So sieht die neue Einteilung der Regionen aus
Von Reto Westermann. Aktualisiert am 29.01.2010 11 Kommentare
Welche Gemeinden stehen bei Käufern von Wohnliegenschaften ganz oben auf der Liste? Wo kosten Immobilien wie viel? Welche Gemeinde liegt am zentralsten? Seit Herbst 2004 beantwortet das Regionenrating des «Tages-Anzeigers» diese Fragen – jeden Monat für eine andere Region im Wirtschaftsraum Zürich. Für die ersten zwei Staffeln dienten die Bezirksgrenzen zur Unterteilung. Doch wer heute eine Wohngemeinde sucht, orientiert sich in erster Linie an den eigenen Bedürfnissen und nicht an Bezirksgrenzen. Im Fokus stehen in der Regel der Arbeitsort sowie die Infrastruktur (Schulen, Einkauf und Freizeit). Meist wird die Nähe zu einer grösseren Gemeinde mit dem entsprechenden Angebot gesucht – unabhängig von politischen Grenzen. Ein Beispiel: Wer auf den Flughafen angewiesen ist, wird für seine Suche Gemeinden wie Dietlikon, Glattbrugg, Kloten, Embrach oder Neerach auf die Liste setzen – Gemeinden, die nicht alle im gleichen Bezirk liegen.
Die dritte Staffel des Regionenratings (Start am 27. März) nimmt diese Entwicklung auf und hat die Gemeinden innerhalb des Wirtschaftsraums Zürich in 16 neue Regionen eingeteilt. So gehören etwa die zuvor genannten Gemeinden neu zur Region «Flughafen». Die neue Einteilung macht auch vor Kantonsgrenzen keinen Halt. So zählt etwa das aargauische Spreitenbach, das stark auf Zürich ausgerichtet ist, neu zur Region «Limmattal» und nicht mehr zum Bezirk Baden. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 29.01.2010, 12:31 Uhr
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