Als hätte es nie eine Pause gegeben: Faith No More am Greenfield
Es war ein magischer Moment für viele der Anwesenden. Elf Jahre nach der Trennung spielt die Band 20 Jahre alte Songs, und sie hören sich an, als wären sie topmodern. Der Sound war klar und knackig. Sänger Mike Patton demonstrierte seine unglaublich Bandbreite an gesanglichen Fähigkeiten. Zwar fehlte der exzentrische Gitarrist Jim Martin - er soll vor der Reunion angeblich gar nicht angefragt worden sein. Aber sein Fehlen war zumindest aus musikalischer Hinsicht nicht bemerkbar.
Rock und Metal in allen Facetten
Am Freitag hatten Social Distortion und Nightwish ihre Auftritte. Der Sound der Bands könnte für Rock-Verhältnisse nicht unterschiedlicher sein: Social Distortion gelten als Vorreiter des Punk-Rock, seit 30 Jahren steht die Combo um Frontmann Mike Ness auf der Bühne. Im Video-Interview (siehe links) verrät Ness, dass die Band nach der Tour gleich ins Studio gehen wird. Ausserdem vergleicht er die Vereinigten Staaten mit einem arroganten und manchmal dummen Teenager. Amerika müsse noch viel vom Ausland lernen. Nightwish musiziert «erst» seit 13 Jahren und ihre Musik verbindet Elemente klassischer Musik mit Heavy Metal.
Soulfly enttäuschten ihre Fans nicht: Trotz brütender Hitze vor der Bühne hüpften Hunderte im Takt mit. Volbeat legten im Anschluss noch einen drauf. Ihr Elvis-Metal findet immer mehr Liebhaber (siehe auch Bilderstrecke).
(mus)
Erstellt: 14.06.2009, 14:39 Uhr
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