Kultur

«Club»-Kritik: Wenn Religion politisch wird

Die «Atheisten-Plakate» beschäftigten auch den «Club». Der Gottesbeweis wurde dabei nicht erbracht. Egal: In der Religionsfrage erwartet unser Land sowieso allerlei weltliche Knacknüsse.

Darf in Zug auf öffentlichem Grund nicht gezeigt werden: «Atheisten-Plakat» der Freidenker-Vereinigung.

Darf in Zug auf öffentlichem Grund nicht gezeigt werden: «Atheisten-Plakat» der Freidenker-Vereinigung.

Gesprächsleiter Röbi Koller.

Gesprächsleiter Röbi Koller.

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Gibt es einen Gott? Es war wahrscheinlich die schwierigste Frage, an die sich der «Club» jemals herangewagt hat. Aufgeworfen wurde sie durch die sogenannten Atheisten-Plakate, die die Vereinigung der Freidenker im Oktober auf öffentlichem Grund aufkleben lässt. «Da ist wahrscheinlich kein Gott. Also sorg dich nicht – geniess das Leben», verkünden sie.

Der Spruch sorgt für rote Köpfe noch bevor er an den Mauern prangt: Der Stadtrat von Zug hat beschlossen, die Plakatezu verbieten. Im gestrigen Club verteidigte die Zuger Baudirektorin Andrea Sidler den Entscheid. Der Aushang sei zu provokativ und ein Affront für die Gläubigen. Dabei stösst sich die CVP-Frau nicht an der Aussage, es gebe keinen Gott. Sie ist betupft, dass behauptet wird, Gläubige würden das Leben nicht geniessen.

Religiöser Hardliner

Sidlers Gegenspielerin war Reta Caspar von der Freidenker-Vereinigung Schweiz. Sie will mit den Plakaten ein Gegengewicht zu religiösen Botschaften in der Öffentlichkeit schaffen. Wobei der umtriebigen Kampagnera vor allem die grossen blauen Plakate mit Bibelsprüchen ein Dorn im Auge sind. «Wir wollen keine Christen zum Atheismus bekehren», sagte Casper. «Es geht darum, eine Debatte zu führen.» Wobei sie den Gesprächspartnern mit der ungeduldigen Bissigkeit des Atheisten übers Maul fuhr.

Der Hardliner auf der religiösen Seite hiess Max Schläpfer, Präsident der Freikirchen Schweiz. Er erstaunte mit ernst gemeinten Sätzen wie «Der Mensch hat ein böses Herz». Oder «Der Mensch ist nicht, was er mal war.» Worauf man prompt in philosophisch-religiösen Grundsatzdiskussionen landete und gar die Frage diskutierte, ob es ein Leben nach dem Tod gebe. Fehlte nur noch das Teekannengleichnis.

Steilvorlage für Diskussion

Gut, hatte Gesprächsleiter Röbi Koller auch Gäste in der Runde, die sachlicher argumentierten. Zum Beispiel der protestantische Pfarrer Jürg Rother. Er befürchtet eine Privatisierung der Religion. In den Atheisten-Plakaten sieht er deshalb eine willkommene Steilvorlage, um über die Bedeutung von Religion zu diskutieren. In Anlehnung an den Spruch «Da ist wahrscheinlich kein Gott» meinte er: «Glauben bedeutet ja, dass man nicht sicher weiss.»

Ein weiterer Gast, der Atheist und Juso-Mann Cédric Wermuth, betonte: Jeder soll privat glauben, was er will. Staat und Kirche müssten strikt getrennt werden: Kruzifixe etwa hätten in Schulzimmern nichts zu suchen. Die theologischen Fakultäten an den staatlichen Universitäten sollen geschlossen werden. Da war man wieder auf der radikalen Schiene. Immerhin rückte Wermuth den Fokus so wieder auf den Kern der Sache: Wo beginnt Religion politisch zu werden? Woher nimmt eine multikulturelle Gesellschaft ihre Werte? Fragen, die in nächster Zeit dringender sein dürften als der Gottesbeweis. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 07.10.2009, 13:13 Uhr

