Kultur

Die herbeigeschriebene Krisennation

In regelmässigen Abständen erscheinen in deutschen Medien Texte über die «Befindlichkeit der Schweiz». So jetzt wieder im «Spiegel». Die Autoren sind in der Regel Schweizer, die in der angeblichen Krise ihre grosse Chance wittern.

Schweizer Krise als Verkaufsargument: Ankündigung zum doppelseitigen Essay in der aktuellen «Spiegel»-Ausgabe.

Schweizer Krise als Verkaufsargument: Ankündigung zum doppelseitigen Essay in der aktuellen «Spiegel»-Ausgabe.

Dossier

«Das Selbstbildnis und das Fremdbild der Schweiz stimmen nicht mehr überein», meint der Schweizer «Spiegel»-Journalist Mathieu von Rohr in einem doppelseitigen Essay über die «Krise der Schweiz». Mit bedeutungsschweren Sätzen führt er aus, weshalb die Schweiz «ein Jahr der Erschütterung» und «ein Jahr des globalen Liebesentzugs» hinter sich habe: «Das Bild der Schweiz als eines Sonderfalls der Geschichte war getragen vom Glauben an die eigene Auserwähltheit.»

Wäre dieser Essay unter dem Namen «Das Prinzip Kuh» der erste seiner Art, könnte man ihn durchaus als interessanten Denkanstoss werten. Er ist aber nur einer von unzähligen Erzeugnissen von Schweizer Journalisten und Autoren, die in deutschen Medien eine Schweiz in der Identitätskrise herbeischreiben. Führt man sich diese Artikel einmal zu Gemüte, die in regelmässigen Abständen im «Spiegel», respektive «Spiegel online», in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (FAZ), der «Welt» oder der «Zeit» erscheinen, könnte man meinen, die Schweiz sei vor lauter Selbstzweifel paralysiert. Sofern sie noch nicht durch den Aufstieg der SVP zu einem ausländerhassenden, nationalkonservativen Land mutiert sei.

Zuletzt erhielten Schweizer Autoren im Zusammenhang mit Peer Steinbrücks «Kavallerie»-Getöse grosses Gehör in den deutschen Elite-Medien. Der Konflikt wurde, wie könnte es anders sein, mit der Befindlichkeit der Schweizer erklärt. Schriftsteller Thomas Hürlimann nahm die Schweiz in einem grossen Aufsatz in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (FAZ) in Schutz und erklärte die unterschiedlichen Mentalitäten der beiden Länder mit der Herkunft: Die Schweizer kämen von den Bergen, die Deutschen aus dem Wald. Sein Berufskollege Urs Widmer erwiderte ihm in derselben Zeitung, die Mentalität der «Kuhschweizer und Sauschwaben» sei gar nicht so verschieden, um dann doch einige eidgenössische Sonderheiten festzustellen.

Die Krise als Chance

Für Schweizer Autoren eröffnen sich mit dieser «Krise der Schweiz» neue Perspektiven, sofern sie nicht ohnehin fest angestellt sind, wie zum Beispiel Mathieu von Rohr beim «Spiegel». Haben es hiesige Schreiber sonst beim grossen Nachbarn eher schwer, Themen zu platzieren, erhalten sie bei dem Thema so viel Raum, wie sonst nie. Peer Teuwsen, Leiter des Schweizer Ausgabe der «Zeit», streitet dies nicht ab: «Das kann man nach der Häufung solcher Artikel durchaus so empfinden», sagt er. «Allerdings sollten wir auch darüber nachdenken, weshalb das Ausland die Schweiz so wahrnimmt.»

Der Schweizer Politjournalist Christof Moser schrieb vor der letzten Nationalratswahl auf «Spiegel online» von einer «Demokratie am Rande des Nervenzusammenbruchs» und einem «Land ausser Rand und Band». Und dies, weil die SVP in ihrer Kampagne voll auf den damaligen Bundesrat Christoph Blocher setzte. Ein weiterer Schweizer Journalist, der regelmässig über Schweizer Themen auf «Spiegel online» berichtet, ist «SonntagsZeitung»-Mitarbeiter Michael Soukup. Über die Libyen-Affäre schrieb er: «Nach dem Steuerstreit mit Deutschland, der Zerschlagung des Bankgeheimnisses durch die Amerikaner und nun die andauernde Demütigung im Streit mit Libyen ist die Stimmung auf dem Tiefpunkt.»

