Hopp Mundart!
Von Philippe Zweifel. Aktualisiert am 20.01.2012 47 Kommentare
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Heute ist Kitzbühel, letztes Wochenende war Lauberhorn. Aus sportlicher Sicht sind das erfreuliche Ereignisse, zumal Beat Feuz im Hoch ist. Positiv ist auch die Berichterstattung bei SF. Das eingespielte Duo Hüppi/Russi berichtet wie jeden Winter kompetent von den Alpenhängen. Doch so bestechend die Analysen, so verwirrend ist die Sprachregelung, in der diese gehalten sind. Hüppi benutzt Hochdeutsch, Russi Mundart.
Nun entbrennt ja immer mal wieder eine Debatte, ob Schweizerdeutsch oder Hochdeutsch unsere Muttersprache ist, oder welche Varietät am Auf- beziehungsweise Untergehen ist. Auch wegen des schlechten Abschneidens an der Pisa-Studie oder weil vermeintlich zu viele Deutsche ins Land kommen, ging die Mundart-Diskussion kürzlich los.
SRG-Konzession gibt Rahmen vor
Dahinter stecken oft politisches Kalkül oder diffuse Ängste. Natürlich soll an den Schulen und in offiziellen Situationen Hochdeutsch gesprochen werden. Und natürlich stirbt das Schweizerdeutsche wegen zugewanderten Deutschen nicht aus. Der hochdeutsch kommentierende Hüppi aber – dasselbe gilt für viele seiner Kollegen – ergibt schlichtweg keinen Sinn.
Erstens ist sein Hochdeutsch wohl wegen des seltenen Gebrauchs steif und grammatikalisch nicht über alle Zweifel erhaben. Vor allem aber verlangt eine Live-Übertragung – noch dazu bei einem identitätsstiftenden, emotionalen Ereignis wie einem Skirennen – doch nach jener Sprache, die einem am nächsten ist. Dass er seinen Co-Kommentator in Hochdeutsch anspricht, macht die Sache komplett absurd. Wenn zwei Schweizer miteinander plaudern, tun sie dies stets im Dialekt. Linguisten wissen: Historisch betrachtet hat man in der Schweiz nie Hochdeutsch miteinander gesprochen, in keiner sozialen Gruppe.
Wie sieht die gesetzliche Lage aus? Eine SRG-Konzession verlangt, dass «in wichtigen, über die Sprachgrenzen hinaus interessierenden Informationssendungen in der Regel die Hochsprache zu verwenden ist». In Fernsehen und Radio werden demnach Nachrichtensendungen sowie das gesamte Programm des Kulturkanals DRS 2 auf Hochdeutsch ausgestrahlt.
Ausnahme sind Schwingfeste
Ein internes Papier des Schweizer Fernsehens regelt den Mundartgebrauch konkreter. Darin steht, dass «Hochdeutsch vor allem bei Texten, die zuvor schriftlich festgehalten werden, mehr Präzision erlaubt». Schweizerdeutsch wiederum vermittle besser Emotionen, Identität und Nähe. Für Sportübertragungen heisst es in den Richtlinien: «Im Sport sprechen die Live-Kommentatoren die hochdeutsche Sprache. Einzige Ausnahme sind Schwingfeste. Co-Kommentatoren sprechen Schweizerdeutsch, weil sie ihr Fachwissen so glaubwürdiger auf den Punkt bringen können.» Ausnahmen gebe es bloss eine: Heinz Günthardt, der Tennis-Experte. Notker Ledergerber, Programmleiter Sport, erklärt Günthardts Sonderstellung: «Günthardt hat vor seinem Engagement bei SF jahrelang für Eurosport kommentiert und ist sich gewohnt, auf Hochdeutsch zu kommentieren.»
