Kultur

Die Tragödie der O.: Futter für die Borderline-Gesellschaft

Der Fall der Paula O. ist ein Lehrstück über Medienmanipulation und zeigt das immense Interesse unserer Gesellschaft nach Borderline-Persönlichkeiten. Eine Analyse von Michèle Binswanger, Kulturredaktorin von Tagesanzeiger.ch/Newsnet.

Es ist eine Geschichte, die Aufmerksamkeit garantiert: Eine Schwangere wird von Neonazis am Zürcher S-Bahnhof Stettbach gefoltert. Die Meldung geht um die Welt, Brasiliens Staatspräsident Lula fordert von den Zürcher Behörden eine lückenlose Aufklärung des Falles. Doch die Ermittlungen deuten mittlerweile darauf hin, dass das Ganze eine Inszenierung einer ausser Kontrolle geratenen Psyche sein könnte.

Weibliches Kalkül und Körpereinsatz

Bezeichnenderweise macht diese Wendung die Geschichte nicht weniger brisant. Sie zeigt nicht nur, wie bereitwillig Mediengesellschaften sich manipulieren lassen, sondern auch, worauf sie fixiert sind: den weiblichen Körper und seine Fähigkeit zur Transformation.

Im Fall der Brasilianerin garantiert nicht nur das Gefälle zwischen Macht und Ohnmacht eine breite Berichterstattung, sondern vor allem auch, dass es um einen weiblichen Körper geht - zu allem hin um den Leib einer Schwangeren, der missbraucht worden sein will. Dazu kommt, dass hier eine Frau offenbar ihren Körper ganz bewusst einsetzt, um eine vermeintliche Ohnmacht in mediale Aufmerksamkeit zu verwandeln und damit in Macht. Es ist eine Form weiblichen Kalküls, das in den zeitgenössischen Medien ununterbrochen zu beobachten ist.

Kulturell anerkannte Symptome

Sollte sich dieser Befund als Tatsache herausstellen, dürfte der betroffenen Frau wohl eine Borderline-Diagnose gestellt werden, zu der Symptome wie Ritzen, Geltungsdrang und Hochstapelei gehören, genau so wie Narzissmus und übersteigerte Selbsteinschätzung. Laut Andreas Heinz, Chefarzt der Psychiatrie der Berliner Charité, suchen sich Borderline-Patienten «Symptome, die kulturell anerkannt sind». Was für diesen Fall in besonderem Mass gilt.

Der deutsche Psychiater und Buchautor Borwin Bandelow charakterisiert das Borderline-Syndrom als Leitdiagnose unserer Zeit. Einerseits ist unserer heutige Internet- und Castingshow-Gesellschaft ein Nährboden für übersteigerten Narzissmus, der belohnt wird, selbst wenn die Teilnehmenden als Medienopfer enden. Umgekehrt hegen wir heimlich Bewunderung für solches Verhalten, was sich auch darin zeigt, dass die Stars, denen in den Medien gehuldigt wird, zum grossen Teil Borderline-Charakterzüge aufweisen, so Bandelow.

So ist absehbar, welche Wendung die Berichterstattung über den Fall nehmen dürfte: Die öffentliche Empörung über den vermeintlich brutalen Akt wird sich gegen die Frau selbst richten. Eines sollte man dabei jedoch nicht vergessen: In jedem Fall steht hinter der öffentlich aufgeführten Tragödie der O. ein Missbrauch in der einen oder anderen Form. Wir sollten uns nicht so sehr für die Frau interessieren. Sondern dafür, weshalb unsere Gesellschaft für solche Geschichten so empfänglich ist.

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125 Kommentare

Monika Kieser

26.04.2009, 19:22 Uhr
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Ja wir Leben tatsächlich in eine schwarz weiss Gesellschaft. Unsere Gesselschaft verlangt eine gewisse impulsivität. Unsere Gesellschaft ist gespaklten, reichtum und armut sind immer ausgeprägter. Matriellismus und Spirituellismus auch. Antworten


Martin Hamann

17.02.2009, 00:19 Uhr
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Tragisch, doch Paula ist psychisch in einer grossen Notsituation gewesen. Alles könnte man normal und vernünftig behandeln. Doch was sich danach an Hysterie, Hetze und übersteigertem falschem Rechtsempfinden ereignet und geäussert hat, ist beschämend. Traurig, aber typisch, ist das Empfinden einer korrupten und zugleich manipulierten, hysterischen brasilianischen Gesellschaft incl. Politikern. Antworten


Niamh Zweifel

16.02.2009, 21:01 Uhr
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Zur Ergänzung: Das Mädchen in Poughkeepsie hiess Tawana Brawly Antworten


Niamh Zweifel

16.02.2009, 20:38 Uhr
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Korrektur: ich meinte RASSISTISCHE Parolen, die sich das Mädchen in Poughkeepsie auf den Bauch geschmiert hat. Der Fall wurde in der US-Presse so empört behandelt, wie der von O, und die Medien sind ebenso tief in die Enttäuschung gefallen. Ich will damit auf keinen Fall rechtsextremistische Strömungen stützen. Es gibt sie und sie sind verabscheuungswürdig. Aber Zeitungsenten helfen nicht dagegen Antworten


Niamh Zweifel

16.02.2009, 20:26 Uhr
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Die Frau hat keinen Schaden. Sie hat ihrem Freund und der Familie weis gemacht, sie sei schwanger und brauchte eine Begründung, warum sie es nicht (mehr) war. 1988 gab es in Poughkeepsie nördlich von New York einen ähnlichen Fall mit einem schwarzen Mädchen, das mittels selbstbeigebrachten antirassistischen Kugelschreiberparolen auf dem Bauch eine Ausrede suchte, weil es über Nacht nicht heim kam. Antworten


ralph kocher

16.02.2009, 20:14 Uhr
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Ein Grund? Vor lauter "funktionieren müssen" geht das "Selbst" vor die Hunde. Nun stellen wir unser Innerstes zur Schau! Reflektiert nun die Güldenen Zwanziger: Nur ein Crash riss die Leut' aus ihrer Lethargie. Man musste sein Befinden neu definieren, da nichts Elementares mehr gegeben war - die Gesellschaft erfand sich neu. Und die Führerfigur war auch nicht weit. Wann frisst der Teufel Fliegen? Antworten


Peter Schertenleib

16.02.2009, 13:12 Uhr
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Ich lebe einen grossen Teil des Jahres in Brasilien. Hier sind die Zeitungen und die TV-Kanäle gefüllt mit dieser traurigen Geschichte. Alle schlimmen SVP Plakate werden im TV gezeigt. Ich wurde schon mehrmals darauf angesprochen, ob die schweizer wirklich so fremdenfeindlich sind? Ob die Gischichte wahr ist oder nicht, der Imageschaden für die Schweiz ist sehr gross und dies hat sie der SVP Antworten


Steven Schraner

16.02.2009, 13:00 Uhr
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@Bryner: Warum ist es unüblich um 18:30 Uhr Feierabend zu haben? Das verstehe ich nun gar nicht... Antworten


Daniel Metzener

16.02.2009, 12:50 Uhr
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@ Peter Hubacher: Ich glaube nicht, dass Sie Psychologe sind! Denn sonst würden Sie wissen, dass Borderline eine Persönlichkeitsstörung ist und sich Borderliner sehr wohl in die Haut ritzen. Bitte informieren Sie sich, bevor Sie uns solchen Unsinn erzählen. Antworten


