Kultur

Wenn komasaufende Lölis twittern – die neuen Wörter im Duden

Auch Fremdschämen ist nun erlaubt. 5000 neue Wörter haben in der 25. Auflage des Duden Einzug gefunden. Wir präsentieren eine Auswahl davon.

Standardwerk der deutschen Rechtschreibung: Die 25. Auflage des Duden erscheint am 21. Juli.

Standardwerk der deutschen Rechtschreibung: Die 25. Auflage des Duden erscheint am 21. Juli.

Rund 135'000 Stichwörter enthält die Neuauflage des Standardwerks der deutschen Sprache. Davon haben 5000 erstmals Aufnahme gefunden, wie der Duden-Verlag mitteilt. Einige der neuen Wörter stammen aus der Computersprache, zum Beispiel «twittern» oder «Blogosphäre», andere aus der aktuellen Nachrichtensituation. «Bad Bank» oder «Börsenzocker» hätten zum Beispiel ohne Finanzkrise kaum Verbreitung gefunden.

Aus der Schweiz stehen neu verbreitete Wörter wie «Löli», «hirnen» oder «Blaufahrer» im Duden, dass hierzulande aber jemand «Schümlikaffee» sagt oder schreibt, entspringt wohl eher Fantasie der Dudenredaktion. Nachfolgend eine Auswahl von 125 Neuaufnahmen:

A
Abwrackprämie
After-Show-Party
Angsthäsin
armutsgefährdet
aufstarten (schweiz.)
Aufstocker, Aufstockerin
ausschnapsen
austillen

B
Babyblues
Bad Bank
Barfusspfad
Bedienungstheke
Best-of
B-Führerschein
Bioethikkommission
Blaufahrer, Blaufahrerin (schweiz.)
Blogosphäre
Blu-ray®
Blutdiamant
Börsenzocker
Buschfunk

C
Campusmaut
Cem
Chardonnay
Chorizo
Citymaut
Clutch
Crema

D
Datenklau
DAU
Dopingarzt, Dopingärztin

E
Effizienzklasse
Ehrenmord
Einbürgerungstest
Einkaufsnacht
einpreisen
Energiepass
entpacken
Ersti
euroskeptisch
Exzellenzcluster

F
Fanmeile
Featurette
fehlernähren
Feinstaubplakette
Fernbeziehung
Flatrateparty
Formatfernsehen
Frauenversteher
fremdschämen

G
Gassenarbeit (schweiz.)
Gefährder, Gefährderin
Gelotologie
Gesundheitsfonds
Gigaliner

H
Handy-TV
Heizpilz
Herdprämie
hirnen (schweiz.)
Hüftgold
Hybridauto

I
Industriekletterer, Industriekletterin
Inselbegabte
Integrationsgipfel
internetaffin
Internetfernsehen
It-Girl

K
Kangchendzönga
Klimakiller
Komasaufen
Konjunkturpaket
Kreditklemme
Kuschelkurs

L
Lebensmensch (österr.)
Löli (schweiz.)
Luxese

M
Mehrgenerationenhaus
Mentoring

N
Nacktscanner
Nickname
niedrigschwellig
No-go-Area

O
Ökopunkt (österr.)
Onlinedurchsuchung

P
Partikelfilter
Phrasenschwein
Poolnudel
Prekariat
Probeführerschein
Produktpiraterie

R
Raucherkneipe
Regenbogenfamilie
Rettungsschirm

S
Sashimi
Schadstoffplakette
Schlüsselkraft
Schockfoto
Schümlikaffee
Seitenblickegesellschaft (österr.)
Skimming
slammen
Snowciety (österr.)
snowkiten
Sofortrente
Sommermärchen
Sprengstoffweste
Stehroller
Steueridentifikationsnummer
Stockbrot

