Kultur

«Dieses Thema ist zu blöd, als dass ich mich ernsthaft dazu äussern kann»

Schriftsteller Charles Lewinsky schrieb nach der Minarett-Abstimmung den wohl meistbeachteten Text gegen das Verbot. Dass nun auch über Burkas diskutiert wird, macht ihn sprachlos.

«Bei einem künstlichen Thema wie Burka oder Nicht-Burka kann man nur versuchen zu zeigen, wie lächerlich das Ganze ist»: Charles Lewinsky.

«Bei einem künstlichen Thema wie Burka oder Nicht-Burka kann man nur versuchen zu zeigen, wie lächerlich das Ganze ist»: Charles Lewinsky.
Bild: Keystone

Lewinskys Essay zum Minarett-Verbot

In seinem für den «Tages Anzeiger» formulierten Essay schrieb Charles Lewinsky über seine Romanfigur Eidenbenz, ein Musterbild eines Politikers, der mit dem Appell an dumpfe Vorurteile Karriere macht. Bei der Erfindung als Satire gedacht, bemerkte Lewinsky nach dem Ja zur Minarett-Initiative: «Eidenbenz ist die Realität.» Er appelliert an die Initiativgegner, sich nicht herauszureden: «Nicht ‹die andern› haben das Minarettverbot angenommen, sondern wir. Wir, die Stimmbürger.»
Zum Essay: hier klicken.

Artikel zum Thema

Stichworte

Einige Monate sind seit der Minarett-Abstimmung vergangen, mit den Burkas geht die Diskussion wieder von vorne los. Was geht Ihnen da durch den Kopf?
Die Diskussion geht nicht von vorne los, sie hat nie aufgehört. Die Minarett-Debatte hatte sich als volksbewegend erwiesen, jetzt wird das Spiel einfach weitergetrieben. Wobei die Burka-Debatte noch unsinniger ist als die Minarett-Debatte.

Können Sie das erläutern?
Wie viele Burkas haben Sie schon angetroffen in der Schweiz?

Kaum eine. Aber ist die Anzahl überhaupt entscheidend?
Es gibt den schönen deutschen Ausspruch «ein Scheingefecht». Die ganze Burka-Debatte ist eine Gugus-Debatte. Da kann man sich nicht einmal ernsthaft dazu äussern.

Eine Schweizer Burkaträgerin wird zurzeit durch alle Talk-Shows geschleust. Die Menschen scheint das Thema doch irgendwie zu bewegen.
Im Grunde genommen ist dies der Mechanismus von Reality-Shows: Man sucht möglichst schräge und kontroverse Typen und präsentiert sie als Vertreter einer ganzen Gruppe. Die Journalisten machen genau dieses Idioten-Spiel mit: Herr Illi und seine verschleierte Frau sind für die Schweizer Muslime etwa so repräsentativ wie ich für das Schweizer Pferd.

In Ihrem Essay über die Minarette schrieben Sie, man müsse sich gegen diesen Populismus wehren. «Stehen wir nicht hochmütig beiseite, sondern bringen wir uns ein!» Wie soll man sich denn einbringen?
Bei einem künstlichen Thema wie Burka oder Nicht-Burka kann man nur versuchen zu zeigen, wie lächerlich das Ganze ist. Die einzige interessante Frage lautet: Wer hat ein Interesse daran, dass diese Debatte weitergeht?

Selbst die Bischofskonferenz hat sich für ein Burkaverbot ausgesprochen. Sind auch das Populisten?
Die Bischofskonferenz ist für ein Verbot? Das wusste ich nicht. Ich hoffe, die sind konsequent und fordern gleichzeitig auch ein Verbot der Nonnentracht!

Dem Gegenüber sein Gesicht zu zeigen ist ein zentrales Element unserer Kultur, so die Begründung vieler Gegner. Ist dies nicht ein legitimer Vorwand?
Ich wusste gar nicht, dass in der Bundesverfassung steht: «Jede Frau ist verpflichtet, ihr Gesicht zu zeigen.» Nein, entschuldigen Sie, aber dieses Thema ist zu blöd, als dass ich mich ernsthaft dazu äussern kann. Ich kann das einfach nicht ernst nehmen.

Der Israelitische Gemeindebund hat sich gegen ein Burka-Verbot ausgesprochen, für Sie kommt ein solches Verbot auch nicht infrage. Fürchten jüdische Vertreter, dass auch die Kleidung der orthodoxen Juden plötzlich unter Beschuss geraten könnte?
Als Jude ist man eher bereit für die persönliche Freiheit zu kämpfen. Das hat historische Gründe. Es ist auch interessant, dass gerade jene Gruppierungen, die die individuelle Freiheit sonst gross schreiben, jetzt andern vorschreiben wollen, wie sie rumzulaufen haben. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 17.05.2010, 14:33 Uhr

WRITE A COMMENT







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

131 Kommentare

Nina Brunner

19.05.2010, 17:40 Uhr
Melden

Charles Lewinsky, du bist ein Genie. Der Typ kann gut argumentieren, ich wünschte nur mehr Leute würden auf ihn hören Antworten


Peter Pfrunder

18.05.2010, 16:47 Uhr
Melden

Das ist doch keine Gugus-Debatte. Sie ist doch, wenn man in die Zukunft schaut gut erklärbar. Wir haben heute schon 54 Millionen Muslime in Europa und werden durch weitere Einwanderung und Geburten wahrscheinlich 2050 gegen 100 Millionen Muslime hier haben. Das viele Menschen und langsam auch Politiker Angst haben, dass das freiheitliche demokratische Europa untergeht, ist verständlich. Antworten


Christoph Geiser

18.05.2010, 13:44 Uhr
Melden

@Ch. Leuenberger Die Frau versteht kein Wort Deutsch. Der Mann arbeitet nicht und die Frau muss mit, weil ja jemand die Einkäufe nach Hause tragen muss.Ich würde meine Hunde nicht so behandeln. Aber sie dürfen gerne ein paar Monate bei mir wohnen kommen und sich selbst ein Urteil bilden.Aber ich räume ein, dass der Gesichtsausdruck auch z.B. einem unbehandelten, körperlichen Leiden herrühren kann Antworten


Regula Satzky

18.05.2010, 13:17 Uhr
Melden

Ach der Edibenz Lewinsky soll ein Intelektueller der Schweiz sein ? Er sieht ja nicht einmal, dass eine Nonne ihr Gesicht nicht verhüllt im Gegensatz zur Burkaträgerin. Auch ist es mir gänzlich neu, dass für die Verabschiedung eines Gesetzes und der Bekämpfung von Unrecht die Anzahl der Tatbestände ausschlaggeben sein soll. Wirklich gugus, was Lewinsky da hinausposaunt. Antworten


Chadischa Leuenberger

18.05.2010, 13:00 Uhr
Melden

Herr Geiser: der gequälte Gesichtsausdruck der muslimischen Nachbarin wurde wahrscheinlich eher durch die alltäglichen islamophoben Hasspredigten in den Medien verursacht als durch ihren Ehemann. Dass dieser um 8.30 schon aus dem Haus war, zeigt doch, dass er arbeiten geht. Antworten


Ronald Meier

18.05.2010, 12:54 Uhr
Melden

richtig Herr Lewinsky .. totaler Blödsinn diese Diskussion. Sie passt in die Zeit der Unsicherheiten und Identifikationsschwierigkeiten. Die Gesellschaft verdummt- und die Freiheit der Individuen verludert, zunehmend. Antworten


Nik Dobler

18.05.2010, 11:24 Uhr
Melden

wenn schon ein Vermummungsverbot das für alle gilt. Frauenrechtlerinnen sollten sich mal überlegen, was mit Burkaträgerinnen passiert wenn sie keine Burka mehr tragen dürfen. Die kommen nie mehr raus. Aber das interessiert dann nicht mehr weil mans nicht sieht. Problemquartiere werden so nicht verschwinden sondern das gegenseititge Misstrauen geschürt, das wollen die Profiteure der Geschichte! Antworten


Thomas Stähli

18.05.2010, 11:23 Uhr
Melden

Keine einzige muslimische Frau wird von ihrem Mann besser behandelt, fühlt sich freier und sicherer, wenn die Burka verboten wird. Antworten


