Kultur

Ich, der Verräter im eigenen Land

Kein Schweizer Intellektueller wird so oft angefeindet wie Adolf Muschg. Für Tagesanzeiger.ch/Newsnet schreibt er über seine Rolle als Verräter, Christoph Blocher und die ausgedünnten Medien.

Adolf Muschg (76) gehört zu den profiliertesten aber auch umstrittensten Schriftstellern der Schweiz. Wegen seinen unbequemen Aussagen zur Rolle der Schweiz und zur Neutralität wird er immer wieder angefeindet. Muschg war an der ETH Professor für Literatur, zwischen 2003 und 2005 Präsident der renommierten Akademie der Künste in Berlin. Kürzlich erschien im C.H. Beck Verlag sein neuester Roman «Sax». (Bild: Keystone )

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«Polit» – seit dem Ende des Kalten Kriegs hat sich das Sowjet-Kürzel (Politoffizier, Politruk) unbemerkt in den Sprachgebrauch eingeschlichen. Es signalisiert eine bestimmte Verödung der politischen Landschaft. Die reale Vielfalt der Meinungen verdorrt, als wäre, wie in meinem Garten, der Buchsbaum-Zünsler am Werk. Verstärkt wird der Schwund substanzieller Öffentlichkeit durch die Ausdünnung dessen, was einmal «Kulturteil» oder «Feuilleton» geheissen hat und jetzt cooler als «Life Style» oder gleich als «Leben» firmiert. Da muss auch ein Buch ein Stück «Leben» sein. Zugleich unterliegen die Bediener des Mediums dem Zwang zur schnellen Abfertigung, auch im Urteil; auf fünfzig Zeilen kann man sich nicht mit Gründen und Hintergründen beschweren. Das Produkt verlangt Aktualität, und wenn, wie Adorno meinte, «gut» in der Warengesellschaft so viel bedeutet wie «bekannt», so wäre es ja Zeitverlust, die Küche bei jeder Bestellung neu zu erfinden. Man bedient sich vorgekochter Gerichte und muss sie nur noch unter der Mikrowelle heiss machen. Dann aber serviert man sie mit dem Gestus der Exklusivität: Niemand soll denken, dass er Fast Food bekommt.

Auch der Kulturteil lebt vom professionellen Umgang mit dem bereits Geläufigen. Als kundenfreundlich gilt ein Produkt, wenn es fast auf der Stelle sättigt und die Verdauung nicht ungebührlich beansprucht. Was einer Substanz ähnlich sieht, verflüchtigt sich schon beim Konsum, doch was haften bleibt, ist eine feste Meinung. Man hat wieder einmal gelesen, was man eigentlich schon gewusst hat.

Auch das Kulturgeschäft beruht immer mehr auf der Simulation von Aktualität. Sie ist richtig in einer «Polit»-Landschaft, deren Teilnehmern vor allem an der Bestätigung vorgefertigter Standpunkte liegt. Die andere Meinung, da es nicht die meine ist, kann nur die falsche sein. Das Prinzip Reduktion kommt dem Orientierungsbedürfnis in einer Realität entgegen, die durch Globalisierung immer undurchsichtiger und unbehaglicher geworden ist. Wer uns sagt, wo wir stehen, und diesen Standort auch noch als Heimat verkaufen kann, ist unser Mann (Frauen neigen eher dazu, auch eine andere Seite zu sehen); und da auch die Heimat (was sie weit von sich weist) Marktgesetzen unterliegt, wähle ich auch politisch das Produkt mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis. Das Logo der SVP – ein über dem Horizont lächelndes Sönnelein – verkündet ein Gelobtes Land. Und dass hier ein Guter Hirte, anders als der biblische, das Schwarze Schaf nicht sucht, sondern ausstösst, ist nicht die Kehrseite des Idylls, sondern seine Konsequenz, bejaht und gefordert von allen unschuldigen Schafen, welche die Wir-Form des Plakats kostenlos weiss gemacht hat.

Hexenmeister Blocher

Blochers Wirkung beruht, seit der Ablehnung des EWR, auf der hochwillkommenen Verteidigung einer Illusion. Er mobilisiert zur alten Grenzbesetzung mit Mitteln des jeweils neuesten Marketing. Der Hexenmeister bringt die Schatten der Schweiz zum Verschwinden, indem er sie Unschweizern anheftet, seien es Zugewanderte oder – schlimmer – Verräter im eigenen Land, welche seine Grenzen nicht respektieren. Damit muten sie der Schweiz, angesichts einer komplexen Wirklichkeit, einen Widerspruch mit sich selbst zu. So wird zum Verrat, was in einer zivilen Gesellschaft nichts weiter wäre als die verdammte Pflicht und Schuldigkeit der Intellektuellen, denn in der Zumutung verbirgt sich ja auch Zutrauen in die gemeinsame Entwicklungsfähigkeit.

Was aber die Kunst betrifft: Ob mans glaubt oder nicht, Engagement ist nicht ihre Hauptbeschäftigung. Künstler müssen dem Land nicht seine Grenzen zeigen, sie haben mit den eigenen mehr als genug zu tun. Das Gelingen ihrer Arbeit misst sich daran, ob etwas aufscheint, was über ihre private Person erkennbar hinausreicht: eine Anderwelt, in der Licht nicht ohne Schatten vorkommt und umgekehrt, und die Figuren zeigen nicht nur schweizerische Eigenschaften, sondern menschliche. Alle Betroffenen müssen sich von der Kunst eine Kränkung gefallen lassen: Sie sind, gerade in ihrer Besonderheit, nichts Einmaliges.

«Verrat» ist kein ganz falsches Wort

Ja, die Kunst verrät, wenn sie gelingt, viel mehr als das eigene Land. «Verrat» ist da kein ganz falsches Wort; denn auch der Autor wird durch sein Werk zum Verratenen. Das Beste, was ihm beim Schreiben begegnen kann, hat er nicht vorausgesehen, und oft widersteht es seiner menschenfreundlichsten Absicht. Darin besteht die eigentümliche «Dienstleistung» der Kunst. Sie aktiviert den Möglichkeitssinn. Und eine Gesellschaft, die sie würdigen kann, leistet sich selbst einen Dienst, denn sie erkennt ihre eigene Freiheit wieder.

