Kultur

Der tiefe Fall der Eva Herman

Sie war Deutschlands beliebteste Moderatorin. Dann schrieb sie gegen die Emanzipation an – und wurde beschuldigt, mit Ideen der Nazis zu sympathisieren. Ihr neues Buch beschreibt ihren Weg zur Unperson.

Die Frau, die gerne im Fokus steht: Eva Herman.

Die Frau, die gerne im Fokus steht: Eva Herman.
Bild: Keystone

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Das Buch

Eva Herman: Die Wahrheit und ihr Preis. Meinung, Macht und Medien. Kopp-Verlag, 281 Seiten, ca. 35 Franken.

Als Eva Herman am 6. September 2007 in Berlin ihr Buch «Das Arche-Noah-Prinzip» vorstellte, ging es darum, dass Kinder ihre Mutter bräuchten und es unverantwortlich, ja, katastrophal für ihre Entwicklung sei, sie in Krippen zu geben. Hermann beklagte die mangelnde Wertschätzung von Müttern und gleichzeitig den Selbstverwirklichungswahn der berufstätigen Frauen mit Kindern, die diesen mit der Fremdbetreuung Schlimmes antäten. Dann machte sie in diesem Zusammenhang einen etwas komplizierten Relativsatz zum Nationalsozialismus sowie zu den Achtundsechzigern. Und weil dieser Satz vom «Hamburger Abendblatt» verkürzt zitiert wurde, hiess es danach, Eva Herman verherrliche die Familienpolitik des Dritten Reiches.

Das hätte zwar gut ins Bild gepasst, da Herman bereits mit dem 2006 erschienenen Buch «Das Eva-Prinzip» heftige Entrüstungsstürme ausgelöst hatte. Sie galt als reaktionär mit ihrer Forderung, Frauen sollten ihrer natürlichen Bestimmung gemäss zu Hause bei ihren Kindern bleiben – gleichzeitig aber auch als nicht ganz glaubwürdig, zumal sie selbst bis zur Geburt ihres Sohnes mit 35 Jahren Karriere gemacht hatte.

Der Fall ins Bodenlose

Schon damals hatte sie allerdings geschrieben, dass es eben gerade die Nazis gewesen seien, die den Grundstein für den heutigen Zerfall der Familien gelegt hätten. Das interessierte im medialen Geschrei aber niemanden. Es begann eine Hexenjagd. Herman verlor ihren Job beim NDR, wo sie 20 Jahre lang tätig gewesen war, man nannte sie öffentlich «Eva Braun», Freunde gingen auf Distanz, und selbst ihre Bank kündigte ihr das Konto, mit der Begründung, sie hätte es um 250 Euro überzogen.

In ihrem neuen Buch «Die Wahrheit und ihr Preis» beschreibt sie nun ihren Fall ins Bodenlose. Kein angesehener Verlag mochte ihr Buch veröffentlichen; erschienen ist es jetzt beim Kopp-Verlag, gemäss Eigenreklame einem «Verlag und Fachbuchversand für Enthüllungsliteratur, Verschwörungen, unterdrückte Informationen und Erfindungen und Geheimgesellschaften».

Das Buch liest sich in der ersten Hälfte über weite Strecken als ziemlich schwülstige Abhandlung ihrer anti-emanzipatorischen Theorien. Feministinnen bezeichnet Herman als «Bräute des Teufels» und Gender Mainstreaming ist für sie «das grösste und gefährlichste Umerziehungsprogramm der Menschheit». Sie unterstellt Alice Schwarzer, ein vernachlässigtes Kind gewesen zu sein, das nun als Erwachsene allen anderen Kindern auch keine Geborgenheit gönnen möge und deshalb die Krippen befürworte. Das ist dumm. Auch befremden Sätze wie «Der Erwerbswahn, der kleine Kinder von ihren Müttern trennt, der Familien zerstört, der die Liebe tötet, er macht aus Menschen Monster!» doch sehr. Oder: «Die Gleichstellung der Frau, die zum Grundgerüst des Sozialismus und Kommunismus gehört, hat in den zurückliegenden Jahrzehnten zahlreiche Gesellschaften an den Rand des Zusammenbruchs geführt.»

Mit Ironie geschrieben

Im zweiten Teil beschreibt sie auf beinahe 100 Seiten minutiös den Ablauf jener Sendung, die in die Fernsehgeschichte Deutschlands eingegangen ist: Einen Monat nach der verhängnisvollen Buchpräsentation wirft Moderator Johannes B. Kerner vor laufender Kamera Eva Herman aus der Sendung. Dieser Teil liest sich, trotz einiger verbaler Entgleisungen, gut: Er ist amüsant und mit überraschend viel Ironie geschrieben.