Klaus Werner Wegmüller

18.05.2010, 11:01 Uhr
Melden

Das Burka - Verbot hat schon seine Richtigkeit, es gibt auch ein Vermumungsverbot die Burka ist eine Vermumung. Wie soll ein Beamter ein Staatliches Dokument ausstellen, wenn er das Gesicht nicht sehen kann?In der Schweiz ist die Burka nicht üblich, und die Trägerinen haben sich an unser Gepflogenheiten anzupassen. Wenn das ihnen nicht passt, müssen sie halt wieder in ihr Heimatland retour. Antworten


Stefan Flüeler

18.05.2010, 10:27 Uhr
Melden

Im Gegensatz zu C. Levinsky ist es mir nicht zu blöde, mich gegen ein Burka-Verbot zu wenden. Das klassisch liberale Credo lautet: 'ERLAUBT IST, WAS NIEMANDEM SCHADET'. Wem könnte das Tragen eines Kleidungsstückes schon Schaden zufügen? Die Schweiz wird immer intoleranter. Auf dem Global Peace Index ist sie 2009 deutlich zurückgefallen auf Rang 18. Im 2008 hatte sie es noch auf Rang 12 gebracht. Antworten


Martina Puls

18.05.2010, 09:51 Uhr
Melden

@Hans Jordi 17.05.2010, 20:53 Uhr: kann nur Beifall klatschen für Ihr treffendes Statement! Genau so ist es, aber genau so!!! Antworten


Matthias von Rode

18.05.2010, 09:50 Uhr
Melden

@Sylejman Syla: Ich kenne den Koran und Frauen werden im Islam stark unterdrückt. @Claude Kohler: Hijab, Nijab, Chador, Burqa und ähnliche Vermummungstücher müssen generell verboten werden. Ich sage Ihnen klar, das die meisten Leute nicht an Islamwissenschaft interessiert sind. Versuchen Sie es doch mit Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften, es ist sinnvoller und weist den richtigen Weg. Antworten


Matthias von Rode

18.05.2010, 09:50 Uhr
Melden

@River Alexander: Sie bringen es genau auf den Punkt: Im Rahmen der Islamisierungsdebatte muss man selbstverständlich auch, ganz gemäss westeuropäischer realer Auslegung des Korans, die Sozialhilfe und Hilfswerke, welche aus Steuergeldern finanziert sind, hinterfragen. Ich plädiere für ein Verbot der Verwendung von Steuergeldern für die indirekte islamisierung in jeglicher Form. Bitte nur privat. Antworten


Martina Puls

18.05.2010, 09:26 Uhr
Melden

Wer gibt uns Frauen überhaupt das Recht, über andere Frauen zu entscheiden? Haben wir die Gerechtigkeit - und sei sie noch so verbrämt - für uns gepachtet? Was hat das Minarett-Verbot an der Unterdrückung der Muslima bis jetzt geändert? Wohin führt diese fiktive Debatte uns alle? An welchem Gängelband lassen wir uns an der Nase herum führen? Ja, Fragen über Fragen und keine Antworten. Antworten


Rudolf Landenberger

18.05.2010, 09:20 Uhr
Melden

Es braucht Kleidervorschriften, ein Minimum und ein Maximum. Weder nackt noch vollverschleiert. Weder nur Augen sichtbar noch nur mit Sonnenbrille bekleidet. Denke folgende Minimas sind angebracht: Minimum Scham verkleiden u.10 %, minimum Gesicht sichtbar.Nur weil ich auf der Strasse keine Nackten sehe,sollte nackt rumzulaufen dennoch verboten sein. Ausnahmen bestätien Regel:Fasnacht, Streetparade Antworten


Eline Blunier

18.05.2010, 09:10 Uhr
Melden

Ich empfehle, an einem heissen Sommertag nach Genf zu fahren und den See entlang zu spazieren. Sie werden vermutlich an einem Tag mehr nicht zu sehende Gesichter zu Gesicht bekommen als Sie bisher in Ihrem Leben gesehen haben. Ich glaube nicht, dass sich der Schweizer Tourismus ein Burkaverbot leisten möchte, denn hinter dem Schleier blitzt ausser den Augen etwas, zu dem die Schweiz nie nein sagt. Antworten


Stefan Studer

18.05.2010, 09:06 Uhr
Melden

Diese Diskussion ist tatsächlich eine Scheindiskussion. Es gibt kein vernünftiges Argument dafür die Burka zu dulden und doch verteidigen viele Kommentare die Burka. Ich denke, der einzige Grund dafür ist, dass es in den Augen dieser Votanten einen noch viel schlimmeren Feind als Islamisten und Frauenunterdrücker gibt... der bürgerliche Hassfeind. "Für die Burka" bedeutet hier "gegen Blocher". Antworten


Benjamin Hitz

18.05.2010, 08:55 Uhr
Melden

Abgesehen davon, dass ich die Burka-Diskussion auch für Schwachsinn halte, verstehe ich an Herrn Lewinskys Argumentation nicht ganz, weshalb ich erst gegen Etwas sein kann oder darf, wenn die Strassen davon überquellen. Auch der Satz "...ist mir zu blöd..." zeugt nicht gerade von Herrn Lewinskys intellektuellem Anspruch. Antworten


Christoph Geiser

18.05.2010, 08:39 Uhr
Melden

Wurde gerade von Geschrei im Treppenhaus geweckt. Wollte einen dicken Hals machen. Der Mann war schon aus dem Haus, die Frau kam die Treppe runter. (Hier wohnen ausser mir sonst nur Muslime). Das Gesicht dieser Frau.... So einen gequälten Gesichtsausdruck habe ich glaub noch nie gesehen. Praktisch, wenn man das unter einem Tuch verstecken kann. Antworten


F. Ëicher

18.05.2010, 08:17 Uhr
Melden

Solange wir keine anderen Probleme haben...?!? Unsere Politiker haben andere Probleme/Herausforderungen zu lösen! Antworten


Heinz Frey

18.05.2010, 04:48 Uhr
Melden

Ja, für Herrn Lewinsky sind Frauenrechte ein "gugus". Dass einziges Ziel der Burka die unterdrückung der Frau ist und ihr jegliche soziale Anbindung verunmöglicht - beruflich wie privat - scheint dem überliberalen Lewinsky total egal. Aber halt, die Frauen tragen die Burka ja freiwillig - hinter ihnen stehen als Ehemänner ja auch durchs Band weltoffene Freidenker und tolerante Gutmenschen. Antworten


Guido Cina

18.05.2010, 03:10 Uhr
Melden

Die "freien" Damen die hier gegen ein Burkaverbot lästern und dagegen sind, haben gut lachen. Sie "müssen" ja nicht den eigenen Körper in solch einem Stoffkäfig verstecken, oder das Gesicht verschleiern. Sollte doch jede einmal ein paar Wochen so einen "Probedress" tragen und Ihre Erfahrungen dann kundtun, danach kann ich die "freien" Damen ernst nehmen! Und: Lewinsky ist ja ein so guter Mensch... Antworten


Edwin Beeler

17.05.2010, 22:55 Uhr
Melden

Einige intelligente VorkommentatorInnen bemühen Vergleiche zwischen Burka tragen & Mord verüben... nach dieser Vergleichsl"Logik" müssten also alle Messer verboten werden, denn es gibt ein paar Messerstechereien pro Jahr... Und die Leberliga wird bald auch den Alkoholkonsum per Gesetz verbieten lassen... Verwöhntes, krisenfreies, Arena-hirngewaschenes Land... Am Karneval sehen wir uns wieder... Antworten


lisa tschudin

17.05.2010, 22:40 Uhr
Melden

@Peter Ziegler - das für sie so lächerliche belgien, lebt bereits mit all dem multikulti glück, das noch auf die schweiz zukommt. leute wie sie und herr lewinsky bewegen sich vermutlich auf einer anderen ebene, aber auch ihre welt, und die ihrer kinder wird auch kleiner werden. aber es gibt ja noch teure "country clubs" für die elite. eidenbenze müssen sich arrangieren. vielen dank! Antworten


patrik leimgruber

17.05.2010, 21:12 Uhr
Melden

Wir Leben in Europa, also passt man sich ein Stück weit an. Die Frau die in Grenchen auf die Gemeinde ging und sich weigerte mit einem Mann zu sprechen und Ihr Gesicht zu zeigen, solche Leute brauchen wir nicht! Wenn jemand sich verschleiern will, na bitte, aber bei Ausweis Kontrollen etc, muss FRAU den Schleier ablegen.. Ihr barmherziger Gott wird Sie wohl kaum steinigen deswegen.. Antworten


