Kultur

Keine Mauschelei um den gestampften Juden

Welche Wörter sind rassistisch, welche nicht? Ein Onlineglossar der Stiftung gegen Rassismus klärt auf – und bringt Überraschendes zum Sprachgebrauch zu Tage.

«Nazi-Angebote sind immer obszön», das gilt in der Regel auch bei der Sprache.

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Neger darf man nicht sagen. Das weiss jedes Kind. Und die älteren Menschen glauben auch zu wissen, dass das Wort vor nicht allzu langer Zeit noch völlig unbedenklich war. Der Begriff ist aber schon lange belastet, wie im Glossar der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA) zu lesen ist: «Historisch entstand die Bezeichnung im Zusammenhang mit den Rassentheorien (‹Negride Rasse›).» Und die Rassentheorie habe den Europäern als Rechtfertigung für die Ausbeutung und die Versklavung von Menschen anderer Kulturen und Hautfarbe gedient.

Will uns da jemand vorschreiben, was wir sagen dürfen und was nicht? Die GRA schreibt in einer Mitteilung: «Alle im GRA-Glossar behandelten Begriffe sind durchaus verwendbar, wenn deren Bedeutung verstanden und gewollt ist.» Man ist geneigt, sich für diese Grosszügigkeit zu bedanken. Doch geht man die einzelnen Wörter durch, so merkt man: Hier geht es kaum darum, ein Neusprech der Political Correctness einzuführen, sondern auf die Bedeutung und Herkunft von Begriffen aufmerksam zu machen. Und wenn man den zum Teil schulmeisterlichen Ton ignoriert, erweist sich dies auch als hoch spannend.

«Sonderbehandlung» und «Selektion»

So erfährt man, dass das Wort «Sonderbehandlung» ein nationalsozialistischer Tarnbegriff für Mord war, der zunächst von der SS, später auch von zivilen Behörden verwendet wurde. Oder dass «Mauschel» im 17. Jahrhundert ein Spottname für einen Juden war. Mauscheln bedeutete einerseits abfällig die undeutliche Art, wie ein Mauschel spricht, andererseits «wie ein Schacherjude handeln», also betrügen. Weiter heisst es: «Mauscheln hatte sich im 19. Jahrhundert in der deutschen Sprache derart eingebürgert, dass auch der emanzipierte jüdische Schriftsteller Heinrich Heine (1797-1856) das Wort verwendet – allerdings im Wissen um dessen Herkunft.»

Bei anderen Wörtern ist weniger klar, weshalb sie in dem Glossar erscheinen. Ist «Selektion» vorbelastet, weil die Nazis das Aussondern von Juden bei den Todestransporten so bezeichneten? Wohl kaum. Dafür werden bei der Erklärung zum «gestampften Juden» (Fleischkonserve in der Schweizer Armee) durchaus auch Zeitungspassagen zitiert, in denen es heisst, dass dieser Ausdruck nicht antisemitisch zu verstehen sei.

Das Glossar ist zwar nicht auf Antisemitismus beschränkt, die Mehrzahl der Wörter sind jedoch diesem Bereich der Ausgrenzung zuzuschreiben. Erstaunlich ist vor allem, dass die in der Schweiz verbreiteten Begriffe zu Ex-Jugoslawen (z. B. «Jugo») oder anderen Einwanderergruppen fehlen. Hier besteht noch Nachholbedarf. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 09.04.2010, 14:15 Uhr

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39 Kommentare

Stefan troendle

18.09.2010, 17:20 Uhr
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Darf ich noch Negerkuss und Mohrenkopf sagen ?? Was für einSchwachsinn diese ganze Diskussion.habt ihr keine anderen Probleme ?? Antworten


Rüdiger Kraus

12.04.2010, 13:20 Uhr
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@Jack Meier.Ich bin auch ein Weisser.Und da sich einige Schweizer Familien dazumals im Sklaven-Transport betätigen,als das superliebe Hysterika gegründet wurde,sollten wir doch mit einem guten Beispiel vorangehen und jegliche rassistische Begriffe nicht mehr verwenden.Erst recht bei der Tatsache,dass die Afro-Amerikaner immer noch nicht vollends rehabilitiert wurden(zB.Verlust des Stammbaums). Antworten