So wenig man mit der Weltanschauung der Eva Herman einig sein mag: Was sie in ihrem Buch berichtet und teilweise auch mit Beweisen untermauern kann – sie hat gegen mehrere deutsche Titel geklagt und jedes Mal recht bekommen –, stellt der deutschen Presse ein miserables Zeugnis aus. Um sich verteidigen zu können, brauchte sie beispielsweise die Aufnahmen der Buchpräsentation; die Herausgabe sei ihr, so schreibt sie, von allen Fernsehsendern, die vor Ort gewesen waren, verweigert worden. Als sie nach zwei Wochen im Internet endlich fündig wurde und sie alle Anschuldigungen widerlegen konnte, druckte die «Bild am Sonntag» die Richtigstellung zwar ab, aber da war der Schaden längst angerichtet.

Legendärer TV-Rauswurf

Dass der Vorwurf, sie vertrete braunes Gedankengut, falsch war, wusste auch Johannes B. Kerner. Die Originalversion des verhängnisvollen Satzes habe ihm vorgelegen, schreibt Herman, genauso die Analyse eines Sprachwissenschaftlers, der bestätigte, dass sie damals mitnichten im positiven Sinn Bezug auf die Nazis genommen hatte. Kerner interessierte sich nicht dafür. Seine Sendung war als Tribunal geplant, als eigentliche Inquisition. Er wollte eine Entschuldigung von Herman, eine reuige Sünderin, die öffentlich um Vergebung fleht. Herman weigerte sich, versuchte richtigzustellen, was es richtigzustellen gab, Kerner hörte gar nicht zu. Zum Schluss warf er ihr noch vor, den Begriff «Gleichschaltung der Presse» benutzt zu haben, was eindeutig Nazivokabular sei. Herman erwiderte, dass sich der Begriff doch längst im allgemeinen Sprachgebrauch eingebürgert habe und man ja auch auf Autobahnen fahre, die damals gebaut worden seien. Darauf fordert Kerner Eva Herman auf, das Studio zu verlassen.

Und wieder wird sie falsch zitiert. Deutschlands grösste Nachrichtenagentur, die DPA, formuliert den Satz so: «Wenn man nicht über die Familienwerte der Nazis sprechen darf, kann man auch nicht über die Autobahnen sprechen, die damals gebaut worden waren.» Alle übernehmen den nachweislich falschen Satz, von «Bild» bis zum «Spiegel», und alle sind sich einig: Eva Herman sympathisiert definitiv mit dem Nazitum. Sie ist endgültig erledigt.

Der eigentliche Skandal

Weil dieser Vorwurf, besonders in Deutschland, noch immer und sehr verlässlich tödlich ist, arbeitet die 51-Jährige, in vierter Ehe verheiratete Mutter eines Sohnes heute als freischaffende Publizistin. Im Vorwort ihres Buches schreibt sie, es gehe ihr nicht um «kalte Rache». Rachsüchtig wirkt es auch nicht, selbst wenn sie gegen zahlreiche bekannte Journalisten Spitzen lanciert und sich mitunter im Ton vergreift.

Es ist vielmehr der nachvollziehbare Versuch einer tief gefallenen Frau, die Öffentlichkeit dazu zu bringen, sich ihre, die richtige Version der Geschichte anzuhören. Und ja, ihre anti-emanzipatorische Mission nimmt bisweilen sektenhafte Züge an, und ja, sie hat einen Hang zu Verschwörungtheorien und sieht sich in der Rolle der Märtyrerin, die man mit der Nazikeule mundtot gemacht hat, weil sie nicht dem Zeitgeist entsprechende Ansichten vertritt. Dennoch bleibt das unangenehme Gefühl, dass sie nicht ganz unrecht hat damit. Das ist der eigentliche Skandal, nicht ihre gestrig anmutenden Theorien. Entschuldigt habe sich bis heute niemand bei ihr. Die deutsche Presse schweigt «Die Wahrheit und ihr Preis» mehrheitlich tot. Nur die «FAZ» schrieb: «All jene, die sich für Medien interessieren oder selbst in ihnen arbeiten, sollten dieses Buch lesen.»

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 24.05.2010, 20:03 Uhr

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61 Kommentare

Andreas Förster

06.08.2010, 01:06 Uhr
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ERST heute, habe ich die komplette damalige Kerner-Sendung in der ZDF-Mediathek angeschaut. Es zeigt einmal mehr, daß je nach Gutdünken das ZDF und u.U. damit Ihrer anhängigen Zunft, die dahinter stand/steht, hier ein Tribunal ungehörigster Sorte gegen Frau Eva Herman abhielt. Ich schäme mich für diese Menschen. Mit dem Zweiten sieht man nicht so gut, lieber Herr Kerner und liebes ZDF. Antworten