Das Stimmungsbild, das die Schweizer Autoren in Deutschland von der Schweiz transportieren, ist ziemlich düster. So gern gesehen diese Artikel in Deutschland sind, so richtig glauben möchten ihnen viele Deutsche offenbar doch nicht: Die Schweiz ist noch immer das beliebteste Auswanderungsziel der Deutschen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 16.11.2009, 21:03 Uhr

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69 Kommentare

Gianin May

17.11.2009, 17:10 Uhr
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Es ist doch schön zu sehen, dass es noch Länder gibt, wo die Emotionen weiter entfernt als 20m vom Regierungssitz ausufern können. In Deutschland ist das ja nicht möglich, da alles was weiter entfernt ist eh nicht gefragt wird resp. nichts zu sagen hat. Antworten


Res Bühlmann

17.11.2009, 11:30 Uhr
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@Tobias Heilmann; ..die Reputation der Steueroase muss die Schweiz tatsächlich verlieren . Viele andere im Spiegel aufgeführten Dinge sind Probleme , welche überall in der Welt vorkommen. Darum brauchen wir uns nicht gleich eine Identitätskrise aufschwätzen zu lassen ! übrigens werden wir weltweit in der Zukunft mit ganz anderen Problemen konfrontiert. Lassen wir uns darauf richten !!! Antworten


Rudolph Möller

17.11.2009, 10:59 Uhr
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Unglaublich, diese Schweizer Selbstverliebtheit! Alles ist hier so perfekt, daß nicht einmal die eigenen Landsleute ansatzweise Kritik üben dürfen.Statt dessen wird wieder in allen Variationen und ohne jegliche Sachkenntnis gegen D schwadroniert. Der Neid gegenüber D muss ja wirklich tief sitzen. Jawohl, gegenüber D, denn was gibt es wirklich in der CH worauf die Deutschen neidisch sein könnten? Antworten


Tobias Heilmann

17.11.2009, 09:03 Uhr
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Wer von Ihnen hat Original-Artikel gelesen? Wahrscheinlich kaum jemand – sonst wüsste man, dass der Spiegel-Artikel grösstenteils den Nagel leider auf den Kopf trifft. Anstatt wieder beleidigt zu sein, die Schuld oder die Bösen anderswo auszumachen, sollten wir endlich das Ruder in die Hand nehmen und etwas tun. Es wird schon etwas dran sein, dass wir international an Reputation verlieren. Antworten


Edwin Nigg

16.11.2009, 21:36 Uhr
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Man kann natürlich auch davon profitieren, dass man sich nicht mit dem Problem, sondern mit dem was darüber geschrieben wurde befasst. Expertisen über die Expertisen. Nicht besonders originell. Aber gut gezielt auf den Geschmack einer Leserschaft , die Blick und Beobachter gleich bewertet wie Spiegel und Zeit. Frage: Woillen wir denn eigentlich geliebt werden? Wir wissen doch:Wir sind die Grössten Antworten


Mast Armstrong

16.11.2009, 21:35 Uhr
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Ach... die SchweizerInnen - wir SchweizerInnen - sind so empfindlich und sagen am liebsten x-mal am Tag gruezi und entschuldigung. Es wird wegen "intellektuelle Nestbeschmutzer" u.s.w. reklamiert. Wir brauchen nicht noch mehr Trittbrettfahrer oder Sparprogramme - was wir brauchen sind mutige Personen wie Adolf Muschg! Antworten


Klaas vanSchlicht

16.11.2009, 21:25 Uhr
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Alles Neider. Bin Deutscher in der Schweiz und kann nur sagen dass das Leben in der Schweiz 10x besser ist als in Deutschland. Nach fast 10 Jahren Schweiz erkenne ich Deutschland fast nicht mehr. Ein Land das tatsaechlich eine sozialistische Abgabenhoelle geworden ist. Rechtsicherheit von Vermoegen kann man sich abschminken, Enteignung ist an der Tagesordnung, selbst fuer den Normalverdiener. Antworten


markus roth

16.11.2009, 20:40 Uhr
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gut haben wir unsere eigene währung und die bilateralen verträge statt die EU, sonst hätten wir bald deutsch zustände, wo die mittelschicht verarmt, es bald nur noch arme und reiche gibt und der staat mit harz 4 armengenössige produziert. Antworten


Urs Keller

16.11.2009, 20:23 Uhr
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Die Schweizer versuchen die Probleme auf demokratische weise zu lösen, und eine schwache Regierung durch eine starke zu ersetzen. Das wird dauern, weil 50 % der Schweizer dauernd durch die linken Medien in die braune Ecke gestellt werden. So muss man in der Deutschen Namenlosigkeit einer EU nicht vergessen, das man hier für den Erhalt, Eigenständigkeit und Neutralität der Schweiz kämpft. Antworten


