Kultur

Rhetorik-Serie (6): Die Rhetorik des Bösen

Rhetorik gilt noch immer als gefährliches Manipulationsinstrument – zu Recht. Die simplen Redetricks, die beispielsweise Hitler anwandte, verfehlen nämlich auch heute ihre Wirkung nicht.

Rhetorik-Talent und Diktator: Adolf Hitler in Aktion(undatierte Aufnahme).

Rhetorik-Talent und Diktator: Adolf Hitler in Aktion(undatierte Aufnahme).

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Rhetorik ist Macht und als solche kann sie nicht ohne Ethik gedacht werden, das war schon von alters her klar. Die Möglichkeit zum Missbrauch spreche allerdings nicht gegen die Redekunst, meinte Aristoteles, die schliesslich bloss eine Technik und als solche wertneutral sei. Es ist also erst der Einsatz der Rhetorik, ihr Zweck, der die «schwarze» von der «weissen» Rhetorik unterscheidet.

Mittels der Magie der Sprache erringen Potentaten Macht, schaffen Weltreiche oder zerstören sie. Ein hinreichend bekanntes Beispiel für rhetorische Manipulation lieferte beispielsweise Cato der Ältere (234–149 v. Chr.), der seine Reden vor dem römischen Senat mit den Worten zu schliessen pflegte: «Und im Übrigen bin ich der Überzeugung, dass Karthago zerstört werden muss.» Die ständige Wiederholung dieses Satzes tat ihre Wirkung, die Forderung wurde bei den Zuhörern am Ende zur Gewissheit. Karthago wurde denn auch im Dritten Punischen Krieg vollständig zerstört.

Kunst der Massenführung

Das beste Beispiel für die Macht der schwarzen Rhetorik ist und bleibt aber Adolf Hitler. Hitler war ein Niemand, bevor er sein rhetorisches Talent entdeckte. 1919 zählte die nationalsozialistische Partei ganze sieben Mitglieder. Aus demselben Jahr stammt auch folgende Beschreibung Hitlers durch einen Vorgesetzten: ruhig, bescheiden, pflichtbewusst sei Hitler gewesen, ohne jegliches Führungstalent. Hitler selbst bekannte, dass er zu jener Zeit nicht vor zwanzig Leuten hätte sprechen können, ohne in Verlegenheit um die richtigen Wörter zu geraten. Dreizehn Jahre danach war die NSDAP die grösste politische Partei Deutschlands mit Hitler an der Spitze. Später übernahm er den Reichstag und brach den Zweiten Weltkrieg vom Zaun, der zum Tod von 50 Millionen Menschen führte. 1936 schrieb sein Propagandaminister Goebbels: «Hitlers ‹Kunst der Massenführung› ist so einmalig und einzigartig, dass darauf kein Schema und kein Dogma passt. Es wäre absurd zu denken, dass er eine Redner- oder Sprachschule besucht hätte; er ist ein Genie der Redekunst, das ganz eigen gewachsen ist, ohne Zutun von irgendeiner anderen, womöglich gar bewussten Seite.»

Auch Goebbels Aussage ist natürlich Propaganda, denn Hitler hatte sehr wohl einen Rhetorik Trainer. Aber im Gegensatz zu den meisten politischen Führern schrieb Hitler seine Reden selbst, wie Churchill übrigens auch. Und in seiner Autobiografie «Mein Kampf» finden sich auch die Eckdaten zu seiner Theorie der Rhetorik und der Propaganda, zwei Begriffe, die er beinahe synonym gebrauchte. Fundamental für Hitlers Theorie der Rhetorik war der Glaube, dass in Bezug auf Führerschaft das gesprochene Wort dem geschriebenen überlegen sei. Nur durch die Rede könne sich jene Magie entfalten, die das Publikum fessle. Das gesprochene Wort habe Brandkraft, sei eine Zauberfackel, heisst es in «Mein Kampf». Die grosse Masse des Publikums könne nur durch die Macht des gesprochenen Wortes bewegt werden. Seine wichtigsten Mittel dazu waren die Folgenden:

Die Verachtung des Publikums
Hitlers rhetorische Theorie fusst fast gänzlich auf der Verachtung der Massen. Eine Masse sei nicht sehr intelligent und habe ein immenses Potenzial zu vergessen, schreibt er. Das «deutsche Volk», das er verführen und das ihn gross machen sollte, bestehe aus Dickschädeln, Querköpfen und Dummköpfen. Deshalb müsse auch das Angriffsziel einer Rede nicht der Intellekt, sondern die Emotionalität eines Publikums sein. Ein guter Redner passe sich dem Niveau des Publikums an, liefere also möglichst primitive und deutliche Erklärungen für Probleme.

Wiederholung
Auch die brillanteste Propaganda-Technik tauge nichts ohne Wiederholung, schrieb Hitler. Der Redner solle sich auf wenige und einfach Slogans konzentrieren, seine Gedanken langsam aufbauen und das Gesagte immer wieder mit unterschiedlichen Beispielen wiederholen. Gerade weil das Publikum so dumm sei, müsse man es mit den einfachsten Formeln so lange penetrieren, bis auch der Hinterletzte verstehe, was man ihm zu verstehen geben wolle.

