TV-Kritik: Der Sieg des tiefen Décolletés

Abschalten oder gleich emigrieren? Die Frage stellte sich auch im Final der «Grössten Schweizer Hits». Und: Wie weiter mit der Sendung? Wir haben die Antworten.

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Verkündigung des Siegs im Final

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Gestern war ein grosser Tag für die schöne Francine Jordi. In den «Grössten Schweizer Hits» amtete sie als Finalistin und Mitglied der Gästerunde. Dann durfte sie ihre neue Single vorstellen. Und obendrein gewann sie die Show auch. Eingedenk dieses Multitasking kam der Sieg der stets tiefdekolletierten Sängerin so überraschend daher wie das «Meteo» nach der «Tagesschau». Wettbewerbsverzerrung? Jordis Ko-Talker, der SF-Moderator Beni Thurnheer, wollte davon nichts wissen. «Kleinlich» sei dieser Vorwurf. Und: «Italien hat Berlusconi, wir haben Jordi», so das lustige Schwatzmaul mit einem vorbereiteten Spruch.

Überhaupt die Gästerunde! Musikalisch inkompetent wie eh und je, irritierte sie dieses Mal zusätzlich mit einem Kommentar-Niveau, das noch tiefer war als jenes der dargebotenen Lieder. Etwa bei der Hitbox, deren Thema «Nr.1 Songs» war. Zwar kam man so für ein paar Sekunden in den Genuss toller Musik. Doch die Kommentare der Gästerunde verdorben den Spass stante pede. (Thurnheer: «Let it be» heisst «lass es sein Biene». Jordi: «Mick Jagger ist ein bitzli ein Gruusiger».)

Verklemmte Gästerunde

Trotzdem war es ein aussergewöhnlicher Abend – musste man sich doch immer wieder versichern, dass man nicht dem Musikantenstadl beiwohnte: Vier der fünf Finalisten stammten aus der Volksmusikecke. Dann kam Stephanie Heinzmann, die sogar live sang. Leider nur als Showact - warum eigentlich? Die Frau hat den besseren Song und die bessere Stimme als alle Finalisten. Ach ja, sie unterlag in der Vorausscheidung Francine Jordi.

Wie immer bei den «Grössten Schweizer Hits» stand auch gestern nicht die Musik im Zentrum, sondern die Gästerunde: Wir, die wir hier sitzen, sind alle super und überhaupt sind alle Beiträge super. Allerdings trübte eine unabgesprochene Aktion die harmonische Stimmung auf der Couch; Kilchsperger und Thurnheer blamierten sich, als sie sich zierten, ein spontanes Tänzchen hinzulegen. Und das in einer Musiksendung.

Vorbild Miss-Schweiz-Wahl?

Danach machte sich Francine Jordi für DJ Ötzis musikalisches Verbrechen «Ein Stern» stark, bevor sie mit dem Jodlerklub Wiesenberg ein miserables Playback zum Besten gab. Den Schluss machten vier Tenöre, die «White Christmas» sangen. Dazu rieselte leise der Kunstschnee, im November und im Fernsehstudio notabene. Das alles weckte in einem den leisen Wunsch zu sterben. Oder wenigstens zu emigrieren.

Doch eventuell bleibt uns dieser Schritt erspart. Per «TV-Star» analysierte Francine Jordi kürzlich: «Die Quoten scheinen gut zu sein. Aber ich frage mich schon, was man sich da noch Neues einfallen lassen kann.» Tatsächlich ist die Zukunft der «Grössten Schweizer Hits» ungewiss, das einheimische Liedergut schon lange abgegrast. Bereits dieses Jahr musste man sich deshalb auf aktuelle Hits konzentrieren. Gewiss, die Show könnte analog der Miss-Schweiz-Wahl institutionalisiert werden: Einmal pro Jahr wird der beste Song der Saison eruiert. Es wäre indes ein gewagtes Unternehmen. Denn wenn die vierte Staffel etwas gezeigt hat, dann dies: Rassige Frauen ziehen hierzulande besser als gute Musik. (Tagesanzeiger.ch/Newsnetz)

Erstellt: 23.11.2009, 12:58 Uhr

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84 KOMMENTARE

stefan westermann

23.11.2009, 22:10 Uhr

fazit nach dem lesen der kommentare: gottlob tue ich mir dies nicht mehr an. bereits bei der billag, die die gebühren erhöhen will, habe ich vorgeschlagen, sf drs abzuschalten. die tessiner gucken rai1, 2 od 3, die deutschschweizer bayern oder orf, die suisse romands haben tf1 und die raetoromanen wählen aus, was ihnen am besten gefällt. die regio news entnehmen wir den print medien.


ruth leemann

23.11.2009, 20:23 Uhr

Damit Ruhe einkehrt gibt es nur eines, (die Ungewisse Zukunft der Grössten Schweizer Hits) aus dem Programm zu nehmen, und nicht mehr lange herum diskutieren - die Kommentare sagen alles oder nicht Frau Amgarten - Aufräumen ist angesagt.