Marc Monder

16.11.2009, 20:01 Uhr
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@Koller: Auf welche "willkürliche Verhaftung eines Starregisseurs" spielen Sie denn hier an? Etwa auf die schon längst fällige Verhaftung eines Kinderschänders? Der Skandal ist da wohl eher, dass dies nicht früher geschehen ist. Natürlich läuft in der Schweiz vieles nicht optimal und wir müssen ständig nachbessern. Ob dabei jedoch wilder Aktivismus das richtige Mittel ist, darf bezweifelt werden. Antworten


Wally Kuelling

16.11.2009, 19:42 Uhr
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Wohne in Cancun Mexico. So habe ich gestern die Live Uebertragung des Finals der U17 im Kanal ESPN gehoert. Der Reporter hat zu Beginn die Schweiz als kleines sympathisches Land vorgestellt. Nach dem Sieg unserer jungen Schweizer fand er nochmals lobede Worte fuer die Schweiz. Antworten


Richard Kunz

16.11.2009, 19:19 Uhr
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@urs.gerber kann ich nur beistimmen. Doch leider ist die CH tatsächlich am Scheitern auf allen Ebenen durch hausgemachten Probleme ohne Ende: Unglaublich hohe Zuwanderung mit direkten Folgen für die CH Arbeinehmer, Sozialkassen, Umwelt, Infrastruktur alles wird überlastet. Als dankeschön erhalten wir hohe Mieten, Immopreise, und Arbeitslosigkeit. Danke Regierung und Stimmbürger gut gemacht. Antworten


Johann Kirchner

16.11.2009, 19:18 Uhr
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Giaccobbo hat es gestern Abend dem Herrn aus dem Bereich der Medien doch deutlich gesagt. Schreiberlinge, fangt doch endlich mal an zu recherchieren. Antworten


peer russo

16.11.2009, 19:14 Uhr
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Zuerst muss man das Selbstverständnis einer Nation brechen indem man sie als Problemfall darstellt. Erst wenn dies die Mehrheit dank steter Wiederholung akzeptiert, wird die Schweiz endlich reif für die EU. Der Sonderfall muss weg sonst müssen sich die EU Länder zu stark anstregen (Arbeitslosenquote, Wohlstand, Leistungsbilanz, Steueraufwand, Sicherheit, usw. ). Antworten


Stefan Bucher

16.11.2009, 18:56 Uhr
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Der Atrikel trifft es genau auf den Punkt. Schoen, dass das Offensichtliche endlich mal zur Sprache kommt. Es gab schon immer Journalisten/Schriftsteller die auf Kosten der Schweiz fuer sich in die Tasche arbeiten (Ziegler war der Pionier). Interessant auch, dass oft genau dieselben Journalisten selbsternannte Ethiker und Moralappostal sind... Antworten


Hans Kupfer

16.11.2009, 18:53 Uhr
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na ja, oesterreich wird ja auch von den deutschen überschwemmt. offensichtlich werden im gesamten deutschsprachigen raum bessere löhne bezahlt als in good old germany. Antworten


Fritz Nussbaumer

16.11.2009, 18:29 Uhr
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Die Schweiz hat keine Krise, die Schweiz ist eine Krise. In Krisenzeiten aber ist alles möglich; in Deutschland hingegen nur Steuererhöhungen. Antworten


Peter Waldner

16.11.2009, 18:05 Uhr
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Wer sich regelmässig mit der Deutschen Politik beschäftigt, oder gar Freunde in Deutschland hat, ist sehr, sehr glücklich, dass er/sie in der "Krisennation Schweiz" leben darf. Dies Journalisten und ihre Artikel sind nicht ernst zu nehmen. Antworten


Reto Huber

16.11.2009, 17:52 Uhr
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Genau Schweizer wandern aus weil sie neugierig sind. Die Deutschen "Inteligenz und Elite-Blätter" können schreiben was sie wollen. Es sind ja nicht die Dummen die alle zu uns kommen, sondern die Gebildeten und die stimmen mit den Füssen ab indem sie gehen, aus Deutschland. Wenn Bürger eines Landes mehr als sechs Monate pro Jahr für das Steueramt arbeiten müssen ist das System kaputt. Antworten


