Leben

Dieses Buch kann Ihre Essgewohnheiten verändern

Jonathan Safran Foer hat ein eindringliches Buch über den alltäglichen Horror in der Massentierhaltung geschrieben.

Einst Lebewesen: Autor Foer hofft, irgendwann werde die Erde
die Massentierhaltung abschütteln wie einen Sack Flöhe.

Einst Lebewesen: Autor Foer hofft, irgendwann werde die Erde die Massentierhaltung abschütteln wie einen Sack Flöhe.
Bild: Keystone

Das Buch

Jonathan Safran Foer: Tiere essen
Kiepenheuer&Witsch, Köln 2010.
Ab 19. August im Buchhandel.
384 Seiten, ca. 34 Fr.

Stichworte

Die Grenzen zwischen Literatur und Sachbuch sind fliessend geworden, dazu trägt nun auch Jonathan Safran Foer bei. Nach den Erfolgsromanen «Alles ist erleuchtet» und «Extrem laut» hat der New Yorker Schriftsteller die Praktiken der Massentierhaltung erforscht. Er kombiniert die Fähigkeiten eines Günter Wallraff als Recherchierjournalist, jene von Michael Moore als empörter Ankläger und seine eigenen als luzider Schreiber.

So entstand ein 300-seitiges Œuvre mit den Stärken aller Gattungen: Schriftsteller Foer beschreibt in einem persönlichen Einstieg die Besuche bei der Grossmutter, die in ihrem Leben erfahren hatte, was Hungern bedeutete und deren «Hühnchen mit Möhren» ein Willkommensritual für die Familie war, speziell für den kleinen Enkel Jonathan.

Ein Werk mit verschiedenen Ansätzen

Reporter Foer beschreibt den nächtlichen Einstieg in einen Massenzuchtbetrieb von jungen Puten mit einer Aktivistin, wo sie – von Aufsehern beinahe erwischt – mitbekommen, wie halbtote Küken bloss schwach den Kopf heben und schliesslich ein sterbendes Küken mit dem Taschenmesser erlösen.

Debattierer Foer setzt sich mit Tierzüchtern auseinander – im Unterschied zu Moore nicht nur mit den bösen, sondern auch mit jenen, die tiergerechte Methoden suchen.

Dokumentalist Foer hängt schliesslich sechzig Seiten Anmerkungen zu den Quellen an und bekräftigt so, dass hier fundiert gearbeitet worden ist.

Dass die verschiedenen Formen – die literarische, die dokumentarische, die anklägerische – am Ende nicht ganz zusammenkommen, ist absehbar, ändert aber nichts am starken Eindruck, den die Lektüre hinterlässt. Ähnlich wie in den Filmen von Michael Moore sind es die drastischen Beispiele, die dem Leser nicht aus dem Kopf gehen: die Fäkaliensuppe, in der die geschlachteten Hühner schwimmen, bevor sie gehäutet und filettiert werden; die oft bloss halb toten Rinder, die kopfvoran hochgezogen und aufgeschlitzt werden, die millionenfach vergasten männlichen Küken, in der Eierproduktion nicht zu gebrauchen; die von frustrierten, schlecht bezahlten Hilfskräften in den Schlachthöfen sadistisch misshandelten Schweine, denen Stangen in den Leib gerammt und lebendig die Augen herausgeschnitten werden. Foers literarische Kraft schafft eben so eindringliche Bilder wie Moores Filme – womöglich noch unausweichlicher, da Augenschliessen beim Lesen nicht geht.

Ein wenig mehr Bewusstsein

Dieses Buch kann Ihre Essgewohnheiten verändern, vor allem deswegen, weil der Autor nie moralinsauer argumentiert, sondern die Frage des Fleischessens für sich und Sohn Sam klären will. Er bringt alles Verständnis auf für die Schwäche des menschlichen Willens, den Lustgewinn beim Fleisch- und Fischkonsum. Er will nicht zum Veganertum bekehren, nicht einmal zum Vegetarismus – einzig eine Fleischmahlzeit weniger pro Woche schlägt er vor und scheint im Grunde schon zufrieden, dass er diese Frage für sich und seine junge Familie geklärt hat: Die Recherche machte sie zu Vegetariern. Nebenwirkung mag sein, dass Leser und Leserin nach der Lektüre ein wenig bewusster die Geschichte dessen vor Augen haben, was sie in den Einkaufskorb legen. Das kann auch Biofleisch aus artgerechter Haltung sein, bloss macht dieser Konsum heute in den USA gerade mal ein Prozent aus, in Deutschland zwei Prozent, in der Schweiz ein paar Prozentpunkte mehr – kleine Spitzen im Fleischberg unreflektierten Massenkonsums.

