. Antworten
Es wird alles halb so heiss gegessen wie es gekocht wurde ... was hier gelesen wurde repräsentiert nicht die 180 Mio. Brasilianer! Dort wurde genauso der Kopf geschüttelt wie hier, nur die Presse zeigt es nicht ... wenn im Gaza-Streifen 100 Leute eine Fahne verbrennen wird dies so gezeigt, dass man denken könnte dass die anderen 100'000 uns alle hassen. Gefährliche Medienwelt, sag ich nur ... Antworten
Hoffentlich denkt jemand daran, die Schuldige haftbar zu machen für den Imageschaden und die inmensen Kosten. Und Ausweisen aus der Schweiz.. Hätte ja klappen können, aber die Polizei und andere Stellen waren cleverer. Das muss ein juristisches Nachspiel haben, wenn wir nicht Nachahmer wollen. Antworten
anstatt über den fall der armen frau, über den wir nichts wissen, würde ich lieber über den der zwei velofahrer diskutieren. fünf personen haben diese velofahrer willkürlich verprügelt. aber da wurde keine kommentar-möglichkeit angehängt. das ist schade. man könnte zum beispiel über das korrekte strafmass für die prügler reden. Zum Beispiel fünf Jahre Gefängnis. Oder eher zehn Jahre Gefängnis. Antworten
als ich den arkikel vor einigen tagen gelesen habe, habe ich sofort gewusst, dass es sich um einen betrug handelt (juristin hin oder her). die ritze waren zu gleichmässig und symetrisch, ich kenne rechtsradikale, die machen sowas nicht. gipfel ist der, dass sich die brasilianische politik sich eingemischt hat, als ob brasilien heilig wäre und in brasilien noch nie schweizer ermordet wurden. Antworten
@Walter Koller: Nein, am Anfang standen anonyme Bilder im Internet. Dann wurde bei der Polizei nachgefragt. Wären nicht diese Bilder im Internet gewesen, hätte die Polizei wohl gar nicht informiert, was auch richtig wäre. Es ist schliesslich sinnlos über jeden zu informieren, der sich irgendwas in die Haut ritzt. Antworten
@ Mark Berger. Sorry, aber ich habe nicht (wie andere) Ferndiagnosen und auch keine Diagnosen gestellt. Und ich habe mich auch nicht als Psychologe/Psychiater ausgegeben. Ich habe nur falsche Vorstellungen und Kommentare über Borderline korrigiert. Mein Wissen ist meine Erfahrung über die eigene Krankheit (Borderline) und die Erfahrungen zahlreicher Leidensgenossen mit Persönlichkeitsstörungen. Antworten
@ All. Am Anfang steht eine Pressenotiz der Polizei. Die Presse ist Überbringer der Nachricht. Über die Presse herzufallen ist völlig falsch. Kritisieren kann man die Polizei, die voreilig solche Nachrichten verbreitet. Und auch die Psychiater und Psychologen, die Ferndiagnosen stellen. Der Beitrag von Binswanger ist daher klärend und wirkt auf die Beteiligten sogar versöhnlich. Das ist gut so. Antworten
@ Walter Koller: Schon wieder ein Hobby-Psychiater... Ich nehme an, Sie haben ausführlich und über einen längeren Zeitrum mit der Frau gesprochen, um die Diagnose von Frau Binswanger zu bestätigen. Ihr Statement hier ist wohl ganz relevant im Vergleich zu den anderen. Antworten
Wenn wie geschehen, bei wirklichen Verbrechen aus purem Opportunismus alles daran gesetzt wird, das Opfer als unglaubwürdig erscheinen zu lassen und übel zu beleumden und handkehrum Bagatellen und Fantasmorgien einer offensichtlich kranken Frau als Realität dargeboten werden, stellt sich schon lange die Frage nach der Verantwortlichkeit und Glaubwürdigkeit der Medienschaffenden und der Politik . Antworten
@ Peter Hubacher. Sie glauen, diese Frau leide nicht an Borderline, sondern (wie sie schreiben) "an einer Persönlichkeitsstörung". 1. Es ist nicht relevant, was ein Psychologe "glaubt". 2. Borderline IST eine Persönlichkeitsstörung (ICD-10/F60.31 - Int. Klassifikation der Krankheiten, herausgegeben von der WHO). Wenigstens das sollte ein Psychologe nicht glauben, sondern wissen... Antworten
@ Georg Klein. "Wenn die Polizei eine Straftat aufklären soll, muss sie das Opfer befragen." Fragt sich nur wann. Wenn eine Person so zugerichtet ist, gehört sie zuerst in die Hände von Ärzten, die sie versorgen und dann entscheiden, ob und wann sie vernehmungsfähig ist. Die wahre Geschichte hätte so ärztlich abgeklärt werden können, bevor die Polizei mit Märchen an die Presse gelangt ist. Antworten