T
Tankini
twittern

U
Umweltplakette
Umweltzone
urcool

V
Vätermonat
verjankern (österr.)
verzocken
Vogelschlag
vorglühen (vorab Alkohol trinken)
Vorratsdatenspeicherung

W
Web 2.0
Weltklimarat
Wiki
Wutrede

Z
Zwergplanet

Finden Sie richtig, dass «Löli» nun ein amtlich anerkanntes Wort ist? Welche Wörter würden Sie aufnehmen? Kommentare bitte unten anbringen. (rb)

Erstellt: 07.07.2009, 11:31 Uhr

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37 Kommentare

Peter Berger

10.07.2009, 17:03 Uhr
Melden

Bisher beherrschte ich (64) die Rechtschreibung. Doch nun sind hochbezahlte Aenderer gekommen die nichts anderes zu tun haben als über Nacht einfach bisherige Normalitäten zu ändern und uns ältere als Trottel hinzustellen. Z.B. schrieb man Du gross. Danach nun klein. Nun redet man dass es wieder gross geschrieben werden soll. Müssen wir jedes Jahr einen neuen Duden kaufen uns durchlesen/-lernen. Antworten


Ronnie König

10.07.2009, 15:33 Uhr
Melden

@Marc Sigrist: Trotz vielem keltischen im Leben hat Herr Niederberger sehr recht! Seife Rasenmäher und Hose sind keltische Errungenschaften, aber das hilft leider in der Dudenfrage nicht weiter. In der Schweiz gäbs dann noch gotische Überbleibsel (Wato/Wattenwil). So könnten wir das Weekend füllen ohne ein Ziel zu erreichen. Antworten


Markus Niederberger

10.07.2009, 08:18 Uhr
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@Marc Siegrist: Und wenn Sie noch hunder Beispiele aufzählen: Ein paar keltischstämmige Wörter auf dem Rückzug machen unsere Sprache nicht Keltisch. Die Grundstruktur und das Grundvokabular sind klar Germanisch. Oder zählen sie Englisch auch zu den keltischen Sprachen, weil es das Wort "Crag" noch enthält? Wer Schweizerdeutsch auf die Helvetier zurückführt, ist ein Kulturromantiker. Antworten


Meret Prülle

09.07.2009, 20:53 Uhr
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Der überflüssigste Duden, den es je gab! Nun fehlt der nützliche Hinweis auf neu geschriebene Wörter (Rotdruck). Und was sollen diese neuen Wörter? Es geht hier um ein Rechtschreibbuch, nicht um ein Lexikon! Warum also sollte jemand, der die 24. Auflage hat, die 25. kaufen? Weil ein paar Fehler korrigiert worden sind (Tot Geglaubte, Not sein, das x-fache, Eisenbahntransversale usw.)? Wohl kaum. Antworten


Max Sutter

09.07.2009, 20:43 Uhr
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Um das Löli/Löu-Dilemma zu lösen, wird man auch im Schweizerdeutschen dereinst nicht umhin können, ähnlich dem Rumantsch Grischun oder dem Niederländischen ABN eine schweizerdeutsche Dialekt-Hochsprache zu entwickeln, eine Art GallZüBaBärndütsch. Wie man allerdings da die Lötschentaler, Schaffhauser und das Häuflein aus Bosco-Gurin auch noch integrieren kann, ist mir im Moment noch schleierhaft. Antworten


Max Sutter

09.07.2009, 20:10 Uhr
Melden

Um das Löli/Löu-Dilemma zu lösen, wird man auch im Schweizerdeutschen dereinst nicht umhin können, ähnlich dem Rumantsch Grischun oder dem Niederländischen ABN eine schweizerdeutsche Dialekt-Hochsprache zu entwickeln, eine Art GallZüBaBärndütsch. Wie man allerdings da die Lötschentaler, Schaffhauser und das Häuflein aus Bosco-Gurin auch noch integrieren kann, ist mir im Moment noch schleierhaft. Antworten


