TV-Kritik: Der Sieg des tiefen Décolletés
Von Philippe Zweifel. Aktualisiert am 23.11.2009 84 Kommentare
Artikel zum Thema
- Francine Jordi siegt bei «Die grössten Schweizer Hits»
- Die «Schweizer Hits» zielen am Geschmack der Schweizer vorbei
- Die grössten Schweizer Hits einmal anders
Verkündigung des Siegs im Final
Gestern war ein grosser Tag für die schöne Francine Jordi. In den «Grössten Schweizer Hits» amtete sie als Finalistin und Mitglied der Gästerunde. Dann durfte sie ihre neue Single vorstellen. Und obendrein gewann sie die Show auch. Eingedenk dieses Multitasking kam der Sieg der stets tiefdekolletierten Sängerin so überraschend daher wie das «Meteo» nach der «Tagesschau». Wettbewerbsverzerrung? Jordis Ko-Talker, der SF-Moderator Beni Thurnheer, wollte davon nichts wissen. «Kleinlich» sei dieser Vorwurf. Und: «Italien hat Berlusconi, wir haben Jordi», so das lustige Schwatzmaul mit einem vorbereiteten Spruch.
Überhaupt die Gästerunde! Musikalisch inkompetent wie eh und je, irritierte sie dieses Mal zusätzlich mit einem Kommentar-Niveau, das noch tiefer war als jenes der dargebotenen Lieder. Etwa bei der Hitbox, deren Thema «Nr.1 Songs» war. Zwar kam man so für ein paar Sekunden in den Genuss toller Musik. Doch die Kommentare der Gästerunde verdorben den Spass stante pede. (Thurnheer: «Let it be» heisst «lass es sein Biene». Jordi: «Mick Jagger ist ein bitzli ein Gruusiger».)
Verklemmte Gästerunde
Trotzdem war es ein aussergewöhnlicher Abend – musste man sich doch immer wieder versichern, dass man nicht dem Musikantenstadl beiwohnte: Vier der fünf Finalisten stammten aus der Volksmusikecke. Dann kam Stephanie Heinzmann, die sogar live sang. Leider nur als Showact - warum eigentlich? Die Frau hat den besseren Song und die bessere Stimme als alle Finalisten. Ach ja, sie unterlag in der Vorausscheidung Francine Jordi.
Wie immer bei den «Grössten Schweizer Hits» stand auch gestern nicht die Musik im Zentrum, sondern die Gästerunde: Wir, die wir hier sitzen, sind alle super und überhaupt sind alle Beiträge super. Allerdings trübte eine unabgesprochene Aktion die harmonische Stimmung auf der Couch; Kilchsperger und Thurnheer blamierten sich, als sie sich zierten, ein spontanes Tänzchen hinzulegen. Und das in einer Musiksendung.
Vorbild Miss-Schweiz-Wahl?
Danach machte sich Francine Jordi für DJ Ötzis musikalisches Verbrechen «Ein Stern» stark, bevor sie mit dem Jodlerklub Wiesenberg ein miserables Playback zum Besten gab. Den Schluss machten vier Tenöre, die «White Christmas» sangen. Dazu rieselte leise der Kunstschnee, im November und im Fernsehstudio notabene. Das alles weckte in einem den leisen Wunsch zu sterben. Oder wenigstens zu emigrieren.