Michel Ehrmi

16.02.2009, 12:13 Uhr
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Es wird alles halb so heiss gegessen wie es gekocht wurde ... was hier gelesen wurde repräsentiert nicht die 180 Mio. Brasilianer! Dort wurde genauso der Kopf geschüttelt wie hier, nur die Presse zeigt es nicht ... wenn im Gaza-Streifen 100 Leute eine Fahne verbrennen wird dies so gezeigt, dass man denken könnte dass die anderen 100'000 uns alle hassen. Gefährliche Medienwelt, sag ich nur ... Antworten


jana wahli

16.02.2009, 07:38 Uhr
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man stelle sich nur mal vor, die brasilianerin sei eine schweizerin und die drei neonazis wären drei schwarzafrikaner... ob wahr ob falsch... wie wäre da wohl unsere reaktion gewesen?!? Antworten


Stephan Weber

16.02.2009, 07:17 Uhr
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Als ob das 3. Weltland sich bei uns einmischen müsste. Die sollten zuerst bei sich aufräumen. Möchte nicht wissen wieviele Schweizer in Brasilien ermordet werden ohne Aufklährung. Antworten


marcel hegi

16.02.2009, 05:31 Uhr
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ich möchte nur noch anmerken, dass sehr viele stimmen in brasilien gleich zu beginn dieser geschichte zur zurückhaltung und zum blick ins eigene land aufgerufen haben! moderate stimmen werden nun mal gerne an den rand gedrängt. Antworten


Monika Beller

15.02.2009, 20:16 Uhr
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Hoffentlich denkt jemand daran, die Schuldige haftbar zu machen für den Imageschaden und die inmensen Kosten. Und Ausweisen aus der Schweiz.. Hätte ja klappen können, aber die Polizei und andere Stellen waren cleverer. Das muss ein juristisches Nachspiel haben, wenn wir nicht Nachahmer wollen. Antworten


Sandra Keller

15.02.2009, 20:13 Uhr
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Am Schluss wird die Schweiz unterwürfig Millionen zahlen und Calmy Rey entschuldigt sich noch dazu, analog wie sie inm Fall Lybien gehandelt hat Antworten


Heinz Gerber

15.02.2009, 17:12 Uhr
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anstatt über den fall der armen frau, über den wir nichts wissen, würde ich lieber über den der zwei velofahrer diskutieren. fünf personen haben diese velofahrer willkürlich verprügelt. aber da wurde keine kommentar-möglichkeit angehängt. das ist schade. man könnte zum beispiel über das korrekte strafmass für die prügler reden. Zum Beispiel fünf Jahre Gefängnis. Oder eher zehn Jahre Gefängnis. Antworten


Josef Syfrig

15.02.2009, 15:21 Uhr
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Hier in Brasilien sagt man dann etwa nach dem ganzenTheater so : Siiiim...mais....Quem vai pagar o pato vai ser a Suiça mesmo. Übersetzt etwa so:Jaaaaaa..aber....Am Schluss wird die Schweiz trotzdem am Kürzeren ziehen. Antworten


pasang damchoe

15.02.2009, 14:45 Uhr
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als ich den arkikel vor einigen tagen gelesen habe, habe ich sofort gewusst, dass es sich um einen betrug handelt (juristin hin oder her). die ritze waren zu gleichmässig und symetrisch, ich kenne rechtsradikale, die machen sowas nicht. gipfel ist der, dass sich die brasilianische politik sich eingemischt hat, als ob brasilien heilig wäre und in brasilien noch nie schweizer ermordet wurden. Antworten


Mark Berger

15.02.2009, 14:41 Uhr
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@Walter Koller: Nein, am Anfang standen anonyme Bilder im Internet. Dann wurde bei der Polizei nachgefragt. Wären nicht diese Bilder im Internet gewesen, hätte die Polizei wohl gar nicht informiert, was auch richtig wäre. Es ist schliesslich sinnlos über jeden zu informieren, der sich irgendwas in die Haut ritzt. Antworten


Walter Koller

15.02.2009, 13:38 Uhr
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@ Mark Berger. Sorry, aber ich habe nicht (wie andere) Ferndiagnosen und auch keine Diagnosen gestellt. Und ich habe mich auch nicht als Psychologe/Psychiater ausgegeben. Ich habe nur falsche Vorstellungen und Kommentare über Borderline korrigiert. Mein Wissen ist meine Erfahrung über die eigene Krankheit (Borderline) und die Erfahrungen zahlreicher Leidensgenossen mit Persönlichkeitsstörungen. Antworten


Walter Koller

15.02.2009, 13:28 Uhr
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@ All. Am Anfang steht eine Pressenotiz der Polizei. Die Presse ist Überbringer der Nachricht. Über die Presse herzufallen ist völlig falsch. Kritisieren kann man die Polizei, die voreilig solche Nachrichten verbreitet. Und auch die Psychiater und Psychologen, die Ferndiagnosen stellen. Der Beitrag von Binswanger ist daher klärend und wirkt auf die Beteiligten sogar versöhnlich. Das ist gut so. Antworten


Mark Berger

15.02.2009, 13:19 Uhr
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@ Walter Koller: Schon wieder ein Hobby-Psychiater... Ich nehme an, Sie haben ausführlich und über einen längeren Zeitrum mit der Frau gesprochen, um die Diagnose von Frau Binswanger zu bestätigen. Ihr Statement hier ist wohl ganz relevant im Vergleich zu den anderen. Antworten


Ueli Caprez

15.02.2009, 13:12 Uhr
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Wenn wie geschehen, bei wirklichen Verbrechen aus purem Opportunismus alles daran gesetzt wird, das Opfer als unglaubwürdig erscheinen zu lassen und übel zu beleumden und handkehrum Bagatellen und Fantasmorgien einer offensichtlich kranken Frau als Realität dargeboten werden, stellt sich schon lange die Frage nach der Verantwortlichkeit und Glaubwürdigkeit der Medienschaffenden und der Politik . Antworten


Walter Koller

15.02.2009, 13:07 Uhr
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@ Peter Hubacher. Sie glauen, diese Frau leide nicht an Borderline, sondern (wie sie schreiben) "an einer Persönlichkeitsstörung". 1. Es ist nicht relevant, was ein Psychologe "glaubt". 2. Borderline IST eine Persönlichkeitsstörung (ICD-10/F60.31 - Int. Klassifikation der Krankheiten, herausgegeben von der WHO). Wenigstens das sollte ein Psychologe nicht glauben, sondern wissen... Antworten


Toni Müller

15.02.2009, 12:51 Uhr
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@ Georg Klein. "Wenn die Polizei eine Straftat aufklären soll, muss sie das Opfer befragen." Fragt sich nur wann. Wenn eine Person so zugerichtet ist, gehört sie zuerst in die Hände von Ärzten, die sie versorgen und dann entscheiden, ob und wann sie vernehmungsfähig ist. Die wahre Geschichte hätte so ärztlich abgeklärt werden können, bevor die Polizei mit Märchen an die Presse gelangt ist. Antworten


Peter Hubacher

15.02.2009, 11:56 Uhr
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Ich bin selber Psychologe und glaube nicht, dass diese Frau an der Borderline krankheit leidet. Dass Sie psychische Probleme hat, ist wohl unbestritten. Borderline Patienten ritzen sich keine eindeutige Zeichen. Schon gar nicht Buchstaben. Ich denke eher, Sie hat eine Persönlichkeitsstörung. Antworten