Majo Naef

09.07.2009, 19:33 Uhr
Melden

fremdschämen... das heisst jetzt aber nicht, das man das auch tun muss? Oder! Antworten


Patrick Ordys

09.07.2009, 15:49 Uhr
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@ Pat O'Neill Der Artikel / das Interview bezieht sich auf den Duden sowie sprachliche Veränderungen in unserer deutschsprachigen Schweiz und nicht auf Irland. @ Sigrist Die moderne CH ist eine multikulturelle Gesellschaft. Klar gab / gibt es keltische Wurzeln, aber der deutschsprachige Teil der Eidgenossenschaft gehört eindeutig zum deutschsprachigen Raum. Steht sogar in der Bundesverfassung! Antworten


Pat O'Neill

09.07.2009, 14:35 Uhr
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@ Schwob. Keltisch wird noch sehr aktiv, und nicht nur in Flurnamen, im Westen Irlands gebraucht. Viele Leute geben Englisch als Fremdsprache an. Ein Wiederaufleben irischer Tradition nach Jahren der englischen Unterdrückung. Oder frei nach Gerry Adams: Sinn Fein. Antworten


Marc Sigrist

09.07.2009, 13:50 Uhr
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@Schwob: "chris" kelt. Krisso - das Abgeschnittene. "Nidle" kelt. Nitlo - das Tuch. "Gufe" kelt. Gulba - der Stachel. "Karre" kelt. carrus - der Wagen. Das Wissen um Geschichte erfordert die Auseinandersetzung mit Fakten. Das keltische ist in unserer Sprache und Musik (nicht Jodeln und Ländler sondern urschweizer Musik (tritonus.ch) tagtäglich erlebbar, aber auch archeologisch nachweisbar. Antworten


Fritz Jaggi

09.07.2009, 13:47 Uhr
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@Künzer: Inwieweit würden Sie die Wörter "manchmal", "jedesmal", "wieviel" und inwieweit aufnehmen? Ich finde das geht zu weit, wenn jede beliebige Wortkombination aufgenommen wird. Sonst müsste man auch so obskure Wörter wie Spengler-Cup oder Abfall-Tennis dokumentieren. Es reicht dich allemal wenn wir "kunstschinken" auf der "Pizza" haben!! Antworten


tanja huber

09.07.2009, 13:44 Uhr
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und wie wärs mit "hey yooooo" und Schippi = leider in der Schweiz mittlerweile überall zu hören (und zu sehen)! Antworten


Alexandra Hamilton

09.07.2009, 13:38 Uhr
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Pscholty, ist das drin? Antworten


Kurt Schwob

09.07.2009, 03:21 Uhr
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@Sigrist: Schweizerdeutsch = Keltisch? Ach woher. Der ganze Grundwortschatz sowie die ganze Grammatik ist gemanisch. Keltisch existiert nur noch in einigen Flurnamen. Daneben verwenden wir arabische, türkische, spanische, französische, lateinische Wörter, aber deutsch - in eigenen Varianten - sprechen wir doch. Oder sind wir doch Araber, weil wir auf dem Sofa aus Tassen Kaffee trinken? Antworten


Matthias Künzer

08.07.2009, 15:20 Uhr
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Ich würde die Wörter "wieviel" und "jedesmal" aufnehmen (vgl. "inwieweit", "manchmal"). Antworten


Patricia Suter

08.07.2009, 08:24 Uhr
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Egal ob Dialekt oder nicht, das Wort "Löli" wird hier der Sprache "Schweizerdeutsch" zugeordnet. Da diese Sprache aber weder grammatikalische Regeln noch offiziellen Rechtschreibregeln hat , ist es sinnlos ein solches Wort in den Duden aufzunehmen. Antworten