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32 Kommentare

oliver keller

25.11.2009, 09:34 Uhr
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Schau nicht was ich mache, sondern höre, was ich sage! Ich bin noch nie grausameren, bornierteren und intoleranteren Menschen begegnet als solchen, die sich religiös nennen. Ich hoffe für diese Menschen, das es keinen Gott gibt, der sie zur Rechenschaft ziehen wird für alles, was sie ihren Mitmenschen antun. Antworten


gabriela sidler

25.11.2009, 06:13 Uhr
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Eine Runde von Buergern aller Art – die sich nicht daran stoeren / hinterfragen, wie es in einem Land mit freier Meinungsauesserung moeglich ist, ein Plakat nicht auf Grund dessen zu verbieten was darauf steht, sondern was man hinein interpretieren koennte... Antworten


Daniel Schurter

08.10.2009, 14:27 Uhr
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Glaube kann niemals bewiesen werden, denn sonst wäre es Wissen. Ich kann daran glauben das der Mond aus Käse besteht. Ich kann mein "Mond-ist-Kässe-Glaube" jedem erzählen und sogar Seminare darüber abhalten lassen. Der Anspruch auf Wahrheit meines Glaubens gegenüber anderen Menschen und dessen Einhaltung der Regelsätze, erfordern aber Beweise für die Existenz von Käse auf dem Mond. Antworten


Weber Markus

07.10.2009, 15:50 Uhr
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....denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf.... (Psalm 127). Ich bin bei diesem Club eingeschlafen..... Antworten


Sibylle Stofer

07.10.2009, 14:51 Uhr
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Es ist verständlich, dass die Tatsachenbehauptung "da ist wahrscheinlich kein Gott" als Provokation von denjenigen aufgefasst wird, die an ein solches Wesen glauben möchten. Es ist auch nichts Neues, dass die Gläubigen deshalb das Äussern einer solcher Tatsachenbehauptung verbieten möchten. Verletzte Gefühle ergeben keine Rechte. Antworten


Reto Schär

07.10.2009, 14:12 Uhr
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Man kriegt diese Glaubensdinge einfach nicht tot. Die Kommunisten haben es trotz erheblichem Aufwand nicht geschafft und auch alle anderen Versuche sind kläglich gescheitert. Man könnte fast meinen, Gott uns wirklich das Verlangen eingepflanzt hat, nach ihm zu suchen. Antworten


Leo Nauber

07.10.2009, 14:07 Uhr
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@Patrick Keller: Ich unterschreibe Ihr Statement voll und ganz. Antworten


Ferdi Huber

07.10.2009, 14:07 Uhr
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Ob der Text nun aus der Bibel stammt oder ob er von einem Werbetexter kreiert wurde ist völlig irrelevant. Es zählt einzig, dass der Grad der Provokation der gleiche ist. Antworten


Werner Meier

07.10.2009, 13:40 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Die Bibelspruch-Plakate, Papst-Werbeaktionen u.a. stört schon seit längerem: Also schafft diese zuerst ab und dann reden wir wieder über die Atheisten-Plakate. Ich möchte nicht wieder in die Zeit der Hexenjagden und Religionskriege zurückkehren. Die Erde ist und bleibt eine Kugel! Antworten


Barbara Stucki

07.10.2009, 13:21 Uhr
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Es gibt die Natur, aber keinen Gott oder Götter, denn die sind alle von fantasiereichen Menschen der Vorzeit erfunden worden. Ich komme aber zu dem gegenteiligen Schluss, der daraus gezogen werden muss: Weil es keinen Gott gibt, müssen wir SELBST und GEMEINSAM Sorge tragen zu unserer Welt, weil uns eben kein Gott helfen wird! Nun alles schleifen lassen wäre idiotisch, wie das einige möchten. Antworten


Romeo Zolin

07.10.2009, 13:11 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Dauernd muss ich als Nichtkatholik auf blauen Plakaten lesen,mich nicht auf Menschen zu verlassen und nur Gott zu trauen.Was soll dieser Unfug?Hier wird explizit jeder Mensch schlecht gemacht,egal wie er lebt+was er tut.Kann sich demnach ein Katholik nicht auf den Papst (weil Mensch) verlassen oder gibt es auch hierzu eine grosse Ausrede?Ein richtiger Gott hätte so eine Aussage nie gemacht!Niemals Antworten


