Mani Matter blättert von der Wand
Aktualisiert am 21.01.2012 11 Kommentare
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Indem sie das kurze Weglein zwischen der christkatholischen Kirche und dem Rathaus Mani-Matter-Stutz taufte, ehrte die Stadt Bern 2003 ihren wohl bekanntesten Chansonnier. Letzten Sommer doppelten Unbekannte an besagtem Stutz mit einem Mani-Matter-Bild nach. Ganz zur Freude einiger Stadträtinnen und Stadträte, die jeden zweiten Donnerstag ihre Parlamentssitzung im Rathaus abhalten. Mit einer Motion forderte die BDP, das Graffiti vor dem Verfall zu schützen. «Dieses spontane Denkmal soll bleiben, denn wie Figura zeigt, gibt es unter dem Titel Graffiti nebst Schmierereien auch mal eine Perle zu finden», schrieb die Partei.
Bild wurde auf Papier gemalt
In ihrer Motionsantwort schreibt nun die Stadtregierung: «Das Mani-Matter-Bild zu unterhalten, ist nicht möglich.» Denn es handle sich dabei nicht um ein gespraytes Graffiti. «Das Bild wurde vielmehr auf Packpapier aufgemalt und wahrscheinlich mit Kleister auf die Natursteinquader geklebt.» Dieses Papier sei nicht witterungsbeständig und könne mit den heute zur Verfügung stehenden Schutzmassnahmen nicht konserviert werden. «Nach rund fünf Monaten zeigt das Material Auflösungserscheinungen durch Feuchtigkeit. Teile davon wurden von Unbekannten weggerissen.» (tob/bz)
Erstellt: 21.01.2012, 13:07 Uhr
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11 Kommentare
Also liebe Berner, ihr seid doch nicht auf den Kopf gefallen. Sicher wird es moeglich sein den oder die Kuenstler zu eruieren und Ihn/sie das Kunstwerk permanent auf die Wand malen zu lassen. Man koennte sogar noch weiter gehen und jedes Jahr mittels eines Wettbewerbs lokale Kuenstler aussuchen, die weitere Motive (z.B. Szenen aus seinen Liedern) hinzufuegen. Waere doch cool oder? Antworten
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