Martina Puls

27.07.2010, 10:10 Uhr
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Für mich ist das ein ganz klassischer Fall von moderner Hexenverbrennung! Eva Herman mag polarisiert haben wie Alice Schwarzer zu ihrer Zeit - einfach konträr. Was ich mich immer wieder Frage: werden Männer auch auf so üble Art und Weise 'mundtot' gemacht, wenn sie über das Vatersein und ihre Rolle in der Gesellschaft öffentlich sich exponieren wie diese zwei Powerfrauen? Darüber reflektieren, ok? Antworten


Bernd Meier

27.05.2010, 12:31 Uhr
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Die FAZ ist ja auch rechts :-). Eva H. zeigt auch klar, wie oft die Presse einfach nur kopiert oder abschreibt, obwohl selber mal was lesen kann, insbesondere bei Eva . Eva kapierte wohl erst nach kicken, wie fies das System ist. Google alert ist da eine feine Sache, ich habe da einen "exoten" auf der "alert-Meldung". 1 Basisinterview und nach Tagen berichten zig andere Medien. Antworten


Thomas Meyer

26.05.2010, 13:58 Uhr
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@ Georg Wächter: sorry, aber das glauben wohl nur Sie gerne, das Autobahnmärchen! Man kanns auch so sehen: der Krieg begann, als Deutschland bankrott (durch Rüstung und Infrastrukturbau), ein mittelalterlicher Beutezug musste also her. Nun waren die Autobahnen kein Segen (für Briten, Franzosen, Belgier, Luxemburger, Russen), vier Jahre später waren es die Strassen der Sieger. Antworten


Engelhard Mazanke

26.05.2010, 10:41 Uhr
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@Gregor Wächter: Dass die Autobahnen Millionen Deutsche in Lohn und Brot gebracht hätten, ist ein von den Nazis gerne gepflegtes Märchen, und sie sind ihm offenbar auch aufgesessen. Fakt ist: Selbst in der Hochphase des Autobahnbaus unter Hilter waren nie mehr als 30'000 Leute daran beschäftigt. Ein Tropfen auf dem heißen Stein angesichts der über 5 Millionen Arbeitlosen beim Machtantritt Hitlers. Antworten


Mark Pollmeier

26.05.2010, 10:37 Uhr
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@Heiner Hug: Abgesehen von Frau Hermans Ansichten - ich kann die Frau nicht bedauern. Sie ist Medienprofi. Sie hat Berater. Sie weiss, wie die Branche läuft. Sie dachte, sie kann den Apparat für ihre Zwecke nutzen (und eine Zeitlang funktionierte das ja auch), aber sie hat sich eben grandios verspekuliert. Es war vor vorneherein klar, wie das bei Kerner laufen würde - und doch ist sie hingegangen. Antworten


Harry J. Heutschi

26.05.2010, 02:01 Uhr
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Eva Herman ist nur ein Beispiel von vielen, zu Unrecht diskrimitierten Menschen in Europa. Auch in der Schweiz werden diejenigen, welche die Wahrheit aufdecken u. sich d. Gefahr bewusst für d. Rechte d. Allgemeinheit kämpfen und einsetzen von d. kriminellen Behörden, der Justiz und ihren Hampelmännern/-frauen, Polizei u. anderen Objekten wie den Psychiatern als Verschwörungsteoretiker bezeichnet. Antworten


Fritz Flury

26.05.2010, 00:26 Uhr
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@Jan Holler: Danke für den Link, wollte ihn auch empfehlen zur "erweiterten meinungsbildung". Bezweifle das die Autorin dieses Berichts diese Recherche auch vornahm, da er doch sehr zur weiterhin (zu unrecht? ) denunzierenden Berichterstattung über eine polarisierende Person doch äusserst negativ ausfällt. Fazit: dank für die Werbung, lese nun lieber Hermann als Weber, Stamm &Co Antworten


Peter Walther

25.05.2010, 23:21 Uhr
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Herr Burger: haben Sie überhaupt etwas gelesen? Insbesondere den Namen der Zeitung unter dem Artikel? Nun - Es ist halt in Deutschland problematisch wenn man irgendwelche Statements mit Bezug auf das Dritte Reich macht. Meines Erachtens auch zu Recht. Aber hier wurde wohl zuerst nicht richtig zugehört und nachher war keiner mehr bereit nur ein bisschen nachzugeben. Antworten


Georg Wächter

25.05.2010, 23:05 Uhr
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Das ständig laute Geschwätz gegen Herman ist unüberlegt und dumm. Zitat Herman: "die Frauen von heute sollen interessante Berufe erlernen und ausüben". "Ich habe niemals gefordert, dass die Frauen an den Herd zurück müssten." (S. 12 in "Das Arche Noah Prinzip") Ihre Vorschläge sind vernünftig. Unserer Gesellschaft hat keine andere Wahl, als auf Herman zu hören, wenn Probleme gelöst werden sollen. Antworten


