Ein Geist und ein leerer Sarg: Die 10 Jackson -Verschwörungstheorien

Seit dem Tod des King of Pop kursieren die wildesten Gerüchte, Verschwörungstheorien und Falschmeldungen um Michael Jacksons Leben und Ableben. Hier die 10 weitverbreitetsten Mysterien.

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Interaktiv

Mord nicht ausgeschlossen

In einem Interview mit dem US-Sender CNN sagte der Polizeichef von Los Angeles, William Bratton, am Donnerstag, dass die Ermittler das Ergebnis der Autopsie abwarten müssten. Danach würde in Absprache mit den Gerichtsmedizinern entschieden, ob es sich um einen Kriminalfall handelt. Derzeit liefen «sehr weitreichende Untersuchungen», sagte Bratton. Sie hätten Jacksons Medikamenteneinnahme und die zahlreichen Ärzte des Sängers ins Visier genommen.

CNN zufolge kann es noch zwei Wochen dauern, bis die toxikologischen Untersuchungen der offiziellen Obduktion bekannt werden. Auch eine unabhängige Autopsie, die von Jacksons Familie in Auftrag gegeben wurde, brachte noch kein Resultat. (sda)

1. Michael Jackson Geist wandert in Neverland herum, festgehalten auf einem CNN-Video.
CNN hat dieses Gerücht inzwischen selber dementiert und sagte heute, der angebliche Geist sei der Schatten eines Mitarbeiters, der während den Aufnahmen von CNN durch das Zimmer im Hintergrund lief.

2. Michael Jackson ist nicht der leibliche Vater seiner Kinder.
Angeblich soll sein Hautarzt Dr. Arnold Klein die beiden älteren von Jacksons Kindern durch künstliche Befruchtung mit Jackos Exfrau Debbie Rowe gezeugt haben. Klein bestreitet dies jedoch in einem Interview.

3. Michael Jackson lebt noch.
Wie Elvis Presley, der King of Rock'n'Roll, soll auch der King of Pop noch leben, sein Tod, eine Inszenierung sein. Hinweise dafür sehen Fans darin, dass Jacko im letzten Jahr pleite und sterbenskrank gewesen sein soll und sich um die Zukunft seiner Kinder gesorgt habe. Mit der Neuveröffentlichung von «Thriller» habe er weniger verdient, als erhofft, deshalb habe er wohl oder übel nochmals auf die Bühne gemusst. Ihm sei bewusst geworden, dass er die Konzerte körperlich gar nicht leisten kann und hat sich dem ganzen Schlamassel durch seinen inszenierten Tod entzogen. Jetzt stürmen seine Werke wieder die Charts, der Rubel rollt und Jackson kann im Untergrund eine sorgenfreie Zukunft für sich und seine Kinder planen.

4. Die Zahl 7 zieht sich mysteriös durch Jacksons Leben.
Michael Jackson unterzeichnete seinen letzten Willen am 7.7.2002. Die Beerdigung fand am 7.7. 2009 statt, genau 7 Jahre nach dem sein Testament unterzeichnet wurde. Seine beiden grössten Hits, «Black & White» und «Billie Jean» waren beide Nr.1 - für jeweils 7 Wochen. Die drei grössten Alben des King Of Pop - «Thriller», «Bad» und «Dangerous» - brachten jeweils 7 Top-40 Hits hervor. Michael wurde als das 7. von neun Kindern geboren. Er wurde 1958 geboren: 19 + 58 = 77. Jackson starb an einem 25. 2 + 5 = 7. Michael Jackson Namen besteht aus jeweils 7 Buchstaben. Jeder kann sich dazu denken, was er will.

5. Sein Tod ist in King James Bibel vorausgesagt.
In der King-James-Bibel soll Jacksons Tod angekündigt sein, so ein Internetblog: Im fünften Buch Mose, ab Kapitel 34, Vers 8 finden sich angeblich die Wörter REICH, KILL, KING, OF, und POP in unmittelbarer Nähe zueinander. Sowie ausserdem das Wort HEART, eine Anspielung auf Jacksons angeblichen Herzanfall.