Es sind die drastischen Zahlen, die dem Leser bleiben: Eine Fleischmahlzeit weniger pro Woche in den USA würde in der Wirkung die Abgase von 5 Millionen Lastwagen und das Leiden von 200 Millionen Tieren ersparen. An Thanksgiving werden in den USA jedes Jahr 45 Millionen Truthähne aufgetischt. Wer als Nachgeborener der europäischen Kriegsjahre durchs Leben gegangen ist, wird in seinem Leben rund 21'000 Tiere verspeist haben. In dieser Zeit wurde Poulet vom Sonntags- zum Alltagsmenü, Essen zur Verpflegung und ein tiefgefrorenes Aktionshuhn so billig wie eine Tasse Kaffee im Restaurant. Dass der Rohstoff Tier ein Gefühlsleben hat, Schmerz empfindet, ein Sozialleben hat, wird dem Verbraucher erst allmählich bewusst. Hierzu hat die Tierforschung einen erheblichen Beitrag geleistet, aber auch Philosophen wie Walter Benjamin, Jacques Derrida oder Peter Singer mit ihrer Kritik an der willkürlich gezogenen Grenze zwischen Mensch und Tier.

Unreflektierte Massentierhaltung bald zu Ende

Die grosse Resonanz, die Foers Buch in den USA hatte und nun voraussichtlich auch in Europa haben wird, deutet an, dass die Geschichte der unreflektierten Massentierhaltung bald zu Ende erzählt ist. Am Ende des ersten Jahrzehnts im 21. Jahrhundert scheint das Bewusstsein zu wachsen, dass Leben mehr als Rohstoff ist. Foers Hoffnung beruht darauf, dass inzwischen schon 19 Prozent aller Studierenden an US-Hochschulen Vegetarier sind. Wer weiss, vielleicht wird auch Foers Sohn Sam den Weg vieler Kinder seiner Generation gehen. Sie lieben Chicken Nuggets, Fischstäbchen, Sweet & sour und Hamburger über alles. Nicht nur, weil sie ihnen gut schmecken, sondern auch, weil sie beim Essen nicht daran erinnert werden, dass diese Vierecke, Stäbchen und Scheiben einst Teile einer Kreatur waren.

Foer, am Ende wieder ganz Literat, begründet seinen Optimismus mit einem Bild: Irgendwann werde die Erde die Massentierhaltung abschütteln wie einen Sack Flöhe. Wenn die junge Generation bemerken wird, dass das Nugget das Huhn Ginger aus «Chicken Run» ist, das Fischstäbchen der Regenbogenfisch aus dem Malbuch, das Sweet & sour Schweinchen Babe und der Hamburger die verrückte Kuh Mama Muh – dann wird das 20. Jahrhundert definitiv zu Ende sein.

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 14.08.2010, 14:34 Uhr

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74 Kommentare

Nicolas Fröhner

25.01.2011, 12:59 Uhr
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@Melanie Kissling / Ich würde glaubs jeden Komentar von Ihnen übernehmen. Respekt! :) @Peter Fröhlich / Dann ist es ja richtig Logisch das wir am liebsten Kalb essen; das Jüngste?? Kein gutes Argument, um das Leid der Tiere zu rechtfertigen. Antworten


Peter Fröhlich

19.08.2010, 14:55 Uhr
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Vegetarisch zu leben ist pure Ignoranz! Ein Beispiel: Damit eine Kuh Milch gibt muss sie einem Kalb das Leben schenken. Wir haben in der Schweiz ca. 750'000 Kühe, also auch etwa soviele Kälber pro Jahr. Wir benötigen davon 20% für neue Kühe. Was machen wir mit dem Rest? Bei der Geburt töten? Oder trinken wir keine Milch, essen keinen Käse, Joghurts, Butter... Sprich keine Kühe mehr, keine Alpen?? Antworten


Madlen Kobi

19.08.2010, 12:50 Uhr
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Tierethik ist eine Sache - die SOZIALEN AUSWIRKUNGEN unseres Fleischkonsums sind auch brisant: Denn wo Schweizer Fleisch draufsteht, steckt oft brasilianisches Soja in Form von importierten Futtermitteln drin. Dafür wird Regenwald abgeholzt, Pestizide verschmutzen das Grundwasser und Kleinbauern werden durch Monokulturen von ihrem Land verdrängt. Ich esse vegetarisch für die soziale Gerechtigkeit! Antworten


Antonietta Tumminello

18.08.2010, 23:37 Uhr
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Billig soll das Fleisch sein, den es wird immer weniger Wert auf Qualität gelegt, wenn man dadurch Einsparungen erreichen kann. Doch das geht nur, wenn sehr viele Tiere von möglichst wenig Arbeitskräften am Leben gehalten werden und das geht nur, wenn Tiere möglichst schnell aufwachsen und schlachtreif werden. Antworten


markus roth

18.08.2010, 17:17 Uhr
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@ Ruthild auf der Mauer das vorgestellte buch ist genau das richtige für sie um up to date zu sein. Antworten


Melanie Kissling

18.08.2010, 16:27 Uhr
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@auf der Mauer: Wann immer es geht, kaufe ich Bio-Lebensmittel. Und ganz nebenbei, egal wie die Pflanzen produziert werden, verschwende ich immer noch immens weniger Energie, wenn ich die Pflanzen direkt esse, und nicht erst das tote Tier, das die Pflanzen gefressen hat. Logisch, nicht? Antworten


Ruthild Auf der Maur

18.08.2010, 11:50 Uhr
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@M. Roth: Ich habe in keinem Kommentar behauptet, dass sich der Mensch ausschliesslich von Fleisch gequälter Tiere ernähren soll. Leider werden gerade von den Vegetariern immer die schlechtesten Beispiele als Argumentation und herbeigezogen. Als waschechtes "Landei", aufgewachsen mit Bauern in der Nachbarschaft, und jahrelangem Anbau eines Nutzgartens, weiss ich wovon ich spreche. Antworten