Giovanni Baptista

23.11.2009, 20:23 Uhr

Ich liebe solche Sendungen - sie vermitteln einem das Gefühl, dass man wirklich nichts wichtiges verpasst, wenn man auf einen anderen Sender umschaltet....


Thomas Berner

23.11.2009, 20:10 Uhr

Das einzige was mich stört, ist dass alle Gebührenzahler gezwungen werden für solche Sendungen zu bezahlen, obwohl es hier wirklich nicht um Solidarität wie bei einer Versicherung geht. Schafft doch den Gebührenzwang ab und kassiert die Gebühren über Pay-per View, wie das das Schweizer Fernsehen bereits über Satellit mit ihrer Decoder Karte macht. Dann kriegt jeder seinen Sieger.


Max Giger

23.11.2009, 20:07 Uhr

Ich finde es nicht korrekt, dass von den grössten "Schweizer Hits" gesprochen wird. Es handelt sich doch um "Deutschschweizer Hits". Als bitte, sprecht doch von den grössten Hits der Deutschschweiz, die mich persönlich sowieso nicht interessieren.


Michael Eicher

23.11.2009, 18:50 Uhr

Klar kann man abschalten oder gar nicht schauen. Hab ich auch gemacht. Was mich nervt ist die Tatsache, dass unsere Gebühren für so eine Volksverblödung ausgegeben werden.


Marco Pfeuti

23.11.2009, 16:57 Uhr

Also ich habe auch mit Freude für Jordi gestimmt, da hatte man wenigstens noch etwas fürs Auge wenn schon die Musiktitel durchs Band nicht gerade der "Hit" waren. Aber die griechische Toga ohne BH hatte schon Sexappeal. Wie heisst es so schön: Sex sells.


Russel Nurjew

23.11.2009, 16:45 Uhr

Noch selten - ausser beim Musistadl und den Eurovision Songcontests - hat man am SF schwachsinnigere Sendungen gesehen als diese. Erstaunt ist man auch, dass Musiker die eigentlich mind. z.T. kritisch sein müssten - ich denke an Bligg oder diesen welschen Rapper der über Umweltverschmutzung und so labert - überhaupt eine solch mutwillige Volksverblödung mitmachen. Wirklich traurig!


Hans - Ulrich Vogt

23.11.2009, 16:22 Uhr

Das Décollté von Frau Jordi (neudeutsch :Tschordi) empfinde ich als einer der wenigen Lichtblicke der Veranstaltung. . Alle die`s stört könne sich zum Ausgleich ein paar alte Arena Sendungen mit Frau Frösch reinziehen.


Stefan Haller

23.11.2009, 16:19 Uhr

Ich kann nicht mitreden, habe die Show nicht gesehen. Aber mal ehrlich, wir sind einfach zu klein, zu bünzlig um ein gutes abwechslungsreiches Format dieser Kategorie zu produzieren.


Karen Larovic

23.11.2009, 15:57 Uhr

Für den Fall, dass die SF-Programmverantwortlichen diese z. T. kritischen Kommentare lesen, dürfte klar sein, dass die Zuseher "anderes Futter" wünschen bzw. über kurz oder lang die Statistik "Einschaltquoten" der Statistik "Börsenkurse" gleichen dürfte, mit dem Trend nach abwärts. (Auch ich habe aus diesem Grund das Fernsehen aufgegeben!)


Pamella Rasovaicic

23.11.2009, 15:47 Uhr

Dieses Décolleté ist gewagt. Vermutlich erst im allerletzten Moment gemerkt, dass der Ausschnitt nicht sitzt. Aber was anziehen? Im Faltenjupe konnte Francine Jordi nicht kommen; der Dirndl-Auftritt war schon erfolgt; das Hochzeitskleid konnte sie auch nicht anziehen, darum ist Francine mutig daneben mit dieser Robe aufgetreten. Viel wird sie dafür bei einer Versteigerung nicht lösen können.


Barbara Zimmermann

23.11.2009, 15:22 Uhr

warum schaut ihr denn alle wenn ihrs so blöd findet? nichts besseres zu tun?


Heinz Hofer

23.11.2009, 15:22 Uhr

Das Wochenend-Abendprogramm von SF1 ist auf ein tiefes Niveau gesunken, die paar Zuschauer die diesen "Ramsch" noch anschauen haben gewählt, das Resultat ist entsprechend... Tipp: Abschalten und ein gutes Buch lesen!