Peter Spielmann

09.04.2010, 18:10 Uhr
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Da haben wir es SCHWARZ auf WEISS! Worte und Bedeutungen verändern sich im Laufe der Zeit. Der Ausdruck Schweizer/ Schwyzer wurde vor ca 1000 Jahren auch als bezeichnung für die "schwitzenden oder schweissigen Helvetier" gebraucht und zwar im negativen Sinn. Das GELBE vom Ei aber ist, dass wir heute stolz auf diese Bezeichnung sind. OOOps jetzt habe ich 3 Farben erwähnt-bin ich jetzt ein Rassist? Antworten


Tobias Lienhard

09.04.2010, 18:08 Uhr
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@Eric Stassel, @Hans Müller, etc.: auf alle Fälle aus den romanischen Sprachen und heisst tatsächlich nichts anderes als schwarz. Ich habe seit Kindheit gute Gedanken beim Wort Neger (getrau michs aber auch nicht zu gebrauchen, um nicht in den Ruch des Rassismus zu geraten, den ich tatsächlich als Krankheit werte): Natürlichkeit, Körperbewusstsein, Sinnlichkeit, Weisheit etc... Antworten


Markus Döbeli

09.04.2010, 18:02 Uhr
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Meines Erachtens haben Begriffe wie Neger oder Zigeuner ihre pejorative kolonialistische Bedeutung längst verloren (bzw. die Leute wissen deren Hintergrund gar nicht mehr). Aber der Tagi weist zu Recht darauf hin, dass heutige verallgemeinernde Rassen-Trendwörter wie "Jugo" oder "Schippi" nicht vorhanden sind. Eine Betrachtung der Gegenwart wäre evt wichtiger als immer die alten Zöpfe. Antworten


Peter Thommen

09.04.2010, 17:57 Uhr
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Ich bin Schwuler. Das Wort war bis vor 40 Jahren total belastet. Heute ist es kein Problem mehr! Mann kann durchaus als Schwuler "zum Neger gemacht" werden. Das enthält eine historische Dimension, die wir nicht vergessen sollen! Auch: "Lauf nid ume wiene Zigeuner" Aber nicht alle Fahrenden kleiden sich so. Vorsicht vor Überspitztheiten. Senghor hatte ganz offiziell la Négritude proklamiert. Bitte! Antworten


Roli Meier

09.04.2010, 17:45 Uhr
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politisch korrekt ist ein anderes Synonym für Heuchelei. Aber ich will kein Heuchler sein, deshalb brauche ich die Worte, die für mich korrekt sind. Das Wort Neger sagt ja nur etwas über die Hautfarbe aus. Was also soll daran falsch sein? Die GRA steht wohl unter ständigem Rechtfertigungsdruck, anders ist dieser literarische Erguss kaum zu deuten. Antworten


Paul Miller

09.04.2010, 17:22 Uhr
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Ich bin Sohn eines schwarzen Vaters und einer weissen Mutter. Was soll diese Polemik um das Wort 'Neger'? Neger bedeutet schwarz, was ist schon dabei? Ich werde lieber als neger bezeichnet, als als 'Farbiger', ich bin genauso wenig farbig wie ein Weisser (Strenggenommen ist doch schwarz gar keine Farbe...). Zudem bin eher Milchschockoladig, oder doch eher Humuserdig :) Ist doch egal! Antworten


Peter Walther

09.04.2010, 16:47 Uhr
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Nachdem ich den Beitrag von Hans Moser gelesen habe, bin ich dafür den Begriff "Gutmenschen" in das Glossar aufzunehmen. Dieses Wort wirkt genauso despektierlich wie Neger oder Zigeuner oder Eskimos..... Antworten


David Kern

09.04.2010, 16:44 Uhr
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@Hans Moser: Mir hat's auch zuviel "Neusprech" in diesen Worthülsen. Antworten


