Kultur

Sascha Ruefer in Pole Position für Thurnheers Nachfolge

Von Simone Matthieu. Aktualisiert am 14.07.2009

Weit mehr als die Hälfte der Umfrage-Teilnehmer wollen, dass der Grenchner in Zukunft die Rolle seines Idols Beni Thurnheer übernimmt.

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Tritt in Beni Thurnheers Fussstapfen: Sascha Ruefer wird in Zukunft die Spiele der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft kommentiert. Er setzte sich durch gegen...
SF

   

Umfrage

Welchen der drei vorgestellten Fussball-Kommentatoren würden Sie am liebsten als Beni Thurnheers Nachfolger sehen?

Sascha Ruefer

 
61.1%

Dani Kern

 
19.4%

Dani Wyler

 
19.5%

790 Stimmen


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Mit 64 Prozent der 609 Stimmen hat sich Sascha Ruefer (Stand Dienstag, 14.00 Uhr) einen komfortablen Vorsprung auf seine beiden Konkurrenten gesichert. Dani Kern und Dani Wyler sehen Tagesanzeiger.ch/Newsnet-Leser mit 19 und 17 Prozent weit weniger als neuen Beni Thurnheer.

Dieser gab Anfang Woche bekannt, dass sein vor längerer Zeit angekündigter Rückzug in Raten per sofort beginnt: Thurnheer kommentiert keine Spiele der Schweizer Fussball-Nati mehr. Nun muss das Schweizer Fernsehen einen Neuen finden, auf den man diese jahrelang «Beni national» vorbehaltene Ehre übertragen kann.

Während in der Umfrage von Tagesanzeiger.ch/Newsnet klar Ruefer das Rennen anführt, zeigt sich in den Kommentaren zur Abstimmung ein differenzierteres Bild. Viele geben dort ihrer Meinung Ausdruck, dass keiner der drei genannten ein würdiger Nachfolger für Beni ist. «Fachlich inkompetent und stimmlich unerträglich sind alle drei. Bei jedem anderen Sender dürften die höchstens Untertitel für Gehörlose schreiben», meint Pierre Stoller.

Trotz Favoriten-Rolle – Ruefer polarisiert immer noch

Favorit Ruefer wird seinem Ruf gerecht und polarisiert wie eh und je: «Wenn es unbedingt einer dieser vorgestellten Drei sein muss, dann bitte Sascha Ruefer - er versteht noch was vom Fussball», meint etwa Fredy Herbster. Genau das Gegenteil findet Daniel Huebscher: «Egal wer, nur nicht Ruefer!»

Allerdings sind sich die Kommentar-Schreiber auch einig: Thurnheers Zeit, Abschied zu nehmen ist gekommen. «Es war schon lange überfällig, dass Beni sich zurückzieht. So viele Fehler bei seinen Kommentaren waren schlicht nicht mehr tolerierbar und beim Zuschauen extrem nervend», sagt Phil Decker stellvertretend für viele.

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 14.07.2009, 14:25 Uhr


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