Ruthild Auf der Maur

18.08.2010, 11:26 Uhr
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@Melanie Kissling: Und wie glauben Sie, werden pflanzliche Lebensmittel produziert? Im idyllischen Garten eines Berner Oberländers für den Schweizer Bedarf? Oder in Gewächshäusern mit entsprechendem Energie-Aufwand oder riesigen Feldern mit Bewässerungsanlagen? Ich empfehle Ihnen ganz dringend, sich persönlich selbst in Europa oder der USA zu informieren, WIE produziert wird. Antworten


Melanie Kissling

18.08.2010, 09:00 Uhr
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@ auf der Maur: Im Gegensatz zu Ihnen nehme ich nicht eine gewisse Ernährung als Massstab für jedermann, sondern sage nur, dass ich als Vegetarierin gesund lebe. Und gerade WEIL ich mich über Agrarindustrie und Energieaufwand informiere, esse ich kein Fleisch mehr. Antworten


Melanie Kissling

18.08.2010, 08:59 Uhr
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@Herr von Matt: Vielen Dank für diesen Kommentar. Letztendlich muss man sich wirklich entscheiden, was man mehr gewichtet: Seine eigene "Gaumenfreude" oder das Wohl der Tiere und der Umwelt. Egoismus vs. Altruismus. Antworten


Ruthild Auf der Maur

17.08.2010, 22:20 Uhr
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@M. Kissling: Ernährungsberaterinnen befassen sich mit gesunden UND kranken Menschen. Die Kranken blenden Sie ganz einfach aus und nehmen den Vegetarismus als alleingültigen Massstab für jedermann/frau. Ich bin gerade in Ausbildung im Wellnessbereich und weiss, wovon ich spreche. Ihren Kommentaren entnehmend scheint sich dass Wissen um die Agrarindustrie samt Energieaufwand in Grenzen zu halten. Antworten


Hans-Urs von Matt

17.08.2010, 19:58 Uhr
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Au weia, das ist sehr erstaunlich was das alles für Kommentare abgegeben werden! Dabei ist es doch ganz einfach: vor dem Handeln kann der Mensch (muss aber nicht) sein Gehrin einschalten. Was löse ich aus und will ich das? Fleischkonsum ist vielleicht ein Genuss, ABER es schadet auch (den Tieren, der Umwelt, etc). Ich habe darum beschlossen: für mich soll kein Tier sterben! So einfach ist das! Antworten


Melanie Kissling

17.08.2010, 18:12 Uhr
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Lieber Herr Hochstrasser, vielleicht sollte man bisweilen nicht danach urteilen, was für einen selbst gut ist, sondern was für andere gut ist. Ich jedenfalls versuche das. Ich weiss nicht, ob vegetarische Ernährung für mich selbst gesünder ist oder nicht, aber ich bin sicher, dass es für die Umwelt wesentlich unschädlicher ist. Und ich finde es schön, dass auch Sie sich Gedanken machen. Antworten


Adrian Meier

17.08.2010, 16:56 Uhr
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@Sibille Meerenschwand - ihr Esoterikgeschwafel können Sie sich bei mir ruhig sparen. Ich habe weder Kinder noch Haustiere. Trotzdem frage ich mich weshalb gerade alle SuperVegis hier so am Rad drehen. Und wenn Sie Haustiere & Kinder mit einem Schwein auf dieselbe Ebene stellen dann kann ich Ihnen auch nicht helfen. Viel Spass bim Salat ässe... Antworten


Beat Hochstrasser

17.08.2010, 16:33 Uhr
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Frau Kissling das ist es ja grade was ich meinte sie sprechen allen die sich nicht vegetarisch ernähren die kompetenz ab zu beurteilen was für ihn gut ist und was nicht. Vegetarier sind grundsätzlich nicht gesünder als Fleischesser und auch ich mache mir Gedanken welches Fleisch ich esse und wie oft und welche Lebensmittel kaufe ich und wo. Also wie gesagt es gibt nicht gut oder böse. Antworten


markus roth

17.08.2010, 16:19 Uhr
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@ruthhild auf der mauer a) auch der christl. glaube verlangt mitgefühlt mit tieren, nicht nur hinduismus b) richtig, china, japan, und andere asiatische länder kommen von vegetarischen wurzeln. diese länder verändern sich richtung westliche ernährung mit grossen nachteilen für gesundheit, ethische verdrängung des tierleids und ökologie. noch mehr weizen und soya für tiere, hunger für andere Antworten


Melanie Kissling

17.08.2010, 15:47 Uhr
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@auf der Mauer: Sie sind wohl kaum eine Ernährungsberaterin, sonst wüssten Sie es besser. Ich esse kein Fleisch und brauche weder Chemie noch Pülverchen, sondern einfach eine ausgewogene vegtarische Ernährung, um gesund zu sein. Antworten