Hans Jordi

17.05.2010, 20:53 Uhr
Melden

Die Frau wird leider in vielen Religionen diskriminiert, so auch in der römisch-katholischen Kirche. Sie ist Trägerin der Erbsünde, sie kann weder Priesterin noch Bischöfin oder Kardinalin werden. Der CVP und den Feministinnen ist daher zu raten, sich vorerst für die Gleichstellung unserer eigenen Frauen einzusetzen bevor sie sich in die Bekleidungsregeln anderer Kulturen einmischen. Antworten


Irene Bandle

17.05.2010, 20:40 Uhr
Melden

Warum wird nicht endlich das Vermummungsverbot Gesetz? Jeder soll sein Gesicht zeigen und zu dem stehen, was er tut. Mit Religion hat das nichts zu tun. Es betrifft alle, Randalierer, Schüler, Männer, Frauen, Bankräuber, einfach alle. Wäre das nicht die für alle beste Lösung? Antworten


Walter Heinzer

17.05.2010, 20:34 Uhr
Melden

Gerne kann Herr Lewinsky mal ins Horburgquartier kommen. Dort hat es genügend Burkas auch für ihn. Herr Lewinsky: Die Burka ist eine visuelle Beleidigung von mir als MANN! Würde mich die Frau verbal als sexgeilen Lüstling beschimpfen, vor dem sie sich schützen muss, bekäme sie ein Busse. Warum soll sie dann nicht auch mit einer Busse belegt werden, wenn sie das gleiche per Burka sagt? Antworten


Jean Lenaux

17.05.2010, 20:12 Uhr
Melden

Es gibt nur eine geringe Anzahl von Mädchenbeschneidungen, drum ist ein Verbot Gugus. Demokratie lebt von Offenheit und Gleichheit. Wer seine Identität verbirgt, egal wie, entzieht sich dieser Offeenheit un Gleichheit. Das soll Gugus sein Herr Lewinsky? Ihr Problem ist tatsächlich, dass Sie als genügend vermögender Mitbürger nicht in einem Problemquartier wohnen und drum nichts sehen. Antworten


Hans Graber

17.05.2010, 20:10 Uhr
Melden

Schon 91 Kommentare zu einem blöden Thema und hiermit noch einer mehr. Hey Leute, wacht auf! Wir wurden und werden gerade um Milliarden betrogen und die Politik verrät uns kläglich! Und ihr regt Euch über ein Scheinproblem auf. Schön wie Ihr Euch alle ablenken lasst! Antworten


Nico pes

17.05.2010, 20:03 Uhr
Melden

Ich kann Charles Lewinsky nur zustimmen, diese ganze Discussion its einfach laecherlich! Aber selbst wenn Burkas oefters anzutreffen waeren als es der falls ist, ein Burka verbot ist einfach nur diskriminierung. Ich schaeme mich dass wir in der Schweiz solche Diskussionen am laufen haben... Antworten


Peter Ziegler

17.05.2010, 19:51 Uhr
Melden

"Am Furka keine Burka!" Lächerlich! Charles Lewinsky hat mir aus der Seele gesprochen. Als nächstes wird der Vollbart verboten, dann das Essen mit Stäbchen und am Schluss wird es Pflicht, dass Frauen "oben ohne" herumlaufen müssen, weil es "unserer Kultur" entspricht, möglichst wenig Haut zu bedecken. Über Libyen lacht die Sonne, über die Kleinstaaten Schweiz und Belgien die ganze Welt. Antworten


stan weiss

17.05.2010, 19:32 Uhr
Melden

@ Schneider Nur 10 Morde in der Schweiz? Scheint mir aber sehr wenige zu sein. Mord ist doch ein ganz anderes Kaliber als diese Burka Debatte. Ich muss Levinsky einfach recht geben. Diese Diskussion ist politisch nicht relevant - wenigstens für die meisten Menschen nicht. Antworten


Mario Monaro

17.05.2010, 19:31 Uhr
Melden

@Markus Schneider: merken Sie eigentlich was Sie da schreiben? Sie vergleichen Burkatragen mit Mord! Und ob wir jetzt in unserer Verfassung wirklich noch einen weiteren Quark-Artikel brauchen ist mehr als fraglich... Antworten


Karin Odermatt

17.05.2010, 19:23 Uhr
Melden

@ Martin Reifler: Ihr Argument sticht aus vielerlei Gründen nicht: die Burka zu tragen ist kein Verbrechen, es macht wenig Sinn, Menschen vorzuschreiben, was sie anzuziehen haben, Sie könnten da ungewollt eine Lawine von Kleidungsgesetzen lostreten. Sie isolieren diese Frauen noch mehr, indem Sie sie zwingen, zuhause zu bleiben, aber Sie fordern doch bestimmt Integrationswille. Ein Kreisläufer. Antworten


josef zimmermann

17.05.2010, 18:49 Uhr
Melden

Phantasie oder Realitaet: Unter jedem Burka sehe ich eine wunder wunder schoene, mutige Frau.... Hinter jeder reflektierenden Sonnenbrille sehe ich einen alten grauen Esel und erschrick...! Antworten


Marc Keller

17.05.2010, 18:40 Uhr
Melden

@freddy stam Sie haben den Vogel abgeschossen und die besten Lösung gefunden. Wenn sich alle vermummen, dann kommen wir um ein Vermummungsverbot herum und können uns in Ruhe ausdenken, was wir als nächstes verbieten wollen, um unser Kulturerbe zu retten. Antworten


Peter Maurer

17.05.2010, 18:25 Uhr
Melden

Dem Lewinsky ist die Diskussion über die Burka zu blöd. Seltsam, aber dasselbe habe ich auch immer über Lewinsky gedacht. Antworten


markus schneider

17.05.2010, 17:51 Uhr
Melden

Es gibt pro Jahr nur etwa 10 Morde in der Schweiz - viel zuwenige also, um ein Gesetz gegen Mord zu machen? Lewinsky hin oder her, die Sache ist doch längst gegessen, es fehlt nur noch der Abstimmungstermin: Dann wird das Burka-Verbot mit überwältigender Mehrheit angenommen werden. Antworten


Hans Graf

17.05.2010, 17:22 Uhr
Melden

Was diskutieren wir über ein Burka- oder Verschleierungsverbot - wir haben seit Jahren ein Vermummungsverbot und da gehört eine Burka sicher dazu. Wenn die Politik aber nicht Willens ist, dieses Gesetz bei den Chaoten durchzusetzen, erübrigt sich auch diese Diskussion. Antworten


pauline overath

17.05.2010, 17:12 Uhr
Melden

Ich bin für ein Burkaverbot, weil ich es beängstigend finde eine Person nicht identifizieren zu können. Auch wenn es wenige gibt, Morde gibt es auch wenige, trotzdem sind sie verboten. Antworten


Enrico Müller

17.05.2010, 17:12 Uhr
Melden

In der Schweiz gibt es entgegen der landläufigen Meinung noch KEIN allgemeines Vermummungsverbot, nur in einzelnen Kantonen. Das geltende Vermummungsverbot gilt lediglich bei Demonstrationen; und dies auch nur mit dem Grund um mit einer Gesichtserkennung begangene Straftaten im Zusammenhang mit Demos leichter aufklären zu können. Aus diesem Grund ist ein nationales Vermummungsverbot ein Muss! Antworten


Jules Trümpler

17.05.2010, 17:04 Uhr
Melden

@freddy stam und genau deshalb gibt es in der Schweiz ein Vermummungsverbot. Antworten