Georg Wächter

25.05.2010, 22:38 Uhr
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Als ich schrieb, gab es 10 Kommentare. 4 halte ich für gut, 6 für wertlos. Offenbar haben sämtliche Kommentatoren Hermans Buch nicht gelesen. "Das Arche Noah Prinzip" ist ausgezeichnet, gut recherchiert, fachlich kommentiert und die Faken nachvollziehbar begründet. Wer Negatives sieht, halte sich die heutigen Krawalle vor Augen (Baz berichtet tägl.). Wer Hermans Buch liest, weiss woher das kommt. Antworten


Hans Hafner

25.05.2010, 22:29 Uhr
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Viele Persönlichkeiten finden ihre Anerkennung leider erst, wenn sie verstorben sind. Wenn man gegen die sinnlose Gewalt unter und durch Jugendliche immer neue und hilflose Projekte ausprobiert, dann müsste man vielleicht über Eva Herman und ihre Ideen vorurteilslos nachdenken. Antworten


Gregor Wächter

25.05.2010, 22:15 Uhr
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@Katja Rüthi: Von wegen die Frau ist einfach in bisschen dumm: Weiss Frau Rüthi denn nicht, dass mit dem Autobahnbau in Deutschland sechs Millionen Arbeitslose wieder Verdienst und eine sinnvolle Lebensgrundlage bekamen. Intelligenz zeigt sich nicht daran, dass man die Leute als dumm bezeichnet, sondern indem man den anderen nicht alles nachschwatzt und nachdenkt, bevor man den Mund öffnet. Antworten


Gregor Wächter

25.05.2010, 21:58 Uhr
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@Fritz Burger hat mit seiner Kritik über den unreflektierten Bericht ganz recht. Dem Redaktor käme es nicht einmal in den Sinn, von sich aus etwas Postives über Eva Hermans Kulturkritik zu schreiben. Leider hat @Fritz Burger übersehen, dass der Bericht von der Redaktion des Tages-Anzeigers, nicht aber von der Basler Zeitung ist. Antworten


Robert Ochsner

25.05.2010, 21:13 Uhr
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Der wahre Skandal ist, dass Kerner sich in der Tat kein richtiges Bild von den Aussagen gemacht hat und dass die ganzen Journalisten einer vom anderen abgeschrieben hat. Dies ist leider in der heutigen Presse gängige Praxis und daher geht die Glaubwürdigkeit des Journalismus dahin. Antworten


Roland Wagner

25.05.2010, 19:53 Uhr
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Eine andere Sicht auf die Dinge auf Fernsehkritik.tv: http://www.youtube.com/watch?v=4nxFCc8JFcs Ich springe nicht in die Bresche für die Ideologie von Frau Hermann. Ich teile nicht ihre politische Auffassung. Doch die Frau wurde unfair vorgeführt. Das war eine Medien-Inquisition und hat mit einer liberalen Auffassung von Informationsgesellschaft nicht viel zu tun. Ist das nicht ein Lehrstück? Antworten


Michael Zaun

25.05.2010, 19:52 Uhr
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Mit solch mittelalterlichen Ansichten an die Öffentlichkeit zu treten, erinnert ja aber auch an einen medialen Selbstmord als Moderatorin. Aber Verschwörungstheorien sollen sich ja auch gut verkaufen... der Verlag hat vermutlich schon Kultstatus. Antworten


Matti Hoch

25.05.2010, 17:56 Uhr
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Die linke Presse, auch hier in der Schweiz, verträgt es nicht, wenn man ihre "Hätschelkinderlein" (Emanzipation etc.) aufdeckt und die Sache ins richtige Licht rückt. Leider ist die Menschheit aber so auf diese Medien eingespielt (man glaubt alles!, kritisches Hinterfragen scheint schlecht zu sein!), dass dann alles für bare Münze genommen wird.Bravo, gibt E.Herman nicht auf! Sie ist wertvoll! Antworten


Rafael Dubs

25.05.2010, 17:32 Uhr
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Wie schon Herr Holler geschrieben hat: Schauen Sie sich die Sendung mit Johannes Kerner selber an! Da stellt Eva Herman unmissverständlich klar, wie ihre Aussage über die nationalsozialistische Familienpolitik genau lautete; sie wurde offensichtlich falsch zitiert. Das interessiert Kerner jedoch nicht, und weil er es schliesslich nicht schafft, sie zu überführen, wirft er sie einfach raus. Antworten


Stefan Schmidt

25.05.2010, 17:20 Uhr
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Schlimmer hätten auch die Nazis keinen aus dem öffentlichen Leben drängen können. Eine schöne, liberal - objektiv und humanitäre Gesellschaft, in der wir derzeit alle leben, nicht wahr? Leider ist es derzeit in DE so, dass man als Inländer beinahe weniger Rechte hat, als die Migranten. (Ausländer darf man mittlerweile auch nicht mehr sagen) Echte Volksbefragungen gibt's wohl nur in der CH. Antworten


