TV-Kritik: Die verlorene Ehre des Jörg Kachelmann
Von Michèle Binswanger. Aktualisiert am 01.04.2011 71 Kommentare
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«Der Fall Kachelmann» heisst der Dok-Film von Hansjürg Zumstein schlicht. Falls wahr ist, was der Filmer suggeriert, dürfte dieser Titel reichlich beschönigend sein. «Der Kachelmann-Skandal» müsste es in diesem Fall heissen. Denn vieles deutet darauf hin, dass dem Wettermoderator der Prozess gemacht wurde wegen der Falschaussage der angeblich Vergewaltigten. Dabei wurde der Fall keineswegs «unter Ausschluss der Öffentlichkeit» abgehandelt, vielmehr sollen die Medien gezielt manipuliert worden sein.
Sex, Lügen und falsche Liebe – der Fall war ein gefundenes Fressen. Der beliebte Wettermoderator, Botschafter von Blumenkohlwölkchen und Frühlingsregen, wird der Vergewaltigung angeklagt. Es stellt sich heraus, dass er ein Doppelleben mit zahlreichen Beziehungen zu verschiedenen Frauen geführt hat. Die öffentliche Meinung ist schnell gemacht: So einem ist alles zuzutrauen. Eine Meinung, welche die Feministin Alice Schwarzer im Auftrag der «Bild»-Zeitung am prominentesten verkündet.
Indizienprozess
In Interviews mit Gerichtsreporterinnen und mit Passagen aus den Aussageprotokollen zeichnet Zumstein ein ganz anderes Bild vom Prozess. Da Aussage gegen Aussage steht, kann die Wahrheitsfindung nur über Indizien rekonstruiert werden. Zum Beispiel das Tatmesser, mit dem Kachelmann laut Anklage die Radiomoderatorin D. in der Tatnacht verletzt haben soll. Und die blauen Flecken und Schrammen am Körper der Frau. Entscheidend sind die Gutachten der untersuchenden Experten. Doch was die herausfinden, stützt die Tatversion D.s in keiner Weise. So fanden sich keine Spuren des Angeklagten am angeblichen Tatmesser. Und was die Verletzungen angeht, scheint es sehr wahrscheinlich, dass sich die Frau die Verletzungen selbst beigebracht hat, erklärt Rechtsmediziner Brinkmann.
Doch damit nicht genug. Das mutmassliche Opfer hat auch bezüglich des Tathergangs gelogen, wie eine Auswertung ihrer Computerdaten ergab. Die Geschichte mit den gefundenen Flugtickets, welche D. als Auslöser für den Streit zwischen ihr und Kachelmann angab, war nachweislich eine Lüge. Trotzdem hält die Staatsanwaltschaft am Prozess fest.
Ein Medienskandal
Alles deutet laut Zumstein darauf hin, dass Kachelmann die Tat nicht begangen hat. Womit der Fall Kachelmann ein beispielloser Fall von Vorverurteilung wäre, unter kräftiger Mithilfe von Staatsanwaltschaft und Medien, die sich gegenseitig instrumentalisieren.
Auch die Rolle der Medien beleuchtet Zumstein kritisch. Denn mit der «Beschädigung des Jörg Kachelmanns» wird kräftig Geld verdient. «Bild» hat als Erste von der Verhaftung Kachelmanns berichtet. Niemand weiss, wie die Zeitung zu der Information kam. Episch wird über Kachelmanns Doppelleben berichtet. Die Zeitschrift «Bunte» zahlt Kachelmanns Geliebter 50'000 Euro für ein Interview. Schwarzer benutzt den Prozess für ihre ideologischen Botschaften von den Frauen als Opfer. Sie spricht von Menschenwürde und dass Kachelmann den Frauen falsche Tatsachen vorgegaukelt habe. Es gehe nicht um Gefühle, es gehe um Macht. «Von diesem Prozess geht ein fatales Signal für die Opfer aus», sagt Schwarzer.
Allerdings. Doch diesmal unter umgekehrten Vorzeichen. Klug ist, dass Zumsteins Film sich vor allem auf Interviewpartnerinnen stützt. In einem ideologisch so aufgeladenen Fall ist das wichtig. Die Gerichtsreporterinnen von der «Zeit» und vom Magazin «Der Spiegel» unterstellen Radiomoderatorin D. ein Rachemotiv und kommen zum Schluss, dass die Anklage sich auf schlicht gar nichts stützt. Tanja May, die Reporterin von der «Bunten», bemerkt zum Schluss etwas hilflos, dass das ja furchtbar durchtrieben wäre, sollte das mutmassliche Opfer am Ende alles nur erstunken und erlogen haben. Sie sagt: «Die Chance für eine Verurteilung ist immer noch fünfzig-fünfzig. Deshalb ist dieser Fall so spannend.» Als ob es um Unterhaltung ginge.