Für die Kunst selbst ist es kein Unglück, wenn ihr die Orthodoxen feindlich begegnen und die Bequemen lieber gar nicht. Doch frei gesinnte Mitbürger dürften schon etwas munterer werden, wenn Blochers Fiktion der Schweiz ihre Identität mit dem realen Land behauptet und mit diesem Anspruch die sogenannte Mitte so einschüchtert, dass sie sich zum Mitläufer der SVP-Agenda degradiert. Dann wird es, nicht nur für «Intellektuelle» hohe Zeit, die «Politszene» durch eine Politik abzulösen, die ihren Namen verdient: Dienst an der Polis, dem Gemeinwohl. Dieser Dienst ist unvereinbar mit konditionierten Reflexen; er hat (nicht ganz anders als die Kunst) viel mit Einbildungskraft zu tun. Wer die Realität nicht in der Möglichkeitsform lesen kann, wird sie auch nicht gestalten können. Natürlich ist keine Politik interesselos; doch es gibt auch ein öffentliches Interesse an politischer Weitsicht. Und für die Zukunft eines Landes kann es entscheidend sein, ob seine Repräsentanten sich für eine Vielfalt von Perspektiven interessieren oder nur noch von telegenen Vordergründen gebannt sind.

Die «Fehde» mit Blocher

Ich halte den verstellten und verteufelten Blick auf die EU für einen schweren Mangel an Politik. Aber nicht, weil «Europa» das Ziel all meiner Wünsche wäre, sondern weil dieses Europa aus seinem selbstverschuldeten Ende die Kraft zu einem ganz neuen Anfang gezogen hat: Eine dieser Konsequenzen ist die EU. Dass Blochers SVP für ihre Schweiz eine ganz andere Geschichte in Anspruch nimmt, ist kein Verbrechen, aber ein Fehler, mit dessen Korrektur wir noch lange beschäftigt bleiben.

Wenn ich den Beitritt zur EU als politisches Ziel betrachte, so weil ihre Errungenschaft bedroht ist, weniger durch eine Brüssel-Zentralbürokratie als durch die Wiederkehr des nationalen Egoismus, die ich anderswo nicht für weniger verhängnisvoll betrachte als im eigenen Land. Der kleine Bundesstaat, der sich als Willensnation versteht, hätte in dem prekären Staatenbund der EU etwas zu bieten; diese Mitgift wäre zugleich die beste Investition in die eigene Zukunft. Denn auch gute demokratische und föderalistische Gewohnheiten verkümmern, wenn man sich auf ihre Verteidigung beschränkt. Das Denkverbot der SVP verstärkt, was sie zu verhindern behauptet: die Abhängigkeit des Landes, und seine Unfreiheit. Denn der zwingende Nachvollzug europäischer Gesetze ist eben nicht «autonom»: Man hat nicht einmal bei ihrer Entstehung mitreden können – ein doppeltes Armutszeugnis, das die Schweiz nicht verdient hat.

Ich habe in «Sax» ein halbes Jahrhundert meiner Lebenszeit als Gespenstergeschichte geschrieben; sie reicht vom soliden Spuk der Siebzigerjahre bis zum virtuellen Ereignis einer Bundesratwahl. Die Parallelwelt des Romans verwendet auch Figuren, die man mit realem Personal verwechseln kann. Herr Blocher hat sich über das Buch berichten lassen und mir die kuriose Ehre angetan, wenigstens unsere persönliche «Fehde» darin wiederzufinden, und natürlich auch wieder einen Landesverräter meines Namens. Er hat sich damit um einen Spass gebracht, den ich denn doch noch ein wenig weiter getrieben habe, mit dem Ehrgeiz, den Titel wenigstens literarisch zu verdienen. Natürlich hat Blocher fast so wenig Zeit, ein Buch ganz zu lesen, wie die gestressten Trendsetter der schönen neuen Medienwelt. Sonst hätte er etwa erfahren, dass ich meinem Herrn Schiess nicht nur seine Anker-Bilder respektvoll überlassen, sondern ihn auch mit einem trotzkistischen Unternehmer (zu verwechseln mit dem Sibir-Gründer Stierlin) zusammengespannt und sogar für einen Bundesratssitz 2013 vorgemerkt habe. Aber der Romanschreiber will kein Prophet sein, fast so wenig wie ein Warner und Mahner.

Weshalb Intellektuelle wichtig sind

Womit bestreitet der Intellektuelle, in der Schweiz oder anderswo, sein Kerngeschäft des Fragens, wenn nur noch Antworten gefragt sind, die auch noch fertig genug sein müssen, um sie flott an die Kunden zu bringen? Als Schriftsteller müsste man es noch schwerer haben: Welche Geschichte ist nicht schon erzählt? Nur die Medien fragen immer noch ungerührt, ob eine Nachricht auch eine «Geschichte» sei, denn nur als solche kommt sie an. Ganz neu muss sie sein, versteht sich, und unerhört, damit sie dem Leser auch schon wie bekannt vorkommt: Dann ist sie gut. Auch das noch nie Dagewesene muss typisch sein; wirklich befremden soll es nicht. Was bleibt da noch für die Literatur zu tun?

Immer noch alles, glaube ich. Wenn jede Information in ein Raster fallen muss, dann wächst auch der Raum für das, was offen bleibt, ins Ungeheure – kein leeres Wort, wenn man in den Konstrukten der medialisierten Weltordnung das Wahn- und Phantomhafte gar nicht mehr übersehen kann. «Medium» war in meiner Jugend noch die Bezeichnung für eine Person, welche die Gabe besitzt, mit Toten Kontakt aufzunehmen. Was, weniger spukhaft betrachtet, eigentlich nichts anderes – und nichts Geringeres – heissen will als das Vermögen, die Stimmen unserer eigenen Geschichte zu hören; nicht der «Geschichten» welche die neuen Medien verabreichen, sondern der Geschichte, die wir sind, mit Leib und Blut, unverbesserlich.