Marc Sigrist

08.07.2009, 08:22 Uhr
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Herr Berger: Sie reden von dem Schweizerdeutsch und anderen allemanischen/deutschen Dialekten. Das ist per se falsch. Unsere Mundart entstammt dem keltischen (inklusive Süddeutscher Raum - Limes: Rhein -Donau). Erst nach dem Fall des röm. Reiches wanderten die Allemannen in die Schweiz ein. Löli wird laut de Gruyter nicht D oder A zugewiesen, sondern nur CH. Warten wir aufs Idiotikon für Klarheit. Antworten


Werner Meier

08.07.2009, 08:04 Uhr
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Immerhin findet man im Duden die korrekte Rechtschreibung. Wenn man sich wenigstens daran halten würde, wären manche Mails, Forumsbeiträge und mittlerweile sogar offizielle Briefe orthographisch korrekter (und vielleicht auch verständlicher). Antworten


Peter Bucher

08.07.2009, 05:53 Uhr
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wenn oekopunk reingefunden hat,sollte auch pornohippie drinnstehen..... Antworten


John J Feller

08.07.2009, 02:51 Uhr
Melden

Rechtschreibung: heisst es die neuen Woerter oder die neuen Worte? Antworten


Mike Carpenter

07.07.2009, 22:37 Uhr
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fremdschämen... dank Web 2.0 und "Mitmachfernsehen" ein längst überfälliger Begriff. Ich werde ihn schleunigst in mein aktives Vokabular integrieren. Antworten


Berger Markus

07.07.2009, 19:48 Uhr
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Ui, Herr Sigrist, da liegen aber Sie auf dem Holzpfad. Es gibt keine klare Grenzen zwischen dem schweizerdeutsch und denn anderen allemannischen und deutschen Dialekten. Es besteht eine Art Dialektkontiuum, da zwei geographisch benachbarte Dialekte jeweils untereinander verständlich sind. Der einzige Unterschied ist, dass im Deutschen auch im Alltag die Standartsprache den Dialekt verdrängt. Antworten


Marc Sigrist

07.07.2009, 18:01 Uhr
Melden

Pat Merz liegt richtig: Unsere Mundart enstammt nicht dem Germanischen. Sie ist keltischen Ursprungs (Helvetier), gespickt mit Lateinischem und am Ende dem Allemanischen. Im De Gruyter Variantenwörterbuch ist die Herkunft von Löli ausschliesslich in CH. Im Bretonischen (keltisch) heisst Löli (Tölpel) "lochore", im Irischen (keltisch) "amlóir". Etymologisch betrachtet, gehört Löli nicht zum D-Duden Antworten


Walter Zaugg

07.07.2009, 16:59 Uhr
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@Doris Riediker: Wunderbarer Kommentar :-) Antworten


Pat Merz

07.07.2009, 16:34 Uhr
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@Kude: Wenn man weiss wie man es richtig schreibt, fndet man es auch im Duden: "blauäugig" heisst soviel wie "naiv". / @ Alfonso/Stefan: Ihr irrt euch. Schweizerdeutsch ist KEIN Dialekt des Hochdeutschen. Somit ist "Löli" auch kein Dialektwort, sondern ganz klar ein Helvetismus, wenn er in Deutschland verwendet wird. Antworten


ralph kocher

07.07.2009, 14:10 Uhr
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Was habt Ihr bloss gegen das "Unwort des kommenden Jahres" WOHLSTANDSVERWAHRLOSUNG? Reflektiert ES allzusehr die gesättigte Überflussgesellschaft? Inwiefern spielt Ihr mit dem Nichtwahrhabenwollen Dank "political correctness" - dem politisch korrekten Wort für Zensur? Inwieweit gewichtet Ihr den Wahrheitsgehalt der neuzeitlichen Geschichtsschreibung? Draussen geht die Post ab und Ihr verschleiert! Antworten