Melanie Kissling

17.08.2010, 15:36 Uhr
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@Hans Weber: Vegetarismus = Luxus? Und was ist mit unserem heutigen Fleischkonsum? Sie haben da etwas Grundsätzliches durcheinander gebracht. Recherchieren Sie bitte einmal, wie viel Energie in ihrem Schnitzel steckt, das heisst, wie viel Nahrung, Wasser, etc., und dann überlegen Sie, was jetzt wirklich Luxus, oder soll ich sagen Verschwendung, ist... Antworten


Melanie Kissling

17.08.2010, 15:15 Uhr
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Ich bin auch Vegetarierin und was mich so richtig ank*tzt sind Kommentare wie die von Herr Hochstrasser und Herr Zürcher. Natürlich kann man nicht so leben, dass niemand dabei zu Schaden kommt, aber ich beginne immerhin IRGENDWO und gebe mir Mühe, das Leid auf dieser Welt zu verringern. Das ist effizienter, als selbst nichts zu tun und nur die anderen zu kritisieren, dass sie inkonsequent sind! Antworten


Ruthild Auf der Maur

17.08.2010, 14:09 Uhr
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@H. Niederer, S. Meerenschwand: Und wie sieht das aus mit den Nutzpflanzen? Keine Lebewesen sondern tote Materie? Kein Mord, weil fehlender Schmerz oder gar Intelligenz? Löst die neue Esoterikwelle nun traditionelle Religionen ab, oder wie? Und wieviele Wildtiere leben vom Töten anderer Wildtiere? Ginge es nach Euch, müsste die Menschheit verhungern. Antworten


Ruthild Auf der Maur

17.08.2010, 13:56 Uhr
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@S. Loeffel: Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung. Dazu zählt der fettfreie Fleischkonsum. Man kann einen Teil der Ernährung natürlich auch durch Chemie und Pülverchen ersetzen. Dass übertriebener Fleischkonsum schädlich sein kann, ist sicherlich nicht unbestritten. Grundsätzlich ist aber alles eine Frage des Masses. Was heute von der Wissenschaft abgesprochen wird, ist morgen bereits überholt. Antworten


Ruthild Auf der Maur

17.08.2010, 13:43 Uhr
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@Markus Roth: Religionsbedingt - wohl gemerkt! Glaube versetzt bekanntlich Berge! Indien zählt zu den aufstrebenden Nationen. Ob sich die Religion dann noch durchsetzen wird, ist kaum anzunehmen. Ähnlich verhielt es sich mit China. Früher war Reis das Hauptnahrungsmittel der armen Bevölkerung. Heute lassen ihn die Chinesen stehen und essen vermehrt Fleisch. Antworten


Haberthür Hans

17.08.2010, 13:41 Uhr
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Vielen Dank Herr Wöllner für Ihre überaus differenzierte und ganz und gar nicht verallgemeinernde Aussage. Sie kennen ja sicher tausende Vegetarier dass Sie so genau wissen dass alle zusammen unglücklich sind. Sich ein wenig Gedanken über das Konsumverhalten, die Umwelt, Massentierhaltung etc. zu machen hat nichts mit "Lebensfrust" sondern eher etwas mit Vernunft zu tun, bitte nicht verwechseln! Antworten


Ulrich Raumer

17.08.2010, 13:21 Uhr
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Ein Schwein wird offensichtlich effizient verwertet. Dies macht Sinn, da dadurch keine anderen Tiere zu Schaden kommen. Es bestehen Möglichkeiten diese Produkte anders herzustellen, zu höheren Preisen und mit anderen negativen Effekten. Für mich bedeutet dies: Es gibt noch viel zu tun für die Menschheit um den Anspruch an die eigene Moral zu erfüllen. Den Kopf einziehen reicht alleine nicht. Antworten


Sibille Meerenschwand

17.08.2010, 12:38 Uhr
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@Hanspeter Niederer. Lieber Herr Niederer. Um wirklich zu verstehen was Sie sagen, müssten Leute wie @Adrian Meier erst einmal erkennen, dass Tiere im universellen Wertesystem nicht unter dem Menschen stehen - sondern sich alle Geschöpfe auf der selben Ebene befinden. Ich möchte sehen, ob Herr Meier immer noch so argumentiert, wenn es um das Leben seines Haustieres oder um das seiner Kinder geht. Antworten


markus roth

17.08.2010, 12:29 Uhr
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@ Wöllner Andy es gibt alleine 350'000'000 (350 millionen) vegetarierInnen in indien, also mehr als die ganze bevölkerung der usa. Und die sollen alle unglücklich sein ??? Antworten


Tanja Gerber

17.08.2010, 11:15 Uhr
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Heute aktueller denn je: Der amerikanische Schriftsteller Upton Sinclaire (1878-1968) hat in seinem Roman „Der Dschungel“ die ungeschönten Beschreibungen des Schreckens und der Brutalität wie auch die hygienische Fleischverarbeitung der Schlachthöfe in Chicago beschrieben. Upton Sinclair hatte es auf die Herzen der Menschen abgesehen, jedoch nur deren Mägen getroffen. Sehr lesenswert. Antworten


