Kultur

Erotik, Porno, Kunst!

Aktualisiert am 24.02.2010

Christoph Büchels Swingerklub in der Wiener Secession erhitzt die Gemüter. Pornografisches hat es in der Kunst aber schon immer gegeben. Ein Streifzug durch 2500 Jahre Kunstgeschichte.

1/16 Sexszenen auf Alltagsgegenständen: In der Antike kannte man keine Berührungsängste. Erotisierende Szenen sind fester Bestandteil des künstlerischen Schaffens.

   

Neben der Installation von Gustav Klimts «Beethoven-Fries» stehen ein Gynäkologiestuhl, griechische Skulpturen, Barhocker und Kerzen. Dies kann tagsüber in der Wiener Secession angeschaut werden. Nachts geht es im Swingerklub zur Sache. Die Leute hätten so die Möglichkeit, ihre Hemmschwelle zu überwinden, schreibt das Museum. Gegen Eintritt sind am Abend alle über 18 Jahre im Museums-Swingerklub zugelassen.

Die österreichischen Zeitungen sind voll von empörten Stimmen darüber, was da mit öffentlichen Geldern angestellt wird. Pornografische Darstellungen – die provozieren sollen oder einfach schön anzuschauen sind – hat es in der Kunst immer gegeben. Genau wie darüber erzürnte Gemüter. (ber)

Erstellt: 24.02.2010, 17:15 Uhr


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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.

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