Richard Hennig

17.05.2010, 17:02 Uhr
Melden

@Franz Scherer. als Auslandschweizer in Frankreich kenne ich das Thema gut, denn in Frankreich heisst es in der Verfassung, dass der Staat sekulär ist. Und leider gibt es in Frankreich "Gehttos" wo extremistische Islamisten das Sagen haben, deshalb die heisse Diskussion. Ich persönlich bin gegen ein Verbot ob in Frankreich oder der Schweiz, denn ein Verbot nützt nicht viel und polarisiert nur. Antworten


Peter Hügli

17.05.2010, 17:02 Uhr
Melden

Mir scheint unser omnipräsenter Schriftsteller, Drehbuchautor, usf. macht es sich da etwas gar einfach. Es geht ja nicht nur um das Äussere - wobei das auch schon, wenigstens bei mir gewisse Assoziationen hervorruft - sondern auch für was die Burka steht, eine sehr rigide Auslegung des Islams, welcher mit unserer toleranten Lebensweise in Missklang steht. Antworten


Jacques Mata

17.05.2010, 16:57 Uhr
Melden

Jeder soll seine Religion ausleben dürfen wie er will. Das ist unsere Religionsfreiheit. Nur muss der Staat die Regeln festlegen bis an welche Grenzen. Lehrerin die in der Burka unterrichtet? Steuerbeamtin in der Burka? Schalterbeamtin bei der Post/Bank u.s.w.? Wohl kaum. Also privat kein Problem. Beruflich geht halt manches nicht. Und wenn man deswegen keinen Job findet, auch kein Arbeitsloseng. Antworten


Meier Werner

17.05.2010, 16:54 Uhr
Melden

Richtig, Marc Keller. Und weil's so ist, wiederhol ich's hier gleich nochmals: Burka-Verbot ist kein Thema, das überhaupt eine Diskussion wert ist, sondern nur ein Ablenkungsmanöver unfähiger PolitikerInnen von wesentlichen Themen, die dringend einer Lösung bedürfen, abzulenken. Antworten


Yannick Hagmann

17.05.2010, 16:50 Uhr
Melden

@D. Kaiser: Nicht jede Manifestation eines religiösen Fatalismus ist automatisch ein persönliches Freiheitsrecht. Schon gar nicht, wenn deren Sinn die ausdrückliche Unterminierung seiner geistigen wie physischen Freiheit darstellt. Sie mögen mal Poppers Toleranzgleichnis lesen. Lewinski täte das auch ganz gut. Es ist ein klassischer Fehler der extremen Linken diese Dinge ständig zu verwechseln. Antworten


freddy stam

17.05.2010, 16:49 Uhr
Melden

es geht hier nicht um burka niqab oder wie es heisst es geht um die vermummung,stellen sie sich vor jeder geht in die stadt mit strumpf hose überm kopf dass wäre doch ein alptraum für jeden auf der strasse (überall bankrauber würden die leute denken!),in der schweiz ist es normal die gesichter von leuten auf der strasse zu sehen und das muss so bleiben ohne wenn und aber!!! Antworten


Marco Valentino Bianchi

17.05.2010, 16:47 Uhr
Melden

@Stefan_Meier-15:59: Für was eine Burka steht, das lassen wir doch bitteschön deren Trägerin beurteilen. Gerade wer mit Homosexualität argumentiert, sollte sich höflichst hüten, die persönlichen Freiheitsrechte seiner Mitmenschen einschränken zu wollen. Bedingungslose Liebe bitte nicht nur predigen, sondern leben... das meine ich als Schwuler in diesem Fall übrigens explizit NICHT sexuell ;) Antworten


Matthias von Rode

17.05.2010, 16:46 Uhr
Melden

Ein Burka-Verbot ist nicht nur sinnvoll aus unzähligen Gründen, sondern ganz entgegen Herrn Lewinskys persönlicher Meinung, ein äusserst dringliches Problem, welches möglichst rasch gelöst werden muss. Es geht hier nicht darum zu fachsimplen, wie man den Bürger in einer Demokratie weiter entmachten soll, sondern um nichts Geringeres als die Zukunft der westlichen Kultur zu retten und in Freiheit Antworten


Claude Kohler

17.05.2010, 16:43 Uhr
Melden

Ich koennte wetten dass alle die hier schreiben noch nie eine Frau in der Schweiz einer Burqa gesehen haben. Vielleicht eine Frau mit einem Hijab, oder Nijab. Die Burqa, welche auch die Augen hinter einem Gitter verschteckt gibt es ausschliesslich in Afghanistan & Pakistan. Was soll eigentlich verboten werden? Hijab, Nijab, Chador oder Burqa? Vier fundamental verschiedene Kleidungsstuecke. Antworten


A.M.V. Ryter

17.05.2010, 16:38 Uhr
Melden

Wenn eine Frau ihr Arschgeweih zeigen will ist dies Freiheit , wenn sie ihr Gesicht nicht zeigen will ist das Unterdrückung . Wo waren diese Vertreter der Frauenwürde , als in der Türkei Studentinnen die ihr Kopftuch tragen wollten von laizistischen Polizisten vergewaltigt wurden . Ist etwa der Mode & Barbiewahn die Würde der Frau . Unsere " Freiheit " wird mit dem Blut anderer bezahlt Antworten


Markus König

17.05.2010, 16:35 Uhr
Melden

Merkt eigentlich niemand, dass mit diesen Themen die Linke und die Rechte sich wieder aufspielen und alle Schreihälse und Mitläufer aus dem Volk im Chor der Empörten mitsingen und rein gar nichts bewirken? Antworten


Thomas Schwarz

17.05.2010, 16:33 Uhr
Melden

Bei einem allgemeinen Vermummungsverbot (wie es viele Burka-Gegner fordern) gibt es dann Massen-Anzeigen an der Fasnacht. Witzig wird es auch bei der nächsten Seuchen-Panik - denn ein Mundschutz können wir dann vergessen. Und was ist, wenn man als Skifahrer kalt hat - darf man sich dann noch "vermummen"? Sorry, die ganze Burka-Debatte ist absolut lächerlich (stimme Herrn Lewinsky zu) Antworten


Andrea Ferber

17.05.2010, 16:29 Uhr
Melden

Sollte das Burkatragen jemals eine freiwillige Sache sein für Frauen in der islamischen Welt, dann bin ich auch bereit, der Argumentation von Herrn Lewinsky zu folgen. Nur leider ist das nicht so. Das Burkaverbot abzulehnen mit Hinweis der Freiheit für Frauen sich zu kleiden wie sie möchten ist - gelinde gesagt - perfide. WEnn ich in den Iran fahre muss ich ein Kopftuch tragen. Antworten


Andreas Marti

17.05.2010, 16:25 Uhr
Melden

Ich mag den Vergleich mit der Nonnentracht...schon eine Frechheit wenn sich die Bischoffskonferenz als Verfechterin der Frauenrechte einsetzen will. Gerade in dieser Institution, welche immer wieder als Verweiss fuer unsere Kultur herhalten muss, haben Frauen doch gar keine Rechte ;-) und gelten als Minderwertig... Antworten


Beatrice Schellenberg

17.05.2010, 16:25 Uhr
Melden

In der CH besteht schon ein Vermummungsverbot ?! Wieso dann diese Debatte? Somit sollten die entsprechenden Institutionen ihre Arbeit machen und die Vermummten büssen. Doch explizit eine religiöse Kleidung zu verbieten ist Menschenverachtend Antworten


Jan Holler

17.05.2010, 16:25 Uhr
Melden

So ist das mit der Politik und Gesellschaft: Lieber auf irgendwelchen Minderheiten herumhacken, statt die wirklich dringenden Probleme zu lösen. Herr Lewinsky hat völlig recht, das Thema ist zu blöd, um sich damit auseinander zu setzen. Doch TV und Zeitungen überbieten sich gegenseitig, wohl weil sonst so vieles so hohl ist, was sie zu bieten haben. Antworten


Peter Pfrunder

17.05.2010, 16:24 Uhr
Melden

Wir brauchen diese Debatte über das Burka-Verbot in einem noch freien demokratischen Land absolut selbst- verständlich! Natürlich gibt es im Moment noch wenige Burka-Trägerinnen. Mit der Zunahme der islamischen Bevölkerung wird sich dies aber zukünftig ändern. In der Öffentlichkeit bin ich aus Sicherheitsgründen gegen jede Vermummung der Menschen. Dagegen ist es egal, wie jemand zuhause lebt. Antworten