Armin B Schweizer

15.02.2009, 10:36 Uhr
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@ p a: In Brasilien kursieren zwar dolle Geschichten. Einem Schweizer, dessen Freundin ohne fotogene Spuren vergewaltigt wurde, soll geraten worden sein, den Taeter umzubringen und dann in einen anderen StadtTEIL zu "fliehen". Offensichtlich kuemmert sich aber Brasilien im Ausland lieber auch um seine eigenen NichtVIPStaatsbuerger als fast nur um Auslaender, Politverbrecher und KonzernherrInnen! Antworten


Armin B Schweizer

15.02.2009, 10:00 Uhr
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@ Marin Stutz: Ihre Reaktion ist der wahrscheinlichste Zweck der "Uebung", welcher gegen viele arme Auslaenderinnen schon mit vielen anderen legalen, scheinlegalen und illegalen Mitteln zu erreichen versucht wurde. Wie sagte doch schon der Altstaende- und Verwaltungsrat Carlo Schmid: Das Ergebnis einer Expertise haengt von der Wahl des Experten ab! Eine Beteiligung Dritter bleibt wahrscheinlich! Antworten


Max Wartenberg

15.02.2009, 08:40 Uhr
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Wieso organisiert die brasilianische Regierung nicht die Rückkeht ihrer Landmännin ins Heimatland, um die Frau medizinisch und psychologisch im sicheren familiären Umfeld zu betreuen? Sensationalismus und Effekthascherei sind anscheinend wichtiger als effizientes, menschenwürdiges Handeln. Antworten


Stefanie Ammann

15.02.2009, 03:02 Uhr
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Ich würde es begrüssen, wenn sich die Tagi-Kulturjournalisten die Gedanken von Michèle Binswanger zu Herzen nehmen würden und anstelle des todlangweiligen und reisserischem Geschreibsels über irgendwelche TV-Shows mehr eines Kulturteils würdige Artikel veröffentlichen würden. Das wäre ein kleiner aber feiner Beitrag zu einer besseren Welt. Antworten


Axel von Rotz

15.02.2009, 02:06 Uhr
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In BR selber von Bande mit dem Messer überfallen, beraubt, nicht in in einer Favela, sonst bin ich nicht Opfer sondern noch als Täter beschuldigt .!!!. Kreditkarte 10'000CHf belastet, alles organisiert - Auf Polizeiposten, kein Interesse kommt täglich vor, alles normal. Nicht normal ist das Verhalten der brasilianischen Vertretung, Presse, hin bis zu Präs. Lula oder doch? Arroganz? Mme Calmy-Rey Antworten


André Wirth

15.02.2009, 01:51 Uhr
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Hoffe nur, dass nicht - gerade wegen dieses Falles - nun Brasilianer - Innen fremdenfeindlicher Animositäten ausgesetzt sein werden. Denn nicht wahr: den latenten Rassismus - bei allem was heute abgeht - kennt wohl jeder von uns, und es bedeutet Arbeit, die Dinge auseinander zu halten. Ich liebe Brasilien, und ich bin traurig darüber, wie das Ganze abläuft. Seien wir also alle besonnen ! Antworten


Márcia Nitzsche

15.02.2009, 00:23 Uhr
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Ich komme aus Brasilien,und lebe sehr gerne hier.Ich finde Tragisch und Komisch,sehr Komisch .Frau Paula O. hat eine Schwangerschaft vorgespielt?was ist passiert?wollte Sie hier leben unabhängig des arbeitgebers?und hat erfand die Schwangerschaft um ihren freund zu heiraten?ich hoffe dass die Frau P., fall als sie Unrecht hat, das Sie muss die Schweiz verlassen.Sie fühlt Sich nicht wohl hier..... Antworten


Albert Inglin

14.02.2009, 22:46 Uhr
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Wie recht doch Frau Binswanger hat. Um aus der eigenen, tristen Welt zu entfliehen - wenn auch nur kurz - ist die Gesellschaft sehr empfaenglich fuer solche Geschichten. Die unzaehligen Verbloedungsshows (Big Brother, Casting fuer was auch immer, Superstar) zeigen das auch immer wieder auf eindrueckliche Art und Weise. Antworten


Marcel Wittwer

14.02.2009, 22:45 Uhr
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Medienmanipulation? So ein Witz. Die Medien haben das Publikum manipuliert!!! Die Geschichte war von Anfang an zu gut um wahr zu sein. Man möchte doch so gerne, dass die SVP die Bösen sind. Dem Opfer hat man keinen Dienst getan damit. Antworten


Michael Meienhofer

14.02.2009, 22:44 Uhr
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Eine oberschwache Tour von einzelnen Journalisten. Bitte mehr die Hirnzellen anstrengen, denn nicht alles was als Sensation definiert wird, ist auch Sensation für den Leser. Mann muss nicht Fachmann sein um zu sehen, dass solche Tätowierungen unter strengstem Stillhalten des Opfers gemacht wurden und alles noch in einem Gebüsch im Zwielicht. Wer's glaubt, der zahle einen Taler! Antworten


Ueli Caprez

14.02.2009, 22:11 Uhr
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Vielleicht zeigt diese Geschichte weniger das Bedürfnis der Gesellschaft als der Medienschaffenden und Politiker an Borderlinepersönlichkeiten auf. Bedenklich isti, dass nicht mehr Fakten berichtet, sondern Vorurteile aufgrund der jeweiligen Preferenzen der Medienschaffenden als Wirklichkeit dargeboten werden. Leitsatz des TA: Es kann nicht sein was nicht sein darf und es muss sein was sein soll. Antworten


Fleischmann Joel

14.02.2009, 21:58 Uhr
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The vast majority of Brazilians are people of good. Brazil is the largest racial democracy in the world. Foreigners are usually well received. It is misleading to think that the great tropical country is inhabited by barbaric. It can happen to any one with borderline personality disorder, but not Nazi! Antworten


Pankraz Aeschlimann

14.02.2009, 21:25 Uhr
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am besten die S-Bahnhöfe und die S-Bahn meiden! Antworten


Gustav Habegger

14.02.2009, 21:05 Uhr
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Nur schon das Foto mit dem Bauch müsste vernünftige Menschen und Redaktoren stutzig machen .... Eine erfundene Sache einer Person die damit vielleicht auch etwas vertuschen will und Andere dafür verantwortlich machen. Eine solche Meldung ist schlicht auf drei Sätze zu beschränken mit dem Hinweis, dass die Polizei notwendige Abklärungen eingeleitet hat. Auch Medien müssen noch lernen .... Antworten


Gabriel MA

14.02.2009, 21:00 Uhr
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This is an answer to Franco Signer and to all others that may think alike: you can't generalize a whole continent just based on your experience in Venezuela. Yes, awful things happen in South America, but I've lived in Japan and Europe and I saw some terrible events there too. Specially, you can't call all Latin Americans "barbarians" based in one woman's actions. Antworten


Max Kellermuller

14.02.2009, 20:51 Uhr
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Egal ob Neonazi-Gräueltat oder Selbstverletzung einer Borderline-Persönlichkeit: Der Nutzen einer solchen Tat liegt für die Täter nicht zuletzt darin, dass Ihr Tun publik wird. Je grösser der zu erwartende Medienwirbel, desto grösser der Reiz, eine Gräueltat in Szene zu setzen. Ergo: Je mehr Medienwirbel, dest mehr den Tätern in die Hände gespielt! Antworten


