«10 vor 10» ohne Klapproths Gruselkabinett
Von Rico Bandle. Aktualisiert am 04.11.2008 47 Kommentare
Stephan Klapproth mit den Obama und McCain-Masken...
und mit «Joe the Plummer».
Stephan Klapproth inszeniert sich gerne selbst. Vor einigen Monaten fuhr er stolz auf einem dreirädrigen Motorrad durch die USA, was zu so absurden Situationen führte, dass in 10vor10 erst ein Beitrag über Verkehrssicherheit gezeigt wurde, dann, wie Klapproth ohne Helm durch die Prärie schnellte. Letzte Woche durfte Stephan Klapproth direkt aus einem Wahlstudio in New York berichten und gab sich dabei Mühe, möglichst von den Wahlen abzulenken.
Mal liess er hinter sich Masken der Kandidaten aufstellen, bei einer Aussenaufnahme auf der Strasse begegnete er gar den maskierten Halloween-Präsidenten. An einem andern Tag sass neben ihm im Studio eine «Joe the Plumber»-Puppe – das Abstimmungsstudio wurde zum Gruselkabinett. Für die Satiriker Viktor Giacobbo und Mike Müller ein gefundenes Fressen, die beiden nahmen Klapproth in der letzten Sendung ordentlich auf die Schippe.
Vorbereitung auf die Wahlnacht
Ist das der Grund, weshalb Klapproth gestern plötzlich nicht mehr auftauchte? Die obligaten Berichte aus den USA wurden zwar gesendet, doch das Wahlstudio und Klapproth kamen nicht mehr vor. Ist Klapproth beleidigt? Oder ist er plötzlich krank geworden? Nein, sagt das Schweizer Fernsehen auf Anfrage. Klapproth sei am Wochenende planmässig aus den USA zurückgekehrt und bereite sich nun auf die Abstimmungsnacht vor, die er heute moderiere. Da kann man nur hoffen, dass er seine Masken und Puppen in den USA gelassen hat. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 04.11.2008, 11:17 Uhr
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