Salman Rushdie sagt nach Morddrohung Indien-Besuch ab
Aktualisiert am 20.01.2012 3 Kommentare
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Er werde nicht zu dem Fest im indischen Jaipur anreisen, erklärte Rushdie in einer am Freitag veröffentlichten Stellungnahme. Aus Geheimdienstkreisen sei er informiert worden, dass möglicherweise Attentäter auf dem Weg nach Jaipur seien, die ihn ins Visier nehmen wollten.
Proteste gegen Rushdies Teilnahme
Ursprünglich war geplant, dass Rushdie, der durch sein Werk «Satanische Verse» weltweit bekannt wurde, am Freitag die Eröffnungsrede des Festivals hält. Nun werde der 65-jährige Schriftsteller per Video-Übertragung zugeschaltet, erklärte der Festival-Leiter. Muslimische Gruppen hatten gegen Rushdies Teilnahme protestiert.
Nach der Veröffentlichung der «Satanischen Verse» im Jahr 1988 war dem Autor eine Welle des Hasses in der muslimischen Welt entgegengeschlagen. Der frühere iranische Staatschef Ayatollah Chomeini warf ihm eine Beleidigung des Islam vor und verurteilte Rushdie mittels einer Fatwa zum Tode.
(sda)
Erstellt: 20.01.2012, 13:07 Uhr
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3 Kommentare
Ist das der friedliche Islam, wie uns Moslems immer wieder versichern? Tatsache ist: Es gibt nirgendwo auf der Welt so viele Kriege, Selbstmordattentäter, Entführungen, Gewalt, Terror, Menschenrechtsverletzungen, religiös inspirierte Todesurteile (Rushdie, Ehebruch durch Frau, Homosexualität usw.) wie im islamischen Raum. Islamische Minderheiten? Siehe Philippinen und südliches Thailand! Antworten
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