Ich bin selber Psychologe und glaube nicht, dass diese Frau an der Borderline krankheit leidet. Dass Sie psychische Probleme hat, ist wohl unbestritten. Borderline Patienten ritzen sich keine eindeutige Zeichen. Schon gar nicht Buchstaben. Ich denke eher, Sie hat eine Persönlichkeitsstörung. Antworten
@ p a: In Brasilien kursieren zwar dolle Geschichten. Einem Schweizer, dessen Freundin ohne fotogene Spuren vergewaltigt wurde, soll geraten worden sein, den Taeter umzubringen und dann in einen anderen StadtTEIL zu "fliehen". Offensichtlich kuemmert sich aber Brasilien im Ausland lieber auch um seine eigenen NichtVIPStaatsbuerger als fast nur um Auslaender, Politverbrecher und KonzernherrInnen! Antworten
@ Marin Stutz: Ihre Reaktion ist der wahrscheinlichste Zweck der "Uebung", welcher gegen viele arme Auslaenderinnen schon mit vielen anderen legalen, scheinlegalen und illegalen Mitteln zu erreichen versucht wurde. Wie sagte doch schon der Altstaende- und Verwaltungsrat Carlo Schmid: Das Ergebnis einer Expertise haengt von der Wahl des Experten ab! Eine Beteiligung Dritter bleibt wahrscheinlich! Antworten
Wieso organisiert die brasilianische Regierung nicht die Rückkeht ihrer Landmännin ins Heimatland, um die Frau medizinisch und psychologisch im sicheren familiären Umfeld zu betreuen? Sensationalismus und Effekthascherei sind anscheinend wichtiger als effizientes, menschenwürdiges Handeln. Antworten
Ich würde es begrüssen, wenn sich die Tagi-Kulturjournalisten die Gedanken von Michèle Binswanger zu Herzen nehmen würden und anstelle des todlangweiligen und reisserischem Geschreibsels über irgendwelche TV-Shows mehr eines Kulturteils würdige Artikel veröffentlichen würden. Das wäre ein kleiner aber feiner Beitrag zu einer besseren Welt. Antworten
In BR selber von Bande mit dem Messer überfallen, beraubt, nicht in in einer Favela, sonst bin ich nicht Opfer sondern noch als Täter beschuldigt .!!!. Kreditkarte 10'000CHf belastet, alles organisiert - Auf Polizeiposten, kein Interesse kommt täglich vor, alles normal. Nicht normal ist das Verhalten der brasilianischen Vertretung, Presse, hin bis zu Präs. Lula oder doch? Arroganz? Mme Calmy-Rey Antworten
Hoffe nur, dass nicht - gerade wegen dieses Falles - nun Brasilianer - Innen fremdenfeindlicher Animositäten ausgesetzt sein werden. Denn nicht wahr: den latenten Rassismus - bei allem was heute abgeht - kennt wohl jeder von uns, und es bedeutet Arbeit, die Dinge auseinander zu halten. Ich liebe Brasilien, und ich bin traurig darüber, wie das Ganze abläuft. Seien wir also alle besonnen ! Antworten
Ich komme aus Brasilien,und lebe sehr gerne hier.Ich finde Tragisch und Komisch,sehr Komisch .Frau Paula O. hat eine Schwangerschaft vorgespielt?was ist passiert?wollte Sie hier leben unabhängig des arbeitgebers?und hat erfand die Schwangerschaft um ihren freund zu heiraten?ich hoffe dass die Frau P., fall als sie Unrecht hat, das Sie muss die Schweiz verlassen.Sie fühlt Sich nicht wohl hier..... Antworten
Wie recht doch Frau Binswanger hat. Um aus der eigenen, tristen Welt zu entfliehen - wenn auch nur kurz - ist die Gesellschaft sehr empfaenglich fuer solche Geschichten. Die unzaehligen Verbloedungsshows (Big Brother, Casting fuer was auch immer, Superstar) zeigen das auch immer wieder auf eindrueckliche Art und Weise. Antworten
Eine oberschwache Tour von einzelnen Journalisten. Bitte mehr die Hirnzellen anstrengen, denn nicht alles was als Sensation definiert wird, ist auch Sensation für den Leser. Mann muss nicht Fachmann sein um zu sehen, dass solche Tätowierungen unter strengstem Stillhalten des Opfers gemacht wurden und alles noch in einem Gebüsch im Zwielicht. Wer's glaubt, der zahle einen Taler! Antworten
Vielleicht zeigt diese Geschichte weniger das Bedürfnis der Gesellschaft als der Medienschaffenden und Politiker an Borderlinepersönlichkeiten auf. Bedenklich isti, dass nicht mehr Fakten berichtet, sondern Vorurteile aufgrund der jeweiligen Preferenzen der Medienschaffenden als Wirklichkeit dargeboten werden. Leitsatz des TA: Es kann nicht sein was nicht sein darf und es muss sein was sein soll. Antworten
The vast majority of Brazilians are people of good. Brazil is the largest racial democracy in the world. Foreigners are usually well received. It is misleading to think that the great tropical country is inhabited by barbaric. It can happen to any one with borderline personality disorder, but not Nazi! Antworten