Horst Kummer

16.11.2009, 17:43 Uhr
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Abgesehen davon, dass es keinen Sinn macht die "Nestbeschutzung" inländischer Journalisten im Ausland mit den Einwanderungswünschen von Deutschen in die Schweiz zu verknüpfen, möchte ich erklären warum die "Sauschwobe" nach Süden wollen: Höherer Verdienst und weniger Steuern. Gewichtige Argumente, die den Meisten schon reichen. Dabei ist Denen die schweizer Kultur / Befindlichkeit ziehmlich egal. Antworten


Beat Merkli

16.11.2009, 17:33 Uhr
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Also alle die,die möglichkeit haben diesen Artikel zu lesen,sollten sich über gar nichts beschweren in unserem land,denen gets nämlich ziemlich super....und sie meisten haben gar nichts gemacht dafür,ausser steuern bezahlt!Man sollte mal die anderen 50% fragen.... Antworten


Andi Gross

16.11.2009, 17:25 Uhr
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Sie können noch lange die Augen verschliessen und von einer "angeblichen" Krise schreiben. Der neue Essay des SPIEGEL ist sehr differenziert, bemerkenswert klug und hätte eine unbefangenere Lektüre verdient. Oder sind Sie einfach eifersüchtig, dass der Autor von draussen mehr erkennt als jene wie Sie, die mitten drin, merken, dass etwas nicht stimmt, das Problem aber nicht erfassen können ? Antworten


Hans Flüglistalder

16.11.2009, 17:23 Uhr
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Die Schurnalisten haben die Warheit geschrieben. Die Schweiz steht am Abgrund! Die schweizer Banken und die schweizer Beamtendiktatur haben die Schweiz ruiniert! KMU's erhalten keine Kredite mehr. Kaum eine KMU die noch die Rechungen zur Zeit begleicht. Im Markt herrscht grosse Angst! Massenentlassungen stehen an (UBS). Rette sich wer kann! Antworten


Gerhard Schreiter

16.11.2009, 17:22 Uhr
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Schlechte Nachrichten, geehrte Eidgenossen, sind immer noch besser als gar keine Erwähnung im Blätterwald! Ist eigentlich Christoph Märki noch in Weimar? Der war doch sehr unzufrieden mit den Verhältnissen in Deutschland! mfg Antworten


Paul Gonseth

16.11.2009, 17:18 Uhr
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Die Schweiz ist nach wie vor eines der reichsten Länder der Welt, mit weitetstgehend funktionierenden Institutionen, die Arbeitslosigkeit ist verhältnismässig tief, die Korruption gering, die Steuerlast tief, die Bildung gut, die Politik ist von Stabilität geprägt – wahrlich, welch eine Krise. Tja. was machen wir bloss falsch – und – was können wir von Deutschland lernen? Antworten


Lukas Lautenschlager

16.11.2009, 17:15 Uhr
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@ an alle hier, die sich aufregen: Ich weiss nicht, wer den Artikel gelesen hat – eigentlich Voraussetzung, dass man sich aufregen kann... ;-) Ich habe ihn gelesen, bin bei weitem nicht mit allem einverstanden, aber ein paar Dinge hat es dann doch, über die sich nachdenken lohnt. Ich finde, etwas weniger Aufregung und etwas mehr Selbstreflexion wäre hilfreich. Auch in diese Forum. Antworten


Heinz Philipp

16.11.2009, 17:13 Uhr
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Weshalb die Aufregung? Wir haben doch ein paar Probleme. Die anderen auch, aber je schneller wir unsere lösen, desto weniger müssen wir uns darüber ärgern. Also packen wir es an. Am besten jeder bei sich. Antworten


Gion Saram

16.11.2009, 17:08 Uhr
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Solche Artikel werden geschrieben und veröffentlicht weil offenbar ein Markt dafür vorhanden ist. Reisserische Artikel bringen Internetbesucher auf eine Zeitungsseite und somit lassen sich dann auch die Inseratefläche dort besser verkaufen. Der Wahrheitsgehalt einer Story wird dabei völlig nebensächlich, hauptsache es interessiert die Leser. Genau so auch dieser Artikel! Antworten


Ronnie König

16.11.2009, 17:07 Uhr
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Es gibt keine Krisennation! Aber Nationen die eine Krise durchlaufen schon. Die Zeit ist im Umbruch begriffen. Das verunsichert alle auf eine Art. Journis leben nun mal davon darüber zu schreiben. Dass dabei einige in der Selbstherrlichkeit gestört werden ist normal. Ich bin oft amüsiert über den Inhalt und dessen Reaktion in der Masse. Man lese die Kommentare,und siehe der Eindruck von Krise ist. Antworten