Max Caster

23.11.2009, 15:04 Uhr

Und für so eine gequirlte Grütze zahlen wir Rundfunkgebühren? Prollige Provinzshow, moderiert von überbezahlten und inkompetenten Kommentatoren. Einfach zum heulen, dieses SF. Bye bye, Billag. Bye, bye SF.


Gisela Niedermann

23.11.2009, 14:54 Uhr

Und jetzt gleich noch den Titel als 'Beste Schweizerin des Jahres' - erst dann wäre die Sache abgerundet und passend zu vorigen Jahren.


Hansjörg Meier

23.11.2009, 14:48 Uhr

Bei der kritisierten "Unterhaltungs-Kiste" geht um Geld und Promotion. Francine Jordi verstand es eben sehr geschickt, ihre geschwellte Brust publkumswirksam im öffentlichen Fernsehen zu plazieren. Sie erhielt beste Werbung zum Nulltarif. Es ist krass, dass beinahe jedes Statement von ihr, jedes Lächeln und jede Antwort in Ihr Business-Konzept passen muss! Die "niedliche" Jordi trägts faustdick!


Gion Risch

23.11.2009, 14:28 Uhr

Das Sendeformat/Inhalt ist das eine. Aber mir (und sicher auch anderen Zuschauern) gehen langsam aber sicher die ewig gleichen "Moderatoren" und "Gäste" bei SF1 auf die Nerven. Turnheer, Kilchsberger, Epinay sind doch wirklich überall omnipresent, haben alle mehrere Sendungen und wollen uns wohl noch mehr mit solchem Stuss verdummen. Bitte, Leutschenbach, gib uns endlich frische Gesichter, subito!


Pfiffner marco

23.11.2009, 14:24 Uhr

Philippe Zweifel: Sind Sie der Musikpapst? Gut ist was gefällt und das müssen Sie akzeptieren.All die jetzt Ihr Maul so aufreissen müssen akzeptieren, dass nun einmal Volksmusik immer mehr bei den Leuten ankommt. Denjenigen die damit Mühe haben, könne ja den Kanal wechseln. Soviel ich weiss war die Einschaltquote nicht so schlecht....


Jean-Pierre Marquis

23.11.2009, 14:19 Uhr

Wenn dieses bayrisch-österreichische-Schweizer-Volksgedudel, gewürzt mit dem stets in die Unterwäsche zielenden Humor eines Kilchsperger die grössten Schweizer Hits darstellt, dann gute Nacht und hopp de Bäse.


Herbert Berger

23.11.2009, 14:18 Uhr

Dass jemand aus der "Jury" auch noch am Wettbewerb teilnehmen darf, erachte ich als Wahlbetrug, weil die Zuschauer dadurch in unstatthafter Weise beeinflusst wurden.


daniel meier

23.11.2009, 14:14 Uhr

in den jahren des rock 'n' roll aufgewachsen, amüsierten mich alle vier folgen. meine lieben eidgenossen, das ist heimat; kultur, lebensfreude, unbeschwehrtheit und gefühl; hat anscheinend substanz! last unsere schweizer tradition gewähren! ich appeliere an die toleranz der vielseitigkeit. hoffe die "rosalina" hat kein "stress" beim "heihole".


daniel meier

23.11.2009, 14:14 Uhr

in den jahren des rock 'n' roll aufgewachsen, amüsierten mich alle vier folgen. meine lieben eidgenossen, das ist heimat; kultur, lebensfreude, unbeschwehrtheit und gefühl; hat anscheinend substanz! last unsere schweizer tradition gewähren! ich appeliere an die toleranz der vielseitigkeit. hoffe die "rosalina" hat kein "stress" beim "heihole".


Raffael Grassi

23.11.2009, 14:02 Uhr

Schade, dass die Kritik so undifferenziert ausfiel - letztlich ist das Geschmackssache. Solange die Quote gut ist, wird man sich an solche Sendungen gewöhnen müssen...Tatsache ist, dass eine Mehrheit der Zuschauer diesen Song zum Schweizer Hit des Jahres gewählt hat...Wenn man das Staatsfernsehen in Frage stellt - die Alternative wäre Pay-TV. Es wäre durchaus eine Überlegung wert...


Thomas Werner

23.11.2009, 13:50 Uhr

Ich schaue diese Sendung nur wegen dem Décolleté; je tiefer desto volkstümlicher. Es muss beim nächsten Mal noch tiefer sein.


Bruno Ehrlich

23.11.2009, 13:47 Uhr

Für alle Kritiker und "so modernen" Zeitgenossen finde ich nur ein Wort: peinlich!


