Augen zu und durch, Susan
Von Barbara Lanz. Aktualisiert am 23.04.2009 2 Kommentare
Als die schottische Amateursängerin Susan Boyle, 47, bei der Castingshow «Britain’s Got Talent» auf die Bühne trat, erntete sie Spott statt Applaus von der Menge. Mit ihrer Darbietung von «I Dreamed a Dream» aus dem Musical «Les Misérables» belehrte sie aber alle eines Besseren.
Was der bekennenden Jungfrau an Stil fehlt, macht sie mit ihrer Stimme wett. Kein Wunder, nennt sie alle Welt bereits Frau Potts. Der britische Tenor Paul Potts gewann 2007 die Castingshow und weckte mit seinen schiefen Zähnen Mitleid – Boyle tritt nun direkt in seine Fussstapfen. Und auch bei der Schottin, die aussieht, als ginge sie zur Hochzeit ihrer Grossmutter, gilt: Augen zu, Ohren auf, Susan ist da. (NEWS)
Erstellt: 23.04.2009, 10:44 Uhr
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2 Kommentare
Ist nicht bereits der oben stehende Artikel ehrverletztend, wenn man die LeserInnen dazu auffordert, die Augen zu schliessen oder jemandem vorwirft, sie ginge an die Hochzeit ihrer eigenen Grossmutter? Stil ist relativ, was wissen Sie vom Stil in einer schottischen Kleinstadt. Langweilig, dass Zeitungen versuchen, mit solchen Berichten LeserInnen zu unterhalten und zu gewinnen. Antworten
Der Mensch ist was er anhat, wie er gekämmt ist, was für Augenbrauen er hat - Da kommt mir der Film "Matrix" in den Sinn. Es ist wirklich alles nur noch Schein. Der Mensch ist was er ist. Er sieht sich mit anderen Augen als die Anderen und wenn Susan Boyle ihren Stil so wählt steht sie zu sich selber. Die jungen Leute machen es auch so. Wer hat denn die Mode des HipHop kreiiert? Antworten
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