Samuel Irniger

07.10.2009, 12:52 Uhr
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Sprache, Spiele und Religion - die drei identitätsstiftenden Merkmale eines Volkes - so war es zumindest bei den Griechen. Wenn's nach der Juso geht, dürfen wir bald keine Bilder von Federer und Co. mehr an öffentlichen Orten aufhängen... Und wahrscheinlich muss bald jeder eine privates Kauderwelsch sprechen - wenn sich zwei verstehen, könnte sich ein dritter ja diskriminiert fühlen... Antworten


Andrin Zumstein

07.10.2009, 12:49 Uhr
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aber sind es nicht genau die von der juso, die gegen ein minarettverbot sind, die das tragen von kopftüchern muslimischer frauen unterstützen etc, etc. ? denen geht es doch lediglich darum, unsere mitteleuropäischen werte zu untergraben und das zugunsten von morgenländischen werten. widersprüchlicher gehts nicht und deshalb sind die linken alles andere als glaubwürdig. Antworten


Andreas Egli

07.10.2009, 12:41 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Als Liberaler irritieren mich die intellektuelle Bevormundung durch schamlose Politiker zutiefst. Es werden mal Plakate von Atheisten/Agnostiker, mal solche mit einer Verschleierten und Schattenrissen von Minaretten verboten. Auch wenn ich die Ansichten der Plakate nicht teile. Solche Verbote sind ein Rückschritt ins Mittelalter, solche Politiker gehören abgewählt. Antworten


christof vetsch

07.10.2009, 12:40 Uhr
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nicht-glauben ist glauben par exellence. die religionen haben immerhin grossartige zweifler hervorgebracht. Antworten


Michael Trümmer

07.10.2009, 12:38 Uhr
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"Dabei stösst sich die CVP-Frau nicht an der Aussage, es gebe keinen Gott." Aber der Spruch lautet "...wahrscheinlich kein Gott..." Nirgends wird auf diesen Plakaten behauptet, es gebe definitiv keinen Gott. Durch das Wort "wahrscheinlich" wird, wie Gabrielle Andreoli geschrieben hat, der Leser zum Selber(nach)denken aufgefordert. Antworten


Bert Koller

07.10.2009, 12:33 Uhr
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Die Gläubigen versuchen uns tag täglich davon zu überzeugen, dass wir nicht glücklich sind, und wenn wir uns an Gott wende den Pfad der Zufriedenheit finden. Verabscheuwürdigen unsere Taten, beschuldigen unser Lebensstil, weil andere z.B. Sex haben und in den Tag leben! Kinder des Zorns, denen wurde eine Gehirnwäsche verpasst. Im Grunde genommen, sprechen wir von Rassismus, oder? Antworten


Stephan Blatti

07.10.2009, 12:29 Uhr
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Es ist bedauerlich, wenn es Menschen gibt, die ohne einen religiösen Rahmen keine Ethik besitzen würden. Oder fragen, woher man dann sonst seine Werte beziehen soll. Können wir wirklich nur friedlich Zusammenleben, wenn es uns von anderen vorgeschrieben wird? Kann man nicht z.B. gegenseitige Rücksichtnahme, Solidarität etc. auch einfach nur logisch argumentieren? Und ist es dann nicht glaubhafter? Antworten


Roger Schreiber

07.10.2009, 12:20 Uhr
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"Ihr seid Götter" "Seit Jahrhunderten wiederholt die Kirche unaufhörlich, der Mensch werde in Sünde empfangen. Aber wenn man diese Idee derartig betont und verbreitet, hindert man die Menschheit bei ihrer Entwicklung; man schmälert ihre Hoffnung und ihren Wunsch dieser Situation zu entgehen. Antworten


Hans Müller

07.10.2009, 12:18 Uhr
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Das Plakat behauptet nicht, dass man mit Gottesglauben unglücklich sei, es sagt bloss, dass man ohne Gott glücklich sein kann. Die Baudirektorin sollte ein wenig Unterricht in Logik nehmen. Antworten


meier peter

07.10.2009, 12:13 Uhr
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Die Freidenker haben mit frei denken nicht viel zu tun. Sie bekehren und missionieren mit der gleichen Vehemenz wie die andere Seite, genauso dogmatisch wie jede andere Glaubensrichtung auch. Antworten


maurus candrian

07.10.2009, 12:10 Uhr
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die seriöse wissenschaft stellt thesen auf, die sie dann versucht zu beweisen; im bewusstsein, dass ihre thesen auch widerlegt werden können. die religiösen mit ihrer these "gott" behaupten, ihre these sei absolute wahrheit. wenn erwachsene an das hundertköpfige spaghettimonster glauben wollen, warum nicht. aber hört bitte damit auf, kinder mit religionen indoktrinieren zu wollen Antworten