Leo Nauber

23.11.2009, 13:19 Uhr

Ich stelle fest, es gibt noch Leute, die wegen so einem ........... den Fernseher einschalten. So eine Sendung oder Sendreihe ist doch..... das darf ich nicht öffentlich schreiben. Denn die Darsteller sind authentisch und auch Menschen, die Anrecht auf Liebe und Anerkennung haben.


Severin Kess

23.11.2009, 13:17 Uhr

Was ich schade finde ist, dass der beste Sänger der Wisibärgler, der mit der hellen, wunderbaren Stimme kaum erwähnt wird und nicht einmal auf den Bilder ist. Sonst finde ich alle haben ihre Sache sehr gut gemacht. Was sollen die niederträchtigen, aufhetzenden Kommentare von Philippe Zweifel. Kann er überhaupt etwas? Ich fand Bligg mit «Rosalie» schwach bis peinlich, aber vielen hat es gefallen. Recht so, es ärgert mich nicht!


Kurt Hauser

23.11.2009, 13:16 Uhr

Jemand eifersüchtig? Francine Jordi trägt Decolletés perfekt (obwohl ich für Bligg gestimmt habe)!


Annabelle Bucher

23.11.2009, 13:16 Uhr

Der Gewinner ist der Jodelklub Wiesenberg. Sie machten und machen das Siegerlied überhaupt zu dem was es ist: Sehr authentisch und berührend. Eben gerade nichts da von Hudigääggeler und überdrehter Kampfjodlerei.


Dante Eggenberger

23.11.2009, 13:13 Uhr

@ Marco Kreienbuehl & Philippe Zweifel (Autor): Emigrieren kann ich nur empfehlen. Zum Beispiel nach Vietnam (wo ich selber wohne): sehr viel Sonne, sehr nette Menschen und weit und breit keine Benis und Jordis... ;)


Robert Reichmuth

23.11.2009, 13:07 Uhr

Was mich tröstet: "die grössten Schweizer Hits" wird in vierzig Jahren bestimmt bei der Endausscheidung der Sendung "Die langweiligsten Sendungen des SFDRS der letzten 50 Jahre" ganz vorne mitmischen können.


Thomas Bisang

23.11.2009, 12:53 Uhr

Natürlich kann man eine Abstimmung mit den Füssen veranstalten und auf einen anderen Sender wechseln, aber das reduziert nicht den Betrag, den ich alle drei Monate einzahlen muss, ohne viel Gegenwert zu erhalten. Das einzig seh-bare sind die Tagesschau, teilweise 10vor10 und Giacobbo/Müller. Und Dr. House.


Roland Häfliger

23.11.2009, 12:52 Uhr

Ich glaub es nicht. Diese Sendung ist wirklch zum Abgang verdammt. Die Gästerunde ist für diese Sendung einfach ungeeignet. Die grösste Fehlbesetzung ist Jordi. Ist dies eine "Volkstümlich-Sendung oder "die grössten Schweitzer-Hits".Äusserst fragwürdig. Aber auch noch den Sonntagabend vermiesen, da ja schon der Samstagabend durch Trudihudi -Gejammer blockiert ist. Sehr schade für SF DRS.


Gisela Niedermann

23.11.2009, 12:47 Uhr

hab nur kurz reingeschaut. Ich bin entsetzt, ist jetzt die Volksverdummung schon so weit fortgeschritten, dass man da noch lachen und klatschen kann? Was sind denn das für Witze von dem Thurnheer/Kilchsberger, beide Bestauner dieser Jordi. Das soll unterhaltsam sein? Wer hält denn dieses Sitzen, Schauen und Zuhören überhaupt aus? Dümmer geht es nicht mehr, sowas von Dummheit, am Sonntag serviert!


Kurt Hottinger

23.11.2009, 12:39 Uhr

DANKE den vielen Kommentaren, die den Moderator und das Gäste-Trio genau so unausstehlich und langweilig empfinden wie ich. Ich finde es hervorragend, dass SF eine Plattform für einheimisches Wirken bietet, aber dann bitte so, dass dieses Wirken im Vordergrund steht und nicht 4 selbstverliebte Personen! Die 3 Gäste sind in ihren angestammten Werkstätten genial, BITTE lasst sie dort!!!


Johann Kirchner

23.11.2009, 12:38 Uhr

Schlimm sind doch nur jene Zuschauer, die sich nun hier das Maul über eine Sendung verreissen, die sie entweder nicht gesehen haben (max. 5 Minuten), weil's scheinbar eben eine Katastrophe war, oder eben jene, die sich dies über 2 Stunden antun, aber nicht fähig sind, den Kanal zu wechseln. Arme Schweiz, so eine doofe Bevölkerung hast du wirklich nicht verdient!!