Nur schon das Foto mit dem Bauch müsste vernünftige Menschen und Redaktoren stutzig machen .... Eine erfundene Sache einer Person die damit vielleicht auch etwas vertuschen will und Andere dafür verantwortlich machen. Eine solche Meldung ist schlicht auf drei Sätze zu beschränken mit dem Hinweis, dass die Polizei notwendige Abklärungen eingeleitet hat. Auch Medien müssen noch lernen .... Antworten
This is an answer to Franco Signer and to all others that may think alike: you can't generalize a whole continent just based on your experience in Venezuela. Yes, awful things happen in South America, but I've lived in Japan and Europe and I saw some terrible events there too. Specially, you can't call all Latin Americans "barbarians" based in one woman's actions. Antworten
Egal ob Neonazi-Gräueltat oder Selbstverletzung einer Borderline-Persönlichkeit: Der Nutzen einer solchen Tat liegt für die Täter nicht zuletzt darin, dass Ihr Tun publik wird. Je grösser der zu erwartende Medienwirbel, desto grösser der Reiz, eine Gräueltat in Szene zu setzen. Ergo: Je mehr Medienwirbel, dest mehr den Tätern in die Hände gespielt! Antworten
unglücklicherweise werden wir alle wohl die ganze Wahrheit nie erfahren. Dazu ist die Sache zu stark aufgebauscht und zu viele Leute aus der Politik haben sich eingeschaltet. Wie so oft wird es wohl am Schluss drei Wahrheiten geben. Eine offizielle, eine wirkliche und eine, die man selber glauben will. Antworten
Wer ist hier rassistisch? Ja richtig, es sind die aufgehetzten Brasilianer samt ihrer Regierung, welche rasisstische Vorurteile und Lügen über die Schweiz verbreiten. Eine Schande, unsere Bundesräte verstecken sich. Präsident Lula da Silva soll lieber in seinem eigenen Land für Menschenrechte sorgen und sich den Entrechteten in den Slums annehmen. Zuerst das Hirn einschalten dann reden ! Antworten
@Toni Müller: Skandal ist, dass die Medien die Ferndiagnose Borderline-Syndrom stellen. Wenn die Polizei eine Straftat aufklären soll, muss sie das Opfer befragen. Sie meinen, die Polizei hätte damit sofort aufhören müssen, als sie sah, da stimme was nicht, und sagen, ja, es waren SVP-Neonazis, wie die Frau erzählt hat. Und Brasilien und die Welt um Entschuldigung bitten, und die SVP verbieten. Antworten
Das Groteske ist der Kommentar von Th. Hasler auf der Titelseite des heutigen Tagi. Da feiert sich der Tagi tatsächlich dafür, dass er den Verlockungen der Skandalisierung widerstanden habe. Hallo?! Wie schlimm muss es stehen, wenn das Regelverhalten (nachdenken, recherchieren, schreiben, und zwar in dieser Reihenfolge und nicht umgekehrt), als eigene moralische Grosstat vekauft werden? Antworten
Ob es sich um Ueberfall oder Selbstmutilation handelt ist sekundaer. Hier in Brasilien hat der Fall so hohe Wellen geschlagen, weil sich Politiker (Celso Amorim, Aussenminister) und (Lula, Praesident) direkt und auf demonstrative Art und Weise einmischten - ohne Untersuchungen abzuwarten. Es ging um Stimmenfang. Lula will Dilma Rousseff als seine Nachfolgerin pushen und war in Recife. Antworten
@ Franco Signer: Die Schweizer sind ja eh unfehlbar, so viel gescheiter, fleissiger, zuverlässiger, einfach moralisch überlegen. Die besseren Menschen halt. Schon in unseren Nachbarländern, sowieso in der EU und überhaupt in der ganzen Welt herrscht die Barbarei.... Das einzig grenzenlose hierzulande ist die Selbstgerechtigkeit. Antworten
Lula da Silva verlangt also umfassende und komplette Aufklärung. Eine Lachnummer! Dazu die Statistik 2007 aus Brasilien: "Jährlich werden mehr als fünfundvierzigtausend Personen getötet, mehr als in jedem anderen Land der Erde. Nur etwa fünf Prozent der Morde werden aufgeklärt". Also: Zuerst den eigenen Saustall ausmisten. Antworten
Peinlich die vielen Allgemeinplätze: klares Zeichen einer vollkommen emotional geführten Diskussion: wenn die Frau tatsächlich attackiert wurde, sollen die Täter aufgespürt und bestraft werden. Und wenn es sich herausstellt, dass die ganze Geschichte erfunden wurde, da soll die Frau Rechtsanwältin halt umso mehr die rechtlichen Konsequenzen für ihre Handlung tragen, Borderline hin oder her! Antworten