Pat Merz

09.04.2010, 16:42 Uhr
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Die ganze Rassentheorie gilt seit den 90ern als überholt. Von daher besteht eigentlich gar kein Anlass mehr, Menschen nach Haurfarbe zu bezeichnen. Sagt doch einfach "Kenianer", "Senegalese" oder was auch immer, so wie "Schweizer", "Australier" oder "Chinese". Es handelt sich alles um Menschen, nicht um verschiedene Rassen, die gibt es nämlich eigentlich genetisch gar nicht. Antworten


steve walker

09.04.2010, 16:39 Uhr
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Ja, "Zigeuner" geht heute nicht mehr, das heisst jetzt MEM (mobile ethnische Minderheiten). Nun gibt es aber auch MEMs die sesshaft geworden sind, z.B. in Kosovo oder Rumänien. Wie soll man diese Leute nennen, Herr Kreis? Vielleicht EMEMs (ehemals mobile ethnische Minderheiten)? Ich bin sprachlos und warte händeringend auf eine Antwort. Antworten


Ivan Casale

09.04.2010, 16:32 Uhr
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Ich verdamme alles Rassistische und Böse - Ehrenwort. Doch seit Jahren warte ich darauf, dass unsere sozialistischen Geschichtsrevisionisten (Kreis & Co) auchmal die realsozialistischen Begriffe aufarbeiten. Wieviele Millionen Menschen fielen dem Wort "Gleichschaltung" zum Opfer? Für mich ist die Rassismusbehörde ein karnevalesker Akt von bürokratischer Selbstbeschäftigung. Antworten


Hans Ulrich Suter

09.04.2010, 16:28 Uhr
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Ich bin gegen jedwelche Zensur und werde mir auch Wörter wie Neger nicht verbieten lassen. Bedeutet übrigens Mensch, wie das Wort HUANG=GELB=CHINESE Antworten


Hans Moser

09.04.2010, 16:16 Uhr
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Einwanderer wurden zu Migranten. Illegale Einwanderer nennt man beschönigend "Sans Papier". "Zigeuner" darf man auch nicht mehr sagen. Neuste Erfindung: "Randständige" - obwohl die meisten mit einer Bierflasche in der Hand rumSITZEN. Wer will kann hinter jedem Wort etwas Negatives sehen. Viele Gutmenschen meinen mit schönen Worten Probleme lösen zu können. Mein Beitrag ist "subprime", ich weiss... Antworten


Rolf Wittwer

09.04.2010, 16:16 Uhr
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Mich wundert wer diese "Stiftung gegen Rasismus und Antisemitismus" ins Leben gerufen hat, bzw. wie sich diese zusammensetzt. Leser W.Haberthür beschreibt ganz richtig, wie wir unsere Werte langsam aber stetig ab- und aufgeben. Mich wundert überdies, dass der Tagi bei vielen wichtigen kommentierwürdigen Meldg. schweigt, wie heute z.B. die verblutete 13 jährige Braut. Da vermutlich "Islamhetze"?! Antworten


Ray Ban

09.04.2010, 16:13 Uhr
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Es gibt ein Land das heisst Niger, ein Land Nigeria und ein Fluss Niger. Sind das alles europäische Namen? Wohl kaum! Wenn ich einem Afrikaner "Schwarzer" nenne, finde ich das extrem Oberflächlich! Es zeigt meinem Gegenüber, dass ich nur auf seine Oberfläche (Hautfarbe) schaue.....dann muss ich konzequenterweise beim Inder "Brauner", beim Chinesen "Gelber" und beim Europäer "Weisser" sagen? Antworten


Ernst Pauli

09.04.2010, 16:10 Uhr
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Es ist einfach schade, dass einige Kommentatoren solche Beiträge immer als politische Waffe missbrauchen. Sachliche Kritik wäre angebracht. Antworten


overath pauline

09.04.2010, 16:01 Uhr
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Lustig gäll, gestampfter Jude hat nichts mit Juden zu tun, sind ja Fleischkonserven. Woher kommt dann dieser Ausdruck? Neger ist nichts anderes als schwarz. Ob ich nun Schwarzer oder Neger sagen, ich meine und will nichts böses damit sagen, aber das ist nicht mehr korrekt. Ich sage es trotzdem, weil ich alle andere Umschreibungen bescheuert finde. Antworten


Fred Büchi

09.04.2010, 16:00 Uhr
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An alle Handy-geschädigten Hirne: Denken ist nach wie vor nicht verboten. Nur ist es irgendwann nicht mehr möglich. Dann sind Gedanken wirklich frei, weil nicht mehr möglich. Dann wird auch der tägliche Rassismus keine Schlagzeilen mehr liefern - was bleibt dann noch? Antworten