Marco Kreienbühl

23.11.2009, 12:38 Uhr

"Das alles weckte in einem den leisen Wunsch zu sterben. Oder wenigstens zu emigrieren." Danke Philipp Zweifel für diese treffende TV-Kritik - Epinay und Jordi - leider sind beide am SF allzu omnipräsent :-(


Danny van Duijvenbode

23.11.2009, 12:31 Uhr

ich will nur sagen: schade schade schade.... da gibt es so gute Bands in der Schweiz....aber nein es muss eine so schnulzige Schlagersängerinn wie diese Jordi gewinnen....wer's glaugt wird selig... ich glaube jedenfalls nicht daran das hier alles mit rechten Dingen zugegangen ist.... für mich und hoffendlich auch viele andere war es das letzte mal das wir uns so eine Sendung ansehen


Rolf Iseli

23.11.2009, 12:30 Uhr

An alle "entsetzten" SF1 Konsumenten und Anti-Volksmusikverehrer: Ich war gestern am Uriah Heep Konzert im Gardenclub in Winterthur und da hats gewummt. Also selbst schuld wenn ihr mit eurer Freizeit nicht besser umgehen könnt. Ach ja - ich wär eigentlich in der SF1 Zielgruppe anzusiedeln. Aber Volksmusik höre ich prinzipiell nur in Festzelten und dann passts.


Bruno Wüthrich

23.11.2009, 12:25 Uhr

Peinlich, dass SF es nicht fertig bringt, den Zuschauern wechselnde Talk-Runden zu präsentieren. Peinlich auch der stundenlange Gratis-Werbespot für Francine Jordi, zum Dessert mit Gage garniert, vom Gebührenzahler bezahlt. Am peinlichsten: Die dadurch entstandene Wettbewerbs-Verzerrung. Zudem: Gewonnen hat der Jodlerklub Wiesenberg, bei dem auch Francine Jordi (auswechselbar) mitgesungen hat.


Michael Schmidt

23.11.2009, 12:24 Uhr

Ich würde es bevorzugen, wenn ein Artikel über eine solche Sendung von jemandem geschrieben würde, der grundsätzlich mit dieser Art Unterhaltung etwas anfangen kann. Aber es kommt mir hier eher vor, als ob ein Anhänger von independent Movies einen Hollywood Blockbuster à la 2012 kritisieren würde.


Benno Piller

23.11.2009, 12:15 Uhr

Judihui!! Wir Schweizer haben eine überlegene Leitkultur! Da können die Barbaren um uns herum noch etwas lernen!!


Ernst Boller

23.11.2009, 12:14 Uhr

Zahlen wir wirklich für so etwas Fernsehgebühren? Der Gesang ist Geschmacksache, nicht jedem gefällt alles. Echt peinlich wirkte allerdings die Gästerunde. Da war das Décolleté ja eine Bereicherung.


juerg Schwaller

23.11.2009, 12:11 Uhr

peinlich, abschalten!


guido bachmann

23.11.2009, 12:07 Uhr

Wäre Vico Torriani noch am Leben, hätte er mit "Alles fahrt Schi" und einem Bündner Skilehrerchörli als Background, nostalgisch mit Hickory-Brettern, Kandaharbindung und Molitorschuhen angetan, bestimmt Chancen auf den Titel in der nächsten Staffel.


Dante Eggenberger

23.11.2009, 12:03 Uhr

Fanclubs vor allem entscheiden doch solche Wahlen, oder? Die restlichen Stimmen geben die Sa-Abend-Zuschauer. Wer ist das? - - Folklore-Ueberhang: Kann es sein, dass wir eine diffuse Sehnsucht nach heiler Welt, festen Wurzeln und verbindlichen Werten haben? Oder ist das einfach profanes Kalkuel von SF&Sponsoren fuer den Sa-Abend? Bzw. die nutzen diese Sehnsucht - falls vorhanden - profitabel aus.


Hans Meier

23.11.2009, 12:02 Uhr

Dachte zwischenzeitlich ich lese diesen Artikel auf Blick.ch. Aber ja, ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Abend wirklich so schlecht war. Freut mich, dass auch BAZ ehrliche Berichte schreibt! Ich habe meinen Sanstagabend mit regionaler Musikkultur beschäftigt. Das Pferd - für alle die jung sind oder sich noch so fühlen. Keine tiefen Ausschnitte, nur ehrliche Musik, die Spass macht.


Kurt Bossart

23.11.2009, 12:00 Uhr

Frau Jordi wäre selbst mit einem Ausschnitt bis zu den Knien unerträglich. Jeden Sonntag eine mitfinanzierte Sendung, die man nicht anschauen kann. Giaccobo/Müller bitte vorverlegen, dafür das Gruselkabinett mit volksdümmlicher Musik nach Mitternacht austrahlen.


hugo meier

23.11.2009, 12:00 Uhr

eine sendung zum vergessen weshalb müssen beni thurnheer und roman kilchsberger auch noch mit dabei sein und ihren wenig geistreichen kommentar abgeben?