Schwarz-Weiss-Denken
Propaganda, so Hitlers Überzeugung, dürfe niemals abwägen, denn ihr Ziel sei nicht die objektive Wahrheitsstudie, die dem Publikum mit akademischer Fairness dann präsentiert werde. Bei der Propaganda gehe es einzig und alleine darum, die eigene Seite stark zu machen. Dazu brauche es konsequentes Schwarz-Weiss Denken. Bei Hitler heisst es also immer alles oder nichts, Liebe oder Hass, richtig oder falsch, Wahrheit oder Lüge.

Feindbilder
Auch bei der Wahl des Gegners müsse sich der Redner entscheiden, so Hitler. Tauchten zu viele Gegner auf, verwirre das die Menschen und es bestehe die Gefahr, dass sie abzuwägen begännen. Es sei notwendig, sich auf einen einzigen Feind zu konzentrieren, um gemeinsam gegen ihn marschieren zu können. Und wenn man verschiedene Feinde habe, müsse man es immer so darstellen, als gehörten sie alle zur selben Kategorie. In Hitlers Fall waren das die Juden und die Kommunisten, die er zur jüdisch-bolschewistischen Bedrohung hinaufstilisierte.

Die grosse Lüge
Hitler war überzeugt, dass der Zweck die Mittel heiligt. Deshalb hielt er auch die Lüge für ein nicht nur probates, sondern auch legitimes Mittel. Auch hier handelte er nach der Maxime: think big. Je grösser die Lüge, desto glaubwürdiger sei sie für die Masse. Denn kleine Lügen erzähle jeder mal, doch die meisten Menschen würden aus Scham davor zurückschrecken, eine grosse Lüge zu erzählen, weshalb sie sich auch nicht vorstellen könnten, dass jemand anders ihnen die infamste aller Lügen mit grosser Geste auftischen würde.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Hitlers rhetorische Rezepte ungebrochen wirksam sind. Einen Feind definieren, die Sachlage vereinfachen, polarisieren, Slogans wiederholen, lügen im grossen Stil – das sind Rezepte, die man heute im politischen Alltag ebenso beobachtet wie in der Werbung. Bleibt die Hoffnung, dass die Masse durch die Geschichte etwas klüger geworden ist. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 24.11.2010, 13:11 Uhr

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83 Kommentare

Martin Lerch

12.01.2011, 14:19 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Mich wundert nur, wie Sie Frau Binswanger noch für den Tagesanzeiger arbeiten können, wenn Sie all das schon so gut zusammenfassen und als "schwarze Rhetorik" bezeichnen. Nichts von all dem was nicht auf die alt-68er, ihren Gang durch die Institutionen und ihre Pressearbeit als Journalisten zuträfe! Antworten


Rolf Schumacher

29.11.2010, 19:47 Uhr
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@Schmiss(welche schlagende Verbindung?)-Rauter. Wer hat den Iran mit Waffen vollgestopft um ihn später via Irak anzugreifen. Wer hat Saddam mit Waffen beliefert um ihn wenig später zu entmachten mit einem schrecklichen Krieg? Wer hat die Taliban und die Al Quaida erfunden, welcher Neu oder Alt-kommunist war das genau? Antworten


Martin Schmissrauter

29.11.2010, 12:30 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Gruppen, bei denen man diese grossformatigen Lügen durch die Geschichte bis heute par exellence beobachten kann, sind neu- und altkommunistische Funktionäre. Als Vorstufe beobachtet man in unserer Gesellschaft, wie Meinungen, die nicht der erzeugten political correctness entsprechen, nicht toleriert und mit (linksradikaler) Gewalt kommentiert werden. Gott sei Dank darf man sich bisher noch äussern Antworten


Samuel Schmid

25.11.2010, 19:37 Uhr
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@Renate Traber: Wer keine Argumente hat, muss persönlich werden. Das ist schon sehr bedenklich. Lässt sich da eine gewisse Arroganz zwischen den Zeilen erkennen? @Georg Wächter: Schade, dass GW es für nötig empfindet, Markus Kostezer auf solch einer Ebene angreifen zu müssen. Das lässt an GW's Glaubwürdigkeit zweifeln. Antworten


Andreas D. Meier

25.11.2010, 14:24 Uhr
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Die Gestik bei einer Rede ist sehr wichtig! Es ist bekannt, dass Hitler seine Körpersprache stundenlang vor einem Spiegel eingeübt hat. Sein "Hoffotograf" Hoffmann hat das eindrücklich festgehalten, Hitler hat nichts dem Zufall überlassen. Antworten


Rolf Schumacher

25.11.2010, 12:21 Uhr
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@Hans Heiner. Der Artikel ist gerade deshalb gut. Hitlers Rhetorik kann man an jedem Kurs lernen. Gestik, Mimik, Redefluss, keine Füllwörter, Wiederholungen, einprägsame Bilder, Spannungsbogen etc. Menschen mit hitlerschen Rhetorikfähigkeiten gibt es an jeder Strassenecke. Deshalb sage ich ja immer. Der Inhalt einer Rede zählt, die Form (Show) ist bloss ein mehr oder weniger verblendende Hure. Antworten


Hans Heiner

25.11.2010, 11:32 Uhr
Melden 1 Empfehlung

fadenscheiniger Artikel - Hitler in der Schlagzeile und dann folgen nur einige rethorische Grundsätze, welche man an jedem Rethorikkurs lernen kann und eigentlich rein gar nichts mit einer bestimmten Ideologie zu tun hat. Ob Hitler, Martin L. King ganz egal. Wenn schon müsste man Hitler zitieren, herausarbeiten wo er evt. anders war, als andere grosse Rethoriker. Antworten


