Hollywood-Streik: George Clooney im Streit mit Mel Gibson
Streik-Gegner: George Clooney.
Streik-Befürworter: Mel Gibson.
Die Frage, ob die amerikanische Schauspielergewerkschaft SAG Ende Januar in Streik tritt und damit alle Geschäfte in der Oscar-Saison zum Erliegen bringt, ist in Hollywood nach wie vor offen.
Am Montag haben sich 150 der betroffenen Gewerkschaftsmitglieder, darunter Schwergewichte wie George Clooney, Cameron Diaz, Matt Damon, Charlize Theron und Morgan Freeman, schon eindeutig gegen eine mögliche Arbeitsniederlegung ausgesprochen. Sie halten es angesichts der Wirtschaftskrise nicht für die richtige Zeit für einen Arbeitskampf.
Mel Gibson befürwortet Streik
Die Schauspieler-Gewerkschaft SAG will ihre 120'000 Mitglieder im Januar um grünes Licht für einen möglichen Streik bitten. Damit soll die Verhandlungsposition in den festgefahrenen Tarifgesprächen mit den grossen Hollywood-Studios gestärkt werden.
Die Gewerkschaft verlangt eine bessere Entlöhnung für die Schauspieler bei der Weiterverwertung ihrer Arbeiten im Internet und auf DVDs. Ein Streik könnte die Oscarverleihung am 22. Februar gefährden.
Die Pläne haben eine scharfe Kontroverse zwischen den Schauspielern ausgelöst. Unterstützer der harten Gewerkschaftslinie sind etwa Stars wie Mel Gibson, Holly Hunter und Martin Sheen. Gewerkschaftschef Alan Rosenberg räumte laut Zeitungsbericht ein, er erwarte bei der am 2. Januar anlaufenden Abstimmung ein knappes Ergebnis. (phz/sda)
Erstellt: 17.12.2008, 15:15 Uhr
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