«Ich bin sofort bereit, mich ins nächste Verderben zu stürzen»
Von Jean-Martin Büttner und Christoph Fellmann. Aktualisiert am 22.10.2009 4 Kommentare
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Stiller Has auf Konzertbühnen und CDs
Am 1. Mai 1989 spielten Endo Anaconda (Gesang) und Balts Nill (Musik) ihr erstes Konzert als Stiller Has. Das Duo sei «gleichzeitig die kleinstmögliche Rockband und die grösstmögliche Form der Solodarbietung», schrieb Balts Nill später zur Gründung der Band, die 2009 also ihren 20. Geburtstag feiert – freilich ohne Nill, der die Band im Sommer 2005 wegen künstlerischer Differenzen verlassen hat. Mit dabei ist dafür seit 2002 wieder der Gitarrist Schifer Schafer (Ex-Rumpelstilz), der schon auf den frühen Platten der Band als Gastmusiker aufgetreten ist, so auch auf der unbetitelten Kassette, die 1989 erschien und – mittlerweile als CD erhältlich – zu den Klassikern der Band gehört.
Seither sind acht weitere Studioplatten, zwei Konzertmitschnitte und die Best-of-Sammlung «20 goldige Hasensongs» erschienen – und auf ihnen so bekannte Lieder wie «Hene», «Aare», «Moudi», «Walliselle» oder «Znüni näh». Besonders empfehlenswert sind die folgenden CDs: «Stiller Has» (1989, Zytglogge), «Moudi» (1996), «Walliselle» (2000), «Geisterbahn» (2006) und immer wieder auch «Live auf Moudi Tour» (1996, alle bei Sound Service). Endo Anaconda schreibt seit einigen Jahren auch Kolumnen, u. a. für diese Zeitung. Ein Sammelband ist 2005 unter dem Titel «Sofareisen» im Ammann-Verlag erschienen. (cf)
Er empfängt im Café Rosengarten im gleichnamigen Park mit dem weiten Blick auf die enge Berner Altstadt. Das Interview findet draussen statt trotz zunehmender Kälte, denn Endo Anaconda raucht Kette. Obwohl er auf der Bühne aus sich herausgeht und am Ende als schwitzender Koloss dasteht, kann er bei Interviews verschlossen sein. In diesem Gespräch erweist er sich aber als grosszügig und beseelt, vom Weisswein befeuert. Er schweift aus und ab, spottet, schimpft und assoziiert, redet oft ohne Punkt und Komma und beantwortet sogar die Fragen, wenn auch auf seine Art. Masshalten, sagt er, sei seine Stärke nicht.
Endo Anaconda, wir haben den Eindruck, es werde dem Stillen Hasen immer melancholischer ums Herz.
Für das Album mag das stimmen, für mich selber nicht mehr. Die neuen Stücke handeln von allem, es hat Orgiastisches dabei, Erotisches, Drogen spielen eine Rolle, die Nacht, die Sehnsucht, es geht um die Liebe. Ein dunkles Album meinetwegen, aber auch schillernd. Melancholie hat ja auch etwas Romantisches.
Warum neigen Berner Sänger eigentlich zum Melancholischen?
Das hat mit Zurückhaltung zu tun. Vergessen Sie nicht, dass die Berner Herrschaft mit enormer Gewalt über das Land herrschte. Ich bin im Emmental aufgewachsen, wo ich immer wieder hingehe, um mich zu erholen. Und die Bauern dort hatten gelernt, dass ein falsches Wort den Tod bedeuten konnte. Sie redeten in Codes und Verdichtungen, und das hat sich bis heute so erhalten. Und mag auf die Stimmung nachwirken, die Sie bei mir wahrnehmen.
Wie geht das mit der Verdichtung, wenn Sie einen Song schreiben?
Ich kann das an «Schifahre» auf der neuen Platte erklären, denn das sind eigentlich drei Songs. Das Lied handelt einerseits vom «Bösen Buben»-Club in Bern, der steht neben der Reitschule und hat die ganze Nacht offen: ein verruchter Ort neben dem Henkerbrunnen, in dem die Politiker, Lehrer und Abgestürzten hocken. Dann heisst das Skifahren bei den Jungen natürlich Koksen, also beschreibt der Song das Gefühl am Morgen danach, wenn du aus dem Club taumelst und alles doppelt siehst. Und dann diesen Typen mit ihren Langlaufskis begegnest, die zum Bahnhof laufen. Die sind offensichtlich anders drauf als du, und auch davon handelt dieser Song, von der Begegnung der Nacht mit dem Tag. Ich bleibe manchmal die ganze Nacht auf, gehe morgens auf den Bahnhof und schaue den Leuten zu, die an mir vorbeihetzen. Zwei Stunden später ist alles wieder ruhig, und es stehen nur noch die herum, die nirgends hingehen.