Marco Valentino Bianchi

17.05.2010, 16:24 Uhr
Melden

@Jens P: Der "aufgeklärte" Mensch soll sein Leben und Denken selbst bestimmen - und jedem anderen diese persönliche Freiheit auch zugestehen. À propos Aufklärung: Die war im 17. und 18. Jahrhundert wahrlich nötig, leider ist man aber seither beim Weltbild nicht mehr wesentlich fortgeschritten... der plafonierte, seelenlos kalte & vermessbare Kosmos sucht seither verzweifelt nach Sinn & Bedeutung. Antworten


Darko Petrovic

17.05.2010, 16:20 Uhr
Melden

Meiner Meinung nach ist diese Diskussion auch unnötig. Burka verbieten und das Thema ist gegessen! Danke! Antworten


River Alexander

17.05.2010, 16:19 Uhr
Melden

Die Frage muss anders gestellt werden: wie weit ist die CH bereit, die individuell gelebte Religionsfreiheit inkl ihrer sichtbaren Symptome zu finanzieren? Wenn beispielsweise wegen religiöser Kleidervorschriften keine Arbeit gefunden werden kann und folglich das Leben und ebendiese Religionsfreiheit von den Sozialwerken/Steuergeldern bezahlt werden muss? Antworten


Hans Müller

17.05.2010, 16:18 Uhr
Melden

Wenn die Tochter Burka trägt, darf sie dann einen christlichen Freund haben? Antworten


Lucien Michel

17.05.2010, 16:14 Uhr
Melden

Dürfen wir uns nicht glücklich schätzen, in einem so privilegierten Land zu leben das sich leisten kann, über so unsinnige Scheinprobleme wie Burkas diskutieren zu können? Haben wir schon alle wirklichen Probleme gelöst? Antworten


Martin Reifler

17.05.2010, 16:12 Uhr
Melden

Lewinsky fragt den Journalisten:" Wieviele Burkaträgerinnen haben Sie schon angetroffen?" "Kaum eine". "Also ist die Burka-Debatte eine Gugus-Debatte." Herr Lewinsky: Wieviele Neonazis, Zwangsverheiratete, wieviele Mädchen und Frauen die zwangsbeschnitten wurden, zölibater lebende Priesterpädophile haben Sie schon persönlich angetroffen? Wohl kaum eine/n. Gemäss Ihrer Logik auch Gugus-Debatten Antworten


Dieter Kaiser

17.05.2010, 16:11 Uhr
Melden

Zwischen dem Minarett- und dem Burkaverbot gibt es einen wesentlichen Unterschied. Während das Minarettverbot in keiner Weise in die persönliche Freiheit eingreift, tut dies das Burkaverbot allzu invasiv. Man sollte die beiden Themen daher auf keinen Fall in den gleichen Topf werfen. Antworten


lisa tschudin

17.05.2010, 16:08 Uhr
Melden

die ganze diskussion reisst nicht ab, weil man einfach einer gewissen kultur grenzen setzen möchte. diese kultur oder religionen sollte sich etwas mehr integrieren, diskreter sein und auch unsere werte beachten (nicht verachten). etwas gutes hat diese debatte jedenfalls, sich macht herrn lewinsky sprachlos. kann man nur hoffen, dass es so bleibt. Antworten


Sylejman Syla

17.05.2010, 16:08 Uhr
Melden

Die Meinung von Herrn Lewinsky entpricht auch meiner Meinung. In den Medien wird der Islam meistens mit Gewalt in Verbindung gebracht, dabei haben die meisten (Politiker) die solchen "Schwachsinn" behaupten, überhaupt keine Ahnung von der Religion. @M. Altdorfer: Du gehörst zu denen! Ich übe meinen islamischen Glauben aus und dies ohne jegliche Gewalt oder Unterdrückung des weiblichen Geschlechts! Antworten


Stefan Meier

17.05.2010, 16:05 Uhr
Melden

@ Marc Altheer: Nein, das Problem löst sich nicht von selber. Denn wenn eine aus religiösen Gründen nicht arbeiten will (weil sie vollverschleiert keinen Job bekommt und nicht willens ist, den Schleier zwecks Broterwerb abzulegen), kriegt sie einfach Sozialhilfe. Und die bekäme sie in Saudi-Arabien nicht. Wozu also auswandern wenn sich's hier arbeitsfrei leben lässt? Antworten


Anja Müller

17.05.2010, 16:05 Uhr
Melden

"Wie viele Burkas haben Sie schon angetroffen in der Schweiz?" - Im Kreis 5 mehreren. Da sie mit Kinderwagen unterwegs sind und in indischen Geschäften einkaufen, ist davon auszugehen, dass es keine Touristinnen aus Saudi-Arabien sind. In Städten wie Berlin, Paris und London ist überdies zu beobachten, dass die Zahl der Burka-Trägerinnen in den letzten Jahren massiv zu genommen hat. Antworten


Nick Stär

17.05.2010, 16:05 Uhr
Melden

Zum einen finde ich es nicht anständig wenn man sein Gesicht den andern Leuten nicht preis gibt, zum andern finde ich darf jeder seinen Glauben ausleben in der Form, in der man gerne möchte. Ausserdem liebe Politiker bekämpft doch zuerst Probleme die unser Volk mehr betreffen wie z.B. UBS, Boni der Top-manager… Als so über ein so kleines “Problem“ zu diskutieren! Antworten


Yvan Häberli

17.05.2010, 16:03 Uhr
Melden

ich weiss dass die ganz ganz wenigen Burkatragenden in der CH gerade mal an der Rue du Rhone in Genf anzutreffen sind und mit ihren Familien viel Geld ausgeben. Antworten


Roland Moser

17.05.2010, 16:02 Uhr
Melden

Eigentlich ist nicht die Burka das Problem, obwohl sie ganz bestimmt nicht hierher gehört, wie der Mini nicht Saudi-Arabien. Das Problem ist, dass sowohl die Burka, als auch das Kopftuch und die anderen "Verschleierdinger" ein Bekenntnis zum Koran und der islam. Rechtsprechung sind. Demzufolge gehören die Trägerinnen einem Umfeld an, welches hier einen islam. Gottesstaat errichten will. Antworten


Walter Kuhn

17.05.2010, 16:00 Uhr
Melden

Nicht die Burka ist das Problem, es beginnt beim Kopftuch. Nicht Burka verbieten hilft zur Assimilation, sondern überhaupt Kopftücher verbannen. Diese stigmatisieren die Migrantinnen, weil sie das Anders- und Fremdsein noch deutlich machen. Ausserdem sind sie DAS Symbol für Frauenunterdrückung durch eine uns fremde Machokultur. Wer nennt die Sure, in welcher ein konkretes Bedeckungsgebot steht? Antworten


Stefan Meier

17.05.2010, 15:59 Uhr
Melden

Na, wenn Lewinsky den Unterschied zwischen einer Burka und einer Nonnentracht nicht kennt, kann ich ihm auch nicht mehr helfen. Eine Burka steht für den Absolutheitsanspruch eines gefährlichen, intoleranten Islams, der mit Homosexuellen nichts anderes weiss als sie aufzuknüpfen, die Nonnentracht steht für die bedingungslose Liebe allen gegenüber, gleich was sie getan haben. Antworten


Heinz Sieber

17.05.2010, 15:56 Uhr
Melden

Herr Lewinsky stellt die wichtige Frage: "Wer hat ein Interesse daran, dass diese Debatte weitergeht?" Leider macht er dazu keine weiteren Überlegungen. Von einem Intellektuellen erwarte ich eigentlich Analyse, Reflexion, Ent-emotionalisierung des Themas anstatt sich seinerseits polemisch zu äussern. Sich über ein Thema lächerlich zu machen ist eher etwas für Till Eulenspiegel. Antworten