Peter Meyer

25.11.2010, 10:55 Uhr
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@Lea Zumtobel: Nein, es ging nur darum, den Begriff "Gutmenschen" zu erklären und aus welcher Ecke der stammt (ebenfalls "smile"). Antworten


eduard stettler

25.11.2010, 09:03 Uhr
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@ Herr Ted Salic: Komisch, im Wikipedia steht:" In einem Memorandum des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) wird behauptet, das Wort sei als politischer Kampfbegriff bereits 1941 benutzt worden. Strittig sei lediglich, ob Joseph Goebbels persönlich das Wort ersonnen habe, oder ob ein Redakteur der Zeitschrift Der Stürmer der Urheber dieses Wortes war". Gibt zu denken, nicht? Antworten


Benjamin Hitz

25.11.2010, 08:38 Uhr
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Dass das ganze an SVP-Rhetorik erinnert, ist ja schon zur genüge erwähnt worden. Man und frau sollte aber nicht vergessen, dass auch die andere Seite sich gerne dieser Rhetorik bedient. Der stets griffbereite Rassismus-Vorwurf und das Abqualifizieren des politischen Gegners als Faschisten stammt aus der selben Trickkiste. Antworten


Rolf Schumacher

25.11.2010, 08:11 Uhr
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Die hitlersche Rehtorik basiert auf der seit Jahrtausenden bekannten Rhetorik der Tyrannen (Weltenführer). Man muss gut recherchieren wer hinter Hitler stand, wer ihn mit Ideologien vollgestopft (Kaiser Wilhelm Institut für Eugenik wurde von Rockefeller gesponsort) hat. Diese Kräfte existieren i.G zu Hitler immer noch. Exxon, Texaco, Lehman Broth., Thyssen, FED, Bush, Rothschild. Antworten


Hans Gut

24.11.2010, 23:20 Uhr
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Um tatsächlich eine Parallele zu einer jetztigen Partei ziehen zu können, müsste ebenfalls die sprachliche Gestaltung verglichen werden und auch die Inhalte. Das tut der Artikel aber nicht. Wertend sind erst die Kommentatoren. Tut mir leid, Frau Binswanger. Die Geschichte ist nicht zum lernen da, sondern um Listen aufzustellen ob denn nun Team Rot oder Team Schwarz böser war. Ole Oleee! Antworten


ralf schuster

24.11.2010, 22:39 Uhr
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Wo Blo und Mörg gelernt haben, war immer evident. Die Schweiz hat die Zustände, die sie verdient, jeder hat mal Geschichte gehabt und sollte wissen, wies läuft... Antworten


albert muri

24.11.2010, 21:21 Uhr
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@Felix Rothenbühler Es wurde noch nie ernsthaft probiert, mit Bildung für alle die Gesellschaft vorwärts zu bringen. Die romantische Bildungsbesessenheit des 19 Jh war immer völkisch ( z.B.war Scherers Literaturgeschichte "Leistungsschau für die geistige Tatkraft des deutschen Volkes"). Jetzt, heute, wo man es könnte, zerstört die neoliberale Welle alles. Harhar... höllisch interessanter Subt Antworten


Lea Zumtobel

24.11.2010, 20:28 Uhr
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@ Peter Meyer, smile... wenn man nicht mehr weiter weiss, dann behilft man sicher immer wieder gerne dieser alten Tradition "Rechtsextreme, Rechtspopulisten etc." aus der Wundertüte auszupacken. Soll jetzt wegen diesem Umstand über alles hinweggesehen und zugelassen werden und die Welt im Chaos versinken? Sie sind mir ja ein idealer Kämpfer für die unbezahlbare "Sicherheit" in diesem Lande. Antworten


dan meier

24.11.2010, 19:59 Uhr
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Also, es scheint mir hier etwas lose behauptet zu werden. Hitler pflegte die Rhetorik der Propaganda, wie sie vom Neffen Sigmund Freuds, Eduard Bernais, beschrieben wird. E.B., der "Erfinder" der Public Relations, hat die selben Kniffe sehr erfolgreich in der Wirtschaft umgesetzt. Es ist anzunehmen, das sowohl Goebbels als auch Hitler E.B.s Buch kannten. Antworten


Georg Wächter

24.11.2010, 19:56 Uhr
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@Markus Kostezer (18:11 h) verwechselt sogar einen Spielfilm mit der Wirklichkeit. Worte allein würden keine Rolle spielen, sondern Gestik, Mimik und Lärm, Charlie Chaplin habe es in The Great Dictator gezeigt. Nichts gegen Chaplin und seinen grandiosen Film. Aber Kostezer glaubt offenbar alles, auch wenn es nur auf der Leinwand geschieht, oder am Fernseher. Antworten


Georg Wächter

24.11.2010, 19:39 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Da die Frage von @eduard stettler (16:07 h), was Gutmenschen sind, alle falsch beantwortet haben, sie scheinen selbst Gutmenschen zu sein, helfe ich aus der Verlegenheit: «Gutmenschen» sind «ein Teil von jener Kraft, die stets das Gute will und doch das Böse schafft.» (Goethe, Mephisto). Es gibt unzählige davon. Die stets Gutgläubigen merken es bloss nicht, weil das Böse noch schwach ist. Antworten