Doch eventuell bleibt uns dieser Schritt erspart. Per «TV-Star» analysierte Francine Jordi kürzlich: «Die Quoten scheinen gut zu sein. Aber ich frage mich schon, was man sich da noch Neues einfallen lassen kann.» Tatsächlich ist die Zukunft der «Grössten Schweizer Hits» ungewiss, das einheimische Liedergut schon lange abgegrast. Bereits dieses Jahr musste man sich deshalb auf aktuelle Hits konzentrieren. Gewiss, die Show könnte analog der Miss-Schweiz-Wahl institutionalisiert werden: Einmal pro Jahr wird der beste Song der Saison eruiert. Es wäre indes ein gewagtes Unternehmen. Denn wenn die vierte Staffel etwas gezeigt hat, dann dies: Rassige Frauen ziehen hierzulande besser als gute Musik. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 23.11.2009, 12:58 Uhr
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84 Kommentare
Das einzige was mich stört, ist dass alle Gebührenzahler gezwungen werden für solche Sendungen zu bezahlen, obwohl es hier wirklich nicht um Solidarität wie bei einer Versicherung geht. Schafft doch den Gebührenzwang ab und kassiert die Gebühren über Pay-per View, wie das das Schweizer Fernsehen bereits über Satellit mit ihrer Decoder Karte macht. Dann kriegt jeder seinen Sieger. Antworten
Also ich habe auch mit Freude für Jordi gestimmt, da hatte man wenigstens noch etwas fürs Auge wenn schon die Musiktitel durchs Band nicht gerade der "Hit" waren. Aber die griechische Toga ohne BH hatte schon Sexappeal. Wie heisst es so schön: Sex sells. Antworten
Noch selten - ausser beim Musistadl und den Eurovision Songcontests - hat man am SF schwachsinnigere Sendungen gesehen als diese. Erstaunt ist man auch, dass Musiker die eigentlich mind. z.T. kritisch sein müssten - ich denke an Bligg oder diesen welschen Rapper der über Umweltverschmutzung und so labert - überhaupt eine solch mutwillige Volksverblödung mitmachen. Wirklich traurig! Antworten
Für den Fall, dass die SF-Programmverantwortlichen diese z. T. kritischen Kommentare lesen, dürfte klar sein, dass die Zuseher "anderes Futter" wünschen bzw. über kurz oder lang die Statistik "Einschaltquoten" der Statistik "Börsenkurse" gleichen dürfte, mit dem Trend nach abwärts. (Auch ich habe aus diesem Grund das Fernsehen aufgegeben!) Antworten
Dieses Décolleté ist gewagt. Vermutlich erst im allerletzten Moment gemerkt, dass der Ausschnitt nicht sitzt. Aber was anziehen? Im Faltenjupe konnte Francine Jordi nicht kommen; der Dirndl-Auftritt war schon erfolgt; das Hochzeitskleid konnte sie auch nicht anziehen, darum ist Francine mutig daneben mit dieser Robe aufgetreten. Viel wird sie dafür bei einer Versteigerung nicht lösen können. Antworten
Bei der kritisierten "Unterhaltungs-Kiste" geht um Geld und Promotion. Francine Jordi verstand es eben sehr geschickt, ihre geschwellte Brust publkumswirksam im öffentlichen Fernsehen zu plazieren. Sie erhielt beste Werbung zum Nulltarif. Es ist krass, dass beinahe jedes Statement von ihr, jedes Lächeln und jede Antwort in Ihr Business-Konzept passen muss! Die "niedliche" Jordi trägts faustdick! Antworten
Das Sendeformat/Inhalt ist das eine. Aber mir (und sicher auch anderen Zuschauern) gehen langsam aber sicher die ewig gleichen "Moderatoren" und "Gäste" bei SF1 auf die Nerven. Turnheer, Kilchsberger, Epinay sind doch wirklich überall omnipresent, haben alle mehrere Sendungen und wollen uns wohl noch mehr mit solchem Stuss verdummen. Bitte, Leutschenbach, gib uns endlich frische Gesichter, subito! Antworten
Philippe Zweifel: Sind Sie der Musikpapst? Gut ist was gefällt und das müssen Sie akzeptieren.All die jetzt Ihr Maul so aufreissen müssen akzeptieren, dass nun einmal Volksmusik immer mehr bei den Leuten ankommt. Denjenigen die damit Mühe haben, könne ja den Kanal wechseln. Soviel ich weiss war die Einschaltquote nicht so schlecht.... Antworten