Die Medien wurden vor allem deshalb "benutzt", weil das "Opfer" dafür sorgte, dass Bilder extraschnell nach Brasilien an die Presse gelangt sind. Das "Opfer" war also klaren Geistes, wie die Geschichte optimal auszuwerten sei. Mich erstaunt, dass die SVP noch nicht die umgehende Ausweisung dieser Kriminellen gefordert hat, welche das Ansehen der Schweiz so beschmutzt hat. Das fände ich gerecht. Antworten
Jemand der unsere Gesetze und Gesellschaft auf diese Art und Weise missbraucht und aus selbstgefälligen Zwecken uns weltweit in Verruf bringen will, verdient nicht unser Vertrauen und verdient auch nicht länger unsere Gastfreundschaft, sondern gehört sofort aus der Schweiz in ihr Heimatlang zurück geschafft! Antworten
Zwillinge waren in Erwartung? Dann kann dies der Arzt, der die Schwangerschaft festgestellt hat sicherlich bezeugen. Wo ist er eigentlich, der erwähnte Arzt aus der Schweiz? Hat er dies bereits bestätigt? Gibt es ihn überhaupt? Vermutlich wird die O ihn nicht nennen, nicht nennen können, weil es ihn nicht gibt! Das ganze stinkt ziemlich zum Himmel. Ich liebe BRA, aber O ist krank und braucht Hilfe Antworten
Auch die scheinbar selbstkritische Analyse des Medienbetriebs durch Michèle Binswanger im Falle der Paula O.ist Teil der Publizität... Schlussendlich lebt auch eine Michèle Binswanger von einem Artikel dieser Art. Sei er noch so selbstkritisch. Ich für meinen Teil kann das fast nicht mehr lesen. Berichterstattung, Analyse, Gegenanalyse etc etc. Wir sind diskussions-, palaver- und analysesüchtig. Antworten
Symtomatische für den Zustand unserer linksliberalen, politisch korrekten Gesellschaft. Jemand schreit SVP! und Rassist! Die Tagi-Journalisten sehen sich in ihrem Weltbild bestätigt und schreiben munter-naiv drauf los, statt ihre Verantwortung wahrzunehmen und kritische Fragen zu stellen. Diese Empörungs-Mechanismen funktionieren bestens, das Gutmenschentum lebe hoch! Antworten
Der Eifer der linksgeeichten Medien erstaunt mich immer wieder, wenn jemand die Rassismuskeule schwingt. Zu plump die Lügen des "Opfers". Allen gemeinsam der Tritt ins grosse Fettnäpfchen. Eine Entschuldigung der vielen Brasilianer, die seit Jahren unbehelligt bei uns leben wäre angebracht. Antworten
Geritzte kulturelle und politische Botschaften: Ein Psychiater hat in den Medien verlauten lassen, das Ritzen von politischen Botschaften durch Personen mit Borderline sei unüblich. Das ist absolut falsch. Man muss nur mal die vom Missbrauch aus der Gesellschaft Geflüchteten (Skins, Punks, etc) betrachten; Fast jede Person trägt da geritzte kulturelle und politische Botschaften auf den Unterarmen. Antworten
Die Geschichte interessiert den Bürger, weil sie vom Vater medial + politisch angeheizt wurde und inzwischen eine Wende um 180 Grad erfahren hat. Keine vorliegende Schwangerschaft. Selbstbeibringung der Verletzungen. Dazu gehört möglicherweise auch ihr strittiger Aufenthaltsstatus. Dieser Fall wird den Steuer- und Krankenkassenzahler unnötig viel Kosten. Dies muss deshalb unterbunden werden!!! Antworten
Es ist typisch für unsere sensationslüsternen und vorwiegend links orientierten Medien, dass sie im Vorfall von Stettbach Neonazis und die SVP genüsslich in einem Atemzug nennen. Nimmt dann die Sache nicht den gewünschten Lauf, wird der moralische Mahnfinger erhoben und von den gleichen Medien genau diese Sensationslust angeprangert, gewürzt mit einigen psychologischen Allgemeinplätzen. Antworten
@Beat Schnellmann: Die südamerikanischen Regierungen scherren sich einen Dreck um ihre Bürger. Ich lebe in Venezuela. Wöchentlich werden mindstens 100 Menschen ermordet, Menschen gefoltert, vergewaltigt. entführt, ausgenützt usw. Das Gleiche gilt für Brasilien, Mexico usw. Ein gesetzloser Barbarenkontinent. Die CH ist ein Paradies. Meine Frau, Venezolanerin, begeistert von der CH-Gastfreundschaft. Antworten
Auch ich bin eine Person mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung, wenn auch nicht in dieser krassen Form. Regelmässig werde ich von Journalisten angefragt, ob sie berichten dürften. Und regelmässig lehne ich ab, denn es genügt mir, wenn ich der Psychiatrie-Industrie ausgeliefert bin, die sich durch mich eine goldene Nase verdient (Psychiatrie-Erfolgsquote bei Borderline: höchstens 3%). Antworten
