US-Journalist Tom Wicker ist tot

Durch seine Berichterstattung über den Tod von John F. Kennedy wurde er berühmt. Am Freitag starb der «New York Times»-Journalist im Alter von 85 Jahren.

Als Politbeobachter in Washington: Tom Wicker vor dem Weissen Haus 1966.

Als Politbeobachter in Washington: Tom Wicker vor dem Weissen Haus 1966.

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Der für seine Berichterstattung zur Ermordung John F. Kennedys bekannte US-Journalist Tom Wicker ist tot. Er starb am Freitagmorgen im Alter von 85 Jahren in seinem Haus in Rochester im US-Staat Vermont. Vermutlich erlitt er einen Herzinfarkt, wie seine Frau Pamela sagte.

Wicker fuhr am 22. November 1963 im ersten Pressebus hinter Kennedys Wagenkonvoi. Seinen Bericht über die Ermordung des Präsidenten gab er telefonisch an die New York Times (NYT) durch, ganze Absätze diktierte er aus dem Stehgreif, wie er später sagte. Wicker war Leiter des Washingtoner Büros der NYT, ab 1966 kommentierte er das politische Geschehen als Kolumnist.

(kpn/dapd)

(Erstellt: 26.11.2011, 13:51 Uhr)

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