in den jahren des rock 'n' roll aufgewachsen, amüsierten mich alle vier folgen. meine lieben eidgenossen, das ist heimat; kultur, lebensfreude, unbeschwehrtheit und gefühl; hat anscheinend substanz! last unsere schweizer tradition gewähren! ich appeliere an die toleranz der vielseitigkeit. hoffe die "rosalina" hat kein "stress" beim "heihole". Antworten
in den jahren des rock 'n' roll aufgewachsen, amüsierten mich alle vier folgen. meine lieben eidgenossen, das ist heimat; kultur, lebensfreude, unbeschwehrtheit und gefühl; hat anscheinend substanz! last unsere schweizer tradition gewähren! ich appeliere an die toleranz der vielseitigkeit. hoffe die "rosalina" hat kein "stress" beim "heihole". Antworten
Schade, dass die Kritik so undifferenziert ausfiel - letztlich ist das Geschmackssache. Solange die Quote gut ist, wird man sich an solche Sendungen gewöhnen müssen...Tatsache ist, dass eine Mehrheit der Zuschauer diesen Song zum Schweizer Hit des Jahres gewählt hat...Wenn man das Staatsfernsehen in Frage stellt - die Alternative wäre Pay-TV. Es wäre durchaus eine Überlegung wert... Antworten
Ich stelle fest, es gibt noch Leute, die wegen so einem ........... den Fernseher einschalten. So eine Sendung oder Sendreihe ist doch..... das darf ich nicht öffentlich schreiben. Denn die Darsteller sind authentisch und auch Menschen, die Anrecht auf Liebe und Anerkennung haben. Antworten
Was ich schade finde ist, dass der beste Sänger der Wisibärgler, der mit der hellen, wunderbaren Stimme kaum erwähnt wird und nicht einmal auf den Bilder ist. Sonst finde ich alle haben ihre Sache sehr gut gemacht. Was sollen die niederträchtigen, aufhetzenden Kommentare von Philippe Zweifel. Kann er überhaupt etwas? Ich fand Bligg mit «Rosalie» schwach bis peinlich, aber vielen hat es gefallen. Recht so, es ärgert mich nicht! Antworten
Natürlich kann man eine Abstimmung mit den Füssen veranstalten und auf einen anderen Sender wechseln, aber das reduziert nicht den Betrag, den ich alle drei Monate einzahlen muss, ohne viel Gegenwert zu erhalten. Das einzig seh-bare sind die Tagesschau, teilweise 10vor10 und Giacobbo/Müller. Und Dr. House. Antworten
Ich glaub es nicht. Diese Sendung ist wirklch zum Abgang verdammt. Die Gästerunde ist für diese Sendung einfach ungeeignet. Die grösste Fehlbesetzung ist Jordi. Ist dies eine "Volkstümlich-Sendung oder "die grössten Schweitzer-Hits".Äusserst fragwürdig. Aber auch noch den Sonntagabend vermiesen, da ja schon der Samstagabend durch Trudihudi -Gejammer blockiert ist. Sehr schade für SF DRS. Antworten
hab nur kurz reingeschaut. Ich bin entsetzt, ist jetzt die Volksverdummung schon so weit fortgeschritten, dass man da noch lachen und klatschen kann? Was sind denn das für Witze von dem Thurnheer/Kilchsberger, beide Bestauner dieser Jordi. Das soll unterhaltsam sein? Wer hält denn dieses Sitzen, Schauen und Zuhören überhaupt aus? Dümmer geht es nicht mehr, sowas von Dummheit, am Sonntag serviert! Antworten
DANKE den vielen Kommentaren, die den Moderator und das Gäste-Trio genau so unausstehlich und langweilig empfinden wie ich. Ich finde es hervorragend, dass SF eine Plattform für einheimisches Wirken bietet, aber dann bitte so, dass dieses Wirken im Vordergrund steht und nicht 4 selbstverliebte Personen! Die 3 Gäste sind in ihren angestammten Werkstätten genial, BITTE lasst sie dort!!! Antworten
Schlimm sind doch nur jene Zuschauer, die sich nun hier das Maul über eine Sendung verreissen, die sie entweder nicht gesehen haben (max. 5 Minuten), weil's scheinbar eben eine Katastrophe war, oder eben jene, die sich dies über 2 Stunden antun, aber nicht fähig sind, den Kanal zu wechseln. Arme Schweiz, so eine doofe Bevölkerung hast du wirklich nicht verdient!! Antworten
