Kultur

Vor Warnhinweisen wird gewarnt

Aktualisiert am 16.08.2012

Das Museum für Kommunikation in Frankfurt hat die allgegenwärtigen Warnhinweise zum Thema einer amüsanten Ausstellung gemacht.

1/11 Nuckeln, die neue Volkskrankheit: Eine Kunstausstellung in Frankfurt treibt Warnhinweise auf die Spitze.

   

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Dass nicht nur Schweizer ein grosses Bedürfnis nach Sicherheit haben, ist bekannt. Auch, dass viel Energie und Ressourcen dafür aufgewendet werden, dieses Bedürfnis mit Regeln und Verboten zum Ausdruck zu bringen: Lebensmittelpackungen werden mit Allergiehinweisen versehen, Gebrauchsanweisungen halten detailliert fest, wozu ein Gerät nicht verwendet werden sollte, Tafeln im Stadtbild weisen uns auf eine gefährliche Umwelt hin. Und manch ein Konsument hat sich dabei wohl schon gedacht, dass diese Warnitis den gesunden Menschenverstand beleidigt.

Wie absurd solche Warnhinweise zu bestimmten Produkten sein können, ist eine Frage, der das Museum für Kommunikation in Frankfurt in seiner aktuellen Ausstellung nachgeht. Zusammen mit dem «Magazin für Bildbearbeitung» wurde ein Wettbewerb zum Thema ausgeschrieben, gezeigt werden nun die von einer Jury prämierten Siegerbilder. Aufgabe war es, visuell glaubwürdige Folgen solcher Warnungen aufzuzeigen. Und das ist den Arbeiten auch mehrheitlich gelungen. Zu sehen sind Bildmontagen, welche die Absurdität solcher Warnungen aufzeigen und sie teilweise ziemlich komisch überspitzen. (mcb)

Erstellt: 16.08.2012, 11:26 Uhr

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