Heinz Frey

09.04.2010, 15:55 Uhr
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@ Eric Stassel Guter Beitrag! Tatsächlich ist heute die Intention, warum man ein Wort gebraucht, völlig egal. Als BR Maurer in einem Referat den Begriff "Ich bin doch nicht der Neger" verwendete, wurde er von Georg Kreis sofort als Rassist tituliert (Sendung der Club) obwohl der Ausspruch eine völlig andere Bedeutung hat. Der Begriff "Eskimo" ist heute auch rassistisch, obwohl oftmals verwendet. Antworten


Hans Inauen

09.04.2010, 15:51 Uhr
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Vor rund dreissig Jahren haben wir in einem Laden eingekauft. An der Kasse sass ein Farbiger, da sagte unser kleiner Sohn, Mami en Neger, der hat gelacht und unserem Sohn über den Kopf gestreichelt. Antworten


Markus Altdorfer

09.04.2010, 15:49 Uhr
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Diese Diskussionen sind überflüssig. Wenn jemand rassistisch denkt dann ändert sich daran ja nichts nur weil er statt "Neger" Schwarzer sagt oder "Mensch mit starker Pigmäntierung". Uns muss die Einstellung zu Denken geben. Nicht die verwendeten Wörter. Antworten


Olaf Gunnarsson

09.04.2010, 15:46 Uhr
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@Dominik Grimm: Treffender kann man es nicht sagen! Sie sprechen mir (und hoffentlich jedem vernünftigen Menschen) aus der Seele! Antworten


Sandro Schneider

09.04.2010, 15:42 Uhr
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Wie bitte, jetzt soll das Wort "Jugo" auch noch verboten werden? Wieso nicht gleich Züricher, Basler, Thurgauer? Zastava nannte ja ein Automobilmodell schlicht und einfach "Yugo". http://de.wikipedia.org/wiki/Zastava_Yugo Was bitte soll da rassistisch sein. Sind Wörter wie Albaner, Rümäne auch bald verboten? Antworten


majo naef

09.04.2010, 15:41 Uhr
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Kuhschweizer hätte man auch noch erwähnen können. Stammt sicher aus der Zeit als in der Schweiz jeder ein Bauer war. Vereinigten Staaten Volkszählung wird nun wieder nach der Rassenzugehörigkeit gefragt What is person's race? White, Black, African Am., or Negro, American Indian or Alaska Native. Antworten


Curd Robber

09.04.2010, 15:41 Uhr
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Ein Bekannter, der mit einer schwarzen Frau verheiratet ist, sagt, dass das Wort "Neger" nicht rassistisch ist - "Nigger" hingegen schon. Zum Teil gehen die Antirassismusgesetze so weit, dass man total verunsichert wird. In Kanada ist mir zum Beispiel aufgefallen, dass aus einem Juden plötzlich ein Hebräer wird ... Bald wird aus einem Schweizer ein Helvetier oder Eidgenosse ... Antworten


B. Obachter

09.04.2010, 15:40 Uhr
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Die Moralisten wollen die schlechten Menschen an ihrer Sprache erkennen, um sie dann kollektiv zu stigmatisieren. Und damit tun sie gerade das, was sie im Namen ihrer höheren Moral zu bekämpfen vorgeben. Antworten


Franz Karrer

09.04.2010, 15:39 Uhr
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Wenn alle den gesunden Menschenverstand wallten lassen können solchen Komissionen und Stiftungen abgeschafft und viel Geld gespart werden. Antworten


Jack Meier

09.04.2010, 15:39 Uhr
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@Kraus: ihre Bezeichnung "Weisse" für einen Teil der in der Schweiz lebenden und grösstenteils hier geborene Menschen erachte ich ebenfalls als abwertend. Ich will als Einwohner dieses Landes keineswegs auf die Hautfarbe oder andere Äusserlichkeiten reduziert werden. Es fällt nämlich auf, dass insbesondere in Südafrika das Wort "Weisse" von der Mehrheit der Bevölerung abschätzig verwendet wird. Antworten