Ben Müller

25.05.2010, 16:51 Uhr
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Das ist Machtmissbrauch der Medien der vielen von uns in diesem Fall angebracht erscheint weil uns Frau Herrmann unsympathisch ist. Aber was, wenns mal jemand trifft dem wir nahe stehen? Gleiches Recht für alle, es kann nicht sein dass mangelnde Sympathie oder abweichende Interessen ausreichen um jemanden zur Schnecke zu machen. Antworten


Georg Stamm

25.05.2010, 16:28 Uhr
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Eva Herman hat es gewagt, gegen die Mainstream-Meinung anzugehen. Das ist in moralischen Vorzeigeländern wie D oder auch CH gefährlich. Dort wachen bekanntlich Leute wie Prof. Kreis darüber, dass nur ethisch Einwandfreies geäussert wird. Wenn nicht, wird man (noch) nicht erschossen, aber doch fertig gemacht und/oder vor Gericht gezerrt. Die Kernersendungen sind für micht out. Antworten


André Ballet

25.05.2010, 15:44 Uhr
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«Der Erwerbswahn, der kleine Kinder von ihren Müttern trennt, der Familien zerstört, der die Liebe tötet, er macht aus Menschen Monster!». Der Satz befremdet Sie sehr (seien Sie glücklich darüber), aber leider baut unsere Gesellschaft immer mehr auf materiellen Werten auf und auch die Mütter wollen in diesem "Rennen" an vorderster Front dabei sein. Aber solche Sachen blendet man gerne aus.... Antworten


eric haberthür

25.05.2010, 14:01 Uhr
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Katja Rüthi: Das Zitat, dass sie da wiederholen ist eben gerade falsch. Lesen sie den Artikel! Antworten


Laurens van Rooijen

25.05.2010, 13:38 Uhr
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Wer behauptet, dass die Hermann dämonisiert werde, sollte nicht darüber hinweg sehen, dass auch sie in grob vereinfachender Weise dämonisiert - und zwar Eltern, welche Angebote der Fremdbetreuung nutzen, emanzipierte Frauen und alt-68er, die sie in die Nähe von NS-Gedankengut rückt. Frau Hermann: Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es zurück. Und wer austeilt, sollte auch einstecken können Antworten


Reto Huber

25.05.2010, 13:23 Uhr
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Der einzige Zweck der heutigen Presse besteht darin ihre Erzeugnisse möglichst gut zu verkaufen. Da wird die Wahrheit halt schon mal etwas verkaufsoptimierend hingebogen. Dies geschieht vor allem dann wenn die Betroffenen sich nicht wehren können oder die Lüge nicht eindeutig wiederlegt werden kann. Bei Bohrer gings in die Hose und Ringier musste bezahlen. Der Blick verkauft sich weiterhin prima. Antworten


Jonas Däppen

25.05.2010, 13:05 Uhr
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@Heiner Hug: Da kann ich mich nur anschliessen. Schliesslich finde ich es bedenklich, dass zum Beispiel letzte Woche ein Artikel veröffentlich wurde, dass die SIG gegen das „Problem“ jüdischer Mischehen angehen will. Kräht ein Hahn danach? Nein, und warum wohl nicht? Antworten


Janosch Tröhler

25.05.2010, 13:04 Uhr
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Fakt ist, dass Frau Herman die berufstätigen Mütter zurück an den Herd schicken möchte. Das alleine reicht schon, um sich derart ins Abseits zu schiessen. Egal ob braunes Gedankengut oder nicht... "Medienprofi" Herman hat völlig daneben gezielt. Sich jetzt als Opfer darzustellen wird ihr Image kaum polieren! Antworten


Reto Pierer

25.05.2010, 12:40 Uhr
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@Katja Rüthi Sie haben es eben leider auch nicht kapiert. Es ist nicht etwas per se schlecht, nur weil "es die Nazis erfunden haben". Ich teile die Meinung von Frau Herman nicht, aber sie hat im Grundsatz trotzdem nicht unrecht. Kindererziehung wird heute auf dem Karriere-Altar geopfert, aber nicht aus Egoismus, sondern weil viele Familien anders gar nicht mehr finanzierbar sind. Das IST schlecht! Antworten


Gianin May

25.05.2010, 12:38 Uhr
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Deutschland hat einfach seine Geschichte entgegen allen Behauptungen noch nicht aufgearbeitet. Sieht man an den reaktionen, sobald einer das Wort Nazi in den Mund nimmt, wird es gleich tabuisiert, obwohl es immer Situationen geben wird, welche an die Nazis erinnern werden und die Vergleiche werden dadurch nicht falsch, sondern sind zuweilen sehr zutreffend. Antworten


Abdul R. Furrer

25.05.2010, 12:13 Uhr
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Seit dem skandalösen Rauswurf werden Sendungen des J.B. Kerner aus Solidarität zu Frau Herman von mir konsequent boykottiert. Das wird den Herrn zwar kaum interessieren, mir ist jedoch sehr wohl dabei. Antworten