Doch fassen wir zusammen: Mündliches Hochdeutsch wird in der Schweiz bei Informationssendungen verwendet sowie in Schulen und bei Messen. Alles Anlässe also, bei denen die Hochsprache als Schriftsprache eingesetzt wird, ob nun abgelesen oder wie in der Schule zum Niederschreiben gedacht. Wieso aber bei einer emotionalen Angelegenheit wie einer Sportübertragung?
«Eine hervorragende Fahrt von Beat Feuz»
Vielleicht gibt es eine linguistische Erklärung. Das Debattieren über den Stellenwert von Dialekt und Hochdeutsch steht in unterschiedlichen Zeiten unter unterschiedlichen Vorzeichen. In den 1970er-Jahren plädierte die Linke für Dialekt in den Parlamenten – damit alle gleich gut argumentieren könnten. Für die Rechte war diese Forderung ein Angriff auf die Würde politischer Institutionen.
Kurz, Situationen, die mal als formell wahrgenommen wurden, werden zunehmend als informell betrachtet. Früher war eine Fernsehübertragung eines Skirennens ein nationales Ereignis, wenn nicht sogar ein internationales, man denke an die legendäre Eurovisionshymne. Doch ist das heute noch so? Kaum. Privatfernsehen und der Aufstieg des Breitensports haben aus Sportübertragungen Entertainment, sprich einen informellen Anlass gemacht. Das sollte sich auch sprachlich niederschlagen. Auch weil die Mundart, wie SF in seinen Richtlinien ja selber einräumt, mehr Emotionen vermittelt. Wenn also Beat Feuz morgen die Streif hinuntersaust, bei der Zwischenzeit zurückliegt und im Ziel eine Hundertstelsekunde vor dem führenden Österreicher zu liegen kommt, müsste es Matthias Hüppi vergönnt sein, nicht «eine hervorragende Fahrt von Beat Feuz» zu rufen, sondern: «Verreckte Cheib, Bravo Beat!»
Was finden Sie: Sollten Sportübertragungen in Mundart oder Hochdeutsch erfolgen? Meinungen bitte unten eintragen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 20.01.2012, 12:56 Uhr
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47 Kommentare
Ich mache darauf aufmerksam dass das Deutschschweizer Fensehen auch dazu da sein sollte die verschiedenen Dialekte zu repräsentieren und die Verständigung zwischen den Sprachvarianten zu fördern. Junge Menschen können beim Sport schauen auf unterhaltsame Art und Weise das Dialekt-Switching üben, wozu auch Schwiizer Dütsch im Kontext mit Hochdeutsch gehört. Hüppi und Russi machen das gut. Antworten
Bitte, bitte Sportreportagen NUR in Dialekt. Es ist für die Deutschschweizer viel beliebter, man kann in SEINER Sprache mitfiebern. SF meint, man müsse eine Konzession an die andersprachigen machen. Mumpitz !! Beispiel: ein Bundesligaspiel aus Deutschland wird auch NUR in Hochdeutsch übertragen, auch nicht zusätzlich mit einem Co-Moderator für Schweizerdeutsch oder Hollandisch, odeer Französisch. Antworten
Echt? Sie können nur in Ihrer Sprache mitfiebern, wenn aus der Glotze Deutschschweizer Mundart kommt? Sie Armer! Was tun Sie denn, wenn da ein spannender Film auf Standarddeutsch läuft oder - noch schlimmer - wenn im Film eine Fremdsprache gesprochen wird und Sie standarddeutschen Untertiteln folgen müssen?