Geschichte des Lebens

Diese Geschichte aber erzählen nicht wir, sie erzählt uns. Sie ist einige Millionen Jahre tief, und die Annahme ist nicht phantastisch, sondern biologisch begründet, dass sie mit jedem Individuum wieder neu beginnt. Wir bleiben Anfänger, und alles Einschneidende, was uns im Leben begegnen kann, hat mit Grenzen zu tun; was die Kultur einer Person, aber auch einer Gruppe, einer Zivilisation begründet, ist der Umgang mit Grenzen. Der Tod ist die ernsthafteste, aber die Erfahrung von Endlichkeit ist gerade diejenige, die wir am wenigsten gern machen. Da muss dann etwa eine Landesgrenze für die Ewigkeit sicher gemacht werden; und ihre Befestigung gilt auch als Bürgschaft unserer Identität en bloc, als wüssten wir nicht, dass wir sogar zur Bestreitung eines Familienhaushalts mehr als nur eine brauchen. Aber der Sicherheitswahn bleibt stärker als jede Erfahrung, und diese vermag auch gegen Idole wie Fortschritt und Wachstum nichts auszurichten; man kann die Chance der Aufklärung des Menschen in eigener Sache getrost als hoffnungslos betrachten.

Aber wird sie davon überflüssig? «Ich glaube, weil es absurd ist», der Satz eines Kirchenvaters gilt nicht nur für die Frommen (die nicht danach zu handeln pflegen), er gilt noch mehr für Leute, die sich, aus welchem Grund immer, keinen persönlichen Gott herausnehmen, der die Bilanz der Menschengeschichte ausgleicht. Sie brauchen den Sinn des Lebens nicht kennen, um die Versöhnung mit unseren Grenzen zu suchen, nicht trotzdem – darum. Sie wissen, dass das menschliche Gehirn im gleichen Kopf ebenso des Besten wie des Schlimmsten fähig ist. Und doch dürfen sie diesem Organ immer noch eher trauen als seiner wissenschaftlichen Entschlüsselung, es spottet dieses Versuchs nicht anders als die kleinsten oder die grössten Komponenten des physikalischen Universums.

Ein Organ, das zugleich die Daten unserer Evolution speichern und immer noch unabsehbar grossen Handlungsfreiraum erübrigen kann, ist nicht nur, wie ein Rechner, zum Werkzeug geschaffen. Wären die grauen Zellen nur für 0-1-Entscheidungen oder Schwarzweisswahrnehmung programmiert, wir könnten keine Strasse heil überqueren. Offenbar ist dieses Geschichte machende Organ für eine adäquate Verarbeitung jener komplexen und widersprüchlichen Informationen ausgerüstet, welche die elektronische Revolution einer praktischen, die politische Regression einer schrecklichen Vereinfachung zuführt. Wir werden durch die Schutzbehauptung ökonomischer Notwendigkeit betrogen und durch die Aussicht auf raschen Gewinn besprochen – als wüsste der Rechner am besten, womit ein Mensch seine Zeit gewinnt oder verliert.

Was wir «ökologisch» nennen, ist der noch tastende Versuch, mit unseren Grenzen reifer umzugehen; noch reden wir lieber von «Umwelt» als uns ihre Erzeuger zu genau anzusehen. Niemand kann findiger dafür sorgen, dass der Mensch ein unbekanntes Wesen bleibt, als er selbst. Hegel hat für die Lücken seines Systems eine «List der Vernunft» einspringen lassen; aber wer sich von der Heilsgeschichte verabschiedet hat, sucht seine Heil vielleicht besser in der Gnade der Unvernunft, denn auf diese bleibt Verlass. Dieser Fährte nachzuspüren, könnte dann der wahre Beruf des intellektuellen Fragens sein. Und die Kunst kann ohnehin nicht anders, als diese Suchbewegung nachzuzeichnen. Sie vermag keinen Weg als Irrweg abzutun, aber auch keinen als Königsweg empfehlen; Lebenshilfe hat sie nicht zu bieten. Aber sie kann einigermassen gelassen abwarten, ob sich im chaotischen Gewimmel springender Punkte, die sie sammelt, ein Muster zeigt. Vielleicht lässt sich das Gesicht eines immer noch Unbekannten, des Menschen, darin lesen. Damit hätte sie am Ende doch noch den Platz in den Medien verdient, den sie nicht gesucht hat: in der Rubrik «Leben». (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 10.09.2010, 11:27 Uhr

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74 Kommentare

Roland Külling

19.09.2010, 19:20 Uhr
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Lieber Herr Muschg, ob sie nun recht haben oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Nur dass die heutigen Menschen all das lesen, was sie geschrieben haben, bezweifle ich. Heute ist es "IN", Lebensweisheiten in einen kurzen Satz zu packen....... Antworten


Hans-Rudolf Füglistaler

17.09.2010, 18:49 Uhr
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Was Herr Muschg nicht begreift: Es gibt das Zeitalter vor Gorbatschow und das Zeitalter nach Gorbatschow. Vor Gorbatschow war ich mit Muschg fast immer einig. Leider hat er aber den Paradigmenwechsel nicht mitbekommen. Vor G. gab es in Europa mutige Menschenrechtsaktivisten, danach praktisch nur noch Menschenrechtsverdreher. Von Mut ohnehin keine Spur. Antworten


Giorgio Girardet

17.09.2010, 10:20 Uhr
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@Bissegger Eugen. Dass alle die Nation wollen, darum kann man nur beten. Sie haben recht: philosophisch ist der ethischen Grundlegung eines friedlichen Gemeinwesens nicht beizukommen. Platonische Höhle hin Cartesianisches Zweifeln her. Der Bundesstaat von 1848 wurde nich von rationalen Pfundskerlen erfunden, sondern mit dem 1832 eingeführten Bettag herbeigebetet. Betet, freie Schweizer, betet. Antworten


Hanspeter Bruhin

15.09.2010, 14:42 Uhr
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Alle Beiträge gehen an der Sache vorbei. Sache ist , dass die EU ein Gebilde ist, dass einem Angst einjagen kann. Ein unfertiges, egoistisches, nicht zu Ende gedachtes Gebilde, das mit Kerneuropa vielleicht eine Chance gehabt hätte. Aber nicht nur der Intellekt ist gefragt. Es gibt auch die Begabung eine Entwicklung intuitiv zu erfassen. Ganz schlecht sieht es am Ende aus. Antworten


eugen bissegger

11.09.2010, 18:24 Uhr
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@Giorgio Girardet: "Die mündig Denkenden (alle Bürger) müssen die Nation wollen: das ist die "Willensnation". ... Und wer befiehlt, dass die denkenden Bürger die (welche ?) Nation wollen um phatetisch in einer Willensnation zu verschmelzen? Ziemlich wirr! Werden die trüben Pupillen im Höhlengleichnis heller - oder doch nicht? Antworten