Marco Schilling

24.11.2010, 19:38 Uhr
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@Theo Steinmann... Nein, aber diejenigen die sich dessen bewusst sind und sich darueber Gedanken machen haben schon mal was gelernt. Antworten


Renate Traber

24.11.2010, 19:27 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Stimmt es funktioniert. Wie sich die Linken und Gutmenschen doch von diesem Artikel bestätigt fühlen, zeigt doch nur auf, dass sogar eine einfache Journalistin sie gleich in Verzückung verfallen lässt. Einfach nur simpel gestrickte Herdentiere und Nachplapperie diese Linken. Antworten


Peter Meyer

24.11.2010, 18:44 Uhr
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@eduard stettler: Wenn man in Wikipedia nachschlägt dann heisst es dass der Begriff "Gutmenschen" bevorzugt von Rechtsextremen, Rechtspopulisten und extrem konservativen Kreisen verwendet wird und wahrscheinlich genau aus der Küche von denen stammt über deren Führer dieser Artikel hier geschrieben ist. Sehr bezeichnend, dass dieser Begriff wieder aus der Versenkung geholt worden ist. Antworten


Ted Salic

24.11.2010, 18:43 Uhr
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@eduard stettler - Sie sind ja anscheinend mit dem Computer gut bewandert...Wenn Sie im Google das Wort "Gutmensch" eingeben, dann präsentieren sich Ihnen etwa 195'000 Erklärungen. Für mich persönlich reicht schon die Erklärung auf Wikipedia. Hoffe, damit hat sich dann die andauernde Anfrage zum Begriff "Gutmensch" erledigt. Antworten


Lars Vollenweider

24.11.2010, 18:29 Uhr
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Das beherrschen auch jene, die Nazis sogar bei sich aufnahmen: Feinddefinition: Der Islam und die Al-Qaida als das abgrundtief Böse dieser Welt. Sachlage vereinfachen: Dollars in den Markt pumpen. Polarisierung: Die freie Welt gegen den Terror und die Achse des Bösen. Lügen im grossen Stil: Massenvernichtungsmittel im Irak, Slogans wiederholen: Die Welt braucht die USA als starke Führungsmacht. Antworten


hans ulrich schwyzer

24.11.2010, 18:20 Uhr
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die anhängerschaft der zürcher svp beweist, dass die masse nicht klüger geworden ist. hoffen wir, sie wird nicht dümmer. dass blocher letztens an dieser stelle zum besten rhetoriker der schweiz gewählt wurde, passt. aber die linken holen auf (gott sei dank!) - auch das ein zeichen, dass die evolution des menschlichen hirns und verstandes noch jahrmillionen der perfektionierung vor sich haben. Antworten


Theo Steinmann

24.11.2010, 18:14 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Glaubt hier irgendjemand allen Ernstes er sei etwas anderes als Teil der vielgeschmähten Masse? Antworten


Markus Kostezer

24.11.2010, 18:11 Uhr
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Die Worte spielten doch kaum eine Rolle. Mimik, Gestik und der Lärm waren es. Charlie Chaplin in The Great Dictator hat's gezeigt. Antworten


Marco Schilling

24.11.2010, 17:57 Uhr
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Wie stehts damit dass Massen sich schwer tun fuer sich selbst zu denken (weil muehsam) und es leichter ist "Ja" oder "Nein" zu einem komplexen Thema zu schreien? Antworten


Holger Sulz

24.11.2010, 17:32 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Wirklich ein klasse Artikel! Warum nur kommt mir so vieles so bekannt vor, wenn ich seit Jahrzehnten höre: Frauensinddiebesserenmenschen, Männerdasgewalttätigegeschlecht, Frauenwerdenunterdrückt, Frauenverdienenweniger, Gleichstellunggleichstellunggleichstellung- tagein, tagaus: Frauenfrauenfrauen. Totalitäre Ideologie? Antworten


Gion Saram

24.11.2010, 17:31 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Es gibt genauso viele Beispiele für das Gute in der Redekunst: Martin Luther King's Rede "I have a dream", vom 28.08.63. Gandhi hat seine analphabetischen Anhänger nicht mit klugen Schriften überzeugt sondern mit gesprochenen Worten und auch Jesus Bergpredigt war kein schriftlicher Facebookeintrag sondern eine freie Rede. Besser wäre es diese Kunst mehr zu üben als sie zu verdammen. Antworten


Bruno Bänninger

24.11.2010, 17:28 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Rhetorik ist der zusammenfassende Begriff für Theorie und Praxis menschlicher Beredsamkeit. Die "Rhetorik des Bösen" ist keine Redekunst sondern eine durchschaubare Maulwissenschaft: mit eingeübter Mimik und Gestik wird grosser Unsinn verzapft. Rhetorik überredet nicht, sondern untersucht, was in jeder Sache Glaubwürdiges vorhanden ist und formt das Resultat in glaubwürdige Argumentation. Antworten