SF wäre gut beraten, es beim Hochdeutsch zu belassen. Es gibt nämlich nicht nur Deutschschweizer, die sich Sportsendungen zu Gemüte führen. Denken Sie einmal an alle Feriengäste, die auch etwas vom Kommentar verstehen möchten! Persönlich schalte ich als bilingue aus der Romandie immer auf SF um, das Geplapper auf TSR nervt, sie wähnen sich am Radio und vergessen, dass man "fern"sieht! Antworten
Fernsehen heisst „fern sehen" und nicht „fern hören“. Eine Sportübertragung lebt von Action und Moment, von Nervenkitzel und Ambiance, aber niemals vom Geschwätz. Die Reporter sollen sich auf das absolute Minimum beschränken. "Experten" und "Kommentatoren" (am schlimmsten: Russi) zerreden jede Übertragung mit ihrem Fachleute-Geschwafel darüber, wo jetzt einer einen Zehntel verloren haben soll. Antworten
Was ich bei folgender Konstellation nicht vertehe: R.M. Salzgeber redet im schlechten hochdeutsch mit Gilbert Gress, lässt diesen dann links liegen und redet dann mit seinem Copain Rapael Wicky auf Suaheli (walliserdeutsch). Kann mir das jemand logisch erklären? Wäre in so einem Spezialfall Hochdeutsch nicht angebrachter? Ansonsten bin ich für Mundart. Antworten
Skirennen ohne das Duo Hüppi/Russi wäre nur noch halb so schön.
Russis brisanz, "das gseht guet us" meistens knapp vor dem Ziel, oder "hoch azieh" oder " i de hocki bliibe". Das hilft sicher jedem Nichtskifahrer oder blindem Zuschauer, um zu wissen, was gerade los ist. Aber aktive Skifahrer loest das ein Gaehnen aus, oder man schaltet mal zum ORF oder Sat1 rueber, Am liebsten sind mir Kommentatoren, die so sprechen, " wie z'schnorre gwachse isch.... Antworten
SRF könnte doch einfach via Internet die Zuschauer fragen ob sie Sport generell in Standard- oder Schweizerdeutsch kommentiert haben möchten. Und warum nicht permanent Mundart senden, und für alle die es nicht verstehen, auf dem zweiten Tonkanal Standarddeutsch? Bei Filmen kann man ja auch Originalsprache oder Synchron wählen. Antworten
Russi bringt, dass ist aus meiner Sicht viel mehr Input. Aber ab und zu frage ich mich, ob die beiden noch das Hotelzimmer teilen. Russi wäre absolut genügend und müsste nicht immer noch hinterher fragen: Beat? Das mit dem Hotelzimmer wahr rein ironisch und Russis Kommentar ist eigentlich der, der zählt. Russi ist kompetent und hat die Pelzmantelzeit hinter sich gelassen. Sapporo 1972, genial. Antworten
Gsaat isch gsaat. Da heisst es aber auch besonders: Lappi tue d’Augen uf!
Bernhard Russi braucht ja irgendwann mal einen Nachfolger. Und Paul Accola möchte ich jetzt wirklich nicht auf „Hauchdeutsch“ hören! Eine Ausnahme war übrigens auch der leider zu früh verstorbene Hans Jucker, dessen „best of“ lautete: „Jetzt chömed zerscht no diä Schiiss-Pony!“. Wie hätte das Goethe formuliert? Antworten
Genau. Wenn man schon hochdeutsch sprechen möchte/muss, dann bitte richtig. Ansonsten soll man`s lassen. Auf hochdeutsch gibt es nun mal kein "Es nimmt mich wunder..." oder "...anderst...". Deshalb sollte man bei Sport Live-Übertragungen bei Mundart bleiben.
die Schwaben geben sich da wesentlich lockerer: wir können alles, ausser Hochdeutsch! Aber nicht jeder Dialekt ist gleich eine eigene Sprache
man kann es sehr leicht ausprobieren: (z.b. geld) schnell zählen. man tut das i.d.r. automatisch in der zuerst erlernten sprache. je leidenschaftlicher jemand in der reportage ist, desto eher wird daher hörbar, ob er/sie wirklich hochdeutsch kann oder nicht - und wenn eben nicht, dann fängt das ganze an, gekünstelt und unflott zu tönen, mundart wäre in dem fall besser! Antworten
Sie haben zu 100 % Recht. Schweizerdeutsch ist unsere Muttersprache, ganz und gar. Sie unterscheidet sich stark vom Hochdeutschen. Leider gibt es noch keine Hochsprache des Schweizerdeutschen, was aber sicherlich kein Problem wäre, das zu konstruieren. Die Holländer, Schweden, Norweger und Dänen schreiben ja auch einen nordischen Dialekt. WIeso sollten wir das nicht können bzw. dürfen ? Antworten
Ich fänd's trotzdem spannend, eine solche Hochsprache zu entwickeln. Auch wenn ich weiss, dass aus meinem Wunsch nie Wirklichkeit werden wird ...