Christian Dürig

11.09.2010, 17:08 Uhr
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Ich bin neugierig. Bei Muschg und Blocher erkenne ich kämpfen, drohen, täuschen usf. Wissenschaftliche Erkenntnisse befreien und motivieren mich. Neues und zugleich Nützliches erhält den Nobelpreis. Die Persönlichkeiten sind bescheiden und bekommen Anerkennung. Literatur findet auch Anerkennung durch die Philosophen. Das ist gut so für den Frieden. Kommen sie aber je zu Erkenntnis? "Glaube" ja. - Antworten


Raffael M. Blättler

11.09.2010, 10:18 Uhr
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Jede Medaille hat zwei Seiten. Beide Seiten ergeben das Ganze. Schwierig wird es erst, wenn beide Seiten von sich behaupten, die alleinig Massgebende zu sein. These - Antithese - Synthese. Antworten


Marc Monder

11.09.2010, 07:55 Uhr
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Es ist entlarvend, wie Herr Muschg die Opposition von Intellektuellen gegen die SVP als gegeben betrachtet und damit klar macht, dass als "intellektuell" in der Schweiz nur jemand betrachtet wird, der vorher eine politische Glaubensprüfung abgelegt hat. In dieser Perversion liegt der Grund für die Ablehnung der hiesigen Pseudointellektuellen, die sich als Elite aufspielen will, es aber nicht ist. Antworten


Hansruedi Schnider

10.09.2010, 22:32 Uhr
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Banale Zeilen. Von einem Intellektuellen erwarte ich mehr. Adolf Muschg ist ein guter Schriftsteller mehr nicht! Ein Intellektueller ist bereit für einen offenen Disput und zeigt die Offenheit welche er fordert. Antworten


Rolf Schumacher

10.09.2010, 22:12 Uhr
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@Girardet: Wieviele sind schon von blutigen politischen Schlagwörtern erschlagen worden? Mir sind Massenkritsallkeimwörter suspekt. Ich verehre den freien Willen und respektiere allgemeingültige Gesetze. Nur wenn man Ospel im Halbdunkeln ungescholten davonschleichen sieht, ist der nationale ethisch-moralisch korrekte Allgemeingrund am Brechen. Will ich eine solche Nation, ist die Stichfrage. Antworten


Heinz Moll

10.09.2010, 20:56 Uhr
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"Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kömmt drauf an, sie zu verändern." Sagte ein Herr aus Trier. Die These ist unverändert gültig. Antworten


Albert Kessler

10.09.2010, 20:16 Uhr
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@Herr Girardet, was machen sie denn mit mündig Denkenden, die anders als sie denken? Oder anders als es von Vordenkern vorgegeben, gar befohlen wird? Sind diese dann der Willensnation nicht würdig und müssen sofort auswandern? Andere Denken zu lassen birgt immer die Gefahr, dass Überraschendes resultiert. Warum wohl will es die SVP per Verfassung verbieten lassen? Angst vor der Meinungsvielfalt? Antworten


Giorgio Girardet

10.09.2010, 19:10 Uhr
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@Schuhmacher. Sie verstehen den Begriff falsch. Natürlich kann eine Nation nicht denken, es ist hier eher von Wollen die Rede. Die mündig Denkenden (alle Bürger) müssen die Nation wollen: das ist die "Willensnation". Wenn sie sich noch "Im Namen des Allmächtigen" finden will, dann strebt sie auch nach einer universalen Gerechtigkeitsidee. Hoffe damit ihre trüben Pupillen etwas geklärt zu haben. Antworten


Rolf Schumacher

10.09.2010, 18:56 Uhr
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Die Welt hat ihren Anfang und ihr Ende im Elfenbeinturm und nicht umgekehrt. Es ist nicht klar ob ausserhalb des Elfenbeinturms wirklich die Sonne scheint, oder ob wir sie uns nur einbilden. Darüber muss im Elfenbeinturm so lange nachgedacht werden, bis die materielle Sonne transzendiert ist. Licht kann nie direkt Licht schauen, deshalb hocken wir alle in der Höhle, das wusste bereits Platon. Antworten


Yvan Oertli

10.09.2010, 18:43 Uhr
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Nachtrag zu Herrn Niessen, so der Tagi das zulässt. Die Frage war, welcher Staat beim Eintritt in die EU die Verfassung grundlegend ändern musste oder geändert hat. Statt Antwort die Worthülse der Direkten Demokratie. Wo steht geschrieben, dass diese abgeschafft werden müsste? Das ist SVP Angstmacherei. Worthülse föderalistischer Staat. Welcher Staat, ausser Belgien, wird von Brüssel aus regiert? Antworten


Yvan Oertli

10.09.2010, 18:26 Uhr
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Interessant, Herr Niessen. Kennt Deutschland das Refendum per Verfassung? Nein? Ist das der Fehler der EU? Irland z.B. aber schon. Der Vertrag von Lisabon wurde dort auch erst abgelehnt. Hat sie nicht interessiert. richtig? Dass danach wieder, mit leicht veränderter Vorlage, abgestimmt wurde, das kennen wir Schweizer doch auch, nicht? (Frauenstimmrecht z.B). Übrigens, wie ist die EU organisiert? Antworten


Rolf Schumacher

10.09.2010, 17:28 Uhr
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Die "Spätbarocke" Gelehrtensprache hats in sich, zweifelsohne. Schoppenhauer, auch wenn er in seinen Werken die östliche (leichte) Philosophie hat einfliessen lassen, ist auch nicht leicht zu verstehen. Mehr als 10 Seiten am Stück habe ich jedenfalls selten KLAR geschafft. Popper und Glucksman gehören einer anderen Generation und teilweise Sprachkulturen (USA/FR) an. Hier hinkt der Vergleich. Antworten


Kurt Hauser

10.09.2010, 17:17 Uhr
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Die 'Mitgift' die die Schweiz bringen könnte wäre GELD, sonst hätte die kleine Schweiz im grossen EU-Gebilde gar nichts zu sagen! Antworten


