Als hätte The Prodigy die Schweiz nie verlassen
Von Adrian Schräder. Aktualisiert am 01.12.2009 4 Kommentare
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Vor zwölf Jahren stand das Trio The Prodigy auf der Bühne des Openair in Frauenfeld. Es war früher Nachmittag, und im Thurgau herrschte ländliche Friedlichkeit. Doch kaum hatten die Briten ihr hochgiftiges Gemisch aus Rave, Breakbeats und Bigbeat-Elementen fertig angerührt, blickten sie auch schon auf eine völlig losgelöste, tobende Menge hinab. Frontmann Keith Flint – der Mann mit der dämonischen Stimme und dem Nasenring – schrie damals während einer seiner typischen, entfesselten Showeinlagen einem jungen Kabelträger ins Ohr.
Gestern erlebte dieser junge Mann im Hallenstadion die konsequente Fortsetzung jener Show: Als hätten sie die Schweiz und die Bühne nie verlassen, setzte die Gruppe um Mastermind Liam Howlett ihre Mission im mit über 10'000 Besuchern gut gefüllten Hallenstadion konsequent weiter fort. Ein kurzes Maschinengrollen kündigte kurz nach neun ihr Kommen an. Dann setzte das um einen Live-Schlagzeuger und einen Gitarristen ergänzte Gespann gleich in medias res ein: Angepeitscht von Flint und Hauptwortführer Maxim Reality, verwandelten sie das Hallenstadion kurzerhand in ein einziges wogendes Etwas.
Bei ohrenbetäubender Lautstärke schleuderte Maxim Reality dem begeisterten Publikum seine kurzen, befehlsartigen Textpassagen entgegen und befahl auch den Zuschauern auf den Rängen ihren «Arsch» aus den Sitzen zu bewegen. Sie folgten willig: Zu Hits wie «Firestarter», «Poison» und «Smack My Bitch Up» wackelten die Ränge. Ihr in die Jahre gekommenes musikalisches Gemisch funktioniert noch immer. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 01.12.2009, 08:13 Uhr
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4 Kommentare
Die Zuschauer auf den Rängen konnten der Aufforderung gar nicht nachkommen, denn es standen alle und rockten, was das Zeug hält, vom Zeitpunkt, wo Prodigy auf die Bühne kamen, bis sie diese wieder verliessen. Sogar die Leute in den VIP Lounges rockten mit. =) Antworten
Wooow! Das war die gewaltigste Bühnenshow, die ich je erleben durfte. Als beim 3en Song die feinen Klänge von "Omen" erschienen drehte das Publikum vollkommen durch. Weiter ging es über bekannte Tracks - Bombenstimmung! Als "Invaders Must Die" sich dem Publikum zeigte, schwappte das Publikum, im fast ausverkauften Hallenstadion, über. Ein Konzert, welches ich bestimmt nicht so schnell vergesse!!! Antworten
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