Googliaths Griff nach der Weltherrschaft
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Minelli entstammt der italienischen Graffiti-Szene und beschäftigt sich heute mit urbaner Kommunikation. In dieser Kunstrichtung geht es darum, sichtbar zu werden und seine Botschaften in die Welt hinaus zu tragen. Mit dem Projekt Google-Kunst ist Minelli seit 2008 auf der ganzen Welt unterwegs.
«Alles, was mit Internet zu tun hat, scheint abstrakt und nicht real zu sein, selbst ein grosses Unternehmen. Ich wollte einen Raum zwischen der Realität und der Fiktion erschaffen», so Minelli gegenüber der «Süddeutschen». Nebenbei macht er sich freilich auch über die unzähligen Google-Applikationen lustig, die beinahe im Tagestakt aus den Google-Entwicklungsbüros kommen. (phz)
Erstellt: 24.03.2009, 12:15 Uhr
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