Kurt Zerzawy

14.02.2009, 20:39 Uhr
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unglücklicherweise werden wir alle wohl die ganze Wahrheit nie erfahren. Dazu ist die Sache zu stark aufgebauscht und zu viele Leute aus der Politik haben sich eingeschaltet. Wie so oft wird es wohl am Schluss drei Wahrheiten geben. Eine offizielle, eine wirkliche und eine, die man selber glauben will. Antworten


Stefan Besmer

14.02.2009, 20:34 Uhr
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Wer ist hier rassistisch? Ja richtig, es sind die aufgehetzten Brasilianer samt ihrer Regierung, welche rasisstische Vorurteile und Lügen über die Schweiz verbreiten. Eine Schande, unsere Bundesräte verstecken sich. Präsident Lula da Silva soll lieber in seinem eigenen Land für Menschenrechte sorgen und sich den Entrechteten in den Slums annehmen. Zuerst das Hirn einschalten dann reden ! Antworten


Martin Stutz

14.02.2009, 20:16 Uhr
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Genau, so geht es nicht! Da lob ich mir die SVP: solche Weiber sollten sofort ausgeschaft werden, mit allem Anhang! Antworten


Georg Klein

14.02.2009, 20:09 Uhr
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@Toni Müller: Skandal ist, dass die Medien die Ferndiagnose Borderline-Syndrom stellen. Wenn die Polizei eine Straftat aufklären soll, muss sie das Opfer befragen. Sie meinen, die Polizei hätte damit sofort aufhören müssen, als sie sah, da stimme was nicht, und sagen, ja, es waren SVP-Neonazis, wie die Frau erzählt hat. Und Brasilien und die Welt um Entschuldigung bitten, und die SVP verbieten. Antworten


Gerhard Keller

14.02.2009, 19:34 Uhr
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Würde sich die Brasilianische Regierung ebenso für die allgemeine Menschenrechtslage in ihrem Land einsetzen wie für dieses bedauernswerte Einzelschicksal........ Antworten


Philippe Meier

14.02.2009, 18:36 Uhr
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Das Groteske ist der Kommentar von Th. Hasler auf der Titelseite des heutigen Tagi. Da feiert sich der Tagi tatsächlich dafür, dass er den Verlockungen der Skandalisierung widerstanden habe. Hallo?! Wie schlimm muss es stehen, wenn das Regelverhalten (nachdenken, recherchieren, schreiben, und zwar in dieser Reihenfolge und nicht umgekehrt), als eigene moralische Grosstat vekauft werden? Antworten


Mario Silva

14.02.2009, 18:23 Uhr
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Ob es sich um Ueberfall oder Selbstmutilation handelt ist sekundaer. Hier in Brasilien hat der Fall so hohe Wellen geschlagen, weil sich Politiker (Celso Amorim, Aussenminister) und (Lula, Praesident) direkt und auf demonstrative Art und Weise einmischten - ohne Untersuchungen abzuwarten. Es ging um Stimmenfang. Lula will Dilma Rousseff als seine Nachfolgerin pushen und war in Recife. Antworten


Stefan Nidderer

14.02.2009, 17:30 Uhr
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@ Franco Signer: Die Schweizer sind ja eh unfehlbar, so viel gescheiter, fleissiger, zuverlässiger, einfach moralisch überlegen. Die besseren Menschen halt. Schon in unseren Nachbarländern, sowieso in der EU und überhaupt in der ganzen Welt herrscht die Barbarei.... Das einzig grenzenlose hierzulande ist die Selbstgerechtigkeit. Antworten


Peter Studer

14.02.2009, 17:23 Uhr
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Lula da Silva verlangt also umfassende und komplette Aufklärung. Eine Lachnummer! Dazu die Statistik 2007 aus Brasilien: "Jährlich werden mehr als fünfundvierzigtausend Personen getötet, mehr als in jedem anderen Land der Erde. Nur etwa fünf Prozent der Morde werden aufgeklärt". Also: Zuerst den eigenen Saustall ausmisten. Antworten


sandro martelli

14.02.2009, 17:21 Uhr
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Peinlich die vielen Allgemeinplätze: klares Zeichen einer vollkommen emotional geführten Diskussion: wenn die Frau tatsächlich attackiert wurde, sollen die Täter aufgespürt und bestraft werden. Und wenn es sich herausstellt, dass die ganze Geschichte erfunden wurde, da soll die Frau Rechtsanwältin halt umso mehr die rechtlichen Konsequenzen für ihre Handlung tragen, Borderline hin oder her! Antworten


Pascal Meister

14.02.2009, 17:15 Uhr
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Die Medien wurden vor allem deshalb "benutzt", weil das "Opfer" dafür sorgte, dass Bilder extraschnell nach Brasilien an die Presse gelangt sind. Das "Opfer" war also klaren Geistes, wie die Geschichte optimal auszuwerten sei. Mich erstaunt, dass die SVP noch nicht die umgehende Ausweisung dieser Kriminellen gefordert hat, welche das Ansehen der Schweiz so beschmutzt hat. Das fände ich gerecht. Antworten


Elisabeth Schwyter

14.02.2009, 17:13 Uhr
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Jemand der unsere Gesetze und Gesellschaft auf diese Art und Weise missbraucht und aus selbstgefälligen Zwecken uns weltweit in Verruf bringen will, verdient nicht unser Vertrauen und verdient auch nicht länger unsere Gastfreundschaft, sondern gehört sofort aus der Schweiz in ihr Heimatlang zurück geschafft! Antworten


beat menz

14.02.2009, 17:11 Uhr
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villeicht sollte man Ihren Verlobten oder Freund Marco Trepp aus Dübendorf näher unter die Lupe nehmen. Antworten


Josef Syfrig

14.02.2009, 15:41 Uhr
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Hier in Brasilien gibt es etwa 2-3 böse Zungen,die glauben sogar ,dass der ganze Klamauck von hier ""Oben "" organisiert wurde.Die ehrwürdige Dame kommt ja aus dem "Politik-Finanz' Establishment. Antworten


pietro guggisberg

14.02.2009, 15:38 Uhr
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Zwillinge waren in Erwartung? Dann kann dies der Arzt, der die Schwangerschaft festgestellt hat sicherlich bezeugen. Wo ist er eigentlich, der erwähnte Arzt aus der Schweiz? Hat er dies bereits bestätigt? Gibt es ihn überhaupt? Vermutlich wird die O ihn nicht nennen, nicht nennen können, weil es ihn nicht gibt! Das ganze stinkt ziemlich zum Himmel. Ich liebe BRA, aber O ist krank und braucht Hilfe Antworten


Lukas Weber

14.02.2009, 15:37 Uhr
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Auch die scheinbar selbstkritische Analyse des Medienbetriebs durch Michèle Binswanger im Falle der Paula O.ist Teil der Publizität... Schlussendlich lebt auch eine Michèle Binswanger von einem Artikel dieser Art. Sei er noch so selbstkritisch. Ich für meinen Teil kann das fast nicht mehr lesen. Berichterstattung, Analyse, Gegenanalyse etc etc. Wir sind diskussions-, palaver- und analysesüchtig. Antworten


Bea Hausherr

14.02.2009, 15:28 Uhr
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Symtomatische für den Zustand unserer linksliberalen, politisch korrekten Gesellschaft. Jemand schreit SVP! und Rassist! Die Tagi-Journalisten sehen sich in ihrem Weltbild bestätigt und schreiben munter-naiv drauf los, statt ihre Verantwortung wahrzunehmen und kritische Fragen zu stellen. Diese Empörungs-Mechanismen funktionieren bestens, das Gutmenschentum lebe hoch! Antworten