Georg Binswanger

23.11.2009, 11:57 Uhr

langsam aber sicher habe ich mitleid mit dem autor. wie lange noch muss er sich berufswegen diese unsägliche 'sendung' ansehen? SF DRS und richtige kultur lassen sich nicht verbinden. das beweist die anstalt am leutschenbach immer von neuem. zum glück gibt es (digitales) fernsehen mit qualitativ hochwertigen beiträgen. danke ARD, danke ARTE, danke 3Sat, danke BBC!


Jan Holler

23.11.2009, 11:54 Uhr

Wer schaut sich solchen Schrott überhaupt an? SF TV ist doch unterste Kiste. Dauernd trifft man auf die selben Schwatzkasper, die eigentlich nichts zu sagen haben. SF TV (andere aber auch) ist Abgewöhnungsfernsehen. Mich ärgert einzig, dass ich für den Schrott so viele Gebühren zahlen muss. - Hach, was sind sie alle so toll, feiern sich stets selber und denken, sie seien prominent.


Francesca's Commento

23.11.2009, 11:51 Uhr

Guter Gott, rassige Frauen? Ich kann gut verstehen, dass jeder der manns genug ist auf fast herausfallende Titten abfährt, aber eine rassige Frau ist dann doch was anderes! Wieviele dieser "rassigen Frauen" bringt die Schweiz eigentlich noch ins Showbusiness? Zusammen mit Michelle Hunziker könnte Francine doch Thomis Gäste betreuen! Ein echter Qualitätssprung für beide die Sendung und die Schweiz!


Juliette Stenberger

23.11.2009, 11:32 Uhr

was ich schade finde ist dass sf sich nicht mehr in die pflicht nimmt, neue talente zu fördern/präsentieren - es gäbe soooo viele coole Bands in der Schweiz! Aber nein, lieber zum x-ten Mal Florian Ast, Polo Gähn Hofer und Gölä... die Talkrunde fand ich gut, es zeigt aber, dass sie der wahre Held der Sendung war und nicht die Musik - aber ist klar, wenn man keinen neuen Sachen bringt...


Joseph Ettlin

23.11.2009, 11:23 Uhr

an all die Meckerer: ja warum in aller Welt sich so aufregen?? Es gibt ja eine Fernbedienung zum Umschalten - niemand zwingt euch das mit anzuschauen..... also cool down und bravo den Wisibärglern und Francine


Jürg Wüthrich

23.11.2009, 11:22 Uhr

Eine an Unerträglichkeit kaum mehr zu überbietende Sendung. eine Siegerin, die 5 Sendungen lang gratis Werbung für sich machen durfte. Welch Wunder, dass sie gewann. Ein völlig talentfreier Moderator, eine Gesprächsrunde mit pseudohumoristischen Witzlein. Aber der Zuschauer kriegt das Program, das er verdient hat .... der gelegentliche Schwenk der Kamera hat dies aufs schönste unterstrichen.


Martin Pauli

23.11.2009, 11:19 Uhr

Eine miserable Sendung mit Moderatoren und Musikern von einer typisch schweizerischen Durchschnittlichkeit. Es gab wirklich keinen Grund, sich dies an zu tun, ausser dass meine Töchter unbedingt schauen wollten. Aber dennoch: der Sieger (nicht die Siegerin) beeindruckt mich: Die Musik vom Jodelclub geht direkt in Herz, Musik ohne jedes Gekünstel. Nicht mein Stil, aber einfach und schön. Natur pur!


Marc Hofer

23.11.2009, 11:14 Uhr

Zum Glück gibt es genug Alternativen: 1. ORF1, 2. Bluewin TV, 3. DVD Player. Das Durchschnittsalter dieser Sendung lag sicher bei 66 Jahren.


Marlene Hafner

23.11.2009, 11:12 Uhr

Die Kommentare hinsichtlich dieser Sendung sind (fast) eindeutig. Wie kommen die Resultate aber zustande? Sind die Sieger bereits vor der ersten Sendung bestimmt? Telefonanrufe für Kostenminderung willkommen aber fakultativ? Keine Ahnung, wie das geht.


Andreas D. Meier

23.11.2009, 11:12 Uhr

Frau Jordi würde sich in einer neuen Gotthelf-Verfilmung von "Ueli der Knecht" und "Ueli der Pächter" als "Vreneli" gut machen, sie müsste sich nur sittsamer kleiden. Gotthelf würde sich zwar in seinem Grab in Lützelflüh umdrehen aber was soll's, die Quote wäre gesichert! Das Programm von SF verkommt immer mehr zu einem Ableger des Muikantenstadels, mühsamer u. langweiliger geht's nimmer!