Man geht von einem Urteil Ende Mai aus. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 01.04.2011, 09:57 Uhr
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71 Kommentare
eine frau, die zehn jahre lang ein verhältnis mit einem mann hat, dann plötzlich sagt, dass sie vergewaltigt worden ist, von diesem mann, lässt einem von vorne herein stutzig werden.
ich hab nie verstanden, warum man wegen sowas ins gefängnis muss.
als mannheimer hab ich den prozess teilweise real verfolgt und schäme mich für die deutsche justiz.
was hier abgeht ist einfach nicht normal.
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Ich finde Herrn Kachelmann weiterhin ein sehr sympathischer Mann und ich habe auch immer eine skeptische Grundhaltung beim Thema beibehalten. Es wird viel gelogen, betrogen und erzählt ich habe nie der ganzen Sache vertraut. Immerhin hat er nun ja eine Stelle bei Radio Basel was mich natürlich sehr freut. Der Schuss kann auch nach hinten losgehen nur Geduld, die Stelle beim Radio ist ein Anfang! Antworten
Ich habe lange über diese Sendung nachgedacht. Herr Kachelmann hat durch sein Verhalten, diesen Prozess ausgelöst. Seine Behauptung: "Ich bin unschuldig !" bleibt eine Aussageform, denn wir wissen nicht, worauf sich dieses "Unschuldigsein" bezieht. Ferner kann er nicht über sich richten, das muss er den Juristen überlassen. Er hat den Prozess ausgelöst und muss dafür stramm stehen. Antworten
Frau Schwarzer hat eine Plattform gefunden in der sie sich wichtig machen kann, mehr ist das nicht. Denn die jungen Frauen spielen bei ihrem Emazipationsspiel nicht mit. Das ist nicht unser Thema, nur leider geht so der Status von Frau Schwarzer verloren und etwas anderes wo sie sich profilieren kann hat sie nicht. Antworten
Die Schande ist doch, dass nun Staatsanwälte, JournalistInnen wie auch Hinz und Kunz das offen gelegte Sexualleben des "Schmuddelboys" Kachelmann diskutieren. Grundsätzlich haben diese Dinge weder im Prozess noch in der Öffentlichkeit etwas verloren, es wäre denn, dass andere Gespielinnen von sich aus strafbare Handlungen zur Anzeige brächten. Der Prozess ist eine buchstäbliche Schweinerei. Antworten
Die Aussage von Frau Schwarzer: "Abgesehen davon, ob J.K. die Tat begangen hat oder nicht, er ist auf jeden Fall eine problematische Persönlichkeit". Was geht es die Öffentlichkeit an, ob J.K. 1, 2 oder 100 Freundinnen hat. ! Vielleicht hat Alice Schwarzer ja selbst mehrer Liebhaber, wer weiss das schon. Ein Promi kann wahrscheinlich immer mehrere Lovers haben, falls sie oder er das will. Antworten
Da es in diesem Indizienprozess offensichltich keine ausreichenden Indizien gibt, kann man Kachelmann nur laufen lassen. Was tatsächlich passiert ist, werden wir wohl nie erfahren. Es bleibt jedoch ein Kachelmann, dem dieses Ereignis ewig annhängt, sollte er unschuldig sein, wäre der Skandal rumdum perfekt. Antworten
gDer Skandal ist so oder so perfekt. Wird Kachelmann freigesprochen, dann kommen die Zweifler und Rechthaber welche natürlich ihre Vor"Urteile" schon gemacht haben, wird Kachelmann schuldig gesprochen, dann kommen die schon Immergewussthaber und die andere Seite der Rechthaber. Für Kachelmann wird es somit ein Skandal bleiben, gerade auch dann, wenn ein Vergleichsurteil gesprochen wird.
Nennen Sie es Doppelmoral, Herr Huwiler, wenn Sie davon ausgehen, dass ihr Nachbar nicht weiss, mit wie vielen Frauen Sie was treiben, oder ist es Doppelmoral, wenn er es weiss. Beziehungs- und Sexualleben jedes einzelnen sind einfach nicht für die Öffentlichkeit bestimmt und auch nicht als Kulisse in einem Prozess, in dem sie keinerlei Relevanz haben.
