Leben

Mit wie viel Geld Schweizer Studenten auskommen

Aktualisiert am 23.11.2010 50 Kommentare

Studierende leben heute mit weniger Geld als noch vor vier Jahren – das zeigen die neusten Zahlen des Bundesamtes für Statistik. Einen Nebenjob brauchen die meisten.

Studentenbudget Zuhause 2009 (Franken)


Quelle: BFS

Studentenbudget Auswärts 2009 (Franken)


Quelle: BFS


Zuhausewohnen spart Geld: Studentin in Zürich (Archivbild).

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Ein durchschnittlicher Student hat im Jahr 2009 monatlich 1870 Franken ausgegeben, wenn er ausserhalb des Elternhauses lebte. Bei den Eltern kommen Studierende durchschnittlich mit 1210 Franken monatlich aus. Das ist überraschenderweise weniger als noch vor vier Jahren. Damals lagen die Zahlen bei 1970 bzw. 1340 Franken. Das zeigen die neusten Zahlen des Bundesamtes für Statistik zu den Lebensbedingungen von Studierenden an den Schweizer Hochschulen.

Die Studierenden leben hauptsächlich von der elterlichen Unterstützung – sie macht durchschnittlich mehr als die Hälfte ihrer Einnahmen aus. Gut ein Drittel stammt aus der Erwerbstätigkeit. Nur ein Zehntel der Einnahmen stammt im Schnitt aus Stipendien und Darlehen.

Erwerbstätigkeit etwas gesunken

Auch heute noch haben die meisten Studierenden einen Nebenjob, wie die Zahlen zeigen. Der Anteil der Studierenden, die neben dem Studium einer Erwerbsarbeit nachgehen, ist seit 2005 jedoch von 78 auf 75 Prozent gesunken. Das liegt laut dem Bundesamt daran, dass insbesondere jünge Studierende seltener einen Job haben.

Die Ursachen dieser Entwicklung seien unklar, so die Experten. Sie könnten allerdings mit der Bologna-Reform zusammenhängen, welche die Studiengänge stärker strafft. Auch war zum Zeitpunkt der Erhebung im Frühling 2009 die Wirtschaftslage ungünstig, Nebenjobs waren schwerer zu finden.

(oku)

Erstellt: 23.11.2010, 10:26 Uhr

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50 Kommentare

Franz Kurtis

23.11.2010, 14:29 Uhr
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@Niklaus Moser: Ja, sicher. Wieviele Punkte bekommen denn BWL-Studenten für Veranstaltungen? Ich nie mehr als 3KP, und dann muss man nebenher noch zahlreiche Essays, Präsentationen und Arbeiten schreiben. Klar, da kann man auch noch 50% arbeiten... Antworten


Agatha von Däniken

23.11.2010, 18:22 Uhr
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Was mich (zur Zeit ein Zweitstudium absolvierend, das ich von A-Z selber bezahle) an den Statistiken überrascht, ist, dass diese Studierenden, egal wo sie wohnen, offenbar keine Krankenkassenprämien oder Steuern bezahlen müssen. Oder bezahlen das selbstredend die Eltern? Was mich an der Diskussion überrascht, ist diese Gehässigkeit, ja vorwurfsvolle Aggressivität den Studierenden gegenüber. Antworten




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