Roger Furrer

14.02.2009, 15:27 Uhr
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Der Eifer der linksgeeichten Medien erstaunt mich immer wieder, wenn jemand die Rassismuskeule schwingt. Zu plump die Lügen des "Opfers". Allen gemeinsam der Tritt ins grosse Fettnäpfchen. Eine Entschuldigung der vielen Brasilianer, die seit Jahren unbehelligt bei uns leben wäre angebracht. Antworten


danilo zink

14.02.2009, 15:23 Uhr
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Wow, Respekt! Ein selbstkritischer Text. Es besteht doch noch Hoffnung für die Printmedien.... Antworten


Walter Koller

14.02.2009, 15:16 Uhr
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Geritzte kulturelle und politische Botschaften: Ein Psychiater hat in den Medien verlauten lassen, das Ritzen von politischen Botschaften durch Personen mit Borderline sei unüblich. Das ist absolut falsch. Man muss nur mal die vom Missbrauch aus der Gesellschaft Geflüchteten (Skins, Punks, etc) betrachten; Fast jede Person trägt da geritzte kulturelle und politische Botschaften auf den Unterarmen. Antworten


Peter Keller

14.02.2009, 15:07 Uhr
Melden

Die Geschichte interessiert den Bürger, weil sie vom Vater medial + politisch angeheizt wurde und inzwischen eine Wende um 180 Grad erfahren hat. Keine vorliegende Schwangerschaft. Selbstbeibringung der Verletzungen. Dazu gehört möglicherweise auch ihr strittiger Aufenthaltsstatus. Dieser Fall wird den Steuer- und Krankenkassenzahler unnötig viel Kosten. Dies muss deshalb unterbunden werden!!! Antworten


Vera Keller

14.02.2009, 14:55 Uhr
Melden

Eigentlich geschmacklos, in dieser Angelegenheit jetzt noch in die Verlängerung zu gehen. Das einzig Brauchbare an dem Artikel ist der letzte Satz. Alles andere ist reine Spekulation. Oder anmassende Ferndiagnose. Antworten


Jo Glor

14.02.2009, 14:48 Uhr
Melden

Ich kann nicht verstehen, warum sich das EDA nicht gegen die absurden Vorwürfe betr Angriffe einer Brasilianerin in Zürich wehrt. Das EDA sollte die Interessen der Schweiz vertreten und nicht sich selbst!! Ich bin empört!! Antworten


Rolf Berger

14.02.2009, 14:45 Uhr
Melden

Es ist typisch für unsere sensationslüsternen und vorwiegend links orientierten Medien, dass sie im Vorfall von Stettbach Neonazis und die SVP genüsslich in einem Atemzug nennen. Nimmt dann die Sache nicht den gewünschten Lauf, wird der moralische Mahnfinger erhoben und von den gleichen Medien genau diese Sensationslust angeprangert, gewürzt mit einigen psychologischen Allgemeinplätzen. Antworten


Franco Signer

14.02.2009, 14:36 Uhr
Melden

@Beat Schnellmann: Die südamerikanischen Regierungen scherren sich einen Dreck um ihre Bürger. Ich lebe in Venezuela. Wöchentlich werden mindstens 100 Menschen ermordet, Menschen gefoltert, vergewaltigt. entführt, ausgenützt usw. Das Gleiche gilt für Brasilien, Mexico usw. Ein gesetzloser Barbarenkontinent. Die CH ist ein Paradies. Meine Frau, Venezolanerin, begeistert von der CH-Gastfreundschaft. Antworten


Xavier Hartmann

14.02.2009, 14:30 Uhr
Melden

Auch ich bin eine Person mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung, wenn auch nicht in dieser krassen Form. Regelmässig werde ich von Journalisten angefragt, ob sie berichten dürften. Und regelmässig lehne ich ab, denn es genügt mir, wenn ich der Psychiatrie-Industrie ausgeliefert bin, die sich durch mich eine goldene Nase verdient (Psychiatrie-Erfolgsquote bei Borderline: höchstens 3%). Antworten


ralph kocher

14.02.2009, 14:28 Uhr
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Gibt's heuer echt noch Leute, welch' über kein POS bzw. "Borderline" verfügen? Diese täten klar aus der Rolle fallen; wohl sicher als Randgruppe ihr Dasein fristen, wie dadurch klar (zumindest in Bälde, auch wenn sie es nicht meinen) ebensolch' Syndrome entwickeln...! Antworten


Tünde Monok

14.02.2009, 14:22 Uhr
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Danke schön für diesen Artikel!!! Antworten


Heidi Liebundgut

14.02.2009, 14:20 Uhr
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Wie recht Michèle Binswanger doch hat. Wir leben in einer Missbrauchs-Gesellschaft und lechzen geradezu nach solchen Geschichten. Das gibt uns die Möglichkeit, unsere eigenen Missbrauchsgeschichten (private und berufliche) zu relativieren. Das Leid der anderen überdeckt das eigene Leid und gibt die Kraft, weiter durchzuhalten bis auch wir als Futter für die Borderline-Gesellschaft fällig sind. Antworten


Jean-Pierre Berger

14.02.2009, 14:16 Uhr
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Unglaublich was da abgeht. Da werden die Schweiz Untersuchungsbehörden durch hohe brasilianische Beamte beschuldigt, die Wahrheit zu vertuschen. Gerade Brasilien würde es gut anstehen, vor der eigenen Haustüre zu wischen und sich zu entschuldigen. Hätte Brasilien auch so reagiert, wenn es sich nicht um ein Anwaltstöchterchen gehandelt hätte. Und was unternimmt Frau Calmy? Wie immer, nichts! Antworten


Chris Sabour

14.02.2009, 14:11 Uhr
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Was können Journalisten nach der Analyse von Michèle Binswanger daraus lernen? News-Journalisten sollten in Zukunft in ihren Kulturredaktionen Feedbacks einholen, bevor sie ihr Futter einer Borderline-Gesellschaft hinwerfen. @ Hans Zimmerli. Borderline ist keine Geisteskrankheit. @ Lucia 'Wardimon: "Schützt diese Frau vor uns". Das ist der treffendste Satz, den ich in den Kommentaren gelesen habe. Antworten


adrian huber

14.02.2009, 14:03 Uhr
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so wird aus der geisteskrankheit einer einzelnen person eine allumfassende kulturkritik der beziehung der geschlechter. nachrichtenwert hat bei dieser geschichte nicht des geschlecht des opfers, sondern die vorgetäuschte poltische motivierung der tat, insbesondere die drei buchstaben svp. zudem: hätte brasilien nicht so hysterisch reagiert, wäre die geschichte kaum einen fünfzeiler wert gewesen. Antworten


Toni Müller

14.02.2009, 13:54 Uhr
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Sehr gut Michèle Binswanger. Ausserdem: Die sehr weit reichende Befragung durch Polizeiorgane einer offensichtlich an Borderline-Persönlichkeitsstörungen erkrankten Frau ist ein Skandal. Die herbeigeeilten Psychiater, die in verschiedenen Medien auf Grund von Medienberichten ihre Einschätzungen und Diagnosen wagten, haben auch von diesem "Futter für die Borderline-Gesellschaft" gefressen. Antworten