Mike Albrecht

10.09.2010, 17:04 Uhr
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Muschg kritisiert vor allem die verkürzende Natur des "Wie", macht in eigener Sache von den gleichen "Mitteln" (Massenmedien wie Tele Züri, TA) aber ebenfalls rege Gebrauch. Ein Schelm, wer denkt, die gehäuften Medienauftritte stünden mit der Buchveröffentlichung in einem Zusammenhang. "Man hat wieder einmal gelesen, was man eigentlich schon gewusst hat.". Genau. Auch Muschg bleibt Muschg. Antworten


Alain Burky

10.09.2010, 16:10 Uhr
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Ich habe den Text nicht richtig verstanden. Wie viele Texte von Hegel und seiner Nachfolger (Neohegelianer) auch nicht. Die klare Sprache eines Schopenhauer, Popper oder Glucksmann gefaellt mir mehr. Antworten


Rolf Schumacher

10.09.2010, 15:48 Uhr
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@Girardet WIllensnation ist in meinen Augen ein übles Politunwort. 1. Kann eine Nation nicht denken, hat also auch keinen Willen. 2. Ist es ein populistischer Propagandabegriff, welcher benutzt, wird das Volk dem Willen des Propagandachefs zu unterwerfen. Man sagt dann einfach statt (Pinochet, Marcos etc will) dass es die ganze Nation wolle. Ein plural Majestatis der übelsten Sorte!! Antworten


Anita Beeler

10.09.2010, 15:47 Uhr
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Kritik braucht es und ist wichtig. Wenn sie aber durch das Band extrem einseitig ausgerichtet ist und die Kritik nicht viel differenzierter und genau so schwarz/weiss ausfällt wie die Parolen der Gegenpartei, dann mutieren auch Sie Herr Muschg zum "Hexenmeister". Nur dass Sie natürlich um etliche Klassen besser schreiben. Antworten


Markus Meier

10.09.2010, 15:13 Uhr
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Das Gute steht dem Besseren im Wege. Die Angst Gutes zu verlieren, ist der Wesenszug und die intellektuelle Beglaubigung des konservativen Gedankentums. Besseres zu errichten, Möglichkeiten auszuloten, brutzelt in der Küche Utopia. Diese Köche sind vielleicht die sogenannten Intellektuellen, Künstler. Antworten


Leo Ullmann

10.09.2010, 15:05 Uhr
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Hexenmeisters "Masterplan der Schweiz" verliert seine Magie schnell, wenn einer der das Zeug dazu hat, genau nachmisst und den grossen Zampano als einen gewöhnlichen Illusionisten entlarvt. Antworten


johannes du grand clos

10.09.2010, 14:59 Uhr
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Herr Meier (13h38), Der Text von Muschg ist nicht brillant sondern gewunden (alambiqué). Das ist so, um zu zeigen wie intelligent er ist. Ja, vor 20 Jahren war auch ich ein EU-Fanatiker. Was aus diesem Verein geworden ist, hat mich bekehrt; ich werde mich mit allen Mitteln gegen einen EU-Beitritt wehren. Die EU selbst gab Blocher recht. Antworten


Markus Niessen

10.09.2010, 14:39 Uhr
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@Yvan Oertli. Wofür Herr Blocher steht hatte ich nicht beschrieben. Ist die Schweiz föderalistisch organisiert? Gibt es in der EU die direkte Demokratie? z.B. konnte in Deutschland nicht einmal über den Vertrag von Lissabon abgestimmt werden. Einen guten Überblick darüber gewinnen Sie z.B. bei der AG Friedensforschung: http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Europa/verf/Welcome.html Antworten


eugen bissegger

10.09.2010, 14:33 Uhr
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A. Muschg in Ehren. Aber bezüglich EU - Äusserungen für meine Begriffe enttäuschend. Das EU-Recht welches Richter bestimmen (130 000 Verordnungen / Richtlinien) welche von den Regierungen ernannt werden (keine Gewaltenteilung), den Gegenspielern der Grundrechte, wurde zu 84% ohne Volksbefragung bestimmt. Prof. Schachtschneider, Staatsrechtler spricht: Europa ist in die falschen Hände geraten... Antworten


Giorgio Girardet

10.09.2010, 14:31 Uhr
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Es ist zu hoffen, dass dieser Text, der auf Rezeption insistiert und weder mit der eilfertigen "Rezension" oder dem Kommentar aus der Hüfte abgetan werden kann, vom Cyberspace den Weg in das Zeitungsall findet, denn er kündet von der alten Bücherwelt. Blocher und Muschg, beide Söhne frommer Väter haben ihre Wurzeln ineinander verknäuelt und ihr Disput entfaltet den Denkraum der Willensnation. Antworten


Barbara Stucki

10.09.2010, 14:02 Uhr
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Dieses gekünstelte Geschwätz bringts einfach nicht mehr. Es ist 5 nach 12 und einige Theoretiker schwelgen noch immer in ihren Wolken. Zeit verpasst, Handeln verpasst. Sie werden überrollt vom werbegepuschten Konsumwahn der Massen und der neuen Medien. Hegel war gestern, Murdoch ist heute. Geht auf die Strasse und werdet dort aktiv, statt im Elfenbeinturm. Antworten


Rolf Schumacher

10.09.2010, 13:58 Uhr
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Der Künstler sammelt aus dem chotischen Gewimmel der Urpunkte einige, mischt bewusst und unterbewusst aktuelle mit vergangenen in allen Schattierungen, welche seine Seele zulässt und seine Sinne erfassen. Wirft so ein Werk vor den Betrachter. Die moralisch-ethischen und sinnlichen Filter des Betrachters sind bewusst und unterbewusst anders justiert. Das gibt Spannung und so Lebensevolution. Antworten


Yvan Oertli

10.09.2010, 13:56 Uhr
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@M. NIessen, wer ohne zu hinterfragen, leere Worthülsen drischt, gerät eben in Verdacht, des eigenständigen Denkens unfähig zu sein. z. B. Neoliberalismus? Dafür steht Blocher. Zentralismus? Wie Bern heute? Verlust von Bürgerrechten? Welcher Staat hat seine Bürgerrechte beim Eintritt in die EU verloren? .Ich bin kein EU-Freund, aber vom Stammtischniveau sollten wir schon langsam wegkommen. Antworten


bernaard leemann

10.09.2010, 13:49 Uhr
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Das unterscheidet uns doch genau von den Tieren. Wir Menschen können differenziert denken, mit unserer Vorstellungskraft unglaubliches leisten. Nichts ist nur gut und böse, schwarz oder weiss, links oder rechts. Nichts und niemand hat die absolute Wahrheit gepachtet. Das Leben, wir Menschen sind vielfältig. Und das ist gut so. Danke Herr Muschg für Ihren menschlichen Beitrag. Antworten