Keine Frage: aus welchen Gründen auch immer, K. scheint ein Blender, ein Schlitzohr und ein Hansdampf-In-allen-Gassen zu sein. Ich bin überzeugt, dass D. das alles inszeniert hat. Frauen haben oft eigene Gesetze, wenn sie verletzt, gedehmütigt und angelogen werden - Rache um jeden Preis. Dass ein solches Thema medienwirksam ist, ist ja klar. Hier wird auch viel Geld verdient ... Antworten
Viele haben nichts verstanden. U-Haft war wegen Fluchtgefahr u. laufender Ermittlungen vor Prozess.
Das Schmierentheater wird nicht vom Gericht, sondern von Kachelmann und seinen Rechtsverdrehern
inszeniert. Das er jetzt noch eine Entlastungszeugin heiratet ist grosse Soap. Egal vom Ausgang des
Prozesses - seine Ehre/Glaubwürdigkeit - hat er sich durch seine unzähligen Affären selbst genommen.
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Aber Sie haben natürlich alles verstanden. Nur weil nicht alle ihre moralinsauren Vorstellungen vom Leben teilen, heisst dies noch lange nicht, dass nichts von nichts eine Ahnung haben.
Heinz D.@ 1. Weil er angeklagt worden ist ein Verbrechen begangen zu haben und von der Statsanwaltschaft angeklagt wird. Da es keine klaren Beweise gibt wird es ein komplizierter Indizienprozess und da unterstellen sie ihm, dass wenn er sich in der Situation nicht selbst Verteidigt er Schuldig sein muss! 2. Was ein Vorverurteilter auch sagt es wird ihm als Falsch ausgelegt, er kann nicht anderst. Antworten
Für einen strafrechtlich geschulten Juristen ist der ganze Prozess ein unglaublicher Skandal. Es fehlt bereits
am objektiven Tatbestand, denn nichts, rein gar nichts ist hier bis heute bewiesen worden. Nach meiner Auffassung stehen die Aussichten auf eine Verurteilung von Kachelmann nicht 50:50, sondern 1:99 zugunsten von Kachelmann.
Dr.O.Schnyder
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Es geht hier nicht um Gerechtigkeit sonder um Rachegefühle und zuletzt noch um viel Geld. Eine Story die
eigentlich jeden Tag mehrere mal statt findet in jedem Land, bei jenen ist nicht so viel Geld zu verdienen wie im Fall Kachelmann. Man mag sich fragen haben die Gerichte nicht wichtigere Aufgaben in Deutschland ??
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Interessant, dass alle die Wahrheit zu kennen glauben. Ich weiss sie auch nicht. Aber ich erlaube mir (nochmals) die Fragen zu stellen: 1. Wehalb braucht ein der Vergewaltigung Verdächtigter mehrere Anwälte? 2. Warum hat er nicht den Mut, selber zu sprechen und schweigt während des ganzen Prozesses? Darüber sollten sich alle Gedanken machen, die zu voreiligen Schlüssen neigen. Antworten
Eine Frage kann ich Ihnen beantworten: Ein Mann, der der Vergewaltigung beschuldigt wird, kann nur verlieren. Gerade dieser Punkt wird durch diesen Prozess deutlich aufgezeigt. Darum war es klug, sich mit den besten Anwälten einzudecken. Leider können das finanziell die Wenigsten...
Wenn ein Prominenter, in welchem Prozess auch immer, antreten muss, gibt es immer eine ganze Serie von Staranwälten. Wenn man vor Gericht als Laie spricht wird einem jedes einzelne Wort im Mund gedreht, selbst erlebt. Justicia heisst nicht Recht haben, es heisst vielleicht Unrecht bekommen. Ich hoffe für Sie dass Sie es nie erleben müssen.
1. Weil er gegen eigennützige Staatsanwälte und unfähige Richter sonst keine Chance hätte. 2. Weil es sein gutes Recht ist, sich nicht zu äussern und dies in so einer verfahrenen Situation bestimmt die beste Taktik.
Ich kann mir beim besten WIllen nicht vorstellen, dass Alice Schwarzer jemals in die Situation kam oder kommen wird, eine solch tiefe Verletzung am eigenen Leib zu erfahren. Ich meine, welcher Mann würde sich sowas antun?