Andy Holmes

25.05.2010, 12:12 Uhr
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@Andreas Kühner: Danke Herr Kühner... für das anschauliche Beispiel eines Menschen, der bereits die gleichgeschaltete Propaganda so aufgesogen hat, der er sie verteidigt und Menschen, die anders denken als die Lemming-Masse der Gleichschrittverbündeten, attackieren und Sprüche wie "Erst mal nachdenken" und ähnliches vom Stapel lassen. Antworten


Ronnie Bauer

25.05.2010, 11:56 Uhr
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Verschont uns bitte mit diesen Deutschen "Befindlichkeiten" von irgendwelchen unwichtigen "Medienpersönlichkeiten". Antworten


Mario Monaro

25.05.2010, 11:40 Uhr
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„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“ meinte Voltaire. Natürlich hat Herman sich selber auch auf gefährliches Terrain begeben. Aber offenbar will man sich mit unbequemen Meinungen nicht auseinandersetzen, man könnte sie ja sogar ignorieren. Hermans konservative Haltung hingegen löst teilweise sehr unschöne Reflexe aus. Antworten


Andi Witschi

25.05.2010, 11:36 Uhr
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Gut, dass die Schweizer Presselandschaft endlich den Fall Eva Herman / Johannes B. Kerner aufs Tapet bringt. Dieser Fall ist ein äusserst interessantes Anschauungsobjekt aktueller Medienmanipulation, weil er nicht bloss aufzeigt, wie eine Verschwörungstheorie funktioniert, sondern wie aktuelle Verschwörungspraxis im einzelnen genau abläuft mit allen Nebengeräuschen. Willkommen in der Realität! Antworten


Roland Moser

25.05.2010, 11:26 Uhr
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Wenn ich mich recht erinnere, hat sie seinerzeit eine vernünftige Familienpolitik gefordert, wie das in D von 1933 bis 45 normal war. Interessant ist auch, dass alle auf den Nazis rumhacken, aber als Kommunist kann man sogar in ein Parlament einer Demokratie gewählt werden. Da stimmt doch etwas nicht? Stalin: 20 Mill. ermordetete, davon 5 Mill. in einem (1!) Winter, Mao Tse Tung: 80 - 100 Mill. Antworten


Rosmarie Bernasconi

25.05.2010, 10:59 Uhr
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Ich bin mit vielem nicht einverstanden was Eva Herrmann sagt und denkt - und trotzdem finde ich es eine Zumutung wie Menschen behandelt werden, die nicht der Norm entsprechen. Und wer sagt den was richtig und falsch ist? Es ist halt doch immer wieder eine Frage der Kommunikation. Ich finde aber auch Bettina Weber mutig, die sich immer wieder an Themen heran wagt, die andere lieber verschweigen. Antworten


Andreas Schmid

25.05.2010, 10:31 Uhr
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Eva Hermann hat zum Grossteil virulente und absolut einwandfrei umschriebene Problematiken mutig erwähnt - die Konsequenzen aus den tumben Ecken des mainstreams und einer weitgehend gleichgeschalteten deutschen Presse waren leider für sie verheerend. Kerner z.B. ist ein typisches Beispiel des nicht selbst denken wollens und der Selbstaufblähung zugunsten seines Senders und der ARD. Eine Schande! Antworten


Johannes Labusch

25.05.2010, 10:26 Uhr
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Ausdrücke wie "Hexenjagd" haben die Tendenz, darüber hinwegzutäuschen, welch fragwürdige Theorien Madame von sich zu geben beliebt. Sicher, es gibt auch heute in den deutschen Medien noch kein brenzligeres Biotop als den braunen Sumpf (hoffentlich) vergangener Zeiten. Aber es sollte einer medien-erfahrenen Person doch nicht ganz so schwer fallen, klar und unmissverständlich Stellung zu beziehen. Antworten


lina roce

25.05.2010, 10:24 Uhr
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@Bettina Weber, Peter Berger: Die Geschichte verdrehend beleidigen Sie die wehrlosen, ungezählten Opfer (weiblich wie männlich) der Inquisition, Sie verharmlosen und banalisieren dieses blutrünstige Kapitel der Vergangenheit der katholischen Kirche und unserer Gesellschaft. Finde ich nicht in Ordnung. Antworten


Marcel Zürcher

25.05.2010, 10:23 Uhr
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@Katja Rüthi,Offensichtlich haben Sie weder obenstehenden Artikel, noch die Aussage der Frau Hermann verstanden.Hier wurde jemand öffentlich und aus profilierungsneurotischen Gründen demontiert, falsch zitiert und verleugnet.Nur darum gehts und um nichts anderes.Die Ansichten der Frau Hermann muss man deswegen nicht teilen. Es zeigt einzig den verantwortungslosen Umgang der Medien mit der Wahrheit Antworten