Ulrich Scheidegger

24.11.2010, 17:22 Uhr
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Gute Rhetorik verlangt Denken und Sprechen zugleich - das verlangt vom Zuhörer zwingend aber auch Hören und Denken zugleich. Wenn der Zuhörer aber nun nur hört und dazu nichts denkt -dann, ja dann wird dieser in seinem denken manipuliert -auch politisch. Aber einige in der Politik können glücklicherweise nur eines -Denken oder Sprechen -vielfach ist es nur das Sprechen. Darum beim zuhören -Denken! Antworten


Peter Gutknecht

24.11.2010, 17:11 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Diverse KommentatorInnen meinen, Hitlers Rhetorik sei SVP-Stil. Nehmen wir die Werbeplakate der SP, mit dem Apfelbaum, mit oder ohne Früchte (war das betreffend Personenfreizügigkeit ?): das war auch eine plakative Vereinfachung, im Stile Hitlers Rhetorik. Nur weil Hitler gerne Kaffee trank, würde es auch niemandem einfallen, Kaffeetrinker als Nazis zu bezeichnen. Antworten


Rolf Zeller

24.11.2010, 16:44 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Diese Methode beherrscht auch Links. Erst kürzlich wickelte ich nach etwa 15 Jahren im Keller etwas aus einer BAZ-Zeitung. Ein Foto zeigte den Basler Kantonsförster mit entsetztem Gesicht im Hörnliwald. An den Text dazu betr. Waldsterben und der ganz sicheren düsteren Zukunft kann sich der etwas ältere Leser sicher noch errinnern.Daran errinnert bis Heute auch Tempo 120 auf Autobahnen! Antworten


eduard stettler

24.11.2010, 16:07 Uhr
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@ Herr Ted Salic: Hätten Sie die Freundlichkeit, den LeserInnen und mir zu erklären, was Sie unter "Gutmenschen" verstehen? Woher haben Sie diesen Begriff und was bedeutet er eigentlich? Vielen Dank! Antworten


Peter Meier

24.11.2010, 16:04 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Wenn ich die Kommentar über die SVP lese, so muss ich konstatieren, dass die Leute -selbstverständlich ohne geschichtliches Wissen- die gleiche Methode des Schwarz/Weiss Denkens anwenden, wie im obenerwähnten Artikel aufgeführt. Alle Parteien -ausnahmslos- verwenden Feindbilder und sei es nur die SVP als Feind. Auch eine SP,CVP,FDP polarisiert, vereinfacht die Sachlage und negiert Probleme. Antworten


Rene Bodenmann

24.11.2010, 15:57 Uhr
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Alle wissen es, alle sprechen darüber und alle wollen es ändern,nur ändern tut sich nichts. Im Gegenteil es wird immer unzumutbarer. Ich meine da Schulsystem,besonders in Deutschland und Amerika! Könnte es sein, dass dieser Zustand von gewissen Kreisen gewollt wird. Denn nur dumme Menschen können geführt oder verführt werden.Wie sonst könnte eine Tea-Party entstehen oder Glatzköpfe in Deutschland. Antworten


Hans Gloor

24.11.2010, 15:50 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Mit den gleichen Methoden versucht die Vereinigte Linke das einfache Volk für sich zu gewinnen. Wird ihnen aber nicht gelingen, da das "gemeine" Volk die Linke Taktik längst durchschaut hat. Antworten


Pankraz Aeschlimann

24.11.2010, 15:49 Uhr
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@ Salic - genau das Umgekehrte trifft zu. Nämlich indem Sie und andere immer wieder von "Gutmenschen" sprechen und dabei unzählige Personen diffamieren, die Gutes tun. Da liegt die wirkliche Gefahr! Antworten


René Müller

24.11.2010, 15:45 Uhr
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"Dokumente des Nationalsozialismus" von Walter Hofer genau lesen. Erschreckend die Paralellen der SVP Kampagnien aller Art. Aber auch damals wollte später Niemand von Nichts gewusst haben. Antworten


Lucien Michel

24.11.2010, 15:43 Uhr
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"Albisgüetli ick hör dir trapsen" Auch bei uns wird ja gerne - wenn auch nicht laut und offen - von Stimmvieh etc. geredet. Die Hoffnung bleibt aber doch, dass in der heutigen Schweiz, im Gegensatz zu Deutschland damals, nicht mehr als 1/3 der Wählenden den Flötentönen der modernen Rattenfänger folgen. Jedenfalls: Ausgezeichneter Artikel zur rechten Zeit. Antworten


Ernst Bucher

24.11.2010, 15:42 Uhr
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Ob da wirklich nur die Rethorik eine Rolle spielt? Und unsere Bundesräte , die uns bei all den kritischen Abstimmungen (Schengen, Bilaterale , Freizügigkeitsabkommen, UNO Beitritt, oblig. Krankenkasse, Kohäsionsmilliarde..... etc faustdick angelogen und Angst gemacht haben?? Und leider bewahrheiteten sich dann die Voraussagen der SVP.!! Wer hat hier das kurze Gedächtnis??(Bin kein SVP Mitglied!) Antworten


Roland Schaub

24.11.2010, 15:40 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Einige Schreiber(innen) reden von einer "dummen, bildungsfernen Masse" (oder so ähnl.) und zählen sich selber offenbar zu einer Art Elite - womit sie sich offenbar paradoxerweise ziemlich ähnlich verhalten, wie der unsägliche A.H. (s. Artikel, z.B. unter "Wiederholungen" oder "Schwarz-Weiss-Denken")... Antworten


