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23 Kommentare

Manfred Grieshaber

18.12.2013, 20:15 Uhr

Je mehr Egomanie gelebt wird desto grösser wird der volkswirtschaftliche Schaden. Denn wer privat kaum Sozialkompetenz hat kann solche auch beruflich nicht entwickeln. Kurzum, er ist nicht teamfähig. Und dann reden alle aneinander vorbei: Chef und Mitarbeiter, Kunde und Lieferant usw.. Aber, wie sollen Kinder so etwas lernen wenn Eltern sich nichts zu sagen haben und jeder nur sein Ding macht.

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Peter Gander

18.12.2013, 08:20 Uhr

Frage: Wollen wir ein Kind oder zwei. Warum nicht Null? Hint: um ins Guiness Buch der Rekorde zu kommen, bräuchte ein Paar 65 Kinder ...

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Peter Vanderbilt

17.12.2013, 08:41 Uhr

Ja jetzt motzen hilft nicht mehr,wir haben ja egomanische konsum zombies erzogen,Eltern verhalten sich wie "Kollegen" statt als erzieher,und da jeder immer und überal das gesicht auf irgend ein bildschirm hat kann von inhaltlich reiche gespräche nicht mehr die rede sein. Moment muss schell ein tweet lesen..........................

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Angela Nussbaumer

16.12.2013, 16:06 Uhr

Laut Feng Shui soll auf separaten Matratzen Schlafen schlecht sein. Die "Besucherritze" stelle einen energetischen Schnitt dar und wirke sich auf die Verbindung des Paares aus. Oder so.
Ob es recht hat oder nicht, das Feng Shui, sei dahin gestellt. Persönlich finde ich, die Matratze müsse in einem Stück sein - und breit genug für Beide.
Und bitte kein Heim, in welchem der Partner mit der Ex lebte!

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Heinz Marder

16.12.2013, 15:07 Uhr

Der Gesetzgeber kann nicht klammheimlich die Bedingungen für eine "Eheähnliche Gemeinschaft" zu seinem finanziellen Gunsten anpassen und von den Bürgern erwarten dass alle darauf reinfallen.

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Simone Wicherek

16.12.2013, 13:45 Uhr

Als ob getrennte Wohnungen nicht mindestens so viele Kompromisse und Anstrengungen - und natürlich auch positive Erlebnisse - bedeuten würde...

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Manuel Berger

16.12.2013, 13:35 Uhr

Bereits bei 1. Frage bringt es der Psycholge auf den Punkt. Wir leben in einer EGO Gesellschaft! Viele Mitbürger hier in der Schweiz wollen den Fünfer und das Weggli. Wer keine Kompromisse eingehen kann, der sollte lieber Single bleiben...

46 Empfehlung 5 ! Antworten

Thomas Späni

16.12.2013, 13:21 Uhr

Wir, meine Frau und ich, sind über seit über 35 Jahren verheiratet. Wenn meine Frau sich ihr wohlverdientes Skiweekend, den Urlaub in DE gönnt und die eine Seite im Beet leer bleibt
komme ich mir verloren vor. Was für mich und meine Frau gilt, muss nicht für alle stimmen. Hauptsache sind glücklich miteinander und der vereinbarten Lebens- und Liebessituation.

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Fritz Meili

16.12.2013, 12:49 Uhr

Die Frage stellt sich tatsächlich: Weshalb sollte man(n) noch zusammenziehen, wenn man keine Kinder will? Sobald die ersten Schmetterlinge verschwinden und der Oxytocinspiegel (Hormon) abflaut entwickeln sich viele Frauen zu Zicken die sich über absolut belanglose Kleinigkeiten streiten können, als ob es um Leben und Tod gehen würde. Allfällige Alimentenzahlungen ermutigen Zickereien zusätzlich.

40 Empfehlung 58 ! Antworten

Robert Herz

16.12.2013, 12:30 Uhr

Oder so: Nach 20 Jahren sitzt das sich liebende Paar am See und stellt gemeinsam fest, dass einer von ihnen friert und die Jacke bekommt dann, wer sie am ehesten benötigt und man ärgert sich, dass "wir" die zweite Jacke vergessen haben. Weil er schliesslich schon längst weiss, dass sie wahrscheinlich nicht daran denkt, hätte er ja genausogut daran denken können.

48 Empfehlung 4 ! Antworten

markus h. meierhans

16.12.2013, 12:12 Uhr

Separate Schlafzimmer können durchaus Sinn machen. Wer heute beruflich oder sonstwie aktiv ist, geht nicht immer zur gleichen Zeit wie der Partner ins Bett, und steht auch nicht immer zur gleichen Zeit auf.

28 Empfehlung 6 ! Antworten

Gerda Schuurman

16.12.2013, 12:12 Uhr

Der Satz, dass es schwieriger ist um mit sich mit dem Partner an dessen Freude (Erfolg etc) zu freuen als ihm beizustehen wenn es ihm nicht gut geht erklärt unendlich viel... Sehr wertvoller Artikel.