Erich Deiss

16.11.2009, 16:56 Uhr
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Nietzsche urteilte einmal über Journalisten: "Sie brechen Galle und nennen es Zeitung". Irgendwie hatte er schon recht. Antworten


Martin Holzherr

16.11.2009, 16:55 Uhr
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Natürlich ist die Schweiz in einer Krise was ihre Beziehung zu Europa und der Welt angeht. Natürlich ist eine gehörige Portion Schadenfreude in unserem unmittelbaren Nachbarland Grund für das Interesse. Und warum sind es gerade Schweizer, die in ausländischen Medien darüber schreiben? Weil viele Schweizer ein gebrochenes Verhältnis zu ihrem Land haben. Antworten


Arnim Hildebrand

16.11.2009, 16:54 Uhr
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Liebe Schweizer, regt euch doch nicht auf. Wir in Deutschland kennen das zur Genüge. Sich selbst geiselnde, mit was weiß ich für Lasten gepeinigte Deutsche Journalisten, welche selbstanklagend das eigene Land im Ausland niedermachen. Das seit Jahrzehnten. Merke..... Mann/Frau bekommt Salär dafür. Die CH und die Menschen in der CH welche ich kenne..... tolle Menschen, tolles Land. LG aus "D" Antworten


Yvonne Kunz

16.11.2009, 16:36 Uhr
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Mehr noch als die - vielleicht sogar unberechtigte - Kritik an der Schweiz nervt das betupfte Aufjaulen, das im Anschluss so sicher erklingt wie das Amen in der Kirche. Es zeugt nicht von einem gesundem Selbstbewusstsein und ist ein Indiz dafür, dass die Kritiker vielleicht so falsch nicht liegen. Antworten


Christian Maurer

16.11.2009, 16:30 Uhr
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Es scheint mir richtig, dass die Schweiz in einer politischen und wirtschaftlichen Krise steckt. Bloss, steht sie mit ihren Problemen alleine da? Mitnichten, vielmehr sind wir Teil eines weltweiten Phänomens, mit dem in unserem Land allerdings nicht konstruktiv umgegangen wird. Leider scheint es, dass sowohl die wirtschaftlichen als auch die politischen Eliten die Probleme auszusitzen gedenken. Antworten


Adrian Muelle

16.11.2009, 16:26 Uhr
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Meine Mutter pflegte jeweils zu sagen: Was interessiert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt. Den Artikel löschen und vorwärts schreiten. Und mit uns immer mehr Deutsche, die ihr Land satt haben. Antworten


peter baumgartner

16.11.2009, 16:21 Uhr
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ich lebe ich deutschland und kann nur sagen, dass die menschen hier die schweiz und die schweizerInnen nach wie vor sehr mögen. die frage, was ich denn hier mache, in der schweiz sei doch eh alles besser, höre ich immer wieder... fazit: deutschland ist ok, schweiz ist ok. wir sollten einfach tendenziöse medienberichte nicht zu ernst nehmen. Antworten


Betty Kant

16.11.2009, 16:20 Uhr
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@ Christoph Koller: Willkürliche Verhaftung eines Starregisseurs? Sie meinen doch nicht etwa der rechtsstaatlich korrekte Vorgang, einen verurteilten und flüchtigen Mann, der ein Kind betäubt und vergewaltigt hat und sich der Strafe entziehen will, der Justiz zuzuführen? Ist das bereits ein überholtes Prinzip? Sollen Kinderschänder frei herumlaufen können? Sind das die Werte, die Sie vertreten? Antworten


Daniel Petrovic

16.11.2009, 16:16 Uhr
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Unglaublich ich bin Ausländer mit Schweizer Pass und sehr stolz auf die direkte Demokratie welche wir hier geniesssen dürfen! Manche begreifen das Privileg der direkten Demokratie einfach nicht weil sie nichts anderes kennen! Antworten


Manfred Schneider

16.11.2009, 16:10 Uhr
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In Deutschland schreiben wenigstens Eidgenossen kritisch über Ihre eigene Heimat. In der Schweiz dagegen schreiben CH-Journalisten - teilweise höchst unsachlich - kritisch über Deutschland. Schon mal dran gedacht, dass der Blick von aussen eine andere Sichtweise ermöglicht (Thema Betriebsblindheit)? Antworten


Matthias Steiner

16.11.2009, 16:02 Uhr
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Ich amüsiere mich jeweils köstlich über die entwurzelten Schreiberlinge schweizerischer Provenienz, die glauben, unseren Nachbarn mit selbstgerechter Erschütterung schildern zu müssen, wie leckgeschlagen das Schweizer Schifflein doch sei. Ich mache jede Wette, dass 90 % unserer deutschen Freunde ihre Sorgen SOFORT gegen unsere tauschen würden. Von daher: Kalter Kaffe und schade ums Papier. Antworten