6. Jackson wurde von CIA getötet.
Der russische Präsident Medwedew sagte angeblich, dass es als «sicher» gilt, dass Jackson vom US-Geheimdienst CIA ermordet wurde. Nach Übermittlung der Daten vom militärischen Satelliten Kosmos-2450-Show sei «schlüssig», dass unmittelbar vor dem Tod von Jackson der elektromagnetische Impuls einer EMR-Waffe gebündelt genau auf die Koordinaten von Michael Jackson's Haus gerichtet war. Grund für den Mord: Michael Jackson und dessen Sponsor Sheikh Abdullah bin Hamad Al-Khalifa, der Prinz von Bahrain, wollten die in England ausverkauften Konzerte als Plattform nutzen, um die Welt davor zu warnen, das es bald zu einem geplanten Völkermord kommen wird.

7. Die mysteriöse Rolle von Jackos Leibarzt an dessen Tod.
Dr. Conrad Murray, Leibarzt von Michael Jackson und einer der letzten Zeugen, die Jackson noch lebend gesehen haben, gerät immer weiter in die Schusslinie. Nach Medienberichten soll er Jackson regelmässig mit Schmerzmitteln, Antidepressiva und Beruhigungsmitteln versorgt haben. Jeden Tag habe der 51-jährige Kardiologe Jackson eine Spritze mit Demerol verabreicht, auch noch am Tag seines Todes, heisst es. Das starke Schmerzmittel könnte demnach eine der möglichen Todesursachen sein. Noch am Sonntag hat Murray über seinen Anwalt eine Erklärung abgeben lassen. Berichte, Murray habe Jackson morphiumähnliche Schmerzmittel verabreicht, seien «absolut falsch», so der Anwalt. Auch habe Murray Jackson nicht mit dem starken Schmerzmittel Demerol versorgt oder es ihm verschrieben, behauptet er.

8. Jacko hinterliess McCartney seine Beatles-Rechte.
Medien berichteten, Paul McCartney habe erwartet, dass Jackson ihm in seinem Testament die Rechte an den Beatles-Songs, die Jacko erworben hatte, zurück gibt. Dass das nicht geschehen sei, habe McCartney sehr betrübt. McCartney bestreitet solche Aussagen. Er habe weder erwartet, Rechte zurückzubekommen noch sei er betrübt darüber, dass er im Testament von Jacko nicht vorkomme. In der Tat besass Jackson wohl kaum mehr viele Rechte an Beatles-Songs. Er hat alle bis auf rund 5 Prozent an den Plattenriesen Sony verkauft um seine Schulden auszumerzen.

9. Jacko lag während der Abdankung gar nicht im Sarg.
Es wird spekuliert, der Leichenwagen und der Sarg könnten ein Ablenkungsmanöver gewesen sein. Mehrere US-Medien vermuteten, dass Jackson längst eingeäschert und seine Asche auf dem Gelände seiner Neverland Ranch verstreut wurde weil man einen toten Körper kaum zwei Wochen liegen lassen könne. Experten sagen hingegen, eine gut präparierte und einbalsamierte Leiche könne ein paar Wochen unbeerdigt bleiben.

10. Warum weiss niemand, wo er beerdigt wird?
Offen ist aber immer noch, wo der Leichnam des Popstars schlussendlich beigesetzt werden wird. Der Prominenten-Friedhof Forest Lawn in Los Angeles sei ein «einstweiliger» Aufbewahrungsort, bis die Angehörigen eine Entscheidung treffen, sagte der Sprecher der lokalen Behörde am Mittwoch. Jacksons Vater würde ihn gern auf der geliebten Neverland Ranch beigesetzt sehen. Anzeichen dafür gab es jedoch vorerst nicht. Auch müssten die Behörden ein solches Privatbegräbnis zuerst gestatten. (Tagesanzeiger.ch/Newsnetz)

Erstellt: 10.07.2009, 16:19 Uhr

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