Gibt's heuer echt noch Leute, welch' über kein POS bzw. "Borderline" verfügen? Diese täten klar aus der Rolle fallen; wohl sicher als Randgruppe ihr Dasein fristen, wie dadurch klar (zumindest in Bälde, auch wenn sie es nicht meinen) ebensolch' Syndrome entwickeln...! Antworten
Wie recht Michèle Binswanger doch hat. Wir leben in einer Missbrauchs-Gesellschaft und lechzen geradezu nach solchen Geschichten. Das gibt uns die Möglichkeit, unsere eigenen Missbrauchsgeschichten (private und berufliche) zu relativieren. Das Leid der anderen überdeckt das eigene Leid und gibt die Kraft, weiter durchzuhalten bis auch wir als Futter für die Borderline-Gesellschaft fällig sind. Antworten
Unglaublich was da abgeht. Da werden die Schweiz Untersuchungsbehörden durch hohe brasilianische Beamte beschuldigt, die Wahrheit zu vertuschen. Gerade Brasilien würde es gut anstehen, vor der eigenen Haustüre zu wischen und sich zu entschuldigen. Hätte Brasilien auch so reagiert, wenn es sich nicht um ein Anwaltstöchterchen gehandelt hätte. Und was unternimmt Frau Calmy? Wie immer, nichts! Antworten
Was können Journalisten nach der Analyse von Michèle Binswanger daraus lernen? News-Journalisten sollten in Zukunft in ihren Kulturredaktionen Feedbacks einholen, bevor sie ihr Futter einer Borderline-Gesellschaft hinwerfen. @ Hans Zimmerli. Borderline ist keine Geisteskrankheit. @ Lucia 'Wardimon: "Schützt diese Frau vor uns". Das ist der treffendste Satz, den ich in den Kommentaren gelesen habe. Antworten
so wird aus der geisteskrankheit einer einzelnen person eine allumfassende kulturkritik der beziehung der geschlechter. nachrichtenwert hat bei dieser geschichte nicht des geschlecht des opfers, sondern die vorgetäuschte poltische motivierung der tat, insbesondere die drei buchstaben svp. zudem: hätte brasilien nicht so hysterisch reagiert, wäre die geschichte kaum einen fünfzeiler wert gewesen. Antworten
Sehr gut Michèle Binswanger. Ausserdem: Die sehr weit reichende Befragung durch Polizeiorgane einer offensichtlich an Borderline-Persönlichkeitsstörungen erkrankten Frau ist ein Skandal. Die herbeigeeilten Psychiater, die in verschiedenen Medien auf Grund von Medienberichten ihre Einschätzungen und Diagnosen wagten, haben auch von diesem "Futter für die Borderline-Gesellschaft" gefressen. Antworten
Die Medien kreiren häufig eine Scheinwirklichkeit. Selten kommt es dabei wie in diesem Fall dazu, dass ein Springteufelchen aus der realen Welt in diese Scheinwelt hineinspringt und "Aetsch, reingefallen" ruft. Ich wünschte mir generell mehr Hintergrundgedanken, weshalb was wie geschrieben wird. In der Art wie es in diesem Artikel geschehen ist. Bravo. Antworten
Frau Binswanger hat Recht, der vorliegende Fall ist ein Lehrstück über Medienmanipulation. Nur, wer manipuliert wen? Wird die Rolle gewisser Medien, in denen sich Journalisten überbieten müssen, Dreck über die SVP auszuschütten auch analysiert? Was - oder wer - brachte den Journalistenfreund der nun als Borderlinerin ausgegrenzten Frau auf die Idee, die Story weltweit zu veröffentlichen? Antworten
Bravo Michèle Binswanger, genau so hätte ich die Story in gleicher Weise kommentiert. Einen Einwand habe ich: Die Symptome Ritzen, Geltungsdrang, Hochstapelei, Narzissmus und übersteigerte Selbsteinschätzung können (gemäss WHO Krankheits-Diagnostik) nur bei einem kleinen Teil von Borderline-Patienten diagnostiziert werden. Nicht alle Borderline-Patienten sind selbstzerstörend in dieser krassen Art Antworten
Die Polizei sollte abklären um welche Zeit Paula O. den Arbeitsplatz verlassen hat. Die S-9 braucht von Zug bis Stettbach ca. 40 Min. Also müsste sie den Arbeitsplatz um ca. 18.30 verlassen haben was eigentlich unüblich ist. Was geschah in der Zwischenzeit? Antworten
"Symptome, die kulturell anerkannt sind" ist hier wohl der Schlüssel. Sehr viele Menschen in der ganzen Welt und sicher auch viele in der Schweiz, sehen in einer Meldung, dass Neonazis in der Schweiz unbehelligt eine Brasilianerin foltern ihr Weltbild bestätigt und wollen diese Meldung gar nicht hinterfragen. Dazu passt, dass diese Menschen jetzt bereits von einer Polizeiverschwörung fantasieren. Antworten
Medienmanipulation? Davon kann keine Rede sein, denn nur wer der von Anfang an zweifelhaften Geschichte Glauben schenkte, fiel darauf rein. Die Schweizer Onlinemedien machten eine schlechte Falle. Nicht verwunderlich, dass sie zuerst alles eins zu eins übernahmen und nun von Medienmanipulation reden. Von den richtigen Zeitungen in der Schweiz fiel niemand rein. Antworten