Wöllner Andy

17.08.2010, 10:26 Uhr
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Es ist erstaunlich, welch tiefgreifende Probleme einzelne Damen und Herren der Schöpfung mit dem Genuss eines feinen Stückes Fleisch oder mit einer wohl duftenden und mundenden Grillwurst haben. Die Humangeschichte zeigt auf, dass Fleisch essen Genuss und gleichzeitig Gesundheit bedeutet. Fleischverächter hingegen liefern durch ihren Lebensfrust den Beweis, dass "fleischlos" unglücklich macht! Antworten


Beat Hochstrasser

17.08.2010, 10:14 Uhr
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An alle die mich als Fleischesser des Todschlags bezichtigen sollten sich mal Gedanken machen wie viel Insektizid hergestellt wird und wofür es gebraucht wird weiter sollten sie sich auch fragen wie es dem Kaffee Reis oder Früchtebauern geht der Ihnen so billige Produkte ermöglicht. Ist eben auch bei diesem Thema nicht alles einfach schwarz oder weiss und was ist wenn auch Pflanzen ein Seele haben Antworten


Andreas Koch

16.08.2010, 20:35 Uhr
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bin auch zu 98% vegetarier. aber an alle vegetarierer, die sich hier als reter der welt aufspielen: es ist doch kaum mehr möglich in der sog. ersten Welt zu leben ohne an unsäglichem leid beteiligt zu sein... auf wessen reichtum basiert unser wohlstand? woher kommen unsere Rohstoffe? unsere grundnahungsmittel, etc. wohl kaum vom Gotthard... also liebe vegetarier seid doch etwas selbstkritischer! Antworten


sabine Loeffel

16.08.2010, 16:13 Uhr
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@susanne müller. Ich lese von allen Seiten gehässige militante Kommentare, nicht nur von Vegetariern. Es geht offensichtlich nur gegeneinander, nur nie miteinander. Hat jemand den Kommentar von Dr. Scheuring überhaupt gelesen? Aerzte, die der Ernährung Beachtung schenken, sind rar. Wenn auch lecker, Fleisch essen ist ungesund. Das gilt leider auch für Biofleisch....schade, aber wahr. Antworten


Raffaele Merminod

16.08.2010, 15:05 Uhr
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@christoph scheidegger: Laut Bibel soll wir uns doch die Erde Untertan machen. Wie kann dann ein Tier im jüngsten Gericht sitzen? Und was machen Sie mit all den grausamen Fleischfressenden Tieren? Antworten


Hans Müller

16.08.2010, 14:38 Uhr
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Das Schwein ist nicht umsonst das Symbol für Glück. Es verwertet Nahrung besser als Schaf und Rind, und es lässt sich bis zum letzten Borstenhaar nutzen. - Ja, es ist ein Nutztier. (Wenn es kein Nutztier wäre, würde es übrigens aussterben, weil's keiner mehr wollte.) Antworten


christoph scheidegger

16.08.2010, 14:29 Uhr
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@ susanne müller : "wehe dem menschen, wenn auch nur ein einziges tier beim jüngsten gericht sitzt." (Christian Morgenstern, deutscher Schriftsteller). Antworten


Susanne Müller

16.08.2010, 14:00 Uhr
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Ich finde, die eher militanten Kommentare der Vegetarier gehen komplett am Inhalt des Artikels vorbei. Das ist wohl kaum sinnvoll - ausser wenn man sich als militant outen will und seinen Kommentar bei jedem Artikel in dem ein Tier vorkommt anbringen will - unabhängig vom Inhalt. Schade. Antworten


pablo mueler

16.08.2010, 13:27 Uhr
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massentierhaltung ? ich hab kein problem damit, mein nachbar hat 2500 rindviecher auf 4500 ha und naechstes wochenend gibts lecker churaco, falls wir in den massen von land ein tier finden Antworten


matthias meier

16.08.2010, 13:18 Uhr
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hmm rohstoff schwein...fräulein rüdisühli, wie würden Sie reagieren wenn man Sie als Rohstoff bezeichnen würden? Die meisten meiner Bekannten Freunde Verwandten könnten nie ein Tier töten, schlachten, aber Sie essen Fleisch, und das teilweise nicht wenig. Da liegt das problem wer von euch Fleichessern könnte dies tun? Antworten


Franz Karrer

16.08.2010, 13:14 Uhr
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So wie ich all die Kommentare lese, muss Vegetarismus eine militante intlorante neue Religion sein !! Auch ich esse aus verschiedenen Gründen kein Fleisch, habe aber kein Problem damit wenn jemand täglich sein Schnitzel oder mehr essen möchte. Antworten


Iris Bürgin

16.08.2010, 13:01 Uhr
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uhhh, das wird schwierig für Veganer... Antworten


Marcel Zürcher

16.08.2010, 12:50 Uhr
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@Anna Sulzer, es sollte auch schon im Kindergarten gezeigt werden auf welche perverse Art Keyboards, Screens etc. in China hergestellt werden, zum Teil von Kindern. Ja genau, am Keyboard, welches sie gerade benützt haben, klebt unter Umständen Kinderblut. Man kann auch blind vor Radikalismus sein. Antworten


Hans Weber

16.08.2010, 12:46 Uhr
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Vegetarisch zu Leben ist pure Dekadenz, entstanden aus zu viel Luxus. Fleisch essen ist natürlich, darauf hat sich der menschliche Organismus eingestellt (Allesfresser). Ich habe kein Problem die Gesetze der Natur zu respektieren, welche nun mal Fressen und Gefressen werden sind. Der Mensch hat das Glück zuoberst an der Nahrungskette zu stehen. PS: Ich finds gut alles vom Schwein zu verwerten. Antworten