Yves Alexandre Mundorff

23.11.2009, 11:12 Uhr

Die Sendung wird wohl eher von einem älteren Semester konsumiert. Da erstaunt die Wahl des Hits wohl eher nicht. Komisch finde ich, dass Francine sowohl als Sendungsgast als auch als Künstlerin auftritt, fand ich doch etwas komisch. Ich empfand die Sendung eher als Dauerwerbung für die Francine-Jordi-Fraktion. Na ja, zum glück gibt es noch 200 andere Sender ohne Geriatrie-Program ;-)


Bruno Ehrlich

23.11.2009, 11:05 Uhr

Nicht nur die Politiker, auch die div. Radios und Fernsehen haben sich soweit vom Volk entfernt, dass sie nicht mehr wissen, was das -Volk denkt, fühlt und macht. Dann kommen dann die hässigen Kommentare, die zum Teil recht primitiv sind und die nur zeigen, dass gewisse Leute einfach nicht verlieren können. Und das schlimme dabei ist,dass sie meinen, sie seien fortschrittlich und moderns. ts,,ts


Reto Schaer

23.11.2009, 11:01 Uhr

Die Schweiz hat Perlen wie Double, Phil Carmen, Andreas Vollenweider, Celtic Frost, China, Coroner, Samael und noch viel mehr hervorgebracht. Und ich bin überzeugt, dass auch in der Volksmusikszene hervorragende Musik gemacht wird. Natürlich steht am Schluss immer derjenige Zuoberst, der Zielgruppenorientiert kalkuliert das Richtige im richtigen Moment von sich gibt.


Marcel Ehrhard

23.11.2009, 10:57 Uhr

Wieso denn die Aufregung? Abschalten, sterben? Bin auch ü60 und schalte solche und aehnliche Sendungen schon gar nicht ein. Es gibt ja genuegend andere Sendungen, oder ein Buch oder sonst was. Was mich mehr stoert ist die Billag Rechnung fuer den vielen Schrott den SF1anbietet.


Peter Brunner

23.11.2009, 10:55 Uhr

Epiney und CO so langweilig und unkompetent wie der Bundsrat, Schweizer Fernsehen ist das beste Einschlafmittel. Wie lange muss man Ihn noch ertragen?


alfred neumann

23.11.2009, 10:54 Uhr

hat wenigstens die einschaltquote den prominenten sendeplatz gerechtfertigt? falls ja, kann ich nur sagen: jede nation hat das fernshprogramm, das es verdient! wenn nicht, wundert es mich auch nicht wirklich. ich habe schon seit längerem den eindruck, dass unsere konzessionsgelder in erster linie zur erhaltung der aussterbenden spezies der cervelatpromis "verwendet" werden...!


Kurt Bertschi

23.11.2009, 10:52 Uhr

Ein verdienter Sie für Francine Jordi und dem Jodlerklub Wiesenberg.Ganz herliche Gratulation. Kritik ist da tatsächlich fehl am Platz und mehr als kleinlich. Lasst Zahlen sprechen mit 42.8% und singt weiter. k.bertschi


Daniel Ritz

23.11.2009, 10:49 Uhr

Zum Glück gibt's DVD-Recorder. Ideal für solche Abende.


Kaspar Scheidegger

23.11.2009, 10:36 Uhr

Zum Glück lief auf SF" Spiderman. Die "schweizer hits" Sendung ist wohl konzipiert für ü60 Fernsehzuschauer, und die Sieger logisch. Epiney ist unerträglich und auf SF1 Dauerpräsent.


Romain Berger

23.11.2009, 10:29 Uhr

Das war ja wohl der undemokratischste Wettbewerb, der je über den Sender lief. Schon in den Vorausscheidungen war ja wohl klar, dass die Hudigäägeler Fraktion für den einzigen Titel in ihrem Segment stimmen würde, während sich die Liebhaber der modernen Musik zwischen vier Titeln entscheiden mussten! Die Stimmen ersterer hätten also durch vier geteilt werden müssen! Schande über SF!


Seraina Müller

23.11.2009, 10:07 Uhr

Und jetzt runterladen für Mami, Omi, Gotti, Tanti, für Opi und Götti . Eine CD unter den Weihnachtsbaum von Francine Jordi. DANKE für den HIT!


Franz Meier

23.11.2009, 10:03 Uhr

Man staunt doch immer wieder, wieviele Zuschauer die immer gleichen Gesichter sehen wollen. Des Schweizers Horizont scheint doch sehr beschränkt. Wie langweilig muss das Leben vieler Zuschauer sein? Hat die Schweiz nichts besseres zu tun, als am Sonntagabend irgendwelche faden Sendungen mit Weichspülern und Schwiegermütter-Träumen anzuschauen? Die Schweizer Medienwelt ist wirklich arm dran...