Ich habe den Film gestern Abend gesehen. Er ist gut gemacht. Nicht deshalb, weil er sich mit meinen eigenen Intentionen deckt, sondern, weil der Fall Kachelmann exemplarisch zeigt, auf welch dünnem Eis sich der Bürger in strafrechtlingen Dingen eigentlich bewegt. Die omnipräsente Bigotterie lässt den Rechtsstaat zur Groteske verkommen.
Der "Fall Kachelmann" ist nur EIN Beispiel des täglich mit einer lustvollen Geilheit betriebenen Männerbashings, in erster Linie von den Frauen. Dies zeigt, welch Geistes Kind die Frau ist. Und dies zeigt auch, dass es durchaus Männer gibt, die auf die hinterlistigen Raffiniertheiten von Frauen hereinfallen und sich zu ihren Erfüllungsgehilfen machen. Antworten
..und es gibt durchaus Männer, die mit Hinterlist Liebe vorgaukeln und so eine Reaktion provizieren, mag dies in diesem Fall auch ein Prozess gegen einen Unschuldigen sein. Solange nichts bewiesen wird, ist Herr K. unschuldig, was nicht heisst, dass er es wirklich ist!
Scheint so, als würde Schwarzer in noch fetteres Fettnäpchen treten als damals, als sie behauptete dass "Beischlaf mit Eindringen die Würde der Frau verletzt" oder als sie versucht hatte, die Kunst von Helmut Newton als frauenverachtend verbieten zu lassen.
Die Sendung gefiel mir sehr - durch die Unaufgeregtheit, durch die Tatsache dass verschiedene Parteien sich frei äussern durften. Gut so
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Der Dok war sehr gut. Am besten war das keine Schweizer zu Wort kamen, denn dann würde man ihnen wieder befangenheit unterstellen. Die beiden Gerichtsreporterinnen vom Spiegel und der Zeit waren sehr gut. Ihre Statements waren Sachlich, Neutral und haben neues an den Tag gebracht. Die beiden andern kann man einfach nur vergessen, allen voran Frau Schwarzer. Antworten
Die Verantworlichen der Staatsanwaltschaft dürfen nur eine Konsequenz erwarten. Entlassung! Weiter verstehe ich schlicht nicht, warum das Gericht diesem lächerlichen Justizgehabe nicht ein Ende setzt und beschliesst schlicht und einfach: Fall wird eingestellt. Begründung: Mann und Frau soll sich aussergerichtlich einig werden. So werden weitere unnötige Kosten zu Lasten der Steuerzahler gespart. Antworten
Das greift zu kurz. Vielmehr ist gegen den medialen Zeitgeist, der Frau=gut und Mann=böse definiert hat, endlich mit Macht vorzugehen.
Nichts anderes ist Ziel und Zweck der Antifeministen!
Eine nicht mehr ganz frische "Ulknudel" wie die Frau Schwarzer, der ja nichts Neues mehr einfällt, da ja schon alles gesagt würde, oder weil es Frauen gibt die die Probleme besser auf den Punkt bringen, will sich nochmals so richtig ins Rampenlicht klicken. Dabei wirkt sie so unglaubwürdig wie der Prozess lang ist. Überhaupt ist das alles an kroteskem nicht mehr zu überbieten. Antworten
Die Untersuchungsrichter haben Herr Kachelmann aus der Untersuchungshaft entlassen weil es Zweifel gibt das Er schuldig ist. Neue Beweise gibt es nicht. Der Staatsanwalt und Richter haben viele Zeugen vorgeladen um doch noch Beweise zu finden für eine Verurteilung. Wen sehr viele Zeugen gesucht werden so wird das Urteil wohl schuldig gelten! Antworten
Der Eindruck scheint wirklich so zu sein, dass der "Grüsel" Kachelmann unschuldig ist. Wenn man aber genauer hinschaut musste er aufgrund seines Lebenswandels ja mal in den Hammer laufen. Zudem läuft er erst seit dem Prozess wieder einigermassen anständig frisiert und rasiert und gewaschen durchs Leben. Antworten
Êin wenig krass und hart formuliert, aber in den tieferen Ebenen gebe ich Ihnen ein Stück recht .... - Sie meinen Schmuddel-Knuddel?