Adrian Meier

16.08.2010, 12:24 Uhr
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@Hanspeter Niederer sind sie veganer?? mitgefühl der gefolterten tiere - sie ticken wohl nicht ganz richtig... wenn sie kein schwein verputzen mögen ist das ja okay, aber so eine aussage finde ich hirnrissig!! Antworten


Mario Monaro

16.08.2010, 12:21 Uhr
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@Karla Rüdisühli: vergessen Sie aber nicht, dass wir unter natürlichen Umständen viel weniger Fleisch essen würden - nämlich dann, wenn die Jäger ein Tier erlegt haben (ein bis wenige Male im Monat). Heute essen viele aber fast jeden oder jeden zweiten Tag Fleisch. Dieses Mehr an Fleischkonsum bereitet viele Probleme (Methan, Gülle, Bodenübernutzung - vom Tierschutz ganz zu schweigen). Antworten


Thomas Müller

16.08.2010, 12:01 Uhr
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Hmmm.... grad eine hausgemachte Portion Rüerei mit Speck verputzt.... lecker! Antworten


Christoph Geiser

16.08.2010, 12:00 Uhr
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Vor der Pest ernährten sich die Menschen in Europa zu 90% vegetarisch. Weil zu viele Menschen starben um die Felder zu bewirtschaften, stieg man auf die weniger personalintensive Fleischproduktion um. Dass man möglichst alles vom Tier verwertet ist ja nicht unethisch. Und Pflanzen leben auch. So ist das halt, was leben will, muss töten. Etwas schwer zu sehen, heutzutage. Antworten


Karla Rüdisühli

16.08.2010, 11:49 Uhr
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Fleischkonsum ist seit Jahrmillionen in der Nahrungskette verankert, welche uns die Natur vorgibt. Was soll also das ganze Vegetariertheater? Mit Barbarei hat dies wenig zu tun... Hinzu kommt, dass das Buch keineswegs auf die Massentierhaltung aufmerksam machen will, sondern einfach nur ein Kunstobjekt ist, das aufzeigt, wie effizient man den Rohstoff Schwein verarbeitet. Antworten


Francesco Ficicchia

16.08.2010, 11:48 Uhr
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Wenn es stimmt, dass Schweinepartikel in Süsswaren, Brot, Zigaretten usw. zu finden sind, dann haben vor allem Muslime ein echtes Problem. Es ist eben nicht alles "rein" (halal), wo "rein" draufsteht oder es vermutet wird. Auch das Bier soll mit schweinischen Anteilen durchsetzt sein. Da die sonst abstinenten Muslime sich ab und an dennoch ein Bier gönnen, geraten sie zusätzlich in Gewissensnot. Antworten


Daniel Fürst

16.08.2010, 11:43 Uhr
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Lieber U. Kaiser Dann müsste mann auch den Verzehr von Getreide und Gemüse verbieten. Der grossflächige Anbau vernichtet die Lebensgrundlage vieler Tiere. Also auf der Packung steht dann "Brot essen ist Mord"! Im weiteren nicht mehr nach Öl bohren und vieles mehr muss untersagt werden. Vielleicht gibts zu viele Menschen mit zu wenig Verantwortungsdenken! Antworten


Hanspeter Niederer

16.08.2010, 11:38 Uhr
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Schon der Begriff "Nutztier" offenbart, in welch barbarischer Ignoranz 90% der Menschen leben. Ein Tier zu töten, um es zu essen, ist Mord an einem unschuldigen Lebewesen. Es vorher noch monate- und jahrelang zu quälen, ist teuflisches Verhalten und zeigt, dass der Grossteil der Menschen schizophren, das heisst einen gespaltenen Geist hat, wenn es um das Mitgefühl mit den gefolterten Tieren geht. Antworten


Peter Huber

16.08.2010, 11:35 Uhr
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Wo liegt das Problem, wenn Teile von Schweinen als Bürstenhaare enden? Das ist doch Recycling in Reinkultur. Genau das wollen doch die Alternativen. Soll man nur das Filet essen und den Rest wegschmeissen? Dann wär's ja auch wieder nicht recht. Antworten


Stefan König

16.08.2010, 11:25 Uhr
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Ist doch als positiv zu werten, dass ein Schwein so extrem vollständig verwertet werden kann. So haben nicht nur die Fleisch-Esser, sondern auch die Vegetarier noch etwas davon. Als Vegetarier wäre ich jedoch doch auch etwas erstaunt, wieviel Schwein ich zuhause habe. Antworten


Werner Gautschi

16.08.2010, 11:20 Uhr
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Warum diese Aufregung? Ich finde es beruhigend, dass das kostbare Produkt bis zum letzten Rest sinnvoll verwertet wird. Uebrigens, der Kohl- oder Salatkopf wird auch in Massenhaltung gezüchtet und bei Vollreife, wenn das Leben am schönsten ist, geschlachtet. Antworten