ich will nur sagen: schade schade schade.... da gibt es so gute Bands in der Schweiz....aber nein es muss eine so schnulzige Schlagersängerinn wie diese Jordi gewinnen....wer's glaugt wird selig... ich glaube jedenfalls nicht daran das hier alles mit rechten Dingen zugegangen ist.... für mich und hoffendlich auch viele andere war es das letzte mal das wir uns so eine Sendung ansehen Antworten
An alle "entsetzten" SF1 Konsumenten und Anti-Volksmusikverehrer: Ich war gestern am Uriah Heep Konzert im Gardenclub in Winterthur und da hats gewummt. Also selbst schuld wenn ihr mit eurer Freizeit nicht besser umgehen könnt. Ach ja - ich wär eigentlich in der SF1 Zielgruppe anzusiedeln. Aber Volksmusik höre ich prinzipiell nur in Festzelten und dann passts. Antworten
Peinlich, dass SF es nicht fertig bringt, den Zuschauern wechselnde Talk-Runden zu präsentieren. Peinlich auch der stundenlange Gratis-Werbespot für Francine Jordi, zum Dessert mit Gage garniert, vom Gebührenzahler bezahlt. Am peinlichsten: Die dadurch entstandene Wettbewerbs-Verzerrung. Zudem: Gewonnen hat der Jodlerklub Wiesenberg, bei dem auch Francine Jordi (auswechselbar) mitgesungen hat. Antworten
Ich würde es bevorzugen, wenn ein Artikel über eine solche Sendung von jemandem geschrieben würde, der grundsätzlich mit dieser Art Unterhaltung etwas anfangen kann. Aber es kommt mir hier eher vor, als ob ein Anhänger von independent Movies einen Hollywood Blockbuster à la 2012 kritisieren würde. Antworten
Wäre Vico Torriani noch am Leben, hätte er mit "Alles fahrt Schi" und einem Bündner Skilehrerchörli als Background, nostalgisch mit Hickory-Brettern, Kandaharbindung und Molitorschuhen angetan, bestimmt Chancen auf den Titel in der nächsten Staffel. Antworten
Fanclubs vor allem entscheiden doch solche Wahlen, oder? Die restlichen Stimmen geben die Sa-Abend-Zuschauer. Wer ist das? - - Folklore-Ueberhang: Kann es sein, dass wir eine diffuse Sehnsucht nach heiler Welt, festen Wurzeln und verbindlichen Werten haben? Oder ist das einfach profanes Kalkuel von SF&Sponsoren fuer den Sa-Abend? Bzw. die nutzen diese Sehnsucht - falls vorhanden - profitabel aus. Antworten
Dachte zwischenzeitlich ich lese diesen Artikel auf Blick.ch. Aber ja, ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Abend wirklich so schlecht war. Freut mich, dass auch BAZ ehrliche Berichte schreibt! Ich habe meinen Sanstagabend mit regionaler Musikkultur beschäftigt. Das Pferd - für alle die jung sind oder sich noch so fühlen. Keine tiefen Ausschnitte, nur ehrliche Musik, die Spass macht. Antworten
Frau Jordi wäre selbst mit einem Ausschnitt bis zu den Knien unerträglich. Jeden Sonntag eine mitfinanzierte Sendung, die man nicht anschauen kann. Giaccobo/Müller bitte vorverlegen, dafür das Gruselkabinett mit volksdümmlicher Musik nach Mitternacht austrahlen. Antworten
langsam aber sicher habe ich mitleid mit dem autor. wie lange noch muss er sich berufswegen diese unsägliche 'sendung' ansehen? SF DRS und richtige kultur lassen sich nicht verbinden. das beweist die anstalt am leutschenbach immer von neuem. zum glück gibt es (digitales) fernsehen mit qualitativ hochwertigen beiträgen. danke ARD, danke ARTE, danke 3Sat, danke BBC! Antworten
Wer schaut sich solchen Schrott überhaupt an? SF TV ist doch unterste Kiste. Dauernd trifft man auf die selben Schwatzkasper, die eigentlich nichts zu sagen haben. SF TV (andere aber auch) ist Abgewöhnungsfernsehen. Mich ärgert einzig, dass ich für den Schrott so viele Gebühren zahlen muss. - Hach, was sind sie alle so toll, feiern sich stets selber und denken, sie seien prominent. Antworten
Guter Gott, rassige Frauen? Ich kann gut verstehen, dass jeder der manns genug ist auf fast herausfallende Titten abfährt, aber eine rassige Frau ist dann doch was anderes! Wieviele dieser "rassigen Frauen" bringt die Schweiz eigentlich noch ins Showbusiness? Zusammen mit Michelle Hunziker könnte Francine doch Thomis Gäste betreuen! Ein echter Qualitätssprung für beide die Sendung und die Schweiz! Antworten
