Irak-Drama räumt Filmpreise ab
Sechs BAFTA-Awards: Szene aus dem Film «The Hurt Locker». (Bild: Keystone)
«The Hurt Locker»-Regisseurin Kathryn Bigelow erhielt am Sonntagabend in London zudem den BAFTA Award für die beste Regieleistung. Sie setzte sich damit unter anderen gegen ihren Exmann James Cameron durch, den Regisseur des Science-Fiction-Films «Avatar».
«The Hurt Locker» ist der grosse Gewinner der Preisverleihung der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA). Der Film siegte in sechs von acht Kategorien, für die er nominiert war, darunter auch die Kategorie bester Schnitt. Grosser Konkurrent war «Avatar», der ebenfalls achtmal für die BAFTAs der Britischen Filmakademie nominiert worden war. Der Film gewann aber lediglich in zwei Kategorien. Beide Filme gelten als Oscar-Favoriten.
Als bester Nebendarsteller wurde der Österreicher Christoph Waltz für seine Rolle in «Inglourious Basterds» ausgezeichnet. Auch er gilt als Favorit für einen Oscar.
Prinz William neuer BAFTA-Präsident
Prinz William ist am Sonntag zum neuen Präsidenten der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) ernannt worden. Er wandelt damit auf den Spuren seines Grossvaters Prinz Philip, der früher auch einmal Präsident der BAFTA war. Direkter Vorgänger von Prinz William, der Nummer zwei in der britischen Thronfolge, als Präsident der BAFTA ist der Schauspieler Richard Attenborough. Die BAFTA vergibt auch jährlich die britischen Filmpreise. (vin/ddp)
Erstellt: 22.02.2010, 10:03 Uhr
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