Lukas Franscini

17.05.2010, 15:47 Uhr
Melden

Wie will man eine Burka-Trägerin in die Gesellschaft integrieren? Wie müssen sich wohl ihre kleinen Kinder in ein paar Jahren kleiden? Man darf dreimal raten. Staatliche Kleidervorschriften sind mir ja auch zu blöd. Aber man darf auch nicht füdliblutt auf der Strasse herumlaufen. Die Burka ist einfach das andere Extrem. Die Freiheit in der Bekleidung ist sehr gross, aber Freiheit hat auch Grenzen. Antworten


Philippe Hegner

17.05.2010, 15:44 Uhr
Melden

Im Kt. ZH gibt es bereits ein Vermummungsverbot für bewilligungspflichtige Versammlungen (§10 StJVG). Ein allgemeines Vermummungsverbot ist doch aber total unverhältnismässig. Was machen wir bspw. im Winter mit Kappen- und Sonnenbrillenträgern? Mir sind Burka/Niqab zutiefst unsympathisch. Trotzdem: Wer so etwas tragen will, soll's eben machen. Wichtiger sind doch Fragen wie Schwimmunterricht etc. Antworten


Janine Keller

17.05.2010, 15:43 Uhr
Melden

Herr und Frau Illi sind bestimmt nicht aussagekräftig. Die meisten Muslime die in der Schweiz leben sind modern und distanzieren sich von der extremen Haltung dieser Konvertitten. Es geht doch auch um die Solidarität, der Frauen gegenüber, die nicht die Freiheit haben zu wählen ob sie verschleiert herumlaufen wollen oder nicht. Es geht darum ein Zeichen zu setzen. Antworten


Samuel Gerber

17.05.2010, 15:43 Uhr
Melden

@ Matti Hoch: ich unterstütze Ihre Idee voll und ganz: alle Religionen raus aus der Schweiz! Auch die Hochkultur des Mammons! Antworten


Hansueli Kaufmann

17.05.2010, 15:42 Uhr
Melden

Je mehr Plattformen wir solch virtuellen Problemen bieten, desto schneller vermehren sie sich und nehmen den echten Fragen, welche wir als Gesellschaft diskutieren, und auch eine Antwort finden sollten, den Platz weg. Wie finanzieren und gewährleisten wir den künftigen Generationen ihre Krankenversicherung, die Altersvorsorge, die IV, wie die künftigen Heerscharen von Pflegebedürftigen Betagten? Antworten


Hans Müller

17.05.2010, 15:39 Uhr
Melden

@Theodor Staub - Das Sonnenbrillenverbot hat schon was: Ich nehme die Sonnenbrille ab, wenn ich in ein Geschäft trete, weil ich realisierte, dass mich die Leute dann besser verstehen. Mimik und Augen geben dem Gegenüber viel Information, und das erleichtert die Kommunikation. Die Sonnenbrille trage ich übrigens nur bei sehr viel Sonne, und nicht aus religiösen Gründen. Antworten


hanna zweig

17.05.2010, 15:38 Uhr
Melden

Sie haben völlig recht, das Thema ist ein Scheinthema und allzu blöd. Man kann nur Karl Kraus zitieren (Dazu fällt mir nichts ein) Als nächste Stellvertreterdebatte schlage ich die Regulierung der Schnabelschuhe der gnädigen Herren von Bern oder Zürich unseligen Angedenkens vor. Wir haben ja sonst keine Sorgen. Antworten


Markus Altdorfer

17.05.2010, 15:36 Uhr
Melden

Es geht doch einfach darum dass wir in der CH keine Religion wollen die intolerante und menschenverachtende Werte hoch hält. Ausserdem passt es nicht zu unserer Kultur wenn jemand voll verhüllt in der Gegend rumläuft. Antworten


Jakob Denzler

17.05.2010, 15:36 Uhr
Melden

Wieviel nackte Menschen, die ihren Kult der Freikörperkultur (die eine lange Tradition hat), sind Ihnen in der Öffentlichkeit begegnet? Wenige bis keine. Appenzell hat das Nacktwandern verboten. Ein Skandal, es ist nicht Staatsaufgabe Kleidervorschriften zu machen (Köppel), und es sind ja nur wenige, ergo braucht es keine Diskussion sondern einfach erlauben. (Frau Calmy, Herr Lewinsky). Oder? Antworten


Patrick Tanner

17.05.2010, 15:35 Uhr
Melden

Weder gehört ein Minarettverbot in die Verfassung, noch brauchen wir Kleidervorschriften wie wir sie im Mittelalter kannten. Die Verbote sind aliberal und anachronistisch. Durch die Masseneinwanderung dank PFK verändert sich jedoch die Schweiz zunehmend, was bei der Bevölkerung Ängste schürt. Diese Probleme lassen sich jedoch nur durch eine restriktive, steuerbare Migrationspolitik ohne PFK lösen. Antworten


Markus Ketzer

17.05.2010, 15:34 Uhr
Melden

@Martin Mullis: Herr Lewinsky ist hier nicht als Experte befragt und entscheidet auch nicht. Er sagt lediglich seine Meinung, wie Sie, ich und viele andere hier auch. Und nur weil Ihnen seine Meinung nicht gefällt heisst dies nicht, dass er keine haben oder diese nicht äussern darf! Antworten


Rolf Löber

17.05.2010, 15:32 Uhr
Melden

Hier mit Burka bekleidet in der Oeffentlichkeit ist genau so unschicklich wie zu knapp bekleidet zu sein. Es verstösst gegen die guten Sitten - zu knapp oder zu viel bekleidet erregt allgemeines Aergernis. Gesicht zeigen ist in unserem Kulturkreis üblich - in Saudiarabien u.ä. Ländern im Bikini in der Oeffentlichkeit herumzulaufen wird auch nicht toleriert. Und wir erlassen unsere Regeln. Antworten


Martin Mullis

17.05.2010, 15:29 Uhr
Melden

Ist Herr Lewinsky tatsächlich ein Experte dieser Fragen? Ist er legitimiert darüber zu entscheiden? Und falls ja: Warum? Weil er so lustige Sachen wie "Fascht e Familie" schreibt? Gäbe es nicht sachkundigere und Stimmen? Es ist ja auch bezeichnend, dass er eigentlich gar keine Argumente nennen kann, sonder das Ganz einfach nur lächerlich findet. Antworten


Toni Calmonte

17.05.2010, 15:28 Uhr
Melden

Liebe Leute, haben wir denn nichts gescheiteres zu tun, als uns über Burkas und andere Kopfverschleierungen zu prügeln? Ich erinnere mich meiner Jugend in unserem Dorfe, da trugen fast alle Frauen Kopftücher tief ins Gesicht gezogen. Schwarze, dunkelblaue. Und an die Adresse der Politiker: haben wir nicht genügend wichtigere Geschäfte u erledigen? AHV, IV, Arbeitslosigkeit? Antworten


Patrick Widmer

17.05.2010, 15:26 Uhr
Melden

Freiheit durch Verbote ist Krieg für Frieden! Die ängstliche, erz-konservative Grundhaltung der Schweizer zeigt deutlich das das Land seinen kulturellen Zenit überschritten hat. Wir werden zu einer überalternden, schwachen und feigen Gesellschaft. Statt Visionen fürs 21. Jh nur der sinnlose Versuch der Besitzstandwahrung durch Verbote und absurde Regeln. Antworten


Jens Pfeiffer

17.05.2010, 15:26 Uhr
Melden

Hallo wacht auf, es geht tiefer: Menschen im Westen sehen ihre Freiheiten bedroht, uns an Religiöse anpassen zu müssen, unser Werte der Aufklärung abwerten lassen zu müssen. Dieser Kampf für die Erhaltung unserer freien Gesellschaft hat erst begonnen. Jetzt die Muslims (Minarette, Burka), die Kathol.Kirche (Sexualität Doppelmoral), dann sind orth.Juden, Evangelikale u.andere Sekten dran Antworten


Kurt Aegeri

17.05.2010, 15:22 Uhr
Melden

Bei uns gibt es ein Vermummungsverbot. Eine Burka steht einer Vermummung in nichts nach. Aber die Diskussion darüber ist wirklich ein Scheingefecht. Die Schweiz soll ihre Rechtsstaatlichkeit durchsetzen, ohne Wenn und Aber. Da gibt es keine Dispens vom Turn- oder Schwimmunterricht usw. Das macht dann eine Burka ganz von alleine unattraktiv. Weniger palavern, mehr konsequentes, faires Agieren. Antworten


