Kultur
Kurzfilm der Woche: Tod eines betrunkenen Weihnachtsmanns
Aktualisiert am 07.12.2012 4 Kommentare
Kurzfilm der Woche
Der Kurzfilm gilt als die offenste, schnellste und oft auch mutigste Filmkunstform. Obs an der schnelllebigen Zeit liegt, in der wir leben? Auf jeden Fall erfreuen sich die Minifilme gerade an Festivals einer immer grösseren Beliebtheit – auch in der Schweiz, wo es eine lebendige Kurzfilmszene gibt. Tagesanzeiger.ch/Newsnet zeigt in Zusammenarbeit mit der Filmpromotionsagentur Swiss Films jeden Freitag einen exklusiven Schweizer Kurzfilm. Die Produktionen sind jeweils mindestens 24 Stunden online.
Die Stiftung Swiss Films ist die Promotionsagentur des Schweizer Filmschaffens. Als Partnerin der Filmschaffenden verstärkt sie die Sichtbarkeit und positive Wahrnehmung der helvetischen Filmkultur im Ausland und in der Schweiz. Kernaufgaben der Stiftung sind Verbreitung, kulturelle Vermittlung und Vernetzung des Schweizer Filmschaffens.
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Schneerieseln, leuchtende Fenster, «Jingle Bells»: Der Anfang dieses Kurzfilms von Izabela Rieben und Sami Ben Youssef ist wenig überraschend, um nicht zu sagen – langweilig. Da! Da surrt auch schon der Weihnachtsmann durch den Nachthimmel mit seinem Gespann. Und es lächelt fröhlich das kleine Kind ...
... und da wacht ein junger Mann auf. Er beginnt, seinen Weihnachtsbaum zu dekorieren. Seine Lippen haben einen merkwürdig bitteren Zug. Weshalb hält er plötzlich eine Bombe in der Hand?
Dann fällt dem betrunkenen Santa Claus ein Päckchen vom Flugschlitten. Und das grauenvolle Rätsel löst sich plötzlich auf.
(lsch)
Erstellt: 07.12.2012, 13:46 Uhr
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4 Kommentare
Fühlt sich nicht irgendwer in seiner christlich-abendländischen Religionsehre verletzt und will deswegen demonstrieren gehen? Vielleicht vor der iranischen Botschaft, egal, ob die etwas damit zu tun haben oder nicht, aber irgendwie ja doch, ach nein, ich vergass, wir sind aufgeklärt und zivilisiert. Ok, dann wende ich mich jetzt dem Glühwein zu. Frohe Weihnachten! Antworten

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