Max Herter

16.11.2009, 16:01 Uhr
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Ich finde diese Argumentation scheinheilig, ist doch gut, wenn man mal aus einer anderen Perspektive einen Blick auf die Schweiz hat. Sie rücken diese Autoren gleich in die Ecke der Landesverräter, das finde ich nicht okay. Die Aufgabe von Journalisten ist es Sachen kritisch zu hinterfragen. Das wurde hier gemacht. Stets einfach bei allen anderen abschreiben, dafür gibts genug Pseudoblogjournis!! Antworten


James Lehm

16.11.2009, 15:56 Uhr
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Naja. So ist es. Das was gehört werden will, wird gedruckt. Von wegen unabhängiger Journalismus. Abhängig von der Meinung des Pöbels. Spiegel und Zeit sind doch wie Blick und Beobachter. Die sind das Papier nicht wert, auf dem man es druckt. Antworten


Christoph Koller

16.11.2009, 15:54 Uhr
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Willkürliche Verhaftung eines Starregisseurs, Pervertieren unserer Reputation in der Diplomatie in Libyen, Bank- und Steueroase, Minarettposse: Leider hat die Mehrheit der Schweizer noch nicht gemerkt, dass was dran ist, an diesem sogenannten "Krisengelaber". Die Schweiz muss sich überlegen, wie sie sich in der Welt heute positionieren will. Sicher nicht durch die Verteidigung überholterPrinzipien Antworten


Müller Walter

16.11.2009, 15:40 Uhr
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Es ist wirklich nichts Neues, dass die Schweizer Journalisten die Nation zu "Hoselotteri" degradieren wollen.. Die wirklich standhaften Schweizer werden sofort zu Rechtspopulisten degradiert. Kann es sein, dass 40% der Schweizer Rechtspopulisten sind, eher sind70% der Journalisten Linkspopulisten. Antworten


Christoph Keller

16.11.2009, 15:39 Uhr
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Wegen den antibürgerlichen Hetzartikeln von "Schweizern" über die Schweiz im Spiegel habe ich nach über 30 Jahren mein Abo gekündigt. Danke Herr Soukup. Antworten


Christof Moser

16.11.2009, 15:38 Uhr
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Ich stimme dem Autor dieses Artikels grösstenteils zu. Was meinen Artikel bei Spiegel Online angeht, finde ich den Vergleich zu den jetzt erscheinenden Artikeln allerdings nicht ganz opportun. Die Schweiz stand damals kurz vor den Wahlen, es gab gewalttätige Auseinandersetzungen, wie sie in der Schweiz schon lange nicht mehr vorgekommen sind. Darauf bezog sich der Nervenzusammenbruch. Antworten


Jürg Schmid

16.11.2009, 15:32 Uhr
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SollenSchweizer uns im Ausland selbst rühmen? Nein? Wie kann man als Schreiberling dann Aufmerksamkeit gewinnen? Man pinkelt sich ans eigene Bein. Darum stimme ich Robert Marek zu: Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern. Antworten


Hans Müller

16.11.2009, 15:31 Uhr
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"Die Schweiz ist noch immer das beliebteste Auswanderungsziel der Deutschen." - Treffer, versenkt! Das Interesse an der Schweiz dürfte daher rühren, dass wir uns recht gut in dieser Welt zurchtfinden. Antworten


Andreas Meier

16.11.2009, 15:31 Uhr
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Zu diesem Thema hat Peter Schneider im Tagesanzeiger vom 26. Oktober 2009 ('Autoritätssüchtig und anbiedernd') die treffenden Worte gefunden. Antworten


gerald gutberlet

16.11.2009, 15:29 Uhr
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eine frechheit da lassen die deutschen doch glatt CHer journalisten ran wenns um die CH geht . ausserdem glaube ich das sich die CHer medien im umgang mit dem nachbarn besser nicht zuweit ausdem fenster lehnen sollten. ich habe noch keinen inoffiziellen nebensatz von BR MERZ in der BILD als angriff auf deutschland gesehen.bei steinbrück reichte ein privat gesprochener satz zu einem amtskollegen Antworten