Und so bastelt auch der Tagi weiter geschwätzig an diesem Geschichtchen. Jetzt soll es die "Tragödie" der O. sein? Was wissen wir denn, ausser dass wohl eine mehr oder weniger exzentrische Dame die Gesellschaft, deren Tabus und Süchte, und die Medien in den Dienst ihres Egos gestellt hat? Eine Tragödie bedingt schuldlos unausweichlichen Konflikt. Hier sehe ich nur allseits blamable Peinlichkeit. Antworten
Die Story war ja schon etwas konfus und logisch nicht wirklich nachvollziehbar. So trivial wars ja nicht, schliesslich hat es für Verstimmungen auf politischen Parkett gesorgt. Borderline? Ok. Aber einen Schaden hat sie verursacht und sie hat es bewusst getan. Die Geschichte scheint ja noch nicht am Ende und die Öffentlichkeit hat nach allem auch ein Recht zu erfahren was geschah. Antworten
Es geht hier gar nicht mehr um das angebliche Opfer nachdem unser Botschafter zitiert wurde und die Medien in Brasilien verückt spielen muss unsere Regierung wenn das stimmt was die Zürcher Polizei bekannt gibt eine offizielle Entschuldigung des Statspräsidenten von Brasilien einfordern und dass die Zeitungen sich entschuldigen müssen . Unser Image wird im Ausland Systematisch zerstört. Antworten
Ich habe von Anfang an vermutet, dass die Geschichte faul ist. Als ich im Bekanntenkreis darauf hinwies, dass es Persönlichkeitsgestörte gebe, die sich selber verletzten oder eine Vergewaltigung aus Geltungsdrang erfinden, wurde ich mehr als nur mit bösen Blicken gestraft. Die Leute sollten wieder vermehrt lernen zwischen den Zeilen zu lesen und nicht jede Boulevard-Geschichte zu glauben. Antworten
@Hans Meier: Selbstkritische Töne aus der Redaktionsstube sind doch lobenswert. Dass man dort auch aus dieser Selbstkritik Content generiert, nun ja, das ist nun mal das tägliche Geschäft der Medien. Oder werfen Sie dem Bäcker vor, dass er Brot bäckt? ;-) Antworten
Respekt, lieber Tages-Anzeiger, wenigstens wart ihr so mutig, eure vorherige Berichterstattung zu hinterfragen. Ich bin sicher, die Polizei hätte frühzeitig eine Medienmitteilung verfasst, falls sich die Sache wirklich so zugetragen hat. Befremdlich und einer Demokatrie unwürdig ist, dass jemand nur die Worte SVP und Rassisten in den Mund nehmen muss, damit ein Skandal konstruiert wird. Antworten
Naja. Das Besondere an diesem Fall ist nicht das Verhalten der Frau. Das ist sogar in Lehrbüchern beschrieben. Es ist auch nicht die Aufmerksamkeit der Medien (die Geschichte enthält Sex & Crime). Das Besondere ist, dass Vertreter des Brasilianischen Staats sich von Medien derart manipulieren lassen, dass sie das Verhältnis zweier Staaten gefährden. Kompliment übrigens an die CH Medien & Polizei. Antworten
Wow, eine Kulturredaktorin stellt psychiatrische Ferndiagnosen! Respekt! Vielleicht hätte sie mal besser in einem Psychiatriebuch oder auf Wikipedia nachschauen sollen, was ein Boderline-Syndrom ist, statt irgendwelche Chefärzte und Buchautoren zu zitieren und daraus Schlüsse zu ziehen. Antworten
man darf gespannt sein, wie flächendeckend die Berichterstattung in BRA dann sein wird, wenn sich das Ganze endglt. als Schwindel herausgestellt hat - kein Ton. höchstens noch weitere Interviews ihres Herrn Papa mit seinen Vergleichen zu Stalins Polizei u.ä. Eigtl. sollten wir BRA vor's UN Tribunal laden lassen, wg Rufmordes. P.S. Erinnert sich noch jemand aus BRA an die Bilder aus Weggis '06? Antworten
@Fritz Meier: Ganz Ihrer Meinung. Die Autorin scheint von sich auf andere geschlossen zu haben. Denkbare Varianten: Persönlichen Tragödie mit Kurzschluss-Reaktion, Inszenierung aus finanziellen Gründen (Schadenersatz, Geld für Interviews), organisierte Kriminalität - der Vater hat mächtige Feinde, die ihm eine Warnung zukommen lassen wollten. Spekulieren können alle, nichts gelernt! Fakten, bitte! Antworten
Da richten Politgrössen aus Brasilien unsachlich und mit viel Vorurteil zum Nachteil der Schweiz an und kein CH-Politiker gebietet denen Einhalt. Warum wohl? Wir werden sehen, ob die Justiz auch mit gleich langen Ellen misst und die Frau - sofern diese Untersuchung abgeschlossen wird - zur Anzeige bringt wegen Irreführung der Rechtspflege und Falscher Anschuldigung. Antworten