41 Empfehlung 0 ! Antworten

Nina Widmer

16.12.2013, 11:50 Uhr

Ein Paar kann Konflikten ausweichen indem es nicht zusammenwohnt - doch dabei stellt sich die Frage wieviel die Beziehung denn wirklich wert ist, wenn man nicht bereit ist für den Partner Kompromisse einzugehen.
Ein gemeinsames (zusammen gestaltetes) Zuhause kann doch für ein Paar oder eine Familie ein schöner Rückzugsort sein von der Aussenwelt.

39 Empfehlung 6 ! Antworten

christopher robert

16.12.2013, 17:16 Uhr

Es gibt Leute, die können nicht so viele / weitgehende Kompromisse machen - auch wenn sie wollen.
Mit meiner autistischen Veranlagung bin ich bisher bei jedem Zusammenwohn-Versuch gescheitert (inkl. Ende der Beziehung), seit knapp 2 Jahren habe ich meine Wohnung als Rückzugsgebiet und bin glücklich mit meiner Frau + Kind.
Ein grosses Haus liegt finanziell nicht drin, deshalb dieser Kompromiss...

9 Empfehlung 2 !

Marc Chervet

16.12.2013, 11:20 Uhr

Nicht bindungsfähig, egoistisch, tanzt aus der Reihe ... ach wirklich? Mich stört diese apodiktische Normierung von allem und jedem. Es gibt Paare, die mit separaten Wohnungen (+/- Kinder, +/- Hund, +/- Ehering) sehr gut leben, andere, die nie was anderes als das gemeinsame Hüsli wollten. Lasst doch die Leute leben, lieben und wohnen, wie es ihnen gefällt. Vielfalt statt Einfalt bringts.

64 Empfehlung 13 ! Antworten

christopher robert

16.12.2013, 10:38 Uhr

Getrennte Wohnungen haben auch den Vorteil, dass gewisse Zuständigkeiten klar sind: Sie hat in ihrer Wohnung ihre Ordnung und ihre Art zu putzen, und er dasselbe bei ihm.
Sie hängt ihre Bilder auf, er hortet in einer Wohnzimmer-Ecke seine Oldtimer-Teile.
Dies gibt weniger Konflikte.bei extremen Konstellationen (z. B. Altersunterschied).
Wenn die Beziehung gefestigt ist, kann man zusammen ziehen.

32 Empfehlung 14 ! Antworten

Thomas Büehler

16.12.2013, 10:08 Uhr

wichtig ist es sich auch ans zusammenleben zu gewöhnen. auch wenn man den Partner jahrelang kennt, beim zusammenwohnen lernt man den Partner aufs neue kennen. Man erlebt ihn/sie in einer völlig anderen Situation. Man hat meist das Gefühl man hocke aufeinander weil jede freie Minute der Partner da ist. ich hab es so wie P. Bossi beschreibt gemacht und auch da viel es mir teils schwer aber es ging!

29 Empfehlung 0 ! Antworten

P. Bossi

16.12.2013, 09:36 Uhr

Was auch gut funktioniert, ist Stufenweises Zusammenziehen.
Also zuerst lebt man 1 Tag beim Partner.
Dann 2 Tage in der Woche.
3 Tage in der Woche
(ok wir fingen schon bei 4 an und ein "stumrfreier" Tag).
Hilft oft und man sieht schön, ob man gut zusammen leben kann.

72 Empfehlung 11 ! Antworten

Nik Gyger

21.12.2013, 22:04 Uhr

Was auch hilft: Es einfach versuchen und kein Drama machen, wenn es wieder auseinander geht.
Im Leben kommt es vielleicht gar nicht so sehr darauf an ob etwas gelingt, sondern ob man es einfach versucht ;-)

!

simon burkhard

16.12.2013, 09:12 Uhr

Intetessant, wie die Generation "kein Kompromiss" sich ihrer Maxim der Selbstverwirklichung treu sein will und so einen der wenigen sinngebenden Bereich im Leben (wohl eher ungewollt) erodiert. Eine narzistische "Gesellschaft" verliert sich in der Sinnlosigkeit. Dank sei den 68-ern, die gleich alles wegfegten anstelle der entstandenen Leere nichts Neues brachten.

53 Empfehlung 62 ! Antworten

Thomas Bach

17.12.2013, 12:25 Uhr

@simon burkhard: Na, wenn die Kinder der 68er nichts mit der Freiheit, die ihnen ihre Eltern ermöglichten, anzufangen wissen, ist das wohl nicht die Schuld der Eltern.

7 Empfehlung 1 !

Gregori Schmid

16.12.2013, 08:59 Uhr

interessanter Artikel. Man sieht hier wiedermal sehr schön: geht man mit etwas gesundem Menschenverstand an die Sache ran, dann kommt's gut. Werde beim Zusammenziehen einestages dran denken ;-)

123 Empfehlung 6 ! Antworten

Rolf Rothacher

18.12.2013, 19:01 Uhr

James Stewart fragt im Western "Shenandoah" den jungen Mann, der um die Hand seiner Tochter anhält: "Ich glaub dir, dass du sie liebst. Doch magst du sie auch?"
Liebe heisst (egoistisches) begehren. Daher auch die Eifersucht. Mögen bedeutet den Menschen akzeptieren. Das ist der ganze Trick beim Zusammenleben. Auch Freundschaften funktionieren nur dank dem Mögen. Vertrauen baut ebenso darauf auf.

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