Jackson-Begräbnis: Fans unerwünscht
Dossier
«Wir rufen vor allem die Fans auf, zu Hause zu bleiben», erklärte die Polizei wenige Stunden vor der Beisetzung Jacksons. Jacksons vergoldeter Sarg sollte bei Sonnenuntergang (Freitag 04.00 MESZ) im Forest Lawn Memorial Park nahe der Hollywood-Metropole im engsten Familien- und Freundeskreis beigesetzt werden.
Die Medien sind zwar zum Begräbnis zugelassen, aber sie dürfen die Trauerfeiern nur aus der Ferne verfolgen. Das Gebiet um den Forest Memorial Park herum wurde samt Luftraum beeits vor Stunden weiträumig abgesperrt.
Jackson sollte in einer privaten Abteilung des Mausoleums beigesetzt werden, in der auch Hollywood-Grössen wie Clark Gable, Jean Harlow oder Carole Lombard ihre letzte Ruhe fanden. Der über 100-jährige Forest Lawn Memorial Park ist zwar für die Öffentlichkeit zugänglich. Anders als andere Friedhöfe gibt er aber keine Karte zur Lage berühmter Gräber heraus.
Nachlass kommt für exorbitante Kosten auf
Nach Angaben von Jacksons Bruder Marlon wollten die Kinder des Idols, der zwölfjährige Prince Michael, die elfjährige Paris und der siebenjährige Prince Michael II., Briefe in den Sarg ihres Vaters legen. Zusammen mit Jacksons Markenzeichen, einem weissen Handschuh, sollten die Zeilen «Daddy, wir lieben Dich, wir vermissen Dich» den Sänger auf seiner letzten Reise begleiten.
Obwohl Jacksons Familie auch wenige Stunden vor der Bestattung noch keine Einzelheiten bekanntgegeben hatte, stand ausser Zweifel, dass sie weder Mühe noch Geld für einen würdevollen Abschied gespart hatte. Die Familie muss aber nicht selbst in die Tasche greifen.
Denn ein Richter entschied am Mittwoch, dass die Kosten der Beisetzung aus dem Nachlassfonds des «King of Pop» bezahlt werden sollen. Der Richter gab damit einem entsprechenden Antrag von Michael Jacksons Mutter nach. «Die Ausgaben sind aussergewöhnlich» sagte der Anwalt, «genauso wie Michael Jackson.»
Todesursache bekannt
Seit einer Woche steht fest, dass Jackson durch Medikamente getötet wurde. Nach dem amtlichen Befund der Gerichtsmedizin von Los Angeles wurde er am 25. Juni nicht Opfer eines tragischen Unfalls, sondern eines Tötungsdelikts. Eine «akute Vergiftung» mit dem Narkosemittel Propofol sowie dem Medikament Lorazepam gegen Angstzustände wurden ihm zum Verhängnis.
Ob ein Vorsatz für das Tötungsdelikt vorlag oder der Tod durch Nachlässigkeit verschuldet wurde, muss nun die Justiz klären. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht der Privatarzt Dr. Conrad Murray, der Jackson die Mittel verabreichte. (rb/sda)
Erstellt: 03.09.2009, 16:58 Uhr
Kultur
Grandioses Berg-Erleben.
Weltberühmte Berge und 100 Jahre Jungfraubahn: Sommerurlaub vor der schönsten Kulisse der Welt!
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!