Berner Musiker singen oft davon, dass sie wegmöchten, bleiben aber trotzdem hier. Bei Ihnen kann man hören: «Deheim isch dert / Wo me nid usecha.»
Das hat etwas mit der Architektur zu tun. Die Berner Altstadt sieht immer noch so aus wie vor Jahrhunderten, zumindest ihre Fassaden. Das Gewicht der Geschichte hält einen zurück und stärkt zugleich die Sehnsucht wegzugehen. Aber mir gefällt es hier, ich mag das Kleine dieser Stadt.
Ein bestimmendes Thema des neuen Albums sind der Exzess und die Versuche der Mässigung.
Ich arbeite so viel, dass ich den Exzess ab und zu als Ventil brauche. Ich gehe zum Beispiel gerne an Goa-Partys. Die haben einen gewissen Kuscheleffekt, da fühle ich mich nicht so einsam. Jedenfalls nicht so einsam wie an einer SP-Wahlveranstaltung.
In «Merci» heisst es: «Merci für neseewigs gsungs u längwiligs Läbe.» Ist ein gesundes Leben zwangsläufig langweilig?
Alle reden von Lebensqualität, und dazu gehört nun mal die Ekstase. Die kann ja nicht nur religiös sein. Mir ist es lieber, die Leute dröhnen sich zu, als dass sie zu den Freikirchen gehen.
Es gibt doch nichts Biedereres als Leute, die ihre Räusche glorifizieren.
Das stimmt schon, die Junkies sind die grössten Spiesser überhaupt. Sobald sie ihr Methadon kriegen, sind sie die Ersten, die Spitzendeckeli häkeln. Ich sage nicht, dass das der richtige Weg ist. Eine Gesundheitspolitik durch Verbote ist es aber bestimmt auch nicht.
Sie meinen die Rauchverbote.
Vor hundert Jahren hat man Absinth verboten, und die Leute haben mehr gesoffen denn je. Heute ist er akzeptiert, und Marilyn Manson kreiert einen Absinth für die Erlebnisbrennerei in Kallnach. Dafür verbietet man jetzt das Rauchen – und macht damit die ganze Stadt zur offenen Drogenszene. Wenn die Leute sich um 4 Uhr morgens mit Whisky zuschütten und dazu rauchen, klar, dann schädigen sie ihre Gesundheit. Aber das geht niemanden etwas an. Am liebsten würde uns der Staat ein Ganzkörperkondom überziehen. Sogar das Methadon, das man den Drögelern abgibt, ist so konzipiert, dass es nicht einfährt – eine unglaublich protestantische Idee.
Umgekehrt redet Iggy Pop übers Joggen, und Alice Cooper spielt Golf.
Ja, schlimm. Bei allem Respekt für Alt-Bundesrat Adolf Ogi: Sein Sport kann nicht die Lösung sein für alle menschlichen Mankos.
In «D'Helfti» singen auch Sie darüber, weniger zu trinken und dafür auf dem Napf zu wandern.
Es wäre für mich selber aus gesundheitspolitischen Gründen besser, dieses oder jenes zu lassen. Ich weiss einfach: Es hat keinen Sinn. Also versuche ich, statt einer Flasche Whisky nur zwei, drei Gläser zu trinken. Zu viel ist immer die Hölle. Und es gibt Substanzen, da ist schon zu wenig zu viel, und zu viel ist auch nicht genug.
Wir haben den Eindruck, dass Sie mit Ihrer Musik recht souverän und gelassen altern. Sie sind jetzt 54 Jahre alt. Ist das Altern ein Thema beim Schreiben?
Es ist ein Thema beim Leben. Zum Beispiel, wenn man sich in eine Frau verliebt, die sehr viel jünger ist. Philip Roth hat es sehr schön gesagt: Das Alter ist ein Gemetzel.
Schwieriger als der Tod.
Der Tod ist nicht schwierig, der Tod ist ein Zustand.
Im Mai 1989 haben Sie mit Stiller Has die ersten Konzerte gespielt. Stellten Sie sich damals vor, dass die Band so lange laufen könnte?
Überhaupt nicht. Ich war ja nie ehrgeizig. Es ist schön, dass ich von der Musik und vom Schreiben leben kann, auch wenn es mir manchmal auf die Nerven geht, überall erkannt zu werden. Aber wenn ich sehe, wie andere Leute in meinem Alter ihre zweckgebundene Existenz mit Bausparvertrag und so haben, dann bin ich froh, noch immer die Bohème leben zu können.
Hatten Sie nie Sehnsucht nach einem kleinbürgerlichen Leben?
Doch, doch.
Sie haben drei Kinder.
Ja, die Alimente müssen auch erst mal reinkommen. Gerade sind es wieder mehr geworden. Aber als das Buch («Sofareisen», Red.) so gut lief, bin ich mit den Kindern nach Venedig gefahren. De-luxe-Hotel, 15'000 Franken die Woche.