..kann mr jemand verraten weshalb ausgerechnet diese mit Gebühren finanzierte Sendung nicht von SF ins Netz gestellt wird? Die haben aber nicht ernsthaft vor, dafür noch 40 Stutz für eine DVD zu verlangen? Einen Wiederholungstermin gibts noch, dann werde ich wohl mal wieder zum Recorder greifen müssen, ... mühsam, echt!!! PCs sind gebührenpflichtig, also her mit den Inhalten! Antworten
Nachtrag: Die Sendung wurde wenige Minuten nach meinem Kommentar aufgeschaltet. Dann werde ich sie übers Wochenende also doch noch schauen können, sehr gut :)
WIDERSPRUCH
Eine Aussage ist ein Satz, der entweder wahr oder aber falsch ist. Aussage gegen Aussage ist ein Widerspruch, denn es gelten dann Aussage und Gegenaussage gleichzeitig. Es muss heissen: "Darstellung gegen Darstellung". Hier muss kein Wahrheitswert vorliegen. Die Juristen kennen anscheinend diese feinen Details noch nicht.
VIEL WICHTIGER IST: Wer trägt die Schuld an diesem Prozess ?
Antworten
Mir kommt die ganze Geschichte wie folgt vor: Auf einer Brücke steht ein Mann mit ausgestrecktem Arm auf das Wasser zeigend und spricht...., sehen Sie das? Bald finden sich mehrere Personen die daran interessiert sind dasselbe zu sehen. Am Ende stehen 50 Personen auf der Brücke und zeigen in die Leere und keiner traut sich zu sagen..., da ist nichts zu finden. Antworten
Die letzten Jahre konnte man den Eindruck haben, Frau Schwarzer habe dazu gelernt. Doch seit ihrem Auftritt in diesem Prozess, ist das Gegenteil bewiesen. Noch verbissener, noch ideologisch verklemmter instrumentalisiert sie den "Fall" Kachelmann. Statt von Indizien spricht sie lieber Signalen. Und der grosse Widerspruch: die progressive Feministin bedient sich erzkonservativer Moralvorstellungen. Antworten
Alice Schwarzer nutzt den Fall auf Kosten der Menschenwürde des Angeklagten schamlos aus, um ihr abgestandenes Frauen-Süpplein aufzukochen und ihre mediale Geilheit zu befriedigen. Von diesem Prozess geht in erster Linie ein fatales Signal für die Rechtstaatlichkeit aus. Antworten
Die Sache stinkt vom Umfang wie von der Inszenierung her bedenklich und die Dekadenz einer Zeit offenbart sich. Der selfmade Promi, Don Juanismus, etwas Sadomaso ganz im Zeitgeist, das Bedürfnis aller Parteien - ausser Kachelmann - sich zu präsentieren vor den Kameras, fette Honorare, viele Informanten, ewiggestriges Emanzenurgestein auf Kreuzzug. Spiele fürs Volk halt. Dabei wollte er nur Spass. Antworten
Da wurde so viel Geschirr zerschlagen, dass weder den Frauen generell, noch dem Recht und dem Staat geholfen ist. Und bei allfälligen Schadenersatz Ansprüchen geht wohl das ganze unrühmliche Theater wieder von vorne los. Warum schweigt eigentlich die OberEMMAnze Schwarzer plötzlich? Antworten
Ich werde das den deutschen Richtern, Staatsanwälten und Medien nie verzeihen, ist denen zwar egal, ich weiss. Eigentlich sollten genau diese erwähnten Personen vor Gericht gezogen werden. Der Deutschen Justiz ist nicht mehr zu trauen. Da muss einfach ein Prominenter fertig gemacht werden, diese Juristen verhalten sich wie Chaoten, auf Biegen und Brechen, Amateure und medienhörig. Pfui. Antworten
Frau Binswanger, wie stehen Sie persönlich dem Fall gegenüber? Ich denke dass die Frau eigentlich nur Ihrem Ex eins auswischen wollte und nun nicht mehr zurück kann. Das wird alles ein tragisches Ende nehmen und die Frage stellt sich: Wenn der Staat merkt einer Lüge aufgesessen zu sein, wird er dennoch Herr Kachelmann freisprechen? Die hätte verheerende Klagen gegen den Staat und Medien zur Folge. Antworten
Es geht nicht um Kachelmann, es geht um den Mann, der das Schlechte verkörpert: Männer sind Mörder, Vergewaltiger, schlechte Väter. Gemäss Schwarzer ist jeder Mann ein kleiner Hitler. Beobachten Sie die Medien: In jedem Artikel und jedem Film verkörpert der Mann das Böse, die Frau das Gute, das arme Opfer. Keine Rede davon, dass Männer Leben retten: Als Feuerwehrmänner, als Ärzte, als Sanitäter... Antworten
