«Was ihr nicht über ihn wisst: Er ist ein Rassist»
Aktualisiert am 16.01.2012 2 Kommentare
«Bitte erwähnt nur euren Agenten und Gott»: Ricky Gervais moderiert die Golden Globes.
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Ricky Gervais hat erneut die Golden Globes moderiert. Aus gutem Grund: Im vorigen Jahr hatte der Engländer auch grosse Namen nicht mit scharfen Sprüchen verschont. Am Tag nach der Verleihung sind sich Beobachter uneins. Einige finden, Gervais habe an Bissigkeit eingebüsst. Andere bejubeln seine erneuten Verbalattacken gegen die Stars.
Doch entscheiden Sie selber. Wir haben seine Sprüche gesammelt:
- «Die Golden Globes sind verglichen mit den Oscars so wie Kim Kardashian zu Kate Middleton. Ein bisschen lauter, trashiger, betrunkener und einfacher zu haben – angeblich.»
- «Es gibt nur eine einzige Möglichkeit, wie Justin Bieber ein Mädchen schwängern könnte: Er borgt sich von Martha Stewart (eine TV-Köchin) eine Bratensaftspritze aus.»
- Gervais zu Depp über dessen Kinoflop «The Tourist»: «Hast du ‹The Tourist› eigentlich schon gesehen?» Depp: «Uh... no.»
- Über George Clooney, der diesmal auch den Preis als bester Hauptdarsteller in einem Filmdrama bekam: «Wenn er noch populärer und schöner wird, wird ER diese Show das nächste Mal moderieren.»
- Und um die Länge der Dankesreden einigermassen in Grenzen zu halten, riet er den Stars: «Bitte erwähnt nur die wichtigsten zwei: euren Agenten und Gott!»
- «Unsere nächste Preispräsentatorin ist die Queen of Pop. Nicht du, Elton», sagte er zu seinem Landsmann Elton John. Dieser wusste darauf nicht viel zu sagen.
- Antonio Banderas wiederum konnte Schlagfertigkeit beweisen. Nachdem Gervais behauptet hatte, er könne kein Wort des Spaniers verstehen, antwortete dieser mit einer Schimpftirade in seiner Muttersprache.
- Gervais über Colin Firth: «Was ihr nicht über ihn wisst: Er ist ein Rassist. Und ich hab ihn einmal dabei erwischt, als er ein kleines Kätzchen schlug.»
Zu guter Letzt richtete er sich ans Plenum: «Ich hoffe, ihr habt die Goodie-Bags, den Champagner und das viele Gold genossen. Und hoffentlich hat euch das auch ein bisschen von der Rezession abgelenkt. Danke, gute Nacht!» (phz)
Erstellt: 16.01.2012, 14:51 Uhr
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2 Kommentare
Ein Zeichen der heutigen Zeit dass man Humor nur noch darin sieht andere fertig zu machen. Das ist mit Abstand die billigste Art von Humor den jeder machen kann und für den es auch keine Ausbildung braucht. Früher nannte man die Komiker noch Artisten und das bei einem Chaplin, Keaton oder Laurel völlig zu Recht. Ein Loriot hatte vor seinem Tod mal erwähnt was er von der heutigen Unterhaltung hält. Antworten
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