«Die zehn verrücktesten Minuten meines Lebens»
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Beejoli Shah arbeitete unter anderem für die TV-Station ihres Colleges.
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Die Chancen, auf einer Party jemals auf Quentin Tarantino zu treffen, sind gering. Noch kleiner ist wohl die Chance, dass man tatsächlich Lust verspürte, sich auf ein Techtelmechtel mit dem «Pulp Fiction»-Regisseur einzulassen. Falls dem aber dennoch so wäre, wissen wir dank einer gewissen TV-Praktikantin namens Beejoli Shah nun genau, wie man vorzugehen und was man dabei zu erwarten hat.
Fussfetisch
«Die verrückteste Erfahrung meines Lebens und vielleicht die beste Geschichte, die ich je erzählen werde», so umschrieb die 23-jährige Praktikantin ihr Treffen mit Quentin Tarantino in einer E-Mail, die sie ursprünglich an eine Handvoll Freundinnen verschickte. Doch wie zu erwarten war, landete die E-Mail schliesslich auf den einschlägigen Klatschseiten, sodass die Öffentlichkeit heute weiss, dass der Regisseur einem Fussfetisch frönt.
Und so geht die Geschichte von Beejoli Shah, einer 23-jährigen Studentin aus Kalifornien. Sie habe Q. T. an einer Party in den Hills getroffen, schreibt Shah. Sie mixte sich gerade einen Drink, als sie realisierte, dass der «käsige Typ, der Orangensaft in mein Glas schüttet, niemand anders ist als Q. T.». Die junge Frau fasst sich ein Herz und spricht den Star an. Wahrscheinlich kriege er das dauernd zu hören, aber sie liebe seinen Film «Reservoir Dogs», sagte sie dem Regisseur. «Kill Bill» hingegen habe ihr nicht gefallen, sagte sie ihm. «Wow, ein solches Urteil über meine bahnbrechenden Filme hat mir glaube ich noch nie jemand ins Gesicht gesagt», habe Tarantino geantwortet, worauf sie geantwortet habe, vielleicht sollte er es besser andern überlassen, seine Filme als bahnbrechend zu bezeichnen. Damit war zumindest das Eis gebrochen, und die beiden küssten sich.
Die Zehen im Mund des Starregisseurs
Später seien sie zu Tarantinos Haus gefahren. Sie machten Passfotos in einem alten Fotoautomaten, welche Shah als «Beweis dafür, dass diese Geschichte tatsächlich passiert ist» bezeichnet. Nach einer «langatmigen Diskussion über Filme», habe Tarantino vorgeschlagen, aufs Bett zu dislozieren. Dann bat er sie, an ihren Zehen saugen zu dürfen, während er Hand an sich legte.
«So begannen die verrücktesten zehn Minuten meines Lebens», schreibt Shah, «die Füsse im Mund eines Oscargewinners, während er sich selber befriedigt.»
Shah ist inzwischen untergetaucht und nicht mehr erreichbar. Wahrscheinlich hat sie nicht damit gerechnet, dass sie die «beste Geschichte, die ich je zu erzählen haben werde», gleich der ganzen Welt erzählen würde. Wir wissen dafür jetzt, wie wir vorgehen müssen, falls wir je Quentin Tarantino begegnen würden und seine Aufmerksamkeit gewinnen wollen. Oder auch einfach wieder mal die Füsse gewaschen haben möchten.
(mcb)
Erstellt: 01.07.2011, 12:23 Uhr
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