Marco Valentino Bianchi

17.05.2010, 15:21 Uhr
Melden

Solche Verbote sind erschreckend ignorant, höchstgradig intolerant & untergraben die abrahamitische Ökumene noch weiter... reaktionärer Blödsinn - in was für einer Welt leben wir eigentlich?! es gibt - wenn überhaupt! - nur EINEN Gott, und den soll jeder genau so verehren dürfen, wie es ihm beliebt - solange er damit niemand anderem etwas zu Leide tut. Antworten


Peter Fröhlich

17.05.2010, 15:21 Uhr
Melden

@Martin Schuler: Ja, Herr Schuler - Wie wärs denn, wenn Sie sich ein Örtchen suchen würden, wo Sie nicht mit einer anderen Meinung konfrontiert werden? Antworten


Heldner Jürg

17.05.2010, 15:20 Uhr
Melden

«Dieses Thema ist zu blöd, als dass ich mich ernsthaft dazu äussern kann» ..und tut es dann trotzdem, ja so kann man sich auch ins Abseits stellen. Antworten


Thomas Porti

17.05.2010, 15:18 Uhr
Melden

Lieber Herr Schuler, legen wir doch alle Pro's und Kontra' auf die Seite. "Wer damit nicht einvestanden ist, darf ruhig wieder ausreisen" - wohin wollen Sie diese Leute ausweisen? Das sind Eidgenossen, welche als Religion den Islam gewählt haben (auch wenn eine krasse Form davon). Die Masche mit den Ausländern zieht hier eigentlich nicht - doch viele lassen sich wieder die besten Sprüche einfallen Antworten


Urs Huggentobler

17.05.2010, 15:17 Uhr
Melden

Alle reden immer von Minaretten und Burka....im Prinzip wird um den heissen Brei geredet. Vielmehr geht es in Europa im tiefsten Innern um die Angst vor Moslems und ihrem Glauben als solchen. Immerhin hört man immer wieder, dass die Weltherrschaft des Islam angestrebt wird. Was das für Andersgläubige bedeuten dürfte, liegt auf der Hand. Gute Nacht, du arme Welt. Antworten


Franz Scherer

17.05.2010, 15:16 Uhr
Melden

In Lewinskys Wahlheimat Frankreich ist man von links bis rechts für ein Burkaverbot. Alles Dumpfbacken, die Franzosen? Antworten


Peter Züllig

17.05.2010, 15:16 Uhr
Melden

@Christoph Geiser: Richtig, Autofahren geht mit verhülltem Gesicht kaum. Genauso wenig kommen sie in Jeans und verdrecktem T-Shirt nicht in ein Nobelrestaurant rein. Wollen wir jetzt also Jeans und T-Shirts verbieten, oder überlassen wir Ihnen die Entscheidung selbst, ob Sie überhaupt ins Restaurant wollen oder nicht? Antworten


Näf Peter

17.05.2010, 15:15 Uhr
Melden

Vorschlag: Vermummungsverbot statt Burkaverbot. Es gäbe ein einfaches Mittel, diese emotionelle Diskussion um das Burkaverbot zu beenden: Man erlässt ein allgemeines Vermummungsverbot im öffentlichen Raum. So würde keine Religion diskriminiert. Begründbar wäre dies mit der vernünftigen Forderung, dass auf der Strasse alle Personen erkennbar sein müssen, denn alles andere erzeugt berechtigte Angst Antworten


Matti Hoch

17.05.2010, 15:14 Uhr
Melden

Eigentlich erschreckend, wie trivial ein "Schriftsteller" die ganze Sache abtut! Wieder einmal ein Beweis mehr dafür, dass gewisse Menschen in einem Schneckenhaus leben!Wichtig ist nicht, ob und wieviele Burkas hier in der Schweiz herumspazieren, es geht um die Präsenz u. Dominanz einer menschenverachtenden Ideologie, die sich Religion nennt, und die wir so in unserem Land nicht haben wollen! Antworten


majo naef

17.05.2010, 15:13 Uhr
Melden

Ewigs das Argument wieviele Burkas haben sie schon gesehen. Ich habe noch nie einen schweren Verkehrsunfall gesehen, auch keine Schlägerei und eingebrochen wurde bei mir auch noch nie. 1. Mai Krawalle kenne ich nur aus dem TV. Harralsäufe noch nie gesehen. Also existieren diese Problem nun auch nicht. Sorry der Vergleich, mir geht es einfach um das Wahrnehmen eines Problems. Antworten


Guido Stefani

17.05.2010, 15:13 Uhr
Melden

Die einzigen Burka-Trägerinnen, die ich bis jetzt in der Schweiz gesehen habe, waren Touristinnen. Wollen die Initianten wirklich einen Numerus Clausus für Touristen einführen? Antworten


Paul Meyer

17.05.2010, 15:13 Uhr
Melden

Das Thema ist insofern ein Scheingefecht, als es nicht um Religion, sondern um Toleranz bzw. Intoleranz gegenüber Intoleranten geht. (Von Burka steht so wenig im Koran wie von Schleier.) Es gibt viele Gründe, ein Vermummungs- (nicht: Burka-) Verbot durchzusetzen. Man kann das Thema lächerlich machen, aber Arroganz hilft nicht weiter, wohl aber eine klare Linie derer, die hier zuhause sind. Antworten


Ron Weibel

17.05.2010, 15:12 Uhr
Melden

Giuter Text, endlich! Die paar verhüllte Gesichter hierzulande sind viel weniger unheimlich als die verhüllten Absichten der Banken und räuberischen Hedge Funds, die unsere Wirtschaft, unsere Gesellschaft unser Zusammenleben akut gefährden! Über letzteres wird viel zu wenig diskutiert! Antworten


Marc Altheer

17.05.2010, 15:10 Uhr
Melden

Das Problem der Burka wird sich von selbst lösen. Total verhüllte Menschen sind nicht akzeptiert in unserer Kultur. Sie werden also nie eine Arbeitsstelle bekommen oder in einer Sportmannschaft mitmachen (Ligaspiele etc.) können. Am Schalter müssen sie sich sowieso enthüllen wegen der Identifizierung. Autofahren ist ebenfalls unmöglich wegen dem Gesetz. Daher ist ein Verbot gar nicht nötig. Antworten


Fritz Nussbaumer

17.05.2010, 15:09 Uhr
Melden

@Theodor Staub Ich war und bin nicht bereit, mit jemandem zu sprechen, der seine Augen hinter einer dunklen Sonnenbrille versteckt. Eine Frau, die sich unter der Burka versteckt, ist für mich ein Ding. Dieses Ding wird erst dann Mensch, wenn ich das menschliche Angesicht sehen kann. Antworten


Ronnie König

17.05.2010, 15:08 Uhr
Melden

Ob wir nun heute das Thema diskutieren oder morgen ist nicht so zentral, aber wir haben wichtigeres das stimmt. Trotzdem passt diese Diskusion wie das Thema Rauchen. Es entspricht doch unserer Kleinkariertheit. Antworten


Andreas D. Meier

17.05.2010, 15:07 Uhr
Melden

Medien und SVP-Kreise wollen das Thema "Burka" hochköcheln. Ich mache mir da keine IIlusionen, kommt es zu einer "Burka Intiative", so wird diese haushoch angenommen. Probleme werden damit zwar nicht gelöst, aber was soll's! Die Medien haben ihre Quoten erreicht, die Rechte kann, einmal mehr, davon profitieren und die gleichen Journalisten schreiben nach der Abstimmung heuchlerische Kommentare! Antworten


Adrian Schaller

17.05.2010, 15:06 Uhr
Melden

Bevor diese Polemik ausgetragen wurde, gab es in meiner Natur (und da bin ich sicherlich nicht allein) weder ein pro noch ein contra dieser Burkas. Dass aber dieses Thema jetzt so breit getreten wird - durch Massenmedien und geistige Tieffliegerei gew. Politiker - drängt sich schon fast automatisch die Pflicht auf sich selber eine Meinung darüber bilden zu müssen, selbst wenn man nicht will! Antworten