Interessant, dass nun plötzlich Kommentare mgl. sind, während es die erste Tage auch nach x Artikeln nicht mgl. war. Dabei war der Vorfall von Anfang an durchschaubar, nur durfte man das ja nur niemanden sagen lassen. Die Brasilianer hätten uns vom UN-Menschenrechts- gleich zum Kriegsverbecher-Tribunal schleifen lassen. übrgs., wie hoch ist gleich nochmals die Mord/Kriminalitätsrate in BRA? Antworten
Man könnte andersherum eben auch sagen, dass es gerade die Borderline-Persönlichkeiten sind, die uns immer wieder Dramatik und "Action" im Leben bescheren. Fast wie das Element des Chaos, das die Bewegungslosigkeit des Kosmos verhindert. Etwas, das wir letztlich auch weder missen wollen noch jemals los werden könnten. Antworten
Also ich werde beim Vorbeigehen diese Brasilianerin bespucken--versprochen. Dann kann sie sich wirklich beklagen. Schliesslich weiss ich wie sie aussieht--danke an die Medien, die paar Pixel interpoliere ich doch glatt. PS: Ich wusste schon bei der ersten Schlagzeile, dass es NIEMALS Nazis sein können. Wenn schon Glatzen, aber die attackieren keine offensichtliche Weisse! Antworten
Im Mittelalter wars der leibhaftige Teufel der hinter jedem Unglück vermutet wurde, heutzutage hat scheinbar die SVP und die bösen Nazis die Rolle des Leibhaftigen übernommen. Die Menschheit giert immer noch nach bösen Erklärung von bösen Geschichten, weil das genau Ueberprüfen von Behauptungen und Fakten halt so anstrengend ist. Es ist Zeit für eine zweite Aufklärung! Antworten
@ B Sch: Ja, bei Frauen schon. Fuer die aus Kolumbien befreite Auslaenderin Betacur hat Calmy aus gynokratischen privaten Interessen sogar massiv staatliche personelle und materielle Mittel verschleudert. NichtVIPSchweizer werden jedoch im Stich gelassen. Einer musste viele Jahre laenger unter UNO-Standard weiterschmachten, weil sich die Botschaft weigerte, ihm die Ersatzgesldstrafe zu leihen! Antworten
Frau Binswanger, Ihr Artikel ist schon der zweite, der analysiert obwohl wir noch nicht ganz soweit sind. Und die Schuldigen sind schon auch da: die Medien und die Gesellschaft. Dass der TA sich nicht Teil der Medien ansieht, erstaunt. Zum Thema Frau in den Medien: was halten Sie vom TA-Artikel "100 Unsexiest Women in the World: Charlotte Roche schlägt sie alle"? Unfassbar, nicht wahr? Antworten
Zeit, die wir meinen nicht zu haben, um genau hinzusehen und Angst, die Konkurrenz habe die Schlagzeile bereits im Blatt veröffentlicht - bestimmen unsere überall verfügbaren sog. Depechen. Wenn wir schon mit psychiatrischen Determinanten hantieren, sollen wir bitte an uns selbst erinnern, die nach derartigen speziellen Nachrichten verlangen oder gar hungern. Hier generiert Nachfrage den Bedarf. Antworten
"Immer wieder interessant, wie schnell doch Brasilien seine Leute im Ausland beschützt" Dem kann ich nicht zu stimmen. Ich war selber in Brasilien und weiss, dass es dort nur für Menschen mit viel Geld Gerechtigkeit gibt. Oder setzt sich der Analphabet Lula für seine Landsleute ein, die hier in der Zwangsprostitution leiden müssen? Die Antwort ist eine einfache: Nein Antworten
Ich finde es schwach so ein Drama auszudenken zu müssen, nur weil sie sich ein Kind wünschte. Es gäbe so viele möglichkeiten ein Kind zu bekommen wie z. B. adoptieren u.s.w. Und dann sogar die eigenen Eltern zu beleugnen! Das heisst man soll nie leugen nur vielleicht in ganz schwierigen Fällen. Sie hat die Grenze überschritten. Antworten
Hier haben wir es vor allem mit einem Mediendrama zu tun. Lange Zeit ist der Begriff der vierten Macht in Vergessenheit geraten- mit den harschen Reaktionen, die die brasilianischen Medien bei der brasilianischen Regierung (und der Bevölkerung) ausgelöst hat- ohne irgendwelche Fakten in der Hand zu haben- ist einmal mehr bewiesen, wie gross der Einfluss der Medien auf die Meinungsbildung ist. Antworten
Besonders heuchlerisch war die brasilianische Regierung. In brasilianischen Städten gibt es tagtäglich Dutzende von Toten (darunter auch bestialische Morde an Ausländer). Die sollen zuerst bei sich selbst aufräumen, statt voreilig (bevor der Fall geklärt ist), die Justiz eines anderen Landes zu kritisieren. Antworten