was ich schade finde ist dass sf sich nicht mehr in die pflicht nimmt, neue talente zu fördern/präsentieren - es gäbe soooo viele coole Bands in der Schweiz! Aber nein, lieber zum x-ten Mal Florian Ast, Polo Gähn Hofer und Gölä... die Talkrunde fand ich gut, es zeigt aber, dass sie der wahre Held der Sendung war und nicht die Musik - aber ist klar, wenn man keinen neuen Sachen bringt... Antworten
Eine an Unerträglichkeit kaum mehr zu überbietende Sendung. eine Siegerin, die 5 Sendungen lang gratis Werbung für sich machen durfte. Welch Wunder, dass sie gewann. Ein völlig talentfreier Moderator, eine Gesprächsrunde mit pseudohumoristischen Witzlein. Aber der Zuschauer kriegt das Program, das er verdient hat .... der gelegentliche Schwenk der Kamera hat dies aufs schönste unterstrichen. Antworten
Eine miserable Sendung mit Moderatoren und Musikern von einer typisch schweizerischen Durchschnittlichkeit. Es gab wirklich keinen Grund, sich dies an zu tun, ausser dass meine Töchter unbedingt schauen wollten. Aber dennoch: der Sieger (nicht die Siegerin) beeindruckt mich: Die Musik vom Jodelclub geht direkt in Herz, Musik ohne jedes Gekünstel. Nicht mein Stil, aber einfach und schön. Natur pur! Antworten
Die Kommentare hinsichtlich dieser Sendung sind (fast) eindeutig. Wie kommen die Resultate aber zustande? Sind die Sieger bereits vor der ersten Sendung bestimmt? Telefonanrufe für Kostenminderung willkommen aber fakultativ? Keine Ahnung, wie das geht. Antworten
Frau Jordi würde sich in einer neuen Gotthelf-Verfilmung von "Ueli der Knecht" und "Ueli der Pächter" als "Vreneli" gut machen, sie müsste sich nur sittsamer kleiden. Gotthelf würde sich zwar in seinem Grab in Lützelflüh umdrehen aber was soll's, die Quote wäre gesichert! Das Programm von SF verkommt immer mehr zu einem Ableger des Muikantenstadels, mühsamer u. langweiliger geht's nimmer! Antworten
Die Sendung wird wohl eher von einem älteren Semester konsumiert. Da erstaunt die Wahl des Hits wohl eher nicht. Komisch finde ich, dass Francine sowohl als Sendungsgast als auch als Künstlerin auftritt, fand ich doch etwas komisch. Ich empfand die Sendung eher als Dauerwerbung für die Francine-Jordi-Fraktion. Na ja, zum glück gibt es noch 200 andere Sender ohne Geriatrie-Program ;-) Antworten
Nicht nur die Politiker, auch die div. Radios und Fernsehen haben sich soweit vom Volk entfernt, dass sie nicht mehr wissen, was das -Volk denkt, fühlt und macht. Dann kommen dann die hässigen Kommentare, die zum Teil recht primitiv sind und die nur zeigen, dass gewisse Leute einfach nicht verlieren können. Und das schlimme dabei ist,dass sie meinen, sie seien fortschrittlich und moderns. ts,,ts Antworten
Die Schweiz hat Perlen wie Double, Phil Carmen, Andreas Vollenweider, Celtic Frost, China, Coroner, Samael und noch viel mehr hervorgebracht. Und ich bin überzeugt, dass auch in der Volksmusikszene hervorragende Musik gemacht wird. Natürlich steht am Schluss immer derjenige Zuoberst, der Zielgruppenorientiert kalkuliert das Richtige im richtigen Moment von sich gibt. Antworten
Wieso denn die Aufregung? Abschalten, sterben? Bin auch ü60 und schalte solche und aehnliche Sendungen schon gar nicht ein. Es gibt ja genuegend andere Sendungen, oder ein Buch oder sonst was. Was mich mehr stoert ist die Billag Rechnung fuer den vielen Schrott den SF1anbietet. Antworten
hat wenigstens die einschaltquote den prominenten sendeplatz gerechtfertigt? falls ja, kann ich nur sagen: jede nation hat das fernshprogramm, das es verdient! wenn nicht, wundert es mich auch nicht wirklich. ich habe schon seit längerem den eindruck, dass unsere konzessionsgelder in erster linie zur erhaltung der aussterbenden spezies der cervelatpromis "verwendet" werden...! Antworten