Bruno FRoehlich

07.10.2009, 12:09 Uhr
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Da wir alle nicht wissen sondern nur glauben, sind die Plakataktionen so unnoetig wie ein Kropf. Die Missionarinnen und Missionare sollen das mit all ihren Behauptungen und Widerspruechen im stillen Kaemmerlein untereinander ausmachen. Dann kann sich auch niemend belaestigt fuehlen, Antworten


Andreas Kyriacou

07.10.2009, 12:07 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Es war grotesk: Der Freisinnige in der Runde gebart sich als Gottesdiener, dafür erweist sich der Sozi als Fürsprecher der liberalen Werte, die wir der Aufklärung verdanken. Reta Caspar hat ebenfalls zur Sachlichkeit beigetragen, indem sie z.B. klarstellte, dass es zur Erklärung menschlicher Züge wie Mitgefühl kein Religionsgerüst braucht, die Erkenntnisse der Evolutionspsychologie genügen. Antworten


Vilém Knebort

07.10.2009, 12:07 Uhr
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"Alles was wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch." Blaise Pascal Antworten


Ueli Arm

07.10.2009, 12:02 Uhr
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Warum halten Religionen an Grausamkeiten fest, Steinigungen, Mädchenbeschneidungen oder Schächten? Mord im Namen der Kirche oder irgendeiner Bibel? Religionen haben einen zu grossen Stellenwert und deshalb auch Macht und Kontrolle. Mir ist alles egal, ausser wenn Menschen oder Tiere missbraucht werden, dann ist einfach fertig mit lustig. Die Doppelmoral lässt niemanden davon kommen, egal wo! Antworten


Patrick Keller

07.10.2009, 12:01 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Wann beginnt der Club endlich - nach dem Vorbild seriöser deutscher Formate - für wichtige Fragen wichtige Menschen einzuladen: Intellektuelle, Expertinnen, Spezialisten, kurz: Menschen, die etwas zu sagen haben und nicht irgendwelche zufällig in Exekutivämter gerutschte Nobodies, die weder Begrifflichkeit noch Inhaltskenntnis aufweisen, um dem Thema Tiefgang zu verleihen. Einmal mehr, peinlich! Antworten


Sven Beer

07.10.2009, 11:56 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ich bin polyatheist: Es gibt viele Götter an die ich nicht glaube. Antworten


Peter Thommen

07.10.2009, 11:45 Uhr
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Jeder darf privat glauben was er will. Im Verkehr mit den Mitmenschen aber hat er sich an dessen Würde und Rechte zu halten. Das gilt für Gläubige ebenso wie für Ungläubige. Es wird vieles nur geglaubt, auch in der Wissenschaft. Da nimmt dieser Gott keine Sonderstellung ein. Antworten


sascha Müller

07.10.2009, 11:08 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ich bin ja kein JUSO Fan, aber bei der Aussage "Staat und Kirche müssten strikt getrennt werden" hat er absolut recht, einige Parteien haben das wohl vergessen.... Antworten


Gabrielle Andreoli

07.10.2009, 11:08 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Wer die Freidenker-Plakate verbieten will, müsste unbedingt die Bibelspruch-Plakate zuerst verbieten. Diese sind ja die reinste Gehirnwäsche, ich jedenfalls fühle mich durch diese gestört. Die Freidenker-Plakate hingegen äussern keine Behauptung, sondern regen zum Nachdenken an und lassen alles offen. Ich dachte, jeder hätte das Recht, an das zu glauben was er will. Antworten


Andreas Baumann

07.10.2009, 11:05 Uhr
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Das interessante an der Diskukssion war ja, dass beide Seiten behaupteten, sich am jeweils anderen nicht zu stören - sich dann einander aber im gleichen Satz doch noch verbal bekämpft haben. Irgendwie ziemlich verlogen. Und ich frage mich, was die Götter bei solchen Diskussionen denken... Wieso können Nicht-Gläubige und Gläubige einander nicht einfach leben lassen? Antworten



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