Martha Meister

14.02.2009, 13:52 Uhr
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Die Medien kreiren häufig eine Scheinwirklichkeit. Selten kommt es dabei wie in diesem Fall dazu, dass ein Springteufelchen aus der realen Welt in diese Scheinwelt hineinspringt und "Aetsch, reingefallen" ruft. Ich wünschte mir generell mehr Hintergrundgedanken, weshalb was wie geschrieben wird. In der Art wie es in diesem Artikel geschehen ist. Bravo. Antworten


Erika Amsler

14.02.2009, 13:45 Uhr
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Frau Binswanger hat Recht, der vorliegende Fall ist ein Lehrstück über Medienmanipulation. Nur, wer manipuliert wen? Wird die Rolle gewisser Medien, in denen sich Journalisten überbieten müssen, Dreck über die SVP auszuschütten auch analysiert? Was - oder wer - brachte den Journalistenfreund der nun als Borderlinerin ausgegrenzten Frau auf die Idee, die Story weltweit zu veröffentlichen? Antworten


Walter Koller

14.02.2009, 13:41 Uhr
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Bravo Michèle Binswanger, genau so hätte ich die Story in gleicher Weise kommentiert. Einen Einwand habe ich: Die Symptome Ritzen, Geltungsdrang, Hochstapelei, Narzissmus und übersteigerte Selbsteinschätzung können (gemäss WHO Krankheits-Diagnostik) nur bei einem kleinen Teil von Borderline-Patienten diagnostiziert werden. Nicht alle Borderline-Patienten sind selbstzerstörend in dieser krassen Art Antworten


Rolf Bryner

14.02.2009, 13:40 Uhr
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Die Polizei sollte abklären um welche Zeit Paula O. den Arbeitsplatz verlassen hat. Die S-9 braucht von Zug bis Stettbach ca. 40 Min. Also müsste sie den Arbeitsplatz um ca. 18.30 verlassen haben was eigentlich unüblich ist. Was geschah in der Zwischenzeit? Antworten


Alfred Klotz

14.02.2009, 13:34 Uhr
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Eine Borderline Diagnose kann man nur stellen, wenn man mehrere Monate mit einer Patientin zusammenarbeitet diese beobachtet. Eine eventuelle Diagnose muss zusätzlich von mehreren Psychiatern festgestellt werden. Alles andere ist absolut unseriös. Antworten


Stefan Studer

14.02.2009, 13:19 Uhr
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"Symptome, die kulturell anerkannt sind" ist hier wohl der Schlüssel. Sehr viele Menschen in der ganzen Welt und sicher auch viele in der Schweiz, sehen in einer Meldung, dass Neonazis in der Schweiz unbehelligt eine Brasilianerin foltern ihr Weltbild bestätigt und wollen diese Meldung gar nicht hinterfragen. Dazu passt, dass diese Menschen jetzt bereits von einer Polizeiverschwörung fantasieren. Antworten


Roger Lauterbach

14.02.2009, 13:18 Uhr
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Medienmanipulation? Davon kann keine Rede sein, denn nur wer der von Anfang an zweifelhaften Geschichte Glauben schenkte, fiel darauf rein. Die Schweizer Onlinemedien machten eine schlechte Falle. Nicht verwunderlich, dass sie zuerst alles eins zu eins übernahmen und nun von Medienmanipulation reden. Von den richtigen Zeitungen in der Schweiz fiel niemand rein. Antworten


Jan Stiefel

14.02.2009, 13:02 Uhr
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Und so bastelt auch der Tagi weiter geschwätzig an diesem Geschichtchen. Jetzt soll es die "Tragödie" der O. sein? Was wissen wir denn, ausser dass wohl eine mehr oder weniger exzentrische Dame die Gesellschaft, deren Tabus und Süchte, und die Medien in den Dienst ihres Egos gestellt hat? Eine Tragödie bedingt schuldlos unausweichlichen Konflikt. Hier sehe ich nur allseits blamable Peinlichkeit. Antworten


Christoph Geiser

14.02.2009, 12:52 Uhr
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Die Story war ja schon etwas konfus und logisch nicht wirklich nachvollziehbar. So trivial wars ja nicht, schliesslich hat es für Verstimmungen auf politischen Parkett gesorgt. Borderline? Ok. Aber einen Schaden hat sie verursacht und sie hat es bewusst getan. Die Geschichte scheint ja noch nicht am Ende und die Öffentlichkeit hat nach allem auch ein Recht zu erfahren was geschah. Antworten


Jean-Pierre egger

14.02.2009, 12:48 Uhr
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Es geht hier gar nicht mehr um das angebliche Opfer nachdem unser Botschafter zitiert wurde und die Medien in Brasilien verückt spielen muss unsere Regierung wenn das stimmt was die Zürcher Polizei bekannt gibt eine offizielle Entschuldigung des Statspräsidenten von Brasilien einfordern und dass die Zeitungen sich entschuldigen müssen . Unser Image wird im Ausland Systematisch zerstört. Antworten


Richard Meier

14.02.2009, 12:47 Uhr
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Ich habe von Anfang an vermutet, dass die Geschichte faul ist. Als ich im Bekanntenkreis darauf hinwies, dass es Persönlichkeitsgestörte gebe, die sich selber verletzten oder eine Vergewaltigung aus Geltungsdrang erfinden, wurde ich mehr als nur mit bösen Blicken gestraft. Die Leute sollten wieder vermehrt lernen zwischen den Zeilen zu lesen und nicht jede Boulevard-Geschichte zu glauben. Antworten


Karl Klingler

14.02.2009, 12:47 Uhr
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@Hans Meier: Selbstkritische Töne aus der Redaktionsstube sind doch lobenswert. Dass man dort auch aus dieser Selbstkritik Content generiert, nun ja, das ist nun mal das tägliche Geschäft der Medien. Oder werfen Sie dem Bäcker vor, dass er Brot bäckt? ;-) Antworten


Felix Lippmann

14.02.2009, 12:42 Uhr
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Respekt, lieber Tages-Anzeiger, wenigstens wart ihr so mutig, eure vorherige Berichterstattung zu hinterfragen. Ich bin sicher, die Polizei hätte frühzeitig eine Medienmitteilung verfasst, falls sich die Sache wirklich so zugetragen hat. Befremdlich und einer Demokatrie unwürdig ist, dass jemand nur die Worte SVP und Rassisten in den Mund nehmen muss, damit ein Skandal konstruiert wird. Antworten


Ella Lurino

14.02.2009, 12:34 Uhr
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Naja. Das Besondere an diesem Fall ist nicht das Verhalten der Frau. Das ist sogar in Lehrbüchern beschrieben. Es ist auch nicht die Aufmerksamkeit der Medien (die Geschichte enthält Sex & Crime). Das Besondere ist, dass Vertreter des Brasilianischen Staats sich von Medien derart manipulieren lassen, dass sie das Verhältnis zweier Staaten gefährden. Kompliment übrigens an die CH Medien & Polizei. Antworten


Mark Berger

14.02.2009, 12:23 Uhr
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Wow, eine Kulturredaktorin stellt psychiatrische Ferndiagnosen! Respekt! Vielleicht hätte sie mal besser in einem Psychiatriebuch oder auf Wikipedia nachschauen sollen, was ein Boderline-Syndrom ist, statt irgendwelche Chefärzte und Buchautoren zu zitieren und daraus Schlüsse zu ziehen. Antworten