S.Brunner, 14.27h:So viel ich weiss, haben die Bündner das Bündnerromanisch (6 Dialekte) in eine sogenannte "Hochsprache" verpackt,um Kosten bei den Schulbüchern zu sparen.Nach ein paar Jahren wird sie oder ist sie wieder abgeschafft. Bald jede noch so kleine Region hat ihre sprachlichen Eigenheiten, somit wird das in der Deutschschweiz schwerlich nachzuvollziehen sein. Dialekt bei Übertragung: OK
Aber die Rätoromanen sind überhaupt nicht glücklich mit dem rumantsch grischun.
@Severin Brunner: Nur sind sie sich nicht einig, welche Variante sie an den Schulen lehren sollen.
Wohlgemerkt: die Rätoromanen haben eine Hochsprache und sind zahlenmässig x-fach kleiner als die Deutschschweiz.
Jeder Kommentator sollte bei Sportübertragung selbst entscheiden können, ob er in Hochdeutsch oder in der Mundart kommentieren möchte. Wenn man den Fussball betrachtet, dort wird die Übertragung auf Hochdeutsch gemacht im Studio hingegen Mundart gesprochen, was meistens 2 Walliser und Gilbert Gress zu verdanken ist, die man aber durch die Dialekte manchmal kaum versteht. Antworten
OK Herr Kummer; und warum sollten sie Mundart sprechen, wenn sie nicht von allen Deutschschweizern verstanden wird? Sehen Sie den Widerspruch in Ihrer Aussage: "...die man aber durch die Dialekte manchmal kaum versteht." ?
Es macht tatsächlich wenig Sinn, dass der eine in Hochdeutsch kommentiert und der andere in Mundart. Im Falle von Hüppi kommt das allerdings nicht so drauf an. Ob er die Zwischen- und Schlusszeiten nun auf Hoch- oder Schweizerdeutsch runterleiert (viel mehr erzählt er ja nicht, für's Fachliche ist ja Russi da) spielt eigentlich keine Rolle. Antworten
Ich hätte gar nichts dagegen, wenn diese Co-Kommentatoren ganz abgeschafft würden.
1. Müsste man nicht während einer ganzen Saison die gleichen Sprüche und unmöglichen Analysen hören.
2. Könnten die Kosten massiv reduziert werden.
Wenn schon, dann nur Lauberhorn und Swiss Indoor Basel kommentieren. Das genügt.
Antworten
@Heinz Eggimann: Auch bei den Swiss Indoors würde es genügen, den Spielstand korrekt anzusagen. Da gibt es Kommentatoren, die kennen nicht mal den Unterschied zwischen Punkt, Spiel, Satz und Match ("das Spiel ist zu Ende!").
Lauberhorn, ja. Die Swiss Indoors? Warum denn? Ist das ein wichtiges Sportereignis? Wohl kaum! Sobald Federer zurückgetreten ist, wird sich in der Schweiz niemand mehr für diesen Sport interessieren... Wetten?
Dank Russi schaue ich keine Ski-Live-Übertragungen mehr, er nervt nur noch! Als ich noch schaute, tönte es etwa so: "schlechte Passage, sehr viel Zeit gekostet" und bei der Zwischenzeit: "ja. ja. jaaa, Bestzeit, das genügt für die Spitze" und wie wars dann am Ziel????