Ted Salic

24.11.2010, 15:27 Uhr
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Interessant ist zu merken, wie dieses Blatt (Tagi) über 2 Jahrzehnte unentwegt mitgeholfen hat, dem endlosen Treiben der Gutmenschen eine Plattform zu bieten und damit politisches Kalkül einer grossen Gefahr ausgesetzt hat. Zwischen den Zeilen dieses Berichtes erkennt man deutlich, wie verkrampft diese Zeitung an dieser falschen Gesinnung stetig festhält. Nur das ist gefährlich! Antworten


Dan Wunderli

24.11.2010, 15:26 Uhr
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Man sieht hier beängstigende Parallelen zur Taktik der heutigen SVP. Der grosse Feind, den uns die SVP verkauft, ist das Ausland. Kriminelle, Vergewaltiger, die UNO damals, die EU, alles des Teufels weil eben aus dem Ausland. NUR WAS MIT DEM SVP-SCHWEIZER-SÜNNELI VERSEHEN IST, IST GUT. Wie fest wir vom Ausland abhängig sind, weil so kleine und offene Wirtschaft, wird als grosse Lüge verschwiegen. Antworten


Sabine Meier

24.11.2010, 15:19 Uhr
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solch verquere Artikel bedienen all diejenigen, die bereits jetzt schon gezwungermassen mit dem Strom des unaufhaltsamen Rechtsrutsch in ganz Europa schonungslos noch mehr nach rechts gerutscht werden müssen. Bleibt zu hoffen, dass dieser forcierte Rutsch (dummerweise noch von Links stark unterstützt) nicht zu weit nach rechts rutscht! Antworten


Ramon Paxus

24.11.2010, 15:12 Uhr
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Das Problem heute ist weniger, dass die SVP sich der genau gleichen Methoden bedient; das ist ja längst bekannt; sondern, dass sich die Linke leider nicht traut sie deswegen blosszustellen. Immer zu lieb und zu zurückhaltend, bloss die Rechten nicht beleidigen und alles durchgehen lassen. Ich wünschte mir ein "Stop der Nazi Initiative!" Plakat von den Jungsozialisten zur Ausschaffungsinitiative. Antworten


Albert Baer

24.11.2010, 15:06 Uhr
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Dass der Mensch in der Gruppe/Masse dümmer wird ist meines Wissens gut erforscht. Das geht so weit, dass man z.B. in Experimenten feststellen konnte, dass die Gruppenleistung bei einem Brainstorming schlechter ist, als die Leistung der gleichen Anzahl Einzelpersonen. Antworten


Arnim Hildebrand

24.11.2010, 15:05 Uhr
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Nichts anderes praktiziert die heutige Hochfinanz- und Manager Elite. Sie verachten die Masse und indoktrinieren Ihre Angestellten mit sich an Meetings und Korpssitzungen ständig wiederholenden Gehirnwäschen. Wir gehen ehrlich und fair miteinander um, wir nutzen- und entwickeln.. wir tragen und vertreten.. wir kämpfen für.. wir fördern und fordern.... dies um Macht und Geld für sich zu generieren Antworten


Zen Stoj

24.11.2010, 14:54 Uhr
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Genau das, was die SVP in der heutigen Zeit versucht. An dummen Menschen scheint es ja auch nicht wirklich zu mangeln (leider). Aber ist gut, dass dieser Artikel veröffentlicht wurde. So wird es vielleicht einigen klar für wie dumm sie verkauft werden. Antworten


Roland Schaub

24.11.2010, 14:46 Uhr
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@Marie Berner: Jemand hat mal gesagt: "Das Volk, dumm wie es ist, sieht das Paradies nicht - man muss es hineinprügeln." Das war allerdings weder A.H. noch C.B... . - Wissen Sie, wen ich meine...? Antworten


eugen bissegger

24.11.2010, 14:41 Uhr
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".. Menschen konnten in ihrem Bewusstsein keinen Raum finden für solch unvorstellbares Grauen, und... sie hatten nicht die Phantasie und auch nicht den Mut, sich ihm zu stellen. Es ist möglich in einem Dämmerzustand zwischen Wissen und Nichtwissen zu leben." ( W. A. Visser ´t Hooft ) Welches Bewusstsein haben aktuell Politiker betreffend Kriege? Frieden ist zu langweilig, Weltherrschaftsspinner? Antworten


Albert Baer

24.11.2010, 14:34 Uhr
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Weisse/Schwarze Rhetorik, Argumentation, logisches Denken, Informationskompetenz u.ä. müssen unbedingt Pflichtfächer in der Schule werden. Es gilt sich vor Informationsverschmutzung zu schützen. Antworten


Michael Schwarz

24.11.2010, 14:28 Uhr
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Heutige Manager sind trainierter Rhetoriker. Diese Fähigkeit hat man Ihnen in Business School beigebracht. Es geht nicht mehr um die Fachkompetenz, sondern geht es ums Verkauf. Das ist auch der Grund warum die Manager versagen, schaden am Unternehmen, Aktionäre und Gesellschaft verursachen. Die Hochschule haben in dieser Hinsicht versagt. Ein Studium ist kein Geschäft, mit Geld nichts zu tun. Antworten