Das war ja wohl der undemokratischste Wettbewerb, der je über den Sender lief. Schon in den Vorausscheidungen war ja wohl klar, dass die Hudigäägeler Fraktion für den einzigen Titel in ihrem Segment stimmen würde, während sich die Liebhaber der modernen Musik zwischen vier Titeln entscheiden mussten! Die Stimmen ersterer hätten also durch vier geteilt werden müssen! Schande über SF! Antworten
Man staunt doch immer wieder, wieviele Zuschauer die immer gleichen Gesichter sehen wollen. Des Schweizers Horizont scheint doch sehr beschränkt. Wie langweilig muss das Leben vieler Zuschauer sein? Hat die Schweiz nichts besseres zu tun, als am Sonntagabend irgendwelche faden Sendungen mit Weichspülern und Schwiegermütter-Träumen anzuschauen? Die Schweizer Medienwelt ist wirklich arm dran... Antworten
Die Gewinner wiederspiegeln doch das Durchschnittsalter des SF Zuschauers. Die Frage sei erlaubt: Wie gewinnt das SF die Altersgruppen 20 bis 50 zurück? Nur mit Militär-Wollsocken stricken wird es nie einen Pullover geben. Das heisst: SF wird in einigen Jahren nur noch künstlich ernährt, mit staatlich verortneten Gebühren. Im freien Markt hätte dieses SF keine Überlebenschance. Antworten
grösste Schweizer Hits: über den Sieg habe ich mich gefreut. Auch ohne Francine bzw. mit einer anderen guten Sängerin hätten die Wiesenbergler gewonnen. Ich finde es phänomenal wie die rein gesungen haben und der eine Solosänger hat eine wunderbare Stimme. ganz herzliche Gratulation Antworten
"Die grössten schweizer Hits" ist meiner Meinung nach eine Sendung, die man getrost absetzen könnte. Ich hatte irrtümlich einmal reingeschaltet, fand dann aber nach 5 Minuten, dass die Sendung die Gebühren nicht wert sind. Den Vieren auf dem Sofa zuzuhören, schmerzt in den Ohren. Sie sind weder originell noch interessant.Dass man beste Sendezeit mit so einem Schmarren besetzt, ist mehr als schade. Antworten
Ich finde es einfach komisch das die Scheiz fast nur Volkstümliche Lieder in die Finals gewählt hat. Sind wir wirklich so einseitig gestrickt.Echt schade so was....Da wunderts auch nicht das Frau Jordi gewonnen hat ,das wusste man ja schon vorher. Antworten
Bravo und Hurra.... es gibt sie halt doch noch, die wirklichen und wahren Eidgenossen die zu ihrer Musik stehen und nicht das Gefühl haben, sie müssten sich für ihre Klänge schämen. Der lieben Francine und den Wiesenberglern meine ganz herzliche Gratulation! Antworten
Wieso waren eigentlich Marc Sway oder Baschi nicht dabei? Haben wir wirklich nur Stress, Jordi und Gölä? Nichts gegen Bligg, er hätte den Sieg verdient, aber auch er war fast in jeder Sendung dabei. Und wenn schon Jordi auftreten darf, dann sollte man auch Piero eine Chance geben! Aber wen kümmerts, die Sendung ist auf dem Niveau Musik Star einzustufen...also sehr tief... Antworten
Frage: wie lange will unser ach so tolles SF die schon total ausgepresste Zitrone namens *grösste Schweizer Hits" weiter ins Recycling geben, bis auch noch die Schale weg ist? Muss man sich darüber wundern, wenn unfähige Typen wie Amgarten oder Schifferle dafür zuständig sind??? SF (oder besser RTL oder Sat.1 süd) = die totale Unfähigkeit, neue Sendungen zu entwickeln....!!! Antworten
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stefan westermann
fazit nach dem lesen der kommentare: gottlob tue ich mir dies nicht mehr an. bereits bei der billag, die die gebühren erhöhen will, habe ich vorgeschlagen, sf drs abzuschalten. die tessiner gucken rai1, 2 od 3, die deutschschweizer bayern oder orf, die suisse romands haben tf1 und die raetoromanen wählen aus, was ihnen am besten gefällt. die regio news entnehmen wir den print medien. Antworten