Didier Cuche ist «Schweizer des Jahres»
Aktualisiert am 14.01.2012 15 Kommentare
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Nach dem Titel «Sportler des Jahres» 2011 nun auch noch «Schweizer des Jahres» 2011: Didier Cuche steht in der Gunst der Schweizerinnen und Schweizer ganz oben. Der Skirennfahrer ist am Samstagabend in der Fernsehshow «SwissAward - Die Millionengala» für seine Leistung auf der Piste ausgezeichnet worden.
Ein besseres Trostpflaster hätte sich Cuche nach seiner Niederlage am Lauberhorn nicht vorstellen können: Während es wenige Stunden vorher nur für den 15. Rang gereicht hatte, holte er sich am Abend den ersten Preis in Sachen Beliebtheit.
21,86 Prozent der Fernsehzuschauerinnen und -zuschauer gaben dem 37-jährigen Sportler ihre Stimme. Er sei überwältigt, sagte er während einer Videoschaltung aus Wengen. «Ein Riesendankeschön an alle.» Der Preis sei seine grosse Genugtuung.
Der Name des jüngsten Preisträgers wird nun an einem Gedenkstein auf der Älggi-Alp im Kanton Obwalden, dem geografischen Mittelpunkt der Schweiz, verewigt. Bereits eingraviert sind auf dem Metallschild unter anderem die Haiti-Helfer Marianne Kaufmann und Rolf Maibach, Kinderherzchirurg René Prêtre, Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, Schwinger Jörg Abderhalden und Fussballtrainer Köbi Kuhn.
Lifetime-Award für Lilo Pulver
Der Preis für das Lebenswerk wurde an die Schauspielerin Lilo Pulver verliehen, die sich mit ihrem typisch herzlichen Lachen dafür bedankte. Sie sei sehr glücklich darüber, sagte die 82-Jährige. «Das ist ein glanzvoller Höhepunkt in meinem Leben.»
Verliehen wurden an diesem Abend auch Auszeichnungen in den Kategorien Politik, Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Show. Den Politik-Preis holte sich die St. Galler Justizdirektorin und Ständerätin Karin Keller-Sutter, die wegen ihres konsequenten Vorgehens gegen Fussball-Hooligans in der ganzen Schweiz bekannt wurde.
Der Gesellschafts-Preis ging an die beiden Solar-Impulse-Pioniere Bertrand Piccard und André Borschberg. Sie wurden für ihren ersten erfolgreichen Europaflug mit einem Solarflugzeug ausgezeichnet.
Mummenschanz und Freddy Nock
Die Macher des Figurentheaters Mummenschanz holten sich die Trophäe in der Kategorie Kultur. Floriana Frassetto und Bernie Schürch wurden für ihre 40-jährige Karriere ausgezeichnet - holten den Preis aber nicht selber ab, weil sie einen Auftritt in Lugano hatten und diesen auch für den «SwissAward» nicht absagen wollten.
Auch ein Wirtschaftsführer wurde geehrt: Carl Elsener, Chef der Taschenmesserfirma Victorinox, weil dieser mit der Expansion der erfolgreichen Marke ein Stück Swissness in der ganzen Welt verbreite.
Hochseilartist Freddy Nock durfte die Trophäe in der Kategorie Show entgegennehmen. Er brach im letzten Jahr sieben Weltrekorde an sieben Tagen und sammelte damit Geld für ein Hilfsprojekt in Bangladesh.
Erstellt: 14.01.2012, 20:13 Uhr
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15 Kommentare
Ich hätte Frau Keller-Sutter als Schweizerin des Jahres gewählt, sie hätte diesen Preis als Justizdirektorin doppelt verdient. Dieser Beruf ist kein Zuckerschlecken, da braucht es starke Nerven Verantwortung und Souveränität!
Schade! Für mich ist sie die einzige Frau in der Politik. die sehr glaubwürdig selbstbewusst und Realitätsnah ist!
Solche Persönlichkeiten bräuchte es im Bundesrat :-)
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Die Schweizer Servila-Prominenz feierte sich selbst auf Kosten der Billag-Zahler. Auch wenn sich die meisten in Abendgarderobe zwängten: Man sah sofort, wie das nicht passte. Die Showbeiträge hatten das Niveau eines DSDS-Magazines, die Moderation war hölzern und einschläfernd wie gewohnt, und über dem ganzen hing ein Duft von Bratwürsten und Bier. Hoppdebäse im Smoking. Very internäschenel. Antworten
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