Regula Krol

16.08.2010, 11:10 Uhr
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Der riesige Fleischkonsum der heutigen Menschheit ist wahrlich ein dunkles Kapitel, dass man viel stärker ans Licht bringen müsste. Ich denke, viele unter uns wissen nicht, was in den Tierbetrieben wirklich abgeht. Es wäre wünschenswert, würde man solche Artikel auch in den Schulen weltwweit erläutern, damit Alle im Bilde sind, welche Folgen für die Tiere und die Natur entstehen. Antworten


Chadischa Leuenberger

16.08.2010, 09:19 Uhr
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Das Problem ist, dass Menschen Mitgefühl mit lebenden, kuscheligen Tiere empfinden. Die Pouletbrust sieht für sie appetitlich aus, egal wie das Tier, das sie einmal war gelitten hat und wie jämmerlich und krank es aussah. In der Schweiz sind wir in der glücklichen Lage, dass regional artgerechte Haltung betrieben und geschlachtet wird. Also: kein Billigfleisch aus dem Supermarkt! Antworten


Melanie Kissling

15.08.2010, 15:36 Uhr
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Matthias Moser trifft mit seinem Kommentar vermutlich leider den Nagel auf den Kopf. Und diejenigen Fleischesser, die das Buch lesen werden, werden sich ihr Gewissen beruhigen mit naiven Annahmen bzw. Ausreden wie "wir sind ja nicht in Amerika, hier in der Schweiz sind die Zustände doch nicht so miserabel..." Antworten


Antonietta Tumminello

15.08.2010, 13:11 Uhr
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Größer - schneller - billiger: Unter diesem Motto der Agrarindustrie leiden heute rund 150 Mill. Nutztiere in deutschen Ställen. Ob Schwein, Rind, oder Legehenne, ob Pute, Kaninchen oder Ente - sie werden verstümmelt, in enge Ställe oder Käfige gepfercht und mit Medikamenten vollgepumpt. Auf der Strecke bleiben nicht nur das Wohl der Tiere und ihre artgemäße Haltung. Antworten


Igor Mojic

15.08.2010, 11:52 Uhr
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Ich glaube wir würden erst verstehen was wir den Tieren an tun, wenn wirklich eine intelligentere Spezies auf unseren Planeten kommt und uns als schmackhaft empfindet. Die Erde als grosser "Zuchtplanet". Dann würde es mich interessieren ob die Argumente der Fleischkonsumenten noch interessant sind. "Solange Menschen denken, das Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen das Menschen nicht denken". Antworten


Simon Gisi

15.08.2010, 06:42 Uhr
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Also ich Finde solche Massen haltungen auch nicht gut ! Aber wie kan man als kunde beim Grossverteiler schon wissen woher das Fleisch komt ! Darum kauf ich auch nur noch beim Dorf Metzger ein ist ein bischen Teurer Schmeckt aber 100 % besser und ich kenne Die 5 Bauern welche die Tiere Züchten und zum Schlachten bringen ! Antworten


Chadischa Leuenberger

14.08.2010, 22:16 Uhr
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Wenn Fleisch, dann aus Bio-Haltung und in der Herkunftsregion gemetzget. Ich habe kein Problem damit, dass ein Tier für meinen Konsum getötet wird, wenn es vorher ein gutes Leben hatte. Wir töten Millionen von Tieren, rotten ganze Arten aus, weil wir ihren Lebensraum beanspruchen! Mohammed sagte: "wer 40 Tage kein Fleisch isst, wird schwach, wer 40 Tage lang Fleisch ist, dessen Herz wird hart". Antworten


Tanja Meier

14.08.2010, 19:55 Uhr
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Die Frage ist wirklich, wo machen wir den Unterschied zwischen Mensch und Tier? Bei den Säugetieren? Bei Insekten? Bei Lebewesen mit zentralem Nervensystem? Gar keinen? Wie würden diese vegetarischen Studenten reagieren wenn in ihrer Wohnung 1000 kleine Spinnen gleichzeitig aus ihren Eiern schlüpfen? Wieviele Lebewesen gingen für den Bau ihrer Uni drauf? Für PC's, Strom? Ist das Tierliebe?Zynisch? Antworten


Beat Leemann

14.08.2010, 18:56 Uhr
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Wie richtig! Ich bin froh, dass ich seit 12 Jahren Vegetarier bin. Gut, dass endlich sowas geschrieben wird. Das Bewusstsein des Menschen sollte wirklich langsam sich erweitern und mehr Respekt und Achtung zeigen. Hoffen wir... Antworten


Kim Dällenbach

14.08.2010, 18:55 Uhr
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Ich sehe weniger die unreflektierte Massentierhaltung, als vielmehr der unreflektierte Massenkonsum als Problem an. Der Fleischkonsum ist und war immer ein Luxus. Bis vor wenigen Jahrzehnten gab es davon vielleicht ein, zwei Mal die Woche. Heute aber verzehren es viele mehrfach am Tag. Dies ist abseits von jedweder Vernunft und Verantwortung. Essen wir in Maßen, braucht es keine Massen mehr! Antworten