Auf der neuen Platte ist Venedig die Chiffre für eine scheiternde Liebe.
Die Stadt ist ganz furchtbar. Schäbig, geldgierig und korrupt. Nichts funktioniert, und alle waschen ihre Hände im brackigen Wasser. Man kann hier einer Kultur dabei zusehen, wie sie versinkt. Venedig, das ist der europäische Seelenzustand.
Und wie fanden es die Kinder?
Grossartig, sie möchten wieder hin.
Zum ersten Mal singen Sie in zwei Liedern italienisch.
Sie stammen aus dem Repertoire von Gabriela Ferri, dieser grossartigen italienischen Sängerin, die heute kein Mensch mehr hört. Es sind die Lieder, die mir in den Sinn kommen, wenn ich Liebeskummer habe.
Stimmt der Eindruck, dass die neue Platte sehr persönlich geworden ist? Jedenfalls sind Figuren wie Hene oder Bangerter, die Sie früher gepflegt haben, aus den Songs verschwunden.
Wenn man zwanzig Jahre über Abwarte gesungen hat, sollte man sich auch mal ans Existenziellere heranwagen. Über solche Figuren zu singen, heisst ja immer auch, sich über sie zu stellen. Das hat mich nicht mehr so interessiert. Und über die Liebe kann ich sowieso nur singen, wenn ich über mich selber singe.
Diese Figuren waren ja auch ein Teil des Missverständnisses, wonach es sich bei Stiller Has um eine kabarettistische Band handle.
Ja, in dieser Zwangslustigkeit, in dieser Pfannestil-Chammer-Sexdeet-Ecke wollte ich nie landen. Nichts gegen diese Kollegen, sie machen gute Unterhaltung, aber das kleinkünstlerische Milieu war nie meins. Dafür habe ich meine Texte immer zu ernst gemeint.
Die Komik ist bei Ihnen meist durch ein Grauen grundiert.
Ja, so muss es sein, sonst wird es zu gemütlich.
Bei Ihren Konzerten lässt sich eine Art vorauseilender Begeisterung erleben, eine erhöhte Lachbereitschaft. Wird es Ihnen dabei manchmal zu gemütlich?
Nein, dazu ist jeder Auftritt ein zu grosser Stress.
Das haben wir nicht gemeint.
Irritierend ist höchstens, wenn wir das normale Niveau nicht erreichen und die Leute trotzdem begeistert sind.
Stimmt der Eindruck, dass die Gründungsformation – mit Balts Nill und Ihnen – auch an diesem Widerspruch zerbrochen ist: der Bluessänger neben dem dadaesken Improvisator an Schlagzeug und Gitarre.
Ja. Balts ist ein grossartiger Künstler, und es war ein grosses Glück, mit ihm arbeiten zu können. Aber es stimmt: Balts wollte nie in einer Band spielen, ich schon. Nachdem wir 1996 von «Moudi» um 40'000 Stück verkauft hatten, wäre noch viel mehr möglich gewesen, hätten wir mit dem Quartett weitergespielt, das auch auf der Platte zu hören war. Aber Balts wollte nach zwölf Konzerten wieder im Duo spielen.
War euch dieser Widerspruch bewusst, als ihr vor zwanzig Jahren angefangen habt?
Wir haben jedenfalls nie darüber gesprochen. Balts dachte, wir machten improvisierte Musik, und ich, wir seien eine Rockband. Das war ein Laborzustand, und logisch, ergab dies Spannungen. Was mich betrifft, wurde der Zwang zur Improvisation, dem wir uns jeden Abend unterwarfen, zur Masche. Der Schwingbesen-Swing und das Kinderspielzeug, das klang für mich nach Kleintheaterbörse, nach Hasi für jedermann. Das hatte etwas Verniedlichendes, das wollte ich nicht.
Das nennt man wohl «unüberwindliche künstlerische Differenzen». Ich war am Schluss so weit, dass ich manchmal dachte, Balts spiele absichtlich falsch. Auch wenn das nicht stimmte: Sobald du so was denkst, kannst du nicht mehr zusammenarbeiten. Dann ist das Vertrauen weg.
Ist Schifer Schafer, der heute die meiste Musik schreibt, auf eine kompatiblere Art verschieden von Ihnen, als es Balts Nill war?
Oh, wir haben auch Eifersüchteleien und Spannungen. Ist ja klar: Schifer macht die ganze Musik und die Produktion der Platten. Da muss ich dann einfach die Klappe halten. Schifer ist so ein grossartiger Komponist und Gitarrist, ich kenne keinen wie ihn. Und ja, mit ihm können wir härtere Musik machen. Die Zeiten sind ja auch härter.
Je länger der Stille Has spielt, umso mehr wird er zur Bluesband. Ist es einfacher, mit Blues älter zu werden?