Sehr gute DOK-Sendung! Unglaublich, wie mit Joerg Kachelmann umgesprungen wird. Schon die lange U-Haft war jenseits von Gut und Böse. Dieser Mann wird gezielt mit Rufmord kaputtgemacht. Ich nerve mich schon sehr lange über diesen Fall. Sein Privatleben hat absolut nichts mit dieser dubiosen Anklage zu tun. Wer nach dieser Sendung noch an seine Schuld glaubt, dem ist nicht zu helfen. Verlassene, gekränkte Frauen sind wirklich zu vielem fähig... Antworten
Der ominöse Brief vor wenigen Tagen im Briefkasten gefunden, den ominöse Brief schon vor Monaten erhalten, den Brief selber gefunden. Trotz allem Schwindeln von D. hat die Staatsanwaltschaft nicht ernsthaft die Möglichkeit einer generellen Falschaussage in Betracht gezogen. Die Staatsanwälte Oltrogge und Gattner vernahmen das angebliche Opfer sogar ohne Tonband oder Video! Antworten
Schon krass. Kachelmann ist noch gar nichts bewiesen, trotztdem sitzt er seit 1 Jahr in der Kiste. Wäre er ein zugewanderter Vergewaltiger, der erwiesenermassen eine Frau vergewaltigt hätte, hätte er 30 Sozialstunden aufgebrummt bekommen (unter Rücksichtnahme auf soziokulturelle Unterschiede im Herkunftsland).. Aber die Deutschen schaffen sich ja selber ab. Antworten
Es geht hier nicht im geringsten um Nationalitätenfragen, trotzdem kommen sie mit ihrem Hass...weshalb? Behalten sie doch ihren ewigen Fremdenhass für sich, solche Kommentare zeigen nicht nur ihre Primitivität, sondern ziehen auch das Niveau der gesamten Plattform in den Keller.
Die deutsche Justiz straft in der Regel härter als die Schweizer Justiz.
Who the f...is Alice ?.....Wer kennt diesen Song nicht. Frau Schwarzer spielt ein falsches Spiel. Wann merkt sie endlich, dass ihre Zeit vorbei ist, abgelaufen ist. Sie hat auch sehr gutes, viel gutes geleistet mit dem Beginn der Emanzipation. Mit ihrer Art "alle Männer sind Schweine" trifft sie am Ziel vorbei. Ich verurteile jede Vergewaltigung aufs schärfste aber auch jede Vorgetäuschte...!!!!!! Antworten
Jörg Kachelmann hatte bei seiner ersten Vernehmung keinerlei Kenntnisse über den Stand der Ermittlungen. Wäre die Version des angeblichen Opfers korrekt, so hätte Jörg Kachelmann höchstens die heikelsten Details wie den Einsatz des Messers abgestritten. Statt dessen hat er eine völlig andere Schilderung der angeblichen Tag abgegeben, das machen wirkliche Täter nicht. Antworten
Dieser Dok-Film VOR der Urteilssprechung ist fehl am Platz und reine Stimmungsmache. Zu Bedenken ist auch, dass die Klägerin fast unmenschlich-harten und sehr langen Verhören unterzogen wurde - und offenbar ihre Anklage und Fassung behalten konnte. Antworten
Dieser Dok-Film gaukelt eine "Scheinneutralität" vor.
Schon erstaunlich, dass eine der Zeuginnen Herrn Kachelmann noch vor der Verurteilung geheiratet hat, dann hat sie jetzt ja ein Zeugnisverweigerungsrecht.
Ausgerechnet die Zeugin, mit der Herr Kachelmann den ersten Handy-Kontakt nach dem Geschehen hatte!!! Von dieser Zeugin wird in der Dokumentation nichts erwähnt!
Die Klägerin musste da durch - wahrscheinlich hat sie sich als Frau die Sache "einfacher" vorgestellt. Doch auch ich glaube und bin überzeugt, dass hier Kachelmann aus Rachegefühlen angezeigt wurde und die Klägerin dann nicht mehr zurück konnte. Und was heist hier "die Fassung behalten". Gerade die meisten Lügner werden weder rot im Gesicht noch verlieren sie die Fassung.
Das überhaupt ein Dok -Film vor der Urteilssprechung erstellt werden konnte, spricht doch Bände. Warum zieht sich dieser Fall dermassen in die Länge?
waren sie bei den Verhören dabei ? Oder glauben Sie alles was in den Medien steht

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