Daniel Corso

17.05.2010, 15:05 Uhr
Melden

...warum dann dieses Interview wenn er sich nicht ernsthaft dazu äussern kann? Ein Widerspruch Herr Lewinsky. Antworten


Anastasius Nadelholz

17.05.2010, 15:00 Uhr
Melden

Das Burkaverbot als nebensächlicher als das Minarettverbot darstellen zu wollen, ist natürlich Humbug. Ein verhülltes Gesicht verstösst gegen die öffentliche Ordnung und oft auch gegen die öffentliche Sicherheit. In Art. 1 ZGB steht unter Abs. 2 "Kann dem Gesetz keine Vorschrift entnommen werden, so soll das Gericht nach Gewohnheitsrecht [..] entscheiden." Eine Burka dürfte nicht darunter fallen! Antworten


David Kern

17.05.2010, 14:59 Uhr
Melden

In Zürich sieht man manchmal Burkas. Nicht oft, aber eben doch. Wer/was dort wohl jeweils drunter ist? Hmm. Antworten


Marc Keller

17.05.2010, 14:59 Uhr
Melden

Burka-Verbot ist kein Thema, das überhaupt eine Diskussion wert ist, sondern nur ein Ablenkungsmanöver unfähiger PolitikerInnen von wesentlichen Themen, die dringend einer Lösung bedürfen, abzulenken. Antworten


Hans Zimmer

17.05.2010, 14:59 Uhr
Melden

Sehr gut. Gibt also doch noch welche die sich nicht gleich an jedem neuen unnötigen Verbot aufgeilen. Antworten


Franz Meier

17.05.2010, 14:58 Uhr
Melden

Endlich jemand der es auf den Punkt bringt. Das Ganze Theater ist nur noch peinlich. Wie muss es uns gut gehen, wenn wir solche Probleme wie Burka und Minaretten haben!! Und die Medien bilden die Speerspitze und machen jeden Furz mit und geben die Plattform dazu. Antworten


Stefan Studer

17.05.2010, 14:57 Uhr
Melden

Der Spruch mit der Nonnentracht musste ja kommen. Wieso können so viele selbsternannte geistige Übermenschen nicht zuerst nachdenken, bevor sie sich medial äussern. Herr Lewinsky kennt die Argumente der Bischofskonferenz nicht, wie er selbst eingesteht. Wieso äussert er sich denn dazu? Nein, Nonnentracht und Burka gehören nicht in die gleiche Schublade. Seine Kommentare sind einfach zu blöd. Antworten


Hans Müller

17.05.2010, 14:56 Uhr
Melden

Ich bin für Gleichberechtigung. Wenn jemand mein Gesicht sehen kann, dann will auch auch sein Gesicht sehen können. Antworten


Theodor Staub

17.05.2010, 14:52 Uhr
Melden

Ein Sonnenbrillenverbot! Ja genau, ein Sonnenbrillenverbot muss her. Ich will in die Augen meiner Mitmenschen sehen können. Alle die pseudocoolen Leute mit ihren verspiegelten und schwarzen Scheiben vor den Augen machen mir gehörig Angst. Die haben bestimmt etwas zu verbergen! Vielleicht sind es gar Terroristen.... Antworten


Thomas Müller

17.05.2010, 14:51 Uhr
Melden

Zwischen Nonnentracht und einer Burka ist doch eine erheblicher Unterschied: Das verschleierte Gesicht. Antworten


Hedvika Post

17.05.2010, 14:51 Uhr
Melden

Ich war gegen ein Verbot von Minaretten, da ich fand, dass das nicht in die Verfassung gehört und es sogar diskriminierend ist, doch bei einem Burkaverbot bin ich dafür, eigentlich sollte es unter das Vermummungsverbot fallen, doch ich finde, das so etwas frauenverachtendes durchaus speziell geregelt sein sollte, auch wenn es momentan nur wenige betrifft, geht es doch um eine Einstellung. Antworten


Lothar Degen

17.05.2010, 14:49 Uhr
Melden

Dem Kommentar von Herrn Lewinsky ist sonst nichts hinzu zu fügen - ausser als Ergänzung die Betrachtung von Fred David im Stöhlker Blog zu den Anmassungen der Katholischen Kirche: stoehlker.ch Antworten


Daniel Blum

17.05.2010, 14:48 Uhr
Melden

Schade dass er sich dermassen arrogant äussert, denn dadurch geht völlig unter, dass er eigentlich Recht hat. Antworten


Jörg Bruggmann

17.05.2010, 14:48 Uhr
Melden

Weshalb hören wir nicht auf, die ganze Burka-Debatte mit richtig oder falsch erklären zu wollen. Es gibt offenbar verschiedene Dinge, die eine Mehrheit nicht will, oder mindestens hier nicht will! Ich darf zum Beispiel auf meinem eigenen Land in der Landwirtschaftszone auch kein Haus bauen, weil ich kein Bauer bin und kein Mensch regt sich darüber auf, weil dies ein Mehrheitsentscheid ist. Antworten


Thomas Hauser

17.05.2010, 14:46 Uhr
Melden

Wo der Mann Recht hat, hat er eben recht: Scheindebatten sind Spiegelfechtereien und "dergleichen (...) waren zwar immer an der Tagesordnung; allein gewiß nie in dem Grade, wie in der neuesten Zeit, wo die meisten Handlungen, die in den Verkehr der Welt greifen, nur in Spiegelgefechten bestehen." Das Burka-Bashing ist Theater um des Populismus' und der Ablenkung willen, mehr nicht. Antworten


Thomas Müller

17.05.2010, 14:43 Uhr
Melden

Zwischen Nonnentracht und einer Burka ist doch eine erheblicher Unterschied: Das verschleierte Gesicht. Antworten


Martin Schuler

17.05.2010, 14:42 Uhr
Melden

Immer die dumme Frage - wieviele Burkas haben Sie in der Schweiz angetroffen - im Klein-Basel sind es schon etliche - aber wehret den Anfängen - es passt einfach nicht in unsere Kultur und wer damit nicht einvestanden ist, darf ruhig wieder ausreisen - wir zwingen niemand in der Schweiz zu bleiben! Antworten


Christoph Geiser

17.05.2010, 14:42 Uhr
Melden

Auch wenn es kaum Burkas bei uns gibt, ein bisschen zu einfach macht es sich Herr Lewinsky schon. So geht zum Beispiel Autofahren mit Burka oder Niqab nicht. Auch ein Schalterbeamter, zum Beispiel auf der Bank, hat ein Problem, wenn er Geld an eine vermummte Gestalt ausgeben soll. Ausserdem, es gibt bereits ein Vermummungsverbot, das unabhängig von Islam eingeführt wurde. So trivial ist es nicht. Antworten


petra grütter

17.05.2010, 14:39 Uhr
Melden

vielen vielen vielen dank herr lewinsky! sie sprechen mir aus tiefstem herzen, wirklich! Antworten



Kultur

Populär auf Facebook Privatsphäre

Lokale Suche

Marktplatz

Bestenlisten

Kino
Kinoeintritte Schweiz

26. Januar 2012- 01. Februar 2012

1.1Intouchables64'262
2.neuThe Descendants18'860
3.2The Girl With The Dragon Tattoo16'439
4.44Jack And Jill16'133
5.32Man On A Ledge13'482
Mehr
Musik
Schweizer Hitparade

19.Dezember 2011 - 25.Dezember 2011

1.221, Adele
2.1Lioness; Hidden Treasures, Amy Winehouse
3.6Christmas, Michael Bublé
4.3Imaginaerum, Nightwish
5.5Made In Germany 1995-2011, Rammstein
Mehr
Bücher
Bestseller

6.Februar 2012 - 12.Februar 2012

1.1Das Alphabethaus, Jussi Adler-Olsen
2.2Aleph, Paulo Coelho
3.3Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand, Jonas Jonasson
4.4Sündige Gier, Sandra Brown
5. WEVom Ende einer Geschichte, Julian Barnes
Mehr