Axl Rose wieder in Trotzphase
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Nicht nur Guns N' Roses-Fans sind ob des neuen Albums der Hardrockband enttäuscht. Offenbar hat auch Frontmann Axl Rose gemerkt, dass «Chinese Democracy» zu wünschen übrig liess. Jedenfalls verbarrikadiert er sich seit Wochen in seinem Haus in Los Angeles. «Axl will nichts mehr mit dem Album zu tun haben», wird ein Freund des Musikers in der «New York Daily News» zitiert. Kein Wunder, «Chinese Democracy» erklomm bloss den dritten Chart-Platz. Die Singleauskopplung gar nur Rang 27.
Ähnliches spielte sich nach dem Release des Albums ab. Ganze 15 Jahre lang hatten die Fans darauf gewartet. Im November 2008 endlich erschien das heiss ersehnte Guns N' Roses-Album «Chinese Democracy». Ein Anlass zum Feiern, könnte man meinen. Das sah der für seine Kapriolen bekannte Sänger der Band, Axl Rose, aber anders - er verschwand für zwei Monate von der Bildfläche.
Gemäss «New York Daily News» feuerte Rose während des erneuten Verschwindens seinen Manager Irving Azoff, um ihn danach wieder einzustellen. Fünfmal soll sich dieses Spiel wiederholt haben. Azoffs Büro dementiert zwar Schwierigkeiten mit Rose. Dass die für Sommer angekündigte Guns N' Roses-Tournee stattfindet, darf aber bezweifelt werden. (phz)
Erstellt: 09.06.2009, 16:57 Uhr
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