Giovanni Meier

23.11.2009, 10:02 Uhr

Ich finde es komisch wenn nicht falsch wenn man über den grössten Schweizer Hit spricht und es eigentlich über den grössten Deutschweizer Hit geht oder ist der rest der Schweiz taub stumm ?


René Müller

23.11.2009, 09:51 Uhr

Die Gewinner wiederspiegeln doch das Durchschnittsalter des SF Zuschauers. Die Frage sei erlaubt: Wie gewinnt das SF die Altersgruppen 20 bis 50 zurück? Nur mit Militär-Wollsocken stricken wird es nie einen Pullover geben. Das heisst: SF wird in einigen Jahren nur noch künstlich ernährt, mit staatlich verortneten Gebühren. Im freien Markt hätte dieses SF keine Überlebenschance.


Blanka Staub

23.11.2009, 09:43 Uhr

grösste Schweizer Hits: über den Sieg habe ich mich gefreut. Auch ohne Francine bzw. mit einer anderen guten Sängerin hätten die Wiesenbergler gewonnen. Ich finde es phänomenal wie die rein gesungen haben und der eine Solosänger hat eine wunderbare Stimme. ganz herzliche Gratulation


Gaby Müller

23.11.2009, 09:04 Uhr

"Die grössten schweizer Hits" ist meiner Meinung nach eine Sendung, die man getrost absetzen könnte. Ich hatte irrtümlich einmal reingeschaltet, fand dann aber nach 5 Minuten, dass die Sendung die Gebühren nicht wert sind. Den Vieren auf dem Sofa zuzuhören, schmerzt in den Ohren. Sie sind weder originell noch interessant.Dass man beste Sendezeit mit so einem Schmarren besetzt, ist mehr als schade.


Monica Zurschmiede

23.11.2009, 08:54 Uhr

Ich finde es einfach komisch das die Scheiz fast nur Volkstümliche Lieder in die Finals gewählt hat. Sind wir wirklich so einseitig gestrickt.Echt schade so was....Da wunderts auch nicht das Frau Jordi gewonnen hat ,das wusste man ja schon vorher.


Sanzia Sartori

23.11.2009, 08:18 Uhr

Francine Jordi soll ganz einfach singen, meinetwegen auch gewinnen, aber nicht moderieren!!! Da gibt es nämlich bessere, witzigere und klügere Frauen .


karl stöcklin

23.11.2009, 08:13 Uhr

diese musikwelt im SF ist für mich langweiliges mainstream . ich suche mich die musikperlen nicht im TV sondern in der weite des internet . aber wo glückliche menschen diese musik mögen ist der sinn der musik erfüllt .


antonio casartelli

23.11.2009, 07:44 Uhr

ist denn das möglich das endlich einmal im ch-tv ein song gewählt wird der nicht von den brunners und wächters suggeriert ist.


rene klingler

23.11.2009, 07:20 Uhr

Bravo und Hurra.... es gibt sie halt doch noch, die wirklichen und wahren Eidgenossen die zu ihrer Musik stehen und nicht das Gefühl haben, sie müssten sich für ihre Klänge schämen. Der lieben Francine und den Wiesenberglern meine ganz herzliche Gratulation!


Hans - Ulrich Vogt

23.11.2009, 06:22 Uhr

Das Resultat entspricht den Wünschen der Zuschauermehrheit, derer die überhaupt noch beim "Unterhaltungsangebot" des SF DRS vor dem Gerät sitzen! Also ist es gerecht, ob es auch gut ist ist eine andere Frage


Urs Dumermuth

23.11.2009, 05:58 Uhr

Wieso waren eigentlich Marc Sway oder Baschi nicht dabei? Haben wir wirklich nur Stress, Jordi und Gölä? Nichts gegen Bligg, er hätte den Sieg verdient, aber auch er war fast in jeder Sendung dabei. Und wenn schon Jordi auftreten darf, dann sollte man auch Piero eine Chance geben! Aber wen kümmerts, die Sendung ist auf dem Niveau Musik Star einzustufen...also sehr tief...


meierhans mike

23.11.2009, 01:14 Uhr

Frage: wie lange will unser ach so tolles SF die schon total ausgepresste Zitrone namens *grösste Schweizer Hits" weiter ins Recycling geben, bis auch noch die Schale weg ist? Muss man sich darüber wundern, wenn unfähige Typen wie Amgarten oder Schifferle dafür zuständig sind??? SF (oder besser RTL oder Sat.1 süd) = die totale Unfähigkeit, neue Sendungen zu entwickeln....!!!



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