Martin Holzherr

25.05.2010, 10:05 Uhr
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Eva Herman ist nur eine von vielen Deutschen, die sich schon mit dem Nazi-Thema verbrannt haben. Deutsche jeder politischen Richtung scheinen in Nai-Fettnäpfe zu treten. Unter Schröder verglich die Ministerin Däubler-Gmelin Bush mit Hitler. Wie Eva Herman abgekanzelt wurde zeit allerdings mangelndes Demokratieverständnis in Deutschland. Antworten


Nora Geier

25.05.2010, 09:54 Uhr
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Der erste faire Artikel über das Buch, den ich gelesen habe. Bravo Tagi! Wer sich den Rauswurf aus der Kernersendung ( http://www.youtube.com/watch?v=43NRPdov91I ) ansieht, den beschleicht der Verdacht, dass der Rauswurf geplant war. Antworten


Heiner Hug

25.05.2010, 09:47 Uhr
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@Pollmeier - es geht bei diesem Artikeln nicht um eine Rechtfertigung von Herrmann, das sollte selbst ein Blinder bemerken. Sondern es geht um einen heuchlerischen Kerner und heuchlerische Medien und eine heuchlerische Gesellschaft, welche sich in einer selbstgerechten Hexenjagd gefällt. Ob nun die "Hexe" dumm ist oder eine dumme Meinung hat, das ist ein ganz anderes Thema. Antworten


Marco Berney

25.05.2010, 09:28 Uhr
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Guter Artikel, danke. Als Titel hätte ich eher geschrieben: "Der tiefe Fall der deutschen Presse", aber das darf man in der globalisierten Medienlandschaft wohl nicht. Die Lektüre von Eva Herrmann's Bücher ist übrigens durchaus empfehlenswert. Antworten


Tanja Zwahlen

25.05.2010, 09:21 Uhr
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@ Daniel Jaggi: Sie waren wenigstens vorsichtig genug, nicht noch zu behaupten, es habe jemals ein sozialistischer Staat existiert! Von den Nazis wissen wir, dass ihre Propagandaaussage, Deutschland werde in 10 Jahren nicht wiedererkennbar sein, als einzige Versprechung wahr wurde. Mit der Erziehung (Abrichtung?) von Kindern ists so ne Sache, oft gut gemeint, aber lausig ausgeführt. Wa(h)re Werte! Antworten


Mathias Forster

25.05.2010, 09:13 Uhr
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Ich gratuliere Frau Hermann für ihren Mut, für die eigene Meinung einzustehen, unabhängig vom Mainstream! Solche Menschen braucht es mehr und ist ein Synonym einer wirklich individualisierten Gesellschaft. Weiter so, Frau Hermann, es gibt immer mehr Menschen, die selber denken und gleichgeschaltete, unfreie Medien einzuordnene wissen. Antworten


Hansruedi Duss

25.05.2010, 09:09 Uhr
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@Heiner Hug: Und welches totalitäre Regime meinen sie? Etwa Deutschland? Ich würde mir manchmal wünschen, die Schweiz hätte eine so vielfätige und kritische Presselandschaft wie die nördlichen Nachbarn. Sicher gab es im Fall Hermann Fehler. Die Gerichte haben diese korrigiert. Und es gab - etwa mit der Süddeutschen Zeitung oder der FAZ - auch sehr sachliche und ausgewogene Berichterstattung dazu. Antworten


Engelhard Mazanke

25.05.2010, 08:58 Uhr
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Vielleicht hat Frau Herman ihre familienpolitischen Thesen einfach im falschen Land vertreten? Mir scheint, in der Schweiz hätte sie mit ihrem Frauenbild offene Türen eingerannt - wobei niemand zu merken scheint, dass Herman selbst das beste Gegenbeispiel für ihre Thesen abgibt. Noch nach dem "Kerner-Eklat" hat Mutter Eva versucht, sich in ihren alten Fulltime-Job als Moderatorin zurückzuklagen. Antworten


Tatjana Schärer

25.05.2010, 08:54 Uhr
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Das Perfide ist, dass es wieder einmal eine Frau ist, die diffamiert wird. Ich halte nichts von Frau Hermann und ihren Theorien, nicht im Geringsten. Die Frage aber ist, weshalb eine Frau dermassen zur Kasse gebeten wird, während diverse Herren der Öffentlichkeit tagtäglich verbal und in ihrem Handeln danebengreifen - und dabei gar nichts passiert. Hier geht es um Sexismus. Wie meistens übrigens. Antworten


