Kultur

Ai Weiwei ist vom Internet «besessen»

Aktualisiert am 08.01.2012

Alles was er heute sei, verdanke er dem Internet, meint der chinesische Künstler. Ai Weiwei ist nach eigenen Einschätzungen regelrecht davon besessen, Nachrichten zu lesen und Kontakt mit Menschen aufzunehmen.

War drei Monate lang in Haft: Ai Weiwei an seinem Arbeitsplatz in Peking.

War drei Monate lang in Haft: Ai Weiwei an seinem Arbeitsplatz in Peking.
Bild: Keystone

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Der chinesische Künstler Ai Weiwei ist nach eigener Einschätzung ganz stark durch das Internet geprägt worden. «Alles, was ich heute bin, verdanke ich dem Internet. Seit 2005 bin ich davon besessen, hatte meinen eigenen Blog, fing an, Nachrichten zu lesen, und nahm Kontakte mit anderen Menschen auf, von denen ich nicht mal wusste, was sie machten, wer sie waren», sagte der 54-Jährige der «Welt am Sonntag».

Zu der Zeit habe er noch gar nicht an Kunst gedacht, sondern das Netz nur für Kontakte zu bisher fremden Menschen genutzt. Erst später habe er dies «in den Kunstkontext» gestellt.

Der chinesische Künstler und Dissident war 2011 drei Monate lang inhaftiert gewesen.

(kpn/dapd)

Erstellt: 08.01.2012, 13:56 Uhr

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