Charles Stieger

16.11.2009, 15:28 Uhr
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Wenn diese überschlauen Journalisten im eigenen Land nicht genügend Gehör finden, weichen sie eben aus in den Grossen Kanton. Dort übernimmt man liebend gerne jegliche Art bösartiger Kritiken über den kleinen Störefried im Süden. Interessanterweise beweist die stetige Zuwanderung von gesuchten Spezialisten aus dem Norden eine völlig andere Sichtweise. Antworten


Rolf Heinzmann

16.11.2009, 15:28 Uhr
Melden

Wer von sich überzeugt ist, muss auch die Kommentare der neidischen Nachbarn nicht scheuen. Antworten


Urs Gerber

16.11.2009, 15:27 Uhr
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Diese Artikel sind natürlich den EU-Turbos sowie ihren Unterstützern (Reiterer....) ganz genehm. So kann man Druck auf uns CH ausüben indem man uns vorgaukelt dass unsere Demokratie gescheitert ist, und dass wir unsere Erlösung nur in der EU finden. Problem ist nur dass das so überhaupt nicht Stimmt. Die 1000+ EU-Bürger die jeden Monat zu uns fliehen sind der Beweis dafür.... Antworten


Karl Keiner

16.11.2009, 15:25 Uhr
Melden

trotzdem gehts uns viel besser als dem EUmland: niedrigere Steuern und Arbeitslosigkeit weniger Krise und Kriminalität, mehr Ausländer und weniger Probleme und das obwohl wir nicht in der EU sind und auf Souveränität beharren, auch wenn unsere Politiker gerne mal kriechen, dank direkter Demokratie haben WIR das letzte wort, irgendwas machen wir richtig. Da kann man noch solange dagegen anschreiben Antworten


Lea Alter

16.11.2009, 15:24 Uhr
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Scheinheiliger könnte Herr Bandle diesen Artikel nicht schreiben. Vor allem in unseren Landesmedien wird immer und alles was die Schweiz ausmachte in Frage gestellt. Die SVP, die die Schweiz so bewahren will wie sie war, wird zusammen mit der herkömlichen Schweiz runtergemacht. Die SVP versuchte den Golfverkauf zu Schleuderpreisen zu verhindern. Wir wollen nicht in die EU, die Journis schon Antworten


Rolf Schumacher

16.11.2009, 15:20 Uhr
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Es fuchtelt und geifert sich leicht von aussen. Schwerer ists innen konstruktiv den Spiegel hinzuhalten. Liebe VOMAUSLANDATTACKIERER, fragt einmal nach rechts und links um euch herum, wer in Deutschland nicht sein System mit dem CH-System tauschen möchte? Wenn Deutschland wählt, wählt nie das Volk, aus dem Volk; wenn Deutschland zahlt, zahlt hingegen immer das Volk, aber kaum fürs eigene Volk. Antworten


Michael Sold

16.11.2009, 15:17 Uhr
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Leider kann man beim Internet nicht wie beim Altpapier die Berichte entsorgen. Nein sie bleiben noch tagelang irgendwo stehen und sind immer wieder abrufbar. Alle die genannten Journalisten und Wissenschaftler beziehen sich auf die deutschsprechende Schweiz. Und Deutschland interessiert sich auch nur für die deutsch sprechende Schweiz und das deutschsprechende Tessin . Einfach lächeln u. löschen. Antworten


alfons geilors

16.11.2009, 15:16 Uhr
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Ich kenne die zitierten Essays nicht, bin jedoch der Auffassung, dass da schon etwas dran ist, wenn ein 80 Mil. Volk sich interessiert! Auch muss man schon auch zugeben, dass die Schweiz international an Reputation verloren hat. Es ist nie gut, wenn man mit negativen Dingen wie dem Bankgeheimnis, UBS- Steuerbetrug, Minerettverbot und Festnahme von Starregisseuren in den Medien über lange Zeit präsent ist. Antworten


Gerhard Keller

16.11.2009, 15:15 Uhr
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Intellektuelle Nestbeschmutzer sind ja nun wirklich nichts neues, genaus so wenig wie die Plattformen die sich ihnen anbiedern. Natürlich haben wir eine devote Regierung weil sich einige Mitglieder in gerne in Brüssel sähen. aber die Fakten sprechen für sich und Deutschland muss ablenken weil die Leute davon laufen wie nach dem Mauerfall. Antworten


hans bliggenstorf

16.11.2009, 15:14 Uhr
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manchmal kommt mir der gedanke, dass unsere lieben linken im ausland gegen uns arbeiten, wer solche freunde hat, braucht keine feinde Antworten


Werner Meier

16.11.2009, 15:13 Uhr
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Unsere balkanesischen Nachbarn lesen keinen Spiegel und haben keine Identitätskrise. Trotzdem freuen sie sich über den Sieg der Schweizer U17-Mannschaft. Antworten