Samuel Schmid

25.05.2010, 08:51 Uhr
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Eva Herman (ihr Künstlername schreibt sich mit einem N) ist vermutlich keine ewiggestrige Nazi-Sympathisantin. Die geschichtlichen Beispiele, die sie im TV als Argumente gewählt hat, waren trotzdem einfach dümmlich, vor allem, wenn man wie Herman Deutsche UND erfahrene Medienfrau ist. Das vor allem hat sie disqualifiziert. Wer so redet, kann als öffentliche Person nicht mehr ernst genommen werden. Antworten


Heiner Hug

25.05.2010, 08:50 Uhr
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Danke für diesen gutgeschriebenen Artikel. Bleibt zu hoffen, dass gegen solche Hexenjagden vermehrt Stellung genommen wird. Es ist erschreckend, wenn sich Medien dem niedrigen Instikt der breiten Masse dienlich sind und einmütig anders denkende dämonisieren. Totalitäre Regime bauen gerade auf solche Reflexe. Wenigstens Jouranlisten sollten Profis genug sein, das zu merken. Antworten


Andreas Kühner

25.05.2010, 08:42 Uhr
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@Daniel Jaggi: Man darf Sie beglückwünschen, dass Sie offenbar keine Vorstellungen von einem totalitären System haben, denn sonst würden Sie nicht einen derartigen Unsinn schreiben. Der Artikel, auf den Sie sich beziehen, ist doch ganz offensichtlich nicht "gleichgeschaltet", ebenso berichtet die deutsche Presse inzwischen durchaus kritisch über die Vorgänge um Frau Hermann. - Erst mal nachdenken! Antworten


Fernando Acosta

25.05.2010, 08:41 Uhr
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Jeder Mensch sollte das Recht haben, korrekt zitiert zu werden. Das Verhalten der deutschen Presse ist ein Skandal und fördert nur Verschwörungstheorien. Sind das die vielbeschworenen abendländischen Werte? Ich fürchte, die Schweizer Presse wird einen ähnlichen Weg gehen. Schade. Antworten


Katja Rüthi

25.05.2010, 08:32 Uhr
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Die Frau ist einfach ein bisschen dumm. Hermann bei Kerner: Wenn man nicht über die Familienwerte der Nazis reden dürfe, könne man auch nicht über die Autobahnen sprechen, die damals gebaut wurden. Wohlgemerkt: Jene Autobahnen, mit denen Hitler die Modernität des NS-Regimes propagandistisch zu unterstreichen wusste und die ihm später sehr nützlich waren bei der schnellen Verlegung seiner Truppen. Antworten


Jan Holler

25.05.2010, 08:27 Uhr
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Selber anhören: 1. Teil: http://www.youtube.com/watch?v=ovLC3KDDyn8 2. Teil bis Rauswurf: http://www.youtube.com/watch?v=43NRPdov91I Eva Hermann ist sicher keine Nazisympathisantin, sie argumentiert aber äusserst einfältig und tritt auf Veranstaltungen rückwärtsgerichteter (Gleichberechtigung) Kreise auf. Antworten


Wanja Rotenberger

25.05.2010, 08:18 Uhr
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Was für ein Schlammassel! Seriöse Personen sollten sich vom Nazi-Thema fern halten. Nicht so seriöse Personen benutzen dieses Thema sehr gerne um Jemanden zu denunzieren. Die Hermann war wohl zu unvorsichtig. Antworten


Mark Pollmeier

25.05.2010, 08:15 Uhr
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Eva Herman, selbst Medienprofi, stilisiert sich als Opfer einer Medienlandschaft, die sie eine Zeitlang sehr gern für ihre Buchprojekte genutzt hat. Ihr Scheitern hat sie sich und ihren konfusen geschichtl. Äusserungen in weiten Teilen selbst zuzuschreiben. Am Ende bleibt erstaunlich, dass man ausgerechnet ihr, der dreifach geschiedenen voll Berufstätigen, das Loblied auf die Mutterrolle abnimmt. Antworten


Daniel Jaggi

25.05.2010, 07:21 Uhr
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Ja so geht das heute mit Menschen, die wahre Werte vertreten. Die Medien sind heute mehrheitlich Gleichgeschaltet, mit totalitären, extrem linken Positionen. Und da das linke Gedankengut, wie übrigens auch das der Nazis gegen Selbstbestimmung und Freiheit des Einzelnen ankämpft, passen Eltern die ihre Kinder selber erziehen wollen nicht in ihr Schema. Antworten


peter berger

25.05.2010, 07:11 Uhr
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Früher wurden solche Frauen auf dem Scheiterhaufen verbrannt heute werden sie mit der Nazikeule erschlagen. Antworten


Fritz Burger

25.05.2010, 06:58 Uhr
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Der tiefe Fall der BAZ Selten so einen unreflektierten Beitrag gelesen. Die BAZ war für mich bis anhin eine der wenigen Zeitungen welche noch ernsthaften Journalismus betreiben. Mit diesem Beitrag haben sie nun einen Leser weniger. Bravo weiter so! Antworten



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