Philipp Herrmann

24.11.2010, 14:26 Uhr
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Liest man diesen Artikel und die Kommentare dazu, könnte man meinen, der zweite Weltkrieg fusste bloss auf der Rhetorik von Herr Schicklgruber. Weit gefehlt! Da gehörte weit mehr dazu! Aber diese vereinfachte Darstellung dieser Protagonisten erstaunt mich nicht, denn genau mit dieser Haltung beschwören gerade diese Schreiberlinge den nächsten grossen Krieg herbei. Zuerst denken, dann schreiben!! Antworten


Heinz Gerber

24.11.2010, 14:25 Uhr
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Das erinnert mich an SVP & SP. @Panos Ketikidis (13.38): Genialer Text, da ist nichts mehr beizufügen Antworten


Affolter Lars

24.11.2010, 14:23 Uhr
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Wie wär's mal mit einem Artikel über Verbrechen, die noch von anderen sozialistischen Verbrechern wie z.b. Mao oder Stalin, oder Kim-il-Sung (Juche-Ideologie), verübt wurden, deren Opferzahlen weit über denjenigen Hitlers lagen, zu veröffentlichen. Tagi: Ich finde diesen Artikel sehr indifferenziert und einseitig, ohne Hitler zu verharmlosen. Die Sozialisten in unserem Land machen mir auch Angst. Antworten


Roland Peier

24.11.2010, 14:22 Uhr
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Ein sehr interessanter Artikel. Spontan kommt mir da geradewegs die Vorgehensweise in der Rhetorik der SP in den Sinn. Antworten


Kurt Bucher

24.11.2010, 14:22 Uhr
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@Niels Hug. Ein gelehriger Schüler konzentriert Schuldzuweisungen auf einen einzigen verfügbaren Feind. Ihr Kommentar weist auf grosses Talent hin. Bravo! Antworten


Andreas D. Meier

24.11.2010, 14:18 Uhr
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Das Rezept ist immer das Gleiche, man kann davon ausgehen, dass auch "Volkstribune" in der Schweiz, eine ähnlich "hohe" Meinung von der "Masse" haben, wie Hitler! Natürlich braucht es auch viel Geld, um eine "Botschaft", und sei sie noch so unsinnig, unters "Volk" zu bringen. Die "Masse" lernt aus der Geschichte nichts, das ist eine Illusion Frau Binswanger, leider! Der Einzelne, vielleicht(?) Antworten


Alfred Schuster

24.11.2010, 14:18 Uhr
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Ja, klare rhetorische Ähnlichkeiten zur SVP. Aber auch zu Fidel Castro oder Hugo Chávez. So zu reden ist nicht auf rechte Politiker beschränkt, auch wenn es einige Leute denken bzw. denken wollen. Zudem ist diese Art von Rhetorik politisch gesehen genial. Nur wer verstanden wird, kann etwas bewegen. Antworten


Affolter Lars

24.11.2010, 14:15 Uhr
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@Herr Sutter. Sie meinen sicher die sozialistischen Parteien in der Schweiz, SP, PdA und Grüne. Die Hitlerpartei (nat. sozialistisch) steht der SP (sozialistisch) in dem Sinne sehr nahe, als dass sie versucht, die Masse der Bevölkerung zu manipulieren und ihr etwas vorzugaukeln. Ganz sicher nicht die SVP, sie teilt vollkommen andere Werte (libertär) als der Nationalsozialismus. Antworten


Norma Di Meo

24.11.2010, 14:10 Uhr
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Als vor Jahren Berlusconi seine "Jünger" instruirte, mussten diese lernen, dass sie im Kontakt mit den Wählern immer nur drei einfache Konzepte erklären mussten und diese mindestens drei mal wiederholen. Von wem hatte er das bloss? Und was hat er in den Jahren mit seinen Fernsehsendern gemacht? Er hat sich nicht einmal die Mühe genommen etwas Neues zu erfinden aber es hat funktioniert Leider! Antworten


Markus Niederberger

24.11.2010, 14:05 Uhr
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@Niels Hug: Doch sie lesen. Und posten um 13:49 Antworten


Daniel Heimann

24.11.2010, 14:04 Uhr
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Äusserst Interesannter Artikel. Empfehle das Buch "Gesichter des Bösen - Über die Entsehung unserer Feindbilder" von Sam Keen. Antworten


Peter Meier

24.11.2010, 14:03 Uhr
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Ein besonders schönes Beispiel für die Anwendung aller rhetorischen Tricks und Kniffe aus der aktuellen Weltpolitik ist übrigens der Obama, der Messias von Hope und Changes Gnaden. Aber der schreibt seine Reden auch nicht selbst und kann sie ohne Teleprompter auch nicht vortragen. Antworten


Daniel Graf

24.11.2010, 13:59 Uhr
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Hmmm. Die Beiträge machen mich wirklich nachdenklich. Woran liegt es nur, dass "Linke" nur die "Rechte" Vergangenheit kennen? Ich denke, es hat mit Bildung zu tun... Antworten


Reto Zwyssig

24.11.2010, 13:57 Uhr
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Auch an den 1. Mai Reden von gewissen Politikern und Gewerkschaftern ist dieses Muster vorhanden, also nicht nur die SVP macht von dieser Art der Rethorik gebrauch, sondern auch die Linken, nur dass dies mal gesagt wurde... Antworten


