Die Modefotografin Lillian Bassman ist tot
Artikel zum Thema
- Die Rückkehr eines aus der Mode gekommenen Klassikers
- Auf dem Mode-Olymp
- Keiner zu klein, ein Model zu sein
Stichworte
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Verschwommene Konturen und starke Schwarzweisskontraste waren ihr Markenzeichen: Die US-Fotografin Lillian Bassman ist am Montag im Alter von 94 Jahren in Manhattan gestorben. Das bestätigte Bassmans Sohn am Dienstag der «New York Times».
Stilvoll...
Ihre Bilder von Frauen mit langen, eleganten Hälsen, riesigen Hüten und in graziösen Posen prägten die Modefotografie der 50er- und 60er-Jahre. Die Tochter jüdischer Einwanderer aus Russland hatte 1935 den US-Fotografen Paul Himmel geheiratet, arbeitete aber zunächst als Art-Direktorin in der New Yorker Modewelt.
Beim Magazin «Junior Bazaar», dem heutigen «Harper's Bazaar», förderte Bassman unter anderem spätere Starfotografen wie Richard Avedon, Robert Frank und Louis Faurer und begann in der Mittagspause selbst Bilder zu entwickeln.
Und innovativ...
Durch die Bearbeitung mit Stofftüchern und Bleiche schuf Bassman neue Effekte, liess Hintergründe verschwimmen und unscharf werden. Ihre eigenen Aufnahmen von schwanenhaften Frauen in schwarzen oder weissen Kleidern erschienen in zahlreichen Magazinen.
Ende der 60er-Jahre wandte Bassman sich von der Modefotografie ab und dem Stillleben mit Früchten oder Blumen zu. Als sie in den frühen 1990ern alte Negative wiederfand, bearbeitete Bassman die Bilder erneut und erlebte ein Comeback ihrer Fashionaufnahmen.
(omue/sda)
Erstellt: 15.02.2012, 11:40 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
Kultur
Grandioses Berg-Erleben.
Weltberühmte Berge und 100 Jahre Jungfraubahn: Sommerurlaub vor der schönsten Kulisse der Welt!
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.

Bitte warten