Martin Keller

14.02.2009, 12:21 Uhr
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man darf gespannt sein, wie flächendeckend die Berichterstattung in BRA dann sein wird, wenn sich das Ganze endglt. als Schwindel herausgestellt hat - kein Ton. höchstens noch weitere Interviews ihres Herrn Papa mit seinen Vergleichen zu Stalins Polizei u.ä. Eigtl. sollten wir BRA vor's UN Tribunal laden lassen, wg Rufmordes. P.S. Erinnert sich noch jemand aus BRA an die Bilder aus Weggis '06? Antworten


Alexandra Hamilton

14.02.2009, 12:19 Uhr
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@Fritz Meier: Ganz Ihrer Meinung. Die Autorin scheint von sich auf andere geschlossen zu haben. Denkbare Varianten: Persönlichen Tragödie mit Kurzschluss-Reaktion, Inszenierung aus finanziellen Gründen (Schadenersatz, Geld für Interviews), organisierte Kriminalität - der Vater hat mächtige Feinde, die ihm eine Warnung zukommen lassen wollten. Spekulieren können alle, nichts gelernt! Fakten, bitte! Antworten


Stefan Besmer

14.02.2009, 12:17 Uhr
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Da richten Politgrössen aus Brasilien unsachlich und mit viel Vorurteil zum Nachteil der Schweiz an und kein CH-Politiker gebietet denen Einhalt. Warum wohl? Wir werden sehen, ob die Justiz auch mit gleich langen Ellen misst und die Frau - sofern diese Untersuchung abgeschlossen wird - zur Anzeige bringt wegen Irreführung der Rechtspflege und Falscher Anschuldigung. Antworten


Martin Keller

14.02.2009, 12:16 Uhr
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Interessant, dass nun plötzlich Kommentare mgl. sind, während es die erste Tage auch nach x Artikeln nicht mgl. war. Dabei war der Vorfall von Anfang an durchschaubar, nur durfte man das ja nur niemanden sagen lassen. Die Brasilianer hätten uns vom UN-Menschenrechts- gleich zum Kriegsverbecher-Tribunal schleifen lassen. übrgs., wie hoch ist gleich nochmals die Mord/Kriminalitätsrate in BRA? Antworten


Robert Herz

14.02.2009, 12:12 Uhr
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Man könnte andersherum eben auch sagen, dass es gerade die Borderline-Persönlichkeiten sind, die uns immer wieder Dramatik und "Action" im Leben bescheren. Fast wie das Element des Chaos, das die Bewegungslosigkeit des Kosmos verhindert. Etwas, das wir letztlich auch weder missen wollen noch jemals los werden könnten. Antworten


Heinz Martin

14.02.2009, 12:11 Uhr
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Also ich werde beim Vorbeigehen diese Brasilianerin bespucken--versprochen. Dann kann sie sich wirklich beklagen. Schliesslich weiss ich wie sie aussieht--danke an die Medien, die paar Pixel interpoliere ich doch glatt. PS: Ich wusste schon bei der ersten Schlagzeile, dass es NIEMALS Nazis sein können. Wenn schon Glatzen, aber die attackieren keine offensichtliche Weisse! Antworten


Michael Trümmer

14.02.2009, 11:58 Uhr
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Borderline ja, aber "Narzissmus und übersteigerte Selbsteinschätzung"? Narzissmus hat doch was mit Arroganz und der-bessere-Mensch-sei zu tun, was bei ihr nicht der Fall ist. Antworten


Oskar Naef

14.02.2009, 11:56 Uhr
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Borderline? Ist das Lügen medizinisch erklärt? Antworten


Gion Saram

14.02.2009, 11:46 Uhr
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Im Mittelalter wars der leibhaftige Teufel der hinter jedem Unglück vermutet wurde, heutzutage hat scheinbar die SVP und die bösen Nazis die Rolle des Leibhaftigen übernommen. Die Menschheit giert immer noch nach bösen Erklärung von bösen Geschichten, weil das genau Ueberprüfen von Behauptungen und Fakten halt so anstrengend ist. Es ist Zeit für eine zweite Aufklärung! Antworten


Paul Thürig

14.02.2009, 11:44 Uhr
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Eine ganz üble Zeitungsente! Antworten


Fritz Meier

14.02.2009, 11:31 Uhr
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Basierend auf ein paar Schlagzeilen und ohne jeden Kontakt mit der betroffenen Person eine umfassende Diagnose erstellt: Respekt! Frau Binswanger sollte den Beruf wechseln und Psychiaterin werden. Antworten


Hans Meier

14.02.2009, 11:28 Uhr
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Zuerst jagt in der Baz eine Schlagzeile die andere, und wenn der Stoff langsam ausgeht, dann kann man noch verlängern, indem man ebendiese (eigene!) Schlagzeilenjagd anprangert. Antworten


Armin B Schweizer

14.02.2009, 11:15 Uhr
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@ B Sch: Ja, bei Frauen schon. Fuer die aus Kolumbien befreite Auslaenderin Betacur hat Calmy aus gynokratischen privaten Interessen sogar massiv staatliche personelle und materielle Mittel verschleudert. NichtVIPSchweizer werden jedoch im Stich gelassen. Einer musste viele Jahre laenger unter UNO-Standard weiterschmachten, weil sich die Botschaft weigerte, ihm die Ersatzgesldstrafe zu leihen! Antworten


Georg Klein

14.02.2009, 11:13 Uhr
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Frau Binswanger, Ihr Artikel ist schon der zweite, der analysiert obwohl wir noch nicht ganz soweit sind. Und die Schuldigen sind schon auch da: die Medien und die Gesellschaft. Dass der TA sich nicht Teil der Medien ansieht, erstaunt. Zum Thema Frau in den Medien: was halten Sie vom TA-Artikel "100 Unsexiest Women in the World: Charlotte Roche schlägt sie alle"? Unfassbar, nicht wahr? Antworten


Dominik Ruf

14.02.2009, 11:13 Uhr
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Zeit, die wir meinen nicht zu haben, um genau hinzusehen und Angst, die Konkurrenz habe die Schlagzeile bereits im Blatt veröffentlicht - bestimmen unsere überall verfügbaren sog. Depechen. Wenn wir schon mit psychiatrischen Determinanten hantieren, sollen wir bitte an uns selbst erinnern, die nach derartigen speziellen Nachrichten verlangen oder gar hungern. Hier generiert Nachfrage den Bedarf. Antworten


Severin Brunner

14.02.2009, 11:10 Uhr
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Bevor wir uns in eigener Unschuld sonnen; auch wir Schweizer können uns irren. Nur zur Erinnerung ! Antworten


Fabian Voenk

14.02.2009, 11:05 Uhr
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"Immer wieder interessant, wie schnell doch Brasilien seine Leute im Ausland beschützt" Dem kann ich nicht zu stimmen. Ich war selber in Brasilien und weiss, dass es dort nur für Menschen mit viel Geld Gerechtigkeit gibt. Oder setzt sich der Analphabet Lula für seine Landsleute ein, die hier in der Zwangsprostitution leiden müssen? Die Antwort ist eine einfache: Nein Antworten


Robert Fritz

14.02.2009, 11:03 Uhr
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Ja, ja, Herr da Silva, es bestätigt sich einmal mehr: Detailkenntnisse schaden der freien Argumentation. Antworten


Kiki Werder

14.02.2009, 11:01 Uhr
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Ich finde es schwach so ein Drama auszudenken zu müssen, nur weil sie sich ein Kind wünschte. Es gäbe so viele möglichkeiten ein Kind zu bekommen wie z. B. adoptieren u.s.w. Und dann sogar die eigenen Eltern zu beleugnen! Das heisst man soll nie leugen nur vielleicht in ganz schwierigen Fällen. Sie hat die Grenze überschritten. Antworten