Lieber Herr Zweifel. Ihr leicht polemisch gefärbter Artikel schiess aus meiner Sicht etwas übers Ziel hinaus. Ich finde es wichtig und richtig, wenn im TV Standartsprache gesprochen wird, damit möglichst viele Zuschauer das Gesagte verstehen. Ausserdem leben Übertragungen von Skirennen nicht primär vom Kommentar sondern von den Bildern. Rennen sind nicht emotionaler nur weil Hüppi mundart schreit! Antworten
Das ist ein Programm für die deutschsprachige Schweiz und die redet nunmal Schweizerdeutsch. Ich hab jedenfalls noch niemals zwei Deutschschweizer Hochdeutsch miteinander reden hören, es sei denn Drittpersonen erforderten dies. Wenn möglichst viele das Programm verstehen sollten müssten die ja dann vielleicht bald in Englisch senden.
Ich schaue mir genau aus diesem Grund die Skirennen nur auf dem ORF an. Die Zuschauer aus dem Tessin und der Romandie können die Übertragung ja auf ihren Kanälen in ihren Landessprachen anschauen. Wer hochdeutsch wünscht, kann sich auf Eurosport einzappen. Beim Fussball schaue ich trotz schwachen Französischkenntnissen lieber auf dem TSR als das ich mir das Hochdeutsch anhören muss. Antworten
Störend in den Dialektmoderationen ist, dass in den vergangenen Jahren dazu übergegangen wird, Orts- und Familiennamen Hochdeutsch und nicht mehr Dialekt auszusprechen. Entweder oder: wenn schon Dialekt gesprochen wird dann bitte alles und nicht den "Zimmermaa" wieder "Zimmermann" nennen. Der "Weinmann" möchte nicht als "Wiime" angesagt werden. Das ist auch kurios. Antworten
Stupid finde ich vor allem, wenn Tagesschau-Sprecher die CH-Aktuell-Moderatoren/innen Hochdeutsch ansprechen und diese dann Dialekt antworten. Ansonsten ist es mir eigentlich egal, ob Sportübertragungen Mundart oder Hochdeutsch sind. Im Zuge der wachsenden Germanisierung in den Mundarten ist es vielleicht besser Hochdeutsch statt schlechtem Dialekt. Schlechtes Hochdeutsch liefert nur Cash-TV. Antworten
In der Schweiz werden 4 Sprachen gesprochen. Wenn ich als ehemaliger Neuenburger einen Michael Brunner am Radio höre, wäre ich froh für hochdeutsche Untertitel! In der deutschen Schweiz gibt es unzählige Dialekte die teilweise nicht leicht zu verstehen sind. Die Hochsprache wird auch plus ou moins von den Romands und der Tessiner verstanden. Aus Respekt zur Vielfältigkeit ist Hochdeutsch richtig. Antworten
Wozu leistet sich die Schweiz dann für jede Sprachregion ein eigenes Staatsfernsehen? Die Deutschweizer subventionieren ja die anderen Sprachregionen massiv und dann sollen sie ihr eigenes Programm auch noch nach dem Gusto anderer Sprachregionen ausrichten? Hochdeutsch ist keine Vielfalt, es stört mich wenn ich durch die deutschen dritten Programme zappe und alles klingt gleich.
Wir denken und sprechen Mundart. Auch wenn Germanisten dies nicht zur Kenntnis nehmen wollen: Hochdeutsch ist die Schriftsprache und als solche unpersönlich und distanziert. Meine Bitte an alle Deutschschweizer/innen: Fördert und pflegt unsere Mundart nach besten Kräften, auch in Sportsendungen. Antworten
"Hochdeutsch ist die Schriftsprache und als solche unpersönlich und distanziert"
Für Sie als CHer mag das gelten, für andere gilt das nicht. Wie lesen Sie denn Bücher, den TA, schreiben Sie Kommentare? Mit einem Schriftsprache-Mundart- Wandler im Kopf?Oder sagt Ihnen eine innere Stimme jeweils:"Gedenke,du sprichst kein Deutsch!?" Ich habe nichts gegen Mundart im TV, aber geg. billige Argumente.

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