Stefan Schmid

09.04.2010, 15:35 Uhr
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Wenn es denn noch stimmen würde... "Neger" kommt vom lateinischen "niger" (=schwarz) und war bis zum Aufkommen der Black-Panther-Bewegung das Wort, mit dem sich die entsprechenden Angehörigen bezeichneten. "Schwarze" darf man heute aber auch nicht mehr sagen, und "African (American)" ist falsch, da es durchaus auch weisse Afrikaner und dunkelhäutige Nichtafrikaner gibt. Antworten


Peter Gutknecht

09.04.2010, 15:35 Uhr
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Interessant wäre, weshalb die Bezeichnung "Neger" abwertend verstanden wird. Ich wette, dass in 10 Jahren die Bezeichnung "Schwarzer" auch auf dem Index steht. Hat es etwa etwas mit dem Verhalten der Leute aus Afrika zu tun ? - Auch Chinesen sind uns Europäern gegenüber auffällig anders. Aber wieso ist "Chinese" eine wertfreie Bezeichnung, im Gegensatz zu "Neger" ? Antworten


Walter Kuhn

09.04.2010, 15:32 Uhr
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Negro war in den USA das Synonym für Sklave, z.B. auf Plakaten von Sklavenauktionen. Nachdem man in den USA dort erkannt hatte, dass "Negro" erniedrigend wirkt, wurde "Negro" dort wohl verpönt. In sprachblind nachahmender Political Correctness wurde "Neger" bei uns auch unter Strafe gestellt, obwohl das Wort sachlich für "sehr dunkelhäutige Person" stand, und nicht herabwürdigend gemeint war. Antworten


Alain Jean-Mairet

09.04.2010, 15:29 Uhr
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Die Versklaverei (und systematische Kastration) von Afrikaner ist mit riesen Abstand eine muslimische Unternehmung, inkl. die der Sklaven, die nach den amerikanischen Kontinenten verfrachtet worden sind. Die Rassentheorie wurde auch von Ibn Chaldun (1332-1406, grosse Statue in Tunis) verbreitet. Und die Europäer sind (vor allem) die, die die Sklaverei erfolgreich verboten haben. Antworten


Rüdiger Kraus

09.04.2010, 15:03 Uhr
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Wie es auch immer um das N-Wort steht, wer dieses als Weisser heutzutage immer noch in seinem Vokabular "schwingt", ist ein armsehliger, unsicherer Rassist. Antworten


Joe Lang

09.04.2010, 14:50 Uhr
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Wikipedia: Der Begriff wurde in Zusammenhang mit dem Kolonialismus und Sklavenhandel im 17. Jahrhundert aus dem französischen nègre und dem spanischen negro als Nachfolgeformen des lateinischen Wortes niger („schwarz“) entlehnt. Was ist also am Wort "Schwarz" rassistisch?????? Da liegt die Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA), die wir mit unseren Steuergeldern bezahlen, wieder falsch Antworten


Dominik Grimm

09.04.2010, 14:49 Uhr
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Zum Glück erklären uns wieder einmal irgendwelche Theoretiker was wir zu sagen und zu denken haben. Wann erkennen die Leute endlich dass wir in einem sozialistischem Land leben und der Staat den Anspruch hat sogar den Verstand seiner Bewohner zu erobern. Die Kontrolle von Sparche und Denken kann nicht die Aufgabe eines freiheitlichen Staates sein, wir sollten alle diese Institutionen abschaffen. Antworten


Eric Stassel

09.04.2010, 14:42 Uhr
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Man sollte dieses Thema mit Mass angehen. Das Wort "Führer" beispielsweise ist einerseits stark vorbelastet, dennoch tragen Millionen Deutsche (und Schweizer) voller Stolz einen "Führerschein." Andere, offensichtlich böse Wörter wie "getürkt" erfreuen sich überraschend häufigen Gebrauchs. Wichtig ist nicht unbedingt die Herkunft eines Begriffs, sondern was man heute damit auszudrücken versucht. Antworten


Hans Müller

09.04.2010, 14:36 Uhr
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«Historisch entstand die Bezeichnung im Zusammenhang mit den Rassentheorien (‹Negride Rasse›).» -- Die Erklärung der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA) ist falsch. Das Wort kommt aus dem Spanischen und heisst schlicht Schwarz. Antworten



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