Marcel Zufferey

14.02.2009, 11:01 Uhr
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Hier haben wir es vor allem mit einem Mediendrama zu tun. Lange Zeit ist der Begriff der vierten Macht in Vergessenheit geraten- mit den harschen Reaktionen, die die brasilianischen Medien bei der brasilianischen Regierung (und der Bevölkerung) ausgelöst hat- ohne irgendwelche Fakten in der Hand zu haben- ist einmal mehr bewiesen, wie gross der Einfluss der Medien auf die Meinungsbildung ist. Antworten


Rolf Heinzmann

14.02.2009, 10:59 Uhr
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Besonders heuchlerisch war die brasilianische Regierung. In brasilianischen Städten gibt es tagtäglich Dutzende von Toten (darunter auch bestialische Morde an Ausländer). Die sollen zuerst bei sich selbst aufräumen, statt voreilig (bevor der Fall geklärt ist), die Justiz eines anderen Landes zu kritisieren. Antworten


Tamara Wendler

14.02.2009, 10:55 Uhr
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Hier war der Chef der Zürcher Gerichtsmediziner, Herr Bär willens, rasch zu untersuchen und ein klares Fazit abzugeben. Anders verhielt er sich im Fall von Claudio M. Dieser verstarb anlässlich seiner Verhaftung durch 3 Zürcher Kantonspolizisten, er erstickte. Herr Bär benötigte für ein äusserst schwammiges Resultat über 1Jahr. Danach stellte die Zürcher Staatsanwaltschaft die Untersuchung ein. Antworten


Maja Stocker

14.02.2009, 10:54 Uhr
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Ja da hat es was Wahres dran.Das Sahnehäubchen ist dann meist noch die Vermischung mit Nazitum und Rassismus.All diese Reiz-und Schlagwörter,unverantwortlich und unbedacht verwendet, tragen noch mehr zur schon jetzt beträchtlichen Verwirrung bei-die Gefahr ist nicht abzusehen! Antworten


Helen Gabriel

14.02.2009, 10:52 Uhr
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Es ist nicht das Interesse der Gesellschaft nach Borderline, sondern die Profitgier der Medien, die Sensationsmeldungen inszenieren. Wo bleibt die "kritische" Berichterstattung? Neonazis in Zürich, die eine schwangere Brasilianerin ritzen und die dann das Kind verliert, passt zu gut in das Weltbild der Schurnaille. Ein heuchlerisches Kultur-Brichtli solls richten. Tagi, du bleibst schön dran... Antworten


Kim Heller

14.02.2009, 10:51 Uhr
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Muss man sich nicht auch fragen warum sich diese ausländische Frau ausgerechnet SVP einritzte und Schweizer Neonazis beschuldigte, sollte Sie sich das wirklich selbst zugefügt haben ? Antworten


Beat Schnellmann

14.02.2009, 10:44 Uhr
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Immer wieder interessant, wie schnell doch Brasilien seine Leute im Ausland beschützt. Hätte Frau Calmy-Rey ebenso gehandelt?? Ich glaube nicht! Ob dies als Vor- oder als Nachteil gesehen werden kann, ist eine subjektive Einschätzung. Jedenfalls ist es schon wichtig, zuerst die Fakten prüfen, bevor der Teufel an die Wand gemalt wird! Antworten


Maja Stocker

14.02.2009, 10:39 Uhr
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Ja da hat es was Wahres dran.Das Sahnehäubchen ist dann meist noch die Vermischung mit Nazitum und Rassismus.All diese Reiz-und Schlagwörter,unverantwortlich und unbedacht verwendet, tragen noch mehr zur schon jetzt beträchtlichen Verwirrung bei-die Gefahr ist nicht abzusehen! Antworten


Hans Zimmerli

14.02.2009, 10:39 Uhr
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Am Borderline-Syndrom leiden auch viele Politikerinnen/er - Wirtschaftsmanager und die UBS/CS-Bänker. Alle sind vom Volk oder Verwaltungsrat gewählt. Siehe auch die Politikspitzen in Israel/Palästina/Iran/USA usw. Sie versprechen den Menschen Wohlstand/Sicherheit/Schutz/Frieden. Alles leere Worte im Jahr 2008. Alle erhalten hohe Saläre trotz Geisteskrankheit ( Borderline-Syndrom ). Antworten


Schumacher Rolf

14.02.2009, 10:29 Uhr
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Ein meisterhaftes Lehrstück, welches zeigt, wie wichtig Kritik ist. Blindes Vertrauen ist einfach, es lässt sich bequem mitschwimmen, man eckt nicht an, man wird getragen. Das kritische Hinterfragen erfordert Mut und ein dickes Fell, aber es muss sein, denn Quantensprünge macht nur der, der Vorgekautem ( Experten und Beraterfood) nicht BLIND glaubt. Präsidenten und Gurus haben nie immer recht. Antworten


Cédric Gehrer

14.02.2009, 10:27 Uhr
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Jaja, und die SVP fordert Konsequenzen wegen Irreführung der Rechtspflege. Aber diese Frau ist nur zu bedauern, und sicher nicht auch noch zu bestrafen. Aber so sind die SVPler halt. Ausländer raus. Punkt. Antworten


Lucia 'Wardimon

14.02.2009, 10:11 Uhr
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Warum unsere Gesellschaft sich dafür interessiert? Vielleicht weil wir eine "Nervenkitzel-Gesellschaft" sind? Und vielleicht weil wir eben nicht davon wissen wollen, dass wir im weitesten Sinn eben für diesen Missbrauch mit verantwortlich sind, der dann zu einer Borderline Persönlichkeit beiträgt. Schützt diese Frau vor uns. Antworten


Dante Alighieri

14.02.2009, 10:07 Uhr
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Und das schreibt ausgerechnet ein Mitglied jener "Kultur"-Seite, die andauernd ueber den genannten Medien-Muell jeglicher Auspraegung berichtet - - statt viel mehr Koryphaeen zu Wort kommen zu lassen, wie dies gestern - endlich mal wieder - Rico Bandle tat mit dem sehr guten Interview mit Jakob Tannr, wofuer ihm sehr gedankt sei. Antworten


P Schmid

14.02.2009, 10:07 Uhr
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Die 2 Brasilianerinnen, welche 14 und 15 jährige Knaben mit käuflichem Sex verführt haben (Ticiono) liegt ganz nahe bei der Neuen Geschichte, mit einer brasilanischen Frau. Brasiliens Staatspräsident Lula weiss genau, was seine Landsleute in Uebersee treiben und was das Image über Brasilien ist. Brasiliens Staatspräsident Lula hat vermutlich etwas zu verbergen, was in Bälde über den Aehter geht, Antworten


Hugo Reichmuth

14.02.2009, 09:59 Uhr
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Da die Zeitungen um Auflagen ringen und die Zeit zum Recherchieren (und Denken) fehlt, will man unbedingt die Erste sein. Egal, wie schwach die Story ist. Mich hat die ganze Geschichte von Beginn an befremdet, da sie Ähnlichkeiten mit anderen Vorfällen hatte. Aber eben: BAD NEWS ARE GOOD NEWS. Hoffen wir für die Not leidende Presse auf einen schönen Weltkrieg - das steigert den Umsatz massiv... Antworten


Patrick Leu

14.02.2009, 09:58 Uhr
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Gäbe es doch nur mehr selbstkritische Medienschaffende Antworten



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