Markus Stalder

16.11.2009, 15:10 Uhr
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Man hat ja seine liebe Mühe mit diesen Zeitungsfritzen. Ersten sind sie alle sehr gebildet, wenn nicht aus- dann ein-. Spontan kommt mir der Typ von der Genferzeitung in den Sinn, der die Polizeifotos von Gadhafi Junior in der Zeitung veröffentlicht hat, ein unverzeihlicher Fehler, der aber von ihm nicht so gesehen wurde. Oder die harmlose Schweinegrippe, über die auf Teufel komm raus inform ... Antworten


Heinz Gfeller

16.11.2009, 15:07 Uhr
Melden

Habe einiger dieser Artikel gelesen und kann folgendes dazu sagen: Diese Artikel sind für das deutsche Publikum bestimmt. Wenn sich dieses deutsche Publikum von solchen Artikeln hinters Licht führen lassen will, ist dies sein eigenes Problem. Peinlich ist indes der Umstand, dass sich die D-Linksintellektuellen - die in Deutschland die Begriffshoheit haben - offenbar solchen Mist glauben! Antworten


Thomas Klose

16.11.2009, 15:06 Uhr
Melden

Auf diesen Spiegel Artikel würde ich nichts geben. Der Spiegel, in früheren Zeiten d a s Medium für investigativen und mutigen Jounalismus, ist mittlerweile zu einem Regierungsblatt verkommen. RTL und Springer haben es geschafft. BILD-Zeitung für die einfachen Geister und der SPIEGEL für die Intelektuellen sollen anscheinend die deutsche Seele widerspiegeln. Schweiz - bleibt, wie Ihr seid. Antworten


Betty Kant

16.11.2009, 15:05 Uhr
Melden

«Allerdings sollten wir auch darüber nachdenken, weshalb das Ausland die Schweiz so wahrnimmt.» Welch eine groteske Aussage! Da reden ein paar ehrgeizige Schweizer Journalisten den Deutschen Dinge ein ("Nervenzusammenbruch"), die erfunden oder zumindest übertrieben sind und dann sollen wir darüber nachdenken, weshalb das Ausland die Schweiz so wahrnimmt, obwohl sie gar nicht so wahrgenommen wird. Antworten


Kurt Aegeri

16.11.2009, 15:03 Uhr
Melden

Man war sich gewöhnt, dass es bequem ist, alle nett sind. Kaum vorbei, steht unsere Regierung (nicht "die Schweiz"!) wie ein begossener Pudel da und macht fast alles falsch. Wann werden in die Regierung endlich Leute mit Sachkenntnissen gewählt? Was nützen mir z.B. Juristen im Bundesrat? Aber in diesem Fall misst selbst die Wirtschaft mit anderer Elle. Es geht um viel, viel Geld. Und Macht. Antworten


Robert Marek

16.11.2009, 15:02 Uhr
Melden

Es sind nicht nur die Journalisten, sondern auch die sog. Intelektuellen (z.b. Herr Muschg), die immer wieder ins gleiche Horn stossen und dabei noch - vor allem von linker Seite - Applaus ernten. Mit dem alten Spruch, wonach "nichts so alt ist, wie die Zeitung von gestern", kann man solche Artikel getrost zur Seite (sprich: zum Altpapier) legen. Antworten


Erich Heini

16.11.2009, 14:59 Uhr
Melden

Herr Muschg hat durchaus auch immer wieder Lust, in deutschen Medien über die Schweiz zu lästern. Antworten


Peter Meier

16.11.2009, 14:58 Uhr
Melden

Auch eine Art, die Schweiz in die EU zu kriegen: steter Tropfen... Antworten



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3.2The Girl With The Dragon Tattoo16'439
4.44Jack And Jill16'133
5.32Man On A Ledge13'482
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Musik
Schweizer Hitparade

19.Dezember 2011 - 25.Dezember 2011

1.221, Adele
2.1Lioness; Hidden Treasures, Amy Winehouse
3.6Christmas, Michael Bublé
4.3Imaginaerum, Nightwish
5.5Made In Germany 1995-2011, Rammstein
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Bücher
Bestseller

6.Februar 2012 - 12.Februar 2012

1.1Das Alphabethaus, Jussi Adler-Olsen
2.2Aleph, Paulo Coelho
3.3Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand, Jonas Jonasson
4.4Sündige Gier, Sandra Brown
5. WEVom Ende einer Geschichte, Julian Barnes
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