Eine Umwelt-Ode an Locarno
Besuch auf der Piazza Grande: Leuenberger am Samstag in Locarno. (Bild: Keystone )
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Das Festival sei ein Vorbild auch für die Bundesverwaltung, sagte Bundesrat Moritz Leuenberger. Mit 70 Prozent Hybrid-Fahrzeugen in der Festivalflotte schneide Locarno weit besser ab als der Bund, erklärte der Umweltminister am Samstag – und verwies insbesondere auf das CO2-Sparpotential beim Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS).
Leuenberger bedankte sich bei den Verantwortlichen des Filmfestivals zudem augenzwinkernd für die Aufnahme eines Velofilmes ins Programm der prestigeträchtigsten Sparte der Veranstaltung: «Hugo Koblet - Pédaleur de charme» von Daniel von Aarburg lief am Freitag auf der Piazza Grande.
Bundesrats-Sohn als Radsportler
Die Hauptrolle in dem Film über die Schweizer Radsportlegende spielt Manuel Löwensberg, Leuenbergers Sohn. Der offenkundig gut gelaunte Bundesrat hofft, dass andere Grossanlässe dem Vorbild des Filmfestivals bei der CO2-Kompensation folgen werden, wie er sagte.
Gemäss Marco Cacciamognaga, dem operativen Direktor des Festivals, verbrauchte die Veranstaltung im Vorjahr 500 Tonnen CO2. Dieses Jahr soll es etwas weniger sein, wie Cacciamognaga am Rande der Zeremonie erklärte.
Mit Hilfe von Sponsoren kompensiert das Festival seinen CO2 über die internationale Klimaschutzorganisation myclimate. Unterstützt wird mit einem noch offenen Betrag ein Projekt in Nordindien für die Produktion von sauberem Brennstoff aus Bioabfällen. (raa/sda/)
Erstellt: 08.08.2010, 11:42 Uhr