Hier war der Chef der Zürcher Gerichtsmediziner, Herr Bär willens, rasch zu untersuchen und ein klares Fazit abzugeben. Anders verhielt er sich im Fall von Claudio M. Dieser verstarb anlässlich seiner Verhaftung durch 3 Zürcher Kantonspolizisten, er erstickte. Herr Bär benötigte für ein äusserst schwammiges Resultat über 1Jahr. Danach stellte die Zürcher Staatsanwaltschaft die Untersuchung ein. Antworten
Ja da hat es was Wahres dran.Das Sahnehäubchen ist dann meist noch die Vermischung mit Nazitum und Rassismus.All diese Reiz-und Schlagwörter,unverantwortlich und unbedacht verwendet, tragen noch mehr zur schon jetzt beträchtlichen Verwirrung bei-die Gefahr ist nicht abzusehen! Antworten
Es ist nicht das Interesse der Gesellschaft nach Borderline, sondern die Profitgier der Medien, die Sensationsmeldungen inszenieren. Wo bleibt die "kritische" Berichterstattung? Neonazis in Zürich, die eine schwangere Brasilianerin ritzen und die dann das Kind verliert, passt zu gut in das Weltbild der Schurnaille. Ein heuchlerisches Kultur-Brichtli solls richten. Tagi, du bleibst schön dran... Antworten
Immer wieder interessant, wie schnell doch Brasilien seine Leute im Ausland beschützt. Hätte Frau Calmy-Rey ebenso gehandelt?? Ich glaube nicht! Ob dies als Vor- oder als Nachteil gesehen werden kann, ist eine subjektive Einschätzung. Jedenfalls ist es schon wichtig, zuerst die Fakten prüfen, bevor der Teufel an die Wand gemalt wird! Antworten
Ja da hat es was Wahres dran.Das Sahnehäubchen ist dann meist noch die Vermischung mit Nazitum und Rassismus.All diese Reiz-und Schlagwörter,unverantwortlich und unbedacht verwendet, tragen noch mehr zur schon jetzt beträchtlichen Verwirrung bei-die Gefahr ist nicht abzusehen! Antworten
Am Borderline-Syndrom leiden auch viele Politikerinnen/er - Wirtschaftsmanager und die UBS/CS-Bänker. Alle sind vom Volk oder Verwaltungsrat gewählt. Siehe auch die Politikspitzen in Israel/Palästina/Iran/USA usw. Sie versprechen den Menschen Wohlstand/Sicherheit/Schutz/Frieden. Alles leere Worte im Jahr 2008. Alle erhalten hohe Saläre trotz Geisteskrankheit ( Borderline-Syndrom ). Antworten
Ein meisterhaftes Lehrstück, welches zeigt, wie wichtig Kritik ist. Blindes Vertrauen ist einfach, es lässt sich bequem mitschwimmen, man eckt nicht an, man wird getragen. Das kritische Hinterfragen erfordert Mut und ein dickes Fell, aber es muss sein, denn Quantensprünge macht nur der, der Vorgekautem ( Experten und Beraterfood) nicht BLIND glaubt. Präsidenten und Gurus haben nie immer recht. Antworten
Warum unsere Gesellschaft sich dafür interessiert? Vielleicht weil wir eine "Nervenkitzel-Gesellschaft" sind? Und vielleicht weil wir eben nicht davon wissen wollen, dass wir im weitesten Sinn eben für diesen Missbrauch mit verantwortlich sind, der dann zu einer Borderline Persönlichkeit beiträgt. Schützt diese Frau vor uns. Antworten
Und das schreibt ausgerechnet ein Mitglied jener "Kultur"-Seite, die andauernd ueber den genannten Medien-Muell jeglicher Auspraegung berichtet - - statt viel mehr Koryphaeen zu Wort kommen zu lassen, wie dies gestern - endlich mal wieder - Rico Bandle tat mit dem sehr guten Interview mit Jakob Tannr, wofuer ihm sehr gedankt sei. Antworten
Die 2 Brasilianerinnen, welche 14 und 15 jährige Knaben mit käuflichem Sex verführt haben (Ticiono) liegt ganz nahe bei der Neuen Geschichte, mit einer brasilanischen Frau. Brasiliens Staatspräsident Lula weiss genau, was seine Landsleute in Uebersee treiben und was das Image über Brasilien ist. Brasiliens Staatspräsident Lula hat vermutlich etwas zu verbergen, was in Bälde über den Aehter geht, Antworten
Da die Zeitungen um Auflagen ringen und die Zeit zum Recherchieren (und Denken) fehlt, will man unbedingt die Erste sein. Egal, wie schwach die Story ist. Mich hat die ganze Geschichte von Beginn an befremdet, da sie Ähnlichkeiten mit anderen Vorfällen hatte. Aber eben: BAD NEWS ARE GOOD NEWS. Hoffen wir für die Not leidende Presse auf einen schönen Weltkrieg - das steigert den Umsatz massiv... Antworten
Kultur
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Monika Kieser
Ja wir Leben tatsächlich in eine schwarz weiss Gesellschaft. Unsere Gesselschaft verlangt eine gewisse impulsivität. Unsere Gesellschaft ist gespaklten, reichtum und armut sind immer ausgeprägter. Matriellismus und Spirituellismus auch. Antworten