Christine Furrer

07.07.2009, 13:45 Uhr
Melden

@ alfonso. DANKE!! Wer keine sprachlichen Veränderungen will, soll sich in Latein usw versuchen. Eine Sprache entwickelt sich nun mal mit der Zeit. Und an alle, die damit Mühe haben: im ersten Duden waren Wörter wie Computer, Forum und Blog noch nicht erfasst - heute nicht mehr aus unserem Wortschatz wegzudenken. Der, am strombetriebenen Rechner, rege Gedankenaustausch zu einem gelesenen Text.... Antworten


Kude Feller

07.07.2009, 13:35 Uhr
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Habe bei verschiedenen Fernsehdiskusionen die Redewendung "blaueugig" gehört..Woher oder was es genau bedeuten soll ist mir nicht bekannt.Aber wenn es bei Diskusionen gebraucht wird,sollte es im Duden aufgenommen werden. Antworten


Alfonso Ribeiro

07.07.2009, 13:14 Uhr
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"Löli" ist m.M.n. auch Dialekt und kein Helvetismus. Jedoch kann ich die Kritik an der Deutschen Sprache und den "alljährlichen Änderungen" im Duden nicht verstehen. Schliesslich befindet sich Sprache im stetigen Wandel. Früher wurden eher französische Ausdrücke aufgenommen, heute sind es die Anglizismen. Wer will schon eine tote Sprache?!? Antworten


Alois Losil

07.07.2009, 13:10 Uhr
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Schade, dass die Bedeutungserklärung nicht mitgeliefert wurde. Hätte mich genauso interessiert. An Heiri Bünzli: Es gibt nicht nur den Berndialekt!! Antworten


Ganima Ignasi

07.07.2009, 12:59 Uhr
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Trauriges Zeitzeugnis diese neuen Wörter. Wären allesamt überflüssig. Aber aufschlussreich über das, was diese Gesellschaft derzeit bewegt allemal... Antworten


Doris Riediker

07.07.2009, 12:54 Uhr
Melden

@Bünzli: warum schreiben Sie sich dann nicht Bünzu ? ;-) Antworten


Karl Mrak

07.07.2009, 12:23 Uhr
Melden

Das die Deutschen mit ihrer eigenen Sprache ein Problem haben ist seit den alljährlichen Abänderungen im Duden und den Rechtschreibereformen hinlänglich bekannt. Mit den verschiedenen Dialekten, auch die in Deutschland gesprochenen, bekunden sie so viel Mühe dass man gewissenhaft jede Mundartaussprache untertitelt. Unnützes wie Fisimatenten und pesen sind die Folge. Antworten


Sigi Koch

07.07.2009, 11:53 Uhr
Melden

Nun ist es wohl zu spät, aber für die nächste Ausgabe des Dudens empfehle ich dringend die Aufnahme des selbsterklärenden Wortes "Dudiotie". Antworten


Stefan Heimers

07.07.2009, 11:36 Uhr
Melden

Meiner Meinung nach ist "Löli" ein Dialektwort und nicht ein Helvetismus. Mir ist schleierhaft wie so etwas in den Duden kommt. Auch Abkürzungen (DAU) oder durch eine Kategorie ergänzte Ausdrücke (B-Führerschein) sind doch keine eigenen Wörter. Antworten


Heiri Bünzli

07.07.2009, 11:34 Uhr
Melden

Löli??? Das heisst immer noch Löu! Oder kommt jetzt nach der unsäglichen Rechtschreibreform als nächster Streich die von der Dudenredaktion befohlene Schweizerdeutschreform? Antworten


Ronnie König

07.07.2009, 11:27 Uhr
Melden

Ob wir uns dank den neuen Wortkreationen nun besser verstehen? Oder ist die Verwirrung Absicht, damit noch mehr Trübes entstehen kann? Bin gespannt! Viel Worte und wenig Sinn sind wir uns ja gewohnt. Macht der Duden uns zum Dödel? Eine interessante Kultur- und Sprachhistorische Entwicklung. Das Buch muss ich haben! Antworten



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