Simon Schmid

24.11.2010, 13:56 Uhr
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Viele machen hier negative Anspielungen auf die SVP. Fakt ist aber:die SVP hat als einzige Partei begriffen, wie es geht.Während sich andere Parteien nicht auf dieses Niveau herunterlassen wollen.Das ist arrogant und das Resultat ist bekannt.Denn Hitler hatte vollkommen recht:Die Masse mit intellektuellem Zeug zutexten bringt nichts.Wahrhaben will man es aber nicht.Selber schuld. Antworten


Bettina Sommer

24.11.2010, 13:56 Uhr
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@ Urs Brock Die Plakate der blutverschmierten Leuthard, der behinderten Bundesräte, des nackten Ospels, der blutverschmierten Hände, der auf einen Kinderkopf zurasenden Gewehrkugel, ein erschossenes Mafiaopfer, Leichenberge am Bürkliplatz, das auf ein KKW zurasendes Flugzeug, der Totenkopf über dem Kürzel "SVP" etc. schon vergessen? Alles Linke Wahlplakate. Antworten


Niels Hug

24.11.2010, 13:53 Uhr
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Wenn man das liest, dann kommt man automatisch auf den Gedanken, dass die SVP eine ähnliche Rhetorik verfolgt wie Adolf Hitler. Schade, dass wir uns von dieser Partei für dumm verkaufen lassen. Wahrscheinlich lesen die, welche es nötig hätten, diesen Artikel nicht. Antworten


steve walker

24.11.2010, 13:52 Uhr
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Das ist ja wohl ziemlich alter Kaffee. Wir hören's täglich: die kriminellen Ausländer, die unfähigen Behörden, die überbordenden Gesetze, die Gschpürschmi-Lehrer. Und, ach ja. Die andere Seite gibt's natürlich auch noch. Dort geht's um gierige Abzocker, unfähige Manager, klimakillende SUV-Fahrer, die böse AKW-Lobby und ineffiziente Bauern. Antworten


roger borer

24.11.2010, 13:50 Uhr
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Danke Frau Binswanger für Ihren mutigen Artikel! Empfehlen kann ich Thomas Buombergers Buch «Kampf gegen unerwünschte Fremde. Von James Schwarzenbach bis Christoph Blocher».In der heutigen Zeit, da sich wieder alles wiederholt! Antworten


Arnold Bieber

24.11.2010, 13:49 Uhr
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Wirklich ein sehr interesanntes Thema. Der Text wurde gut aufgebaut. Gruss an alle Antworten


Mario Di Piero

24.11.2010, 13:49 Uhr
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Das erinnert mich doch stark an die Slogans und Lügen der SP. Antworten


cornelia hajdinyak

24.11.2010, 13:49 Uhr
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Von der SP & Co. wird es auch angewendet. Jedoch gibt es Wahrheiten, welche auch dann wahr bleiben, auch wenn sie vom sogenannten "Feind" ausgesprochen werden. Wacht auf CH-Volk! Antworten


Urs Brock

24.11.2010, 13:41 Uhr
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Was mir da aktuell eingefallen ist, sind die Schäfchen, EU Sternchen, Minarette und andere die da so schwarz und finster (annonymisiert) daherkommen. Bedrohlich soll es daherkommen, realistisch ist eine andere Frage. So unschuldig und angeblich völlig korekt und wiederspruchslos scheint die Botschaft zu vermitteln wohin es gehen muss. Alternativ und eben leider auch Gedankenlos. Antworten


Felix Rothenbühler

24.11.2010, 13:41 Uhr
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Bleibt die Frage, wie man "das Volk" bzw. "die Masse" dazu bringen kann, dieses Spiel nicht länger mitzuspielen. Bildung ist sicher eine Möglichkeit, reicht offenbar aber noch lange nicht. Antworten


Panos Ketikidis

24.11.2010, 13:38 Uhr
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Schauen Sie sich um in der heutigen Welt. Glauben Sie, dass die "Masse" inteligenter geworden ist, nur weil sie ein mobiles Telefon benutzen kann und Zugang in Internet hat? Die "Masse" an sich ist immer noch das was sie immer war. Eine Herde Huftiere die von einem einzigen Löwen wegrennt, oder eben ein ganzes Dorf niedertrampeln kann, abhängig vom "Führer"... Antworten


Hans Keller

24.11.2010, 13:34 Uhr
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Das passt eigentlich ziemlich gut auf die Propaganda und Rhetorik der Rechtspartei der Schweiz. Antworten


Samuel Bendicht

24.11.2010, 13:31 Uhr
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Beim Lesen dieses hervorragenden Artikels kam mir dauernd die Albisgüetlitagung in den Sinn - woran das wohl liegt? Antworten


Martin Sutter

24.11.2010, 13:23 Uhr
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Hm, an welche Partei in der Schweiz und ihren Propaganda- und Rhetorikstil werde ich da erinnert...? Antworten


Bernhard Vontobel

24.11.2010, 13:21 Uhr
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Ein sehr spannender Artikel! Und ich stelle fest, dass die Wiederholung, das Schwarz-Weiss-Denken und die Feindbilder genau die Essenzen sind, die uns von der SVP seit 10 Jahren indoktriniert werden. Antworten


marie berner

24.11.2010, 13:17 Uhr
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die dumme, bildungsferne masse mit einfachen slogans zudröhnen, bis sie es glauben. es funktioniert noch immer. Antworten



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