Kultur

EMI darf Pink Floyds Alben nicht zerteilen

Die Band Pink Floyd hat einen Rechtsstreit gegen den angeschlagenen britischen Plattenkonzern EMI gewonnen.

Bild: Reuters

EMI darf einzelne Lieder nun nicht mehr im Internet ohne Einverständnis der Musiker verkaufen. Das hat ein Gericht am Donnerstag in London entschieden.

Die legendären britischen Musiker («The Wall») hatten am Dienstag Klage eingereicht. Streitpunkt war, ob EMI Lieder im Online-Shop einzeln verkaufen darf - obwohl ein Vertrag vorsieht, dass die Songs der Platten alle zusammengehören.

Alben statt Singles

Pink Floyd setzte sich immer dafür ein, dass statt Singles Alben verkauft werden, da die «nahtlosen» Platten nicht auseinandergerissen werden sollen, argumentierte Anwalt Robert Howe. Gleichzeitig waren die Online-Honorare Thema der Klage.

Die Band ist seit 1967 bei EMI. Das Album «Dark Side Of The Moon» gehört zu den meistverkauften aller Zeiten. EMI - wo auch Robbie Williams oder Coldplay unter Vertrag stehen - machen ein riesiger Schuldenberg und Ärger mit anderen Künstlern zu schaffen. (dj/sda)

Erstellt: 12.03.2010, 09:45 Uhr

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