Sandra Ulrich

10.09.2010, 13:42 Uhr
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Ich liebe die Schweiz und bin ein wenig patriotisch und danke gerade deshalb Adolf Muschg für seinen Beitrag - von Herzen. Antworten


Sam Pirelli

10.09.2010, 13:41 Uhr
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Ein grosser und besonnener Text, danke! Und ich finde nicht, dass Sprache simpel zu sein hat – manche Sachverhalte lassen sich nur in fein ziselierten Nebensätzen darstellen. Hierzulande haben alle die Möglichkeit, sich entsprechende Lesekompetenzen anzueignen – allein, der Wille fehlt bei vielen, sie ziehen holzschnitzartig einfache Kurzphrasen vor und fühlen sich bedroht, wenns ans Denken geht. Antworten


Thomas Meier

10.09.2010, 13:41 Uhr
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@Marcel Huber; gerade Ihr Kommentar überzeugt mich, wie sehr wir intellektuelle brauchen. Visionen und Offenheit für neue Ideen, herkömmliches in Frage stellen, das fehlt in unserer TV und Reality Welt immer mehr. Antworten


Peter Rutz

10.09.2010, 13:40 Uhr
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vielleicht würde es helfen, wenn Herr Muschg die begriffe "Intellektuelle" und "Künstler" definieren und begründen würde? bis zum jeweiligen beweis des gegenteils ist jedoch davon auszugehen, dass auch die weiteren menschen in diesem land einen Intellekt besitzen (und auch deren fragen berechtigt sind). seltsam, dass die political correctness hier noch keinen anstoss genommen hat?!! Antworten


René Merten

10.09.2010, 13:38 Uhr
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Kritik soll selbstverständlich erlaubt sein- aber daas diese Intellektuellen und Künstler wie Muschg etc. seit Jahren die erfolgreiche und arbeitsame Schweiz immer wieder verunglimpfen und schlechtmachen. Die gleiche Schweiz muss ihnen aber selbstverständlich Fördergelder etc. zahlen und meinen, das gehöre sich so.Sollen sie doch mal zuerst soviel leisten wie Blocher!! Antworten


Markus Meier

10.09.2010, 13:38 Uhr
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Brillanter Text von Muschg. Die Zeiten sind vorbei, falls sie jemals da waren, in welcher solche Texte noch eine gesellschaftliche Relevanz hatten. Hier in der Schweiz mündet jeder Gedanke bei der SVP und die SVP gewinnt immer. Seit 1992 hat die SVP die Oberhand. Ich wurde in diesem Jahr gerade 20 und war voller politischer Hoffnungen. Doch die letzten 18 Jahre waren nur eine Enttäuschung. Antworten


Stephan Brupbacher

10.09.2010, 13:36 Uhr
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Grossartige Transparenz, danke! Es gibt hier offensichtlich Teflon-Kommentatoren, die des Artikels nicht würdig sind, schade. Aber in der Demokratie haben eben alle eine Stimme. Antworten


stephan schwan

10.09.2010, 13:34 Uhr
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Ist ein Freidenker ein Verräter? Verrat suggeriert Kriegsgefahr und einen Angriff des Feindes. Diese Begrifflichkeit fusst auf einem anachronistischen blocherschen EU-Feindbild. Mit einem Augenzwinkern kann man sich natürlich als Verräter bezeichnen, doch heldenhaft ist für mich in diesen Zeiten jemand, der es wagt, gerade heraus zu denken und zu sprechen, ohne Volksverbiegung wie SVP. Vielen Dank Antworten


Albert Kessler

10.09.2010, 13:33 Uhr
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Ich bin Schweizer (sogar Eidgenosse :-)) und das gerne. Aber ich würde mich meiner schämen, wäre ich so einfach gestrickt wie Joe Lang und viele andere Stammtischbrüller. Vielleicht mögen diese Lautsprecher Muschg und andere "Intellektuelle" nicht, weil diese zum Denken auffordern? Eben nicht vordenken und keine alleinseeligmachende Wahrheiten verkünden,die schreiend zu befolgen sind? Antworten


Hanspeter Schürch

10.09.2010, 13:33 Uhr
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Was mich immer wieder enttäuscht an den "Intellektuellen" ist die standhafte Weigerung, die bei den "Anderen" lokalisierte Schwäche, auch bei sich selber zu behandeln. Muschg zum Kulturbetrieb: "Sie ist richtig in einer «Polit»-Landschaft, deren Teilnehmern vor allem an der Bestätigung vorgefertigter Standpunkte liegt. Die andere Meinung, da es nicht die meine ist, kann nur die falsche sein." Antworten


Craig Crandall

10.09.2010, 13:33 Uhr
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Herr Haudenstein, nur zur Kenntnis: KISS = "keep it simple, stupid!" (d.h. palt's aifach, du Dubbel!) oder "keep it short and simple" (palt's kurz und bündig) oder "keep it simple and straightforward" (palt's aifach und eindeutig) aber NICHT "keep it simple and stupid" (d.h. palt's aifach und dumm). Hey, wir reden hier über Intellektuellen. Antworten


Laura Beretta

10.09.2010, 13:32 Uhr
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@M. Niessen: Verräter waren schon immer praktisch, man knüppelte sie zu Tode, ertränkte sie, enthauptete sie, hängte sie, vergaste sie, verbrannte sie und erschoss sie. Mit diesem Prozess beruhigte sich alles, der Gerechtigkeit war Genüge getan und ein langwieriger Prozess, mit schmerzlichen Selbstgeständnissen war 'elegant' umgangen. Henker waren oft asoziale Trinker, aber wen kümmerte das schon? Antworten


ricco bilger

10.09.2010, 13:31 Uhr
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... übrigens: ich kann allen die lektüre des grossartigen romans SAX heiss empfehlen. gottfried kellers DER GRÜNE HEINRICH und michail bulgakows roman DER MEISTER UND MARGARITA nenne ich als referenzromane. für adolf muschg hoffe ich, dass er für SAX den SCHWEIZER BUCHPREIS 2010 erhält. den hat er sich wahrhaftig verdient. Antworten