Ich glaube schon, der Blues war noch nie eine Altersfrage.
Es ist einfacher, mit einer Musik zu altern, die älter ist als man selbst.
Ich weiss nicht. Der Blues ist eine Form oder mehr noch eine Haltung, die dazu einlädt, alle Aspekte des Lebens zu betrachten. Also auch das Altern.
In Ihren Songs scheint der Blues oft auch unser Land zu beschreiben.
Ein Teil unserer Seele hat den Blues, ja. Es gab dieses Gefühl ja auch im Naturjodel, bevor es aus der Volksmusik wegreglementiert wurde. Allerdings wäre es vermessen zu sagen, der Blues beschreibe die Schweiz. Uns geht es viel zu gut für diese Musik, die ja die Stimme des unterdrückten schwarzen Amerika war.
Die Schweiz hat ja nicht nur den Absinth, sondern sie hat auch eine der höchsten Selbstmordraten.
Obwohl es uns so gut geht wie fast niemandem sonst, fühlen wir uns schlecht. Das ist unsere Traurigkeit.
Das Schlimme dabei: Wir sind traurig ohne Grund.
Genau. Geh nachts durch die Stadt und schau, was offen hat. Die Puffs, die Nachtklubs, die Drogenhöhlen – eine sehr dunkle Szenerie.
Sie haben einmal gesagt, der Stille Has sei wie eine Gospeltruppe...
...wie Wanderprediger.
...die durchs Land ziehen. Wo ist die frohe Botschaft?
Es geht um Psychohygiene. So, wie der Blues nötig ist, um das unerbittliche göttliche Gesetz zu relativieren, das man am Sonntag im Gospel besingt, braucht es uns, damit die Leute beweglich bleiben. So gesehen ist der Blues unser Gospel.
Also geht es darum, immer weiterzumachen. Wie Bob Dylan.
Ja, mit seiner Never Ending Tour hat er den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich bin jedenfalls immer noch hungrig. Ich liebe noch und bin sofort bereit, mich ins nächste Verderben zu stürzen.
Wie auf dem Cover der neuen Platte, das eine Turmspringerin zeigt, aber keinen Turm.
Die ursprüngliche Idee war, ein Wildschwein aufs Cover zu nehmen. Da hab ich gefragt: Soll ich das sein? Nein, für mich trifft dieses Bild nun viel besser das Gefühl der Platte. Es ist Fliegen und es ist Absturz, durchaus mit sportlichem Aspekt.
Sie meinen die Stilsicherheit.
Genau.
Nur, wie passt das Bild zum Plattentitel: «So verdorbe»?
Auch der stilsicherste Springer kann scheitern. Wenn es beim Aufschlag ins Becken zu fest spritzt, ist der Sprung verdorben.
Mit Endo Anaconda sprachen Jean-Martin Büttner und Christoph Fellmann
Der Wanderprediger als Bohémien: Endo Anaconda bringt die Ekstase in die Dörfer (aber nicht die religiöse). Foto: Maurice Haas (13 Photo)
Der Wanderprediger als Bohémien: Endo Anaconda bringt die Ekstase in die Dörfer (aber nicht die religiöse). Foto: Maurice Haas (13 Photo)
(Tages-Anzeiger)
Erstellt: 22.10.2009, 04:00 Uhr
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4 Kommentare
Endo ist und bleibt der charismatischste Sänger der Schweiz seit Mani Matter. Er lebt was er sagt und das merkt man. Dass das ganz schön verstörend und widersprüchlich sein kann ist auch klar. Hätten wir mehr Leute von seinem Format würde Mundart-Musik nicht länger mit Plüsch, Adi Stern und dem restlichen langweiligen Oberflächengeschwimme umschrieben werden... Antworten
. Im Juni habe ich Endo Anaconda und Band am Wortundbild Festifall auf der Rhein-Floss-Bühne in Dachsen gehört und es hat mich fast vom Stuhl gehauen. Ca. 2 Stunden Konzert mit vollem Einsatz. Mein Sohn (46 J.) und ich (fald 70 J.) waren begeistert. Auch auf dem Boot, wo Endo aus seinem Buch "Sofareisen" vorgelsen hat, hatten wir unseren Spass. Ich hoffe, man hört in bald wieder in Schaffhausen Antworten
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rahel müller
Es gibt Dinge, die berühren, und die berühren nicht durch Widerspruchsfreiheit oder Angenehmheit, sondern eben dadurch, dass sie etwas von dem erfassen, was man weder verdrängen, noch zutode schweigen kann. Für mich ist Endo Anaconda einer der seltenen (Schweizer) MusikerInnen, der eine Seele wie ein Platzregen im Frühherbst hat: sein Allesodernichts ist echt. Er macht mir ein bisschen Mut. Antworten