Kultur

Womit Schweizer Coca-Cola Konkurrenz machen wollten

Aktualisiert am 04.12.2009

Das Forum der Schweizer Geschichte in Schwyz schaut tief ins Glas: Von der legendären Trinkfreudigkeit im 16. Jahrhundert bis zu Getränkemarken, die die Welt erobern wollten.

1/5 Erste Ovomaltine-Dose aus Metall aus dem Jahr 1904.
Bild: Wander AG, Archiv, Neuenegg

Schweizer Getränke und Trinksitten

   

Die Ausstellung

«Durstlöscher. Zur Geschichte der Getränke in der Schweiz». Forum Schweizer Geschichte Schwyz, 5. Dezember 2009 - 7. März 2010.
www.landesmuseen.ch

In der Ausstellung geht es nicht nur um einzelne Getränke. Gezeigt wird eine umfassende Kulturgeschichte des Trinkens vom Ancien Régime bis heute. Dazu gehören auch die Anlässe und Orte, an denen mit einem Trunk gefeiert wurde und wird.

Die Trinkfreudigkeit der Eidgenossen war legendär. Darauf weist die aus dem 16. Jahrhundert stammende Redewendung «Trinken wie ein Schweizer» hin. In jeder Landesgegend herrschten aber eigene Trinkgewohnheiten.

Auch Männer und Frauen, Bürger und Bauern bevorzugten unterschiedliche Getränke. Traditionelle Getränke sind etwa Wasser, Wein, Branntwein und Milch. Später kamen Kaffee, Tee, Schokolade und schliesslich Limonaden und Alcopops dazu.

Getränkeklassiker Ovomaltine

Schweizer Getränkeklassiker fehlen in der Ausstellung nicht, etwa das «Kraft-Nährmittel» «Ovomaltine», das erstmals 1904 verkauft wurde. Weitere sind etwa «Nescafé» oder der Eglisauer «Coca-Cola»- Konkurrent «Vivi-Kola». Dargestellt werden in der Ausstellung auch die Orte, wo getrunken wird.

Nachgegangen wird ferner den Fragen, ob der Wein im 17. Jahrhundert anders schmeckte als heute oder seit wann Mineralwasser getrunken wird. Die Ausstellung umfasst rund 200 Kunstwerke und Objekte. Sie war vom Château de Prangins konzipiert worden und wurde für Schwyz mit Getränken aus der deutschen Schweiz ergänzt. (sda)

Erstellt: 04.12.2009, 16:48 Uhr


Grandioses Berg-Erleben.

Weltberühmte Berge und 100 Jahre Jungfraubahn: Sommerurlaub vor der schönsten Kulisse der Welt!

Familie, Beruf und Studium

Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.

Online-Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.

Online-Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.