Andy Wöllner

10.09.2010, 13:30 Uhr
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"Verräter" ist ein hartes Wort und sollte nicht für den Vorreiter der soganennt Intellektuellen verwendet werden. Dass Herr Muschg nicht "schweizkonform" ist, wäre angemessener und würde den Bürgerwunsch nach Abstrafung dennoch begründen. Wir können Herrn Musch nicht des Landes verweisen und sind deshalb gezwungen, seine Präsenz irgendwie zu tolerieren. Er geht gelegentlich - ein anderer kommt. Antworten


Dieter Wundrig

10.09.2010, 13:30 Uhr
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@ Joe Lang- Wer sein Land liebt muss auch kritisch sein und diese Kritik überdenken.Nur ein Patriot sein ist einfach zu wenig,man wird von Blindheit eingenommen und Kritiker/Mahner werden gleich zum Nestbeschmutzer degradiert.Jedes Land braucht dringend seine Mahner und Aufdecker sonst verarmt jedes Land, und man wird Opfer von seinem eigenen Patriotismus. Kritische CH Medien sind längst verarmt! Antworten


Alfred Wanner

10.09.2010, 13:19 Uhr
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@Marcel Huber: Ich bin einer der keine Ahnung hat von Welt und Leben; das sagen Sie über sich mit Ihrem unbedarften Kommentar. Ohne Intellektuelle, zu denen fraglos die besten Wissenschaftler und Erfinder gehören, wären wir noch im Mittelalter. Während Intellektuelle die Menschheit voranbringen, leidet sie an zurückgebliebenen Konservativen wie Ihnen. Antworten


Ernst Meier

10.09.2010, 13:18 Uhr
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"Grundsätzlich bin ich Ihrer Meinung.. Nur, bitte schreiben Sie in einer einfachen, verständlichen Sprache. KISS Keep It Simple and Stupid, damit es alle verstehen.." Genau! Ihren Text muss man ja wirklich lesen, um ihn zu verstehen! Machen Sie doch lieber eine Powerpoint-Präsentation! Antworten


Niklaus Zumthür

10.09.2010, 13:18 Uhr
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Ich gebe zu, Herr Muschg, ich habe Ihren Beitrag aus Zeit-, aber auch aus intellektuellen Gründen weder ganz gelesen noch verstanden. Dass Sie angefeindet werden, tut mir aufrichtig leid. Sie machen es aber einem auch nicht immer einfach mit Ihren sybillinischen Aussagen. Was mich (einfaches Gemüt) z.B. immer noch umtreibt: Wie beurteilen Sie heute den „Fall Becker“ bzw. „Odenwaldschule“? Antworten


Tom Grab

10.09.2010, 13:18 Uhr
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@ P. Haudenstein: Muschg zwingt eben, sich anzustrengen. Nichts was Wert hat, ist einfach zu verstehen. Vielen Dank Herr Muschg! Zum Glück gibt es nur wenige wie Sie, denn sonst ginge es der CH besser und dann hätten viele nichts zu tun. Antworten


Hans Mathys

10.09.2010, 13:11 Uhr
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Kein Land kann zuviel Intellektuelle haben. Ich bin froh, hat unser Land Adolf Muschg. Ein Mann, der nicht nur eine Wirbelsäule hat sondern Rückgrat beweist! Wer Bestehendes nicht hinterfragt, bleibt stehn. Egal ob dabei die Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft oder die Kultur im Fokus ist. Hinterfragen bedeutet nicht ablehnen! Hinterfragen ermöglicht Fortschritt. Antworten


Marcel Zufferey

10.09.2010, 13:08 Uhr
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Wir befinden uns an einer Bruchstelle der Zeit; einem Epochenwandel, wie er im Buche steht: Die Menschheit- zumindest im Westen- steht Kopf. Wie Tom Wolfe einst richtig festgestellt hat, wird in Augeblicken des Wandels, also zwischen zwei Epochen, alles überflüssig, was in der abgelaufenen Zeit einmal Bestand gehabt hat- ergo auch Intellektuelle, deren Ausrichtung stark in die Vergangenheit weist. Antworten


Markus Niessen

10.09.2010, 13:04 Uhr
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Herr Muschg hat offensichtlich ein idealistisches Bild der EU vor Augen. Für viele andere steht die EU aber für Neoliberalismus, Zentralismus, Verlust von Bürgerrechten und noch mehr Bürokratie. Herr Muschg schiebt das negative Image der EU auf die SVP und impliziert, dass diejenigen mit einer anderen Ansicht als er nicht selbstständig denken können. Eben eine EU-konforme Einstellung! Antworten


Peter Haudenstein

10.09.2010, 12:55 Uhr
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Sehr geehrer Herr Muschg.. Grundsätzlich bin ich Ihrer Meinung.. Nur, bitte schreiben Sie in einer einfachen, verständlichen Sprache. KISS Keep It Simple and Stupid, damit es alle verstehen.. So gewinnen Sie die Massen und gelten nicht als abgehobener Intellektueller Antworten


Peter Ringger

10.09.2010, 12:51 Uhr
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Intellektuelle sind keine Nestbeschmutzer. Sie zeigen nur wo der Schmutz ist im Nest, machen ihn aber nicht selber. Wer sie dafür verurteilt hat den Schmutz meistens selber gemacht. Früher wurde der Überbringer der schlechten Nachricht umgebracht, viel weiter sind wir anscheinend noch nicht. Wir brauchen Leute die denken und ihr Hirn einsetzen. Unkritische Anhänger von Wortführern haben wir genug Antworten


Katharina Egloff

10.09.2010, 12:50 Uhr
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@ Joe Lang: Ich liebe die Schweiz und bin ein wenig patriotisch - und ich mag die Linksintellektuellen, welche sich kritisch mit meiner Heimat auseinandersetzen. Antworten


Dario Piemontese

10.09.2010, 12:47 Uhr
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Absolut grossartig. Danke. Antworten


Aschy Furrer

10.09.2010, 12:40 Uhr
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Eine kritische Haltung ist immer von Vorteil, denn nichts ist so perfekt dass man es nicht verbessern könnte. Doch Kritik ist nur dann gerechtfertigt, wenn sie begründet, gewaltfrei und konstruktiv ist. Blinde Eiferer sind niemals akzeptabel, weder von der linken, noch von der rechten Seite. Die Stärke der Schweiz ist die innere Zerstrittenheit - der Sonderbundskrieg tobt in den Köpfen kalt weiter Antworten