Hugo Stiglitz

14.08.2010, 17:56 Uhr
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Die Vermenschlichung von Tieren entspringt einer genauso degenerierten Haltung zur Natur wie der heutige Fleischkonsum. Die Nahrungspyramide ist Teil der natürlichen Ordnung, und wer Schweine & Hühner nur von Filmen kennt, ist bemitleidenswert. Das Problem ist nicht der Fleischkonsum an sich, sondern der absurd tiefe Preis für dieses wertvolle Nahrungsmittel. Der Rest ergibt sich dann von selbst.. Antworten


Anna Sulzer

14.08.2010, 17:35 Uhr
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BRAVO TAGES-ANZEIGER! Endlich eine Zeitung, die den Mut hat, dieses grauenvolle Thema anzusprechen. Nirgends oder nur selten liest und hört man, woher die sauber verpackten Fleisch- und Wurststücke herkommen und welches unendliche Leid von Tieren - die auch Gefühle und eine Seele haben - damit verbunden ist! Schon im Kindergarten sollte darüber aufgeklärt werden, woher das Fleisch kommt. Antworten


peter sauter

14.08.2010, 16:30 Uhr
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warum nicht einfach die gesetze ändern und massentierhaltung verbieten? es muss ja nicht unbedingt bio sein, was die fütterung betrifft, aber wer ausser der fleischindustrie wäre nicht einverstanden, dass tiere artgerecht gehalten werden? würde den konsum verteuern und automatisch zu niedrigerem führen. scheint mir ziemlich einfach. Antworten


Roman Meier

14.08.2010, 16:25 Uhr
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Wären die Leute gezwungen, sich mit allen Aspekten der Massentierhaltung auseinanderzusetzen und könnten das nicht einfach bequem verdrängen, würde der Fleischkonsum wohl massiv zurückgehen. Antworten


Beat Urwyler

14.08.2010, 16:13 Uhr
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Je mehr Menschen Vegetarier werden, desto weniger lohnt sich die Massenhaltung; ergo die Fleischqualität wird besser . Antworten


Ernst Strickler

14.08.2010, 16:09 Uhr
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Als Event vielleicht mal mit den Kids in den Schlachthof, Tiere selber schlachten, mit anschliessendem Grillplausch, anstelle Angelkauf im Supermarkt, Fische schreien ja nicht, also tut es denen doch auch nicht weh. Kulturen die Katzen essen verachten, abends gibt es aber Kaninchen. Hoffentlich setzen sich die Schweizer-Bauer mit artgerechter Tierhaltung EU-weit auch als Markenzeichen durch! Antworten


julian gerber

14.08.2010, 16:09 Uhr
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da muss man kein buch lesen. man kann sich (online) bilder anschauen (auch von schweizer betrieben). ich frage mich sowieso, weshalb die medien das nie thematisieren und warum es die leute kaltlässt. ich esse kein fleisch mehr. Antworten


Jack Meier

14.08.2010, 15:53 Uhr
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Bin gespannt, wann der Bund den Fleischkonsum verbieten wird bzw. eine Volksinitiative dies fordern wird. Was für die amerikanische Massentierhaltung gilt, trifft nicht auf die schweizerischen Verhältnisse zu. Hingegen muss der Import kritisch hinterfragt werden. Antworten


René Stäuble

14.08.2010, 15:52 Uhr
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Die meisten Menschen sind sich nicht bewusst was sie für Barbaren sind und auf welch tiefer Entwicklungsstufe wir uns noch befinden. Ich habe vor 20 Jahren aufgehört Fleisch zu komsumieren und war noch nie so gesund und vital wie heute. Es ist einfach eine Frage von Ethik, Anstand und dem Willen des Menschen sich zum Positiven zu entwickeln. Fleischkonsum ist das Wiegenlied vom Todschlag. Antworten


Markus Scheuring

14.08.2010, 15:29 Uhr
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Nicht nur Ökologie und Ethik kann profitieren von der Tier-Ess-Abstinenz: auch die Volksgesundheit würde ein Schritt nach vorne machen - es gibt aus medizinischer Sicht überhaupt keinen Grund, in der heutigen Zeit Tiere zu essen. Ein Dankeschön auch für den eingeschobenen Artikel von Bettina Weber "Für mich soll kein Tier sterben": ja so einfach ist es! Markus Scheuring, Arzt Antworten


Matthias Moser

14.08.2010, 15:25 Uhr
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Die meisten Leute welche Fleisch und Fisch essen, wollen doch gar nicht so genau wissen was alles mit den Tieren geschieht, bis sie schlussendlich auf ihrem Teller landen. Je weniger Mann / Frau darüber weiss, desto unbelasteter des Gewissen und je grösser der Genuss. Das Buch werden also vor allem Menschen lesen, welche sowieso kein oder nur sehr wenig Fleisch / Fisch essen...........leider Antworten


Ueli Kaiser

14.08.2010, 15:06 Uhr
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Einfach super, dieser Mann. Man kann die Leiden der Tiere nur täglich betonen, zeigen, den Leuten ins Innere bringen. Wie auf Zigarettenpackungen sollte auf jeder Fleischpackung ein abscheuliches Bild der Qualen gesetzlich sein: "Fleisch essen ist Mord" z.B. So wird es hoffentlich sein. Bald wie Fumoire soll es Viandedoire geben, in normalen Restaurants Fleisch verboten. Wenigstens im Westen ... Antworten



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