Muttersprache, schwierige Sprache
Aktualisiert am 21.02.2012 7 Kommentare
Wenn schon, dann eindeutschen: Anglizismen werden vom Verein Deutsche Sprache nicht gerne gesehen.
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«Wir können nicht erwarten, dass andere unsere Sprache ernst nehmen, wenn wir sie selbst mit Füssen treten», sagte der VDS-Vorsitzende Walter Krämer am Montag anlässlich des Internationalen Tags der Muttersprache am Dienstag (21. Februar).
In immer mehr Lebensbereichen werde das Deutsche vom Englischen verdrängt. «Die deutsche Sprache leidet unter einer extremen Illoyalität vieler ihrer Sprecher», sagte Krämer. Der VDS fordere daher Muttersprachler auf, sich wieder stärker auf die Ausdrucksmöglichkeiten der eigenen Sprache zu besinnen. Der Tag der Muttersprache wurde von der Unesco erstmals im Jahr 2000 ausgerufen. (phz/dapd)
Erstellt: 21.02.2012, 09:26 Uhr
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7 Kommentare
Dass oberhalb des Kommentarfeldes Write a comment steht, ist das nun Ironie des Beitrages? Dank der Globalsprache english, kann ich mich auf Reisen mit Koreanern, Chinesen, Usbeken, Russen, Spaniern, Argentiniern, Namibiern etc. unterhalten. Finde ich super. So öffnen sich mir völlig neue Welten. Eine Horizonterweiterung, die ich nur mit Deutsch nicht hätte. Antworten
Ich finde es nur noch ekelhaft, wie in der Werbung die Sprache verwendet wird: In Hochdeutsch geschrieben und dann einfach in Schweizerdeutsch gesprochen. Viele können sich gar nicht mehr in Mundart ausdrücken. Bsp: Herausforderung=Usäforderig (nicht herusforderig), Vitamin hat keine Mehrzalhform im schweizerdeutschen und "überzogä" ist man mit Schoggi, aber nicht von einer Meinung die "überzügt". Antworten