Manuela Keller

10.09.2010, 12:40 Uhr
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@ M. Huber: Sie sind der Erste der Muschg nicht verstanden hat und nicht verstehen möchte, ein paar werden Ihnen heute noch folgen. Das ist nicht weiter tragisch, schlimm finde ich Menschen, die keine Meinung haben und nicht wählen oder abstimmen gehen. Das sind bei uns ca. 55%. Herauszufinden, dass der Feind nicht von links oder sonstwo her kommt, sondern von innen, zeigt uns Deutschland 1945. Antworten


lisa tschudin

10.09.2010, 12:38 Uhr
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habe leider nicht literatur studiert, bin eigentlich eher schweizer durchschnitt. koennen sie nicht einfacher,kürzer!!! und prägnanter sagen was sie meinen. ich denke auch an leute nicht deutscher muttersprache, die sich hier integrieren und informieren wollen. was nützt ein grosser intellektueller, der die leute nicht erreicht? Antworten


Manfred Mauer

10.09.2010, 12:36 Uhr
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Wirklich gelungener Kommentar. Danke für die weisen Worte Herr Aegeri! Antworten


Rolf Schumacher

10.09.2010, 12:34 Uhr
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Schweizerrealität als starre Unumstösslichkeit existiert nicht. Die Zeit ändert die Illusion des Momentanen unaufhörlich. Vielen macht das Angst, so gelingt es Propagandaministern oft, mit schwülstigen patriotischen Reden, friedliche Bürger in rasende Horden umzuwandeln. Der Freidenker durchschaut das und wird für den König zum Verräter. Zeig nie auf den nackten König der sich angezogen gibt ;-) Antworten


Ruth Schweikert

10.09.2010, 12:31 Uhr
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Lieber Adolf, Ich danke dir. Und ich verneige mich vor dir, weil du das Wagnis immer wieder neu eingehst, verstanden und dabei missverstanden zu werden. Ich danke dir. Antworten


Andreas D. Meier

10.09.2010, 12:23 Uhr
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@Joe Lang Sie haben nichts begriffen! Sie definieren was "patriotisch", bzw. "schweizerisch" ist, nur das gilt, alle Anderen, die Ihre Definition dieser Begriffe nicht teilen sind demnach keine Patrioten, sind eben "Verräter". Das übliche SVP Gebräu! Welch lächerliche Anmassung! Der moderne Bundesstaat von 1848 (nicht 1291!) wäre ohne viele kritische Geister, auch aus dem Ausland nicht denkbar! Antworten


Heinz Moll

10.09.2010, 12:21 Uhr
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Ein schöner, ein nachdenklicher Text - ganz Muschg. Der von seinen Alltagssorgen geplagte Bewohner der Schweiz, ob Inländer oder Ausländer, wird damit viel anfangen können. Antworten


jonas graf

10.09.2010, 12:20 Uhr
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was bleibt einem, als adolf muschg zu diesem artikel zu gratulieren. wunderbar (neudeutsch: super) diese feingesponnene schreibweise. dass solche denkweisen der politschen vereinfachung im weg stehen ist begreiflich. sowenig wie nationalisten menschen ganzheitlichem denken über grenzen und räume mögen. weg vom instant zur qualität würde auch dem tagi sehr gut anstehen. Antworten


Samuel Bendicht

10.09.2010, 12:10 Uhr
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Ein interessanter, wenn auch schwieriger Polittext eines geschmähten Intellektuellen, der leider, ob seiner Komplexität, die Adressaten, die er erreichen müsste, nie erreichen wird, da diese nur an den einfachen, heimatgebenden Wahrheiten ihres Hexenmeisters interessiert sind. - Schade, aber den Versuch ist es wert! Antworten


Kurt Aegeri

10.09.2010, 11:57 Uhr
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Hervorragender Beitrag, lieber Herr Muschg. Auch wenn ich nach wie vor nicht bereit bin, die direkte demokratische Bürgerpflicht gegen den EU-Einheitssumpf einzutauschen. Aber - da gebe ich Ihnen recht - der Sumpf, welcher der unsrige ist, stinkt auch ganz schön heftig. Es bleibt spannend. Wer immer eine Stimme hat, mische sich ein. Auf das wir des Freidenkens nie müde werden! Antworten


Barbara Schneider

10.09.2010, 11:57 Uhr
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Herr Muschg - Danke Antworten


Martin Holzherr

10.09.2010, 11:55 Uhr
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Musch stellt sich - von seinem Anspruch her - in eine Linie mit Schrifstellern und Intellektuellen wie Sartre, Frisch, Dürrenmatt, Grass. Doch deren Zeit scheint abgelaufen. Das Spektrum an Schriftstellen, die nur Schriftsteller, aber keine Intellektuelle sind, hat sich stark erweitert. Auch mit Blocher und der EU beschäftigen sich mehr die Journalisten als die Schweizer Schrifsteller. Antworten


Joe Lang

10.09.2010, 11:51 Uhr
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Wer die Schweiz liebt und ein wenig patriotisch ist, der mag die linksintellektuellen Nestbeschmutzer einfach nicht. Oder? Antworten


Marcel Huber

10.09.2010, 11:39 Uhr
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Ich bin keineswegs der Meinung das Intellektuelle SOOO WICHTIG SIND! Ein paar dieser Spezies sei gestattet, aber was dieses Land braucht sind Wissenschafler, Ingenieure, top Mediziner, Fachpersonal in der Industrie, Lehrer und Ausbilder! Nur Schreiberlinge allein, davon kann die Welt nicht genesen,schon gar nicht wenn sie von LINKS kommen!! Antworten


maja naef

10.09.2010, 11:38 Uhr
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Klar hätte die Schweiz der EU viel zu bieten, die Frage ist doch ob sie es auch annehmen würde. Da bestehen eben Zweifel. Das die Medien ausgedünnt sind und alle das selbe schreiben beginnt sich schon zu rächen. Wozu soll ich eine teure Zeitung abonnieren wenn ich diese Informationen günstiger oder sogar gratis haben kann. Antworten



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